DE515123C - Verfahren zur Veraenderung der Groesse des mittleren Betriebskapazitaetswertes von Luftraumkabeln - Google Patents

Verfahren zur Veraenderung der Groesse des mittleren Betriebskapazitaetswertes von Luftraumkabeln

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DE515123C
DE515123C DEK104632D DEK0104632D DE515123C DE 515123 C DE515123 C DE 515123C DE K104632 D DEK104632 D DE K104632D DE K0104632 D DEK0104632 D DE K0104632D DE 515123 C DE515123 C DE 515123C
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cable
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Alfred Roth
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KABELFABRIK und DRAHTINDUSTRIE
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KABELFABRIK und DRAHTINDUSTRIE
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Description

  • Verfahren zur Veränderung der Größe des mittleren Betriebskapazitätswertes von Luftraumkabeln Es ist bei verschiedenen Arten der sogenannten luftraumisolierten Kabel wünschenswert, daß die mittleren kilometrischen Betriebskapazitäten der einzelnen Kabellängen einen ganz bestimmten Wert aufweisen. Es wurde zu diesem Zwecke bereits vorgeschlagen, in den Bleimantel auf mehr oder weniger großen Längen flüssiges Isoliermaterial einzubringen. Auch die Einführung von Benzol oder Petroleumdämpfen in das Kabel wurde versucht, um der Größe der Dielektrizitätskonstanten dieser Mittel ents rechend die Betriebskapazität des #Kabels zu verändern. Es ist bekannt, daß die Kapazität eines Kabels selbstverständlich auch davon beeinflußt wird, in welcher Art die Herstellung des Kabels erfolgt, wie z. B. die Aufbringung der Panzerung geschieht, ob ein- oder mehrmaliges Umspulen vor sich geht, in welcher Art das Durchziehen des mit Bleimantel versehenen Kabels durch Nippel (Ziehkaliber) erfolgt. Es sind auch Verfahren des Nebensprechens in Fernkabeln bekannt geworden, bei denen in einem kurzen Stück der Teillänge die zu hohen Beträge der Teilkapazitäten durch Entfernen oder die zu tiefen durch Annähern der sie bedingenden beiden Leiter oder durch Umgeben der Leiter mit einer Metallhülse und nachfolgendes Zusammendrücken dieser Hülse abgeglicheii werden. Es ist ebenfalls bekannt, zwecks überprüfung der Dichtigkeit des Bleimantels von Kabeln, Druckgas u. dgl., feiner zur Begrenzung des Luftzutrittes in den Kabeln Abdichtungspfropfen zu verwenden. In allen diesen Fällen handelt es sich jedoch nur um nicht kontrollierte und nicht zielbewußt von Messungen begleitete, sondern um bloße, durch empirische Erfahrungen gegebene Kapazitätsänderungen des Kabels.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren erzielt die Einstellung und sichere Festlegung des Kapazitätswertes von Kabeln in einfachster Weise dadurch, daß dem Bleimantel unter Vornahme von Kapazitätsmessungen am Kabel stufenweise bleibende Formänderungen in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Messungen erteilt werden. Das Wesen der Erfindung besteht daher in stufenweise zielbewußt durchgeführten, von Kapazitätsmessungen begleiteten bleibenden Formänderungen des Bleimantels.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. i veranschaulicht schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei welcher die Änderung des Kapazitätswertes infolge Durchziehens des Kabels durch ein Kaliber erfolgt. Die Abb. 2 und 3 veranschaulichen schematisch in Ansicht und Seitenansicht eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung, bei welcher die Änderung des Kapazitätswertes durch einen Walzprozeß bewirkt wird. Die Abb. 4, 5 und 6 veranschaulichen in schematischer Darstellung weitere Ausführungsformen des Verfahrens. Abb. 7 veranschaulicht in Ansicht ein Kabel, bei dem die Änderung des Kapazitätswertes durch, Eindrehen von schraubenförinigen Rillen erfolgt. Abb. 8 zeigt eine weitere Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens im Längsschnitt. Abb. c) und io dienen zur schematischen Veranschaulichung weiterer Ausführungsformen des Verfahrens.
  • In Abb. i ist, wie in allen übrigen Abbildungen, das Kabel mit i bezeichnet, 2 bedeute.t ein Zichkaliber, welches in den schematisch angedeuteten Teilen 3 gelagert ist. Gemäß dieser Abbildung erfolgt die Formänderung des Bleiniantels dadurch, daß das Kabel durch das Ziehkaliber in der Richtung des Pfeües hindurchgezogen wird. je enger die Weite des Kalibers ist, desto mehr wird der Betriebskapazitätswert des Kabels vergrößert.
  • In Abb. 2 und 3 bedeutet i das mit dem Bleimantel umgebene Kabel, dem eine der gewünschtenKapazitätsänderungentsprechende Formänderung abschnittweise oder auf der ganzen Länge mittels der beiden Walzen 4, 5 erteilt wird, welche auf Achsen6., 7 sitzen, deren Entfernung eventuell veränderbar ist.
  • In Abb. 4 bedeutet 2 das Kaliber, 8 die Jutelage, 9 ein bandförmiges Element, das zur Panzerung des Kabels dient. Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die gewünschte Formänderung durch da# Kaliber 2 und das immer vorhandene Kaliber ß nach Aufbringung der Jute, und zwar beim Durchgang des Kabels durch die Kaliber im Sinne der Pfeilrichtung. Die Aufbringung der Elemente 8 und 9 kann während des)Durchganges des Kabels durch die Kaliber durchgeführt werden. Die Beeinflussung der Kapazität des Kabels kann aber auch üi der Weise erfolgen, daß man durch die unter Spannung aufgebrachten Panzerungselemente 8 und 9 die notwendige Formänderung des Bleimantels bewirkt. Es können jedoch zur Beeinflussung der Kapazität auch beide Mittel, nämlich eine entsprechende Wahl der Weite des Ziehkalibers und die Spannung der Panzerelemente, verwendet werden.
  • In Abb. 5 bezeichnet i das mit dem Bleirohr umhüllte Kabel, 2 ein eventuell in seiner Weite verstellbares Verseilkaliber, io die zur Panzerung des Kabels dienenden Panzerdrähte. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Kapazitätswert des Kabels durch entsprechende Wahl bzw. Einstellung des Verseilkalibers oder durch die Spannung der zur Panzerung des Kabels dienenden Elemente io erfolgen, oder es kann die Festlegung des Kapazitätswertes gleichzeitig durch Einstellu.ng des Verseilkalibers und Wahl der Spannung der aufzubringenden Panzerdrähte durchgeführt werden.
  • In Abb. 6 ist ein Kabel dargestellt, dessen Bleimantel i rillenförmige Einkerbungen ii aufweist. Diese den Kapazitätswert des Kabels beeinflussenden Einkerbungen können z. B. durch rotierende, gegen den Bleimantel dlückende Werkzeuge 12, die auf Achsen 13 sitzen, erzeugt werden.
  • Gemäß Abb. 7 ist der Bleirnantel i des Kabels mit nach einer Schraubenlinie verlaufenden Vertiefungen 14 versehen. Diese Vertiefungen können auch eine mehrgängige Schraube bilden. Durch das Eindrücken von mehrgängigen Schraubengängen üi den Bleimantel können auch verschiedene Adern oder Aderngruppen hinsichtlich ihrer Kapazität verschieden beeinflußt werden. Die Steigung der auf den Bleimantel eingedrückten Schraubengänge kann abweichend von der Steigung der verseilten Adern bzw. Adernkombinationen gewählt werden, so daß dadurch alle Adern beeinflußt werden. Die Herstellung dieser schraubenf,örmig verlaufenden Rillen kann durch an sich bekannte druckausübende Werkzeuge erfolgen.
  • In Abb. 8 bedeutet i das mit dem Bleimantel umhüllte Kabel. Es ist mit einem Teil seiner Länge in einem Gehäuse 15 in aufgewickeltem Zustand auf einer Trommel 16 untergebracht. Diese Trommel 16 ist auf der Achse 17 gelagert. Der in das Freie tretende Teil des Kabels ist durch eine Stopfbüchse 18 mit Stopfbüchsenbrillen ig abgedichtet. Bei Durchführung des Verfahrens mit der vorstehend beschriebenen Einrichtui#g wird wie folgt vorgegangen: Es wird sowohl im Gehäuse 15 als auch in das Innere des Kabels zu gleicher Zeit Druckluft oder Druckgas eingepreßt. Bei dem im Gehäuse 15 befindliehen Teil des Kabels findet infolge der Gleichheit des Innen- und Außendruckes keine Formänderung des Kabels statt. Das im Freien befindliche Kabeltruni ist jedoch einem einseitigen überdruckausgesetzt, wodurch die Erweiterung dieses im Freien befaidlichen Teiles des Kabels erfolgt. Sollte hierauf die elektrische Messung ergeben, daß die Kapazität noch immer zu groß ist, so kann durch Abwicklung des Kabels von der Trommel 16 und Hinausführung des abgewickelten Teiles ins Freie die Erweiterung des Bleirohres auf eine entsprechend größere Länge des Kabels erstreckt werden.
  • Das Verfahren, die Formänderung des Kabels durch Einpressen von Druckluft oder Druckgas durchzuführen, kann auch mit anderen Apparaten, als in Abb. 8 dargestellt, durch-geführt werden.
  • Z# B. kann mit einem an sich bekannten, zum Einpressen von Luft oder Gasen dienenden Apparat in das eine Ende des Kabels Druckluft oder Druckgas eingepreßt werden, wobei das andere Ende des Kabels abgedichtet wird. Soll nur auf einem bestimmten Abschnitt des Kabels eine Formänderung erzielt werden, so wird in das Kabel in an sich bekannter Weise ein sogenannter Versiegelungspfropfen 21 (Abb. 9) eingebracht, der beim Einpressen von Luft im Sinne der Pfeilrichtung b in das Kabelinnere die Aufweitung des Bleimantels nur bis zum Versiegelungspfropfen21 sicherstellt. Das abschnittweise Aufweiten des Kabels kann auch dadurch bewirkt werden, daß, wie Abb. io zeigt, das Kabel auf einem Teil seiner Länge mit einem Band 20 gepanzert wird und Druckluft oder Druckgas in den ungepanzerten Teil eingepreßt wird, wodurch eine Aufweitung des ungepanzerten Teiles eintritt.
  • Im nachfolgenden soll das erfindungsgemäße Verfahren an einigen praktischen Beispielen erläutert werden.
  • Ein normales Telephonluftraumkabel von 3oo m Länge wird mit einem Bleirohr von beispielsweise 30 mm lichtem Durchmesser umpreßt. Angenommen, die elektrischen Messungen ergeben einen Durchschnittskapazitätswert von 0,04 mF gegen-über einem gewünschten von o,o5 mF. Um die Erhöhung der Kapazität zu erzielen, wird das Kabel z. B. durch ein Kaliber (Abb. i) gezogen und dadurch der Durchmesser des Rohres z. B. von 30 mm auf 29,-- mm gebracht. Nach 8o m gezogener Kabellänge wird das Ziehen des Kabels unterbrochen und eine elektrische Bestimmung der Kapazität vorgenommen. Angenommen, der jetzt erhaltene mittlere Kapazitätswert sei 0,048 mF. Unter dieser Annahme ergibt sich, daß eine Verengung des Bleimantels auf eine Länge von i o m eine Er. höhung der Kapazität um oooi mF zur Folge hat. Es kann dann angenommen werden, daß bei Verengung des Bleimantels auf weitere 2o ni Länge der erwünschte Wert von oo5 mF erreicht sein wird. Trotzdem wird nach Durchführung der Rohrverengung auf eine Länge von etwa 98 m abermals die mittlere Kapazität bestimmt und danach das Maß der Verengung für den weiteren Arbeitsgang festgesetzt und unter Zugrundelegung dieses Maßes das Kabelstück fertig,- gestellt.
  • Auf Grund dieser Erfahrungen braucht z.B. das nächste Kabel rächt mehr von 30 mm auf 29,2 MM, sondern kann sofort auf 29,6 mm verengt werden, so daß auf diese Weise üb#er die ganze Länge dem Kabel eine gleichmäßige Verengung erteilt werden kann.
  • In ähnlicher Weise kann bei allen anderen durch die Abb. 2 bis i o veranschaulichten Verfahren vorgegangen werden. Schließlich kann statt einer Verengung des Bleimantels oder gleichzeitig mit ihr auch ein Ovalpressen, Flachpressen bzw. Flachwalzen des Bleimantels stattfinden, wodurch ebenfalls eine Veränderung der Größe des Kapazitätswertes sich erzielen läßt.
  • Wird die Formänderung des Bleimantels gleichzeitig mit der Panzerung des Kabels durch Rund- bzw. Flachdraht vorgenommen (Abb. 4), so wird das Kaliber bei der Panzerung derart gewählt, daß beim Panzern der Bleimantel gedrückt und dadurch das Kabelinnere etwas verengt wird. Es erfolgt dann die Verengung des Bleirohrdurchmessers in einem Arbeitsgang mit der Aufbringung des Rund- bzw. Flachpanzers. Auch in diesem Falle kann die Panzerung kontinuierlich oder periodisch von elektrischen Kapazitätsmessungen zwecks richtiger Bemessung der Verengung begleitet sein. Dieselbe Verengung, die dem Bleimantel bei Flach-, Rund- oder Fassondrahtpanzerung gegeben- würde, kann selbstverständlich auch beirn Bandpanzern durch ein entsprechendes Anspannen der Bänder erfolgen. Es kann somit die Beeinflussung der Kapazität des Kabels durch Wahl entsprechender Kaliber vor dem Jutekompo-undlauf, nach dem Jutekompoundlauf und nach dem Panzerlauf erfolgen, Wenn das als praktisches Ausführungsbeispiel vorstehend erwähnte Kabel mit einer kilometrischen Kapazität von 0,4 mF auf eine Kapazität von 0,038 mF gebracht werden soll, ist eine entsprechende Erweiterung des Bleimantels notwendig. Dazu kann man sich der durch die Abb. 8 bis io veranschaulichten Verfahren bedienen.
  • Bei Kabeln mit vielen Adernlagen (z. B. sechs konzentrischen Lagen) kann auch im Sinne eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung wie folgt vorgegangen werden: Nach Aufbringen beispielsweise der dritten Adernlage wird die Kapazität des bereits Oleseilten Kabels t' gemessen. Hierauf wird die ses Vorprodukt einer Kalibrierung, Walzung u.dgl. unterzogen, so daß schon das Vorprodukt annähernd auf die gewünschte Kapazität abgestimmt wird. Hierauf werden die 4-,- .5. und 6.La.-e aufgebracht und das Kabel wie gewöhnlich mit Blei umpreßt. Dann wird nochmals die Kapazität gemessen und die noch restlich notwendige EinsteHung des Kapazitätswertes durch Formänderung des Bleimantels nach- einem der vorstehend beschriebenen Verfahren durchgeführt. Das vorerwähnte Verfahren kälm auch dahin geändert werden, daß die ersten drei Lagen durch Kalibrierung, Walzung u.dgl. im Querschnitt verändert, die Kapazität gemessen und bei der Aufbringung der 4.Lage durch ein entsprechend enges Kaliber eine weitere Änderung der Kapazität des bereits verseilten Kabels bewirkt wird. Dieser Vorgang kann bei Aufbringung der 5. und d#r fq#genden Lage wiederholt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Veränderung der Größe des mittleren Betriebskapazitätswertes von Luftraumkabeln, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bleimantel stufenweise z.B. auf Teilen der ganzen Kabellänge oder in Stufen von in gleichem Sinne aufeinanderfolgenden Formänderungen unter Vornahrne von Kapazitätsmessungen am Kabel bleibende Formänderungen in Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser Messungen erteilt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vornahme der Formänderungen des Bleimantels aufeinanderfolgend abschnittweise geschieht, um durch fallweise Messung der Kapazität eines Abschnittes des Kabels -nach vorgenommener Formänderung dieses Ab- schnittes das Ausmaß der im nächsten Ab- schnitt nötigen Formänderung bestimmen zu können. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung des Bleimantels in stetigem Vorschub des Kabels durch die Maschine geschieht und dabei dauernd durch periodische oder kontinuierliche Messung der Größe der Kapazität des Kabels überwacht wird. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung derart erfolgt, daß die geänderte Querschnittsform der ursprünglichen Querschnittsform geometrisch ähnlich ist. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Formänderung des Bleimantels eine Veränderung der ursprünglichen geometrischen Gestalt des Bleimantels erfolgt. 6. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung in Richtung von der äußeren Oberfläche des Bleimantels nach dessen Innerem bewirkt wirkt. 7. Verfahren nach Anspruch -6, dadurchgekennzeichnet, daß die Formänderung des Bleimantels mittels'eines ZiehkaUbers (2) erfolgt (Abb. 1, 4, 5). 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung durch einen Walzprozeß erfolgt (Abb. 2). g. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzei ' chnet, daß die Formänderung durch die Aufbringung der Panzerung auf den Bleimantel erfolgt, und daß deren Regelung durch die Spannung der zur Panzerung des Kabels dienenden Elemente (Bänder 9, Drähte io) oder durch die Einstellung der Weite des Kalibers (2) für die Aufbringung der Panzerdrähte (9, io.) geschieht (Abb. 4, 5, 10). io. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung in einem Arbeitsgange in Richtung von außen nach innen (z. B. durch Ziehen, Walzen) und durch den Druck bewirkt wird, unter welchem die den Bleimantel umhüllenden, zur Panzerung dienenden Elemente (z. B. Flachdraht, Runddraht, Fassondraht,Eisenhänder) aufgebrachtwerden (Abb. 4, 5). i i. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung des Bleitnantels durch örtliche Druckwirkung (z. B. durch Würgen, Quetschen, Rillenbildung mittels Rollen, Walzen u. dgl.) erfolgt (Abb. 2, 3, 6). 12. Verfahren nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung des Bleimantels durch Eindrücken schraubenförmiger Vertiefungen in den Bleimantel erfolgt (Abb. 7). 13. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bleimantel -nach - mehrgängigen Schraubenlinien verlaufende Vertiefungen eingedrückt werden. 14. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung in Richtung von der inneren Oberfläche des Bleimantels nach außen erfolgt. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Formänderung durch Unterdrucksetzung des Inneren des Kabels, z. B. durch Unterdrucksetzung des Inneren des Bleirnantels mittels Druckluft oder Druckgas, erfolgt. 16. Verfahren' nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Teil des Kabels gepanzert wird, worauf die Unterdrucksetzung des Inneren des Kabels erfolgt, um dae bleibende Formänderung de's ungepanzert-en Teiles des Kabels zu- erzielen (Abb. io). 17. Verfahren nach Anspruch 14, da-.durch gekennzeichnet, daß ein Teil des -Kabels unter einen einseitigen überdruck ,gesetzt und auf diese Weise die Formänderung dieses Teiles bewirkt wird. 18. Verfahren nach- Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Kabels unter Außen- und Innendruck und ein anderer Teil des Kabels bloß unter Innendruck gesetzt wird (Abb. 8). i g. Verfahren nach den Ansprüchen 14, 15 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das ün. Druckgefäß befindliche, z. B. aufgerollte Kabel nach und nach in das Freie geführt wird und die Regelung des die Formänderung bestimmenden Innendrukkes und die Bemessung der Länge des einer Formänderung zu unterwerfenden Kabelstückes durch Kapazitätsmessungen des Kabels erfolgt (Abb. 8). 2o. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in das Kabelinnere ein Pfropfen aus Harz o. dgl. eingebracht wird, um den Lufteintrift in das Innere zu begrenzen (Abb. 9). -- i. Verfahren nach den Ansprüchen i 'bis 2o, insbesondere für Kabel mit vielen Adernlagen, dadurch gekennzeichnet, daß nach oder während der Verseilung einiger innerer Adernlagen der von diesen ausgefüllte Querschnitt verändert wird, um schon in diesem Stadium eine annähernde Abstimmung auf den gewünschten Kapazitätsendwert des Kabels einzuleiten.
DEK104632D 1927-06-14 1927-06-14 Verfahren zur Veraenderung der Groesse des mittleren Betriebskapazitaetswertes von Luftraumkabeln Expired DE515123C (de)

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