DE514934C - Reinigungsvorrichtung fuer die Nadelstaebe von Strecken - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer die Nadelstaebe von Strecken

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DE514934C
DE514934C DES85550D DES0085550D DE514934C DE 514934 C DE514934 C DE 514934C DE S85550 D DES85550 D DE S85550D DE S0085550 D DES0085550 D DE S0085550D DE 514934 C DE514934 C DE 514934C
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hose
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roller
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/62Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Reinigungsvorrichtung für die Nadelstäbe von Strecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für die Nadelstäbe von Strecken und ähnlichen Spinnereivorbereitungsmaschinen für Bastfasern, wie Flachs, Hanf, Jute, bei der die Nadelstäbe beim Fallen durch Vorbeistreichen an einem Abstreifkörper gereinigt werden. Der Zweck der Reinigungsvorrichtung besteht darin, während der Arbeit die Nadelstäbe und die untere Abzugswalze rein zu halten, damit eine Stillsetzung der Maschine für die Reinigung dieser Teile nicht nötig ist. An und für sich ist es bekannt, die Nadelstäbe beim Fallen durch Vorbeistreichen an einem Abstreifkörper, beispielsweise einer Bürste, zu reinigen. Bürsten haben aber den Nachteil, daß sie sich mit Unreinigkeiten und Fasern vollsetzen, so daß sie ihre Reinigungswirkung verlieren. Es müssen daher besondere Putzvorrichtungen für die Bürste vorgesehen werden. Zur Vermeidung dieses Nachteiles besteht der Abstreifkörper erfindungsgemäß aus einem Kautschukschlauch, der zwischen der unteren Abzugswalze und dem fallenden Nadelstabe so angeordnet ist, daß der Schlauch sowohl gegen die Nadeln wie auch gegen den Umfang der unteren Abzugswalze gedrückt wird, die als Reinigungsglied für den Schlauch dient. Der Schlauch bedarf also keiner besonäeren Putzvorrichtung. Der Kautschukschlauch wird zweckmäßig durch einen Drahtbügel freischwingend gehalten, derart, daß er zwischen der unteren Abzugswalze und dem fallenden Nadelstabe zusammengedrückt wird, um dabei die Reinigung zu bewirken.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht einer Nadelstabstrecke finit der Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung, Abb. z die Vorderansicht zu Abb. i, Abb. 3, 4. und 5 Teilansichten der Vorrichtung bei verschiedener Lage der Teile.
  • Der Kautschukschlauch 9 ist in freischwingender Lage zwischen dem vordersten fallenden Nadelstab 7 und der unteren Abzugswalze i gehalten, und zwar am besten an dem Bandtrichter 4.
  • Der Kautschukschlauch 9 besitzt im allgemeinen eine glatte Oberfläche. Die Oberfläche kann aber ebensogut geriffelt oder sonstwie beliebig gestaltet sein und auch' Vorsprünge besitzen. Die Schlauchlänge entspricht der Länge der Nadelstäbe 7. Dies trifft aber nur für den Fall zu, daß für jede Nadelstabgruppe ein besonderer Kautschukschlauch 9 verwendet wird. Der Schlauch kann aber auch so lang ausgebildet werden, daß er gleichzeitig über mehrere neb-eneinanderliegende Nadelstabgruppen reicht.
  • Der Schlauch wird für jede Abzugswalze durch einen Stahldraht i o gehalten, der in Form eines Bügels gebogen ist. Die Arme i i des Bügels greifen mit ihren nach einwärts gerichteten Enden in entsprechende öffnungen des Bandtrichters 4.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 arbeitet die untere Abzugswalze i auf einer Unterlage 2, die obere Abzugswalze 3 besteht gewöhnlich aus Holz. Der Bandtrichter sorgt in üblicher Weise für die erforderliche Führung des Faserbandes 5, damit dieses ordnungsmäßig zwischen den Walzen i und 3 hindurchläuft, um dann in Form einer Lunte der Doublierplatte 6 zugeführt zu werden. Aus Abb. i ist ersichtlich, daß. der letzte Nadelstab 7 mit seinen Nadeln 8 im Begriff ist, in Pfeilrichtung nach abwärts zu fallen und in die Lage 71, 81 zu gelangen.
  • Der Kautschukschlauch 9 ruht frei tangential gegen die Oberfläche der unteren Walze i und wird außerdem an seiner anderen Seite von dem Nadelstab 7 berührt, wie dies auch aus Abb. i klar ersichtlich ist. Diese Berührung erfolgt aber in solcher Weise, daß zunächst keine Deformierung des Schlauches erfolgt. Der Stahldrahtbügel io, ii ist in dem Führungskörper 4 so schwingbar gelagert, daß der Kautschukschlauch frei vor dem Zylinder i pendeln kann und sich auf dem Draht auch frei drehen läßt.
  • Im allgemeinen kann die Ausführung die gleiche sein, wenn der Kautschukschlauch lang genug gewählt ist, um gleichzeitig über eine Gruppe von Nadelstäben zu reichen. Auch die Befestigungsweise des Schlauches ändert sich dadurch nicht nennenswert.
  • Die Wirkungsweise des Reinigungsschlauches ist am besten aus den Abb. 3, 4 und 5 ersichtlich.
  • Nachdem der Nadelstab 7 seine äußerste obere Endstellung erreicht hat und gezwungen wird, nach abwärts zu fallen, wird der Schlauch 9 kräftig zusammengedrückt, so daß er sozusagen zwischen der Wälze i und dem Nadelstab 7 eingekeilt ist. Dieses Zusammenpressen des Kautschukschlauches ist ohne weiteres möglich, weil er daran durch den dünnen Stahldraht i o nicht gehindert wird.
  • Beim Niederfallen des Stabes 7 reibt nun die Oberfläche des Kautschukschlauches kräftig gegen den Stab 7 und gegen die Nadeln 8, wodurch alle -Abfallstoffe, wie Holzteilchen, Schäben und etwaiger Faserstaub, von den Nadelstäben entfernt wird. Ist der Stab 7 so weit gesenkt, daß die Nadeln 8 mit dem Kautschukschlauch in Berührung kommen, dann ist dieser weniger zusammengedrückt, wie dies die Abb.4 erkennen läßt, so daß gegen die Nadeln ein geringerer Reibungsdruck ausgeübt wird wie gegen den eigentlichen Nadelstab. Die in den Nadeln hängenden kurzen Fasern werden dabei abgestreift und von dem dicht darüber weglaufenden Faserband mitgenommen. Nachdem dann die Nadeln 8 den Schlauch verlassen haben, geht dieser wieder durch seine natürliche Elastizität, wie aus Abb.5 ersichtlich, in seine ursprüngliche Form zurück.
  • Die Wirkung wiederholt sich für jeden Nadelstab, so daß eine zuverlässige selbsttätige Reinigungswirkung für sämtliche Nadelstäbe stattfindet.
  • Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, kann statt eines Kautschukschlauches auch ein Vollkörper aus Kautschuk verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reinigungsvorrichtung für die Nadelstäbe von Strecken und ähnlichen Spinnereivorbereitungsmaschinen für Bastfasern, bei der die Nadelstäbe beim Fallen durch Vorbeistreichen an einem Abstreifkörper gereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifkörp.er aus einem Kautschukschlauch (9) besteht, der zwischen der unteren Abzugswalze (i) und dem fallenden Nadelstab (7, 8) so angeordnet ist, daß der Schlauch (9) sowohl gegen die Nadeln (8) wie auch gegen den Umfang der unteren Abzugswalze gedrückt wird, die als Reinigungsglied für den Schlauch dient.
  2. 2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kautschukschlauch (9) durch einen Drahtbügel (i o, i i) freischwingend gehalten ist.
DES85550D 1927-12-22 1928-05-17 Reinigungsvorrichtung fuer die Nadelstaebe von Strecken Expired DE514934C (de)

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