DE514997C - Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von Laeutewerken fuer Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von Laeutewerken fuer Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer UhrInfo
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten von Läutewerken für Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr Bei der Einrichtung elektrischer Antriebe zum Schwingen von Kirchenglocken wird oft verlangt, daß einzelne Glocken selbsttätig zu vorher einstellbarer Zeit zu läuten beginnen und nach Ablauf einiger Minuten wieder aufhören. Bisher wurde von der Turmuhr oder einer besonderen Schaltuhr zur bestimmten Zeit ein Kontakt kurzzeitig geschlossen, der den Schaltstrom für einen Zeitfernschalter einschaltete, Nach Ablauf des Uhrwerkes schaltete dann der Zeitfernschalter den Hauptstrom wieder aus.
- Diese Einrichtung hat nun in der Praxis zu vielen Störungen geführt, weil der Zeitfernschalter ein sehr empfindliches Organ ist und seine Zuverlässigkeit nach kurzer Betriebszeit erheblich nachläßt.
- Die Erfindung vermeidet den Zeitfernschalter gänzlich und setzt an dessen Stelle nur ein zuverlässiges Relais in Form eines Schützenschalters.
- Die Abb. i, 2 und 3, in denen das Gebilde.,11 die einzuschaltende Läuteeinrichtung darstellt, zeigen beispielsweise die Anordnung der Einrichtung nach dem Patentanspruch zum Zwecke des Läutens einer Kirchenglocke nach dem letzten Glockenschlage zu einer beliebig einzustellenden Stunde von der Kirchturmuhr aus.
- a (Abb. i) ist ein vom Schlagwerk der Uhr angetriebenes Rad, welches nach zweimal i bis 12, Vollschlägen (d. h. in 24 Stunden) der Uhr eine Umdrehung vollendet. An seinem Umfange können in entsprechenden Bohrungen beliebig viele Stifte eingesetzt werden, deren einer in b gezeichnet ist. Einmal in 24 Stunden gibt jeder Stift b bei Kontakt c einen kurzzeitigen Kontakt und erregt dadurch in üblicher Weise die Schützenspule d (Abb.2). Außerdem ist auf der Welle e des Minutenzeigers ein Kreissegment f aufgesetzt, welches jede Stunde um die Vollzeit, vor Schließung des Kontaktes c, einen Kontakt g schließt und ihn eine gewisse Zeit geschlossen hält, die von der Länge des Kreissegments f abhängt (Abb. 2). Der Stromkreis j, K, L, M, N dieses Kontaktes ist ebenfalls an die Schützenspule d angeschlossen, doch kommt in diesem in der Regel ein Strom nicht zustande, weil dieser Stromkreis hinter dem Schützenschalter lt abgezweigt ist, so daß er nur Strom bekommt, wenn der Schützenschalter bereits eingeschaltet war. Das geschieht nur jedesmal wenn einer der Stifte b den Anfangskontakt c des Stromkreises R, S, T, M, N über die Spule d schließt. Nach Öffnung des Kontaktes c bleibt der Schützenschalter dennoch geschlossen, weil er nun über .den Kontakt g ebenfalls Strom erhält, der so lange anhält, bis das Kreissegment f den Kontakthebel g fallen läßt. Das Kreissegment f läßt sich so einstellen, daß dies Fallenlassen genau nach gewünschter Läutedauer eintritt (Abb. 3). Durch die Unterbrechung des Kontaktes g wird auch der Stromkreis J, K, L, M, N stromlos, und die Schützenspule d gibt den in üblicher Weise mit ihrem Eisenkern verbundenen Hauptstromschalter lt frei. Abb. _ zeigt also die Ruhestellung der gesamten Einrichtung, Abb. 2 den Beginn des Läutens und Abb. 3 den Augenblick kurz vor der Beendigung.
- Selbstverständlich kann die Kontaktgebung auch zu verschiedenen Tageszeiten erfolgen oder durch Vermehrung der Kontaktvorrichtungen auch an verschiedenen Glocken.
- Der Vorteil der getrennten Kontakte liegt darin, daß der Anfangskontakt genau den Beginn des Läutens angibt, der Endkontakt dagegen die Zeitdauer des Läutens bzw. den Zeitpunkt der Ausschaltung ebenso genau bestimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten von Läutewerken für Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltung durch zwei getrennte Uhrkontakte bewirkt wird, von denen der Anfangskontakt (c) in üblicher Weise unmittelbar an die Spule (d) eines Schaltrelais (d, h) angeschlossen ist, während der Endkontakt (g) derart mit dem Anfangskontakt (c) verbunden ist, daß er nur Strom erhält, wenn der Relaisschalter (A) bereits geschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH114242D DE514997C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von Laeutewerken fuer Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH114242D DE514997C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von Laeutewerken fuer Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514997C true DE514997C (de) | 1930-12-20 |
Family
ID=7172007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH114242D Expired DE514997C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten von Laeutewerken fuer Kirchenglocken oder sonstigen Stromkreisen mittels einer Uhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514997C (de) |
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0
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