DE516507C - Filmschluessel fuer Rollfilmkameras - Google Patents
Filmschluessel fuer RollfilmkamerasInfo
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- DE516507C DE516507C DE1930516507D DE516507DD DE516507C DE 516507 C DE516507 C DE 516507C DE 1930516507 D DE1930516507 D DE 1930516507D DE 516507D D DE516507D D DE 516507DD DE 516507 C DE516507 C DE 516507C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/30—Locating spools or other rotatable holders of coiled film
- G03B17/305—Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf solche RoIl- -Glmkameras, bei denen der in den Schlitz
der Filmspule eingreifende Mitnehmersteg an der Filmschlüsselachse dadurch außer Eingriff
gebracht wird, daß derselbe geradlinig in seiner Führung verschoben, und zwar herausgezogen,
wird, ohne daß es nötig wäre, mit dem Filmschlüsselgriff eine Drehung" auszuführen.
Bei bekannten Ausführungsformen wird z. B. die Filmschlüsselachse mit dem Mitnehmersteg
durch Ziehen an der Handhabe um den erforderlichen Betrag nach außen gezogeii und in dieser Stellung durch Reibung
festgehalten, so daß beide Hände frei sind zum Herausnehmen der vollen Spule bzw. Einlegen der Leerspule. Bei einer anderen
Ausführungsform ist diese Operation dadurch erschwert, daß der Mitnehmersteg dauernd
unter Federdruck steht, so daß ζ. Β. das
ao Herausnehmen der vollen Spule nur möglich ist, wenn durch Ziehen an der Handhabe und
gleichzeitiger Überwindung des Federdruckes der Mitnehmersteg aus dem Schlitz der Spule
entfernt wird. Ein Nachteil dieser Anordnung ist, daß für das Herausnehmen der
Spule nur eine Hand zur Verfügung steht.
Es sind außerdem Filmschlüssel bekannt,
bei denen die unter Federdruck stehende Achse mit dem Mitnehmer, und in entkuppeltem
Zustande durch einen Bajonettverschluß feststellbar ist, so daß beide Hände zum Herausnehmen der belichteten Spule bzw.
Einsetzen einer Leerspule in der oberen Filmkammer frei werden. Bei einer weiter bekannt
gewordenen Ausführungsform wird die abgefederte Filmschlüsselachse durch Ziehen an
der Handhabe bis zu einem fühlbaren Anschlage in axialer Richtung nach außen verschoben
und in der Endlage durch Verdrehen der Handhabe dadurch festgehalten, daß sich
die Querverbindung derselben auf die äußere Fläche des Filmschlüsselgehäuses legt.
Durch die Erfindung wird vermieden, daß unter gleichzeitiger Überwindung des Federdruckes
ein axialer Zug in Richtung der Filmschlüsselachse ausgeübt werden muß; durch
Umlegen der Handhabe um ihre beiden Drehpunkte an der äußeren Kappe wird die Filmschlüsselachse
zwangsläufig nach außen verschoben, und zwar dadurch, daß die freien
Enden der Handhabe mit exzentrischen Nokken versehen sind, unter deren Wirkung beim
Umlegen der Handhabe die Filmschlüsselachse mindestens um den Betrag der Breite des Mitnehmersteges nach außen verschoben
wird.
Die Erfindung ist durch ein Ausführungsbeispiel zeichnerisch dargestellt, und zwar
bedeuten
Abb. ι einen Schnitt durch das Filmschlüsselgehäuse
in der Gebrauchsstellung beim Fortschalten des Films,
Abb. 2 einen Grundriß dieser Stellung in Ansicht,
Abb. 3 einen Schnitt durch die Filmschlüsselanordnung
bei umgelegter Handhabe,
Abb. 4 einen Grundriß dieser Stellung in Ansicht.
An der Seitenwand« der Kamera ist das Filmschlüsselgehäuse b befestigt und in diesem
die Filmschlüsselachse mit dem Mitnehmersteg c, dem vierkantigen Ansatz C1, der
Nut£-2 für das EndeUi1 der Bremsfederd, dem
zylindrischen Führungsansatz C3- und dem
Hohlraum ci für die Druckfeder e. Die Verbindung
zwischen der Kappe g mit den Stiften i zur Befestigung der Handhabe Ii und
ίο der Filmschlüsselachse c wird durch die
Schraube/ hergestellt. Die Handhabeh besitzt zwei Nocken Zi1 und It3. Die Spule
ist durch den Flansch I und den Schlitz I1
angedeutet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Beim Drehen der Handhabe A im Sinne des Uhrzeigers (Abb. 1 und 2) wird die
Kappe g durch die Stifte I mitgenommen, außerdem die unter dem Druck der Federe
stehende Filmschlüsselachse mit ihrem vierkantigen Ansatz C1 und dem Mitnehmersteg c.
Die Spule/ dreht sich infolgedessen im gleichen Sinne. Das Drehen der Handhabe h
in entgegengesetzter Richtung ist durch die Einwirkung der Bremsfeder d, deren eines
freie Ende in der Nut e2 der Fiknschlüsselachse
liegt, unmöglich, weil sich die Windungen der Feder gegen die innere Fläche des Filmschlüsselgehäuses b legen und in bekann»
ter Weise hemmend wirken. Um die Spule I aus ihrer Kammer entfernen zu können, wird
zunächst die Handhabe h durch eine Vierteldrehung (900) aus ihrer Gebrauchslage ivcngelegt
(Abb. 3 und 4), was nach Überwindung des durch das Zusammendrücken der Federt
bedingten Widerstandes möglich ist. Sobald der Nocken A1 in die durch Abb. 4 gekennzeichnete
Stellung gelangt ist, hat der Mitnehmersteg c den Schlitz der Filmspule verlassen,
und diese kann nun unter Benutzung beider Hände aus ihrer Kammer entfernt werden.
Es ist zweckmäßig, die Konstruktion so einzurichten, daß das Umlegen der Handhabe
nur nach einer Seite möglich ist. Eine Sieherung, daß die Handhabe nur nach restloser
Belichtung des Films, d. h. wenn derselbe in der oberen Spulenkammer ganz aufgerollt
ist, umgelegt werden kann, ist z. B. dadurch möglich, daß nach dem Schließen des Kameradeckeis,
der mit einer besonderen Nase versehen ist, welche durch das Filmschlüsselgehäuse
hindurchgreift, jede axiale Bewegung der Filmschlüsselachse verhindert wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:,Filmschlüssel für Rollfilmkameras mit abgefedertem, axial verschiebbarem Mitnehmer, der in entkuppelter Stellung feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinige Verschiebung der Filmspulenachse lediglich durch Umlegen der Handhabe erfolgt, welche zu ihren Drehpunkten exzentrisch angeordnete Ansätze von solchen Abmessungen besitzt, daß beim Übergang von der Gebrauchsstellung in die Ruhelage die Filmschlüsselachse mindestens um den Betrag der Stegbreite des Mitnehmers nach außen verschoben wird.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBerlin, oedbuckt in der
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE516507T | 1930-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516507C true DE516507C (de) | 1931-01-24 |
Family
ID=6549276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930516507D Expired DE516507C (de) | 1930-02-28 | 1930-02-28 | Filmschluessel fuer Rollfilmkameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516507C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2622819A (en) * | 1948-12-22 | 1952-12-23 | Goldhammer Leo | Rewinding device for photographic roll film cameras |
| DE959795C (de) * | 1953-05-03 | 1957-03-14 | Hermann Wolf G M B H | Filmzaehlvorrichtung fuer photographische Rollfilmkameras |
| US3082971A (en) * | 1959-05-02 | 1963-03-26 | Yashica Co Ltd | Motion picture film rewinding device |
-
1930
- 1930-02-28 DE DE1930516507D patent/DE516507C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2622819A (en) * | 1948-12-22 | 1952-12-23 | Goldhammer Leo | Rewinding device for photographic roll film cameras |
| DE959795C (de) * | 1953-05-03 | 1957-03-14 | Hermann Wolf G M B H | Filmzaehlvorrichtung fuer photographische Rollfilmkameras |
| US3082971A (en) * | 1959-05-02 | 1963-03-26 | Yashica Co Ltd | Motion picture film rewinding device |
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