DE515516C - Schlittenschraube - Google Patents

Schlittenschraube

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DE515516C
DE515516C DEW79984D DEW0079984D DE515516C DE 515516 C DE515516 C DE 515516C DE W79984 D DEW79984 D DE W79984D DE W0079984 D DEW0079984 D DE W0079984D DE 515516 C DE515516 C DE 515516C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M27/00Propulsion devices for sledges or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

  • Schlittenschraube Es ist an sich bekannt, Motorschlitten dadurch vorwärts zu bewegen, daß auf die Fahrbahn eine oder mehrere von dem Motor angetriebene Schrauben wirken, bei denen die eine Begrenzungsfläche des Gewindeganges senkrecht, die andere Begrenzungsfläche geneigt zur Gewindeachse verläuft.
  • Bei diesen bekannten Schlittenschrauben wurde bisher stets die vordere Begrenzungsfläche des Gewindeganges, also die in der Fahrtrichtung liegende, geböscht gestaltet, die rückwärtige Begrenzungsfläche dagegen, die als Stützfläche für den Vorwärtstrieb zur Wirkung kommen soll, senkrecht gewählt. Eine solche Schraube wirkt nicht anders als eine Schraube, bei welcher beide Begrenzungsflächen senkrecht zur Schraubenachse gerichtet sind und wie eine solche beispielsweise in Abb. = der Zeichnung abgebildet ist. Der Gewindegang findet bei seiner Bewegung in dem an sich schon aufgewühlten Schnee a kein festes Widerlager, infolgedessen treibt eine solche Schraube den Schlitten nur mit mäßigem Wirkungsgrad vor.
  • Nach der Erfindung wird die Wirkung einer Schraube mit einseitig gestürztem Gewinde als Fortbewegungsmittel für Motorschlitten dadurch erhöht, daß nicht ihre vordere, sondern ihre rückwärtige Gewindefläche geböscht ist, so daß der bei Drehung der Schraube nach rückwärts ausgeübte Druck nicht parallel zur Schraubenachse, sondern in Richtung der Pfeile c der Abb. 2, die senkrecht zu der Böschungsfläche des Gewindes verläuft, gerichtet ist. Da die Druckrichtung der Böschungsfläche gegen den Boden b geneigt ist, wird der Schnee nicht so leicht ausweichen und der Gewindefläche wirksame Stützpunkte bieten, so daß die Schlittenschraube mit einem sehr guten Wirkungsgrad arbeiten muß. Bei den Abb. i und 2 ist zu beachten, daß die Bewegung der Schlittenschraube und damit auch des Schlittens nach rechts gedacht ist, wie dies die Abb. 3 zu erkennen gibt Die der Böschungsfläche entgegengesetzt liegende Begrenzungsfläche des Gewindeganges der Schraube kann senkrecht zur Schraubenachse verlaufen oder unterschnitten sein.
  • Die Abb. 2 zeigt punktiert eine unterschnitten verlaufende Begrenzungsfläche.
  • Ein Abscheren oder ein Ausfräsen des Bodens findet weder beim Anfahren noch während der Fahrt statt, da man die- Schraube in an sich bekannter Weise an ihren Enden mit abnehmendem Durchmesser versehen kann, so ' daß der Schnee nicht fortgefegt bzw.fortgeschleudert wird, denn die Schraube übt mit ihrer geböschten Gangfläche auf den Schnee eine Pressung aus, auf welchem die Erzeugende gleitet und ihrer Steigung entsprechend den Vorschub des Schlittens bewirkt. Der Böschungswinkel für die geböschte Gewindegangfläche wird am zweckmäßigsten zu 45' gewählt.
  • Die Schlittenschraube läßt sich bei allen Schneefahrzeugen, wie z. B. Straßenschlitten, Bobs, Rodeln, arktischen Schlitten, außerdem aber auch in lehmigem oder sandigem Boden als Antriebsmittel für Traktoren u. dgl. Fahrzeuge verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlittenschraube mit einseitig gestürztem Gewinde, dadurch gekennzeichnet, daß ihre rückwärtige Gewindegangfläche geböscht ist, während ihre vordere Fläche senkrecht oder unterschnitten gegen die Achse verläuft.
DEW79984D Schlittenschraube Expired DE515516C (de)

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