DE519622C - Verfahren zur Gewinnung von Berylliumsalzen aus berylliumhaltigen Mineralien - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Berylliumsalzen aus berylliumhaltigen Mineralien

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DE519622C
DE519622C DES83142D DES0083142D DE519622C DE 519622 C DE519622 C DE 519622C DE S83142 D DES83142 D DE S83142D DE S0083142 D DES0083142 D DE S0083142D DE 519622 C DE519622 C DE 519622C
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Germany
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beryllium
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salts
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bicarbonate solution
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Expired
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DES83142D
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English (en)
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Dr Hellmut Fischer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F3/00Compounds of beryllium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Berylliumsalzen aus beryiliumhaltigen Mineralien Die Gewinnung von Berylliumsalzen aus berylliumhaltigen Mineralien war bisher aus dem Grunde schwierig, weil diese Mineralien das Beryllium nur in verhältnismäßig sehr geringen Mengen enthalten. Beim Beryll beispielsweise beträgt die Gangart, die hauptsächlich aus Kieselsäure und Tonerde sowie Eisen besteht, etwa 9o °1o. Man war bisher gezwungen, die einzelnen Fremdmetalle durch umständlich getrennte Verfahren von d--m Beryllium zu trennen.
  • Gemäß der Erfindung gelingt eine gute Scheidung des Berylliums von der gesamten Gangart in einem einzigen Arbeitsgang. Zu diesem Zweck wird das nach irgendeiner bekannten Methode aufgeschlossene berylliumhaltige Mineral mit Salzsäure zu einem Brei eingedickt und dieses Gemenge in eine Natrium-Bicarbonat-Lösung eingetragen. Hierdurch gelingt eine praktisch vollständige Trennung des Berylliums von der gesamten Gangart, weil die Bicarbonat-Lösung das Beryllium allein löst, während die übrigen Bestandteile ungelöst bleiben.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Beryllium von Aluminium und Eisen mit Hilfe einer Natrium-Bicarbonat-Lösung zu trennen. Hierbei wurden aber die sehr beträchtlichen :Mengen von Kieselsäure vorher nach einem getrennten und umständlichen Verfahren entfernt. Neu ist also insbesondere die gleichzeitige Trennung des Berylliums von der Kieselsäure und den übrigen Fremdmetallverbindungen. Das aus der Bicarbonat-Lösung nach irgendeinembekanntenVerfahren gewonnene Berylliumsalz kann dann auf beliebige andere Berylliumsalze ohne besondere Schwierigkeiten weiterverarbeitet werden.
  • Zur Ausführung des neuenVerfahrens kann man beispielsweise wie folgt vorgehen. Zunächst wird das berylliumhaltige Mineral in irgendeiner bekannten Weise aufgeschlossen, zweckmäßig durch mehrstündige Erhitzung mit überschüssigem Alkalicarbonat bis zur Sinterung. Für Beryll beträgt die Sinterungstemperatur etwa 700° C. Die so erhaltene zusammengesinterte Masse wird dann zerkleinert und mit Salzsäure zu einem Brei eingedickt. Man kann beispielsweise io kg Beryll in dieser Weise behandeln und die Lösung in etwa i4.o 1 fünfprozentige Natrium-Bicarbonat-Lösung eintragen. Diese Lösung wird auf etwa 5o' C erhitzt. Die Hydrozy de des Aluminiums und des Eisens sowie die Kieselsäure bleiben dann praktisch vollständig ungelöst und können von dem in Lösung gegangenen Beryllium beispielsweise durch Abfiltrieren getrennt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von Berylliumsalzen aus berylliumhaltigen Mineralien, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise aufgeschlossene und mit Salzsäure zu einem Brei eingedickte herylliumhaltige Mineralien in eine erwärmte Natrium-Bicarbonat-Lösung eingetragen werden und darauf die gesamte ungelöst zurückbleibende Gangart von der das Beryllium enthaltenden Lösung getrennt wird.
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