DE519037C - Verfahren zur Herstellung von Blechen und Baendern durch Auswalzen eines Hohlkoerpers ueber der mittleren Walze eines Triowalzwerkes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Blechen und Baendern durch Auswalzen eines Hohlkoerpers ueber der mittleren Walze eines Triowalzwerkes

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DE519037C
DE519037C DET35042D DET0035042D DE519037C DE 519037 C DE519037 C DE 519037C DE T35042 D DET35042 D DE T35042D DE T0035042 D DET0035042 D DE T0035042D DE 519037 C DE519037 C DE 519037C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B5/00Extending closed shapes of metal bands by rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/04Three-high arrangement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B45/00Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B45/004Heating the product

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Blechen und Bändern durch Auswalzen eines Hohlkörpers über der mittleren Walze eines Triowalzwerkes Es wurden bereits Verfahren zur Herstellung von Blechen und Bändern vorgeschlagen, bei welchen ein Hohlkörper über der mittleren Walze eines Triowalzwerkes zu einer endlosen, dann aufzuschneidenden Schleife ausgewalzt wird. Alle bisherigen Versuche, Hohlkörper durch Warmwalzen auf einer Mittelwalze zu endlosen, dünnen Feinblechbändern auszuwalzen, scheiterten daran, daß das Werkstück zu schnell erkaltete, da die im Durchmesser große Mittelwalze geringe Streckungen gewährleistet und Werkstücke von großem Querschnitt erfordert, die beim Auswalzen sehr lange, großflächige Schleifen ergeben. Diese Schleifen kühlen einerseits zufolge ihrer großen Länge und damit großen Oberfläche rasch ab, andererseits erfordern diese Schleifen besondere Führungsmittel, die außerdem noch die Wärme des Walzgutes ableiten.
  • Die Erfindung bezweckt, Feinbleche für die verschiedensten Zwecke, z. B. für die Geschirrfabrikation, auf einfache Weise in kürzester Walzzeit herzustellen, und zwar erfolgt das Auswalzen so schnell, daß das Walzgut, bevor es eine schädliche Abkühlung zeigt, bereits auf eine ganz geringe Stärke ausgewalzt ist. Der Erfindung gemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein Walzstück von verhältnismäßig kleinem Querschnitt und in einer Hitze zu einer dünnen Bandschleife ausgewalzt wird. Das dabei in Verwendung kommende Werkstück von verhältnismäßig kleinem Querschnitt und damit kleiner Bohrung bedingt die Verwendung einer Innenwalze mit kleinem Querschnitt, die als kräftige Streckwalze wirkt und -das _4uswalzen des Materials in kürzester Walzzeit und in einer Hitze gewährleistet.
  • In der Zeichnung sind die wichtigsten Stufen des Verfahrens gemäß der Erfindung und Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt. Ab b. i zeigt das gelochte Werkstück in Querschnitt. Abb. 2 veranschaulicht den Beginn des Walzverfahrens. Abb. 3 zeigt eine Mittelstufe des Walzverfahrens und Abb. q. das Walzverfahren am Ende des Walzprozesses. Abb. 5 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Walzverfahrens, bei welchem der Bandschleife auf elektrischem Wege noch Wärme zugeführt wird. Als Ausgangswerkstück: wird ein Werkstück von verhältnismäßig kleinem Querschnitt verwendet. Das Ausgangswerkstück kann runden, eckigen oder einen anderen Querschnitt besitzen. Die Länge des Ausgangswerkstückes ist gleich der Breite des herzustellenden Bleches oder Bandes. Das Werkstück von verhältnismäßig kleinem Querschnitt wird gelocht, so d,aß ein @'erlcstück 5 von dem aus Abb. i ersichtlichen Querschnitt entsteht. 4 ist das Loch dieses Werkstückes.
  • Der auf diese Weise erhaltene Hohlkörper 5 (:Ibb. i) wird nun warm auf die drehbar belagerte Innenwalze io (Abb. 2) aufgesteckt, die zwischen drehbaren und anstel@lbaren Außenwalzen 1i, 12 eines Triogerüstes lagert. Die Innenwalze io besitzt im Verhältnis zu dem OOuerschnitt der Außenwalzen kleinen Querschnitt, so daß sie als Streckwalze wirkt.
  • Die Auswalzung des Hohlkörpers 5 zum Blech oder Band erfolgt in der Weise, daß die Innenwalze ro in der Öffnung 4 des Hohlkörpers 5 arbeitet und die Außenwalzen während des Walzens mit solchem Drucke an das Walzgut angepreßt und angestellt werden, daß während des Walzens die Innenwalze io gegen die Außenwalzen 1i, 12 abgestützt wird und entlastet bleibt. Hierdurch kann der O_uerschnitt der Innenwalze und der Querschnitt der Werkstücke sehr klein gewählt "-:erden, und die Innenwalze kommt als außerordentlich wirksame Streckwalze in Wirkung. Das Werkstück 5 wird .gemäß der Erfindung in einer Hitze zu einer dünnen Bandschleife 6 (Abb. 3) oder 7 (Abb. 4) ausgewalzt, indem die Außenwalzen 11, 12 dauernd angestellt werden.
  • Die während des Walzens sich bildenden Schleifen können, da sie keine weitere Bedienung erfordern, in Muffeln 18 (.Abb.4) laufen, die die Schleife vor Luftzug und vorzeitiger Abkühlung schützen. Die Muffeln können mit reduzierten oder neutralen Gasen gefüllt sein und erforderlichenfalls auch von außen oder innen geheizt werden. Zweckmäßig ist eine der Muffeln an einer Stelle mit einer verschließbaren Öffnung versehen, um das Walzgut aus den ;Muffeln entfernen zu können. Im Bedarfsfalle kann an eine :der Muffeln ein weiteres Walzwerk angeschlossen werden, welches die Blechschleife weiterbearbeitet. Auf diese Weise ist es möglich, :die Blech- oder Bandschleife nacheinander in mehreren Walzwerken zu bearbeiten, z. B. in einem Vorwalzwerk, dann in einem Fertigwalzwerk und schließlich in einem Dressier-oder Kalt-,valzwerk.
  • Um die .Schleifen zu führen, sind seitliche Führungswalzen 15 vorgesehen.
  • Die Einarbeitung der Öffnung 4 in das Werkstück kann auf die verschiedenartigste Weise durchgeführt werden. Die bei der Durchführung des Verfahrens in Verwendung kommende Innenwalze von verhältnismäßig kleinem Querschnitt gestattet auch, gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, den Dorn turn Lochen der Werkstücke als Streckwalze zu verwenden. Das Werkstück, wird mittels eines Dornes gelocht und dann mit dem Dorn als frei bewegliche Innenwalze zwischen die Außenwalzen eingesetzt. Auf diese Weise wird nicht nur Zeit gespart, sondern das Werkstück bleibt auch warm und verzundert weniger. Insbesondere gestattet die Verwendung des Dornes als Mittelwalze auch das Lochen und Ausw atzen des Werkstückes zu einer dünnen Bandschleife in ein und derselben Hitze.
  • Der Bandschleife kann erforderlichenfalls bei wachsender Länge von außen noch Wärme .zugeführt werden, was, wie bereits beschrieben, z. B. durch Beheizung der Muffeln 17 erreicht wird. In Abb. 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, bei welchem im Zuge des Verfahrens dem gewalzten Blech auf elektrischem Wege Wärme zugeführt wird. Zu diesem Zwecke sind Kontaktrollenpaare 25, 26, z. B. aus Kupfer, vorgesehen, :die durch Zuleitungen 27, 28 mit einer Stromquelle 29, 30 in Verbindung stehen.
  • In Durchführung des Walzverfahrens läuft die Blechschleife durch die Walzpaare 25, 26, von welchen jedes als Elektrode des Niederspannungsstromkreises 29, 3o eines Transformators wirkt. Die übrige Bauart der Walzeneinrichtung gemäß Abb. 5 ist die gleiche wie jene gemäß den A:bb. 2 bis .4. Es ist io die in .der öffnung des Werkstückes arbeitende Innenwalze, und i i, 12 sind die während des Wallzens gegen das aufgesteckte Werkstück angepreßten Außenwalzen.
  • Das vorliegende Verfahren ist auch für die weitere Behandlung von Blechen sehr vorteilhaft, da die Blechschleifen vor der Teilung in Formate oder Blechlängen als Schleifen ohne Ende direkt allen Verfahren zur Behandlung und Veredelung der Oberfläche des Bleches unterworfen werden können. So ist es beispielsweise möglich, die erhaltenen Blechschleifen mittels geeigneter Fördereinrichtungen durch Beiz-, Spül- und Trockenvorrichtungen, Bädern zum Verzinnen, Verzinken, Verkupfern, Vernickeln, Legieren oder sonstigen Veredelungseinrichtungen zu führen.
  • Die vorstehend beschriebenen, in der Zeichnung dargestellten Verfahren und Einrichtungen stellen nur Ausführungsformen der Erfindung dar und können diese sowie ihre Einzelheiten im Rahmen der dargelegten Erfindung auch geändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung. von Blechen und Bändern durch Auswalzen eines Hohlkörpers über der mittleren Walze eines Triowalzwerkes zu einer endlosen, dann aufzuschneidenden Schleife, dadurch gekennzeichnet, daß ein Werkstück von verhältnismäßig kleinem Querschnitt gelocht und in einer Hitze zu einer dünnen Bandschleife ausgewalzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandschleife: b;i «-achsender Länge von außen noch Wärme zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Lochdorn in an sich bekannter Weise als mittlere Walze benutzt wird.
DET35042D 1928-04-27 1928-04-28 Verfahren zur Herstellung von Blechen und Baendern durch Auswalzen eines Hohlkoerpers ueber der mittleren Walze eines Triowalzwerkes Expired DE519037C (de)

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DE310494X 1928-04-27
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DE (1) DE519037C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754414C (de) * 1940-04-12 1953-05-04 Gema Ges Fuer Elektroakustisch Endloser Magnetogrammtraeger
DE878332C (de) * 1936-12-03 1953-06-01 Herbert Scholz Walzwerk zum Auswalzen endloser Baender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878332C (de) * 1936-12-03 1953-06-01 Herbert Scholz Walzwerk zum Auswalzen endloser Baender
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