DE516178C - Ankerwicklung fuer Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformer - Google Patents
Ankerwicklung fuer Wechselstrom-Gleichstrom-EinankerumformerInfo
- Publication number
- DE516178C DE516178C DES75297D DES0075297D DE516178C DE 516178 C DE516178 C DE 516178C DE S75297 D DES75297 D DE S75297D DE S0075297 D DES0075297 D DE S0075297D DE 516178 C DE516178 C DE 516178C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- conductors
- anchor
- converter
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/12—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
- H02K3/14—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
Bekanntlich ist bei Einankerumformern die
resultierende Strombelastung der einzelnen Ankerstäbe längs des Ankerumfanges nicht gleich,
sondern von der Lage der einzelnen Stäbe in bezug auf die Anschlußpunkte der Wechselstromzuleitungen
abhängig. Unmittelbar an den Anschlußpunkten dieser Zuleitungen und in der nächsten Nähe derselben führen die Ankerstäbe
einen höheren Strom als etwa die in der Mitte zwischen den Anschlußpunkten liegenden Stäbe.
Es hängt dies mit der Phasenverschiebung des im Stabe fließenden Wechselstromes in bezug
auf den als Wechselstrom mit rechteckiger Form aufzufassenden Gleichstrom zusammen; während
der Wechselstrom aller Stäbe einer Wicklungsphase gleiche zeitliche Phase hat, hat der Gleichstrom
der Stäbe je nach ihrer Lage verschiedene Phase. Der Effektivwert des resultierenden Stabstromes
ist aber durch die Differenz der Einzelströme bestimmt.
Es sind zur Berücksichtigung dieser Erscheinungen schon Ausführungen vorgeschlagen
worden, bei denen die in der Nähe der Anschlußpunkte der Wechselstromzuleitungen"! liegenden
Stäbe und in gleicher Weise auch die dazugehörigen Nuten größer bemessen sein sollten als
die übrigen Stäbe und Nuten. Diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß zunächst die Herstellungskosten
ganz unverhältnismäßig höher werden als die gebräuchlicher Maschinen mit gleichartigem Nutenschnitt, da ein Ausstanzen
der Nuten nach der gewohnten Art nicht gut möglich, jede Einzelbearbeitung aber völlig unwirtschaftlich
ist. Außerdem werden aber durch die Ungleichmäßigkeit der Nuten die Kommutierungsverhältnisse
der Maschinen erheblich verschlechtert, so daß die Belastungsfähigkeit — insbesondere die kurzzeitige Überlastbarkeit —
der Maschine wesentlich herabgesetzt wird. Endlich werden infolge des ungünstigen Einflusses
auf die Zahnsättigung die Stromwärmeverluste durch Nutenstreuung und Hautwirkung und zudem
durch Vergrößerung des quer zu den Streukraftlinien stehenden Leiterquerschnittes doch
wieder gesteigert.
Da man also aus den angegebenen Gründen den Querschnitt der Ankerstäbe und die Nuten
rings um den Anker überall gleich groß wählt, so würde sich ein sehr großer Aufwand an Ankerkupfer
ergeben, wenn man alle Stäbe so reichlich bemessen wollte, daß auch die an die Wechselstromzuleitungen
angeschlossenen Stäbe nur mäßige Stromwärme aufweisen. Infolgedessen hat man bisher im allgemeinen die an diesen
Stellen des Ankers und in der Nähe derselben auftretende Erwärmung in Kauf genommen,
obwohl sie weder für die Erhaltung der Isolation der Ankerstäbe zuträglich noch mit Rücksicht
auf einen guten Wirkungsgrad der Maschine erwünscht ist. Auch bestimmt bekanntlich die
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ernst Kloss in Falkensee b. Berlin-Spandau.
höchste an irgendeiner Stelle des Ankerumfanges auftretende Stromwärme die gesamte Maschinenleistung.
Die Erfindung bezweckt nun, dem erwähnten Übelstand ohne Änderung des Nutquerschnitts
dadurch abzuhelfen, daß von denjenigen Ankerleitern, die den Wechselstromzuleitungen zunächstliegen
und daher an sich schon eine besonders hohe Strombelastung auszuhalten haben,
ίο wenigstens die durch Nutenstreuung und Hautwirkung
hervorgerufene zusätzliche Stromwärme möglichst ferngehalten wird. Dieser Zweck wird
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß diejenigen Ankerleiter, an welche die Wechselstrom-
Zuleitungen angeschlossen sind, sowie je nach Bedarf auch die beiderseits benachbarten Ankerleiter
durch Unterteilung und Verdrillung oder Verschränkung oder gleichartig wirkende gegen
Erwärmung durch zusätzliche Stromwärme ge-
ao schützt sind, die übrigen Ankerleiter dagegen nicht.
Indem man so die zusätzlichen Verluste nur von den höchstbelasteten Ankerleitern fernhält,
während sie bei den geringer belasteten Ankerleitern zugelassen werden, erzielt man eine Ankerwicklung
mit sehr viel gleichmäßigerer Strombelastung der einzelnen Stäbe, die zugleich auch
wesentlich billiger ist als eine auf dem ganzen Umfang mit reichlichen und gleich großen Querschnitten
versehene, durch die bekannten Mittel der Verdrillung usw. überaE gegen zusätzliche
Verluste geschützte Wicklung.
Mit anderen Worten: Man erhält bei mäßigem Aufwand an Ankerkupfer einen erhöhten Wirkungsgräd
und eine erhebliche Leistungssteigerung des Einankerumformers gegenüber den bekannten
Ausführungen.
Da die Ursache für die zusätzliche Stromwärme hauptsächlich in der Nutenstreuung zu suchen
ist und diese am Nutenrande wesentlich größere Werte als am Nutengrunde annimmt, ist es bei
solchen Ankerwicklungen, bei denen die Leiter in zwei Schichten angeordnet sind, in vielen
Fällen ausreichend, wenn man die den Wechselstromzuleitungen zunächstliegenden Ankerleiter
nur in der dem Nutenrande zugekehrten Schicht durch geeignete Maßnahmen gegen zusätzliche
Stromwärme schützt. Die Ausführung der Ankerwicklung
wird dadurch noch einfacher und billiger. "
Claims (2)
1. Ankerwicklung für Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformer,
dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Ankerleiter, an welche die Wechselstromzuleitungen angeschlossen
sind, sowie nach Bedarf auch die beiderseits benachbarten Ankerleiter durch Unterteilung und Verdrillung oder Verschränkung
oder durch gleichartig wirkende Mittel gegen Erwärmung durch zusätzliche Stromwärme
geschützt sind, die übrigen Ankerleiter dagegen nicht.
2. Ankerwicklung nach Anspruch 1 mit Anordnung der Ankerleiter in zwei Schichten,
dadurch gekennzeichnet, daß nur solche Ankerleiter gegen zusätzliche Stromwärme geschützt sind, welche der dem Nutenrande
zugekehrten Schicht angehören.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75297D DE516178C (de) | 1926-07-14 | 1926-07-14 | Ankerwicklung fuer Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75297D DE516178C (de) | 1926-07-14 | 1926-07-14 | Ankerwicklung fuer Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516178C true DE516178C (de) | 1931-01-20 |
Family
ID=7505266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES75297D Expired DE516178C (de) | 1926-07-14 | 1926-07-14 | Ankerwicklung fuer Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516178C (de) |
-
1926
- 1926-07-14 DE DES75297D patent/DE516178C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112016002316T5 (de) | Elektrische Rotationsmaschine und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2447394A1 (de) | Dynamoelektrische maschine | |
| DE2212874C3 (de) | Elektrische Maschine mit zweipoliger Dreiphasenwicklung | |
| DE19846923C1 (de) | Mehrphasige Wicklung einer elektrischen Maschine und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE9212889U1 (de) | Wicklungsanordnung für eine mehrphasige elektrische Maschine | |
| DE10061045A1 (de) | Mehrphasige elektrische Maschine | |
| DE468311C (de) | Einrichtung zur Befestigung der Wickelkoepfe und zum Zusammenschliessen der Enden der Nutenverschlusskeile bei umlaufenden Feldmagneten elektrischer Maschinen zu einer Kaefigwicklung | |
| DE102014222942A1 (de) | Stator einer elektrischen Maschine | |
| DE953448C (de) | Polumschaltung im Verhaeltnis 8:2 an 8n-poligen Wechselstromwicklungen | |
| DE3413677A1 (de) | Linearmotor | |
| AT223272B (de) | Nutform für Kurzschlußläufer | |
| DE2311945A1 (de) | Elektrische synchronmaschine mit anlauf- bzw. daempferwicklung | |
| AT237087B (de) | Statorwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren | |
| DE470442C (de) | Wicklung fuer Wechselstrom-Hochspannungsmaschinen | |
| AT45457B (de) | Wechselstrom-Induktionsmotor. | |
| DE45413C (de) | Ankerwickelung bei dynamoelektrischen Maschinen | |
| DE681320C (de) | Wechselstromwicklung, insbesondere Stabwicklung, fuer elektrische Maschinen | |
| AT129184B (de) | Wicklungsanordnung. | |
| DE711930C (de) | Daempferkaefig fuer gezahnte umlaufende Feldmagnete elektrischer Synchronmaschinen grosser Leistung | |
| WO1993012571A1 (de) | Läuferwicklung für eine elektrische maschine | |
| AT220701B (de) | Einrichtung zur Rotor- oder Statorblechpaketbefestigung für elektrische Maschinen | |
| AT131005B (de) | Wicklung für Wechselstrommaschinen. | |
| DE402104C (de) | Einrichtung zur Verzoegerung des Stromanstiegs in Gleichstromnetzen bei Kurzschluessen | |
| DE907084C (de) | Polumschaltbare Wicklung fuer elektrische Maschinen | |
| DE1638496A1 (de) | Induktions-Wechselstrommaschine |