DE515801C - Mit zentralem Kerndorn versehene Einspannvorrichtung fuer auszugiessende Lagerbuchsen - Google Patents

Mit zentralem Kerndorn versehene Einspannvorrichtung fuer auszugiessende Lagerbuchsen

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DE515801C
DE515801C DEB139448D DEB0139448D DE515801C DE 515801 C DE515801 C DE 515801C DE B139448 D DEB139448 D DE B139448D DE B0139448 D DEB0139448 D DE B0139448D DE 515801 C DE515801 C DE 515801C
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clamping device
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bearing bushes
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central core
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DEB139448D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/08Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal
    • B22D19/085Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal of anti-frictional metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • mit zentralem Kerndorn versehene Einspannvorrichtung für auszugießende Lagerbuchsen Das Ausgießen ausgelaufener Lagerbuchsen geschieht heute meistens in der Weise, daß die Lagerbuchsen oder Lagerschalen in Sand eingebettet werden, wobei die Bohrung der Buchse durch einen Kern mehr oder weniger freigehalten wird. Wegen der schlechten Zentriermöglichkeit des Kerns gegenüber der eingeformten Buchse oder Lagerschale ist man gezwungen, den Kern möglichst schwach auszubilden und die Bohrung in dem Lagermetall nachträglich auf das richtige Maß zu drehen.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß bei diesem Arbeitsverfahren viel Metall gebraucht wird und ein verhältnismäßig großer Arbeitsaufwand für das Drehen erforderlich ist.
  • Es wurde schon vorgeschlagen, die Einformung der Lagerschalen bzw. Lagerbuchsen und die Zentrierung des Gießkerns mit Hilfe einer mechanischen Einspannvorrichtung vorzunehmen. Die bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen sind indessen in ihrer Anwendung außerordentlich beschränkt, weil sie nur für gleichbleibende Buchsengrößen benutzt werden können. Andererseits ist die Handhabung der bekannten Vorrichtungen so umständlich, daß der Arbeitsaufwand für das Ausgießen genau so ungünstig groß bleibt wie nach den althergebrachten Verfahren.
  • Die Erfindung bezieht sich auf derartige Einspannvorrichtungen für auszugießende Lagerbuchsen mit zentralem Kerndorn.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht in einer nach Art eines Drei- oder Mehrbackenfutters wirkenden Einspannvorrichtung, die mit der den Kerndorn tragenden Platte starr verbunden ist. Die Handhabung der Einrichtung ist deshalb besonders einfach, weil. sämtliche Spannbacken gleichzeitig mit Hilfe einer Stellvorrichtung betätigt werden können. Die Einrichtung läßt sich leicht so ausbilden, daß die Spannbacken einen-großen Hub haben, so daß Lagerbuchsen von verschiedener Größe mit Hilfe der gleichen Vorrichtung eingespannt und ausgegossen werden können.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Einspannvorrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 die Einrichtung nach Abb. i in Draufsicht.
  • Die dargestellte Einspannvorrichtung besteht aus dem Tisch i, in welchem die drei Backen 2 des Spannfutters geführt werden. Die Führung der Backen geschieht dadurch, daß die unteren Backenschenkel 3 mit Führungsrippen ¢ versehen sind, welche in entsprechenden Nuten 5 eines Schneckenrades 6 liegen. Das Schneckenrad 6 erhält seinen Antrieb von dem -gezahuten Kücken 7, welches mit Hilfe des Handgriffs 8 in beiden Richtungen verdreht werden kann. Bei der Drehung des Kückens 7 im Uhrzeigersinn werden die Backen in Richtung der Pfeilrichtung 9 verschoben. Bei umgekehrter Drehrichtung des Kückens wandern die Backen nach auswärts.
  • Die Platte i ist mit einer Zentralbohrung io versehen, in welche der Gießkern i i eingesetzt wird. Die auszugießende Lagerschale 12 wird auf die Platte i aufgesetzt und durch Andrücken der Backen 2 gegenüber dem feststehenden Kern i i zentriert. Mit Rücksicht auf diese genaue Zentrierung der Buchse 12 gegenüber dem Kern i i braucht der Kern i i nur um ein weniges schwächer ausgebildet zu werden als die beabsichtigte Buchsenbohrung, so daß nur eine geringe Bearbeitung der Metallschicht 13 erforderlich wird.
  • Da die Lagerschalen auf den Stirnseiten in der Regel eben abgedreht sind, liegen sie fest auf dem Tisch i auf, so daß das Lagermetall nicht entweichen kann.
  • ,Für den Fall, daß die Buchse auf ihrem zylindrischen Teil durchbrochen ist, beispielsweise mit einer Schmiernut i¢ versehen ist, kann sie in einfacher Weise durch Umbinden einer dünnen Asbestschicht 15 abgedichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit zentralem Kerndorn versehene Einspannvorrichtung für auszugießende Lagerbuchsen, gekennzeichnet durch eine nach Art eines Drei- oder Mehrbackenfutters wirkende Einspannvorrichtung (2, 6, 7), die mit der den Kerndorn (i i) tragenden Platte (i) starr verbunden ist.
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