DE514925C - Verfahren zur weitgehenden Herabsetzung der Phosgenbildung beim Feuerloeschen mit Tetrachlorkohlenstoff - Google Patents

Verfahren zur weitgehenden Herabsetzung der Phosgenbildung beim Feuerloeschen mit Tetrachlorkohlenstoff

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DE514925C
DE514925C DEI35582D DEI0035582D DE514925C DE 514925 C DE514925 C DE 514925C DE I35582 D DEI35582 D DE I35582D DE I0035582 D DEI0035582 D DE I0035582D DE 514925 C DE514925 C DE 514925C
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DE
Germany
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carbon tetrachloride
fire extinguishing
formation during
ammonia
during fire
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DEI35582D
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Dr August Ruppert
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D1/00Fire-extinguishing compositions; Use of chemical substances in extinguishing fires
    • A62D1/0028Liquid extinguishing substances
    • A62D1/0057Polyhaloalkanes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur weitgehenden Herabsetzung der Phosgenbildung beim Feuerlöschen mit Tetrachlorkohlenstoff Es ist bereits bekannt, Flüssigkeiten, bestehend aus Tetrachlorkohlenstoff und Kohlenwasserstoffen oder aus Tetrachlorköhlenstoff und Arylphosphaten bzw. Alkylphosphaten, zum Feuerlöschen zu verwenden.
  • Es wurde nun die Beobachtung gemacht, daß eine weitgehende Herabsetzung der Phosgenbildung erzielt wird, wenn man den als Zusätze zum Tetrachlorkohlenstoff dienenden Kohlenwasserstoffen der aliphatischen, aromatischen oder hydroaromatischen Reihe oder Gemischen derselben bei gleichzeitigem Zusatz von Ammoniak noch Aryl- oder Alkylphosphate oder Gemische derselben zufügt. Die Zusätze können mit gutem Erfolge auch unter Fortlassung der Kohlenwasserstoffe mit den Aryl- und Alkylphosphaten allein bei gleichzeitigem Zusatz von Ammoniak bewirkt werden. Das wasserfreie Ammoniak kann als Flüssigkeit oder Gas dem die Aryl- oder Alkylphosphatc enthaltenden Tetrachlorkoiilenstoff zugefügt werden, wobei es keine Rolle spielt, ob gleichzeitig die Kohlenwasserstoffe zugegen sind oder nicht, da es in diesen Mischungen löslich ist. Es genügen bereits geringe Mengen Ammoniak, die hinsichtlich der Herabsetzung der Phosgenbildung schon einen erheblichen Eintluß von etwa o-, i bis o,2 0,o ab bei Gegenwart der genannten Zusätze aufweisen. Man kann die fertige Mischung aus dem Feuerlöscher durch eingebrachtes Preßgas (Luft oder Stickstoff) zum Austritt bringen oder durch größere Ammoniakmengen über der Lösung den Druck erzeugen, der zum Herausdrücken des Flüssigkeitsgemisches aus dem Feuerlöschapparat benötigt wird. Es sind dies etwa z bis 3 Gewichtsprozent der Füllung, es steht jedoch nichts im Wege, die Ammoniakmengen zu erhöhen.
  • Ein Zusatz von Ammoniak allein zum Tetrachlorkohlenstoff bewirkt zwar, wie bereits bekannt ist, ebenfalls eine Herabsetzung der Phosgenbildung, jedoch nur in dem Umfang, wie er etwa durch die für sich allein verwendeten Zusätze von Aryl- oder Alkylphosphaten oder von Kohlenwasserstoffen allein bewirkt wird.
  • Die Zusätze der Alkyl- und Arylphosphate zu Tetrachlorkohlenstoff haben den Vorteil, daß diese Produkte selbst schwer- oder unbrennbare Öle sind und gleichzeitig eine feuerlöschende Wirkung ausüben. Vorteilhafterweise benutzt man von den zu verwendenden Kohlenwasserstoffen nur geringe Mengen. Die Kohlenwasserstoffe können sowohl einzeln als auch in Mischungen in Verbindung mit den Aryl- und Alkylphosphaten -als Zusätze zur Verwendung gelangen, und letztere können ebenfalls einzeln oder gemischt zur Anwendung kommen. , Beispiele Man bestimmt in einer geeigneten Versuchsvorrichtung die beim Auftreffen von Tetrachlorkohlenstoff auf beispielsweise 4.20' erhitztes Eisen sich bildende Menge von Phasgen und gibt dieser den Wert i oo. Führt man unter gleichbleibenden Bedingungen die Bestimmung der Werte bei Anwendung von Tetrachlorkohlenstoff mit den genannten Zusätzen durch, so erhält man: ohne Anwendung von Ammoniak: a) bei Zusatz von 3(),`o Trilzresylphosphat den Wert 8; unter Mitver Wendung von Ammoniak b) bei Zusatz von 3#,o Trikresylphosphat den Wert i,z, c ) bei Zusatz von 2 @'o Petroleum ' i n ii Trikresylphosphat den Wert o,9, d; bei Zusatz von 2()o Dekalin -= i o.0 Trikresyiphosphat den Wert o, 5, e) bei Zusatz von 20o Solventnaphtha -j- i c o Trikresylphosphat den Wert o,; .

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜcHR: i. Verfahren zur weitgehenden Herabsetzung der Phosgenbildung beim Feuerlöschen mit Tetrachlorkohlenstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Tetrachlorkohlenstoff gleichzeitig einen Gehalt an Aryl- oder Alkylphosphaten oder Gemischen derselben in einer die Löschwirkung nicht beeinträchtigenden Menge und an Ammoniak gibt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man dem mit Aryl-oder Alkylphosphaten und Ammoniak versehenen Tetrachlorkohlenstoff außerdem noch lsohlenwasserstoffe oder Gemisch von solchen in einer die Löschwirkung nicht beeinträchtigenden Menge zusetzt.
DEI35582D 1928-08-25 1928-09-20 Verfahren zur weitgehenden Herabsetzung der Phosgenbildung beim Feuerloeschen mit Tetrachlorkohlenstoff Expired DE514925C (de)

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GB2526129A GB319320A (en) 1928-09-20 1929-08-19 Process for substantially suppressing phosgene-formation when extinguishing fires with carbon tetrachloride
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