DE519528C - Verfahren und Vorrichtung zum UEberkleben eines Verschlussstreifens um die Zargen von aus Ober- und Unterteil bestehenden geschlossenen viereckigen Schachteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum UEberkleben eines Verschlussstreifens um die Zargen von aus Ober- und Unterteil bestehenden geschlossenen viereckigen Schachteln

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DE519528C
DE519528C DEJ29329D DEJ0029329D DE519528C DE 519528 C DE519528 C DE 519528C DE J29329 D DEJ29329 D DE J29329D DE J0029329 D DEJ0029329 D DE J0029329D DE 519528 C DE519528 C DE 519528C
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Überkleben eines Verschlußstreifens um die Zargen von aus Ober- und Unterteil bestehenden Geschlossenen viereckigen Schachteln Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Überkleben eines Verschlußstreifens um die Zargen von aus Ober- und Unterteil bestehenden geschlossenen viereckigen Schachteln, wobei die Schachteln zum Aufschneiden des Verschlußstreifens an drei Seiten zur Scharnierbildung durch einen winkligen Kanal an Kreismessern vorbeigeführt werden.
  • Gemäß dem neuen Verfahren erfolgt das Überkleben des Verschlußstreifens auf die Schachtelzargen beim Durchgehen der Schachteln durch den winkligen Kanal, während unmittelbar nach dem Aufschneiden des Klebestreifens ein Glattstreichen des noch feuchten Streifens bzw. der Schnittstellen stattfindet.
  • Bei den bekannten Verfahren wird das Überkleben der Verschlußstreifen auf die Zargen der Schachteln mittels einer besonderen Vorrichtung vorgenommen, und das Aufschneiden erfolgt erst dann, wenn die Klebestreifen gut getrocknet sind, denn die damit versehenen Schachteln durchwandern erst einen langen Weg, bis sie zu den Messern gelangen. Bei dieser Bearbeitungsweise können ungeklebte Stellen entstehen, wenn beispielsweise die Schachtelober- und -unterteile nicht genau aufeinanderpassen oder die Schachtelzargen bzw. Teile derselben von der regelrechten Lage abweichen. Diese Nachteile werden nach der Erfindung vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt. Abb. i und 2 zeigen die Vorrichtung zum Überziehen der Schachteln mit einem Klebestreifen in zwei Arbeitsstellungen; dagegen zeigt Abb. 3 den an diese Vorrichtung anschließenden winkligen Schacht mit den Schneidmessern, während Abb. 4 einen Querschnitt des Schachtes und Abb. 5 ein Werkstück zeigt.
  • Die aus Unterteil i und Oberteil 2 (Abb. i) zusammengesetzte Schachtel wird unter Mitnahme eines vorher zugeführten Klebestreifens 3 in einen Einführungsschacht 4- eines waagerechten Kanals bewegt, wobei sich der Streifen 3 U-förmig um drei Schachtelseiten herumlegt. Nunmehr wird mittels einer Bürste 5 ein überstehender kleiner Lappen 6 des Streifens 3 auf die nach oben gerichtete Schmalseite der Schachtel umgelegt (Abb. 2), worauf letztere mittels eines Kolbens 7 im Kanal 4 in waagerechter Richtung weiterbefördert wird. Letzterer wird von Wänden 8, g und Bürsten io, ii gebildet. Zwischen den Bürsten ii sind Laufrollen 12 angeordnet, die eine leichte Bewegung der Schachteln gewährleisten und gleichzeitig den Verschlußstreifen 3 an der unteren Längsseite fest andrücken. Durch das Einschieben der Schachteln in den waagerechten Kanal 4 wird der überstehende Teil 21 des Streifens 3 auf die obere Längsseite der Schachtel umgelegt.
  • Nach dem Zurückgehen des Kolbens 7 wird eine weitere Schachtel in den Kanal 4 eingeschoben und alsdann seitlich in den waagerechten Kanal bewegt usw., wobei eine Schachtel die andere verschiebt (Abb. 3). An der Unterseite des waagerechten Kanals ist ein schnell umlaufendes Kreismesser 13 gelagert, das den Verschlußstreifen 3 an der unteren Längsseite der Schachteln aufschneidet (Abb. 3 und ¢). Letztere gelangen schließlich in einen senkrechten Schacht 1q., der an den Schmalseiten ebenfalls mit Bürsten 15 und Rollen 16 ausgerüstet ist. Das ruckweise Vorschieben der Schachteln in diesem Kanal 14 erfolgt durch einen Kolben o. dgl. 17. Während des Vorschiebens der Schachteln werden die Querseiten der Schachteln mittels der Kreismesser 18 aufgeschnitten, so daß nach dem Verlassen der Vorrichtung eine Schachtel i9 gemäß Abb. 5 mit Klappdeckel 2o entstanden ist. Die Rollen i2 und 16 sind tonnenförmig gestaltet, wodurch sie die aufgeschnittenen Kleberänder des Verschlußstreifens gut andrücken, die dann noch besonders von den Bürsten ii und 15 angestrichen werden.
  • Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß die Schachteln vollständig mit einem Etikett überzogen werden, dessen Enden über den Boden der Schachteln geklebt und von einem Deckblatt überklebt werden, worauf die Arbeitsstücke durch die Kanäle q. und 14 bewegt werden, wo das Aufschneiden des Überzugpapiers an den Schmalseiten und das Andrücken bzw. Anbürsten der aufgeschnittenen Kleberänder stattfindet.
  • Für das Wesen der Erfindung ist die Reihenfolge des Aufschneidens der drei Schachtelseiten unwesentlich. Es können z. B. auch zunächst die Schmalseiten und dann die Längsseite der Schachtel aufgeschnitten werden, oder aber das Aufschneiden jeder Schachtelseite kann nacheinander erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Überkleben eines Verschlußstreifens um die Zargen von aus Ober-und Unterteil bestehenden geschlossenen viereckigen Schachteln, wobei die Schachteln zum Aufschneiden des Verschlußstreifens an drei Seiten durch einen winkligen Kanal an Kreismessern vorbeigeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Überkleben des Verschlußstreifens beim Durchgehen durch den winkligen Kanal (4,2:4) erfolgt und dann die Schachteln in bekannter Weise im Schacht weiterwandernd an den Seiten durch schnell umlaufende Kreismesser (13, 18) aufgeschnitten werden und darauf durch einen Teil der die Schachtwände bildenden Bürsten (io, 1i, 15), Rollen (1a, 16), nachgiebigen Platten o. dgl. unmittelbar nach dem Aufschneiden ein Glattstreichen des noch feuchten Verschlußstreifens bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einen Einführungsschacht (q.), in den die Schachteln unter Mitnahme eines sich dabei U-förmig umlegenden Verschlußstreifens (3) eingeschoben werden, ein winkliger Kanal (q., 1q.) sich anschließt, der an den Seiten mit Bürsten (11, 15) und tonnenförmigen Röllchen (12, 16) ausgerüstet ist zum Anstreichen und Andrücken der aufgeschnittenen Streifenränder.
DEJ29329D 1926-10-22 1926-10-22 Verfahren und Vorrichtung zum UEberkleben eines Verschlussstreifens um die Zargen von aus Ober- und Unterteil bestehenden geschlossenen viereckigen Schachteln Expired DE519528C (de)

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DE (1) DE519528C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745075C (de) * 1938-03-01 1944-02-25 Muller J C & Co Vorrichtung zum Befestigen des angelegten Raendelstreifens an Schachteln
US3491657A (en) * 1966-04-04 1970-01-27 Closure Corp Container closing device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745075C (de) * 1938-03-01 1944-02-25 Muller J C & Co Vorrichtung zum Befestigen des angelegten Raendelstreifens an Schachteln
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