DE516236C - Wendevorrichtung fuer Zigaretten - Google Patents

Wendevorrichtung fuer Zigaretten

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DE516236C
DE516236C DEN29366D DEN0029366D DE516236C DE 516236 C DE516236 C DE 516236C DE N29366 D DEN29366 D DE N29366D DE N0029366 D DEN0029366 D DE N0029366D DE 516236 C DE516236 C DE 516236C
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cigarettes
suction
cigarette
mirror
photocell
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DEN29366D
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NEUERBURGSCHE VERWALTUNGSGES
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NEUERBURGSCHE VERWALTUNGSGES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/04Arranging, feeding, or orientating the cigarettes
    • B65B19/06Turning individual cigarettes to present printed marks in desired position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Wendevorrichtung für Zigaretten Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Vorrichtungen zum «'enden von Zigaretten, insbesondere ovaler Zigaretten, in die Spiegellage beim Verpacken in Schachteln. Es ist bei solchen Vorrichtungen bekannt, die Steuerung der Vorrichtung durch ein vom Aufdruck der zu drehenden Zigarette gesteuertes Organ (Photozelle, Fühlhebel o. dgl.) zu bewirken. Bei den bekannten Vorrichtungen verursacht die Drehung der Zigaretten Schwierigkeiten, da die empfindlichen Zigaretten hierbei nicht genügend geschont werden.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß ein umlaufendes oder schwingendes Saugorgan, z. B. ein Saugnapf oder eine Sauglippe, vorgesehen ist, welches mit dem die Steuerung bewirkenden Organ (z. B. der bekannten Photozelle) so in Verbindung gebracht wird, daß die nicht spiegelrecht liegenden Zigaretten von ihm erfaßt und gedreht werden.
  • In mehreren Ausführungsformen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. i stellt ein die Zigaretten der Drehvorrichtung zuführendes Transportband dar, Mb. 2 die Drehvorrichtung teilweise im Schnitt, Abb.3 eine abgeänderte Ausführungsform von Abb. a, Abb. q einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3, Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 3, Abb. 6 eine besondere Ausführungsform der Drehvorrichtung im Schnitt, während Abb. 7 bis 9 in Ansicht und in einer Einzelheit, nämlich in einer Vorderansicht des Drehdorns eine ununterbrochen arbeitende Drehvorrichtung anderer Ausführungsformen veranschaulicht.
  • Die nach Aufdruck zu richtenden Zigaretten i werden von einem Transportband 2 einer Drehvorrichtung zugeführt. Diese besteht aus einer Spindel 3, welche in einem Gehäuse 4. gelagert ist. Die Spindel trägt an dem der Zigarette zugekehrten Ende einen Hohlraum 5, welcher mit einem Gummibehälter 6 ausgekleidet ist. Dieser Behälter ist in Form eines sehr dünnbandigen Näpfchens ausgebildet, und sein Rand 7 ist an 5 befestigt. Die Spindel 3 besitzt die Bohrung B. Das Gehäuse 4. besitzt einen Lufteintrittsstutzen 9 und einen Luftaustrittsstutzen io. Bei der in Abb. 2 dargestellten Lage der Spindel ist die Bohrung 8 in Kommunikation mit dem Saugkanal io. Bewegt man die Spindel 3 nach links, so greift der Hohlraum 5 mit dem Gummi 6 über die Zigarette. In dieser Stellung kann Druckluft durch 9 in die Bohrung 8 der Spindel eintreten, und die Gummihaut 6 wird gegen das hervorstehende Ende der Zigarette i gepreßt; in diesem Augenblick greift das Zahnrad ii in das sich dauernd drehende Zahnrad 12. Die Spindel wird also gedreht, und nach einer halben Umdrehung kommuniziert die Bohrung 13 mit dem Saugkanal io. Der Raum hinter dem Gummihäutchen evakuiert, worauf die Zigarette freigelassen wird. Sie ist also halb herumgedreht.
  • Eingeleitet werden kann diese Bewegung, wie z. B. in Abb. 2 gezeigt ist, durch eine Photozelle. Die von dieser ausgehenden Ströme erregen einen Elektromagneten =4, welcher dann durch den Anker 15 und dem Hebel 16 die Spindel 3 nach links bewegt.
  • In Abb. 3 bis 5 ist eine Abänderung gezeigt, bei welcher nicht, wie in Abb. 2, ein Saugnäpfchen 5 benutzt würde, sondern eine Sauglippe 17. Diese Sauglippe kann dauernd um das hervorstehende Ende der Zigarette i rotieren und wird von der Spindel 18 getragen, welche hohl ist und die Durchbohrung i9 besitzt. Diese Spindel rotiert in dem Gehäuse 2o, welches den Kanal 21 besitzt. Unter dem Gehäuse befindet sich in einer Bohrung 22 der Kolbenschieber 23; dieser ist verbunden mit dem Eisenkern 24 eines Solenoides ?5; wenn z. B. die Photozelle Strom nach dem Solenoid liefert, so wird der Kolbenschieber 23 nach links bewegt. Die Sauglippe 17 wird nun in dem Augenblick evakuiert, in welchem die Bohrung =g mit dem Kanal 21 in Verbindung ist. Wie veranschaulicht, kann die Verbindung nur während einer halben Umdrehung der Spindel 18 stattfinden. Die Zigarette ist also halb herumgedreht, der Aufdruck ist nach oben gekommen, und die Photozelle liefert keinen Strom mehr nach dem Solenoid 25.
  • Dies geschieht dadurch, daß nicht mehr so viele Lichtstrahlen zu der Photozelle reflektiert werden. Der Kolbenschieber geht also dann in die in <9bb. 3 veranschaulichte Lage zurück.
  • In Abb. 6 ist eine schwingende Sauglippe 26 veranschaulicht. Die Zigaretten i gleiten unter dieser Sauglippe hindurch, und sobald eine Zigarette gewendet werden muß, um den Aufdruck nach oben zu bringen, wird sie angesaugt und in Pfeilrichtung zu einem zweiten Transportband 27 befördert, worauf nach dem Vorbeigang der Zigarette die Sauglippe 26 wieder -zurückschlägt. Gesteuert wird diese Sauglippe 26 von einer Photozelle oder einem Fühler, welcher von der Naht der Zigarette angestoßen wird.
  • Die bisher beschriebenen Einrichtungen arbeiten mit Unterbrechungen. In Abb. 7 bis g sind dagegen Einrichtungen gezeigt, welche kontinuierlich arbeiten.
  • Zu diesem Zweck läuft eine Schöpftrommel28 unter den Fülltrichter 2,9 vorbei und entnimmt aus letzterem die Zigaretten, welche sich in Vertiefungen 3o des Trommelmantels einlegen. Ein Bügel 31 verhindert das vorzeitige Herausfallen der Zigaretten aus der Trommel. Unter der Trommel bewegt sich das Förderband 32 in Pfeilrichtung, welches die Zigaretten weiterzuführen hat. Neben der Trommel 28 befindet sich eine Scheibe 33, welche mit ebensoviel Führungen (Buchsen) 34 versehen ist, als Nuten 30 in der Trommel 28 vorhanden sind. In jeder der Führungen 34 ist eine Spindel 35 gelagert, welche auf dem einen Ende mit einem Zahnrad 36 und auf dem anderen Ende mit zwei oder mehreren Saugköpfen 37 versehen ist. Durch Feder 38 wird die Spindel nach rechts gedrückt.
  • Trommel 28 und Scheibe 33 sitzen fest auf der gemeinschaftlichen Welle 44. Die Zahnräder 36 stehen im Eingriff mit dem Zahnrad 39, welches unbeweglich mit dem Lagergestell 40 verbunden ist.
  • Während der Rotation der Trommel 28 und der Scheibe 33 wälzen sich die Zahnräder 36 an dem feststehenden Rade 39 ab, so daß sich die Spindeln 35 um ihre Achsen drehen.
  • Ein Hebel 41 ist an dem Gestell 40 gelagert und kann von einem Elektromagneten 42 betätigt werden. Liegt der Aufdruck der Zigarette z. B. nach unten, so wird in diesem Falle die Photozelle 43 - erregt; der Elektromagnet 42 zieht den Winkelhebel 41 an, und letzterer schiebt die Spindel 35 nach links. Die Saugköpfe 37 werden gegen die Stirnenden der Zigaretten hineingestoßen, und da die Spindel sich dreht, so geschieht beim Fortschreiten der Trommel 28 ein Drehen der Zigarette i.
  • Mittel können vorgesehen sein, welche die Drehbewegung der Zigarette unterbrechen, sobald sie eine halbe Umdrehung vollendet hat. Außerdem findet auch eine Stromunterbrechung dadurch statt, daß die bedruckte Stelle der Zigarette weniger Licht reflektiert.
  • Bei. der zuletzt beschriebenen Einrichtung kann man an Stelle der Saugköpfe auch Sauglippen gemäß der Abb. 3 oder aber auch Nadeln vorsehen, die beim Vorschieben der Spindeln 35 in die Stirnenden der betreffenden Zigaretten eingestoßen werden und dadurch diese bei ihrer Drehung mitdrehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Wenden von Zigaretten, insbesondere ovaler Zigaretten, in die Spiegellage beimVerpackenin Schachteln, wobei die Vorrichtung durch Photozelle, Fühlhebel o. dgl. gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein umlaufendes oder schwingendes Saugorgan, z. B. ein Saugnapf oder eine Sauglippe, vorgesehen ist, welche durch ein in an sich bekannter Weise vom Aufdruck der zu drehenden Zigarette gesteuertes Organ, z. B. die bekannte Photozelle, mit einer Saugleitung so in Verbindung gebracht wird, daß der Saugnapf die nicht spiegelrecht liegenden Zigaretten erfaßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei der die spiegelrecht zu legenden Zigaretten, mit einem Stirnende über einem Transportband hervorragend, den Verpackungsorganen zugeleitet «erden, dadurch gekennzeichnet, daß sie unter einem oberhalb dieses Transportbandes angeordneten Steuerorgan (Photozelle oder Fühlhebel) vorbeigehen, durch welches ein in der Achsrichtung der vorbeiwandernden Zigaretten verschiebliches Saugnäpfchen (5) über ein Relais (z4) mittels Hebelgestänges (r5, z6), Zahnradantriebs o. dgl. vorgeschoben wird, so daß es sich über das Stirnende der betreffenden Zigarette schiebt, durch Druckluft um dieses festgepreßt wird, in bekannter Weise durch Drehkupplung um 18o' gedreht wird, durch Saugwirkung das Zigarettenende freigibt und nun durch Unterbrechung der Stromwirkung axial in die Anfangslage zurückgeschoben wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß eine um das über das Transportband hervorragende Stirnende einer Zigarette frei rotierende Sauglippe (r7) bei nicht spiegelrechter Lage der Zigaretten von einem Fühlhebel oder einer Photozelle über ein Relais mittels Hebelgestänges, Zahnradantriebs o. dgl. vorgeschoben wird, so daß es mit einer Saugleitung (az) in Verbindung gesetzt wird, die Zigarette ansaugt und bei ihrer Drehung mitnimmt, wobei bei spiegelrechter Lage der Zigaretten die Unterbrechung der Saugwirkung und damit das Loslassen der Zigarette erfolgt.
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß eine schwingende Sauglippe (a6) zwischen zwei Transportbändern (2, 27) derart angeordnet ist, daß sie die durch Saugwirkung erfaßten Zigaretten auf das danebenliegende Transportband durch Umklappen spiegelrecht niederlegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine kontinuierlich gedrehte, die Zigaretten aus einem Zuführtrichter (r9) aufnehmende, an sich bekannte Trommel (28), vor deren Stirnfläche eine Scheibe (33) angeordnet ist, die mit in Richtung der Mantelnuten verschieblichen Spindeln (35) versehen ist, wobei die axial verschieblichen Spindeln an ihrem vorderen, dem Stirnende der Zigarette gegenüberliegenden Ende Saugorgane oder Nadeln (37) trägen und unter der Steuerung durch Photozelle, Tasthebel o. dgl. bei nicht spiegelrechter Lage der Zigaretten durch Hebel (.1z) auf das Stirnende der Zigaretten zugestoßen werden, die betreffende Zigarette erfassen und infolge des Drehantriebes dieser Spindeln, z. B. durch Abwälzung auf einem feststehenden Zahnrad (39) die Zigaretten spiegelrecht drehen und hierauf vermöge Unterbrechung des axialen Antriebes unter Loslassen der Zigaretten in ihre Normallage zurückkehren.
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