DE514352C - Verfahren zur Abgleichtung der Kapazitaet von Wickelkondensatoren mit festem Kapazitaetswert - Google Patents

Verfahren zur Abgleichtung der Kapazitaet von Wickelkondensatoren mit festem Kapazitaetswert

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DE514352C
DE514352C DET35621D DET0035621D DE514352C DE 514352 C DE514352 C DE 514352C DE T35621 D DET35621 D DE T35621D DE T0035621 D DET0035621 D DE T0035621D DE 514352 C DE514352 C DE 514352C
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capacitance
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fixed
wound capacitors
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/255Means for correcting the capacitance value

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Albgleichung der Kapazität von Wickelkondensatoren mit festem Kapazitätswert Die ungeahnte Verbreitung der Radiotechnik hat die Nachfrage nach gut abgeglichenen Kondensatoren, insbesondere derjenigen von kleinsten Kapazitätswerten in. immer größerem Maße gesteigert. Es ist bereits bekannt, die Kapazitätswerte von Wickelkondensatoren nach ihrer Fertigstellung durch Entfernen eines Teiles der Belegung zu verändern, indem aus dem Wickel ein Teil der Folie herausgezogen und gekürzt wird. Dieses Verfahren kann jedoch leicht zu Beschädigungen und somit zur Unbrauchbarmachung eines Kondensators führen. Um dies zu vermeiden, muß .ein Weg gefunden werden, der eilten Abgleich am fertigen Wickel gestattet, ohne jedoch, da es sich um Gegenstände der Massenfabrikation handelt, eine nennenswerte Verteuerung zu verursachen.
  • Bei Blockkondensatoren, d. h. Kondensas tonen, bei welchen die leitenden Belegungen, durch isolierende dielektrische Zwischenlagen getrennt, Blatt für Blatt übereinandergeschichtet sind, ist ein Verfahren zum Abgleichen bekannt, bei dem ein Teil der obersten Metallfolie durch Hitze bzw. mit Hilfe des elektrischen Stromes abgetrennt und damit die Kapazität des Kondensators entsprechend herabgesetzt wird. Dieses Verfahren kann nur bei geschichteten Kondensatoren angewendet werden, welche eine zu große Kapazität besitzen. Außerdem kommt hinzu, daß das Dielektrikum durch die angewendete Hitze beschädigt und die elektrischen Eigenschaffen des Kondensators stark herabgesetzt werden.
  • Ferner ist ein Verfahren zur Abgleichung von Wickelkondensatoren bekannt, bei dem zur Abgleichung der Kapazität :eines fertigen Wickels die eine Folie an ihrem Ende in Abschnitte abnehmenden Flächeninhaltes eingeteilt ist und die Abgleichung durch Anschließen dieser Teilkapazitäten bis zur Erreichung der vorgeschriebenen Endkapazität erfolgt. Bei diesem Verfahren muß für jeden Flächenabschnitt je eine Anschlußverbindung vorgesehen. werden, die aus dem fertigen Wickel herausgeführt sein muß. Bekanntlich bildet aber jede Durchführung des Ansclllußstückes eine Gefahrenquelle für den Kondensatorwickel. Durch die festliegenden Größen der Flächenabschnitte ist eine genaue Abgleichung des Wickels nicht gewährleistet, da, wenn man bei der Abgleichung nahe an dem gewünschten Kapazitätswert sich befindet, die nächste Flächengröfze bereits einen größeren oder kleineren Wert als den gewünschten liefert. Durch die Verwendung einer Anzahl von Flächenabschnitten ist ebenfalls ein unnötiger Materialverbrauch die Folge, da immer mehrere Flächenabschnitte, vielleicht sogar alle, wenn nämlich der fertige Wickel die gewünschte Kapazität bereits aufweist, unbenutzt in dem Wickel enthalten sind. Erfindungsgemäß wird bei einem Wickelkondensator mit festem Kapazitätswert auf dem fertigen Wickel eine weitere Folie abgleichbar befestigt und mit der einen oder anderen Belegung des Wickels leitend verbunden. Bei der Herstellung der Kondensatoren ist darauf zu achten, daß ihre Ist-Kapazität unter der Soll-Kapazität liegt.
  • Die Zeichnung stellt in der Abb. i bis 3 ein Ausführungsbeispiel eines nach dem Verfahren gemäß der Erfindung abgeglichenen Kondensators in der Auf-, Grund- und Seitenansicht dar.
  • Der durch Wicklung hergestellte Kondensator i besteht, wie bekannt, aus den Belegungen a und 3 sowie dem Dielektrikuln q.. 5, 6 und ist mit einem Zusatzdielektrikum, wie Paraffin, Harz o. dgl., getränkt. Die Abgleichung eines fertigen Wickelkondensatorblockes ist weit schwieriger als die eines durch Stapelung erzeugten Kondensators, da jede äußerliche Veränderung der gewickelten, zusammengepreßten und von einem Zusatzdielektrikum eingeschlossenen Belegungen die Durchschlagsfestigkeit wesentlich herabsetzt. Um eilte gute Abgleichung ohne Veränderung der Form des fertigen Wickels zu erreichen und zu erleichtern, empfiehlt es sich, bei der Herstellung darauf zu achten, daß die Ist-Kapazität der Folien z und 3 des Wickels i unter der Soll-Kapazität liegt. Auf diesen fertigen Wickel wird dann eine dritte Folie 7 gelegt und später mit Isoliermaterial 8 abgedeckt. Die Abgleichung des Kondensators auf den verlangten Kapazitätswert erfolgt dann durch Verschieben der Folie 7 auf dem Wickel i oder durch Verkleinerung derselben. Ist der gewünschte Kapazitätswert erreicht, so wird die Abgleichfolie in ihrer Lage befestigt, um den genauen Kapazitätswert dauernd .einzuhalten. Die weitere Verarbeitung erfolgt nun in bekannter Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Abgleichung der Kapazität von Wickelkondensatoren mit festem Kapazitätswert, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem fertigen Wickel eine weitere Folie abgleichbar befestigt und mit der einen oder anderen Belegung des Wickels leitend verbunden wird.
DET35621D 1928-08-30 1928-08-30 Verfahren zur Abgleichtung der Kapazitaet von Wickelkondensatoren mit festem Kapazitaetswert Expired DE514352C (de)

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