DE51633C - Teigformverfahren - Google Patents

Teigformverfahren

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Publication number
DE51633C
DE51633C DENDAT51633D DE51633DA DE51633C DE 51633 C DE51633 C DE 51633C DE NDAT51633 D DENDAT51633 D DE NDAT51633D DE 51633D A DE51633D A DE 51633DA DE 51633 C DE51633 C DE 51633C
Authority
DE
Germany
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dough
depressions
making
impressions
molding process
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51633D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P.GASSEN zu Köln a. Rh., Pantaleonsmühlengasse Nr. 19, und Firma JEAN HECKHAUSEN & WEIES in Köln a. Rh., Seyengasse 2
Publication of DE51633C publication Critical patent/DE51633C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/12Apparatus for slotting, slitting or perforating the surface of pieces of dough
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C9/00Other apparatus for handling dough or dough pieces
    • A21C9/04Apparatus for spreading granular material on, or sweeping or coating the surfaces of, pieces or sheets of dough

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
in CÖLN a. Rh.
Teig formverfahren.
Um Teigmassen, welche mittelst Teigformapparaten bearbeitet werden sollen, zuerst mit Vertiefungen, Einschnitten etc. versehen und hierauf unter Anwendung von Druck weiter behandeln, prägen, rollen zu können, ohne dafs dadurch die zuerst gemachten Vertiefungen wieder zugedrückt und unkenntlich werden, wenden wir folgendes Verfahren an:
. Nachdem der platten- oder stangenförmige oder sonst passend vorgerichtete Teig mit denbeabsichtigten Stempeleindrücken, Messereinschnitten, Spirallinien etc. versehen ist, werden diese Eindrücke mit einer Substanz ausgefüllt, welche sich mit der Teigmasse nicht verbindet, sich aber leicht in die Vertiefungen einsetzt, diese so ausfüllend, dafs auf die so präparirte Teigmasse ein Druck, wie er erforderlich, um die ferner beabsichtigten Prägungen, Rollungen etc. vornehmen zu können, ausgeübt werden kann, ohne dafs ein Zudrücken und somit Unkenntlichmachen der zuerst angebrachten Vertiefungen eintritt.
Als geeignete Substanzen zum Ausfüllen empfehlen sich pulverförmige Materialien verschiedenster Art; bei Gegenständen, welche nach dem Formen der Hitze ausgesetzt werden, lassen sich mit Vortheil pulverig zerkleinerte oder geschabte Fette, Cocosnufsbutter, Wachs, Harze und Aehnliches, auch Zucker verwenden. Bei pulverförmigen Materialien genügt schon ein Durchziehen der Teigwaaren durch das Pulver, um genügend Pulver in den Einschnitten sich festsetzen zu lassen, welches auch bei den ferneren Manipulationen von selbst haften bleibt; auch ein starkes Einstäuben führt zu demselben Ziele.
Bei solchen seltener vorkommenden Teigwaaren, welche nach dem Formen nicht der Hitze ausgesetzt werden, mufs das aus gemahlenen Cacaoschalen, Milchzucker, Kartoffelmehl, Weizenpuder oder ähnlichen trockenen Stoffen bestehende Pulver nach dem Erhärten der Teigkörper durch Ausbürsten entfernt werden. Sind die Teigkörper klein und nicht sehr zerbrechlich, so erreicht man den gewünschten Effect auch dadurch, dafs die Teigkörper in einer Trommel geschüttelt werden, wodurch das Pulver aus den Einschnitten herausfällt. Obwohl reines Harz, ζ. Β. Schellack, wenn es durch Hitze verflüssigt und in dünner Schicht auf Teigwaaren gebracht wird, absolut geschmacklos und geruchlos ist, so sind doch bei gegenwärtig beschriebenen Verfahren zur Behandlung mit Harz nur solche Teigwaaren besonders geeignet, welche nach dem Formen der Hitze ausgesetzt und nicht direct genossen werden, wie z. B. aus teigförmiger Kaffeeoder Kaffee-Surrogatmasse hergestellte Würfel, Pastillen, Körner u. s. w., von welchen nur der wässerige Aufgufs genossen wird, in welchem Aufgusse aber das Harz (Schellack) sich nicht vorfindet, da es im Wasser unlöslich ist.
Für den Gebrauch im Orient werden gewisse Pastillen fabricirt, welche aus im Wasser nicht löslichen Substanzen bestehen. Die Einschnitte etc. in diesen Pastillen können mit Zuckerpulver (auch Salzpulver) ausgefüllt werden, welches nach dem Erhärten bezw. Fertig-
stellen der Pastillen durch Auslaugen entfernt wird, indem man diese Pastillen einfach eine kurze Zeit unter Wasser setzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, Teigmassen, welche mittelst Teigformapparate bearbeitet werden sollen, derart zu behandeln, dafs zuerst die vertieften Prägungen, Einschnitte etc. in die Teigmasse gemacht und diese Vertiefungen hierauf mit einer sich mit der Teigmasse nicht verbindenden Substanz ausgefüllt werden, welche ein Zu-. sammendrücken, Unkenntlichmachen dieser Eindrücke verhindert und sich nach geleistetem Dienste durch mechanische, chemische oder thermische Mittel wieder entfernen läfst, indem man die die Vertiefungen ausfüllende Substanz durch Wärme ausschmilzt oder durch Auslaugen, oder durch Ausbürsten, Ausrütteln entfernt, zu dem Zwecke, die ursprünglichen Eindrücke wieder frei und deutlich erkennbar zu machen.
DENDAT51633D Teigformverfahren Expired - Lifetime DE51633C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011085112A1 (de) 2011-10-24 2013-04-25 E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH Kochvorrichtung mit optischer Temperaturanzeige

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011085112A1 (de) 2011-10-24 2013-04-25 E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH Kochvorrichtung mit optischer Temperaturanzeige

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