DE520114C - Verfahren zur Erzeugung von Druckgasen durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Druckgasen durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern

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DE520114C
DE520114C DEJ31851D DEJ0031851D DE520114C DE 520114 C DE520114 C DE 520114C DE J31851 D DEJ31851 D DE J31851D DE J0031851 D DEJ0031851 D DE J0031851D DE 520114 C DE520114 C DE 520114C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/10—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid forming a resonating or oscillating gas column, i.e. the combustion chambers having no positively actuated valves, e.g. using Helmholtz effect
    • F02C5/11—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid forming a resonating or oscillating gas column, i.e. the combustion chambers having no positively actuated valves, e.g. using Helmholtz effect using valveless combustion chambers

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Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Druckgasen durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung von Druckgas durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern, wobei ein Teil der Verbrennungsgase zur Abgabe von Arbeit und ein anderer Teil zur Einführung der Verbrennungsluft und des Brennstoffes in die Brennkammern dient.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der aus einer Brennkammer während der Verbrennung abströmende, zur Arbeitsabgabe dienende Gasstrahl und der die Verbrennungsluft fördernde Gasstrahl sich gegenseitig aus ihrer Richtung ablenken, und daß sie sich, ohne sich miteinander zu vermischen, sodann wieder trennen, worauf in veränderter Strömungsrichtung nur die für die Arbeitsabgabe bestimmten Teilstrahlen nach außen zwecks Arbeitsleistung abströmen, während die Teilstrahlen, welche die Verbrennungsluft fördern, in die zu ladende Brennkammer strömen und diese .mit Luft und Brennstoff ausfüllen.
  • Mit diesem Verfahren wird ohne Hilfe von mechanisch bewegten Steuerungsvorrichtungen, wie Schieber, Ventile usw., ein zur Leistung mechanischer Arbeit dienender Gasstrahl erzeugt, welcher in Wärmekraftmaschinen irgendwelcher Art, z. B. in Turbinen, Kolbenmaschinen, Injektoren und Rückdruckantriebsvorrichtungen, -in mechanische Arbeit umgesetzt werden kann.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung schematisch dargestellt, und es zeigen Fig: i ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit gerader Kammernanzahl im Axialschnitt, Fig.2 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung mit drei Kammern.
  • Die Vorrichtung nach Fig. i besteht aus vier geschlossenen Kammern ia bis 1d, welche symmetrisch um die Mittelachse herum und parallel zu dieser angeordnet sind. Die Brennkammern haben am oberen Ende Stutzen 2a und 2- und am unteren Stutzen 3a und 3 Sowohl die oberen als auch die unteren Stutzen münden alle schiefwinklig in gemeinschaftliche, axial nach unten gerichtete Düsen; die obere ist mit 4 und die untere mit 5 bezeichnet. Die obere Düse 4 bildet die Strahldüse für einen Injektor 17 und ragt in das trompetenförmige Zentralrohr 7 des Injektors hinein, welcher zum Ansaugen und Beschleunigen der Frischluft dient. Die Frischluft gelangt durch die Öffnungen 8 in das trompetenförmige Rohr und strömt als Strahl 6 unter starker Beschleunigung durch das Injektorrohr nach unten.
  • Ebenso wie die oberen Stutzen münden, wie schon angedeutet, auch die unteren Stutzen 34 und 3c unter schiefen Winkeln in eine Düse 5, die Hauptdüse der Vorrichtung, und bilden mit dieser zusammen einen Strahlenlenker 16, welcher den Strahlen, die ihn durchströmen, eine ganz bestimmte Führung erteilt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist die Hauptdüse am unteren Ende im schiefen Winkel abgeschnitten, ähnlich einer Lavaldüse, durch welche der Gasstrahl austritt und z. B. in die Beschauflung von Turbinenrädern gelangt, um dort Arbeit zu verrichten.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Findet z. B. in der Kammer ia eine Verbrennung statt, so strömen die hochgespannten Verbrennungsgase mit großer Geschwindigkeit einerseits durch die gekrümmten Abzugsstutzen ?a, die Strahldüse 4 und das Injektorrohr 7 nach unten und andererseits durch die Stutzen 3a und die Hauptdüse 5 nach außen. Die Verbrennungsgase, welche aus der Strahldüse 4 austreten, haben große Geschwindigkeit und hohe Temperatur. Im Injektorrohr 7 entsteht zufolge der durch öffnung 8 mitgerissenen Luft ein Mischgasstrom, der reichlich Frischluft enthält, aber eine Temperatur behält, welche über der Entzündungstemperatur des verwendeten Brennstoffes liegt. Der durch die Stutzen 3a in der Richtung des Pfeiles 9 abströmende Gasstrahl erfährt bei dem Zusammentreffen mit dem aus Injektorrohr 7 kommenden Strahl eine Zusammenziehung sowie Ablenkung nach der Hauptdüse 5, etwa wie es Kurve io andeutet. Wenn nun die Anordnung so getroffen ist, daß z. B. immer in zwei benachbarten Kammern Verbrennungen stattfinden, dann wird der engste Querschnitt der Hauptdüse 5 vollkommen durch die aus den Kammern durch die Stutzen 3a abströmenden Gasstrahlen ausgefüllt, so daß der aus dem Injektorrohr 7 kommende Mischgasstrahl infolge dieses scharfen Abschlusses nicht auch durch die Hauptdüse abströmen kann, sondern in der Richtung des Pfeiles i i abgelenkt -wird und durch den Strahllenker 16 in die zu füllende Kammer ic gelangt.
  • Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, da.ß immer nur in einer Kammer eine Verbrennung stattfindet, dann sind die lichten Weiten der Stutzen 3a und 3c ungefähr ebenso groß wie der engste Querschnitt der Hauptdüse 5, so daß dann durch einen Kammerstrahl allein ein vollkommener Abschluß stattfindet und der Mischgasstrahl durch diesen ebenfalls in der Richtung des Pfeiles i i abgelenkt wird.
  • Damit im Strahlenlenker die Strahlen keine Wirbel bilden, haben die Stutzen 3a und 3c zylindrische Form oder sind als ganz schwach konische Düsen ausgebildet, so daß die Geschwindigkeiten'dieser beiden Strahlen nicht zu stark verschieden sind, ferner die Oberfläche der Kammerstrahlen möglichst unverletzt bleibt und keine Neigung zeigt, sich mit dem Mischgasstrahl zu vermengsn.
  • Die in die Brennkammer ic gelangenden Mischgase treiben die restlichen Verbrennungsgase aus dieser Kammer durch die Stutzen 2c nach der Strahldüse 4. Die Menge der auszustoßenden Verbrennungsgase ist ziemlich klein, da durch das Beharrungsvermögen der während der Verbrennung rasch austretenden Gase in den eben entleerten Kammern eher ein Unterdruck entsteht.
  • Von ganz besonderer Wichtigkeit ist es nun, daß die Mischgase des Injektors mit großer Geschwindigkeit in die verhältnismäßig kleinen Kammern geschleudert werden, diese also rasch füllen und dann plötzlich zum Stillstand gelangen. Da gleichzeitig eine ebenso plötzliche Richtungsänderung beim Aufprallen auf den -oberen Kammerboden stattfindet, so ergibt sich während kleiner Zeiträume, ähnlich wie beim hydraulischen Widder, eine Drucksteigerung, verbunden mit starker Durchwirbelung. Der Injektorstrahl selbst erhält durch die Verbrennungen ständig heftige Impulse, wodurch die Massenstoßwirkung durch Resonanzerscheinungen verstärkt wird, und zwar um so mehr, je höher die Zahl der Impulse gehalten wird. Auf diese Weise ist es möglich, erhebliche Staudrücke für. kurze Zeitdauer zu erzeugen. Während dieser kurzen Zeitdauer findet die Verbrennung des eingeblasenen Brennstoffes statt, die somit unter gutem thermischen Wirkungsgrad erfolgt. Sobald die Verbrennung in Kammer ic mit der daraus entstehenden Drucksteigerung stattfindet, tritt in den Stutzen 3a und 3c eine Umkehrung der Bewegung ein. In diesen Stutzen findet entsprechend den Füllungs-und Verbrennungszeiten, somit eine ständige Umkehrung der Strömungsrichtung statt, während in den Stutzen 2a und 2C fortwährend dieselbe Strömungsrichtung herrscht.
  • Die Vorrichtung kann entweder aus vielen Kammern, z. B. 5, 6, 7 oder 8, bestehen, oder aus wenigen, am besten aus zwei oder dreien. Bei Vorrichtungen mit vielen Kammern werden die Verbrennungen so eingeleitet, daß diese immer in mindestens zwei Kammern nacheinander beginnend, stattfinden, wodurch dann in der Hauptdüse ein ziemlich gleichbleibender Gasstrahl entsteht. Bei Vorrichtungen mit zwei oder drei Kammern findet immer nur in einer Kammer eine Verbrennung statt. Eine Vorrichtung mit nur zwei Kammern arbeitet bei hohen Verbrennungszahlen ebenfalls regelmäßig genug. je nach der mehr oder weniger raschen Aufeinanderfolge der Verbrennungen ist dann auch der aus der Hauptdüse abströmende Gasstrahl nahezu gleichbleibend oder stoßweise. Im letzteren Falle können die einzelnen Intervalle so groß sein, daß durch das Beharrungsvermögen des Inj ektorstrahles Frischluft angesaugt wird und zwischen zwei Intervallen ebenfalls durch die Hauptdüse abströmen kann, so daß die Luft kühlend auf die Beschaufelung des Turbinenrades wirken kann.
  • Fig. a veranschaulicht die Ausführungsform einer Vorrichtung mit drei Kammern im Querschnitt.
  • Die Brennstoffzuführung wird in der Weise erreicht, daß durch enge Röhren, welche die Kammern untereinander und mit einem zentral gelegenen Injektor verbinden, hochgespannte und erhitzte Verbrennungsgase, welche aus den Kammern, in welchen Verbrennungen erfolgen, in solche strömen, die gefüllt werden sollen, flüssiger Brennstoff angesaugt, zerstäubt und verdampft wird und in Dämpfform zur Mischung mit der hocherhitzten Verbrennungsluft gelangt, wodurch eine plötzlich einsetzende, explosionsartige Verbrennung erreicht wird. Die Kammern ja bis i d sind mit den engen Röhren 1 3 a und 13-, die in ihren unteren Teil münden, in Verbindung. Die Röhren sind, mit dem anderen Ende an den zentralen Injektor 1q angeschlossen, in welchen der Brennstoff durch das Rohr 15 gelangt, das gewöhnlich noch als die Zufuhr regelnde Einrichtung ausgebaut ist.
  • Im Ausführungsbeispiel ist die Wirkungsweise der Brennstoffzuführung folgende: Findet z. B. in Kammer ja eine Verbrennung statt, dann strömen von dieser durch Verbindungsröhren 13 a heiße, hochgespannte Verbrennungsgase nach dem Inj ektor 14, wo der Brennstoff durch das Rohr 15 angesaugt und zerstäubt wird. Durch die Röhren i3-, in denen der zerstäubte Brennstoff vollständig in Dampfform übergeht, wird er nach der Kammer je , d. h. der Kammer unter Staudruck, mit großer Geschwindigkeit als heißer Gasdampfstrom gefördert. Dies wird dadurch erreicht, daß der Injektor 14 auch als Brennstoffverteiler ausgebildet ist und der Reilienfolge entsprechend eine Kammer nach der anderen mit Brennstoff versieht. Vermöge der Wirbelung der über Zündtemperatur erwärmten Mischluft findet in Kammer ic alsbald eine explosionsartige Verbrennung statt. Auch der Brennstoffdampf kann über seine Entzündungstemperatur erwärmt sein, was angängig ist, da die beigemischten Verbrennungsgase keinen freien Sauerstoff enthalten.
  • Werden durch diese Zuführung des Brennstoffes in kleinen Zeitabständen in einer Kammer nach der anderen die Verbrennungen eingeleitet, dann ändert die Abschlußfläche der ausströmenden Verbrennungsgase bei i o in Fig. i ständig ihre Lage, so daß in der Reihenfolge immer neue Kammern gefüllt, entzündet und entleert werden.
  • Der Mischungsstrom des Injektors enthält Verbrennungsgase. Solange die der Frischluft beigemischten Verbrennungsgase das Verhältnis a : 3 nicht überschreiten, findet keine Störung einer raschen Verbrennung statt, vorausgesetzt, daß keine Schmieröldämpfe anwesend sind, welche als Schutzkolloide die Verbrennung hindern. Es ist auch bekannt, daß die Anwesenheit von chemisch unbeteiligten Körpern, wie die Verbrennungsgase es sind, die Höchstarbeit nahezu nicht beeinflussen, wenn die Verbrennungsgase nicht im dissoziierten Zustand abströmen, da sich ihre Entropie nicht ändert.
  • Versuche haben ferner ergeben, daß ein Strahlgebläse, dessen Mischgasstrom in kleinen Zeitabständen durch Massenstoß jeweils in Druck umgesetzt wird und bei dem ein Teil der Wärme des Treibgasstrahles später, z. B. in einem Turbinenrad, wieder in nutzbare Arbeit umgesetzt werden kann, wie dies im vorliegenden Fall geschieht, sehr wirtschaftlich arbeitet. Ferner ist zu beachten, daß die Verdichtung im primären Teil der Vorrichtung stattfindet und somit der Wirkungsgrad des Verdichters nicht mehr mit dem Wirkungsgrad z. B. eines Curtisrades multipliziert werden muß, was der Fall wäre, wenn die Frischluft durch einen mit der Turbine gekuppelten Verdichter verdichtet würde.
  • Die sämtlichen Teile der Vorrichtung sind gewöhnlich von einem Mantel i a umgeben; die entstehenden Hohlräume sind von der Kühlflüssigkeit ausgefüllt.
  • Zwecks Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades wird die Innentemperatur der Wandungen der Brennkammern auf der Entzündungstemperatur des Treibmittels gehalten. Dadurch wird die durch das Kühlmittel abgeführte Wärmemenge verringert und die Verbrennung des Treibmittels vollständig, da die Temperatur des brennenden Gemisches selbst in der Nähe der Wandungen nicht mehr unter der Entzündungstemperatur des Treibmittels ist.
  • Die Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades tritt bei mit Erdölen betriebenen. Vorrichtungen schon bei einer Temperatur der Wandungen von q.8o bis 5oo° C ein, da die Entzündungstemperatur von Erdölen hier schon erreicht ist. Werden sehr wärmebeständige Baustoffe angewandt, so kann die Temperatur auch über 5oo° C gehalten werden.
  • Dies wird z. B. bei Wasserkühlung dadurch erreicht, daß die Wände des Verbrennungsraumes außen nicht mehr überall von Wasser umspült werden, sondern nur noch Teile davon in mehr oder weniger regelmäßiger Verteilung, so daß durch Verringerung der wärmeabführenden Oberfläche die Innentemperatur der Wandungen auf der Höhe von q.5o bis 5oo° C gehalten wird.
  • Die höhere Temperatur der Kammerwände kann auch dadurch erreicht werden, daß das Kühlwasser in bekannter Weise unter entsprechendem Druck auf höherer Temperatur gehalten wird oder daß mit Dampf gekühlt wird; bei Luftkühlung kann die Kühlrippenoberfläche entsprechend verringert werden.
  • Als Kühlmittel können auch geschmolzene Salze angewandt werden. Besonders eignen sich Mischungen von Fluoriden, Bisulfaten und Chloriden, da sich ihr Schmelzpunkt bei etwa 3oo° C befindet und sie bei q.00° C dünnflüssig genug sind, um durch Temperaturunterschiede in Strömung zu geraten, so daß ein Wärmeausgleich gewährleistet wird, und da sie sich bis i ooo° C nicht zersetzen und Eisen nicht angreifen.
  • Dünnwandige Teile, wie z. B. Düsen, Umlaufschaufeln usw., können ebenfalls mit den geschmolzenen Salzen in Berührung gebracht werden, um sich auf diese Weise vor dem Ausglühen oder Schmelzen zu bewaluen.
  • Die Strömungsenergie des aus der Hauptdüse abfließenden Treibgasstrahles wird in Turbinen oder Kolbenmaschinen in mechanische Arbeit umgesetzt, oder aber sie kann in Rückdruckvörrichtungen unmittelbar in Schub umgesetzt werden, wodurch Fahrzeuge ohne mechanisch bewegte Teile ihren Antrieb erhalten.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Vorrichtung auch andere Ausführungsformen, wie hier beschrieben, haben kann. So wäre es beispielsweise möglich, den Strahllenker 16 allein zu benutzen und die Verbrennungsluft durch einen mechanischen Verdichter zu verdichten. Auch könnte die Kombination des Strahllenkers und des Frischluftinjektors beibehalten werden, dessen Ausgangvolumen jedoch z. B. durch ein Kreiselgebläse vergrößert wird, was für Flugzeuge Anwendung finden könnte. .
  • Die Zuführung des Brennstoffes ließe sich auch durch eine Pumpe bewerkstelligen und dessen Verteilung durch Ventile und Drehschieber.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Erzeugung von Druckgasen durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern, wobei ein Teil der Verbrennungsgase zur Abgabe von Arbeit und ein anderer Teil zur Einführung der Verbrennungsluft und des Brennstoffes in die Brennkammern dient, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einer Brennkammer während der Verbrennung abströmende, zur Arbeitsabgabe dienende Gasstrahl und der die Verbrennungsluft fördernde Gasstrahl sich gegenseitig aus ihrer Richtung ablenken, und daß sie sich, ohne sich miteinander zu vermischen, sodann wieder trennen, worauf in veränderter Strömungsrichtung nur die für die Arbeitsabgabe bestimmten Teilstrahlen nach außen zwecks Arbeitsleistung abströmen, während die Teilstrahlen, welche die Verbrennungsluft fördern, in die zu ladende Brennkammer strömen und diese mit Luft und Brennstoff ausfüllen. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbrennungsluft fördernden Gasteilstrahlen die Luft zunächst in an sich bekannter Weise mittels eines Strahlgebläses (q., 17) ansaugen, sich sodann mit der Luft mischen, worauf das Gasluftgemisch in die Brennkammer einströmt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsluft mit großer Geschwindigkeit in die Brennkammern gefördert wird und hier ihre Strömungsgeschwindigkeit schnell zum Stillstand gebracht wird, so daß in den Kammern eine die Verbrennung fördernde Drucksteigerung des Gemisches erzielt wird. q.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und a mit einer Mehrzahl von Brennkammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammern (ja , 1b. .) um eine Luft- oder Gemischzuleitung (7) angeordnet sind, und daß sie durch Kanäle (3a, 3b . .) mit der auf einer Achse mit der- Zuleitung (7) liegenden Hauptdüse (5) in Verbindung stehen, wobei die Kanäle (3a, 3b..) winklig zur Achse der Zuleitung und der Haupt-_ düse stehen, so daß beim Austreten eines Teilstrahles aus einer der Kammern (ja , 1 b . .) und dadurch die übrigen Kammern (ia, ib..) nach der Zuleitung (7) zu offen bleiben.
DEJ31851D 1926-09-23 1927-08-10 Verfahren zur Erzeugung von Druckgasen durch Verbrennung in mehreren voneinander getrennten Brennkammern Expired DE520114C (de)

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