DE519703C - Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von laenglichen Rotationskoerpern mit ungerader Mantellinie - Google Patents

Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von laenglichen Rotationskoerpern mit ungerader Mantellinie

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DE519703C
DE519703C DEA57799D DEA0057799D DE519703C DE 519703 C DE519703 C DE 519703C DE A57799 D DEA57799 D DE A57799D DE A0057799 D DEA0057799 D DE A0057799D DE 519703 C DE519703 C DE 519703C
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grinding
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tool support
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    • B24B17/02Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor involving mechanical transmission means only
    • B24B17/025Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor involving mechanical transmission means only for grinding rotating workpieces (three dimensional)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von länglichen Rotationskörpern mit ungerader Mantellinie (Hohl- oder Balligschleifen), bei der die notwendige Änderung des Abstandes zwischen Werkstück und Werkzeug durch Schwingen des Werkzeugsupports um eine zur Schleifspindel und Werkzeugdrehachse zur (lotrechten) Tangente an der Schleifscheibe in ihrer Ebene senkrechte Achse erfolgt unter drehender Verlegung der Schleifebene längs der Werkstückwandung mittels Linienschablonen.
Schraubengetriebe sind bereits für die Verlagerung des Werkzeugsupports durch die Drehung eines Armes, welcher unter der Wirkung einer Schablone sich verlagert, vorgeschlagen worden. Die Achse des Schraubensystems liegt hierbei in horizontaler Ebene und besitzt folgende Nachteile:
Die Erzeugungskurve des Werkstückes ist keineswegs einwandfrei, da stete zwischen den Übertragungsteilen Spiel herrscht und außerdem elastische Formänderungen an verschiedenen Punkten auftreten. Bei dem Wechsel der Schwenkbewegung der Tischplatte tritt ein doppeltes Spiel in jeder Richtung auf. Während dieses Spieles bewegt sich die Schleifscheibe in der Längsrichtung weiter und erzeugt bei der Bearbeitung des Werk-Stückes einen zylinderförmigen Teil, der nicht mit der gewünschten Kurve übereinstimmt.
Gemäß der Erfindung greift ein, wie an sich bekannt, aus einem Schraubengetriebe bestehendes Übertragungsgetriebe zwischen dem schwingbaren Schablonentastarm und dem schwingenden Werkzeugsupport mit seitlichen Halbzapfen an der Mutter in Rasten einer Zwischenplatte, längs der der Werkzeugsupport zwecks Beistellung querverschielblich ist, ein, und die Schraubenwelle ist als Schwingachse des Tastarmes zu diesem einerseits dreheinstellbar, andererseits arretierbar. Sowohl die Schablonen als auch die Tastvorrichtung sind am Schlitten querverschieblich angeordnet, gemeinsam und einzeln längsverstellbar, so daß die Länge und der Verdrehungswinkel des Schwenkarmes und damit der des Werkzeugsupportes bei ein und derselben Schablone einstellbar und damit die Mantellinie des Werkstückes variierbar ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Hauptteile einer Werkzeugmaschine, bei welcher die erfindungsgemäße Steuervorrichtung für die
Tischplatte angebracht ist, und Fig. 2 die schäubildliche Darstellung der Steuervorrichtung für die schwenkbare Tischplatte der Fig, ι zum Teil im Schnitt. Das Werkstück (nicht dargestellt) wird in bekannter Weise zwischen den Sitzen 31 und 32 eingespannt, von denen der eine in Drehung versetzt wird und damit das Werkstück.
Längs des Werkstückes verschiebt sich eine umlaufende Schleifscheibe 33. Der Support .S* dieser Schleifscheibe wird von einer Tischplatte 21 getragen, deren Schwingung um die waagerechte, zur Werkstückachse lotrechte Achse 34 über Zwischengetriebe durch einen um die senkrechte Achse 3 schwenkbaren Arm 2 erfolgt. Diese Achse 3 dreht sich in den Lagern eines Supports 6, welcher an einem auf dem Maschinenrahmen gleitenden Schlitten 7 seitlich befestigt ist. zo Die Schwingung der Platte 21 wird urn. die in Fig. ι und 2 angegebene Achse 34 durch die axiale Verschiebung einer vielgängigen Mutter 9 (Schraubenrad) bewirkt, die mit einer auf der Achse 3 befestigten Schraube 3" in Eingriff steht. Die Mutter 9 greift mit Spiel mittelbar in die Platte 21 ein und unmittelbar in eine mit einer Durchtrittsöffnung für das Schraubengetriebe auf Welle 3 versehene Zwischenplatte 10. Diese Zwischenplatte 10 ist in Prismenführungen lotrecht zur Schleifspindel verschiebbar, die durch die Platten ansätze nal und n61 der Platte 21 und die aufgelegten Platten iiß und 11* gebildet werden. Die Zwiscliengleitplatte 10 hat unterhalb zwei halbzylindrische Rasten ioa, die in der gleichen Geraden auf beiden Seiten der Aussparung in der Platte 10 liegen und in die die seitlichen Halbzapfen 9" und 9'' der Mutter 9 eingreifen.
Eine lösbare Verbindung zwischen dem Arm 2 und der Achse 3 wird erstens mittels eines Armes 4" erzielt, dessen Nabe 4 fest auf der Achse 3 sitzt. Der Arm 4" kann mittels eines in eine Quernut des Armes ein- und ausschwenkbaren, mit Mutter versehenen Bolzens S mit dem Arm 2 verbunden wenden.
Eine zweite bei ausgeschwenktem Bolzen 5 wirksame Verbindung zwischen Arm 2 und Achse 3, durch die die gegenseitige Winkelstellung geändert werden kann, besteht darin, daß ein auf Wedle 3 verkeilter Sektor 3fr mit Schneckenradseginent mit einer in Lagern des Armes 2 drehbaren Schnecke 2a in Eingriff steht. An dem Sektor 3* ist ein Anschlag 3fI vorgesehen, der mit einem an dem Support 6 befindlichen Anschlag 6° in Anlage kommen kann.
Der Schwenkarm 2 wird ständig gegen das eine oder das andere zweier am Rahmen S angeordneter Führungslineale x6a oder i6ft gedrückt, die an einer einstellbaren Schiene 16 j befestigt sind und längs des Gestelles 8 der Maschine mittels eines beliebigen (Zahnstangen-) Getriebes mit Stellachse 17 verschoben werden können.
Die Anpressung des Armes 2 wird durch die entsprechende Steigungsrichtung des Scaraubengetriebes 3°, 9 erzielt, die so gewählt ist, daß das Gewicht der Tischplatte und der von dieser getragenen Teile die Drehung des Armes 2 im gewünschten Sinne hervorruft. Federn 18 und 19 wirken in demselben Sinne auf den Arm 2 ein.
Der Arm 2 legt sich an ein Führungslineal nicht unmittelbar an, sondern mittels Übertragungsorgane. Diese sitzen an einem Schlitten 13, der in einer Schlittenführung 12 lotrecht zur Schleifspindel verschoben werden kann. Diese kann als Schlitten selbst entlang der Führung 7 verschoben werden, die ihrerseits. wie ausgeführt, auf dem Maschinengestell 8 gleiten kann.
Der in dem Schlitten 12 verschiebbare Schlitten 13 trägt außen einen senkrechten Zapfen 13", an den eine Anschlagplatte 14 mit ihrer halbzylindrischen Aussparung anliegt. Die Platte 14 kann längs des Schwingarmes 2 gleitend eingestellt werden. Auf der andern Seite trägt der Querschlitten 13 ein Konsol 15 mit einer Tastrolle 1.5", die unmittelbar an dem Führungslineal ΐόα oder i6& der Schiene 16 anliegt. Durch Wendung des Konsols 15 um eine waagerechte Achse kann die Rolle mit dem einen oder dem anderen Führungslineal 16 in Anlage gebracht werden*
Das konvexe Führungslineal r6a entspricht der Erzeugungslinie der konvexen Rotationsfläche, das konkave Lineal i6& umgekehrt einer konkaven Rotationsfläche.
Wird die Steuerschraube 9 gesenkt, dann ruht die Tischplatte 21 mit ihrem schwingenden Ende auf dem Schlitten 7 auf. Dabei wird die Welle 3 entgegengesetzt dem Uhrzeiger gedreht, und der Anschlag 3rf des Sektors 3b liegt am Anschlag 6" des Supports 6 an. Um die Tischplatte 21 mit ihrem schwingenden Ende auf den Schlitten 7 herabzulassen, wird der Arm 2, nachdem er von dem Schwenkarm 4a gelöst ist, gegen die Wirkung der Anpreßfedern 18 und 19 von Hand mittels der Schraube 2a ausgeschwenkt.
Bei der Einstellung der Maschine wird zuerst das Werkzeug, z.B. eine Schleifscheibe, durch Verschiebung des Schlittens 7, also in Schleifspindel- und Werkstückachsenrichtung in die Stellung gebracht, in der die Erzeugungskurve des Werkstückes die größte Pfeilhöhe (konvex oder konkav) besitzt. Dabei bewegt sich der Support 6 mit dem Arm 2 naturgemäß mit. Darauf wird die Tastrolle 15° durch Wendung um die waagerechte Achse und Verschiebung des Schlittens 13 in
Eingriff mit dem passenden Führungslineal gebracht. Entsprechend der Lage des Werkzeuges im Bereich der größten Pfeilhöhe der Werkstückmantellinie muß auch die Tastrolle 15" so an dem Führungslineal anliegen. Diese Lage kann sowohl durch Verschiebung der Schiene 16 mittels Spindel 17 erfolgen, wobei die Rolle 15« stehenbleibt oder durch. Verschieben des Schlittens 12 samt Tastrolle, wobei die Schiene 16 stehenbleiben kann; oder aber es können beide Teile verschoben werden, wobei die wirksame Länge des Armes 2, wie ersichtlich, in bestimmten Grenzen einstellbar ist, dementsprechend auch der Schwinghüb des Schleifscheibensupports und die Pfeilhöhe. Wind nun der Schlitten 7 verschoben, dann erhält das Werkstück die Form des Schablonenlineals in der von der wirksamen Armlänge 2 bestimmten Veränderung.
Durch Drehung der Schrauben 2a im Uhrzeigersinn wird der Arm 2 so \rerschwenkt, daß die Platte 14 mit ihrer Aussparung den senkrechten Zapfen 13" umfaßt. Nachdem dies geschehen und der Arm 2 festgelegt ist, wird die Schraube 2° weiter betätigt, dabei wird nicht mehr der Schwenkarm 2 verschwenkt, sondern der Sektor 3& auf der Achse 3 im Sinne des Uhrzeigers, wobei die Mutter 9 und das Schwingende der Tischplatte 21 angehoben wird. Mit dieser Betätigung fährt man so lange fort, bis der Arm 4" λόπ dem Schwenkbolzen auf den Tasterarm 5 arretiert werden kann, so daß nunmehr zwischen der Achse 3 und dem Schwenkarm 2 eine feste Verbindung hergestellt ist.
Die Vorrichtung kann auch zur Erzeugung von Umdrehungskörpern mit geradliniger Erzeugenden benutzt werden. In diesem Falle kann die beschriebene Vorrichtung dadurch außer Wirkung gesetzt werden, daß durch Entfernen der Mutter der Schraube 5 der Schwenkarm 4" freigegeben wird. Durch Betätigung der Schraube 2a wird die Achse 3 so gedreht, daß die Tischplatte 21 absinkt, bis der Anschlag 3rt des Sektors 3* gegen den Anschlag 6" des Supports 6 trifft. Daraufhin
wird die Bewegung im gleichen Sinne fortgesetzt, wobei der Sektor in seiner Bewegung verhindert ist; nunmehr dreht sich der Arm 2, wodurch das Anschlagstück 14 außer Eingriff mit dem Zapfen I3a unter Zusammenpressung bzw. Streckung der Federn iS und kommt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von länglichen Rotationskörpern mit ungerader Mantellinie (Hohl- oder Balligschleifen), bei der die notwendige Änderung des Abstandes 6q zwischen Werkstück und Werkzeug durch Schwingen des Werkzeugsupports um eine zur Schleifspindel und Werkstückdrehachse und zur (lotrechten) Tangente an der Schleifscheibe in deren Ebene senkrechte Achse unter drehender Verlegung der Schleifscheibenebene mittels Linienschafolonen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das, wie an sich bekannt, aus einem Schraubengetriebe bestehende Übertragungsgetriebe (3a, 9) zwischen dem schwingbaren Schablonentastarm (2) und dem schwingenden Werkzeugsupport (S, 21) mit seitlichen Halbzapfen (9", gb) an der Mutter (9) in Rasten ("io", ioÄ) einer Zwischenplatte (10), längs der der Werkzeugsupport zwecks Beistellung querverschieblich ist, eingreift, und die Schraubenwelle (3) als Schwingachse des Tastarmes (2) zu diesem einerseits dreheinstellbar (Getriebe 2a, 3*), andererseits arretierbar (Falle 4°, 5) ist, und daß ferner sowohl die Schablonen (i6a, i6&) als auch die Tastvorrichtung (13, 15), querverschieblich am Schlitten (13) angeordnet, gemeinsam und einzeln längs verstellbar sind, so daß die Länge und der Verdrehungswinkel des Schwenkarmes (2) und damit der des Werkzeugsupports (S) bei ein und derselben Schablone (16) einstellbar und damit die Mantellinie des Werkstückes variierbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA57799D 1928-07-05 1929-05-14 Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von laenglichen Rotationskoerpern mit ungerader Mantellinie Expired DE519703C (de)

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GB2136716A (en) * 1983-03-09 1984-09-26 British Steel Corp Grinding burnishing or similarly treating the surface of a rotatable workpiece
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