DE516475C - Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis eine Mehrphasen-kommutatorhintermaschine mit Kompensationswicklung und ausgepraegten Erregerpolen im Staender eingeschaltet ist - Google Patents

Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis eine Mehrphasen-kommutatorhintermaschine mit Kompensationswicklung und ausgepraegten Erregerpolen im Staender eingeschaltet ist

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DE516475C
DE516475C DES95028D DES0095028D DE516475C DE 516475 C DE516475 C DE 516475C DE S95028 D DES95028 D DE S95028D DE S0095028 D DES0095028 D DE S0095028D DE 516475 C DE516475 C DE 516475C
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Expired
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DES95028D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
Siemens-Schuckertwerke Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
im Ständer eingeschaltet ist
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1929 ab
Für die Drehzahlregelung oder Phasenkompensierung von Asynchronmaschinen (Generatoren, Motoren oder Blindleistungsmaschinen) schaltet man in deren Sekundär-Stromkreis eine Kommutatorhintermaschine ein. Diese mit der asynchronen Vordermaschine oder einer besonderen Belastungsmaschine gekuppelte Komimutatorhintermaschine kann derart ausgeführt sein, daß sie im Ständer mit Schlupffrequenz erregt wird, wobei der S tänder, je doppelte Pol teilung drei ausgeprägte Erregerpole besitzt. In den PoI-schuhen der Erregerpole ist dann die Kompensationswicklung untergebracht, zwischen den Polen befinden sich die Wendepole. Damit die kommutierenden Spulen der Kommutatorwicklung mit beiden Seiten während der Kommutierung im Wendepolfeld zu liegen kommen, ist die Spulenweite der Kommuta-
ao torwicklung gleich 2/3 der Polteilung. Bei dieser Anordnung fließt durch die einzelnen Phasen der Kompensationswicklung der Bürstenstrom, der bekanntlich mit Rücksicht auf die Ringschaltung der Kommutatorwicklung sowohl in der Phase als auch in der Größe von dem Strom in der Kommutatorwicklung abweicht. Um trotzdem zu erreichen, daß der Strombelag der Kompensationswicklung stets gegenüber dem Strombelag in der Ankerwicklung in der Phase um i8o° verschoben und in der Größe gleich ist, ordnet man auf den einzelnen Erregerpolpaaren im Ständer Kompensationswindungen an, die allen drei Phasen angehören, wobei die Zahl der Leiter einer Phase zweimal so groß ist als die jeder der beiden anderen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, die es ermöglicht, auf den einzelnen Erregerpolpaaren der Kommutatorhintermaschine nur je eine Phase der Kompensationswindungen anzuordnen und trotzdem denselben Strombelag wie bei der oben geschilderten Anordnung zu erzielen. Eine derartige Anordnung der Kompensationswicklung bietet bezüglich der Herstellung und bezüglich der Übersichtlichkeit der Wicklung erhebliche Vorteile. Erfindungsgemäß ist die in Dreieck geschaltete Kompensationswicklung der Kommutatorhintermaschine an die einen Enden und die Kommutatorwicklung an die anderen Enden der offen geschalteten Sekundärwicklung der Asynchronmaschine angeschlossen. Die Dreieckschaltung der Kompensationswicklung hat zur Folge, daß diese im Strombelag ein Spiegelbild der Ankerwicklung darstellt, da diese bezüglich der Bürstenanschlüsse ebenfalls in Dreieck geschaltet ist. Es sind dabei sowohl die Kom-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Jaroslav Ko\isek in Berlin-Charlottenburg.
pensationswicklung als auch die Kommutatorwicklung als Trommelwicklungen (zweckmäßig als Zweischichtwicklungen)- ausgeführt und besitzen eine Sehnung von 2/3 der Polteihmg. Die offene Schaltung der drei Phasen der Sekundärwicklung der Asynchronmaschine erfordert allerdings bei normaler Ausführung an der Asynchronmaschine sechs Schleifringe. Indessen sind diese sechs
ίο Schleifringe bei großen Asynchronmaschinen bereits mit Rücksicht auf die Herabsetzung der Ständerstillstandsspannung erforderlich. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Beispiel, ι ist die Asynchronmaschine, 2 die mit ihr gekuppelte Kommutatorhintermaschine, die im Ständer eine Kompensationswicklung 3 und eine Erregerwicklung 4 besitzt. Die Erregerwicklung wird über einen Frequenzwandler 5 vom Netze aus mittels des Regeltransformators 6 gespeist. Die Kompensationswicklung ist, wie dargestellt, in Dreieck geschaltet und an das eine Schleifringpaar 7, die Kommutatorbürsten an das zweite Schleifringpaar 8 der offenen Sekundärwicklung der Maschine 1 angeschlossen. Die Ausbildung der Kommutatorhintermaschine mit ausgeprägten Polen im Ständer und die Sehnung der !Compensations- und der Ankerwicklung ist in der Zeichnung nicht näher veranschaulicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundärstromkreis eine Mehrpbasenkommutatormaschine mit Kompensationswicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in Dreieck geschaltete Kompensationswicklung der Kommutatormaschine an die einen Enden und die Kommutatorwicklung an die anderen Enden der offen geschalteten Sekundärwicklung der Asynchronmaschine angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES95028D 1929-11-17 1929-11-17 Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis eine Mehrphasen-kommutatorhintermaschine mit Kompensationswicklung und ausgepraegten Erregerpolen im Staender eingeschaltet ist Expired DE516475C (de)

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