DE518921C - Einrichtung zum UEberhitzen von Destillationsgasen - Google Patents
Einrichtung zum UEberhitzen von DestillationsgasenInfo
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- DE518921C DE518921C DEST46106D DEST046106D DE518921C DE 518921 C DE518921 C DE 518921C DE ST46106 D DEST46106 D DE ST46106D DE ST046106 D DEST046106 D DE ST046106D DE 518921 C DE518921 C DE 518921C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B57/00—Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general
- C10B57/18—Modifying the properties of the distillation gases in the oven
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Description
- Einrichtung zum Überhitzen von Destillationsgasen Bei den bisher bekannten Einrichtungen zur Ent- oder Vergasung von Brennstoffen jeder Art wurden die erzeugten Gase entweder unmittelbar der Gassammelleitung zugeführt oder zur Fixierung bzw. Verkrackung teeriger Bestandteile durch besonders hierfür eingerichtete Überhitzungsanlagen geleitet. In beiden Fällen verursachten die teerigen Bestandteile des Gases betriebsstörende Niederschläge und Verkrustungen sowohl in der Gassammelleitung bei unmittelbarer Abführung als auch in der Sammelleitung zu der l'berhitzungsanlage. Außerdem erforderte die Anwendung solcher Anlagen durch ihren Raumbedarf sowie durch ihre besondere Belieizung erhebliche Mehrkosten.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum l.berhitzen der beim Ent- oder Vergasen ton Brennstoffen aller Art entstehenden Destillationsgase vor ihrem Eintritt in die Gasabzugsleitung, bei der eine restlose Gewinnung und Verwertung der in den Brennstoffen enthaltenen teerartigen Bestandteile ge--%-, älirleistet und die Verkrustung der Leitungen sicher vermieden wird. Erfindungsgernä ß wird der Ent- oder Vergasungsraum durch einzelne in diesen Raum hineinragende Trennwände in eine Anzahl von Kanälen aufgeteilt, durch die die Destillationsgase entweichen. Diese Einrichtung stellt ein zweckmäßiges Mittel zu schneller Ableitung und Überhitzung der Destillationsgase dar. Es «erden dadurch alle teerartigen Bestandteile des Gases restlos erfaßt und durch die gleichzeitige Überhitzung vor dem Verlassen des Ent- oder Vergasungsraumes fixiert bz«-. verkrackt.
- Für eine gute Abführung der Gase aus dein Brennstoff ragen zweckmäßig die einzelnen Trennwände in ihrem gegenseitigen Verhältnis so weit in den Ent- oder Vergasungsraum hinein, daß die Verbindungslinie ihrer Enden annähernd mit der Schüttlinie des Brennstoffes zusammenfällt.
- Um bei der Ableitung der zu fixierenden bzw. zu verkrackenden Gase möglichst große Berührungsflächen mit den beheizten Wänden zu schaffen, können auch einzelne Kanäle unter Fortfall verschiedener Trennwände zu größeren Kanälen vereinigt «-erden, die mit Füllsteinen verschiedener Art und Form ausgefüllt sind. Durch diese Vergrößerung der Berührungsflächen ist die Verkrackung der teerigen Bestandteile in hohem Maße gewährleistet. Die Überhitzung der Gase in den Kanälen erfolgt zweckmäßig durch die gleiche Beheizungseinrichtung wie die Beheizung des Ent- oder Vergasungsraumes selbst. Hierdurch wird die Einrichtung wesentlich vereinfacht und der Betrieb verbilligt. Es lassen sich so bestehende Entgasungsräume ohne Schwierigkeit durch Einbau der Zwischenwände in eine der Erfindung entsprechende Anlage umwandeln, ohne daß dabei irgendeine Veränderung der Beheizungsweise bzw. -einrichtung erforderlich wäre, oder daß mehr Brennstoff verbraucht wurde wie zur Beheizung des ursprünglichen Entgasungsraumes.
- Eine Einrichtungsform nach der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch einen vertikalen Entgasungsraum nach' der Linie A-B der Abb. 3, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Beheizungseinrichtung des vertikalen Entgasungsraumes nach der Linie C-D@ der Abb. 3. Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie E-F der Abb. i. Ein Teil der Abb. 3 zeigt eine Aufsicht auf mehrere nebeneinanderliegende Entgäsungsräume. Abb. q. ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Einrichtung.
- Zur Durchführung des Verfahrens wird beispielsweise eine Vertikalkammer i erfindungsgemäß durch den Einbau weit in die Kammer i hineinragender Trennwände :2 in ihrem oberen Ende in eine Anzahl von Kanälen ;, geteilt. Der jeweils mittlere Kanal 3 dient dabei zur Aufnahme des Brennstoffes, während die übrigen Kanäle 3 als Gasableitungs- und Überhitzungskanäle arbeiten. Gefüllt wird die Kammer i durch die Öffnung 4., entleert durch Öffnen des unteren Verschlusses 5. Das in den seitlichen Kanälen 3 überhitzte Gas verläßt die Kammern durch die Aufsätze 6 und die an diese angeschlossenen Liegerohre 7 durch die Vorlage 8 zur Hauptleitung 9. Um dabei das Gas auf dem möglichst kürzesten Wege aus dem Brennstoff abzuleiten, sind die einzelnen Trennwände 2 in gegenseitigem Verhältnis nur so weit in die Kammer i eingebaut, daß die Verbindungslinie ihrer Enden in ihrer Neigung sich dem Schüttwinkel des Brennstoffes anpaßt.
- Die Beheizung der Kammer i mit der in ihr liegenden Überhitzungseinrichtung geschieht in üblicher Weise durch Verbrennung eines Gas- und Luftgemisches, wobei hier das Gas durch die Leitung io, die Luft durch die Leitung i i in den untersten Heizkanal i 2 eingeleitet wird. Die Heizgase durchstreichen die Kanäle 13 und ziehen durch den Kanal rd zum Sammelkanal 15 ab. Auf diese Weise wird die Kammer i in ihrer ganzen Breite einschließlich der Überhitzungseinrichtung gleichmäßig beheizt.
- Statt der einzelnen Kanäle 3 können unter Fortfall einzelner Trennwände :2 auch größere Kanäle 16 geschaffen werden, die dann mit Füllsteinen 17 ausgefüllt werden. Das Verfahren wird nun in der Weise durchgeführt, daß die Kammer i und der mittlere Kanal 3 durch die Öffnung q. mit Brennstoff gefüllt wird. Die durch Außen beheizung der Kammer i sich bildenden Gase «-erden durch die Kanäle 3 abgeleitet und dort der gewünschten Überhitzung durch die gleiche Außenbeheiz g unterzogen. Dabei ist es durch die verschiedene Länge der Trennwände 2 möglich, die Gase auf kürzestem Wege aus dem Brennstoff abzuleiten. Das in den Kanälen 3 überhitzte Gas verläßt nunmehr durch die Aufsätze 6 die Kammer und wird durch die Liegerohre 7 und die Vorlage 8 der Hauptsammelleitung 9 zugeführt.
- Die Überhitzung des Gases kann statt in den Kanälen 3 auch in den mit Füllsteinen 17 ausgelegten Kanälen 16 erfolgen.
- Naturgemäß kann die Einrichtung nach der Erfindung auch auf schräge und waagerechte Entgasungsräume Anwendung finden und auch mit schrägen oder waagerechten Trennwänden versehen sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Überhitzen der beim Ent- oder Vergasen von Brennstoffen aller Art entstehenden Destillationsgase vor ihrem Eintritt in die@Gasäbzugsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Ent- oder Vergasungsraum durch einzelne in diesen Raum hineinragende Trennwände (2) in eine Anzahl von Kanälen (3) aufgeteilt wird, durch die die Destillationsgase entweichen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Trennwände (2) in ihrem gegenseitigen Verhältnis so weit in den Ent- oder Vergasungsraum hineinragen, daß die Verbindungslinie ihrer Enden annähernd mit der Schüttlinie des Brennstoffes zusaminenfäl lt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Kanäle (3) unter Fortfall verschiedener Trennwände (2) zu größeren Kanälen (16) vereinigt sind, die mit Füllsteinen (17) verschiedener Art und Form ausgefüllt sind. 4.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Überhitzung der Gase in den Kanälen (3, 16) durch die gleiche Beheizungseinrichtung erfolgt wie die Beheizung des Ent- oder Vergasungsraumes selbst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST46106D DE518921C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Einrichtung zum UEberhitzen von Destillationsgasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST46106D DE518921C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Einrichtung zum UEberhitzen von Destillationsgasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE518921C true DE518921C (de) | 1931-02-21 |
Family
ID=7465076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST46106D Expired DE518921C (de) | 1929-07-10 | 1929-07-10 | Einrichtung zum UEberhitzen von Destillationsgasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE518921C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995019405A1 (de) * | 1994-01-18 | 1995-07-20 | Thyssen Still Otto Anlagentechnik Gmbh | Verfahren zur hochtemperaturbehandlung von verkokungsrohgas |
-
1929
- 1929-07-10 DE DEST46106D patent/DE518921C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995019405A1 (de) * | 1994-01-18 | 1995-07-20 | Thyssen Still Otto Anlagentechnik Gmbh | Verfahren zur hochtemperaturbehandlung von verkokungsrohgas |
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