DE514343C - Wechselstromkollektormaschine, insbesondere fuer hohe Frequenzen - Google Patents
Wechselstromkollektormaschine, insbesondere fuer hohe FrequenzenInfo
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- DE514343C DE514343C DES86689D DES0086689D DE514343C DE 514343 C DE514343 C DE 514343C DE S86689 D DES86689 D DE S86689D DE S0086689 D DES0086689 D DE S0086689D DE 514343 C DE514343 C DE 514343C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K13/00—Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
- H02K13/10—Arrangements of brushes or commutators specially adapted for improving commutation
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- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. DEZEMBER 1930
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
3 l·
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1928 ab
Bei Hochfrequenzkommutatormaschinen bietet
die Kommutierung große Schwierigkeiten, da die Spannung zwischen den einzelnen KollektorlameUen
verhältnismäßig groß gewählt werden muß. Zur Verminderung ähnlicher Erscheinungen
sind bei Wechselstromkommutatormaschinen für 16 % Hertz Widerstandsverbinder zwischen
den Spulen und den Kollektorlamellen vorgeschlagen worden. Man hat hierbei auch Induktivitäten
als Widerstände angewendet sowie die Widerstände auch zwischen zwei benachbarte Bürsten gelegt. Diese Anordnungen können
jedoch nur bei verhältnismäßig geringen Frequenzen eine Abhilfe geben, da mit zunehmender
Frequenz eine ganz erhebliche Verschlechterung des Phasenwinkels und damit der Ausnutzung
der Maschine eintritt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Kommutierungsschwierigkeiten bei Hochfrequenzmaschinen
dadurch behoben werden, daß dem Kollektor Stromabnehmer zugeordnet werden, die in der Umfangsrichtung in mehr
als zwei zueinander parallele, voneinander isolierte Teile zerlegt sind, die über Kondensatoren
mit den Sammelleitungen verbunden sind.
Derartige aus voneinander isolierten Teilen bestehende Bürsten sind zwar an und für sich
bereits vorgeschlagen worden, jedoch lediglich, um bei Induktionsmaschinen mit über Bürsten
kurzgeschlossenem Kollektoranker eine der Zahl der Bürstenteile entsprechende Anzahl voneinander
unabhängigen Verbindungsleitungen herzustellen, was offenbar mit dem vorliegenden
Gedanken nichts gemein hat.
Die einzelnen Teile der Stromabnehmer (Bürsten) werden mit besonderem Vorteil schmaler
als der Abstand zwischen den einzelnen Kollektorlamellen gewählt. Hierdurch wird erreicht,
daß nunmehr überhaupt kein direkter Kurzschluß durch die Bürste zwischen den einzelnen
Kollektorlamellen entstehen kann, sondern der Kurzschlußstrom immer über die mindestens
doppelt hintereinandergeschalteten Kondensatoren gehen muß. Mit besonderem Vorteil
können die Kondensatoren so dimensioniert werden, daß sie gleichzeitig die Kapazität für
den bekannten Schwingungskreis im Erregerkreis der hochfrequenten Generatoren bilden.
Die Kondensatoren werden hierbei zweckmäßig mit Rücksicht auf diesen Schwingungskreis bemessen,
wodurch sich auch für den Kurzschlußkreis zwischen den einzelnen Bürstenteilen meist
brauchbare Widerstandswerte ergeben. Eine genauere Anpassung der Kapazität an die geforderten
Widerstandswerte ist durch eine wechselweise Reihen- bzw. Parallelschaltung von Kondensatoren
möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Hierbei
stellt ι die Spulen, 2 die Kollektorlamellen, 3 die Isolationsschicht zwischen den Kollektorlamellen
dar. Mit 4 sind die einzelnen von-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. e. h. Morit\ Schenkel in Berlin-Charlottenburg.
einander isolierten Schichten der Stromabnehmerbürste 5 bezeichnet, die über Kondensatoren
6 mit einer gemeinsamen Leitung 7 in Verbindung stehen, von denen über einen Kondensator
8 der Hochfrequenzstrom abgeleitet wird. Wie aus der schematischen Darstellung ersichtlich
ist, sind die einzelnen Teile 4 der Bürste 5 so schmal, daß der Isolationsspalt zwischen
den Lamellen nicht überbrückt werden kann.
ίο Auf diese Weise ist der Kurzschlußstromkreis
immer über mindestens zwei hintereinandergeschaltete
Kondensatoren 6 geführt und kann auf diese Weise leicht in zulässigen Grenzen gehalten werden. Die Hintereinanderschaltung
der zueinander parallel liegenden Kondensatoren 6 mit dem Kondensator 8 gibt gleichzeitig
die für den Schwingungskreis der Maschine erforderliche Kapazität.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf
ao das hier dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern umfaßt ganz allgemein den Gedanken,
die Kommutierung bei Hocbirequenzkollektormaschinen dadurch zu verbessern, daß in dem
von den Bürsten kurzgescHossenen Stromkreis zwischen je zwei Spulen Impedanzen angeordnet werden.
Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist weiter auch nicht auf ausgesprochene Hochfrequenzmaschinen
beschränkt, sondern erstreckt sich sinngemäß auf alle Maschinen, bei denen etwa auch bei den üblichen Frequenzen große
Kommutierungsschwierigkeiten auftreten.
Claims (3)
1. Wechselstromkollektormaschine, insbesondere
für hohe Frequenzen, gekennzeichnet durch Stromabnehmer, die in der Umfangsrichtung in mehr als zwei zueinander
parallele, voneinander isolierte Teile zerlegt sind, die über Kondensatoren mit den Sammelleitungen verbunden sind.
2. Wechselstromkollektormäschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Kondensatoren die kapazitiven Teile eines an sich bekannten Erregerschwingungskreises
bilden.
3. Wechselstromkollektormaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Parallel- bzw. Hintereinanderschaltung von Kapazitäten die Werte der wirksamen
Kapazität für den Schwingungskreis einerseits und für den Kurzschlußkreis zwischen zwei Stromabnehmerteilen andererseits
abgeglichen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86689D DE514343C (de) | 1928-07-22 | 1928-07-22 | Wechselstromkollektormaschine, insbesondere fuer hohe Frequenzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86689D DE514343C (de) | 1928-07-22 | 1928-07-22 | Wechselstromkollektormaschine, insbesondere fuer hohe Frequenzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514343C true DE514343C (de) | 1930-12-12 |
Family
ID=7513200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES86689D Expired DE514343C (de) | 1928-07-22 | 1928-07-22 | Wechselstromkollektormaschine, insbesondere fuer hohe Frequenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107334B (de) * | 1954-07-27 | 1961-05-25 | Forges Ateliers Const Electr | Anordnung zur verbesserten Kommutierung von Wechselstrom-Kollektormotoren |
-
1928
- 1928-07-22 DE DES86689D patent/DE514343C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107334B (de) * | 1954-07-27 | 1961-05-25 | Forges Ateliers Const Electr | Anordnung zur verbesserten Kommutierung von Wechselstrom-Kollektormotoren |
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