DE515876C - Elektroden-Nippel - Google Patents

Elektroden-Nippel

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DE515876C
DE515876C DE1930515876D DE515876DD DE515876C DE 515876 C DE515876 C DE 515876C DE 1930515876 D DE1930515876 D DE 1930515876D DE 515876D D DE515876D D DE 515876DD DE 515876 C DE515876 C DE 515876C
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nipple
carbon
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electrode
iron
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DE1930515876D
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/08—Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
    • C25C3/12—Anodes
    • C25C3/125—Anodes based on carbon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

In der Elektrometallurgie, insbesondere bei der Herstellung des Aluminiums durch Reduktion der Tonerde, verursacht die Benutzung der Elektrodenkohlen außerordentlich viel Schwierigkeiten, besonders, wenn es sich um große Einzelanoden handelt, die entweder aus einem Stück bestehen oder aus Teilanoden, die, zu einem Paket zusammengefaßt, eine funktioneile Einheit bilden. Eine solche Anode soll kontinuierlich arbeiten, damit Badstörungen, die durch zeitraubendes Auswechseln entstehen, vermieden werden. Dies kann nur durch Aufnippeln geschehen. Einfache Kohlennippel, die durch Gewinde oder sonstige Anordnung die Anodenteile aneinanderpressen, haben versagt, da kein Mittel vorhanden war, sie so aneinanderzudichten und während des Betriebes zu halten, daß keine Lockerung eintrat. Sobald dieses unvermeidliche Lockerwerden eintritt, entstehen
ao Stromübergangswiderstände, ein Schmoren der Stoßstelle beginnt, und der untere Anodenteil fällt ins Bad, bevor der aufgenippelte in die Badnähe gelangt ist. Nippel vom gleichen Metall zu verwenden, das im Bad erzeugt wird, verbietet sich ebenfalls, da dasselbe bereits geschmolzen ist, bevor der aufgenippelte Anodenteil ins Bad gelangt. Höherschmelzende Metalle als Nippelmaterial führt zu unerwünschter Legierungsbildung.
Der kombinierte Eisen-Kohlen-Nippel, der den Gegenstand gegenwärtiger Anwendung bildet, verhindert die geschilderten Nachteile und sichert einen ungestörten kontinuierlichen Betrieb. In der beiliegenden Zeichnung ist der Nippel beispielsweise veranschaulicht.
Die Vorrichtung besteht aus:
α dem Kohlennippel, b dem Eisennippel, e der Verbindungsstange zwischen Eisennippel und Mutter, f einem Widerlager und g der mit Handrad oder Knebel versehenen Mutter. Der Kohlennippel sowie die aufzustockende Anodenkohle besitzen bei c Nuten.
Beim Aufstocken wird der Kohlennippel mit seinem unteren Teil in den im Betrieb befindlichen Anodenteil eingeschraubt. Hierauf werden sämtliche Anlegeflächen der beiden Anodenteile und Nippel mit Elektrodenkitt bestrichen. Mit dem gleichen Material werden die Nuten c der Kohle und des Nippels angestrichen. Der aufzustockende Teil wird über den Nippel geschoben, so daß sich beide Anodenteile an der Stoßstelle d fest berühren. Nun wird von oben mit Hilfe der Stange e der Eisennippel δ in den Kohlennippel α eingeschraubt, dann das Widerlager f aufgelegt und die Mutter g aufgeschraubt. Durch Anziehen der Mutter g werden nun die Teilanoden fugenlos aneinandergepreßt. Wird · durch Steigen der Badspannung angezeigt, daß eine Lockerung stattgefunden hat, so ist nur nötig, die Mutter g fester anzuziehen. Diese Zusammenpreßvorrichtung hat den weiteren großen Vorteil, daß sich mit Hilfe derselben auch eckige Anoden aufstocken lassen, ohne daß es zu dem sonst unvermeidlichen Verkanten des einen Anodenteiles zum anderen kommt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Nippel für Elektrodenkohlen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Elektrodenteile verbindende Kohlennippel mit einem vorzugsweise aus Eisen bestehenden Nippel versehen ist, durch dessen Anzug die Anodenteile sowohl beim Aufstocken als auch während des Betriebes fest aneinandergepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der reichsdrückereI.
DE1930515876D 1930-01-24 1930-01-24 Elektroden-Nippel Expired DE515876C (de)

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