DE520729C - Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas und beweglichen Strombaendern - Google Patents

Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas und beweglichen Strombaendern

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DE520729C
DE520729C DER75986D DER0075986D DE520729C DE 520729 C DE520729 C DE 520729C DE R75986 D DER75986 D DE R75986D DE R0075986 D DER0075986 D DE R0075986D DE 520729 C DE520729 C DE 520729C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Will man bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas die Stromzuführung zu dem bewegten Kontakt im Innern des die Druckluft führenden Schaltraumes vermittels beweglicher Strombänder vornehmen, so ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, da die Gestalt des bewegten Kontaktes nicht immer ohne weiteres erlaubt, bewegliche Stromzuführungen in geeigneter Weise anzubringen.
Fernerhin werden bei Druckgasschaltern die Strombänder nicht nur durch den Strom und durch die allgemeine mechanische Beanspruchung, sondern auch noch besonders durch das bewegte Druckgas beansprucht. Durch das bewegte Druckgas tritt aber die Gefahr auf, daß sich die Bänder nicht in der richtigen Weise zusammenlegen und so die Bewegung hindern, und daß ferner die Strombänder die Wege des Druckgases versperren und dadurch den richtigen Druckgaszutritt zur Löschstelle verhindern.
LTm diese Nachteile zu vermeiden, ohne den Vorteil der leichten Beweglichkeit der Stromzuführungsbänder preiszugeben, ordnet man erfindunigsgemäß die Bänder nicht frei, wie es sonst üblich ist, im Schalter an, sondern führt sie innerhalb einer isolierten Hülle. Dadurch ist der Ausschlag der Bänder nach außen begrenzt, ein Ineinanderschlingen ist nicht möglieh, der Druckgasweg bleibt frei von Hemmungen und die spannungführenden Bänder können nicht mit Teilen der Hülle des Schalters in Berührung gelangen. Besonders günstig gestaltet sich die Anordnung, wenn diese Bänder nach außen überhaupt nicht in Erscheinung treten, sondern, wie bereits vorgeschlagen wurde, im Innern des hohlen bewegten Kontaktes untergebracht sind. Werden noch Zwischenwände zwischen mehreren Bändern innerhalb der Hülle angebracht, so ist auch eine Berührung der Bänder gegeneinander verhindert, ebenso Reibungshemmungen, Verschmoren, Abscheuern u. dgl.
Die Erfindung betrifft somit einen Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas und beweglichen Strombändern, die die Stromzuleitung zu dem bewegten Kontakt vermitteln, bei welchem erfindungsgemäß die Strombänder, die innerhalb des als Druckgasfüllung dienenden Schaltraumes angeordnet sind, im Innern einer Hülle aus Isolierstoff so geführt sind, daß sie sich nicht nach außen in den Schaltraum hinaus bewegen können.
Um das Falten der Bänder in bestimmter, gewünschter Weise zu sichern, kann man in bestimmten Abständen Ringe aus Metall oder Isolierstoff anbringen und diese Ringe gegebenenfalls besonders führen. Werden Metallringe angebracht, so findet hierdurch eine Parallelschaltung statt, so daß selbst beim Brechen eines Bandes (Seiles) an irgendeiner Stelle die anderen Bänder die Stromführung übernehmen.
Statt Bänder oder Kabel zu verwenden, kann man auch einen Gewebeschlauch benutzen, der sich wellenartig zusammenlegt. Dieser Schlauch besteht zweckmäßig aus weichem Drahtgeflecht, wobei ein Teil des Draht-

Claims (6)

  1. geflechtes zur Stromleitung benutzt wird und besondere, möglichst feste Drähte oder auch Bänder zur Erhöhung der Bruch- bzw. Zerreißfestigkeit dienen.
    Statt solche Gewebe- oder Metallschläuche zu verwenden, kann man auch harmonikaartige Rohre vorsehen, die streckenweise oder auf der ganzen Länge länigsgeschlitzt sind, und mehrere solcher Rohre ineinanderfügen, ίο so daß sich diese parallel geschalteten Rohre gegenseitig in der Stromleitung unterstützen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt. . Abb. ι zeigt einen Druckgasschalter mit kamin förmiger Ausbildung· der die Kontaktflächen umgebenden Teile mit dem bewegten Kontakt 1 und dem feststehenden düsenförmig ausgebildeten Kontakt 2. Der Schaltraum besteht aus einer Metallhülle 3, die innen mit Isolierstoff 4 ausgekleidet und oben und unten durch je einen Isolator 5 bzw. 6 verschlossen ist. Der Isolator 5 trägt den Düsenkontakt 2 mit der Stromzuführung 7, während an dem Isolator 6 das Anschlußstück 8 für die Stromzuführung zu dem beweglichen Kontakt befestigt ist. Als Verbindungsstück zwischen dem Anschlußstück 8 -und dem bewegten Kontakt 1 dient ein wellrohrartiges Stromband 9. Eine Isolierhülle 10 umgibt dieses Gebilde, ,so daß nicht etwa ein Nachaußendrücken erfolgen kann. Das zum Löschen dienende Drudcgas strömt durch das Rohr π zu und durch den Raum zwischen den Isolierhüllen 10 und 4 nach oben zur Unterbrechungsstelle.
    In Abb. ι a ist angegeben, wie bei der Verwendung von Bändern 9 ·— gezeichnet sind - drei Bänder—· durch Zwischenwände 12 verhindert werden kann, daß sich die einzelnen Bänder seitlich berühren bzw. verschlingen.
    In Abb. 2 sind die Bänder 9 spiralig um den inneren Teil des Kontaktes 1 geführt. Die Hülle ι o, die gleichzeitig als Führung für den Kontakt 1 dient, ist geschlitzt, bzw. sie besteht aus einzelnen Teilen, die gleichzeitig in dem Anschlußstück 8 geführt sein können.
    Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind Bänder 9 innerhalb einer "HuIIe 10 angeordnet und geführt. Im. unteren Teil kann dann «nochmals; eine äußere Isolierhülle die Bänder schützen.
    P Λ T Ii N T Λ N S P R Ü C H E :
    ι. Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas und beweglichen Strombändern, welche diie Stromzuleitung zu dem bewegten Kontakt vermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Strombänder, die innerhalb des als Druckgasführung dienenden Schaltraumes angeordnet sind, im Innern einer Hülle aus Isolierstoff so geführt sind, daß sie sich nicht nach außen in den Schaltraum 'hinaus bewegen können.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strombänder durch Zwischenwände gegen Ineinanderschieben, Verwickeln u. dgl. geschützt sind.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder durch Ringe aus Porzellan oder Metall derart geführt sind, daß sie sich in gewünschter Weise falten.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleitungen aus weichem Metall, z. B. gewellten Drahtgewebeschläuchen, bestehen.
  5. 5. Schalter nach Ansprach 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder aus harmonikaartig beweglichen Rohren bestehen, die mindestens über einen Teil ihrer Länge längsgeschlitzt sind.
  6. 6. Schalter nach Anspruch 5, .dadurch gekennzeichnet, daß an den Rohren Verstärkungsstreifen angebracht oder'mehrere bewegliche Rohre ineinandergefügt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER75986D 1928-10-14 1928-10-14 Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas und beweglichen Strombaendern Expired DE520729C (de)

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DE (1) DE520729C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038159B (de) * 1955-01-11 1958-09-04 Licht Und Kraft Ag Kontaktanordnung fuer Leistungsschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1038159B (de) * 1955-01-11 1958-09-04 Licht Und Kraft Ag Kontaktanordnung fuer Leistungsschalter

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