DE520949C - Einrichtung zur Konstanthaltung der Spannung in Fernsprechnetzen mit Hilfe von Elektronenroehren - Google Patents

Einrichtung zur Konstanthaltung der Spannung in Fernsprechnetzen mit Hilfe von Elektronenroehren

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DE520949C
DE520949C DES91639D DES0091639D DE520949C DE 520949 C DE520949 C DE 520949C DE S91639 D DES91639 D DE S91639D DE S0091639 D DES0091639 D DE S0091639D DE 520949 C DE520949 C DE 520949C
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electron tubes
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Expired
Application number
DES91639D
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English (en)
Inventor
Gustav Wirth
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Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/06Current supply arrangements for telephone systems in which current supply sources at subordinate switching centres are charged from the main exchange

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV* 520949 KLASSE 21 a 3 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechzentralen, die ihren Betriebsstrom entweder von einer Hauptzentrale, z. B. über eine von dieser zu jener führende besondere Speiseleitung, oder aber aus einem Starkstromnetz erhalten.
In Fernsprechanlagen insbesondere mit selbsttätigem Wählerbetrieb sind nun meist auch Schaltapparate, wie z. B. Relais, vorbanden, die auf eine gewisse Stromstärke ziemlich genau abgestimmt sind, also eine konstante Spannung des Stromes erfordern und daher häufig auch zu Betriebsstörungen führen, wenn die Spannung durch Schwankungen der Belastung oder der Netzspannung zu hoch oder zu niedrig wird.
Es ist bereits bekannt, durch Belastungsschwankungen bei Gleichstrommotoren mit Fremderregung im Feld auftretende Span-
ao nungsschwankungen durch Elektronenröhren mit großer Genauigkeit und Schnelligkeit zu kompensieren, so daß durch die genannten Belastungs- und Spannungsschwankungen keine Änderungen in der Drehzahl des Motors hervorgerufen werden.
Die hierbei mit Elektronenröhren erzielte große Genauigkeit und Schnelligkeit in der Regulierung von Spannungsschwankungen findet gemäß der Erfindung sinngemäße An-Wendung auf Fernsprechanlagen der eingangs genannten Art und erschließt damit für betreffende Elektronenröhren ein neues Anwendungsgebiet, wobei in diesem bisher durch Schwankungen häufig eintretende Betriebsstörungen, z. B. Nichtansprechen von Relais infolge zu geringer Spannung und damit zu geringem Strom oder Durchschalten von Stufenrelais sofort in ihre zweite Schaltstufe infolge zu großer Spannung und damit zu starkem Strom, vermieden werden.
Die Erfindung besteht somit im wesentlichen darin, daß die Betriebsspannung von Fernsprechzentralen durch an sich bekannte Elektronenröhren in Abhängigkeit von den jeweils eintretenden Schwankungen der Belastung oder der Netzspannung konstant gehalten wird.
In der Zeichnung ist mit Z ein Fernsprechunteramt bezeichnet, das den Betriebsstrom für seine Apparate aus der Batterie B eines Fernsprechhauptamtes H über eine besondere Speiseleitung L erhält.
An Stelle über eine besondere Leitung kann die Stromzuführung zum Unteramt Z auch über die dieses mit dem Hauptamt verbindenden Sprechleitungen oder aber aus einem Starkstromleitungsnetz erfolgen.
Der die Leitung L durchfließende Speisestrom führt im Hauptamt H über eine Elektronenröhre R und einen dazu parallel ge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gustav Wirth in Nürnberg.
schalteten regelbaren Widerstand W1. Der größere Teil des Speisestromes fließt über den Widerstand W1,. und von diesem führt ein Abzweig zu dem Steuergitter G der Elektronenröhre. Die Heizung der Röhre erfolgt in bekannter Weise und ist daher nicht weiter dargestellt. Wichtig für die Funktionen der Einrichtung sind noch die der Röhre P vorgeschalteten gleichen Widerstände W2 ίο und W3.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgendermaßen zu erklären:
Wird in der Unterzentrale Z Strom in vorgesehener normaler Weise verbraucht, so fließt ein größerer Teil des Stromes vom geerdeten Pluspol der Batterie B über diese, über den Widerstand W1, die Leitung L und die jeweils eingeschalteten stromverbrauchenden Apparate der Unterzentrale Z zur Erde. Dabei erhält das Gitter der Röhre über den Abzweig des Widerstandes W1 eine positive Vorspannung, und der Emissionsstrom steigt. Der wirksame Widerstand der Röhre wird dadurch herabgesetzt und reguliert sich nun so ein, daß entsprechend den für die Unterzentrale Z gewählten normalen Stromverhältnisisen der dabei aus dem Widerstand der Röhre' und dem Widerstand W1 sich ergebende Kombinationswiderstand gerade so groß wird, daß dem Verbrauchsstrom in der Zentrale Z die gewünschte Spannung erhalten bleibt.
Tritt nun aber in der Zentrale Z ein größerer Stromverbrauch ein, so steigt dementsprechend auch die Gittervorspannung der Röhre R mehr ins Positive, und es sinkt gleichermaßen ihr Arbeitswiderstand. Bei einem Nachlassen des Stromverbrauchs in der Zentrale Z fällt die Gittervorspannung der Röhre und wird negativer, wobei sich der Arbeitswiderstand1 der Röhre erhöht. Die Widerstände W2, Ws, über welche der Emissionsstrom der Röhre fließt, haben die Aufgabe, die am Widerstand W1 erzeugten Änderungen der Gitterspannung mehr oder weniger zu kompensieren. Erhöht sich nämlich der Emissionsstrom, so erhöht sich auch der Spannungsabfall an den Widerständen Ws, W3, und es wird dadurch das Gitter dem Heizfaden gegenüber : selbsttätig negativer. Es läßt sich also durch eine passende Wahl der Widerstandsverhältnisse der Regeleinrichtung leicht ermöglichen, die Spannung des Betriebsstromes der Zentrale Z auch für größere Schwankungen im Stromverbrauch mit sehr einfachen und daibei doch schnell und genau arbeitenden Mitteln selbsttätig konstant zu halten.
Die Art der hierfür verwendbaren Elektronenröhren hängt insbesondere auch von deren für vorliegenden- Zweck mehr oder minder großer Leistung ab. Die Empfindlichkeit der Regelanordnung wird durch die Anzahl und die Leistungsfähigkeit der angewandten Elektronenröhren bedingt und ist zweckmäßig so zu wählen, daß der Regelvorgang in Form gedämpfter Schwingungen vorsieh geht. Es kann also für den Zweck der Erfindung erforderlichenfalls eine Anordnung auch aus mehreren. Elektronenröhren, insbesondere eine Röhrenkaskade, Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Konstanthaltung der Spannung in Fernsprechnetzen mit Hilfe von Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenröhre (R) in Reihe mit der zum Fernsprechunteramt führenden Stromversorgungsleitung (L) liegt, und daß parallel zu. dieser Röhre ein Widerstand (W1) angeordnet ist, der den größeren Teil des Speisestromes führt, und der über eine Anzapfung mit dem Gitter (G) der Röhre verbunden ist, wodurch dieses bei steigendem Strombedarf im Fernsprechunteramt (Z) eine positive Vorspannung erhält und somit der durch die Röhre fließende Zusatzstrom zunimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES91639D 1929-05-11 1929-05-11 Einrichtung zur Konstanthaltung der Spannung in Fernsprechnetzen mit Hilfe von Elektronenroehren Expired DE520949C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069214B (de) * 1955-09-17 1959-11-19 Antoi., zugl Schaltungsanordnung ziuim Regeln des Speisestroms für zentrallgespeiste Anschlußstellen in Fernmeldeanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069214B (de) * 1955-09-17 1959-11-19 Antoi., zugl Schaltungsanordnung ziuim Regeln des Speisestroms für zentrallgespeiste Anschlußstellen in Fernmeldeanlagen
DE1069213B (de) * 1955-09-17 1959-11-19

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