DE515165C - Vorrichtung zum Verstellen von Schiebefenstern mit einer federbelasteten, zum selbsttaetigen Feststellen des Fensters dienenden Senkbremse - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen von Schiebefenstern mit einer federbelasteten, zum selbsttaetigen Feststellen des Fensters dienenden Senkbremse

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DE515165C
DE515165C DEQ1500D DEQ0001500D DE515165C DE 515165 C DE515165 C DE 515165C DE Q1500 D DEQ1500 D DE Q1500D DE Q0001500 D DEQ0001500 D DE Q0001500D DE 515165 C DE515165 C DE 515165C
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verstellen von Schiebefenstern mit einer federbelasteten, zum selbsttätigen Feststellen des Fensters dienenden Senkbremse Die Erfindung bezieht sich auf durch eine Handkurbel betätigte Vorrichtungen zum `erstellen von Schiebefenstern, welche mit einer federbelasteten Senkbremse ausgestattet sind, die zum selbsttätigen Feststellen des Schiebefensters bei Loslassen der Stehkurbel dient und deren Reibscheiben durch Leerdrehung der Stehkurbel mittels Hubnockenwirkung zwecks Verstellen des Schiebefensters unter Aufhebung der Bremswirkung voneinander abgehoben «-erden können.
  • Bei den bisher bekannten derartigen Einrichtungen ist die Senkbremse vorzugsweise als einfache Planscheibenbremse ausgebildet, was jedoch insofern nachteilig ist, als solche Bremsen nur dann eine genügende Bremswirkung haben, wenn sie mit einer sehr starken Bremsfeder ausgestattet sind. Dadurch ergibt sich aber ein schneller Verschleiß der Hubnocken und ihrer Auflaufflächen.
  • Diese Nachteile weist zwar diejenige Art der bekannten Verstelleinrichtungen für Schiebefenster nicht auf, die mit einer Konusbremse anstatt einer Planscheibenbremse versehen sind, indessen sind derartige Bremsen deswegen unvorteilhaft, weil sie verhältnismäßig teuer herzustellen sind und ferner, weil ihre Baulänge sehr groß ist, so daß sie in den Fällen, in denen die Feststellvorrichtung, wie z. B. bei den Schiebefenstern von Personenkraftwagen, in einem verhältnismäßig schmalen Raum untergebracht werden muß, keine Verwendung finden können.
  • Gemäß der Erfindung werden nun die erwähnten Mängel der bisher bekannten Vorrichtungen zum Verstellen von Schiebefenstern der eingangs dargelegten Art dadurch vermieden, daß die Bremsvorrichtung als Vielfachscheibenbremse ausgebildet wird. Hierbei sind die abwechselnden der Reibscheiben der Vielfachscheibenbremse unverdrehbar auf der Nabenhülse des mit der Handkurbel zusammenwirkenden Antriebskettenrades angeordnet und zwischen der Gehäusewand der Bremseinrichtung und einem Randbund der unter Federdruck stehenden Nabenhülse des Kettenrandes eingespannt, an dessen Nabe Auflaufflächen für die Hubnocken vorgesehen sind.
  • Durch diese eigenartige Ausbildung der erfindungsgemäßen Fensterstellvorrichtung ergibt sich als wichtigster Vorteil eine ausgezeichnete Brems- und Festhalteuirkung der Bremsvörrichtunb bei Verwendung verhältnismäßig schwacher Bremsfedern. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt in dessen einfachem und übersichtlichem Aufbau, was bei Kraftfahrzeugen und insbesondere auch für die heute in den meisten Fällen allein nutzbringende wohlfeile Massenherstellung von großer Bedeutung ist. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zergt Abb. i einen Längsschnitt einer Ausführungsform, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 eine Ansicht einer der beweglichen Bremsscheiben, Abb. .1 eine Ansicht einer der feststehenden Bremsscheiben.
  • Bei derdargestellten Ausführungsform befindet sich neben dem für den Durchtritt der Fensterscheibe erforderlichen Schacht eine Welle i, «-elche an ihrem außen hervorstehenden Ende mit einer Kurbei 2 versehen ist. D1eWellei trägt eine Hülse 3, an deren gegen das Fenster 1gerichteten Ende der obere Zahnkranz .l befestigt ist, über welchen eine endlose Kette 5 läuft. die mit der Unterkante des Fensters verbunden ist. Die endlose Kette 3 läuft ferner noch über das untere Kettenrad 27, dessen Stellung zum oberen Kettenrad .4 zwecks Spannung der endlosen Kette verschoben «erden kann.
  • Auf die Hülse 3 sind eine Anzahl von metallenen Bremsscheiben 7 aufgeschoben, weiche in ihrer Schichtung sich mit einer entsprechenden Anzahl von Gegenscheiben S abwechseln, wobei die letzteren im Innern des Gehäuses der Vorrichtung befestigt sind.
  • Die Form der Bremsscheiben ; ist aus Abb.3 ersichtlich. Sie greifen mit von ihrem inneren Rand einwärts gerichteten Vorsprüngen -,; in Längsnuten ein, «-elche an der Umfläche der Hülse 3 vorgesehen sind.
  • Die Gegenscheiben S sind in Abb. .1 dargestellt. Sie haben am äusseren Rand Einkerbungen io, durch welche sie mittels Nieten, Zapfen o. dgl. im Gehäuse oder dem Abschlußdeckel 12 in ihrer Lage festgehalten «-erden.
  • Die beiden Sätze der Bremsscheiben 7 und S werden durch die Feder 13 aufeinandergedrückt, die über die Drehwelle i übergeschoben ist, so daß sie zwischen die im Gehäuse 12 gelagerte Büchse 14 und die Hülse 3 eingespannt wird. Diese Büchse 14 ist dabei so ausgebildet, daß sie sich gegen einen Bund 152 der Welle stützt. Das Ende der Betätigungswelle trägt einen quer durch diese hindurchgehenden Stift 13, dessen Enden im Grunde von schrägen Hubnockenflächen 16 liegen, die in das äußerste Ende 17 der Hülse 3 eingearbeitet sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Wenn die Welle mittels der Handkurbel gedreht wird, laufen die Stiftenden 15 auf die Hubnockenflächei6 auf und drücken im weiteren Verlauf der Drehung die Hülse 3 entgegen dem Druck der Feder 13 nach rechts (Abb. i). Dadurch werden die Bremsscheiben 7 und ä von dem Federdruck entlastet, so daß die Welle i frei gedreht werden kann und ihre Bewegung mittels Stifte 13 auf die Hülse 3 und damit auch auf das obere Kettenrad .1 überträgt, dessen Bewegung mittels der endlosen Kette 5 entsprechend der Drehrichtung das Schiebefenster6 hebt oder senkt.
  • Wird nun die Betätigungskurbel :3 losgelassen, so entspannt sich sofort die Feder 13 und drückt die Hülse 3 nach links (Abb. z), wobei sie mit ihrem Bund 18 die Bremsscheiben gegeneinanderdrückt und vermöge der dadurch erzeugten Bremskraft das Fenster in seiner jeweiligen Lage festhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verstellen von Schiebefenstern mit einer federbelasteten, zum selbsttätigen Feststellen des Fensters dienenden Senkbremse, deren Reibscheiben durch Leerdrehung der Stellkurbel mittels Hubnocken«irkung voneinander abgehoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung als Vielfachscheibenbremse ausgebildet ist, deren teilweise auf der Kettenradhülse (3) sitzende Reibscheiben zwischen der Gehäusewand und dem Randbund (1S) der unter Federdruck stehenden Hülse des Kettenrades (.1) eingespannt gehalten werden, gar dessen Nabe die an sich bekannten Auflaufflächen (i6) für die Hubnocken (i5) der Kurbelwelle (i) vorgesehen sind.
DEQ1500D 1927-05-14 1927-05-14 Vorrichtung zum Verstellen von Schiebefenstern mit einer federbelasteten, zum selbsttaetigen Feststellen des Fensters dienenden Senkbremse Expired DE515165C (de)

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