DE515855C - Regenerativofen, insbesondere metallurgischer Schmelzofen - Google Patents

Regenerativofen, insbesondere metallurgischer Schmelzofen

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DE515855C
DE515855C DEA57874D DEA0057874D DE515855C DE 515855 C DE515855 C DE 515855C DE A57874 D DEA57874 D DE A57874D DE A0057874 D DEA0057874 D DE A0057874D DE 515855 C DE515855 C DE 515855C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/002—Siemens-Martin type furnaces
    • F27B3/005—Port construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Regenerativofen, insbesondere metallurgischer Schmelzofen Die Erfindung bezieht sich auf Regenerativöfen, insbesondere metallurgische Schmelzöfen, wie beispielsweise Siemens-Martin-Ofen, und bezweckt, die zur Vorwärmung der Regeneratoren notwendige Abgasmenge derart zu regeln, daß die einzelnen Regeneratoren beliebig stark beheizt werden, ohne dabei eine Änderung der als richtig erkannten Luft- und Gaseinströmungsquerschnitte vorzunehmen.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß mit dem Anschluß der industriellen Werke an das Ferngasnetz der Kokereien die Betriebsverhältnisse der Schmelzöfen dieser Werke den Verbrennungsbedingungen des wertvollen Kokereigases angepaßt werden müssen.
  • Es ist bekannt, daß zur Verbrennung von i cbm Kokereigas dreimal so viel Luft erforderlich ist, als zur Verbrennung von i cbm Generatorgas. Dies bedeutet für den Bau eines Siemens-Martin-Ofenkopfes, daß bei gleichbleibendem Luftaustrittsquerschnitt der Gasaustrittsquerschnitt um ein entsprechendes Maß verringert werden muß. Dieser Verengung des Gasaustrittsquerschnittes steht aber entgegen, daß dann die durch den Gaszug abziehenden Abgase nicht mehr ausreichen, das Gaskammergitterwerk so stark aufzuheizen, daß das zuströmende Kokereigas in der Gaskammer so viel aufgespeicherte Wärme vorfindet, um die notwendige Gaszersetzung, d. h. Methanspaltung, durchzuführen. Die Methanspaltung findet bekanntlich über x ioo ° statt, und sie ist erforderlich, um durch den abgespalteten Kohlenstoff eine leuchtende Flamme im Ofen zu erzeugen, ohne zu den bekannten Karburierungsmitteln greifen zu müssen. Es ist also notwendig, Luft- und Gaseintrittsquerschnitte beim Bau des Ofens so zu bemessen, daß die günstigsten Verbrennungsverhältnisse für einen guten Ofengang vorliegen.
  • Man hat daher schon vorgeschlagen, den Abzugskanal von der Luftkammer zum Kamin oder den Luftschacht vom Luftzug zur Luftkammer mit Schiebern zu versehen und durch Drosselung dieses Luftkanals zwangsläufig mehr Abgase durch die Gaskammern zu führen. Dadurch treten aber durchaus unerwünschte Stauungen und W irbelungen in dem gesamten Gasstromsystem und sehr ungünstige Verhältnisse bei der Flammenführung im Ofen ein, die den Ofengang ungünstig beeinflussen und dadurch einen höheren Gas- bzw. Wärmeverbrauch verursachen.
  • Andere bekannte Ofenbauarten gestatten ebenfalls nicht, die Anteilmengen der Abgase in wahlweise verschieden großen Beträgen zwischen den Luft- und Gaskammern zu regeln, da diese Ofen entweder Schieber besitzen, die vor dem Brennerkopf, also an einer Stelle, an der Luftzug und Gaszug bereits vereinigt sind, angeordnet sind, so daß dadurch lediglich eine Beeinflussung des Brennerkopfquerschnittes erfolgen kann, oder da bei diesen bekannten Ofen lediglich der Querschnitt des Gäszuges durch einen am einziehenden Kopf eingeschobenen Regler, der in eingeschobener Stellung gegebenenfalls mit dem Luftkanal in Verbindung steht, geändert werden kann, während im abziehenden Ofenkopf infolge des herausgezogenen Reglers keine Verbindung zwischen Luft- und Gaskanal vorhanden ist. Die Erfindung gibt nunmehr die Möglichkeit, trotz Beibehaltung der günstigen Einströmungs= querschnitte den Gaskammern so viel Abgase zuzuführen, daß eine genügend hohe Vorwärmung des Gitterwerks dieser Kammern gesichert ist. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein Verbindungskanal zwischen Gaszug und Luftzig vorgesehen ist, dessen Durchgangsquerschnitt durch eine Absperrvorrichtung regelbar ist. Durch diese in ihrem Querschnitt regelbare Verbindung zwischen Luft- und Gaskanal wird im abziehenden Ofenkopf eine beliebig starke Beheizung der einzelnen Regenerativkämmern gewährleistet.
  • Wie aus der Abbildung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, ersichtlich ist, wird in den beiden Ofenköpfen, die abwechselnd zum Zuführen der Verbrennungsmittel bzw. Abführen der Abgase dienen, ein Verbindungskanal zwischen Luftzug a und Gaszug b mit einem Tellerventil, einem Schieber, einer Klappe oder einer ähnlichen Vorrichtung c vorgesehen. In dem Ofenkopf, in dem die Verbrennungsmittel jeweils zugeführt werden, bleibt das Ventil, Schieber o. dgl. c geschlossen, so däß das aus der Gaskammer d eintretende Gas bzw. die aus der Luftkammer e eintretende Luft ihren normalen Weg gehen kann und erst in der Verbrennungskammer vermischt und verbrannt werden. In dem abziehenden Ofenkopf hat man es durch den Verbindungskanal mit dem Tellerventil, Schieber o. dgl. c in der Hand, durch zweckentsprechendes Öffnen des Ventils beliebige Mengen Abgas dem Luftzug a zu entnehmen und diese dem Gaszug b auf dem Wege zur Kammer hinzuzufügen, so daß Luft- und Gaskammern die den Erfordernissen entsprechenden Abgasmengen erhalten und dadurch, den j eweiligen Verhältnissen angepaßt, in dem gewünschten Maße verschieden stark aufgeheizt werden.

Claims (1)

  1. PATEN T:'11 SPRUCH:. Regenerativofen, insbesondere metallurgischer Scbmelzofen, gekennzeichnet durch einen Verbindungskanal zwischen Gas- und Luftkanal, dessen Durchgangsquerschnitt durch ein Absperrorgan (e) regelbar ist.
DEA57874D 1929-05-22 1929-05-22 Regenerativofen, insbesondere metallurgischer Schmelzofen Expired DE515855C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018156A (en) * 1958-01-06 1962-01-23 American Cyanamid Co Process of cyanoethylating cellulose in the presence of salts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3018156A (en) * 1958-01-06 1962-01-23 American Cyanamid Co Process of cyanoethylating cellulose in the presence of salts

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