DE514677C - Aufspannvorrichtung fuer Horizontalgatter - Google Patents

Aufspannvorrichtung fuer Horizontalgatter

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DE514677C
DE514677C DESCH84902D DESC084902D DE514677C DE 514677 C DE514677 C DE 514677C DE SCH84902 D DESCH84902 D DE SCH84902D DE SC084902 D DESC084902 D DE SC084902D DE 514677 C DE514677 C DE 514677C
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Germany
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disks
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DESCH84902D
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ED SCHULTE
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ED SCHULTE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B29/00Gripping, clamping or holding devices for the trunk or log in saw mills or sawing machines; Travelling trunk or log carriages
    • B27B29/08Trunk or log carriages with gripping means designed to pass the saw blade(s), especially for band saws; Arrangement of gripping accessories thereon; Turning devices thereon

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Bei den bekannten Aufspannvorrichtungen wird der auf dem Gatterwagen liegende Stamm von Haken gehalten, die durch zwei voneinander unabhängig bewegte Schraubenspindeln angedrückt werden. Auch sind Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen zwei zusammengehörige Haken von zwei zwangsläufig miteinander verbundenen Schienen gegeneinander bewegt werden, die relativ zum Stamm gleiche Wege zurücklegen, so ergibt sich der Nachteil, daß der Stamm nicht auf beiden Seiten gleich gut erfaßt wird. Es dringt beispielsweise der eine Haken 5 mm in hartes Holz ein, während der andere gleich tief in die weiche Rinde eingreift.
Nach der Erfindung sind zwei zusammengehörige Befestigungshaken in bekannter Weise an parallelen Schienen angeordnet, von denen jede für sich frei beweglich gegenüber dem
ao Stamm ist. Die Schienen sind mit den Enden in den Längsträgern des Gatterwagens oder in besonderen, an dem Gatterwagen angeschraubten Lagern geführt. An den einander zugekehrten Seiten sind die Schienen in an sich bekannter Weise entweder an einem oder an beiden Enden mit Zähnen versehen, zwischen die ein frei bewegliches, also nicht gelagertes, an einem Handgriff befestigtes Ritzel eingeführt werden kann. Durch Drehen des Ritzels werden die beiden Schienen derartig gegeneinander bewegt, daß der Druck der beiden Haken vollständig gleich ist, während die zurückgelegten Wege verschieden sein können. Zweckmäßig werden die Schienen mit Vorrichtungen versehen, die sie beim Loslassen des Ritzels bzw. nach Lösen einer Sperrvorrichtung automatisch wieder in die Anfangslage zurückbewegen.
In der Gebrauchsstellung wird jede Schiene für sich durch eine besondere Vorrichtung gehalten. Es kann beispielsweise für jede Schiene eine Sperrscheibe angeordnet sein, die seitlich mit einer schräg ansteigenden Fläche versehen ist, die sich infolge eines an der anderen Seite angeordneten Gewichts beim Vorschieben der Schiene automatisch hinter einem an derselben angeordneten Nocken legt und so ein ungewolltes Rückwärtsbewegen der Schiene verhindert. Um das Abspannen zu erleichtern, werden die beiden Sperrscheiben zweckmäßig mit einer gemeinsamen Vorrichtung zum Zurückdrehen versehen; es können beispielsweise auf den Achsen der beiden Scheiben neben diesen Zahnräder angeordnet sein, die miteinander in Eingriff stehen und die mit den Scheiben durch Kupplungen mit sehr viel Spiel, beispielsweise Klauenkupplungen, in Verbindung stehen. Eine oder beide Achsen sind bis zur Seite des Wagens durchgeführt, und die auf denselben vorgesehenen Ritzel sind fest angeordnet. Beim Drehen einer Achse werden die Kupplungen infolge des toten Ganges je nach der Stellung der Scheiben früher oder später mit diesen in Eingriff gelangen und diesen dann so weit zurückbewegen, daß die Schienen mit dem Befestigungshaken automatisch wieder in die Ausgangslage gleiten. Statt der Sperrscheiben kann auch jede andere Sperrvorrichtung Anwendung finden, z. B. auch eine Schnecke 0. dgl., die in einen Ausschnitt
Zur weiteren Vereinfachung wird zweckmäßig noch eine Vorrichtung zum gemeinsamen Anheben der auf den Schienen verstellbar angeordneten Feststellhaken vorgesehen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht in Richtung des ίο Wagens,
Abb. 2 eine Ansicht von oben. Die Schienen α sind an den Enden in den Längsträgern b des Wagens geführt. Auf den Schienen sind die Klötze ν verschiebbar angeordnet, die die Befestigungshaken d tragen. Die Schienen sind an dem einen Ende mit Zahnstangen e versehen. In die Verzahnung kann ein Ritzel f eingeschoben werden, das mit einem Handgriff g versehen ist. Durch Drehen des Ritzels/ werden die beiden Schienen zwangsläufig gegeneinander bewegt, und zwar so, daß die beiden Haken d mit gleichem Druck gegen den Baumstamm gepreßt werden. Zur Feststellung der Schienen α in der Sperrstellung der Haken d sind die Scheiben h angeordnet, die mit den keilförmigen Anzugsflächen i hinter die Nocken k der Schienen greifen. Gegenüber den Schrägflächen i sind an den Scheiben h Gegengewichte m angeordnet, die durch ihr Gewicht beim Vorschieben der Schienen β selbsttätig ein Weiterdrehen der Scheiben und damit ein Feststellen der Schienen bewirken. Auf den gleichen Achsen η bzw. 0 mit den Scheiben k sind die Zahnradsegmente f und r angeordnet, die durch Klauenkupplungen s bzw. t mit sehr vielem toten Gang mit den Scheiben h verbunden sind. Das Zahnradsegment f ist fest auf der Achse η angeordnet, die bis zur Seite des Wagens durchgeführt ist und durch den Hebel u betätigt werden kann. Beim Lösen der Aufspannvorrichtung wird der Hebel u gedreht, wobei die beiden Kupplungen s und t je nach der Stellung der Scheiben früher oder später mit diesen in Eingriff gelangen und diese dann in die Ausgangsstellung zurückdrehen. Die beiden Schienen α werden sodann selbsttätig unter Einwirkung der an den Winkelhebeln r angeordneten Gewichte w in die Nulllage zurückbewegt. Zur Vereinfachung der Aufspannarbeiten können die Befestigungshaken mit einer gemeinsamen Vorrichtung χ zum Anheben versehen sein, die durch einen Hebel y von der Seite des Wagens aus bedient werden kann. Zweckmäßig wird dabei der Hegreift. Die Feststellvorrichtung kann dabei gleichzeitig so eingerichtet sein, daß dadurch ein gleichmäßiges Hervortreten der Haken d des ganzen Wagens gewährleistet wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Aufspannvorrichtung für Horizontalgatter, bei welcher die zusammengehörigen Klemmbacken an zwei parallelen, gegeneinander beweglichen Schienen befestigt sind, die an den einander zugekehrten Seiten eine Verzahnung tragen, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise zwischen die Zahnstangen (e) der beiden beweglichen Schienen (a) eingreifende Ritzel (f) nicht gelagert ist, so daß beim Aufspannen ein voller Druckausgleich zwischen den beiden Klemmbacken (d) erzielt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schienen (a) von an Winkelhebeln (υ) befestigten Gegengewichten (w) in die Ausgangslage zurückgedrängt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiene («) für sich durch eine Sperrscheibe (A) festgestellt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (A) durch Gegengewichte (m) in die Sperrstellung gedrängt werden und jede für sich von der zugehörigen Seite ausgelöst werden kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheiben durch eine gemeinsame Vorrichtung gelöst werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf parallelen Wellen {n und 0) lose angeordnete, mit keilförmigen, hinter Nocken (k) der Schienen («) greifenden Anzugsflächen (i) versehene Scheiben (A) untereinander und mit der Bewegungsvorrichtung durch Klauenkupplungen (s, t) mit -sehr viel totem Gang und Zahnradgetriebe (ß, r) verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schienen (α) verstellbaren Einspannhaken (d) durch eine gemeinsame Vorrichtung (x, y) angehoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH84902D 1927-12-24 1927-12-24 Aufspannvorrichtung fuer Horizontalgatter Expired DE514677C (de)

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DE514677C true DE514677C (de) 1930-12-15

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