DE518988C - Gestaengelose Tiefbrunnenpumpe - Google Patents

Gestaengelose Tiefbrunnenpumpe

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DE518988C
DE518988C DEW83312D DEW0083312D DE518988C DE 518988 C DE518988 C DE 518988C DE W83312 D DEW83312 D DE W83312D DE W0083312 D DEW0083312 D DE W0083312D DE 518988 C DE518988 C DE 518988C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B47/00Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps
    • F04B47/06Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps having motor-pump units situated at great depth
    • F04B47/08Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps having motor-pump units situated at great depth the motors being actuated by fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Gestängelose Tiefbrunnenpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine gestängelose Pumpe mit zwei fest verbundenen Kolben in getrennten Zylindern, von denen der eine fördert, während der andere mittels Druckflüssigkeit durch abwechselnde Zusteuer°ang von Druck und Auslaß durch einen Schieber getrieben wird; diesem Schieber wird wieder durch einen Vorschaltkolben Druck und Auslaß zugesteuert. Bei bekannten Pumpen dieser Art sind für die l;Jberwindung der Totpunkte an den Hubenden keine besonderen Vorkehrungen getroffen; für tiefe Brunnen sind aus diesem Grunde mit Rücksicht auf die Höhe zu bewegende Wassersäule diese Pumpen nicht brauchbar. Außerdem sind alle Pumpen dieser Art konstruktiv so ausgebildet, daß sie zur Verwendung in tiefen Brunnenbohrlöchern vollkommen. ungeeignet sind.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist die Pumpe nach der Erfindung so ausgebildet, claß :der Rückgang der Pumpe bereits während des. Hinganges eingeleitet und sein Beginn unabhängig von, der Förderkolbenbewegung gesteuert wird, und daß die vielen notwendigen Zylinder und Kanäle konstruktiv denkbar günstig angeordnet sind. Zur Er-. reichung dieses Zieles wird erfindungsgemäß der dem Hauptsteue:rschieber in an sich bekannter Weise vorgeschaltete Vorschaltkolbenschieber mechanisch durch einen Kolben bewegt, :dessen Bewegung durch abwechselnde Zusteuerung von Druck und Auslaß durch einen Steuerschieber bewegt wird. Dabei sind in den Verbindungskanälen des Zylinders dieses vom Steuerschieber hydraulisch bewegten Kolbens mit dem Steuerschieberzylinder Drosselorgane vorgesehen, durch .deren Einstellung die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens und damit des ganzen Pumpvorganges geregelt werden kann. Der Vorgang beginnt also mit hydraulischer Verschiebung eines Hilfskolbens mit einstellbarer Geschwindigkeit, wodurch der Vorschaltkol.ben mechanisch verschoben wird, der seinerseits den Hauptsteuerschieber wieder hydraulischer verschiebt, wodurch der Treibkolben und mit diesem der Förderkolben hvdrattlisch bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Pumpe nach der Erfindung schematisch :dargestellt. Die :1bb. r, a, 3, 7, 8 und 9 sind Längsschnitte; die Abb..I, 5, C, ro, z r und 1a sind Querschnitte. Die Lage der Querschnitte ist in den Längsschnitten und ebenso die Lage der Längsschnitte in den Querschnitten durch :entsprechende Numerierung der Abbildungen bezeichnete Schnittlinien. angedeutet.
  • Der Förderkolben a ist mit dem Triebkol-ben b durch :die Kolbenstange c fest verbunden. Er saugt über die schräg hängenden Saugklappen d aus dem Saugrohr z abwechselnd oben und unten Flüssigkeit in den Förderzylinder e und drückt sie durch die Druckklappen f in das Förderrohr g. Der Treibzylinder l wird vorn Schieber h abwechselnd oben und unten durch die Kanäle la und i mit der Druckflüssigkeitszuleitung nz und mit dem Ausmaß n. verbunden. Die Steuerung des Schiebers k erfolgt durch den im Kanal o angeordneten Vorschaltkolben p, der dem Schieber abwechselnd oben und unten durch Leitungen q Druckflüssigkeit und durch Leitungen y den Auslaß zusteuert. Der Vorschaltkolben ist oben und unten mit Kipphebeln r gelenkig verbunden, deren Nasen s über ler Zylinderbohrung t liegen. In diesem Zylinder bewegt sich der Zeitkolben a4. Die Kammern -z" an !den Mündungen des Zylinders t sind durch Kanäle w mit dem Schieber h verbunden und erhalten von diesem abwechselnd Druck und Auslaß zugesteuert, wodurch der Zeitkolben tc auf und ab bewegt wird. In den Kanälen w sind Drosselorgane 2- vorgesehen, durch deren Einstellung die Geschwindigkeit der Bewegung des Zeitkolbens zs und damit der ganzen Steuerung und des Pumpvorganges .regelbar ist.
  • Der Vorgang ist folgender: Bei einem Hingang steht der zeit der Druckleitung m verbundene Zylinderraum des Schiebers k durch eine der Leitungen w mit einer Seite des kleinen Kolbens 7i in Verbindung; die andere Seite dieses Kolbens ac ist durch die zweite Leitung w mit dem Auslaßraum des Schiebers k verbunden. Der Kolben u wird dadurch in .dem Zylinder t hydraulisch bewegt, und zwar je nach Einstellung der Drosselorgane x mehr oder weniger schnell. Am Ende seiner Bewegung stößt der Kolben tt gegen den Kipphebel. s, an den andererseits der Vorschaltkolbenschieber p angelenkt ist. :Dadurch wird der Kipphebels gekippt und der Kolben p verschoben. Dieser Vorschaltkolben verbindet die Schieberzylinderseiten durch die Kanäle q abwechselnd mit der Druckleitung. Durch die Verschiebung des Kolbens p wird der Schieber umgesteuert, und zwar unabhängig vom Stand der Hauptkolben, nur abhängig von der einstellbaren Bewegung,des kleinen Kolbens tz. Der Schieber k steuert in bekannter Weise dem Treibzylinder abwechselnd doppelt wirkend Druck und Auslaß zu.
  • Der Vorschaltkolben p erfordert wegen seines kleinen O_uerschnittes und seines sehr kurzen Hubes nur eine geringe Bewegungskraft, so daß seine Verschiebung durch die relativ viel größere Stromkraft der Hauptsteuerkanäle in der erforderlichen kurzen Zeitspanne zuverlässig gewährleistet ist und eine Totstellung vermieden wird. Es wird also erreicht, daß die Bewegung des Hauptsteuerschieber-s k erst beginnt, wenn der Vorschaltkolben p seinen Stellungswechsel ganz oder fast ganz beendet hat, da zu seiner Bewegung nur eine kurze Zeitspanne erforderlich ist und er also seinen Hub vollendet hat, ehe sich -der Steuerschieber in Bewegung setzt.
  • Alle die zum Betrieb der Pumpe notwendigen Zylinder und Kanäle sind aus dem im Querschnitt kreisförmigen Pumpenkörper ausgebohrt; dieArbeitskanäle und .dasFörderrohr sind dabei konzentrisch als Kreisringsegmente um die Hauptzylinder herum angeordnet. Die einzelnen Teile, in die der verhältnismäßig lange Pumpenkörper aus Herstellungsgründen zerlegt ist, sind durch Gewindemuffen miteinander verbunden. Auf diese Weise wird trotz der zahlreichen Einzelteile ein verhältnismäßig einfacher und billiger Pumpenkörper erzielt, der vor allem trotz .der großen Zahl seiner Kanäle so schlank ist, daß er ohne Schwierigkeit in tiefe und enge Bohrlöcher eingebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gestängelose Tiefbrunnenpumpe mit zwei fest verbundenen Kolben in getrennten Zylindern, von denen der eine fördert und der andere mittels Druckflüssigkeit getrieben wird, wobei dem Steuerschieber wieder durch einen Vorschaltkolben Druck und Auslaß zugesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Steuerschieber (k) vorgeschaltete Vorschaltkolbenschieber (p) mechanisch durch einen Kolben (u) bewegt wird, dessen Zylinder (t) mit dem Schieberzylinder durch j e ein Drosselorgan (x) enthaltende Verbindungskanäle (w) verbunden ist, so daß dieser Kolben (u) abwechselnd Druck und Auslaß erhält und sich dadurch j e nach Einstellung der Drosselorgane (x) langsamer oder schneller bewegt. z. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschaltschieberkolben (p) an seinen Enden an Kipphebel (s) angelenkt ist, gegen deren freie Enden der Kolben (u) an seinen Hubenden anschlägt. 3. Pumpe nach Anspruch. i und z, dadurch gekennzeichnet, daß alle Zylinder und Kanäle aus dem im Querschnitt kreisförmigen Pumpenkörper .ausgebohrt sind, wobei die Arbeitskanäle und das Förderrohr als Kreisringsemente konzentrisch um die Hauptzylinder herum angeordnet sind.
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