DE521241C - Beraendlungsvorrichtung fuer Schachteln - Google Patents

Beraendlungsvorrichtung fuer Schachteln

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DE521241C
DE521241C DEM104778D DEM0104778D DE521241C DE 521241 C DE521241 C DE 521241C DE M104778 D DEM104778 D DE M104778D DE M0104778 D DEM0104778 D DE M0104778D DE 521241 C DE521241 C DE 521241C
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rollers
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Description

  • Serändlungsvorrichtung für Schachteln Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Berändeln gedeckelter Schachteln, bei der ein klebfähig gemachter Berändlungsstreifen periodisch zugeführt, an das Werkstück angedrückt und während einer einmaligen Umdrehung um das Werkstück gelegt wird. Sie zeichne. sich dadurch aus, daß der Vorschub dieses Rändelstreifens durch Rollenpaare so vorgenommen wird, daß eine Rolle derselben dauernd umläuft, während die anderen zeitweise gegen die ersteren gepreßt werden, wobei die wegschwenkbaren Rollen, von denen eine zum Anfeuchten des Streifens dient, so miteinander verbunden sind, daß sie von einer Kurvenscheibe eingestellt werden.
  • Es sind bereits Maschinen bekannt, bei denen ein Rändelstreifen um Schachtelteile gelegt wird, wobei der Vorschub des Rändelstreifens durch Räder erfolgt, die mit Saugkanälen versehen sind, so daß also der Strei. fen durch Ansaugen mitgenommen wird. Es sind auch Maschinen bekannt, die den Streifen von einer Bobine abziehen und über ein Anleim- bzw. Anfeuchtwerk führen. Diesen bekannten Maschinen gegenüber hat der Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß der Vorschub des Streifens, der bei dem Vorschieben von Walzenpaaren erfaßt wird, viel positiver und sicherer erfolgt, als wenn er durch die Saugwirkung einer evtl. zeitweise umlaufenden Scheibe ausgeführt wird. Des weiteren hat die Anfeuchtvorrichtung nach dem Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß sie während des Stillstandes des Berändelstreifens von diesem abgehoben wird. Es kann also nicht vorkommen, daß eine Stelle des Rändelstreifens durch längeres Anliegen an der Anfeuchtwalze durchweicht wird, was ohne weiteres beim erneuten Anziehen des Streifens ein Reißen desselben zur Folge hätte.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. t eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Ansicht von oben, Abb. z einen senkrechten Schnitt parallel zur Preßbackenachse.
  • Im Maschinengestell a ist außer dem in der Abbildung nicht dargestellten Antrieb die Walze b für das Fördertuche gelagert. Auf diesem Fördertuch kommen die Werkstücke d von der Zudeckelstelle bzw. Verpackungsstelle zur Maschine. Der Schiebere führt diese Werkstücke zwischen die Preßbacl@en f und g ein, wobei der Backen/ mittels Nockenhebels h leicht angehoben wird. Nach erfolgtem. Einführen geht die Stange i, durch geeignete Mittel, beispielsweise Kurvensteuerung, betätigt, nach oben, wodurch der Hebel h den Preßbacken f auf das Werkstück d aufsetzt. Unmittelbar bevor der Preßbacken fdas Werkstück berührt, werden Rollen k gleichmäßig gegen das Werkstück bewegt, wodurch dieses zur Achsel der Preßbacken zentriert wird. Nach dem Festpressen des Werkstückes zwischen diese Backen wird durch geeignete Steuermittel eine Drehbewegung in die Welle m des Preßbackensg eingeleitet und dadurch eine einmalige Umdrehung des Werkstückes bewirkt. Durch diese Umdrehung wurde der Berändlungsstreifen.n, der- durch eine dieser Rollenk gegen das Werkstück, gedrückt wurde, um dieses herumgelegt. Der Berändlungsstreifen n wird durch das Rollenpaar o1, 02 von der Bobine p abgezogen. Es läuft dabei die Rolle oi dauernd um, während die Rolle o2 je nach der Größe des Vorschubma.ß es länger oder kürzer, durch Kurvenscheibe gesteuert, gegen den Streifen n und die andere Rolle o, gepreßt wird. Das Anfeuchten des Streifens geschieht durch die Feuchtwalze r, die ebenfalls nur zeitweise gegen den Streifen und eine Gegenrolle gedrückt wird, wobei die Zufuhr der Flüssigkeit aus einem Behälter s@ erfolgt. Nach Beendigung des Vorschubes schneidet die Scheret das vorgeschobene Stück ab, und das Rollenpaar a führt den Streifen bis an das Werkstück heran, wobei der Streifen durch schwache, schneidenartige Schienen v, v2 geführt wird. Die feststehenden Rollen jedes Rollenpaares werden von einer gemeinsamen Welle, durch Kegelradgetriebe beispielsweise, dauernd in Umlauf gehalten. Nach dem Berändeln wird das Werkstück durch den Auswerfer w, nachdem -die Rolle k und der Preßbacken f dasselbe freigegeben haben, auf das Transporthandx ausgeworfen, durch das die fertigen Schachteln der Aufschneidevorrichtung zugeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Berändlungsvorrichtung _ für Schachteln, bei der die Schachteln -von einem Stapel waagerecht der 'Vorrichtung zugeführt und zwischen um senkrechte Achse drehbaren Preßbacken durch eine einmalige Umdrehung mit einem periodisch zugeführten Rändelstreifen berändelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub dieses Rändelstreifens durch Rollenpaare so vorgenommen wird, daß eine Rolle derselben dauernd umläuft, während die anderen zeitweise gegen die ersteren gepreßt werden, wobei die wegschwenkbaren Rollen, von denen eine zum Anfeuchten des Streifens dient, 'so miteinander verbunden sind, daß- sie von einer Kurvenscheibe gesteuert werden können, wobei das Vorschubmaß durch Verstellung oder Auswechslung der Kurvenscheibe eingestellt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück sofort nach dem Einschieben zwischen die Preßbacken von mindestens drei Rollen, von denen eine den Streifen andrückt, zentriert wird, wobei diese Zentrierrollen nach erfolgter Berändlung sofort das Werkstück freigeben, damit es in bekannter Weise ausgeworfen werden. kann.
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