DE51994C - Hobel zum Entborken von Bäumen - Google Patents

Hobel zum Entborken von Bäumen

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Publication number
DE51994C
DE51994C DENDAT51994D DE51994DA DE51994C DE 51994 C DE51994 C DE 51994C DE NDAT51994 D DENDAT51994 D DE NDAT51994D DE 51994D A DE51994D A DE 51994DA DE 51994 C DE51994 C DE 51994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plane
cutting knife
bark
trunk
sharpened
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51994D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. SEITZ in Carolath i. Schles
Publication of DE51994C publication Critical patent/DE51994C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/06Manually- operated or portable devices for debarking or for removing vestiges of branches

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Borkehobel besteht aus einem eisernen Hauptblech B, welches die Form eines in der Längsrichtung segmentförmig gebogenen Parallelogramms hat; es dient in erster Linie zur Führung des an ihm befestigten Schnittmessers 51. Die zugeschärfte kürzere Kante k des Bleches ist pflugartig nach innen und aufsen gebogen und hat den Zweck, dann in Wirkung zu treten, wenn der zu röthende Stamm zu stark ist und nicht mehr der Biegung des Bleches B entspricht, so dafs dabei das Schnittmesser S nicht mehr die Borke fassen kann; bei schwächeren Stämmen bleibt die Schneide k aufser Function. Die längere zugeschärfte Kante K dient zum Abschlagen von hinderlichen Quirlästen. Beide Schneiden sind verstählt. Die zweite, kürzere Seite des Bleches B hat einen circa 2 cm breiten Ausschnitt A, über welchem das Schnittmesser 5 genau passend aufgenietet oder durch Schrauben befestigt ist. Das Schnittmesser kann auch derart befestigt sein, dafs es leicht lösbar oder verstellbar gegen das Führungsblech angebracht ist, um ein leichteres Schleifen zu ermöglichen oder die Stärke des abzuhebenden Borkeringes ändern zu können. Das Schnittmesser S ist sehr wesentlich und ist aus bestem Stahl hergestellt. Um die Borke in der horizontalen Richtung leicht zu bewältigen und einen vorschriftsmäfsigen Ring am Stamme röthen zu können, ist es zunächst ein wenig gebogen, um den Ring in der Mitte etwas tiefer als an den Rändern zu schneiden; dann steht es oben mehr als unten vom Hauptblech ab. Der Grund liegt darin, dafs der Hauptdruck sowohl beim Ziehen als beim Stofsen auf der niedrigen Seite des Messers liegt, und es wird durch die allmälige Erhöhung nach der anderen Seite die ungleiche Kraftwirkung compensirt. An beiden Enden ist. das Schnittmesser flach abgerundet, um einen allmäligen Uebergang vom Röthring zur stehenbleibenden Borke zu schaffen bezw. die horizontalen Abgrenzungsschnitte herzustellen.
Von der gröfsten Bedeutung für die Leichtigkeit des Schneidens ist natürlich die Art und Weise des Schliffes. In der Mitte von α bis b ist das Schnittmesser von der Unterseite angeschliffen, so dafs das Messer scharf eingreifen kann. Kurz vor und an den Enden dagegen, von α bis c und von b bis d, ist es von der Oberseite zugeschärft, um eine allmälige Steigerung des Einschneidens von den Enden nach der Mitte zu erzielen und im Verein mit der Biegung des Schnittmessers, wie schon erwähnt, den Röthring vorschriftsmäfsig herzustellen. Zur Handhabung ist der Griff g bestimmt; es 'besteht zweckmäfsig aus Holz und ist durch Schrauben oder Niete am Hauptblech befestigt. Zum besseren Festhalten ist er gerauht oder geriffelt. Die Gurte, Rinne etc. gl dient dazu, das Instrument fest auf die Wand schnallen zu können.
Die Anwendung des Borkehobels ist folgende:
Man erfafst den Hobel mit der rechten Hand an dem Holzgriff, so dafs die Fingerspitzen nach dem Schnittmesser S gerichtet sind, und schnallt die Gurte fest passend über die Hand hinter den Knöcheln.
Man tritt vor die zu röthende Kiefer, auf knappe Armlange, erfafst sie mit der Linken und
legt den Hobel rechts hinten an den Stamm, so dafs das Schnittmesser S mit der unteren Kante die Borke berührt. In dem Verhältnifs zur Borkenstärke andrückend, führt man das Instrument mit einer kämmend hobelnden Bewegung um den Stamm und röthet so einen circa io cm breiten Ring.
Man kann den Hobel auch zur Abwechselung stofsend um den Baum bewegen. Zu dem Ende erfafst man den Griff umgekehrt, der Daumenmuskel liegt auf der abgestumpften hohen Ecke, der Gurt tritt aufser Function. Man tritt dicht an den Stamm, legt den Hobel rechts daran und stöfst ihn in hobelnder Weise um den Stamm. Durch diese Abwechselung von Druck und Stofs wird die Arbeit sehr erleichtert.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Borkehobel, bestehend aus einem unten und seitlich geschärften, gebogenen, mit einem Handgriff und Befestigungsgurt versehenen Führungsblech B von der Form eines Parallelogramms und einem über einem Schlitz angebrachten, nach innen ausgebogenen Schnittmesser S.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51994D Hobel zum Entborken von Bäumen Expired - Lifetime DE51994C (de)

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DENDAT51994D Expired - Lifetime DE51994C (de) Hobel zum Entborken von Bäumen

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DE (1) DE51994C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5025560A (en) * 1989-10-24 1991-06-25 Townsend Engineering Company Ergonomic knife

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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