DE517664C - Verfahren zur Farbenkinematographie - Google Patents
Verfahren zur FarbenkinematographieInfo
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- DE517664C DE517664C DER78761D DER0078761D DE517664C DE 517664 C DE517664 C DE 517664C DE R78761 D DER78761 D DE R78761D DE R0078761 D DER0078761 D DE R0078761D DE 517664 C DE517664 C DE 517664C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
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- B07B1/4609—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
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- G03B33/16—Simultaneous recording or projection using colour-pattern screens
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Description
- Verfahren zur Farbenkinematographie Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wiedergabe mehrfarbiger belebter Bilder, die in bekannter Weise durch Selektionsfarbfilter aufgenommen worden sind und deren Teilaufnahmen übereinander projiziert werden.
- Für die Wiedergabe lebender Bilder in natürlichen Farben ist bereits vorgeschlagen worden, den Film mittels Selektionsfilter aus Teilbildern zusammenzusetzen, welche zwei oder mehr Einzelfarben aufweisen, wie z. B. Rot und Blaugrün. Nach dem Entwickeln wurde der Film durch Filterscheiben von derselben Farbe projiziert, wie sie bei der Aufnahme verwendet wurden, wobei die beiden Teilbildreihen auf dem Schirm entweder übereinandergelagert oder auch hintereinandergeworfen wurden, so daß sie infolge des Beharrungsvermögens der Netzhaut miteinander verschmolzen. Die Verwendung solcher Filterscheiben beim Bildwurf verursacht jedoch bedeutende Lichtverluste, so daß die Lichtquelle für den Bildwurf -eine starke Intensität haben muß und darum kostspielig ist und außerdem beobachtet worden ist, daß die projizierten farbigen Bilder einer genügenden Lebhaftigkeit der Farben ermangelten und das Auge ermüdeten.
- Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Filmaufnahme abwechselnd durch ein rotes Farbfilter und ohne Filter zu bewerkstelligen, so daß abwechselnde Bilder, nämlich ein rotes Teilbild und ein farbloses Schwarz- und Weißbild, erzielt wurden. Diese Bilder wurden dann hintereinander auf die Schirmfläche geworfen, an welcher sie sich durch das genannte Beharrungsvermögen der Netzhaut vereinigten. Dieses Verfahren besitzt mehrere Nachteile, besonders den, daß die Bilder eintönig wirken.
- Erfindungsgemäß «-erden die genannten Nachteile dadurch vermieden, daß von den beiden durch verschiedenfarbige Filter aufgenommenen Teilbildreihen die eine Teilbildreihe durch das entsprechende Aufnahmefilter hindurch und die andere Teilbildreihe ohne Farbfilter projiziert werden. Als Selektionsfilter werden vorzugsweise ein Orangefilter und ein Grünfilter benutzt,, so daß zwei entsprechende Teilbildaufnahmen entstehen, und die beiden Teilbildreihen werden derart projiziert, daß die durch das orangefarbige Selektionsfilter aufgenommene Teilbildreihe durch eine orangefarbige Filterscheibe und die durch das grüne Selektionsfilter aufgenommene ohne jegliche Filterscheibe geworfen werden. Man erhält so auf dem Schirm ein dunkelorangefarbiges Teilbild und ein schwarzweißes Teilbild, welche sich gegenseitig ergänzen und beide sich von dein hellorangefarbigen Grunde; nämlich demjenigen, wo in dem Gegenstand weder orangefarbige noch grünliche Teile enthalten waren und welcher Grund lediglich durch das körperlose orangefarbige Licht der Projektionsscheibe entsteht, abheben. Da aber das dem Grün entsprechende dunkel erscheinende Teilbild das genannte hellorangefarbige Licht der Projektionsscheibe zum größten Teil verschluckt und tatsächlich farblos ist, so entstellt an diesem Teilbild infolge des bekannten Netzhautv erhaltens, eine farblose Fläche in der Nähe einer farbigen mit der Komplementärfarbe zu belegen, die Komplernentärfärbung zu Orange und ruft den Eindruck von Grün hervor. Es hat sich tatsächlich gezeigt, daß eine Anzahl von Farbtönen, wie Orange, Fleischfärben und Braun, so gut wie naturähnlich in Erscheinung treten, während das mittlere Grün genügend und das Sattgrün sowie Blau weniger günstig hervorgebracht werden. Doch läßt sich diesem Umstande durch Verwendung von zwei farbigen Bildwürfen, z. B; einem Orange und einem Blau, liebst einem farblosen durch Grüngelbfilter aufgenommenen teilweise begegnen. Mit der oben angedeuteten Theorie übereinstimmend, lassen sich allerdings die hellen und klaren Farben; wie Himmelblau und Hellblattgrün, nicht hervorbringen.
- Für einige Zwecke ist es wünschenswert, um das Farbengleichgewicht auf dem Schirra zu erhalten, die relativen Lichtstärken zu regeln, welche durch die beiden Objektive übermittelt werden. Dies kann praktisch bewirkt werden, indem man das eine oder andere der Objektive mit einer Stellblende versieht bzw. wenn man an den beiden Linsen unterschiedliche Lochquerschnitte verwendet. Durch die Erfindung wird eine wesentliche Steigerung der Lichtmenge auf dem Schiren erzielt; so daß eine der wesentlichsten Schwierigkeiten beim Bildwurf naturähnlicher Farben auf den Schirm überwunden wird. Es kann bemerkt werden, daß durch die Erfindung außerdem ein sehr reines Weiß erzielt «-erden kann. Die für die Erfindung zu benutzenden Filme sind die gewöhnlichen panchromatischen, so daß die Kosten nicht größer sind als bei den gewöhnlichen einfarbigen Bildern.
- Obwohl die Erfindung insbesondere für Zweifarbenphotographie bestimmt ist, kann sie auch auf das Dreifarbenverfahren ausgedehnt werden. In diesem Falle werden drei Eilizelfärbetifilter für die Aufnahme verwendet anstatt von zwei bei dein Zweifarbenverfahren. Benn Bildwurf werden zwei der Teilfarbenbilder durch die entsprechenden Filterscheiben und das dritte ohne Filterscheibe projiziert. Es ist ersichtlich, daß andere Farben als Orange-und Grün bei der Aufnahme verwendet werden können. und daß die Erfindung sich nicht auf lebende Bilder beschränkt, sondern im allgemeinen für den Bildwurf farbiger Darstellungen verwendbar ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i: Verfahren zum Bildwurf von in naturähnlichen Farben erscheinenden lebenden Bildern, die durch Selektionsfarbfilter aufgeilommen worden sind und deren Teilaufnahmen übereinander projiziert «-erden, dadurch gekennzeichnet, daß die eitle Teilbildreihe durch das entsprechende Aufnahmefarbfilter hindurch und die andere Teilbildreihe ohne Farbfilter projiziert wird. :
- 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahme- und Projektionsfilter für die eine Teilbildreihe ein orangefarbiges Filter verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß bei Drefarbenaufnahmen zwei Teilbildreihen mittels entsprechender Farbfilter und eine Teilbildreilie ohne Filter projiziert werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB517664X | 1914-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE517664C true DE517664C (de) | 1931-02-09 |
Family
ID=10461288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER78761D Expired DE517664C (de) | 1929-03-19 | 1929-07-25 | Verfahren zur Farbenkinematographie |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE517664C (de) |
| FR (1) | FR517664A (de) |
-
1920
- 1920-06-22 FR FR517664D patent/FR517664A/fr not_active Expired
-
1929
- 1929-07-25 DE DER78761D patent/DE517664C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR517664A (fr) | 1921-05-10 |
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