DE520160C - Anordnung zur Verminderung der Erosion an Dampfturbinenschaufeln - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Erosion an Dampfturbinenschaufeln

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DE520160C
DE520160C DES89529D DES0089529D DE520160C DE 520160 C DE520160 C DE 520160C DE S89529 D DES89529 D DE S89529D DE S0089529 D DES0089529 D DE S0089529D DE 520160 C DE520160 C DE 520160C
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steam
steam turbine
turbine blades
reduce erosion
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DES89529D
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/32Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die mit fortschreitender Entspannung des Arbeitsdampfes in der Dampfturbine auftretende Anreicherung mit Flüssigkeit führt zu der bekannten Erosion, die sich je nach dem Feuchtigkeitsgehalt in mehr oder minder starken Anfressungen des Schaufelbaustoffes äußert. Man ist bestrebt, die durch die Erosion auftretende Herabsetzung der Lebensdauer· einer Turbinenbeschaufelung dadurch zu verhindern, to daß man für eine Entfernung des Feuchtigkeitsgehaltes aus dem Dampf sorgt. Hierfür stehen zwei Wege zur Verfügung, nämlich einmal die Trocknung des Dampfes durch die Wärmezufuhr und zweitens die Abscheidung des Flüssigkeitsgehaltes auf mechanischem Wege. Man hat bei diesen z. B. daran gedacht, am äußeren Radumfang Auffangvorrichtungen zu schaffen, die den infolge der Fliehkraftwirkung nach außen geschleuderten Flüssigkeitsgehalt des Dampfes abführen.
Die Zwischenüberhitzereinrichtungen und mechanischen Wasserabscheider stellen verhältnismäßig teuere und verwickelte Einrichtungen dar. Durch die Erfindung soll eine Herabsetzung des erodierenden Einflusses des Flüssigkeitsgehaltes durch einfache und billige Mittel erreicht werden, und zwar besteht die Erfindung darin, daß eine Umführung vorgesehen ist, durchweiche die Feuchtigkeit des Arbeitsdampfes vom äußeren Umfang der Beschaufelung nach der Achse zu geschleudert wird. Es wird also bei dieser Anordnung darauf verzichtet, den Feuchtigkeitsgehalt aus dem Dampf zu entfernen, und es wird viel mehr angestrebt, ihn so zu beeinflussen, daß seine schädliche Einwirkung geringer wird. Durch die Umleitung nach der Achse zu wird der Beaufschlagungsdurchmesser der Feuchtigkeit verkleinert, also auch die Einwirkung der Fliehkraft, die zu einer Beschleunigung der Flüssigkeitsteilchen führt, verkleinert. Außerdem tritt eine Art Zerstäubung der Flüssigkeitstropfen ein, denn diese prallen in der Umführung auf feste Wände auf und werden infolgedessen in kleine Teilchen aufgelöst. Die Durchdringung des Dampfes mit Tröpfchen wird hierbei vergleichmäßigt.
Ein schematisch gehaltenes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Es bezeichnet iTdas Gehäuse mit den Leitschaufehl 2, 3 den Läufer mit den Leitschaufein 4. An einer bestimmten Stelle des Entspannungsverlaufes, an der der Dampf bereits einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, ist ein Teilstück 5 vorgesehen, durch das der am meisten mit Flüssigkeit angereicherte Dampf, d. h. der Dampf am äußeren Umfang der Beschaufelung, abgezweigt wird. Dieser Teil des Dampfes wird durch eine Umführungsleitung 6 scharf umgelenkt und tritt durch einen Kanal 7 radial in die Beschaufelung zurück. Infolge dieser Bewegungsumkehr werden die Flüssigkeitsteilchen vom äußeren Umfang der Beschaufelung nach dem inneren Umfang zu geschleudert. Es wird also der Durchmesser, auf dem sie sich bewegen, wesentlich verkleinert und damit auch ihre Erosionswirkung erheblich vermindert. Gleichzeitig wird eine gleichmäßige Verteilung der Feuchtigkeit über die Schaufellänge herbeigeführt. Das Verfahren kann gegebenenfalls in mehreren Stufen wiederholt werden. Auch kann man nicht nur einen Teil des Dampfes in dieser Weise umlenken, sondern gegebenenfalls die ganze Dampfmenge.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Verminderung der Erosion an Dampfturbinenschaufein, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umführung (6) vorgesehen ist, durch welche die Feuchtigkeit des Arbeitsdampfes vom äußeren Umfang der Beschaufelung nach der Achse zu geschleudert wird.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Dipl-Lig. Dr. Ulrich Meininghaus in Mülheim, Ruhr.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BtRUN. GEDRUCKT IN DSS HElCHSDnL-CtCEBEI
DES89529D Anordnung zur Verminderung der Erosion an Dampfturbinenschaufeln Expired DE520160C (de)

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