DE516606C - Umschaltvorrichtung fuer elektrische und andere Motoren - Google Patents

Umschaltvorrichtung fuer elektrische und andere Motoren

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DE516606C
DE516606C DEV25206D DEV0025206D DE516606C DE 516606 C DE516606 C DE 516606C DE V25206 D DEV25206 D DE V25206D DE V0025206 D DEV0025206 D DE V0025206D DE 516606 C DE516606 C DE 516606C
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Germany
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switching device
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motor
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Umschaltvorrichtung für elektrische und andere Motoren Zum Betrieb hin und her beweglicher Maschinenteile, z. B. hin und her drehbarer Trommeln bei Waschmaschinen, Mischmaschinen o. dgl., werden mit Vorteil elektrische oder andere geeignete Motoren verwendet, welche mit einer Umschaltvorrichtung vereinigt sind, die den Motor dadurch selbsttätig umsteuert, daß er während der Bewegung Energie ansammelt, welche dann ausgelöst wird und die Umschaltvorrichtung in Bewegung setzt. Die Auslösung der angesammelten Energie kann durch den Motor selbst oder auf andere Weise, jedoch am besten durch den Motor bewirkt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche die vom Motor angesammelte Energie auf einfache Weise ausgelöst wird.
  • Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß die vom Motor angetriebenen Teile, welche teils die Energie ansammeln und teils diese nachher auslösen, zueinander derart beweglich sind, daß die Umkehrung in der einen oder der anderen Richtung gleichförmig stattfindet.
  • Die für die Umkehrung erforderliche Energie kann in verschiedenartiger Weise angesammelt werden, z. B. durch das Spannen von Federn, durch Heben von Gewichten, durch Verdichten von Luft oder durch Fördern einer Flüssigkeit.
  • Gemäß der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, erfolgt das Ansammeln von Energie durch Heben eines Gewichtes.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und Abb. 2 eine senkrecht zur Abb. i dargestellte Ansicht besonders derjenigen Teile, durch welche die Energie angesammelt werden Sann und .dann ausgelöst wird.
  • i ist ein durch den schwenkbaren Arm 13 getragenes Gewicht. Der Arm 13 ist durch eine Lenkstange 9 mit einem Arm io beweglich verbunden, welcher auf der Welle eines Sperrades 3 drehbar sitzt und mit einem Sperrzahn 2 beweglich verbunden ist, welcher mit dem Sperrad 3 zusammenwirkt. Letzteres ist mit einer Kontrollwalze 15 fest verbunden, an welcher Kontaktschienen d. und Schleifkontakte 16 in bekannter Weise angeordnet sind. Der Arm 13 ist ferner durch eine Lenkstange 6 mit einer Kurbel 5 beweglich verbunden, welche sich um die Weile 7 dreht. Die Welle 7 wird durch den Motor oder auf andere Weise angetrieben. Auf der Welle 7 ist ferner ein Mitnehmer 8 befestigt, in dessen Bewegungsbahn ein Teil der Kurbel 5 liegt, wie aus Abb. 2 hervorgeht. Mit dem Arm 13 ist ferner das eine Ende einer Lenkstange 12 beweglich verbunden, deren anderes Ende mit einem Kolben in einem Ölzylinder i i verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Während der Bewegung des Motors dreht sich der Mitnehmer 8 und erteilt der Kurbel 5 eine Aufwärtsbewegung, so daß das Gewicht i gehoben wird, wodurch der Motor eine gewisse Energiemenge ansammelt. Wenn die Kurbel 5 nach dem Erreichen ihrer Höchstlage sich über den Totpunkt bewegt, wird das Gewicht i für eine Fallbewegung frei. Dieses wirkt dann durch die Lenkstange 9, den Sperrhaken 2 und das Sperrad 3 auf die Kontrollwalze 15 drehend ein, deren Drehbewegung zur Folge hat, daß der Motor umgesteuert wird. Es ist klar, daß, in welcher Richtung der Motor sich auch bewegen möge oder in welcher Richtung er umgesteuert «-erden soll, der Mitnehmer 8 und die Kurbel 5 einander stets gleichförmig beeinflussen und sich ebenfalls gleichförmig zueinander bewegen werden. Die Vorrichtung arbeitet mit .anderen Worten völlig unabhängig von der Drehrichtung des Motors. Ein anderer Vorteil ist, daß die Endlage der Umschaltvorrichtung beim Umsteuern in unbeschränktem Maße überschritten werden kann, ohne daß die Vorrichtung dadurch beschädigt wird. Ein derartiges Überschreiten der Endlage kann z. B. durch die kinetische Energie des Gewichtes oder aber dadurch erfolgen. daß die Umsteuervorrichtung von Hand aus in Bewegung gesetzt wird, beispielsweise bei Besichtigung o. dgl.
  • Damit das Umkehren sanft stattfindet, därf die Einschaltung des Motors auf die neue Drehrichtung nicht zu schnell stattfinden. Die Winkelgeschwindigkeit der Kontrollwalze 1,5 muß daher geregelt werden. Dies geschieht durch den Ölkatarakt ii. Die Unterbrechung des Stromes zum Motor muß aber schnellstens erfolgen, unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der die Bewegung in der neuen Richtung anfängt. Die Kontrollwalze ruß daher am Anfang der Bewegung unabhängig von der Bremsung des Kataraktes i i sein. Dies wird dadurch erreicht, daß die Lenkbewegung in gewissem Grade locker gemacht wird, oder aber dadurch, daß am Zylinder des Kataraktes ii Öffnungen 17 vorgesehen werden, durch «-elche das 01 im Zylinder frei wegströmen kann, bis der Kolben sich soweit bewegt hat, daß er die öfnungen deckt.
  • Ein anderes Verfahren zum Herabsetzen der Bremswirkung des Ölkataraktes am Anfang der Bewegung ist, daß man die Lenkstange 12 zwischen dem Kolben und dem Arm 13 einen solchen Winkel mit dem Arm 13 bilden läßt, daß das Bremsinonietit anfangs gleich oder annähernd gleich Null wird, um nachher allmählich zu wachsen, je mehr das Gewicht fällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umschaltvorrichtung für elektrische und andere Motoren, die während ihrer Bewegung Energie ansammeln, die dann ausgelöst wird und die Umschaltvorrichtung in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie sammelnde Vorrichtung aus einem durch den sllotor angetriebenen, drehbaren Mitnehmer (8) und aus einer in der Bewegungsbahn des Mitnehiners liegenden, frei drehbaren, mit einem Gewicht (i) belasteten Kurbel (5) besteht,-die nach Überschreiten der oberen Totpunktlage in die untere Totpunktlage Herabfällt und dadurch das Schaltwerk des Motors beeinflußt.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Kurbel mit einer Klinke (2) beweglich verbunden ist, welche in ein Sperrad (3) eingreift, das mit einer die Umkehrung der Drehrichtung des Motors in an sich bekannter Weise herbeiführenden Kontrollwalze (15) verbunden ist.
DEV25206D 1928-04-27 1929-04-24 Umschaltvorrichtung fuer elektrische und andere Motoren Expired DE516606C (de)

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