DE521470C - Elektrisches Signalsystem - Google Patents

Elektrisches Signalsystem

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DE521470C
DE521470C DES94863D DES0094863D DE521470C DE 521470 C DE521470 C DE 521470C DE S94863 D DES94863 D DE S94863D DE S0094863 D DES0094863 D DE S0094863D DE 521470 C DE521470 C DE 521470C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00—Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02—Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04—Indicating or recording train identities

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

Die Priorit
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisches Signalsystem, welches besonders zur Abgabe von auf Eisenbahnzüge bezüglichen Anzeigen bestimmt ist. So kann z. B. der Erfindungsgegenstand zur Bedienung einer auf einem Bahnsteig angeordneten Zuganzeigevorrichtung benutzt werden.
Bei den üblichen selbsttätigen Telephonverbindungssystemen erfolgt die Wahl einer gewünschten Leitung in der Weise, daß nacheinander eine gewisse Anzahl von Stromstößen oder Impulsen gesandt wird, durch welche eine Anzahl von Wählvorrichtungen, wie z. B. Relais oder Wählschalter (die letzteren werden im folgenden, wie üblich, als Wähler bezeichnet), nacheinander beeinflußt werden, so daß schließlich die anrufende Leitung mit der gewünschten verbunden wird. Bei einer Einrichtung dieser Art veranlaßt die Absendung einer bestimmten Anzahl von Stromstößen oder einer Stromstoßserie oder -serien (im folgenden als Anzeige bezeichnet) stets die Wahl einer gewissen, vorherbestimmten und der Natur der abgesandten Anzeige entsprechenden Leitung. Für gewisse Zwecke ist es jedoch wünschenswert, daß eine bestimmte i^nzeige stets eine der Natur der übertragenen Anzeige entsprechende Wirkung hervorruft, daß aber diese Wirkung nicht auf derselben Vorrichtung oder demselben Teile der Empfangsstation hervorgerufen wird. Einrichtungen, welche in der eben beschriebenen Art arbeiten, können zur Betätigung einer Anzeigevorrichtung verwendet werden, z. B. einer Zuganzeigevorrichtung, welche mehrere Anzeigen gleichzeitig und die Reihenfolge, in welcher sich die einzelnen Vorgänge abspielen, anzeigen soll.
Bei der gemäß der Erfindung ausgeführten Signaleinrichtung werden die Anzeigen von der Sendestelle nach der Empfangsstelle durch Serien von Stromstößen übertragen. Jedes Signal wird durch eine nach einem bestimmten Schlüssel, vorher bestimmte Serie von aufeinanderfolgenden Stromstößen dargestellt. Dieses System besitzt gegenüber dem Wählverfahren, bei welchem an Stelle einer Serie von nacheinander zu sendenden Stromstößen eine Gruppe von Stromstößen gleichzeitig gesandt wird, mannigfache Vorteile. Bei der letztgenannten Einrichtung muß zur Verbindung der Sende- und Empfangsstationen eine Anzahl von Leitern benutzt werden, deren Zahl gleich der Höchstzahl von Stromstößen in irgendeiner Gruppe ist.
Bei Benutzung des Erfindungsgegenstandes sind zur Verbindung der Sende- und Emp-
fangsstelle nur zwei Leitungen notwendig, da die Stromstöße nacheinander und niemals gleichzeitig abgegeben werden.
Gemäß der Erfindung umfaßt die Vorrichtung (die besonders· zur Ankündigung von Zügen auf Bahnhöfen bestimmt ist) eine Anzahl von Anzeigevorrichtungen und eine Anzahl von Schaltergruppen an der Empfangsstelle, und diese Schaltergruppen speichern ίο die nacheinanderf olgenden Signale, von denen jedes in Forin einer Serie von Stromstößen von einer Stromstoßsendestelle aus empfangen 'wird, auf, und eine Anzahl von Wählschaltern, welche jede Schaltergruppe der 1S Reihe nach mit den Anzeigevorrichtungen verbinden, so daß jedes der in den Schaltergruppen aufgespeicherten Signale der Reihe nach von jeder der Anzeigevorrichtungen sichtbar gemacht wird. Bei einer solchen Einrichtung wird die erste Gruppe von aufeinanderfolgenden Stromstößen auf die erste Schaltergruppe übertragen und in dieser aufgespeichert, während die zweite Gruppe von aufeinanderfolgenden Stromstößen auf die zweite Schaltergruppe übertragen und dort aufgespeichert wird usw. Ferner wird die erste Schaltergruppe zuerst mit der ersten Anzeigevorrichtung und dann mit der zweiten Anzeigevorrichtung verbunden, während die zweite Schaltergruppe mit der ersten Anzeigevorrichtung verbunden wird, nachdem die erste Schaltergruppe von der ersten Anzeigevorrichtung-getrennt .worden ist. Nachdem dann die zweite Schaltergruppe mit der ersten Anzeigevorrichtung verbunden worden ist, wird sie mit der zweiten Anzeigevorrichtung verbunden usw.
Gewünschtenfalls kann das Signalsystem so eingerichtet sein, daß die gesammelten Anzeigen in der Reihenfolge, in welcher sie empfangen worden'sind, wieder gelöscht werden; ferner können die aufeinanderfolgenden Handhabungen zum Wirksamwerden der in einzelnen Gruppen gesammelten Anzeigen in Abhängigkeit von der Reihenfolge gebracht werden, in welcher die vorher gesammelten Anzeigen gelöscht werden. Außerdem können an der Sendestelle Mittel vorgesehen sein, um eine zusätzliche Anzeige aufzunehmen, Wenn die Sammeleinrichtung an der Empfangsstelle bereits voll ist, wobei die Anordnung derart ist, daß die an der Sendestelle aufgenommene Anzeige nach der Empfangsstelle automatisch übertragen wird, sobald eine der an der Sendestelle gesammelten Anzeigen gelöscht wird.
; Um Verwirrungen und unrichtige Wirkungsweiseder Anzeigeeinrichtung zu vermeiden, ist es wünschenswert, Verriegelungsvorrichtungen vorzusehen, so daß eine Löschung der an der Empfangsstelle gesammelten Anzeigen nicht bewirkt werden kann, wenn die Übertragung einer Anzeige im Gange ist, und daß die Aufnahme und Sammlung von Anzeigen an der Empfangsstelle nicht möglich ist, wenn der Löschvorgang im Gange ist. Selbstverständlich sind Vorrichtungen zu diesen Zwecken nicht erforderlich, wenn Verwirrungen der genannten Art nicht vorkommen können·
Im folgenden sind die gemäß der Erfindung eingerichteten Anordnungen an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
Abb. ι eine Ausführungsform einer Zuganzeigevorrichtung, bei welcher die Sende- und Sammelvorgänge durch Wählschalter bewirkt werden, wie sie. für selbsttätige Telephonverbindungssysteme Verwendung finden.
Abb. 2 und 3 zeigen die Sende- und: Empfangsstromkreise für eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung nach Abb. 1. Abb. 4 zeigt in analytischer Darstellung ein typisches Stromschema für die in Abb. 2 gezeigte Anordnung.
Abb. 5 und 6 zeigen in Rückansicht und Schnitt einen Sendeschalter für die in Abb. 2 gezeigte Anordnung.
Abb. 7 und 8 zeigen die Anordnung der Sende- und Empfangsstfomkreise für eine Zuganzeigevorrichtung, bei welcher zur Hervorrufung der verschiedenen Vorgänge Relais verwendet-werden.
In den Zeichnungen ist bezüglich der Relaiskontakte das übliche Übereinkommen beobachtet, nämlich, daß, wo ein fester Kontakt über einem beweglichen Kontakt angeordnet ist, diese Kontakte geschlossen sind, wenn das entsprechende Relais erregt ist, und daß, wo ein fester Kontakt unter einem bewegliehen Kontakt angeordnet ist, diese Kontakte geschlossen sind, wenn das betreffende Relais stromlos ist, und für die langsam und schnell wirkenden Relais sind die üblichen Zeichen verwendet.
Die in Abb. 1 gezeigte Anordnung ist geeignet, die Bestimmung dreier aufeinanderfolgenden Züge anzuzeigen und so eingerichtet, daß an der Empfangsstelle auf sechs aufeinanderfolgende Züge bezügliche Anzeigen gesammelt werden können. Bei diesem Ausführungsbeispiel hat ein Zug vierundzwanzig mögliche Bestimmungen. Zu diesem Zweck ist an der Sendestelle eine Übertragungsschaltvorrichtung angeordnet, welche 24 IeI-tungswählende und durch Tasten betätigte Regelschalter besitzt (die in der Zeichnung schematisch durch die von ihnen betätigten Kontaktzungen Pi, Pz, P3 usw. bis Pz\ dargestellt sind) und eine Löschtaste P25. Jede Taste, P10 z.B., ist mit einem oberen und unteren Kontakt (Piot und'Pioib bei dem
5214ΐθ
dargestellten Beispiel) versehen, von'denen die oberen Kontakte für gewöhnlich geschlossen sind, während die unteren Kontakte offen sind, von denen aber beim Niederdrücken einer Taste die oberen Kontakte geöffnet und die unteren Kontakte geschlossen werden. Der Übertragungsschalter besitzt eine Sperrvorrichtung der bei Mehrfachtasterschaltern für selbstverbindende Telephone üblichen Art, ίο die so angeordnet ist, daß, wenn eine Taste ■niedergedrückt wird, diese in der niedergedrückten Stellung festgehalten wird, bis eine weitere Taste niedergedrückt wird, worauf die erstniedergedrückte Taste freigegeben wird und in die nichtniedergedrückte Stellung zurückkehren kann.
Lampen (Li, L2 bis L25), von denen eine jeder Taste entspricht, sind vorgesehen, welche, wie später beschrieben wird, aufleuchao ten, wenn eine Taste niedergedrückt wird und die entsprechende Anzahl von Stromstößen nach der Empfangsstelle gesendet worden ist. Die eine Klemme jeder Lampe L 1 bis L 25 steht mit der Leitung 10 in Verbindung, die an die negative Stromzuführungsklemme 11 angeschlossen ist, während die andere Klemme jeder Lampe mit einem entsprechenden Kontakt eines Wählers 12 verbunden ist, der mit zwei Reihen von Kontakten A und B versehen ist. Jede Reihe besteht aus 25 Kontakten, von denen die Kontakte der Reihe A mit den Tastenkontakten verbunden sind, wie später beschrieben wird, während die Kontakte der Reihe B, wie oben beschrieben, mit den Lampen L ι bis L 25 in Verbindung stehen, wobei der Kontakt 12B 1 mit der obenerwähnten anderen Klemme der Lampe L 1 und der Kontakt 12B2 mit der Klemme der Lampe L 2 usw. verbunden ist.
Die Verbindungen für die Tasten P 1 bis P24 sind folgende: Die unteren KontaktePifr bis P 24b sind, an die Leitung 13 angeschlossen, die ihrerseits mit dem Kontakt 12 A 25 verbunden ist. Der letzte Unterkontakt P25& besitzt keine Verbindung- und kann gewünschtenfalls weggelassen werden. Die Zunge P ι ist mit de,r positiven Stromzuführungsklemme 14 verbunden, und die Zunge jedes der übrigen Schalter steht mit dem Oberkontakt des vorhergehenden Schalters in ,Verbindung, so daß also die Zunge P 2 mit dem Oberkontakt Pit, die Zunge P 11 mit dem Ober kontakt P 10 ί usw. verbunden sind. Ferner steht jeder Oberkontakt mit dem entsprechenden Kontakt der Reihe A des Wählers 12 in Verbindung, d. h. Pit ist mit 12 Ai, P 4t mit 12 A 4 und P 8 t mit 12^8 verbunden. P251 hat Verbindung mit 12^25 und die Zunge P 25 mit der Leitung W 1, die ihrerseits mit der Empfangsstelle in Verbindung steht, ■..-.-
Der Wähler 12 ist mit zwei doppelarmigen Schalthebeln 15 A und 15 B ausgestattet, die mit den Kontakten der Reihe A bzw. B Kontakt machen. Diese Schalthebel sind auf einer gemeinsamen Welle angeordnet, die durch eine Antriebsspule 16 mittels einer Klinke 17 und eines Schaltrades 18 angetrieben wird. Die Schaltklinke 17 ist so angeordnet, daß sie bei der Erregung der Spule 16 angezogen wird, um ein Paar Kontakte 19 voneinander zu trennen. Ein Kondensator 20 und ein Widerstand 21 sind in der üblichen Weise parallel zu den Kontakten 19 geschaltet, um Funkenbildung zu verhindern. Der Schalterhebel 15a ist durch eine Leitung 22 mit dem Relais 23, welches mit den Kontakten 23/1 und 23/2 versehen ist, und durch die Leitung 24 mit dem unteren der Kontakte 19 verbunden. Von dem oberen der Kontakte 19 führt eine Leitung 25 der Antriebsspule 16, und die Leitung 26 stellt die Verbindung mit der negativen Stromzuführungsklemme 27 her. Durch die Leitung 28 besteht eine Verbindung zwischen der Antriebsspule r6 und den Kontakten 23/1 und durch eine Leitung 29 eine solche mit dem positiven Stromzuführungspol 30, wobei, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, eine geeignete Schmelzsicherung 31 vorgesehen ist. Der Oberkontakt P 25 t ist durch eine Leitung 32 mit der Leitung 28 verbunden, so daß die letztere mit der Leitung W ι in Verbindung steht, solange die Löschtaste P 25 nicht niedergedrückt ist.
Die Leitung 29 ist durch eine Leitung 33 mit Kontakten 23/2 verbunden, und diese Kon- takte regeln die Stromzufuhr zu einem langsam wirkenden Relais 34, welches mit Kontakten 34/1 versehen ist, welche durch Leitung 35 mit Leitung 33 verbunden sind und durch-Leitung 36 mit dem Schalterhebel ι ζ B. Die Streckenleitung W 1 ist an der Empfangsstelle mit einem Relais verbunden, welches mit Sammelwählern zusammenarbeitet, und eine Rückleitung W 2 geht von diesem Relais aus und steht mit einer negativen Stromzuführungsklemme 37a in Verbindung. Wo Erdrückleitung verwendet werden kann, ist die Rückleitung W 2 nicht erforderlich.
Wenn bei dieser Anordnung eine Taste, z. B. P 8, niedergedrückt wird, werden die Kontakte P 8 ί geöffnet und die Kontakte P 8 b geschlossen. Es besteht nun eine \Terhindung zwischen der Zuführungsklemme 14 über die Zunge P ι und Oberkontakt P 1 t nach der Zunge P 2 und den Oberkontakt P2t usw. durch die folgenden Zungen und Oberkontakte nach der Zunge -P 8. Von dieser geht die Verbindung weiter über den Unterkontakt P 8 b nach der Leitung 13 und dann nach dem Kontakt 12 A 25. Von diesem letzteren Kontakt stellt der Schalthebelarm
15 A über die Leitung 22 nach dem Relais 23 eine Verbindung her und durch Leitung 24, Kontakte 19 und Leitung 26 nach der negativen Stromzuführungsklemme 27. Infolge des Stromdurchganges wird das Relais 23 erregt und gezwungen, seine Kontakte 23/1 zu schließen; Und ein Stromkreis zur Erregung der Antriebsspule 16 wird dann von der Klemme 30 über die Leitung 29, Kontakte 23/1, Leitung 28, Antriebsspule 16, Leitung25 und Leitung 26 nach der Klemme 27 geschlossen.
Durch die Erregung der Antriebsspule ιό wird diese gezwungen, ihren Anker und die
Schaltklinke 17 anzuziehen, wodurch die Kontakte 19 voneinander getrennt werden. Hierdurch wird der Erregerstromkreis des Relais 23 unterbrochen, so daß dieses stromlos wird und die Kontakte 23/1 öffnet, wodurch die Spule 16 stromlos wird. Die Schaltklinke 17 fällt herab, wobei sie das Schaltrad 18 weiterschaltet und dadurch die Welle 12 und die Schalthebel 15 A und 155 um einen Schritt weiter dreht, wobei die Kontakte 19 noch einmal geschlossen werden.
Die Bewegung des Schalthebels 15 A bringt ihn mit dem Kontakt 12 A i in Berührung. Dadurch wird ein neuer Erregerstromkreis, für das Relais 23 von der Klemme 14 durch die Zunge P 1 und Oberkontakt P 1 t nach dem Kontakt 12 A r und durch den Schalthebel 15 A und Leitung 22 nach dem Relais 23 und durch Leitung 24, Kontakte 19 und Leitung 26 nach der Klemme 27 geschlossen.
Durch die Erregung wird das Relais 23 genötigt, seine Kontakte 23/1 noch einmal zu schließen, und das Spiel wird wiederholt, wobei die Schalthebel 15 A und 155 eine zweite Schrittbewegung ausführen.
Dieser Vorgang setzt sich fort, bis der Schalthebel 15 A den der niedergedrückten Taste P 8 entsprechenden Kontakt 12 A 8 erreicht. Die Kontakte 12 A τ bis 12 Ay einschließlich waren sämtlich stromführend, und deshalb kam der Schalthebel ΐζΛ stets mit einem neuen Kontakt in Berührung, wodurch jedesmal dem Relais 23 Strom zugeführt wurde. Kontakt 12A 8 jedoch ist stromlos, da durch das Niederdrücken der Taste P 8 die KontäkteP8i geöffnet und der Kontakti2^48 von der Klemme 14 isoliert wurde. Wenn der Schalthebel 15^4 den Kontakt 12A8 erreicht, bleibt daher das Relais 23 stromlos, und die Schalthebel hören mit ihrer Drehung auf.
Jedesmal, wenn das Relais 23 erregt wird, schließt es die Kontakte 23/2 und dadurch einen Erregerstromkreis für das langsam wirkende Relais 34 über die Leitungen 29 und 33 und die Kontakte 23/2. Die Erregung des
Relais 34 öffnet die Kontakte 34/r, und da das Relais 34 langsam wirkend ist, bleiben die Kontakte 34/1 offen, bis die Schalthebel 15 A und 155 ihre Schrittbewegung beendet haben. Nach Vollendung dieses Weges wird ein Stromkreis für die der niedergedrückten Taste entsprechende Lampe (in diesem Falle die Lampe Z-8) in folgender Weise geschlossen:
Klemme 30, Leitungen 29, 33 und 35, Kontakte 34/1, Leitung 36, Schalthebel i^B und von dem Kontakt 12 B 8 (mit welchem der Schalthebel nun in Berührung steht) nach der Lampe L 8, und von dort über die Leitung 10 nach der Klemme 11. Die Lampe LS leuchtet daher auf, wenn -die Schaltbewegung vollendet ist, so daß der Signalwärter erkennen kann, daß die richtige Anzahl von Schrittbewegungen ausgeführt worden ist.
Die Übertragung der elektrischen Stromimpulse nach der Empfangsstelle wird durch das Relais 23 bewirkt, denn wenn, wie gezeigt worden ist, die achte Taste niedergedrückt worden ist, schließt das Relais 23 seine Kontakte 23/1 achtmal, und bei jedem Schluß dieser Kontakte wird eine Verbindung zwisehen der Klemme 30 über die Leitung 29, die Kontakte 23/1, Leitung 32, Oberkontakt P 25* und Zunge P 25 nach der Leitung W 1 und dadurch nach der Empfangsstelle hergestellt.
Wenn der Wähler 12 vor der Absendung einer neuen Anzeige wieder in seine Normalstellung zurückgebracht werden soll, wird die Löschtaste P 25 niedergedrückt. Hierdurch werden die Oberkontakte P 251 von der Zunge P 25 gelöst, so daß die Leitung W 1 von der Leitung 32 getrennt wird und keine Stromimpulse in diese Leitung geschickt werden können, solange die Zunge P 25 niedergedrückt bleibt. Durch das Niederdrücken der Taste P 25 wird auch. die vorher niedergedrückte Taste P 8 freigegeben. Die Zunge P 8 kommt wieder mit dem Oberkontakt P 8i in Berührung, und der Kontakt 12 A% wird wieder mit der Klemme 14 verbunden. Das Re- lais 23 erhält somit Strom, und der Wähler bewegt sich demgemäß schrittweise weiter, bis der Schalthebel 15 A den Kontakt 12 A 25 erreicht.. Dieser Kontakt ist jedoch stromlos, wenn keine der Tasten P 1 bis P 24 niederge- 11.0 drückt ist, und die schrittweise Weiterbewegung hört demzufolge an dieser Stelle auf. Sobald das Relais 23 seineKontakte23/2 schließt, wird das langsam wirkende Relais 34 erregt und öffnet die Kontakte 34/1, wodurch die Anzeigerlampen zum Erlöschen gebracht werden. Wenn die Schaltbewegung vollendet ist, wird das Relais 34 stromlos, die Kontakte 34/1 schließen sich, und es wird eine Verbindung über die Leitungen 29, 33 und 35, Kontakte 34/1, Leitung 36, Schalthebel 15 B und Kontakt 12525 nach der Lampe L 25, und von der
Lampe Z. 25 durch die Leitung 10 nach der Klemme 11 hergestellt. Die Lampe L 25 leuchtet daher auf und zeigt dadurch an, daß der Löschvorgang stattgefunden hat.
Wenn eine andere Taste niedergedrückt wird, wird der Wähler 12 noch einmal die gewünschte Anzahl von Schrittbewegungen ausführen, und da durch das Niederdrücken der Taste die Löschtaste P 25 freigegeben wird, so daß sie mit ihrem Oberkontakt P 25t in Berührung kommen kann, wird in die Leitung die geeignete Anzahl von Stromstößen geschickt.
An der Empfangsstelle ist eine Anzahl von Sammelwählern vorgesehen, deren Anzahl gleich der Anzahl der zu sammelnden Anzeigen ist. Ferner ist eine Mehrheit von Anzeigergruppen vorgesehen, wobei die Zahl der Anzeiger in jeder Gruppe gleich der Zahl der möglichen Anzeigen und die Zahl der Gruppen von Anzeigern gleich der Zahl der gleichzeitig zu sendenden Anzeigen ist. Der in Abb. ι gezeigte Zuganzeiger ist zur Aufspeicherung von sechs Anzeigen eingerichtet und zeigt die Bestimmungen von drei aufeinanderfolgenden Zügen an. Ein Empfangswähler verteilt die empfangenen Anzeigen seinerseits an die aufeinanderfolgenden Sammelwähler, und ein Zugreihen- oder Löschwähler (im folgenden der Einfachheit halber Zugwähler genannt) verbindet den Zuganzeiger mit den verschiedenen Sammelwählern, so daß die verschiedenen Anzeigen auf dem Zuganzeiger erscheinen.
Bei der in Abb. 1 gezeigten Einrichtung sind die Streckenleitungen W 1 und W 2 mit einem Relaispaar 37 und 38 verbunden, die parallel zueinander geschaltet sind. Das Relais 37 ist langsam wirkend, und seine Kontakte 37/1 regeln die Stromzufuhr zu der Antriebsspule 39 des Empfangswählers 40, der mit zwei Reihen von Kontakten A und B und zweiarmigen Schalthebeln 41 A und 41 B versehen ist. Der letzte Kontakt 40 B 24 ist allein wirksam auf die Reihe B des Wählers 40 und ist durch die Leitung 42 mit den Unterbrecherkontakten 43 des Wählers 40 verbunden, der seinerseits durch die Leitung 44 mit einer Klemme der Antriebsspule 39 in Verbindung steht, dessen andere Klemme an die negative Stromzuführungsklemme 45 angeschlossen ist. Der Schalthebel 41B ist mit der positiven Klemme 46 verbunden.
Selbstverständlich sind geeignete Kondensatoren und Widerstände in Parallelschaltung zu den Kontakten vorgesehen, welche den Strom zu unterbrechen haben. Diese Kondensatoren und Widerstände oder Widerstände sind in einigen Fällen nicht dargestellt. Ferner sind einige der Schalter hebel abgebrochen dargestellt, um zwecks größererDeutlichkeitmehr Raum für die mit ihnen zusammenarbeitenden Kontakte zu gewinnen. In der Praxis sind selbstverständlich die Enden der beiden Arme aller Schalthebel diametral angeordnet, und die Kontakte bilden einen Halbkreis.
Die Kontakte 37/1 sind durch die Leitung
47 mit der positiven Stromzufuhrungsklemme
48 verbunden, wobei eine geeignete Schmelzsicherung 49 vorgesehen ist, und durch eine Leitung 50 mit der Klemme der Antriebsspule 39, an welche die Leitung44 angeschlossen ist.
Die Kontakte 38/1 des schnell wirkenden Relais 38 sind durch eine Leitung 51 mit der Klemme 48 und durch die Leitung 52 mit dem Schalthebel 41A verbunden. Die Kontakte (40^41 bis 40^125) der Reihet des Wählers 40, deren Zahl 25 beträgt, sind so angeordnet, daß der Schalthebel 41A mit dem Kontakt 40 A 25 in Berührung ist, wenn der Schalthebel 41B den Kontakt 40 B 24 berührt. Die Kontakte der Reihe ^i des Wählers-40 sind untereinander verbunden, indem der Kontakt 40^ 1 mit den Kontakten 40 A 7, 40 A 13 und 40 A 19, der Kontakt 40 A 2 mit den Kontakten 40 AS, 40 A 14 und 40 A 20 in Verbindung steht usf. Wenn daher die Schalthebel des Empfängswählers 40 sechs Schritte gemacht haben, kommt der Schalthebel 41A mit dem Kontakt 40 A 7 in Beruhrung und ist somit mit dem Kontakt 40 A 1 verbunden. In ähnlicher Weise wird der Schalterhebel bei einer weiteren Schrittbewegung von dem Kontakt 40 A 7 auf den Kontakt 40 A 8 noch einmal mit dem Kontakt 40 A 2 verbunden. Auf diese Weise gelangt der Schalthebel41A wiederholt mit den ersten sechs Kontakten in Berührung, wenn er sich durch die Wirkung des Schaltrades 51 und der Schaltklinke 52 schrittweise weiterbewegt, die durch die Antriebswelle 39 betätigt wird, und welche im angehobenen Zustand die Kontakte 43 öffnet.
Leitungen 53, 54, 55, 56, 57 und 58 dienen dazu, die Kontakte 40 Al, 40 A 2, 40^3, 40 A 4, 40 A 5 und 40 A 6 mit sechs Sammelwählern zu verbinden, da die Einrichtung, wenn sie zur Aufspeicherung von sechs Anzeigen fähig sein soll, sechs Wähler erforderlich macht. Der erste Wähler 60 von diesen sechs ist mit einer Antriebsspule 61 versehen, deren eine Klemme mit der Leitung 53 verbunden ist, und mit drei Wählreihen von Kontakten A, b und C, mit denen zweiarmige Schalterhebel 62A, 62B und 62 C zusammenarbeiten. Ferner ist in dem Wähler 60 eine Reihe 63 von Kontakten vorgesehen, welche sämtlich in Serie geschaltet sind (in der Zeichnung durch eine ununterbrochene Linie angedeutet), und auf der die Schalthebel· 60A, 60S und 60 C tragenden Welle ist ein mit diesen zusammenarbeitender zweiarmiger Schalthe-
bei 62 H angeordnet. Der Wähler'60 wird durch die Spule 61 mittels der Klinke 64 und des Schaltrades 65 betätigt, von denen die erstere so angeordnet ist, daß sie im angehobenen Zustande die Unterbrecherkontakte 66 öffnet, welche durch die Leitung 67 mit derjenigen Klemme der Antriebsspule 61 verbunden sind, an welche die Leitung 53 angeschlossen ist, und durch die Leitung 68 mit dem letzten Kontakt der Ruhereihe 63. Diejenige Klemme der Antriebsspule 61, an welche die Leitungen 53 und 67 nicht angeschlossen sind, ist mit der negativen Stromzuführungsklemme 69 verbunden. Die übrigen Sammelwähler 70, 80, 90, 100, 110 sind mit Antriebsspulen 71, 81, 91, ιοί. hi versehen, von denen je eine Klemme mit den Leitungen 54, 55, 56, 57 und 58 und den Leitungen 77, 87, 97, 107 und 117 verbunden ist. Die anderen Klemmen dieser Antriebsspulen sind mit den negativen Stromzuführungsklemmen 79, 89, 99, 109, 119 verbunden. Jeder Wähler ist mit drei Reihen von Wählkontakten versehen, welche, wie aus derZeichnung ersichtlich ist, mit A, B, C und H bezeichnet sind, in der gleichen Weise wie für den Wähler 60, und jede Reihe von Kontakten arbeitet mit zweiarmigen Schalthebeln 72 A, 72 B, 72 C usw. zusammen· Diese Schalthebel werden durch Klinken 74, 84, 94, 104 und 114 und die Schaltträger 75, 85, 95. 105 und 115 angetrieben.
In jeder Reihe jedes SammelWählers sind
24 Kontakte vorhanden. Diejenigen der Reihe A des Wählers 60 sind mit 60 A 1 bis 60 A 24, diejenigen der Reihe B mit 60 B ι bis 60 B 24 und diejenigen der Reihe C mit 60 C 1 Isis 60 C 24 bezeichnet.
Gleiche Reihen von Bezugszeichen werden für die Kontaktreihen der übrigen Sammelwähler benutzt, z. B. für die Kontakte in der Reihe B des Wählers 100 die Bezugszeichen iooJ3 bis 100 S 24. Die meisten dieser Bezugszeichen für die Kontaktreihen der Wähler sind in Abb. ι weggelassen und nur einzelne von ihnen eingetragen worden.
Da der nicht dargestellte Zuganzeiger die Bezeichnungen von drei aufeinanderfolgenden Zügen anzeigen soll, ist er mit drei Reihen von Lampen S, T und U versehen, die dem ersten, zweiten und dritten Zuge entsprechen. Da für jeden Zug 24 Bezeichnungen möglich sind, enthält jede Reihe 24 Lampen, 5 ι bis S 24 in der Reihe S, T ι bis T 24 in der Reihe T, Ut bis U 24 in der Reihe U, wobei eine Klemme jede der Lampen Si bis .S124 mit einer Leitung 120, eine Klemme der Lampen T 1 bis T 24 mit einer Leitung 121, und eine Klemme der Lampen CJi bis U 24 mit einer Leitung 122 verbunden ist. Die Kontakte 60 A 1, 70 A 1, 80 Ai, go A ι, ioo A ι und no A ι sind sämtlich an eine gemeinsame Leitung 123 angeschlossen, die mit der anderen Klemme der Lampe 6" 1 verbunden ist; die Kontakte 60 A 2, 70 A 2, 80 Az, 90 A 2, 100 A 2, und no At. sind in gleicher Weise an eine gemeinsame nicht dargestellte Leitung angeschlossen, die mit der anderen Klemme der Lampe S 2 verbunden ist. In ähnlicher Weise sind die übrigen Kontakte der Reihet jedes der Sammelwähler miteinander und mit den entsprechenden Lampen der Reihe 6" verbunden. Das System der Verbindungen mag kurz dahin durch die Angabe erläutert werden, daß der m-te Kontakt der Reihet in jedem der Sammelwähler an eine gemeinsame Leitung angeschlossen ist, die mit der m-ten Lampe der Reihe .S1 verbunden ist. In derselben Weise sind die Kontakte 60 Bi, 70 B i, 80 B i, 90 B i, 100 5 ι und iiojSi sämtlich an eine nicht dargestellte gemeinsame Leitung angeschlossen, die mit der Lampe T1 verbunden ist. Die Kontakte der Reihe B jedes der Sammelwähler sind miteinander und mit den entsprechenden Lampen der Reihe T verbunden, z.B. die Kontakte 60 B 4, 70 B 4, 80 B 4, 90 B 4, 100 B 4 und no B 4 durch die Leitung 124 mit der Lampe Γ4. Kurz gesagt, der m-te Kontakt der Reihe B jedes der Sammelwähler ist an eine gemeinsame Leitung angeschlossen, welche mit der m-ten Lampe der Reihe T verbunden ist. Schließlich ist auch der m-te Kontakt der Reihe C jedes der Sammelwähler an eine gemeinsame Leitung angeschlossen, der mit der m-ten Lampe der Reihe U in Verbindung steht. Die Kontakte 60 C 8, 70 C 8. 80 C 8, 90 C 8, 100 C 8 und no C 8 sind z. B. an eine Leitung 125 angeschlossen, die mit der Lampe U 8 in Verbindung steht. Das ganze Verbindungssystem zwischen den Sammelwählern und den Lampenreihen kann in der Weise gekennzeichnet werden, daß jeder m-te Kontakt der n-ten Reihe jedes der Sammelwähler mit der m-ten Lampe der η-ten Lampenreihe verbunden ist.
Wie bereits oben erw ahnt, ist zur Regelung der Löschung und Verteilung der Signale auf die Lampengruppen ein Zugwähler 125 mit vier Kontaktreihen A, B, C und H und mit zweiarmigen Schalthebeln 126A, 126B, 126'C Und 126// vorgesehen. Der Kontakt 125 Hi der Reihe Ii des Zugwählers 125 ist mit den Kontakten 125 H 7, 125 H 13 und 125 //19 derselben Reihe verbunden, die Kontakte. 12$ H 2, 125/18, 125//14 und 125 J-/20 (diese vier letzten Bezugszeichen sind in der Zeichnung nicht angegeben) sind in gleicher Weise miteinander verbunden usw. Die Kontakte der Reihen A, B und C sind miteinander, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in Verbindung. Jede der Zugwählerreihen enthält 25 Kontakte, von denen die letzten jeder
Reihe mit keinem elektrischen Stromkreis verbunden sind.
Der Schalthebel 62 H ist mit dem Kontakt 126 H ι verbunden und dadurch auch mit den Kontakten 126 H 7, 126 H 13 und 126 H 19. da diese mit dem Kontakt 126 H 1 in Verbindung stehen; der Schalthebel 72 H ist mit den Kontakten 126 H 2, 126 H 8, 126 H 14. und 12b-H 20, der Schalthebel 82 /-f mit den Kontakten 126 if 3 usw., der Schalter 92 H mit dem Kontakt 126 H 4, der Schalthebel 102 H mit dem Kontakt 126 ii 5 und der Schalthebel 122 H mit dem Kontakt 126 H 6 verbunden.
Die Schalthebel der Reihe A der Sammelwähler sind in gleicher Weise mit den ersten sechs Kontakten der Reihe A des Zugwählers 125 verbunden, wobei der Schalthebel 62 A mit dem Kontakt 125.! 1 in Verbindung steht usw.
Jn der Reihe B der Sammelwähler ist der Schalthebel 72 B mit dem Kontakt 125 B 1 verbunden, der Schalthebel 82 B mit dem Kontakt 125 B 2 usw., während der Schalthebel 62B mit dem Kontakt 125 B 6 verbunden ist.
In der Reihe C der Sammelwähler ist schließlich der Schalthebel 82 C mit dem Kontakt 125. C ι verbunden usw., der Schalthebel 62 C mit dem Kontakt 125 C 5 und Schalthebel 72 C mit dem Kontakt 125 C 6.
Der Zugwähler 125 ist mit einer Antriebsspule 127, einer Schaltklinke 128, einem Schaltrad 129 und Unterbreclierkontakten 130 versehen, welch letztere geöffnet werden, wenn die Klinke 128 bei der Erregung der Spule 127 angehoben wird. Eine Klemme der Spule 127 ist mit der negativen Stromzufiihrungsklemme 131 verbunden, während an die andere Klemme der Spule zwei Leitungen angeschlossen sind. Die eine von diesen beiden Leitungen, 132, ist mit den Unterbrecherkontakten 130 verbunden, während die andere Leitung 133 mit dem Oberkontakt 134/2 eines langsam wirkenden Relais 134 in Verbindung steht, dessen eine Klemme durch die Leitung 135 am Schalthebel 126 H angeschlossen ist. Die andere Klemme des Relais 134 ist mit einer Leitung 136 verbunden, deren eines Ende mit dem Kontakt 134/1 in Verbindung steht, während ihr anderes Ende am Kontakte 137 einer Löschtaste angeschlossen ist, welche so angeordnet ist, daß sie entweder durch einen Fußhebel geschlossen wird, wenn ein Zug den Bahnsteig verläßt, auf welchem der Zuganzeiger sich befindet, oder durch eine von einem Signalwärter oder anderem Beamten zu betätigende Taste. Der letzte Kontakt 125 C 25 der Reihe C des Zug-Wählers 125 ist durch eine Leitung 138 mit den Unterbrecherkontakten 130 verbunden. j Die Kontakte 137 sind durch eine Leitung 139 mit der positiven Stromzuführüngsklemme 140 verbunden, wobei eine geeignete Schmelzsicherung 141 vorgesehen ist, und an die Klemme 140 sind durch die Leitung 142 die Kontakte 134/1 angeschlossen. Die Zunge 143, die mit dem Oberkontakt 134/2 und dem Unterkontakt 134/3 zusammenarbeitet, ist mit der Klemme 140 durch eine Leitung 144 verbunden.
Von den Leitungen 120, 121 und 122 ist jede mit einer Klemme eines schnell wirkenden Relais 145, 146 und 147 verbunden, die mit' negativen Stromzuleitungsklemmen in Verbindung stehen, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Diese Relais 145. 146 und 147 sind mit Kontakten 145/1,' 1-46/1- und T47/1 versehen, die an eine gemeinsame Leitung 148 angeschlossen sind, die mit dem Kontakt 134/3 in Verbindung steht. Die Kontakte 145/1, 146/1 und 147/1 sind durch Leitungen 149, 150, 151 mit den Schalthebeln 126 .-J1 126 B und 126 C verbunden. Die Kontakte 145/1, 146/1 und 147/1 sind ebenfalls durch Leitungen 152, 153 und 154 mit Kontakten 37/2, ^yj^ und 37/4 des langsam wirkenden Relais 37 verbunden (diese Kontakte werden geöffnet, wenn das Relais erregt wird), und die Kontakte 73/2, 37/3 und 37/4 stehen durch eine gemeinsame Leitung 155 mit der Leitung 138 in Verbindung.. -
Die Wirkungsweise der Einrichtung am Empfangsende ist dann die folgende: Es sei angenommen, der Apparat befinde sich in der in Abb. ι dargestellten Stellung, d. h. alle Wähler befinden sich in ihrer normalen, unverschobenen Stellung. Wenn dann über die Leitungen W1 und W2 eine Reihe von Stromstößen gesendet wird, schließt das langsam wirkende Relais 37 seine Kontakte 37/1 und öffnet die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4. Durch das Schließen der Kontakte 37/1 wird ein Stromkreis über die Aiitriebsspule 39 geschlossen, der von der positiven Zuleitungsklemme 48 über die Kontakte 37/1 und die Leitung 50 nach der Spule 39 und nach der negativen Klemme 45 verläuft. Da das Relais 37 langsam wirkend ist, bleiben die Kontakte 37/1 geschlossen und die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4 offen, bis die Sendung der Stromimpulse beendet ist. Die Schaltklinke 52 bleibt daher in der angehobenen Stellung, und die Kontakte 43 bleiben offen, bis die Sendung der genannten Stromstoßserie beendet ist.
Da das Relais 38 schnell wirkend ist, schließen sich seine Kontakte 38/1 jedesmal, Avenn ein Stromimpuls ankommt, und jedesmal, wenn die Kontakte 38 L sich schließen, vervollständigen sie einen Stromkreis von der positiven Klemme 48 über die Leitung 5 J, Kontakte 38/1, Leitung 52, Schalthebel 41A,
Kontakt 40 A ι und der Leitung 53 nach der Antriebsspule 61 und von dort nach der negativen Klemme 69. Jedesmal, wenn sich die Kontakte 38/1 schließen, wird daher die Antriebsspule 61 erregt und die Klinke 64 angehoben. Jedesmal, wenn sich die Kontakte 38/1 wieder öffnen, fällt die Klinke 64 herab und schaltet den Schalterhebel 62^4 bis 62 H des Wählers 60 einen Schritt weiter. Auf diese Weise ist die Anzahl der Schritte, welche die Schalterhebel 62 A bis 62 H weiter bewegt werden, gleich der Anzahl der »Stromimpulse, die von der Sendestelle gesendet wird, d. h. das Niederdrücken der r-ten Sendetaste auf der Sendestation zwingt auf der Empfangsstation einen Sammelwähler, sich um r Schritte weiter zu bewegen. Wenn im vorliegenden Falle die Stromstoßserie aus nur einem einzigen Stromstoß besteht, so schließen sich die Kontakte 38/1 nur einmal, und die Schalterhebel 62 A bis 62 H bewegen sich nur einen Schritt weiter, d. h. der Schalterhebel 62 A kommt mit dem Kontakt 60 A ι in Berührung.
Nach Beendigung der Stromstoßserie (in diesem Falle des einzigen Stromstoßes) kann das Relais 37 seine Kontakte 37/1 öffnen, wodurch die Antriebsspule 39 stromlos wird, so daß die Klinke 52 herabfallen und die Schalterhebel 41 A und 46 B um einen Schritt weiter bewegen kann. Zu gleicher Zeit öffnen sich die Kontakte 37/1, während sich die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4 schließen. Es besteht nun ein Stromkreis von der.positiven Klemme 140 über die Leitung 144, Zunge 143, Unterkontakt 134/3, Leitung 148 und 155, Kontakt 37/2, Leitungen 152 und 149, Schalterhebel 126 A und Kontakt 125 A 1 nach dem Schalterhebel 62 A. Da der Schalterhebel 62 A sich auf dem ersten Kontakt (Kontakt 60 A 1) der Reihe A des Wählers 60 befindet, wird die erste Lampe Sl der Reihe S aufleuchten, wobei die Verbindung über die Leitung 123 nach der Lampe S 1 geht und durch die Leitung 120 nach dem Relais 145 und dem entsprechenden negativen Pol. Da nun das Relais 145 erregt wird, schließen sich seine Kontakte 145/1, und die Verbindung zwischen dem Schalterhebel 126 A und der positiven Stromzuleitungsklemme 140 besteht nun unabhängig von den Kontakten 37/2, da die Verbindung nunmehr über die Leitung 149, Kontakte 145/1, Leitung 148, Unterkontakt 134/3, Zunge 143 und Leitung 144 hergestellt ist.
Die Aufspeicherung der ersten Anzeige in dem Sammelwähler 60 und ihre Kenntlichmachung auf dem Zuganzeiger durch das Aufleuchten der Lampe 5 1 ist nun beendet, und die Einrichtung ist zur Aufnahme einer zweiten Anzeige bereit.
Wenn eine zweite Anzeige gesendet wird, veranlaßt die neue Stromstoßserie wiederum das Relais 37, seine Kontakte 37/1 geschlossen zu halten, bis die Serie beendet ist, und die Antriebsspule 39 wird wiederum erregt, und die Klinke 52 bleibt so lange angehoben, als die Übertragung der Serie dauert. Zu gleicher Zeit werden die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4 geöffnet, aber die Lampe 6" 1 erlischt nicht, weil die Kontakte 145/1 geschlossen bleiben. Bei dieser zweiten Anzeige werden jedoch, da der Schalthebel 41 A nun mit dem Kontakt 40 A 2 in Berührung ist, die Kontakte 38/1 durch die Leitung 52, den Schalthebel 41 A, Kontakt 40 A 2 und Leitung 54 mit der Antriebsspule 71 verbunden. Wenn z. B. die zweite Stromstoßserie aus vier Impulsen besteht, schließen und öffnen sich die Kontakte 38/1 viermal, die Schalthebel 72 A bis 72 H machen vier Schrittbewegungen, und der Schalthebel 72 B kommt somit mit dem Kontakt 70 B 4 in Berührung.
Nachdem die zweite Stromimpulsserie beendet ist, wird das Relais 37 stromlos, die Kontakte 37/1 öffnen sich und die Schalthebel 41 A und 41 B bewegen sich einen Schritt weiter, so daß der Schalterhebel 41 A mit dem Kontakt 40 A 3 in Berührung kommt. Gleichzeitig werden die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4 geschlossen. Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 140 über Leitung 144, Zunge 143, Unterkontakt 134/3, Leitungen 148 und 155, Kontakte 37/2 und Leitungen 153 und 150 nach dem Schalterhebel 126 B, der mit dem Kontakt 125 B 1 in Berührung steht. Der letztere Kontakt ist j edoch, obwohl er der erste in der Reihe B des Wählers 125 ist, mit dem Schalter hebel der Reihe B des zweiten Sammelwählers verbunden. Die Verbindung von dem Schalterhebel 126B geht daher von dem Kontakt 125 B ι nach dem Schalterhebel 72 B, Kontakt 70 B 4, Leitung 124, Lampe Γ 4, Leitung 121 und Relais 146 nach der entsprechenden negativen Klemme, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist. Die Lampe T 4 leuchtet infolgedessen auf, und das Relais 146 wird erregt und schließt seine Kontakte 146/1, welche die Kontakte 37/3 in der gleichen Weise parallel schalten wie die Kontakte 145/1 und die Kontakte 37/2 parallel schalten, so daß die Lampe T 4 nicht erlischt, wenn die Kontakte 37/3 sich demnächst wieder öffnen.
Bei dem Empfang einer dritten Anzeige bleiben die Kontakte 37/1 wie vorher während des Empfanges der Stromstoßserie geschlossen und öffnen sich wieder, wenn die Serie beendet ist, wodurch die Schalthebel 4.1 Λ und 415 einen Schritt weiter zu machen gezwungen sind. Während die Stromimpuls-
Serie jedoch übertragen wird, bleibt der Schalterhebel 41 A auf dem Kontakt 40 A 3, und die Serie von z. B. acht Impulsen wird durch den Kontakt 40 A 3 und Leitung 55 auf die Antriebsspule 81 des Sammelwählers 80 übertragen. Der Sammelwähler 80 führt infolgedessen acht Schrittbewegungen aus. Nach Beendigung der Stromimpulsserie schließen sich die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4, und es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 140 über Leitung 144, Zunge 143, Unterkontakt 134/3, Leitungen 148 und 155, Kontakte 37/4 und Leitungen 154 und 151 nach dem Schalthebel 126 C, der auf dem Kontakt 125 C 1 steht. Da dieser letzte Kontakt, welcher der erste in der Reihe C des Zugwählers 125 ist, mit dem Schalthebel der Reihe C des dritten Sammelwählers verbunden ist, wird der Stromkreis von dem Schalthebel 126 C durch den Kontakt 125 C i, Schalthebel 82 C, Kontakt 80 C 8, Leitung 125, Lampe U 8, Leitung 122 und Relais 147 nach der betreffenden negativen Stromzuleitungsklemme vervollständigt, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die Lampe U 8 leuchtet demgemäß auf, und das Relais 147 wird erregt und schließt seine Kontakte 147/1, welche die Kontakte 37/4 parallel schalten. Die Lampe U 8 erlischt infolgedessen nicht, wenn die Kontakte 37/4 wieder geöffnet werden.
Nach Empfang der nächsten Stromstoßserie über die Leitungen W 1 und W 2 werden entsprechende Impulse über den Kontakt 40 A 4 und Leitung 56 nach dem Sammelwähler 90 übertragen, und wenn diese Serie beendet ist, machen die Schalthebel 41 A und 41 B eine weitere Schrittbewegung, wodurch der Schalterhebel 41A auf den Kontakt 40 A 5 zu stehen kommt. Die nächste Stromstoßserie wird demgemäß auf den Wähler 100 übertragen usw.
Die Zahl der Sammelwähler ist gleich der Höchstzahl von Eisenbahnzügen, welche sich auf der Strecke des Schienengleises zwischen der Sendestation und der Empfangsstation befinden können. Im vorliegenden Falle muß daher, ehe die siebente Anzeige gesendet wird, mindestens eine der früheren Anzeigen in der später zu beschreibenden Weise gelöscht worden sein, und der Sammelwähler 60 und möglicherweise die folgenden Sammelwähler müssen in ihre Normalstellung zurückgebracht worden sein. Er befindet sich daher in einem Zustand, der eine weitere Aufspeicherung einer Anzeige ermöglicht, und es ist ersichtlich, daß, da nach Beendigung der sechsten Stromimpulsserie der Schalthebel 41 A sich auf dem Kontakt 40 A 7 bewegt, die siebente Stromimpulsserie auf den Kontakt 40 A 7 übertragen wird. Da dieser letzte Kontakt mit dem Kontakt 40 A 1 in Verbindung steht, wird diese siebente Serie auf den Sammelwähler 60 übertragen. In gleicher Weise wird die achte Stromimpulsserie auf den Kontakt 40 A 8 und von dort auf den Kontakt 40 A 2 und auf den Sammelwähler 70 übertragen usw. Wenn schließlich die 24. Stromimpulsserie beendet ist, bewegt sich der Schalterhebel 41B auf den Kontakt 40 B 24. Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 46 über den Schalthebel 41 B, den Kontakt 40 B 24, die Leitung 42, Unterbrecherkontakte 43, Leitung 44 und Antriebsspule 39 nach der negativen Klemme 45. Die Spule 39 wird demzufolge erregt, und der Wähler 40 wird genötigt, eine Schrittbewegung auszuführen, worauf er zum Empfang der 25. Anzeige bereit ist, da die Schalthebel 41 A und 41 B zweiarmig sind.
Der Löschvorgang vollzieht sich in folgender Weise: Wenn die Löschkontakte 137 geschlossen werden, wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 140 über Leitung 139, Kontakte 137, Leitung 136, langsam wirkendes Relais 134, Leitung 135, Schalterhebel 126 H, Kontakt 125 H 1, Schalterhebel 62 H — und da eine Anzeige in dem Wähler 60 aufgespeichert wird, wird der Schalterhebel 62 H aus der in Abb. 1 gezeigten Stellung verschoben und gelangt auf einen Kontakt der Ruhereihe 63 —, Ruhereihe 63, Leitung 68, Unterbrecherkontakte 66, Leitung 67 und Antriebsspule 61 nach der negativen Klemme 69 hergestellt. Die Antriebsspule 61 wird demgemäß erregt, hebt die Klinke 64 an und öffnet die Kontakte 66, wodurch es sich selbst stromlos macht. Diese schrittweise Bewegung dauert so lange an, als der Schalthebel 62 H mit der Ruhereihe 63 in Berührung ist. Wenn jedoch diese Schalthebel ihre Normalstellung erreichen, wird der Kontakt mit der Ruhereihe 63 unterbrochen, und die schrittweise Bewegung setzt sich fort. Zu derselben Zeit schließt das Relais 134, wenn es erregt wird, seine Kontakte 134/1. Durch das Schließen der Kontakte 134/1 wird ein Stromkreis über die Leitung 142, Kontakte 134/1 und Leitung 136 im Nebenschluß mit den Kontakten 137 hergestellt, so daß das Relais 134 nicht sofort stromlos wird, wenn die Kontakte 137 geöffnet werden.
Durch die Erregung des Relais 134 wird auch die Zunge 143 von dem Unterkontakt 134/3 abgehoben und mit dem Oberkontakt 134/2 in Berührung gebracht. Die Unterbrechung des Stromkreises durch den Unterkontakt 134/3 bewirkt das Löschen der Lampen S i, T 4 und U 8 und macht die Relais 145, 146 und 147 stromlos, so daß ihre Kontakte 145/1, 146,1 und 147/1 geöffnet werden. Das Schließen des Stromkreises von der posi-
IO
tiven Klemme 140 über die Leitung 144, Zunge 143, Oberkontakt 134/2, Leitung 133 und Antriebsspule 127 nach der negativeti Klemme 131 bewirkt die Erregung der Spule 127, so daß sie ihre Klinke 128 anhebt. Wenn der Wähler 60 in seine Ruhestellung gelangt ist und der Schalterhebel 62 H nicht länger mit der Reihe 63 in Berührung ist, wird die Stromzufuhr zu dem Relais 134 unterbrochen, die Kontakte 134/1 öffnen sich, und die Zunge 143 fällt von dem Kontakt 134/2 auf den Kontakt 134/3.
Durch die Unterbrechung der Stromzufuhr zu dem Kontakt 134/2 wird die Antriebsspule 127 stromlos, die Klinke 128 fällt herab, und der Zugwähler 125 macht eine weitere Schrittbewegung. Es ist aus diesem Grunde klar, daß, wenn beim nächstfolgenden Löschen die Kontakte 137 geschlossen werden, der Ström «ο dem Schalthebel 72 H des zweiten Sammelwählers (Wähler 70) zugeführt wird und daß beim zweitmaligen Schließen der Löschkontakte 137 der zweite Sammelwähler in die Ruhestellung zurückgebracht wird. Diese *5 Weiter bewegung des Wählers 125 wird jedesmal fortgesetzt, wenn die Löschkontakte 137 geschlossen werden, und die gesammelten Anzeigen werden infolge.dessen nacheinander in der Reihenfolge gelöscht, in welcher sie empfangen worden sind. Da ferner der Kontakt 125 H 7 mit dem Kontakt 125 H 1 verbunden ist, wird das siebente Schließen der Löschkontakte 137 den ersten Sammelwähler in die Ruhestellung bringen, während das achte Schließen den zweiten Sammelwähler in die Ruhestellung bringt usw.
Das Wiederschließen des Stromkreises über den Unterkontakt 134/3 bewirkt eine Wiederzuführung des Stromes über die Leitung 155, Kontakte 137/2, 37/3 und 37/4 und Leitungen 152, 153 und 154 nach den Schalthebeln 126 A, 126 B, und 126 C. Da diese Schalthebel bei der Stramlosmaohung der Spule 127, wie oben beschrieben, einen Schritt weiter bewegt worden- sind, befinden sie sich nun auf den nicht bezeichneten Kontakten 125 A 2, 125 B 2 und 125 C 2. Infolgedessen wird von dem Schalthebel 126 A über den Kontakt τ2ζΑ nach dem Schalthebel 72^ Strom zugeführt, und da der Wähler 70 such vier Schritte weiter bewegt hat, befindet sich der Schalthebel 72 A auf dem nicht bezeichneten Kontakt 70 A 4, und es wird eine Verbindung von dem letztgenannten Kontakt durch die nicht gezeigte Leitung nach der Lampe S 4 hergestellt und von da über die Leitung 120 nach dem Relais 145 und der entsprechenden Stromziuleitungsklemme. Es ist ersichtlich, daß die vorher in der Reihe T des Zuganzeigers gegebenen Anzeige, welche dem zweiten Zuge entspricht, nun in die Reihe 6" des Zuganzeigers gegeben winl, welche dem ersten Zuge entspricht.
In gleicher Weise wird, da der Schalthebel 126 B nun auf dem Kontakt 125 B 2 Euht, dem Schalthebel 82 B Strom zugeführt; und da der dritte Sammelwähler vorher acht Stromimpulse empfangen hat, befindet .sich der Schalthebel 82 B auf dem Kontakt 80 B 8, und der Strom fließt dann 'durch die mit ihm verbundene, nicht dargestellte Leitung nach der Lampe T 8 und durch Leitung 121 und Relais 146 nach der entsprechenden negativen Klemme. Auf diese Weise erscheint die vorher in der Reihe U für den dritten Zug erschienene Anzeige nunmehr in der Reihe T für den zweiten Zug.
Schließlich wird, da der Schalthebel 126 C auf dem Kontakt 125 C 2 ruht, dem Schalthebel 92 C Strom zugeführt, und in der Reihe U leuchtet entsprechend der im vierten Sammelwahler aufgespeicherten Anzeige eine Lampe auf.
Die Relais 145, 146 und 147 sind somit sämtlich erregt, schließen ihre Kontakte 145/1, 146/r und 147/r, und die Lampen erlöschen nicht, wenn die nächste Stromimpulsserie von der Sendestation die Kontakte 37/2, 37/3 und 37/4 nötigt, sich zu öffnen.
Man erkennt also, daß jedesmal, wenn ein Zug gelöscht wird und der Zugwähler 125 eine weitere Schrittbewegung ausführt, ein neuer Satz von Anzeigen auf dem Zuganzeiger erscheint, da die Anzeige »erster Zug heraus« gelöscht wird, wodurch die Anzeige »zweiter Zug heraus« zu »erster Zug heraus«, die Anzeige »dritter Zug heraus« zu »zweiter Zug heraus« wird und eine neue Anzeige für »dritter Zug heraus« erscheint, und da die Kontakte in der vorher beschriebenen Weise und in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise untereinander verbunden sind, wiederholt sich der Vorgang in einem neuen Kreislauf.
Schließlich ist zu bemerken, daß, wenn die 24. Anzeige gelöscht worden ist und der Schalthebel 126 C sich auf den Kontakt 125 C 25 bewegt hat, Strom von der positiven Klemme 140 über die Leitung 144, Zunge 143, Kontakt 134/3, Leitungen 148 und 155, Kontakte 37/4, Leitungen 154 und 151, Schalthebel 126C, Kontakt 125 C 25, Leitung 138, Unterbrecherkontakte 130, Leitung 132 und Antriebsspule 127 nach der negativen Klemme 131 zugeführt wiird. Die Spule 127 wird dadurch erregt und der Wähler 125 genötigt, eine Schrittbewegung zu machen, wodurch er noch einmal in seine wirksame Stellung gelangt.
Die in den Abb. 2 und 3 gezeigte Anordnung ist eine vervollkommnete Ausführung der Einrichtung nach Abb. ι. Wenn bei dieser
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der Signalwärter verfehlen sollte, die Löschtaste P 25 niederzudrücken, bevor er die der nächsten Anzeige entsprechende Taste niederdrückt, so wird das System bei der Cbertragung der'genauen Anzeige versagen, wenn ■diese nächste Taste niedergedrückt wird. Die in den Abb. 2 und 3 gezeigte Anordnung sichert die richtige Arbeitsweise der Sendevorrichtung durch Fortfall der Löschtaste und durch eine solche Anordnung, daß, wenn der Sendewähler beim Niederdrücken einer Taste sich in einer verschobenen Stellung befindet, der Wähler erst in die Ruhelage gebracht wird, ohne die Stromimpulse in die Leitung zu senden, und erst dann um die gewünschte Schrittzahl weitergeschaltet wird,· um die richtige Anzahl von Impulsen zu übertragen. Ferner ist ein Anzeiger an der Sendestation angeordnet, um anzuzeigen, wenn die Sammelwähler an der Empfangsstation bereits mit Anzeigen versehen sind. Das System ist ferner so eingerichtet, daß, wenn die Sammelwähler sich sämtlich in diesem Zustand befinden (im folgenden als * belegt« bezeichnet), die Anzeige, welche der letzten niederzudrückenden Taste entspricht, selbsttätig an der Sendestelle aufgespeichert wird (weil jede Taste in der niedergedrückten Stellung bis zu dem darauffolgenden Niederdrücken einer Taste verriegelt wirdj und selbsttätig nach der Empfangsstation übertragen wird, sobald ein Sammelwähler auf der Empfangsstation in die Ruhestellung gelangt ist. Das System ist ferner so eingerichtet, »daß, wenn \vährend des Löscheus eine Sendetaste niedergedrückt wird, die Anzeige auf der Sendestation aufgespeichert und der Empfang dieser Anzeige durch die Sammelwähler auf der Empfangsstation verhindert wird, bis der Löschvorgang beendet ist. In gleicher Weise wird, wenn eine Anzeige im Empfangsstadium ist und ein Löschungsversuch gemacht wird, dieses Löschen nicht eher bewirkt werden können, bis der Empfang des Signals beendet ist.
Der in den Abb. 2 und 3 dargestellte Zuganzeiger soll unter denselben Bedingungen arbeiten wie der Zuganzeiger nach Abb. 1, d. h. er ist so eingerichtet, daß er irgendeine von 24 Anzeigen für drei aufeinanderfolgende Züge geben und bis zu sechs Anzeigen aufspeichern kann. Der Sendeschalter besteht aus 24 Sendetasten, die mit P 1 bis P 24 bezeichnet sind; eine Löschtaste ist in diesem Falle nicht vorhanden. Die Sendetasten sind in einem Kreise angeordnet und mit drei Sätzen von Kontakten versehen, die durch Anhängen der Buchstaben α, b, c usw., z. B. P 4 a, P 4b und P 4 c, bezeichnet sind. Der Schalter selbst ist in den Abb. 5 und 6 dargestellt und weiter unten ausführlich beschrieben. Vorläufig genügt es, zu sagen, daß, sobald eine Taste heruntergedrückt wird, diese in dieser Stellung durch eine Riegelplatte verriegelt wird, bis eine zweite Taste niedergedrückt wird, wodurch die erste Taste freigegeben wird und in ihre Ruhelage zurückkehren kann. Ferner sind besondere Kontakte c vorgesehen, die während der Bewegung der Riegelplatte beim Niederdrücken einer Taste geschlossen werden. Diese Kontakte c öffnen sich wieder, sobald die Riegelplatte ihre Bewegung beendet hat. Wenn irgendeine Taste niedergedrückt wird, werden ihre α-Kontakte geöffnet und ihre fr-Kontakte geschlossen. Die r-Kontakte sind Vollhubkontakte, d. h. sie werden erst geschlossen, wenn die Taste um ihr größtes Maß niedergedrückt wird, öffnen sich aber wieder, sobald der Fingerdruck des Signalwärters auf die Taste aufhört, und werden nicht durch die in der niedergedrückten Stellung durch die Riegelplatte verriegelte Taste geschlossen gehalten. Wenn bei dieser Anordnung eine Taste nur leise niedergedrückt wird, werden die c-Kontakte noch nicht geschlossen, und es sind aus diesem Grunde die Kontakte c vorgesehen, weil in diesem Falle die letztgenannten Kontakte durch die Bewegung der Riegelplatte geschlossen werden. Die Kontakte c können aber die c-Kontakte nicht völlig ersetzen, denn wenn es wünschenswert ist, dieselbe Anzeige zweimal hintereinander zu senden, so werden die Kontakte c durch den zweiten Druck auf die Taste (da die Taste bereits in der niedergedrückten Stellung verriegelt ist) nicht geschlossen, sondern der zweite Druck schließt die Kontakte c noch einmal.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, ist die positive Stromzuleitungsklemme 156 durch die Leitung 157 mit der Klemme 158 verbunden und von da mit dem Oberkontakt der Kontakte Pia, deren ZungeP1 mit dem Oberkontakt der Kontakte P 2 a in Verbindung steht. Die Zunge P 2 ist wiederum mit dem Oberkontakt der Kontakte P 3 α verbunden usw. Die Klemme 158 ist durch die Leitung
159 ebenfalls mit den Kontaktenc verbunden. An der Sendestelle ist ein Stromimpuls-
wähler 160 vorgesehen, welcher drei Kontaktreihen A, B und /-/ besitzt, von denen die letztere eine Ruliereihe ist, deren Kontakte sämtlich untereinander verbunden sind. Mit den Kontaktreihen A, B und H des Wählers
160 stehen Schalthebel 161 A, 161 B und
161 H in Berührung, die durch die Antriebsspule 162 mit Hilfe der Schaltklinke 163 und des Schaltrades 164 schrittweise betätigt werden. Die Schaltklinke 163 ist so angeordnet. daß sie die Unterbrecherkontakte 165 bei ihrem Anheben öffnet.
Die Reihe A des Wählers 160 umfaßt 25 Kontakte 160 A 1 bis 160 A 25 (von denen in Abb. 2 bei den meisten die Bezugszeichen weggelassen sind), von denen die Kontakte 160 A 1 bis 160 A 24 mit den Zungen P ι bis P 24 verbunden sind. Die Reihe B des Wählers 160 umfaßt 26 Kontakte 160 B ι bis. 160 B 26 (von denen in Abb. 2 ebenfalls die meisten Bezugszeichen fortgelassen sind), von denen die Kontakte 160 B 2 bis 160525 je mit einer Klemme der 24 Anzeigelampen L ι bis L 24 verbunden sind, von denen jede einer der Tasten P 1 bis P 24 entspricht. Eine 25. Lampe L 25 ist zu dem Zwecke vorgesehen, durch ihr Aufleuchten die vollständige Belegung der S ammel wähler auf der Empfangsstation anzuzeigen. Eine Klemme dieser Lampe ist mit dem Kontakt 160 B 26 verbunden, während der Kontakt 160 B ι mit einer Klemme eines später zu beschreibenden Relais E in Verbindung steht. Die Stillsetzung des Wählers 160 und die Regelung der Stromimpulse in die die Sendestation mit der Empfangsstation verbindenden Streckenleitungen Wt und W 2 wird mit Hilfe dreier Relais D, B und F bewirkt, und um die Wirkungsweise dieser Relais besser verständlich zu machen, sei nun auf die Abb. 4 Bezug genommen, die in analytischer Form einen typischen Stromkreis zeigt, der aus dem Gesamtstromschema herausgenommen ist und die Wirkungsweise der in Abb. 2 gezeigten Anordnung veranschaulicht. Selbstverständlich sind, wenn der Ruhestellungswähler 160 außer Betrieb ist oder keine Sendung von Strömimpulsen nach der Empfangsstation stattfindet, d. h. wenn der Sender in Ruhe ist, alle Relais stromlos.
Angenommen, die vorher niedergedrückte Taste sei die Taste P 16 gewesen, so stehen die Schalthebel 161 A und 161 B auf den Kontakten 160 A 16 und 160 B 16, und der Schalthebel 161 H steht auf einem Kontakt der Ruhereihe, und die Lampe L 16 leuchtet.
Ein typischer Stromkreis für eine Lampe, z. B. der Lampe L 16, ist weiter unten beschrieben. Bei dem Niederdrücken einer Taste, z.B. der Taste P 3, öffnen sich die Kontakte P 3 σ, während sich die Kontakte P 3 b schließen, und jeder oder beide der KontakteP3c und c' werden augenblicklich geschlossen. Da das Relais E stromlos ist, werden die Kontakte E 4 geschlossen, und es wird ein Stromkreis von der positiven Klemme entweder über P 3 c oder c', Kontakte E 4 und Relais F nach der negativen Klemme hergestellt, so daß das Relais F erregt wird und seine Kontakte Pi, P 2 und P 4 zu schließen und die Kontakte P 3 und P 5 zu öffnen genötigt ist. Relais E ist nicht erregt, denn die Kontakte E 2 sind bereits offen, da das Relais E, wie vorher beschrieben, anfänglich stromlos ist und der Schalthebel 161B anfänglich nicht auf dem Kontakt 160 B ι steht.
Das Schließen der Kontakte P 1 macht das Relais nur so lange selbsthaltend, als das Relais E stromlos bleibt, so daß das Öffnen der Kontakte c', wenn die Bewegung der Riegelplatte aufhört, und das Öffnen der "Vollhub- kontakte P 3 c nicht die Stromlosmachung des Relais P verursacht. Das Öffnen des Kontaktes P 5 bewirkt die Öffnung des Stromkreises der Lampe L 3 und auch desjenigen der anderen die Bestimmung anzeigenden Lampen, deren Stromkreise nicht in Abb. 4 gezeigt sind, so daß die vorerwähnte Lampe L16 gelöscht wird, aber nicht den Stromkreis der die volle Belegung der Sammelwähler anzeigenden Lampe L 25 beeinträchtigt, so daß die letztere, wenn sie bereits leuchtet, auch in diesem Zustande bleibt.
Durch das Schließen der Kontakte P 4 wird ein Stromkreis von der positiven Klemme durch den Schalthebel 161H, die Ruhereihe H des Wählers 160, Kontakte P 4, langsam wirkendes Relais D und Unterbrecherkontakte 165 nach der negativen Klemme hergestellt. Infolgedessen wird das Relais D erregt, schließt die Kontakte Pi, und die Antriebsspule 162 wird erregt. Die Schaltklinke 163 wird demgemäß angehoben, wobei sie die Unterbrecherkontakte 165 trennt, worauf das Relais D stromlos wird und die Kontakte D1 sich öffnen können. Die Antriebsspule 162 wird nun stromlos und gibt die Schaltklinke 163 frei, so daß der Wähler 160 eine Schrittbewegung ausführt und die Kontakte 165 sich wieder schließen. Diese schrittweise Bewegung wird wiederholt, bis schließlich die Schalthebel 161A, 161 B und 161 H die in Abb. 4 gezeigte Stellung erreichen, worauf der Erregerstromkreis für das Relais D unterbrochen wird, seine Kontakte!) 1 und D 2 sich öffnen und die schrittweise Bewegung aufhört.
Die Außerbetriebsetzung des Schalthebels 161 B stellt jedoch einen Stromkreis von der positiven Klemme über die Kontakte P 3 b nach dem Schalthebel 161 B her, welcher sich, no auf dem Kontakt 160 B 1 befindet, und von da durch das langsam wirkende Relais E und über die Streckenleitung W 1 nach der Empfangsstation. Wenn die Sammelwähler an der Empfangsstelle nicht vollständig belegt sind, wird ein Stromkreis über die Rückleitung W 2 nach der negativen Klemme hergestellt. Wenn die Aufspeicherung nicht vollständig ist, schließt das Relais £ nun die Kontakte E 1, E 2 und E 5 und öffnet die Kontakte E 3, E 4 und E 6.
Durch das Öffnen der Kontakte P, 3 und
E 4 wird das Relais F stromlos (wenn der Signalwärter nicht weiter auf die Sendetaste drückt, in welchem Falle die Kontakte P 3 c geschlossen bleiben), und demgemäß werden die Kontakte F 1, F 2 und F 4 geöffnet und die Kontakte F 3 und F 5 geschlossen.
Durch das Schließen der Kontakte F 3 wird ein Stromkreis von der positiven Klemme über die Kontakte P 3 b, Kontakte £ 5 (da das Relais B nun erregt ist), Kontakte F 3, Kontakte 160 A 25 (welcher als in die in Abb. 4 gezeigte Stellung übertragen gezeigt ist), Schalthebel 161A, KontakteE 1, Relais D und Unterbrecherkontakte 165 nach der negativen Klemme hergestellt· Das Relais D wird demgemäß wieder erregt, und der Wähler 160 führt, wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, eine Schrittbewegung aus, durch welche der Schalthebel 161 A auf den Kontakt 160 A 1 gebracht wird. Wie aus Abb. 2 zu ersehen ist, sind die Kontakte 160 A ι und 160.42, wenn die Taste P 3 niedergedrückt wird, stromführend, aber der Kontakt 160 A 3 ist stromlos. Wenn der Schalthebel 161 A den Kontakt 160 A 1 erreicht, wird das Relais D noch einmal erregt und die Schrittbewegung wiederholt. Da der Kontakt 160 A 2 ebenfalls stromführend ist, macht der Wähler eine weitere Schrittbewegung, da aber der Kontakt 160 A 3 stromlos ist, hört die Schrittbewegung auf.
Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, daß das Relais E erregt wird, wenn der Schalthebel 161 B auf dem Kontakt 160 B 1 und der Schalthebel 161A auf dem Kontakt 160 A 25 steht, und es schließt dann die Kontakte E 2. Wenn die Taste P 3 niedergedrückt worden ist und die Schalthebel 161 A und 161 B sich drei Schritte weiter bewegt haben, wird das Relais D die Kontakte D 2 dreimal schließen und wieder öffnen- Das Relais E ist langsamer wirkend als das Relais D, so daß die Kontakte des Relais E (und im besonderen die Kontakte E 2) sich während der schrittweisen Bewegung nicht öffnen. Das dreimalige Schließen der Kontakte D 2 bewirkt auf diese Weise die Absendung von drei Stromstößen nach der Empfangsstation über die Streckenleitung Wi. Nachdem die Schrittbewegung beendet ist, bleiben die Kontakte D 2 lange genug offen, um das Relais E stromlos werden und die Kontakte E 1, E 2 und E 5 sich öffnen und die Kontakte £ 3, £ 4 und E 6 wieder schließen zu lassen.
Für die Lampe L 3 wird nun ein Stromkreis hergestellt von der positiven Klemme über die Kontakte P 3 b, Schalthebel 161 B, Kontakt 160 5 4, Lampe L 3, Kontakte F 5 und F 6 und Widerstand R nach der negativen Klemme. Die entsprechende Lampe leuchtet daher auf und zeigt dem Wärter an, daß die gewünschte Anzeige übertragen worden ist.
Im vorhergehenden ist ausgeführt worden, daß die Erregung des Relais E über die Streckenleitungen W 1 und W 2 und über die Sammelvorrichtung an der Empfangsstation bewirkt wird. Bei voller Belegung der Sammelwähler ist der Stromkreis für das Relais E geöffnet, und es wird infolgedessen nicht mehr erregt. Die Kontakte E 3 bleiben demgemäß geschlossen, das Relais F bleibt erregt, und die Kontakte F 5 bleiben deshalb offen. Da die Wähler jedoch nun in der Ruhestellung und die Kontakte E 6 geschlossen sind, wird ein Stromkreis von der positiven Klemme über die Kontakte P 3 b, Schalthebel 161 B, Kontakt 160 B 26, Lampe L 25, Kontakte E 26 und einen geeigneten Widerstand R hergestellt. Die volle Belegung anzeigende Lampe L 25 leuchtet demzufolge auf und gibt dadurch dem Wärter das erforderliche Warnungszeichen.
Man erkennt also, daß, wenn die Sammelwähler auf der Empfangsstation voll belegt sind, die Absendung einer weiteren Anzeige verhindert wird, wenn der Wähler 160 in die Ruhestellung gelangt ist. Sobald aber einer der Sammelwähler an der Empfangsstation in die Ruhestellung gelangt, wird der Stromkreis zwischen der Streckenleitung W 1 und einer negativen Klemme wieder hergestellt, das Relais E wird über die Kontakte b, Schalthebel 161 B, Kontakt 160 B 1 und die betreffende Streckenleitung erregt, und der Sendevorgang wird dann selbsttätig beendet, wobei das Öffnen der Kontakte E 6 bei der Erregung der Relais E die Lampe L 25 zum Erlöschen bringt·
Um die genaue Wirkungsweise der in Abb. 2 gezeigten Anordnung zu erläutern, möge sie im folgenden mit besonderer Bezugnahme auf diese Abbildung beschrieben werden: Es sei angenommen, daß die Taste P 3 vorher niedergedrückt worden und die Absendung der Anzeige beendet ist, wie mit Bezugnahme auf Abb. 4 beschrieben ist. Der Wähler 160 wird dann aus der Ruhestellung drei Schrittbewegungen ausgeführt haben und die Lampe L 3 zum Aufleuchten gekommen sein.
Es sei nun angenommen, daß die Taste P 4 niedergedrückt wird. Die Taste P 3 wird freigegeben, die Kontakte P 3« schließen sich, und die Kontakte P 3 b öffnen sich. Die Kontakte P 4 α sind offen, die Kontakte P 4b sind geschlossen, und die Kontakte P 4c und oder die Kontakte c' schließen sich für einen AtT-genblick." Es wird nun eine Verbindung von der positiven Klemme 156 über die Leitung nach der Klemme 158 und Leitung 159
und von da entweder durch die Ringleituiig
166 und Kontakte P 4 c nach der Ringleituiig
167 oder durch die Kontakte c' nach der Ringleitung 167 hergestellt: Von Ringleitung 167 wird eine Verbindung über die Leitungen 168 und 169, Kontakte £ 4, Relais F und Leitung 170 nach der negativen Klemme 171 geschaffen.
Das Relais F wird demgemäß erregt, schließt die Kontakte Fi, F 2 und F 4 und öffnet die Kontakte F 3 und F 5. Durch das Öffnen der letzteren kommt die Lampe L 3 zum Erlöschen. Durch das Schließen der Kontakte F 1 wird ein Haltestromkreis für das Relais F über die Kontakte £ 3 hergestellt, solange das Relais £ stromlos ist, wie dies mit Bezug auf die Abb. 4 beschrieben worden ist. Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 156 über die Leitung 172, Schalthebel 161 H, Ruhereihe H des Wählers 160, Leitung 173, Kontakte F 4, Leitung 174, Relais D, Leitung 175, Unterbrecherkontakte 165, Leitung 176 und Leitung 170 nach der negativen Klemme 171.
Das Relais D wird demgemäß erregt, schließt die Kontakte D 1 und erregt die Antriebsspule 162, so daß der Wähler 160 sich einen Schritt weiter zu bewegen genötigt ist. Da die Kontakte Pia, P 2 α und P 3 α sämtlich geschlossen sind, sind die Zungen P 1, P 2 und P 3 sämtlich über die Klemme 158 mit der positiven Stromzuleitungsklemme 156 verbunden, und die Kontakte 160 Ai, 160 A 2 und 160^3, die durch die Leitungen 177, 178 und 179 mit den Zungen Pi, P 2 und P 3 in Verbindung stehen, sind demgemäß stromführend. Das Relais D wird daher erregt, wenn der Schalthebel 161 A auf dem Kontakt 160 A i, 160 A 2 oder 160 A 3 steht. Der Wähler 160 führt infolgedessen vier Schrittbewegungen aus.
Jedesmal, wenn das Relais erregt wird, schließt es die Kontakte D 2. Wenn die Schalthebel des Wählers 160 die Ruhestellung erreichten, wurde ein Stromkreis von der positiven Klemme 156 über die Leitung 157, Klemme r 58, Leitung 15.9, Ringleitung 166, Kontakte P 4 b, Ringleitung 180, Leitung 181, Schalthebel 161B, Kontakt 160 Bi1'.
Leitung 182, Relais E nach der Streckenleitung W ι und, wenn der Empfangsapparat sich in der Aufnahmestellung für eine Anzeige befindet, durch den Empfangsapparat nach der Streckenleitung W 2 und der negativen Klemme 171 hergestellt. Das Relais E hat daher seine Kontakte Ei, E 2 und £5 geschlossen und die Kontakte £3, £4 und £6 geöffnet. (Das Öffnen der Kontakte £ 3 macht das Relais £ stromlos und gestattet den Kontakten F 1, F 2 und £ 4, sich zu öffnen und den Kontakten £ 3 und £ 5 sich zu schließen.) Da das Relais £ langsamer wirkend als das Relais D ist, öffnen sich die Kontakte £ 2 nicht zwischen jedem Schritt des Wählers 160, so daß jedesmal, wenn die Kontakte D 2 sich schließen, das Relais £ über die Leitung 183 wieder erregt wird. Daher wird bei jedem Schließen der Kontakte D 2, da das Relais £ erregt ist und die Kontakte £ 2 geschlossen sind, ein Stromstoß nach der Empfangsstation geschickt, und da die Relais D und £ erst erregt werden, wenn die Schalthebel 161 A und 161 B in die Ruhestellung gelangen und das Relais D wieder erregt wird, wenn der Schalthebel 161 A auf den Kontakten 160 Ai, 160 A 2 und 160 A 3 steht, so ist zu erkennen, daß vier Stromstöße über die Streckenleitungen W ι und JV 2 übertragen werden. Die Verbindung von der Kontaktreihe A des Wählers 160 nach dem Relais D erfolgt über die Leitung 184, Kontakte £ und Leitung 185.
Nachdem die Schrittbewegung beendet ist, wird das Relais D stromlos, die Kontakte D ι und D 2 öffnen sich, Relais £ wird stromlos, die Kontakte E ι und E 2 und £ 5 öffnen sich, und die Kontakte £ 3 und £4 und £6 schließen sich.
Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 156 über die Leitung 157, Klemme 158, Leitung 159, Ringleitung 166, Kontakte P 4 b, Ringleitung 180, Leitung 181, Schalthebel 161 B, Kontakt 160 B 5, Leitung 186, Lampe L 4, Ringleitung 187, Ringleitung 188, Kontakte £ 5 und £ 6, Widerstand R, Leitung 189 und Leitung 170 nach der negativen Klemme 171. Die Lampe L 4 leuchtet demgemäß auf, und der Sendevorgang ist beendet.
Die Empfangseinrichtung nach Abb. 3 unterscheidet sich von der in Abb. 1 gezeigten hauptsächlich dadurch, daß Mittel zur Unterbrechung der Verbindung zwischen den Streckenleitungen W ι und W 2 vorgesehen sind, wenn sämtliche Sammelwähler voll belegt sind, oder wenn das Löschen der Lampen im Gange ist. Es sind auch Vorkehrungen dafür getroffen, daß, wenn das Löschen beginnt, das Löschrelais (entsprechend dem Löschrelais 134 in Abb. 1) seine Kontakte schließt, bevor der Sammelwähler, der in die Ruhestellung gelangt, sich zu bewegen beginnt. Wenn angenommen ist, daß eine Serie von drei Stromstößen über die Streckenleitungen W ι und W 2 empfangen wird und das Löschrelais 189 stromlos ist, d. h. daß der Löschvorgang nicht stattfindet, so daß die Kontakte 189/1 und 189/4 offen sind, dann ist die Zunge 190 in Berührung mit dem Kontakt 189/3, und die Kontakte 189/5 sind geschlossen.
Aus Abb. 3 ist zu erkennen, daß die
Sammelwähler 191, 192, 193, 194, 195 und 196 mit je drei Reihen von Anzeigekontakten A1 B und C und einer Ruhereihe von Kontakten H versehen sind, wie dies bei den Sammelwählern der in Abb. 1 gezeigten Einrichtung der Fall ist. Im vorliegenden Falle ist eine zusätzliche Reihe von Kontakten D an jedem Wähler vorgesehen. Die Reihen A1 B, C jedes Wählers umfassen 24 Kontakte, während die Reihe D jedes Sammelwählers 26 Kontakte besitzt. Der erste Kontakt der Reihe D jedes Sammelwählers ist mit einer Leitung 197 verbunden, die durch die Kontakte 189/5 und Leitung 198 mit einer Klemme eines Relais 199 in Verbindung steht, deren andere Klemme an die Streckenleitung· W 2 angeschlossen ist. Der letzte Kontakt der Reihe D jedes Sammelwählers ist mit einer Leitung 200 verbunden, die mit der Streckenleitung W 1 in Verbindung steht. Wenn irgendein Sammelwähler (z. B. der Wähler 191) in der Ruhestellung sich befindet, so sind die Streckenleitungen W 1 und W 2 durch den Schalthebel der Reihe D dieses Wählers (Schalthebel 201 D bei dem dargestellten Beispiel) untereinander verbunden. Beim Empfang des ersten Stromstoßes fließt daher ein Strom von der Streckenleitung W ι durch die Leitung 200, Schalthebel 201 D1 Leitung 197, Kontakte 189/5, Leitung 198 und Relais 199 nach der Strekkenleitung W 2. Das Relais wird demgemäß erregt, und die Kontakte 199/1 und 199/2 werden geschlossen. Durch das Schließen der Kontakte 199/1 wird ein Stromkreis für das langsam wirkende Relais 202 hergestellt, dessen Kontakte 202 1 und 202/2 sich schließen und geschlossen bleiben, bis die Stromimpulsserie beendet ist. Durch den Schluß der Kontakte 202/1 wird die Antriebsspule 203 des Wählers 204 erregt, genau in ähnlicher Weise, wie bei dem Wähler 40 von Abb. i. Durch den Schluß der Kontakte 202/2 wird eine Verbindung von der Streckenleitung W ι nach der Streckenleitung W 2 (über die Leitung 205, Kontakte 202/2 und Leitung 206) hergestellt, die von den Kontakten 189/5 unabhängig ist, so daß, wenn der Empfang einer Anzeige begonnen hat, der Erreger-Stromkreis des Relais 199 bei der Erregung des Löschrelais 189 oder bei der Verschiebung aller Sammelwähler aus ihren Ruhestellungen nicht unterbrochen wird.
Jedesmal, wenn das Relais 199 erregt wird und die Kontakte 199/2 sich schließen, wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 207 durch die Kontakte 199/2, Leitung208, Schalthebel 209 A, Kontakt 204 A 1, Leitung 210 und Antriebsspule 211 nach der negativen Klemme 212 hergestellt, wodurch der Wähler 191 eine Schrittbewegung auszuführen genötigt ist. Im vorliegenden Falle veranlassen die drei Stromstöße den Wähler 191 sich um drei Schritte weiter zu bewegen. Am Ende der Stromimpulsserie wird das Relais 202 stromlos, die Kontakte 202/1 und 202/2 öffnen sich, und der Wähler 204 bewegt sich einen Schritt weiter, so daß die nächste Anzeige auf den Sammelwähler 192 übertragen wird.
Dieser Vorgang und die Herstellung des Stromkreises für die Anzeigelampen wie S 3 ist genau der gleiche wie bei der für Abb. 1 beschriebenen Anordnung und wird deshalb nicht noch einmal beschrieben.
Bei der nun zu beschreibenden Anordnung ist das Löschrelais 189 mit zwei Wicklungen, einer Wicklung 213 von hohem Widerstand und einer Wicklung 214 von geringem Widerstand, versehen. Nimmt man an, daß der Zugwähler 215 (der genau so angeordnet und wirksam ist wie der Zugwähler 125 von Abb. 1) in der dargestellten Stellung ist und die Löschung bewirkt werden soll, so sind die Löschkontakte 216 und 217 geschlossen. (Hier mag bemerkt werden, daß diese Kontakte so angeordnet sind, daß sie sich gleichzeitig schließen, oder zu mindestens sollen sich die Kontakte 217 nicht nach den Kontakten 216 schließen.) Nimmt man an, daß eine Anzeige in dem Sammelwähler 191 aufgespeichert worden ist, so wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 218 über die Leitung 219, Kontakte 216, Leitung 220, Hochwiderstandswicklung 213, Leitung 221, Schalthebel 222 H, Kontakt 215 H 1, Leitung 223, Schalthebel 201 H, Ruhereihe H des Wählers 191, Leitung 224, Unterbrecherkontakte 225, Leitung 236 und Antriebsspule 211 nach der negativen Klemme 212 hergestellt. Das Relais 189 ist erregt, aber infolge des hohen Widerstandes der Wicklung 213 wird die Antriebsspule 211 nicht genügend stark erregt, um den Wähler τ91 eine Schrittbewegung ausführen zu lassen. Die Erregung des Relais 189 bewirkt ein Schließen der Kontakte 189/1, und es entsteht nun eine Verbindung von der Leitung 219 über die Leitung 227, Kontakte 189/1, Leitung 228 und Niederwiderstandswicldung 214 nach der Leitung 221, so daß die Kontakte 216 und die Hochwiderstandswicklung 213 parallel zueinander geschaltet werden. Es kann nun über die Niederwiderstandswicklung 214 ein genügend starker Strom fließen, um die Antriebsspule 211 zu erregen, und der Wähler 191 wird demgemäß stillgesetzt.
Die übrigen Vorgänge beim Löschen und bei der Wahl der Zugordnung sind dieselben wie bei der in Abb. 1 dargestellten Einrichtung und werden daher nicht weiter beschrieben. Es ist jedoch zu bemerken, daß die Reihe H jedes der Wähler 191 bis 196 mit
i6
einem besonderen Kontakt 191 H 25, 192 if 25 usw. versehen ist, die sämtlich mit einer Leitung 229 verbunden sind, die ihrerseits über die Kontakte 189/4 und den Widerstand 230 mit Kontakten 217 in Verbindung stehen, welche mit dem negativen Pol 231 verbunden sind. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß, wenn die Löschkontakte 216 und 217 zu einer Zeit geschlossen sind, wo sämtliche Sammelwähler in Ruhestellung sind, das Relais 189 wieder erregt wird und die Kontakte 189/5 öffnet, so daß eine Anzeige nicht eher empfangen wird, als bis die genannten, Löschkontakte sich wieder öffnen.
Ein für die Benutzung des in Abb. 2 dargestellten Übertragungssystems geeigneter Schalter ist in den Abb. S und 6 dargestellt, wobei die Abb. 5 eine Rückansicht des Schalterdeckels ist und die Kontakte und den sie tragenden Grundring zusammen mit der Riegelplatte für die Tasten zeigt, während Abb. 6 ein senkrechter Schnitt durch den Schalter ist. Der Schalter besteht aus einem Gehäuse
232 und einem Deckel 233, die bei 234 gelenkig miteinander verbunden sind. Der Deckel
233 trägt eine Platte 235, die mit 24 Büchsen 236 für die 24 Linienwählertasten P 1 bis P 24 von Abb. 2 versehen ist, von denen in der Abb. 6 nur drei dargestellt und einfach mit P bezeichnet sind. Diese Tasten P sind in Aussparungen 237 der Büchsen 236 angeordnet und werden durch Druckfedern 238 nach außen gedruckt. An ihrem inneren Ende sind die Tasten P mit konischen Ansätzen 239 versehen, die in Schlitze 240 der Riegelplatte
241 ragen und von denen einer in Abb. 5 gezeigt ist.
Die Riegelplatte 241 wird von einer Welle
242 getragen, die in einer mittleren Buchse 243 der Platte 235 getragen wird und durch eine Zugfeder 244 in der Richtung des Uhrzeigers gedreht wird. Die Feder ist an einem Haltering 245 befestigt, auf dem 24 Sätze von Kontakten angeordnet sind (von denen jedoch nur einer, 246, in den Abb. 5 und 6 gezeigt ist. während die übrigen Sätze nur durch ihre Mittellinien angedeutet sind), entsprechend den 24 Linienwählertasten. Jeder der Kontaktsätze wie 246 besteht aus den Kontaktpaaren, welche die mit Bezug auf Abb. 2 und 4 beschriebenen Kontakte a, b und c darstellen. Man erkennt, daß, wenn eine Linienwählertaste P niedergedrückt wird, der konische Ansatz 239 in das Ende des Schlitzes 240 eintritt und die Riegelplatte 241 zwingt, sich entgegen der Wirkung der Feder 244 entgegen der Uhrzeigerbewegung zu drehen, während die Taste P niedergedrückt wird. Wenn die Taste P genügend weit niedergedrückt worden ist, tritt der Rand des Ansatzes 239 über die innere Fläche 247 der Riegelplatte 241 hinaus, welche sich dann in der Richtung des Uhrzeigers um einen kleinen Winkelbetrag dreht und dadurch mit dem Teile 238 der Taste P von kleinerem Durchmesser in Berührung kommt und dadurch die Taste in der niedergedrückten Stellung verriegelt. Die α-Kontakte und die fr-Kontakte sind so angeordnet, daß, wenn eine Taste P durch die Riegelplatte 241 verriegelt ist, die Kontakte α offen gehalten werden, während die Kontakte b geschlossen sind. Die Vollhubkontakte c jedoch sind so angeordnet, daß sie nicht geschlossen werden, wenn eine Taste P sich in der Stellung beimdet, in der sie durch die Riegelplatte 241 gehalten wird, sondern nur geschlossen werden, wenn die genannte Taste noch weiter niedergedrückt gehalten wird.
Der Haltering 245, der auf von der Platte 235 getragenen Distanzstücken 248 angeordnet ist, trägt ebenfalls den Kontakte' Dieses Kontaktpaar muß während der Drehung der Riegelplatte 241 geschlossen werden, muß sich aber öffnen, wenn die Riegelplatte 241 sich in der Stellung befindet, welche sie beim Niederdrücken und Verriegeln einer Taste in der unteren Stellung einnimmt. Zu diesem Zweck trägt die Riegelplatte 241 eine kleine Hubscheibe 249, welche so angeordnet ist, daß sie mit den Kontakten c in Berührung kommt und diese schließt, wenn sich die Riegelplatte 241 dem Ende ihrer Bewegung in der Gegenrichtung des Uhrzeigers nähert, und daß sie den Kontakten c' erlaubt, sich wieder zu öffnen, wenn die Riegelplatte 241 sich in der Uhrzeigerrichtung dreht, um eine niedergedrückte Taste zu verriegeln.
Es ist einleuchtend, daß bei dieser Konstruktion, wenn eine Taste niedergedrückt ist, das Niederdrücken einer weiteren Taste infolge der durch die Riegelplatte 241 hervorgerufenen Bewegung irgendeine vorher niedergedrückte Taste wieder auslöst.
Auf der Rückseite des Gehäuses 232 ist eine Klemmenplatte 250 angeordnet, die zur Befestigung geeigneter, aber nicht dargestellter Klemmen dient.
Der durch ein Relais betätigte, in den Abb. 7 und 8 dargestellte Zuganzeiger ist für einen etwas einfacheren Fall als die in den Abb. i, 2 und 3 gezeigte Anordnung eingerichtet. In diesem Falle ist angenommen, daß vier Zugbestimmungen möglich sind und daß die drei aufeinanderfolgenden Zügen entsprechenden Anzeigen aufgespeichert und gemacht werden können. Der Sendestromkreis ist in Abb. 7 gezeigt und der Empfangsstromkreis in Abb. 8.
Da vier Bestimmungen möglich sein sollen, sind vier wie vorher beschriebene miteinander
verbundene Tasten vorgesehen, die Oberkontakte P la, P 2a, P 3a und P 4a und Unterkontakte P ib, P 2b, P 2>b und P φ besitzen. Für gewöhnlich sind die α-Kontakte geschlossen und die fr-Kontakte offen. Wenn eine Taste niedergedrückt wird, werden die α-Kontakte geöffnet und die 6-Kontakte geschlossen. Diese Tasten können in einen Schalter wie der in den Abb. 5 und 6 gezeigte eingebaut werden und ebenso die Kontakte c' und d', von denen die ersteren geschlossen und die letzteren geöffnet werden, während der Bewegung der Platte, durch welche die Tasten verriegelt werden. Die Kontakte c' öffnen sich wieder und die Kontakte d' schließen sich wieder, wenn die Bewegung der genannten Platte aufhört. Entsprechend diesen Tasten sind Anzeigelampen Li, Lz1 L 3 und L 4 vorgesehen, und mit jeder Lampe sind die Kontakte L 12, L 2.e L 3e, L 4e verbunden, die für gewöhnlich offen sind, von denen aber einer geschlossen ist, wenn die entsprechende Taste niedergedrückt wird. Ferner ist eine die volle BeIegung der S ammelwähler anzeigende Lampe 15 vorgesehen.
Die an der Sendestelle erzeugten Stromstöße werden über die Leitungen W1 und W 2 übertragen und werden durch die Relais 251, 252 und 253, von denen das langsam wirkende Relais 251 mit Kontakten 251/1, 251/2, 251/3, 251/4, das rasch wirkende Relais 252 mit den Kontakten 252/1, 252/2 und 252/3 und das rasch wirkende Relais 253 mit den Kontakten 253/1 und 253/2 versehen ist.
Eine Klemme des Relais 253 ist mit der
negativen Klemme 254 verbunden, die andere Klemme über die Leitung 255, Kontakte d', Leitungen 256 und 257 und Kontakte 251/4 mit der positiven Klemme 258.
Die Stromzufuhr zu dem Relais 253 wird ebenfalls durch eine Mehrzahl von langsam wirkenden Relais 259 bis 266, die paarweise angeordnet sind, geregelt. Die Anzahl der Paare von Relais ist gleich der Maximalzahl der Stromstöße, welche es übertragen soll. In vorliegendem Falle sind vier Paare vorgesehen, da die Maximalzahl der zu übertragenden Stromimpulse vier ist. Das Relais 259 ist mit zwei Wicklungen 267 und 268 versehen und mit dem Relais 260 verbunden; in gleicher Weise ist jedes der Relais 261, 263 und 265 mit je zwei Wicklungen 269 und 270, 271 und 272, 273 und 274 versehen und mit den entsprechenden Relais 262, 264, 266 verbunden.
Die Wicklungen 267, 269, 271 und 273 werden durch die Kontakte 251/3 von der positiven Klemme 275 aus mit Strom versorgt, wobei die Verbindungen wie folgt sind:
Von den Kontakten 251/3 über Leitungen 276 und 277 nach der Wicklung 267 und der negativen Klemme 278; von der Leitung 276 über Leitung 279, Kontakte P ία, Leitungen 280 und 281 nach der Wicklung 269 und der negativen Klemme 282; von der Leitung 280 über Leitung 283, Kontakte P 2a, Leitungen 284 und 285 nach der Wicklung 271 und nach der negativen Klemme 286; von Leitung 284 über Leitung 287, Kontakte P 3a und Leitung 288 nach der Wicklung 273 und der negativen Klemme 289.
Das Relais 259 ist mit Kontakten 259/1 verbunden, die mit der negativen Klemme 290 durch die Wicklung 268 verbunden sind und mit Kontakten P ib durch die Leitung 291. In gleicher Weise sind die Kontakte 261/1 des Relais 261 durch die Leitung 292 und Wicklung 270 mit der negativen Klemme 293 und durch die Leitung 294 mit den Kontakten P 2b verbunden; die Kontakte 263/1 des Relais 263 sind durch die Leitung 295 und Wicklung 272 mit der negativen Klemme 296 und durch die Leitung 297 mit den Kontakten P 3& verbunden, und schließlich sind die Kontakte 265/1 über die Leitung 298 und die Wicklung 274 mit der negativen Klemme 299 und durch die Leitung 300 mit den Kontakten P 4& verbunden.
Die Kontakte P ib, P 2b, P 3b und P φ sind durch die Leitungen 301, 302, 303 und 304 und durch die Leitung 305 mit den Kontakten 252/2 und der positiven Klemme 306 verbunden.
Das Relais 259 ist ferner mit Oberkontakten 259/2 und Unterkontakten 259/3 verbunden, während die Relais 261, 263 und 265 mit entsprechenden Ober- und Unterkontakten 261/2 und 261/3, 263/2 und 263/3, 265/2 und 265/3 versehen sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Mit den genannten Ober- und Unterkontakten des Relais 259 arbeitet eine Zunge 307 zusammen, die mit der positiven Klemme 308 in Verbindung steht. Die anderen Relais 261, 263 und 265 besitzen entsprechende Zungen 309, 310 und 311, die mit den positiven Klemmen 312 bzw. 313 und 314 verbunden sind.
Der Oberkontakt 259/2 ist durch die Leitung 315 mit dem Relais 260, der Oberkontakt 261/2 durch die Leitung 316 mit dem Relais 262, der Oberßontakt 263/2 durch Leitung 317 mit dem Relais 264 und der Oberkontakt 265/2 durch die Leitung 318 mit dem Relais 266 verbunden.
Jedes der Relais 260, 262, 264 und 266 ist mit drei Kontakten 260/1, 260/2 und 260/3, 262/1, 262/2 und 262/3, 264/1, 264/2, 264/3 und 266/1, 266/2 und 266/3 versehen, von denen die Kontakte 266/1 bei dem letzten Relais 261 unwirksam sind und gewünschten-
falls fortgelassen werden können. Die Kontakte 260/1 sind mit der positiven Klemme 319 und durch die Leitung 320 mit der Leitung 292 verbunden. In gleicher Weise stehen die Kontakte 262/1 und 264/1 mit den positiven Klemmen 321 und 322 ttnd durch die Leitungen 323 und 324 mit den Leitungen 295 und 298 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise in Verbindung. Die Kontakte 260/2 sind durch die Leitung 325 mit dem Unterkontakt 259/3 und durch die Leitung 326 mit der Leitung 256 verbunden. In gleicher Weise stehen die Kontakte 262/2, 264/2 und 266/2 durch die Leitungen 327, 328 und 329 mit den Unterkontakten 261/3, 263/3 und 265/3 und durch die Leitungen 330, 331 und 332 mit der Leitung 256 in Verbindung.
Die Relais 260, 262, 264 und 266 regeln ferner Zungen 333, 334, 335 und 336, die zusammenarbeitende Ober- und Unterkontakte ' 260/4 und 260/5, 262/4 un<i 262/5, 264/4 un(i 264/5 und 266/4 und 266/5 besitzen. Die Zunge 333 ist mit der positiven Klemme 336 verbunden. Der Kontakt 260/4 steht durch eine Leitung 337 mit den UnterbrecherkontakteiiLie (die durch die Bewegung der Riegelplatte der Regeltasten geöffnet werden, wie vorher beschrieben) und dann mit der Lampe L 1 und der negativen Klemme 338 in Verbindung. Der Unterkontakt 260/5 ist durch die Leitung 339 mit der Zunge 334 verbunden. Der Oberkontakt 262/4 steht durch die Leitung 340 mit dem Unterbrecherkontakt L 2e in Verbindung und von da mit der Lampe L 2 und der negativen Klemme 338. Der Unterkontakt 262/5 ist durch eine Leitung 341 mit einer Zunge 335 verbunden. Der Oberkontakt 264/4 steht durch eine Leitung 342 mit dem Unterbrecherkontakt L 32 und von da mit der Lampe L 3 und der negativen Klemme 338 in Verbindung. Der Unterkontakt 264/5 ist durch eine Leitung 343 mit der Zunge 336 verbunden. Der Oberkontakt 266/4 steht mit dem Unterbrecherkontakt L 4^, Lampe L 4 und der negativen Klemme 338 in Verbindung. Der Unterkontakt 266/5 ist durch Leitung 344 mit Kontakt 252/3 und durch die Leitung 345 mit der Lampe L 5 und der negativen Klemme 338 verbunden.
Eine Klemme des Relais 251 ist durch Kontakte c' und Leitung 346 mit der positiven Klemme 347 verbunden, während die andere Klemme des Relais über die Leitung 348, die in Reihe geschalteten Kontakte 260/3, 262/3, 264/3 und 266/3 und Leitung 349 mit den Kontakten 253/1 und so mit der Streckenleitung W ι in Verbindung steht. Die Streckenleitung Wi ist ferner durch die Kontakte 253/2 mit der positiven Klemme 350 verbunden. Die Streckenleitung W 2 ist an die negative Klemme 351 angeschlossen. Die Kontakte 252/1 sind mit der positiven Klemme 352 verbunden und durch die Leitung 3 53 mit der Leitung 346. Die Kontakte 252/1 sind auch durch die Kontakte 251/2 und Leitung 354 mit dem Relais 252 und der negativen Klemme 355 verbunden. Schließlich steht die Leitung 354 über die Kontakte 251/1 mit der Leitung 353 in Verbindung. - Die Wirkungsweise der in Abb. 7 veranschaulichten Sendeeinrichtung ist dann wie folgt: .Es sei angenommen, daß die dritte Sendetaste niedergedrückt worden ist. Die Kontakte c' sind während der Bewegung der Riegelplatte geschlossen und die Kontakte df geöffnet, und die Kontakte L 3e sind geschlossen. Das Öffnen der Kontakte L 12, L 2e und L 4e bewirkt je nach Wahl das Erlöschen einer der Lampen Li, L 2 oder L 4. Es sei angenommen, daß der Empfangsapparat sich in der Empfangsstellung befindet. Es bebesteht dann eine Verbindung an der Empfangsstation zwischen der Streckenleitung Wi und Wz. Das öffnen der Kontakte d' bewirkt, daß das Relais 253 nicht erregt wird, und das Schließen der Kontakte c' stellt daher einen Stromkreis von der posith-en Klemme 347 über die Kontakte c', Leitung 346, Relais 251, Leitung 348, Kontakte 266/3, 264/3, 262/3 un'd. 260/3 (vorausgesetzt, daß die Übertragung eines vorhergehenden Stromstoßes richtig beendet ist, da dann die Relais 260, 262, 264 und 216 stromlos sind) über Leitung 349, Kontakte 253/1, Streckenleitungen W ι und W 2 nach der negativen Klemme 351 her. Das langsam wirkende Relais 251 wird demgemäß erregt, öffnet die Kontakte 251/1 und 251/2 und schließt die Kontakte 251/3 und 251/4. (Hier mag nebenbei bemerkt werden, daß das Schließen der Kontakte c' auch die Erregung des Relais 252 über die Leitung 353, Kontakte 251/1 und 251/2 und Leitung 354 bewirkt, aber die Kontakte 251/1 und 251/2 öffnen sich unmittelbar danach, und die Erregung des Relais 252 ist nur eine augenblickliche.)
Das Niederdrücken der dritten Taste bewirkt, daß die Kontakte P 3 a sich öffnen und P 3.6 sich schließen. Wenn die Kontakte 251/3 sich schließen, wird daher ein Stromkreis, von der positiven Klemme 275 durch die Kontakte 251/3, Leitungen 276 und 277 und Wicklung 267 nach der negativen Klemme hergestellt. Ferner werden auch die folgenden Verbindungen bewirkt: von der Leitung2/6 über Leitung279, KontakteP iß-, Leitungen 280 und 281 und Wicklung 269 nach ■ der negativen Klemme 282 und von der Leitung 280 über die Leitung 283, Kontakte P 2a, Leitungen 284 und 285 und Wicklung 271 nach der negativen Klemme 286. (Die Wick-
lung 2J3 wird infolge des Öffnens der Kontakte P 3a nicht erregt.) Die Relais 259, 261 und 263 werden demgemäß erregt und die Kontakte 259/1, 261/1 und 263/1 schließen sich, während die Zungen 307, 309 und 310 mit den Kontakten 259/2, 261/2 und 263/2 in Berührung kommen. Das Schließen der Kontakte 259/1 und 261/1 hat keine Wirkung, da die Kontakte P ib und P 2b offen sind. Es wird jedoch ein Haltestromkreis für das Relais 263 von der positiven Klemme 306 durch die Kontakte 252/2, Leitungen 305 und 303, Kontakte P jjo, Leitung 297, Kontakte 263/1, Leitung 295 und Wicklung 272 nach der negativen Klemme 296 hergestellt. Durch die Berührung der Zunge 307 mit dem Kontakt 259/2 wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 308 über die Zunge 307, Kontakt 259/2, Leitung 315 und Relais 260 nach der entsprechenden negativen Klemme geschlossen. Das Relais 260 wird demgemäß erregt, schließt die Kontakte 260/1 und 260/2, öffnet 'die Kontakte 260/3 und die Zunge 333, kommt mit dem Kontakt 260/4 m Berührung. Durch die Berührung der Zungen 309 und 310 mit den Kontakten 261/2 und 263/2 werden gleichfalls die Relais 262 und 264 erregt, und ihre Kontakte werden in ähnlicher Weise wie bei dem Relais 260 betätigt.
Es ist auch zu bemerken, daß durch das Schließen der Kontakte 264/1, wenn das Relais 264 erregt ist, die Erregung des Relais 265 hervorgerufen wird, da es den Stromkreis für die Wicklung 274 herstellt und dieser seinerseits die Erregung des Relais 266 bewirkt.
Während der im vorhergehenden beschriebenen Vorgangsreihe werden zuerst die Kontakte c' geschlossen und die Kontakte d' geöffnet (durch das Niederdrücken der Sendetaste), und dann werden die Kontakte 251/3 und 251/4 geschlossen infolge der Erregung des Relais 251. Das Schließen der Kontakte c' zwingt den Strom über die Leitungen W 1 und W 2 zu fließen. Wenn das Niederdrücken der Sendetaste beendet ist, schließen sich die Kontakte d', wobei sie einen Stromkreis von der positiven Klemme 258 durch die Kontakte 251/4, Leitungen 257 und 256, Kontakte ei', Leitung 255 und Relais 253 nach der negativen Klemme 254 herstellen, und das Relais 253 wird erregt, wodurch es die Kontakte 253/r öffnet und die Kontakte 253/2 schließt. Hierbei ist zu bemerken, daß die Kontakte c' und d' so eingestellt sind, daß sich die Kontakte d' schließen, ehe sich die Kontakte c' öffnen, und die Kontakte 253/2 sollten sich schließen, bevor sich die Kontakte 253/1 öffnen. Die Streckenleitung W 1 ist deshalb mit der positiven Klemme 350 verbunden, ehe sie von der positiven Klemme 347 getrennt wird, und der Stromfiuß wird daher bei dieser Verbindung nicht unterbrochen. Das öffnen der Kontakte c', welches unmittelbar nach dem Schließen der Kontakte d' erfolgt, bewirkt jedoch die Stromlosmachung des Relais 251, worauf sich die Kontakte 251/1 und 251/2 schließen, während sich die Kontakte 251/3 und 251/4 öffnen. Das Öffnen der Kontakte 251/4 bewirkt die augenblickliche Stromlosmachung des Relais 253, worauf die Kontakte 253/1 sich schließen und die Kontakte 253/2 sich öffnen. Da die Kontakte c' nun geöffnet sind und während der Übertragung der Stromstoßserie geöffnet bleiben, bewirkt dieses Schließen und darauffolgendes Schließen der Kontakte 253/1 keine Wiederverbindung der Streckenleitung W 1 mit der positiven Klemme 347; aber das öffnen der Kontakte 253/2 bewirkt die Trennung der Strekkenleitung W1 von der positiven Klemme 350, und der Stromnuß über die Leitungen W ι und W 2 ist deshalb unterbrochen, so daß der erste Stromstoß vollzogen ist.
Das Öffnen der Kontakte 251/3 macht das Relais 259 stromlos — die Relais 261, 263 und 265 werden nicht stromlos, da deren Wicklungen 270, 272 und 274 noch erregt sind —, aber da das Relais 259 langsam wirkend ist, wohingegen das Relais 253 schnell wirkend ist, werden die Kontakte des Relais 259 erst nach der Bewegung der Kontakte des Relais 253 betätigt. Durch die Stromlosmachung des Relais 259 werden die Kontakte 259/Ί geöffnet und die Zunge 307 gezwungen, sich von dem Oberkontakt 259/2 zu trennen und mit dem Unterkontakt 259/3 in Berührung zu kommen, so daß die Stromzufuhr zu dem Relais 260 unterbrochen wird, welches aber, da es langsam wirkend ist, den Kontakten 260/2 sich zu öffnen nicht gestattet. Auf diese Weise wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 308 über die Zungen 307, den Unterkontakt 259/3, Leitung 325, Kontakte 260/2, Leitungen 326 und 256, Kontakte d' und Leitung 255 nach dem Relais 253 und der negativen Klemme 254 hergestellt. Die Kontakte 253/2 schließen sich demgemäß wieder, und es wird noch einmal Strom in die Streckenleitungen W 1 und W 2 geschickt. Nach einem kurzen Zwischenraum öffnen sich die Kontakte 260/2, und der Zufluß des Erregerstromes ist von dem Relais 253 abgeschnitten, worauf sich die Kontakte 253/2 wieder öffnen und der zweite Stromstoß über die Streckenleitungen W 1 und W 2 beendet ist.
Das öffnen der Kontakte 260/1, welches zu der gleichen Zeit wie das Öffnen der Kontakte 260/2 stattfindet, unterbricht die Stromzufuhr von der positiven Klemme 319 über die Kontakte 260/1 und Leitungen 320 und
292 nach der Wicklung 270. Das langsam wirkende Relais 261 wird demzufolge stromlos, und seine Kontakte 261/1 öffnen sich, und die Zunge 309 fallt von den Kontakten 261/2 auf den Kontakt 261/3 kurz nach dem öffnen der Kontakte 260/1. Die Berührung der Zunge 309 mit dem Kontakt 261/3 stellt einen Stromkreis von der positiven Klemme 312 über die Zunge 309, Kontakt 261/3, Leitung 327, Kontakte 262/2 (welche bis jetzt nicht geöffnet sind, da das Relais 262 langsam wirkend ist), Leitungen 330 und 256, Kontakte d' und Leitung 255 nach dem Relais 253 und der negativen Klemme 254 her. Das Relais 253 schließt noch einmal die Kontakte 253/2, und es wird noch einmal in die Streckenleitungen W ι und W 2 Strom geschickt; infolge der Trennung der Zunge 309 von dem Kontakt 261/2 wird jedoch das langsam wirkende ao Relais 262 stromlos, und kurz darauf öffnen sich die Kontakte 262/2 wieder und unterbrechen die Zufuhr des Erregerstromes zu dem Relais 253, so daß sich die Kontakte 253/2 wieder öffnen und der dritte Strom-Ä5 impuls beendet ist. Das Öffnen der Kontakte 262/1 bewirkt jedoch nicht die Stromlosmachung des Relais 263 (oder der folgenden Relais), da die Wicklung 272 des Relais 263 über den Haltestromkreis erregt bleibt, der über seine eigenen Kontakte 263/1 und die Kontakte P 3b hergestellt ist.
Man erkennt also, daß, wenn die dritte Sendetaste niedergedrückt wird, drei Stromimpulse über die Streckenleitungen geschickt werden. Es ist auch gesagt worden, daß, obwohl die Relais 260 und 262 stromlos sind, die Relais 264 und 266 erregt bleiben. Die Zungen 333 und 334 stehen daher mit den Kontakten 260/5 und 262/5 in Berührung, während die Zungen 335 und 336 die Kontakte 264/4 und 266/4 berühren. Auf diese Weise wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 336 durch die Zunge 333, Kontakt 260/5, Leitung 339, Zunge 334, Kontakt 262/5, Leitung 341, Zungen 335, Kontakt 264/4, Leitung 342, Kontakte L 32 und Lampe L 3 nach der negativen Klemme 338 hergestellt, so daß die entsprechende Anzeigelampe aufleuchtet. Das Niederdrücken der nächsten Sendetaste bewirkt die Auslösung der vorher niedergedrückten Taste (im vorliegenden Falle der dritten), und das hierdurch hervorgerufene Öffnen der Kontakte P 3fr macht die Relais 263, 264, 265 und 266 stromlos, so daß die Einrichtung sich wieder in der Normalstellung befindet, und die Kontakte 264/3 und 206/3 schließen sich wieder, wodurch das Relais 251 noch einmal erregt und die Übertragung der gewünschten Anzeige bewirkt wird. Wenn beim Niederdrücken einer Sendetaste die Sammelvorrichtungen auf der Empfangsstation vollständig belegt sind, besteht keine Verbindung zwischen den Streckenleitungen W ι und W 2, und wenn die Kontakte c' geschlossen werden, wird das Relais 251 nicht erregt. Aber es wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 347 über die Kontakte c', Leitungen 346 und 353, Kontakte 251/2 und Leitung 354 nach' dem Relais 252 und der negativen Klemme 355 hergestellt. Die Kontakte 252/1 schließen sich demgemäß, ttnd wenn sich die Kontakte c' wieder öffnen, bleibt das Relais durch den von der positiven Klemme 352 nach der negativen Klemme 355 über die Kontakte 252/1 und 251/2, Leitung 354 und Relais 252 fließenden Strom erregt. Durch die Erregung des Relais 252 werden auch die Kontakte 252/2 genötigt, sich wieder zu öffnen, so daß kein Strom nach irgendeiner der Wicklungen 268, 270, 272 und 274 fließen kann. Es zwingt auch die Kontakte 252/3 sich zu schließen, so daß ein Stromkreis von der positiven Klemme 336 über die Zunge 333, Kontakt 260/5, Leitung 339, Zunge 334, Kontakt 262/5, Leitung 341, Zunge 335, Kontakt 264/5, Leitung 343, Zunge 336, Kontakt 266/5, Leitung 344, Kontakte 252/3, Leitung 345 und Lampe L 5 nach der negativen Klemme 338 hergestellt wird. Die die Belegung der Sammelwähler anzeigende Lampe kommt daher zum Aufleuchten. Wenn die Sammelvorrichtung auf der Empfangsstation wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht wird, in welcher sie Anzeigen aufspeichern kann, und die Verbindung zwischen den Streckenleitungen W ι und W 2 wieder hergestellt ist, wird das Relais 251 durch den von der Klemme 352 über die Kontakte 252/1, Leitung 353, Relais 251, Leitung 348, Kontakte 266/3,264/3,262/3 und 260/3, Leitung 349, Kontakte 253/1, Strekkenleitungen W1 und W 2 nach der negativen Klemme 351 fließenden Strom erregt. Das Relais 251 öffnet demgemäß die Kontakte 251/1 und 25r/2 (wodurch das Relais 252 stromlos wird) und schließt die Kontakte 251/3 und 251/4, und die Übertragung der der niedergedrückten Taste entsprechenden Anzeige ist beendet.
In Abb. 8 ist der Empfängerstromkreis zur Benutzung mit dem in Abb. 7 gezeigten Sendestromkreis veranschaulicht. Er umfaßt ein schnell wirkendes Streckenrelais 356, dessen eine Klemme mit der Streckenleitung W 2 verbunden ist und mit Kontakten 356/1 und 356/2 versehen ist. Die Kontakte 356/1 regeln die Zufuhr des Erregerstromes nach einem langsam wirkenden Relais 357, welches mit Kontakten 357/1, 357/2, 357/3, 357/4, 357/5 und 357/6 versehen ist. Wenn eine Stromimpulsserie übertragen wird, schließen und öffnen sich die Kontakte des Relais bei jedem Impuls, während die Kontakte
des Relais 357, je nachdem, wie der Fall liegt, geschlossen oder geöffnet bleiben bis zur Beendigung der Serie. Die Kontakte 356/2 regeln die Stromzufuhr nach einem Paar von Impulsrelais 358 und 359, die abwechselnd! erregt werden, wie die aufeinanderfolgenden Stromimpulse empfangen werden. Die abwechselnde Erregung der Relais 358 und 359 wird durch die Vermittlung des Relais 360 bewirkt. Jedes der Relais 358 und 359 ist mit vier Kontakten (358/1 bis 358/4 und 359/1 bis 359/4, wie gezeigt) versehen, und das Relais 360 besitzt drei Kontakte 360/1, 360/2, 360/3. Ferner ist eine Mehrheit von Gruppen von Sammelrelais vorgesehen, wobei die Anzahl der Relais in jeder Gruppe gleich der Maximalzahl von Stromstößen ist, die eine Sendung bilden, und wobei die Anzahl der Gruppen gleich der Maximalzahl der aufzuspeichernden Anzeigen ist. Da im vorliegenden Falle die Maximalzahl der aufzuspeichernden Anzeigen drei beträgt, sind drei Gruppen von Relais vorgesehen, und da die Maximalzahl von Stromimpulsen in einer Sendung vier beträgt (entsprechend vier Bestimmungen), umfaßt jede Gruppe vier Relais. Auf diese Weise sind zwölf Sammelrelais 361 bis 372 vorhanden, und jedes von ihnen ist mit zwei Wicklungen versehen (eine Klemme jeder Wicklung ist mit einer entsprechenden negativen Klemme verbunden, wie aus der Zeichnung ersichtlich), welche durch die Anhänge α und b gekennzeichnet sind, wie aus Abb. 8 zu sehen ist.
Um die dem ersten, zweiten und dritten Zug entsprechenden Anzeigen zu geben, sind drei Reihen von Lampen, wie vorher, vorgesehen, und da vier mögliche Bestimmungen angenommen sind, besteht jede Reihe aus vier Lampen. In der Abbildung stellen die Lampen 6" 1, S 2, S 3 und S" 4 den ersten Zug, die Lampen Ti, T 2, T 3 und T 4 den zweiten Zug und die Lampen Ui, U 2, U 3 und U 4 den dritten 2ug dar. Eine Klemme jeder dieser Lampen ist mit einer Klemme des Relais 373 verbunden, während die andere Klemme mit der negativen Klemme 374 in Verbindung steht. Auf diese Weise wird, wenn eine Anzeige aufgespeichert wird und irgendeine der Lampen Si, S 2, S 3 oder .S 4 leuchtet, das Relais 373 erregt. In ähnlicher Weise ist eine Klemme jeder der Lampen T 1 T 2, T 3 und T 4 durch ein Relais 375 mit der negativen Klemme 376 verbunden, und eine Klemme jeder der Lampen Ui, U 2, U 3 und U 4 steht durch ein Relais 377 mit der negativen Klemme 378 in Verbindung, so daß die Relais 375 und 377 in gleicher Weise erregt werden, wenn irgendeine der mit ihnen verbundenen Lampen Strom erhält. Das Relais 373 ist mit Kontakten 373/1, 373/2, einer mit dem Oberkontakt 373/3 oder dem Unterkontakt 373/4 zusammenarbeitenden Zunge 379 und einer mit dem Oberkontakt 373/5 oder dem Unterkontakt 373/6 zusammenarbeitenden Zunge 380 versehen. Das Relais 375 besitzt die Kontakte 375/1, 375/2, die mit dem Oberkontakt 375/3 oder dem Unterkontakt 375/4 zusammenarbeitende Zunge 381 und eine mit dem Oberkontakt 375/5 oder dem Unterkontakt 375/6 zusammenarbeitende Zunge 382, während das Relais 377 mit Kontakten 377/1 und 377/2 versehen ist. Die Zungen 379, 380, 381 und 382 und ihre mit ihnen zusammenarbeitenden Kontakte sind so angeordnet, daß, wenn die Relais 373, 375 und 377 sämtlich stromlos sind, die Stromimpulse auf die erste Gruppe von Sammelrelais (Relais 361 bis 364) übertragen werden, wenn aber die erste Anzeige empfangen worden ist und eine Lampe der 6"-Reihe leuchtet und das Relais 373 erregt ist, werden die Stromstöße einer folgenden Anzeige auf die zweite Gruppe von Sammelrelais (Relais 365 bis 368) übertragen. In ähnlicher Weise werden die Stromimpulse einer weiteren Anzeige, wenn die Relais 373 und 375 erregt worden sind, auf die dritte Gruppe von Sammelrelais (Relais 369 bis 372) übertragen. Die Stromkreise, durch welche dies bewirkt wird, sind im folgenden einzeln beschrieben. Die Kontakte 358/1 bis 358/3 einschl., Kontakte 359/1 bis 359/3 einschl. und Kontakte 360/1, 360/2 und 360/3 bewirken, daß, wenn die erste Stromimpulsserie empfangen wird, das Relais 358 erregt wird, wenn die zweite Stromimpulsserie empfangen wird, das Relais 359 erregt und das Relais 358 stromlos wird, wenn· die dritte Stromimpulsserie empfangen wird, das Relais 358 erregt und das Relais 359 stromlos wird usw. Wenn die Relais 373, 375 und 377 sämtlich stromlos sind, bewirkt die Erregung des Relais 358 und das sich hieraus ergebende Schließen der Kontakte 358/4 die Stromzufuhr von der positiven Klemme 379« durch die Kontakte 358/4 nach der Leitung 380a und von da nach der ersten Gruppe von Sammelrelais. Wenn das Relais 379 erregt wird, schließen sich die Kontakte 359/4, und der Strom wird von der positiven Klemme 381a über die Kontakte 359/4 nach der Leitung 382a und von da, wie vorher beschrieben, nach der ersten Gruppe von Sammelrelais geleitet. Die Stromzufuhr von den Leitungen 380a und 382a nach den einzelnen Sammelrelais der ersten Gruppe und die Stromzufuhr nach ihren Haltestromkreisen wird durch Kontakte an diesen Relais bewirkt, indem das Relais 361 mit Kontakten 361/1 und 361/2, das Relais 362 mit Kontakten 362/1, 362/2, 362/3 und 362/4, das Relais 363 mit
Kontakten 363/1, 363/2, 363/3 und 363/4 und das Relais 364 mit Kontakten 364/1 und 364/2 zu diesem Zweck versehen sind. In gleicher Weise ist bei der zweiten Gruppe von Relais das Relais 365 mit Kontakten 365/ϊ und 365/2, das Relais 366 mit Kontakten 366/1 bis 366/4, Relais 367 mit Kontakten 367/1 bis 367/4 und das Relais 368/8 mit Kontalcten 368/1 und 368/2 versehen. Die Relais 369 bis 372 sind mit ähnlichen Sätzen von Kontakten, wie in Abb. 8 gezeigt, versehen. Die Stromzufuhr zu den Lampen S 1, S 2, S 3 und 5" 4 wird durch Kontakte 361/3, 362/5, 363/5 und 364/3 aus den Relais 361, 362, 363 und 364 geregelt. In ähnlicher Weise erfolgt die Regelung der Stromzufuhr zu den Lampen T 1, T 2, T 3 und T 4 durch die Kontakte 365/4, 366/6, 367/6 und 368/4 und die Stromzufuhr zu den Lampen Ui, U 2, Ό r 3 und U 4 durch die Kontakte 369/4, 370/6, 371/6 und
372/4-
Das Löschen der Signale wird durch das Niederdrücken einer Taste 383 eingeleitet, die Oberkontakte 383a und Unterkontakte 3836 besitzt, wobei das Niederdrücken der Taste 383 z. B. durch das Niederdrücken eines Hebels durch einen die Station, auf welcher der Zuganzeiger angeordnet ist, verlassenden Zug bewirkt wird, und der Lösch-Vorgang wird durch ein rasch wirkendes Relais 384 geregelt, welches mit Kontakten 384/1, 384/2 und 384/3 und durch die langsam wirkenden Relais 385 bis 389, die mit den Kontakten 385/1, 385/2, 385/3, den Kontakten 386/1, 386/2, 386/3, 386/4, den Kontakten 387/1, 387/2, 387/3, 387/4, 387/5, 387/6, den Kontakten 388/1, 388/2, 388/3, 388/4, 388/5 und den Kontakten 389/1, 389/2, 389/3- 389/4, 389/5 und 389/6 versehen sind. Beim Löschen wird zunächst die in der ersten Gruppe von Sammelrelais aufgespeicherte Anzeige gelöscht, die in der zweiten Gruppe von Sammelrelais aufgespeicherte Anzeige wird dann auf die erste Gruppe von Sammelrelais übertragen (d. h. nimmt man an, daß das dritte Relais in der zweiten Gruppe von Sammelrelais erregt ist und so eine Anzeige aufspeichern kann, so wird, nachdem alle Relais in der ersten Gruppe der Sammelrelais stromlos geworden sind, ein neuer Stromkreis hergestellt, welcher die Erregung des dritten Relais in der ersten Gruppe und dadurch die Übertragung der aufgespeicherten Anzeige aus der zweiten Gruppe in die erste Gruppe bewirkt), und die in der zweiten Gruppe von Sammelrelais befindliche Anzeige wird dann gelöscht. Die in der dritten Gruppe von Sammelrelais befindliche Anzeige wird demnächst auf die zweite Gruppe von Sammelrelais übertragen und die Anzeige in der dritten Gruppe gelöscht. Die Sammelrelais 361 bis 372 sind mit Sätzen von' Kontakten versehen, die bei diesen Vorgängen zusammen- · arbeiten. Die Relais 361 bis 364 besitzen die Kontakte 361/4, 362/6, 363/6 und 364/4, die sämtlich in Reihe geschaltet sind, und ferner die Kontakte 361/5, 362/7, 363/7 und 364/5. die sämtlich parallel geschaltet sind. In gleicher Weise sind die Relais 365 bis 368 mit in Reihe geschalteten Kontakten 365/5, 366/7, 367/7 und 368/5 und mit parallel geschalteten Kontakten 365/6, 366/8, 367/8 und 368/6 versehen. Die Relais 369 bis 372 sind mit den parallel geschalteten Kontakten 369/5, 370/7, 371/7 und 372/5 versehen. Schließlich wird die .Übertragung der Anzeigen durch die Kontakte 365/3, 366/5, 367/5 und 368/3 auf die Relais 365, 366, 367 und 368 und durch die Kontakte 396/3, 370/5 und 372/3 auf die Relais 369, 370, 371 und 372 bewirkt.
Die Wirkungsweise der in Abb. 8 gezeigten Empfangsanordnung ist dann folgende: Es sei angenommen, daß das zu übertragende Signal das erste ziu empfangende ist, so daß alle Relais in Abb. 8 stromlos sind, daß die Löschtaste 383 nicht niedergedrückt ist unddaß drei Stromstöße über die Streckenleitungen W ι und W 2 übertragen werden. Es besteht dann ein Stromkreis von der Strekkenleitung W 1 durch die Leitung 390, Kontakte 383fr, Leitung 391, Kontakte 384/1, Leitung 392, Kontakte 389/1 und Leitung 393 nach Leitung 394 und von dort durch die Kontakte 373/2, 375/2 und 377/2, welche parallel geschaltet sind, nach der Leitung 398, Relais 356 und Streckjsnleitung W 2. Das Relais 356 wird demgemäß erregt und schließt die Kontakte 356/1, wodurch die Erregung des langsam wirkenden Relais 357 veranlaßt wird, welches bis zur Beendigung der Stromimpulsserie erregt bleibt. Das Relais 357 schließt nun die Kontakte 357/1 (und auch die Kontakte 357/6), so daß ein Stromkreis von der Leitung W1 über die Leitung 399 und Kontakte 357/1 nach der Leitung 394 und von dort, wie oben beschrieben, nach der Streckenleitung W 2 hergestellt, wodurch die Kontakte 383b, 384/1 und 389/1 in Nebenschluß geschaltet werden und erreicht wird, daß der Empfang der Anzeige nicht beeintrachtigt wird, wenn die Taste 383 während der Übertragung einer Anzeige niedergedrückt wird. Durch die Erregung des Relais werden auch die Kontakte 357/2, 357/3, 357/4 und 357/5 geöffnet. Das öffnen der Kontakte 375/2, 357/3 und 357/5 unterbricht die Stromkreise für die Anzeigelampen. Obwohl durch das öffnen der Kontakte 357/4 der Stromkreis des Relais 385 unterbrochen wird, so daß das Relais 384 erregt und selbsthaltend werden kann, wie weiter unten beschrieben wird, wenn die Löschtaste 383 nie-
dergedrückt wird, kann der Löschvörgang nicht beendet werden, bevor der Empfang der Anzeige vervollständigt ist. Das Schließen der Kontakte 357/6 bereitet einen Stromkreis für das Relais 360 vor.
Die Erregung des Relais 356 bewirkt auch das Schließen der Kontakte 356/2. Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 400 über die Leitung 401, Kontakte 356/2, Leitungen 402, 403 und 404, Kontakte 359/2, Leitungen 405 und 406, Kontakte 360/2, Leitung 407 und Relais 358 nach der negativen Klemme 408. Das Relais 358 wird erregt und schließt die Kontakte 358/1, 358/2 und 358/4, während es die Kontakte 358/3 öffnet. Durch das Schließen der Kontakte 358/1 werden die Kontakte 360/2, solange das Relais 359 stromlos bleibt, parallel geschaltet, so daß eine Verbindung von der positiven Klemme 400 über die Leitung 401, Kontakte 356/2, Leitungen 402, 403 und 404, Kontakte 359/2, Leitungen 405 und 409, Kontakte 358/1 und Leitung 410 nach dem Relais
358 und der negativen Klemme 408 besteht. Das Schließen der Kontakte 358/2 vervollständigt einen Stromkreis von der positiven Klemme 400 über die Leitungen 401 und 411, Kontakte 358/2, Leitung 412, Relais 360 und Kontakte 357/6 nach der negativen Klemme 413, wodurch das Relais 360 erregt wird und die Kontakte 360/1 und 360/3 zu schließen und die Kontakte 360/2 zu öffnen genötigt wird. Das Öffnen der Kontakte 358/3 bewirkt, daß das Relais 359 nicht eher erregt wird, bis das Relais 358 stromlos geworden ist, und das Schließen der Kontakte 358/4 vervollständigt einen Stromkreis, durch welchen ein Stromimpuls nach den Sammelrelais geschickt wird, wie weiter unter beschrieben wird.
Durch das Schließen der Kontakte 360/1 wird ein Stromkreis über die Leitung 414, Kontakte 360/1, Leitung 415, Kontakte 359/3 und Leitung 416 im Nebenschluß zu den Kontakten 358/2 hergestellt, so daß das Relais 360 nicht eher stromlos wird, bis das Relais
359 erregt wird.
Das obenerwähnte Schließen der Kontakte 358/4 stellt einen Stromkreis von der posi-
tiven Klemme 379a über die Kontakte 358/4, Leitung 380a, Zungen 379, Kontakt 373/4, Leitung 417, Kontakte 363/4, Leitung 418, Kontakte 362/4, Leitung 419 und Wicklung 361a nach der negativen Klemme 420 her, wodurch das Relais 361 erregt wird und seine Kontakte 361/1 und 361/2 schließt. Der Schluß der Kontakte 361/2 übt keine Wirkung aus (wie aus der folgenden Beschreibung ersichtlich wird), da das Relais 359 stromlos ist. Das Schließen der Kontakte 361/1 bewirkt jedoch die Herstellung eines Stromkreises von der positiven Klemme 421 über die Kontakte 385/1, Leitungen 422, 423 und 424, Kontakte 362/2, Leitung 425, Kontakte 361/1, Leitung 426 und Wicklung 361ο nach der negativen Klemme 427, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais 361 geschaffen ist, wenn sich die Kontakte 358/4 wieder öffnen.
Nachdem der erste Stromimpuls beendet ist, läßt das Relais 356 das Öffnen der Kontakte 356/2 zu, wodurch das Relais 358 stromlos wird. Hierauf öffnen sich die Kontakte 358/1, 358/2 und 358/4, und die Kontakte 358/3 schließen sich. Das Relais 360 jedoch bleibt erregt, und wenn der nächste Stromimpuls der Serie die Erregung des Relais 356 und das Wiederschließen der Kontakte 356/2 bewirkt, wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 400 über die Leitung 401, Kontakte 356/2, Leitungen 402, 403, 428, Kontakte 358/3, Leitungen 429 und 430, Kontakte 360/3, Leitung 431 und Relais 359 nach der negativen Klemme 432 hergestellt. Da hierdurch das Relais 359 erregt wird, schließt es die Kontakte 359/1 (und stellt dadurch einen Nebenschluß über die Kontakte 360/3 her) und die Kontakte 359/4 und öffnet die Kontakte 359/2 und 359/3, wobei das öffnen der Kontakte 359/2 bewirkt, daß das Relais go 358 nicht eher wieder erregt wird, bis das Relais 359 stromlos geworden ist und das öffnen der Kontakte 359/3 das Relais 360 stromlos macht und den Kontakten 360/1 und 360/3 sich zu öffnen und den Kontakten 360/2 sich zu schließen gestattet.
Durch das obenerwähnte Schließen der Kontakte 359/4 wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 381a über die Kontakte 359/4, Leitung 382a, Zungen 380, Unterkontakt 373/6, Leitungen 433 und 434, Kontakte 361/2, Leitung 435 und Wicklung 362a nach der negativen Klemme 436 hergestellt. Das Relais 362 wird auf diese Weise erregt, so daß es die Kontakte 362/1 und 362/3 schließt und die Kontakte 362/2 und 362/4 öffnet. Das Schließen der Kontakte 362/1 stellt eine Verbindung von der negativen Klemme 437 über Leitung 438, Kontakte 342/1, Leitung 439, Kontakte 363/2, Leitungen 424, 423 und 422 und Kontakte 385/1 nach der positiven Klemme 421 her, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais 362 gebildet wird.
Das öffnen der Kontakte 362/2 unterbricht den Haltestromkreis durch die Kontakte 361/1 n5 und die Wicklung 361& des Relais 361, und dieses Relais wird demgemäß stromlos, und seine Kontakte kehren in ihre Normalstellung zurück. Durch den Schluß der Kontakte 362/3 wird eine Verbindung von der Leitung über die Leitung 440, Kontakte 362/3 und Leitung 441 nach der Wicklung 363a her-
gestellt. Das Relais 363 wird nicht erregt, da das Relais 358 stromlos ist. Das Öffnen der Kontakte 362/4 bewirkt, daß das Relais 3.61 nicht wieder erregt werden kann. Man erkennt, daß der Empfang des ersten Stromimpulses das Relais 361 erregt und in diesem Zustand erhält, und daß der Empfang des zweiten Stromimpulses das Relais 262 erregt und in diesem Zustand erhält, währ xo rend das Relais 361 stromlos wird.
Nachdem der zweite Stromstoß beendet ist, wird das Relais 359 wieder stromlos. Man erkennt, daß nun die drei Relais 358, 359 und 360 sämtlich stromlos sind, so daß sie sich in dem gleichen Zustande wie vor der Übertragung irgendeines Stromstoßes befinden. Das Arbeitsspiel wird nun wiederholt, wenn weitere Stromstöße übertragen werden. Ein dritter Stromstoß bewirkt die Erregung des Relais 358 und das Schließen der Kontakte 358/4, ein vierter Stromstoß bewirkt die Erregung des Relais 359 und das Schließen der Kontakte 359/4 usf. Bei dem gegenwärtigen Beispiel ist angenommen worden, daß ein dritter Stromstoß übertragen wird. Die Kontakte 358/4 schließen sich demgemäß und stellen einen Stromkreis von der positiven Klemme 379a über die Kontakte 358/4, Leitung 380a, Zungen 379, Kontakt 373/4, Leitungen 417 und 440, Kontakte 362/3, Leitung 441 und Wicklung 363a nach der negativen Klemme 442 her. Nachdem auf diese Weise das Relais 363 erregt worden ist, schließen sich die Kontakte 363/1 und 363/3, während sich die Kontakte 363/2 und 363/4 öffnen. Das Schließen der Kontakte 363/1 bewirkt die Herstellung eines Haltestromkreises für das Relais 363 von der negativen Klemme 443 über die Wicklung 3635, Leitung 444, Kontakte 363/1, Leitung 445, Kontakte 364/2, Leitungen 423 und 422 und Kontakte 385/1 nach der positiven Klemme 421. Durch das Öffnen der Kontakte 363/2 wird der Haltestromkreis für das Relais 362 unterbrochen, und das Öffnen der Kontakte 363/4 bewirkt, daß das Relais 361 stromlos bleibt, während das Schließen der Kontakte 363/3 wirkungslos ist, da das Relais 359 stromlos ist.
Die Übertragung der Stromimpulsserie ist nun beendet. Das langsam wirkende Relais 357 wird nun stromlos und seine Kontakte 357/1 und 357/6 öffnen· sich, während'sich die Kontakte 357/2, 357/3 und 357/4 schließen. Das Öffnen der Kontakte 357/6 bewirkt, daß das Relais 360 jedesmal wenn eine Stromimpulsserie beendet ist, stromlos wird. Wenn das Relais 363 erregt wurde, schlossen sich die die Lampe regelnden Kontakte 363/5, die Kontakte 363/6 und 363/7 wurden ebenfalls betätigt, aber ohne Wirkung, da das Löschen nicht im Gange war. Das folgende Schließen der Kontakte 357/2 stellt daher einen Stromkreis von der positiven Klemme 446 über die Kontakte 357/2, Leitungen 447 und 448, Kontakte 363/5, Leitung 449, Lampe S3, Leitung 450 und Relais 373 nach der negativen Klemme 374 her. Das Relais 373 wird demgemäß erregt und schließt die Kontakte 373/1, wodurch die Leitung 448 mit der positiven Klemme 451 verbunden wird und eine Stromzufuhr für die Lampe 5" 3 und das Relais 373 unabhängig von den Kontakten 357/2 bewirkt wird. Die entsprechende Anzeigelampe J? 3 leuchtet daher auf.
Wenn das Relais 373 infolge des Schließens der Kontakte 373/1 erregt wird, werden die Kontakte 373/2 geöffnet, wodurch eine der Verbindungen zwischen den Leitungen 394 und 398 unterbrochen wird, und die Zungen 379 und 380 trennen sich von den Kontakten 373/4 und 373/6 und kommen mit den Kontakten 373/3 und 373/5 in Berührung.
Wenn nun eine zweite Stromimpulsserie entsprechend einer zweiten Anzeige übertragen wird, bevor eine Löschung stattgefunden hat, werden die Relais 358 und 359 noch einmal abwechselnd erregt. Aber infolge der Erregung des Relais 373 und des dadurch bewirkten Anhebens der Zungen 379 und 380 bewirkt das Schließen der Kontakte 358/4 und 359/4 eine Stromzufuhr über die Leitung38oa, Zunge 379, Oberkontakt 373/3, Leitung 452, Zunge 381, Unterkontakt 375/4 und Leitung 453 nach der zweiten Gruppe von Sam- melrelais (Relais 365 bis 368) oder durch die Leitungen 382a, Zungen 380, Kontakt 373/5, Leitung 454, Zunge 382, Unterkontakt 375/6 und Leitung 455 nach der genannten zweiten Gruppe von Relais. Auf diese Weise wird die zweite Stromimpulsserie auf die zweite Gruppe von Sammelrelais übertragen, deren Wirkung genau die gleiche ist wie die der ersten Gruppe der Sammelrelais. Wenn die Übertragung der zweiten Stromimpulsserie beendet ist, wird das Relais 375 erregt, und die entsprechende Signallampe leuchtet auf. Die Erregung des Relais 375 schließt die Kontakte 375/1, wodurch die Stromzufuhr zu diesem Relais und der mit ihm verbundenen Lampe unabhängig von den Kontakten 357/3 wird, und öffnet ebenfalls die Kontakte 375/2, wodurch eine zweite der Verbindungen zwischen den Leitungen 394 und 398 unterbrochen wird. Durch die Erregung des Relais no 375 werden auch die Zungen 381 und 382 von den Unterkontakten 375/4 und 375/6 abgehoben, so daß sie mit den Kontakten 375/3 und 375/5 in Berührung kommen. Zwischen den Leitungen 394 und 398 ist noch durch die Kontakte 377/2 und Leitung 397 eine Verbindung vorhanden, wenn aber die nächste
Stromimpulsserie die Kontakte 358/4 und 359/4 sich zu schließen zwingt, wird eine Verbindung von den Klemmen 379a und 381a über die Kontakte 358/4 und 359/4, Leitungen 380a und 382a, Zungen 379 und 380, Oberkontakte 373/3 und 373/5, Leitungen 452 und 454, Zungen 381 und 382 und Oberkontakte 375/3 und 375/5 nach den Leitungen 456 und 457 und von da nach den Sammelrelais 369 bis 372 der dritten Gruppe hergestellt, welche in derselben Weise wie die Sammelrelais der ersten Gruppe arbeiten. Wenn eine Anzeige in der letzten Gruppe von Lampen bewirkt wird, wird das Relais 377 erregt, wobei es seine Kontakte 377/1 schließt, um einen Haltestromkreis zu schaffen, und die Kontakte 377/2 öffnet, so daß die Verbindung zwischen den Leitungen 394 und 398 vollständig unterbrochen wird. Auf diese Weise ist, wenn alle Gruppen von Sammelrelais mit Anzeigen versehen sind, die Verbindung zwischen den Streckenleitungen W 1 und W 2 unterbrochen, und wenn, wie oben ausgeführt, der Versuch gemacht werden sollte, von der Sendestation aus eine weitere Anzeige zu übertragen, wird die Sammelvorrichtung auf der Sendestation wirksam.
Nimmt man an, daß alle drei Gruppen von Relais mit Anzeigen versehen sind, so leuchten die Lampen 5" 3, T 4 und Ui, so daß die Wicklungen 363 b, 368 b, 369 b und die Relais 373» 375 und 377 sämtlich erregt sind. Wenn die Löschtaste 383 niedergedrückt wird, öffnen sich die Kontakte 383 b (so daß keine Anzeigen empfangen werden können, da der Stromkreis zwischen den Streckenleitungen W ι und W 2 unterbrochen ist) und die Kontakte 383 α schließen sich. Es besteht nun ein Stromkreis von der positiven Klemme 458 über die Kontakte 383 α und Leitung 459 nach dem Relais 384 und der negativen Klemme 460. Das Relais 384 wird demgemäß erregt, öffnet die Kontakte 384/1 und schließt die Kontakte 384/2 und 384/3. Durch das Öffnen der Kontakte 384/1 wird der Stromkreis unterbrochen, durch welchen die Streckenleitung W 1 anfänglich mit der Leitung 394 verbunden ist, so daß der Empfang einer Anzeige nicht stattfinden kann, während das Relais 384 erregt ist. Das Schließen der Kontakte 384/2 stellt einen Haltestromkreis für das Relais 384 so lange her, als das Relais 389 stromlos bleibt, wobei der Stromkreis von der negativen Klemme 460 über das Relais 384, Leitung 461, Kontakte 384/2, Leitung 462 und Kontakte 389/6 nach der positiven Klemme 463 verläuft. Das Schließen der Kontakte 384/3 hat die Herstellung eines Stromkreises von der positiven Klemme 464 über die Kontakte 357/4, Leitung 465, Kontakt 389/3, Leitung 466,' Kontakte 388/2, Leitung 467, Kontakte 387/2, Leitung 468, Kontakte 386/1, Leitung 469, Kontakte 384/3 und Leitung 470 nach dem Relais 385 und der negativen Klemme 471 zur Folge. Das Relais
385 wird nun erregt, so daß es die Kontakte 385/1 und 385/3 öffnet und die Kontakte 385/2 schließt.
Das Öffnen der Kontakte 385/1 bewirkt das Löschen der in der ersten Gruppe von Sammelrelais befindlichen Anzeige dadurch, daß der Stromfluß von der positiven Klemme 421 über die Kontakte 385/1, Leitungen 422 und 423, Kontakte 364/2, Leitung 445, Kontakte 363/1, Leitung 444 und Wicklung 363 b nach der negativen Klemme 443 unterbrochen wird. Das Relais 363 wird auf diese Weise stromlos, und seine Kontakte kehren in ihre Normalstellung zurück; die Kontakte 363/5 öffnen sich, so daß das Relais 373 stromlos wird, die Kontakte 363/6 schließen sich, wohingegen sich die Kontakte 363/7 öffnen.
Durch den Schluß der Kontakte 363/6 wird ein Stromkreis für die Erregung des langsam wirkenden Relais 368 hergestellt, der vorher durch den Schluß der Kontakte 385/2 vorbereitet worden ist. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Positive Klemme 472, Kontakte 361/4, Leitung 473, Kontakte 362/6, Leitung 474, Kontakte 363/6, Leitung 475, Kontakte 364/4, Leitung 476, Kontakte 385/2, Leitung 477, Kontakte 387/1, Leitung 478, Relais 386, negative Klemme 479. Das Relais 386 wird demgemäß erregt, öffnet die Kontakte 386/1 und schließt die Kontakte 386/2, 386/3 und 386/4. Das öffnen der Kontakte 386/1 bewirkt die Stromloswerdung des Relais 385, da aber dieses Relais langsam wirkend ist, schließen sich die Kontakte 386/2, 386/3, 386/4, bevor die Kontakte 385/2 sich öffnen und die Kontakte 385/3 sich schließen. Das Relais
386 bleibt infolgedessen erregt, wobei die Kontakte 385/2 durch die Leitung 480, Kontakte 386/2 und Leitung 481 parallel zueinander geschaltet sind.
Durch das Schließen der Kontakte 386/3 bei Erregung des Relais 386 und das Schließen der Kontakte 385/3 bei Stromlosigkeit des Relais 385 wird ein Stromkreis von der positiven Klemme 482 über die Kontakte 385/3, Leitung 483 und Kontakte 386/3 nach der Leitung 484 hergestellt, -und da das Relais 386 in der zweiten Sammelgruppe erregt ist, wird der Stromkreis von der Leitung 484 über die Kontakte 368/3, Leitung 485 und Wicklung 364 b nach der negativen Klemme 486 vervollständigt. Auf diese Weise wird die von der zweiten Gruppe von Sammelrelais aufgenommene Anzeige nun auch in der ersten Gruppe von Sammelrelais aufgespeichert. Das Relais 364 schließt nun die Kontakte 364/1, wodurch es einen Haltestromkreis für sich selbst her-
5214tO
stellt, öffnet die Kontakte 364/2, schließt die Kontakte 364/3, wodurch, die Lampe S 4 aufzuleuchten und das Relais 373 stromlos zu werden genötigt wird, öffnet den Kontakt 364/4 und macht das Relais 386 stromlos und schließt die Kontakte 364/5.
Das Schließen der Kontakte 364/5 stellt einen Stromkreis von der positiven Klemme 487 über die Leitung 488, Kontakte 364/5, Leitung 489, Kontakte 386/4, Leitung 490, Kontakte 388/1, Leitung 491 und Relais 387 nach der negativen Klemme 492 her. Das Relais 387 öffnet demgemäß die Kontakte 387/1, 387/2, 387/5 und 387/6 und schließt die
Kontakte 387/3 und 387/4, wobei der Schluß der Kontakte 387/3 die Herstellung eines Haltestromkfeises für das Relais 387 von der positiven Klemme 493 über die Kontakte 387/3, Leitungen 494 und 490, Kontakte
*o 388/1, Leitung 491 und Relais 387 nach der negativen Klemme 492 bewirkt. (Es ist zu bemerken, daß die Kontakte 364/5 zur gleichen Zeit geschlossen werden, wenn die Kontakte 364/4 geöffnet werden, und daß, da das Relais 386 langsam wirkend ist, die erforderliche Zeitbemessung für das Schließen der Kontakte 387/3 vor dem öffnen der Kontakte 386/4 durch geeignete Einstellung erreicht werden kann). Das Öffnen der Kontakte 387/1 und 387/2 bewirkt die fortdauernde Stromlosigkeit der Relais 386 und 385.
Der Haltestromkreis für das Relais 368 verläuft von der negativen Klemme 493 über die Kontakte 368/1, Leitung 494 und Kontakte 387/6 nach der positiven Klemme 495. Das Öffnen der Kontakte 387/6 bewirkt daher die Stromlosmachung des Relais 368, wodurch die vorher auf die erste Gruppe von Sammelrelais übertragene Anzeige aus der zweiten Gruppe von Sammelrelais gelöscht wird.
Es wird nun ein Stromkreis zur Übertragung der in der dritten Gruppe von Sammelrelais befindlichen Anzeige auf die zweite Gruppe von Sammelrelais hergestellt. Die Stromlosmachung des Relais 368 bewirkt das öffnen der Kontakte 368/1, das Schließen der Kontakte 368/2, das öffnen der Kontakte 368/4, wodurch die Lampe T 4 erlischt und das Relais 375 stromlos wird, das Schließen der Kontakte 368/5 und das Öffnen der Kontakte 368/6.
Beim Schließen der Kontakte 368/5 wird ein durch den Schluß der Kontakte 387/4 vorbereiteter Stromkreis von der positiven Klemme 496 über die Kontakte 387/4, Leitungen 497 und 498, Kontakte 368/5, Leitung 499, Kontakte 367/7, Leitung 500, Kontakte ■ 366/7, Leitung 5or t Kontakte 365/5, Leitung
502, Kontakte 389/2, Leitung 503 und Relais 388 nach der negativen Klemme 504 vervollständigt. Nachdem das Relais 388 auf diese Weise erregt worden ist, öffnen sich die Kontakte 388/1 und 388/2, wodurch das Relais 387, welches nicht sofort anspricht und die Stromlosigkeit des Relais 385 aufrechterhält, und die Kontakte 388/3, 388/4 und 388,5 schließen sich. Der Schluß der Kontakte 388/3 vervollständigt einen Haltestromkreis für das Relais 388 von der positiven Klemme 505 über die Kontakte 388/3, Leitungen 506 und 498, Kontakte 368/5, Leitung 499, Kontakte 367/7, Leitung 500, Kontakte 366/7, Leitung 501, Kontakte 365/5, Leitung 502, Kontakte 389/2 und Relais 388 nach der negativen Klemme 504. Das Relais 387 erlaubt nun den Kontakten 387/5 sich zu schließen, und ein durch den Schluß der Kontakte 388/4 vorbereiteter Stromkreis wird von der positiven Klemme 507 über Kontakte 387/5, Leitung 508, Kontakte 388/4, Leitungen 509 und 510, Kontakte 369/3 (da das Relais 369 in der dritten Gruppe der Sammelrelais erregt ist), Leitung 511 und Wicklung 3656 nach der negativen Klemme 512 vervollständigt. Dadurch wird das Relais 365 erregt, die Lampe T 1 leuchtet auf, und das Relais 375 wird wieder erregt. Die in> der dritten Gruppe von Sammelrelais befindliche Anzeige wird daher auf die zweite Gruppe dieser Relais übertragen.
Zum Schluß wird die in der dritten Gruppe der Relais befindliche Anzeige gelöscht.
Die Erregung des Relais 365 nötigt die Kontakte 365/5, sich zu öffnen, und die Kontakte 365/6, sich zu schließen. Durch das Öffnen der Kontakte 365/5 wird der Haltestromkreis des Relais 388 unterbrochen. Der Schluß der Kontakte 365/6 vervollständigt einen Erregerstromkreis für das Relais 389 von der positiven Klemme 513 über die Kontakte 365/6, Leitung 514, Kontakte 388/5, Lei- ' tungen 515 und 516 nach dem Relais 389 und der negativen Klemme 517. Das Relais 389 wird demgemäß erregt und 'öffnet die Kontakte 389/2 und 389/3, wodurch die Relais 388 und 385 stromlos gemacht werden. Ferner werden die Kontakte 389/4 (welche sich schließen sollen, bevor die Kontakte 388/5 sich öffnen) geschlossen, so daß sie einen Haltestromkreis für das Relais 389 von der negativen Klemme 517 über das Relais 389, Leitungen 516 und 518, Kontakte 389/4, Leitung 519 und Kontakte 369/5 nach der positiven Klemme 520 vervollständigen, welcher Stromkreis wirksam bleibt, bis die in der dritten Gruppe der Relais befindliche Anzeige gelöscht worden ist.
Die Erregung des Relais 389 bewirkt auch das Öffnen der Kontakte 389/1, 389/5 und 389/6. Das Öffnen der Kontakte 389/1 hält die Unterbrechung in der Verbindung zwi-
sehen den Streckenleitungen W ι und W 2 aufrech't, während das Öffnen der Kontakte 389/6 das Relais 384 stromlos macht. Das Öffnen der Kontakte 389/5 unterbricht den Stromkreis von der positiven Klemme 521 über die Kontakte 389/5, Leitungen 522, 523 und 524, Kontakte 370/2, Leitung 525, Kontakte 369/1 und Wicklung 369fr nach der negativen Klemme 526. Das Relais 369 wird infolgedessen stromlos, die Kontakte 369/4 öffnen sich, wobei sie die Lampe U 1 zum Erlöschen bringen und das Relais 377 stromlos machen, und die Kontakte 369/5 öffnen sich, wodurch sie den Haltestromkreis für das Relais 389 unterbrechen.
Die Löschung und Übertragung der aufgespeicherten Anzeigen wird so in richtiger Weise bewirkt, und die Löschrelais 384/389 werden wieder in ihren normalen, nicht erregten Zustand zurückgebracht. Das Empfangssystem ist nun in der Lage, eine weitere Anzeige aufzunehmen, und da die Relais 373 und 375 erregt sind (während das Relais 377 stromlos ist, so daß die Kontakte 377/2 geschlossen sind und dadurch eine Verbindung zwischen den Leitungen 394 und 398 herstellen), wird die nächste Anzeige auf die dritte Gruppe der Sammelrelais übertragen.
Es ist klar, daß, wenn es notwendig ist, mehr Anzeigen aufzuspeichern ohne entsprechende Anzeigen auch dem Zuganzeiger zu machen, die geeignete Anzahl von besonderen Gruppen von Sammelrelais und Kontakten genau wie für die zweite Gruppe (Relais 365 bis 368) vorgesehen werden können, wobei die Anzeigelampen entsprechend den Lampen Ti, T 2, T 3 und T 4 weggelassen werden. Es ist ferner ersichtlich, daß, falls besondere Gruppen von Sammelrelais vorgesehen sind, die Relais 369 bis 372 mit in Serie geschalteten Kontakten, ähnlich den Kontakten 365/5, 366/7 und 368/5, versehen sein müssen. Derartige in Reihe geschaltete Kontakte sind jedoch nicht für die letzte Gruppe der Sammelrelais erforderlich. Ein Paar von Relais, wie z. B. 387 und 388, muß auch für jede Gruppe von Sammelrelais vorhanden sein mit Ausnahme der letzten Gruppe, welche mit einem Relais 389 ausgestattet ist.
Gewünschtenfalls können an Stelle der zwei Streckenleitungen W1 und W 2 drei Streckenleitungen vorgesehen sein, und die Sammelvorrichtungen (entweder von der mit Wählern arbeitenden Type oder von der Relais anwendenden Type) können so angeordnet sein, daß bei voller Belegung die Strekkenleitung W 1 anstatt nur von der Streckenleitung W 2 getrennt zu werden, von der Leitung W 2 getrennt und mit der dritten Leitung verbunden wird, so daß, wenn eine Anzeige von der Sendestelle übertragen werden soll und die Sammelvorrichtung belegt ist, diese Anzeige wieder zurück nach der Sendestelle übertragen wird und dort in einer Sammelvorrichtung, die der am Empfangsende benutzten im Prinzip ähnlich ist, aufgespeichert werden kann. Ferner können Übertragungsapparate, welche mit Wählern arbeiten, in Verbindung mit Empfangsapparaten, welche Relais verwenden, benutzt werden oder umgekehrt, wie dies gewünscht wird.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektrische Signaleinrichtung mit einem aus mehreren Anzeigevorrichtungen bestehenden Empfänger, insbesondere zur Ankündigung von Zügen auf Bahnhöfen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Schaltergruppen an der Empfangsstelle vorgesehen ist, und zwar besonders von Wählschaltern oder -relais, die die in Form von Stromstößen von einer Sendeschaltvorrichtung aufgenommenen, aufeinanderfolgenden Signale aufspeichern, und eine Mehrzahl von Wählschaltern, welche jede Schaltergruppe der Reihe nach mit den Anzeigevorrichtungen verbinden, so daß jedes der in den Schaltergruppen aufgespeicherten Signale der Reihe nach durch jede der Anzeigevorrichtungen zur Schau gebracht wird.
2. Ausführungsform der Signaleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Relaisgruppen an der Empfangsstelle, welche die aufeinanderfolgenden, von einer Sendeschaltvorrichtung in Form einer Serie von Stromstößen empfangenen Signale aufspeichern, und eine Mehrzahl von Schaltkontakten, die jede Gruppe der Relais der Reihe nach mit der vorhergehenden Gruppe nach deren Stromlosmachung verbinden, so daß die in den Relaisgruppen aufgespeicherten Signale nacheinander von Gruppe zu Gruppe übertragen werden und so, wenn sie schließlich auf die mit den Anzeigevorrichtungen verbundenen Relaisgruppen übertragen werden, jede dieser Anzeigevorrichtungen der Reihe nach zu betätigen genötigt werden. '
3. Signalsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sendeschaltvorrichtung ein Telephonwählschalter (12 oder 160) benutzt wird, welcher eine selbsttätig wirkende Antriebsspule (16 oder 162) und eine Reihe von Wählerkontakten (12Ai bis 12^25 oder i6o^4i bis 160^25) besitzt, von denen alle mit Ausnahme des einen (12Λ25 oder 160 A2 5) mit einer Stromzuleitungsklemme (14 oder 156) durch einen Regelschalter (Pi bis P 24) verbunden sind,
' welcher für gewöhnlich geschlossen ist, so daß die Wählerkontakte' für gewöhnlich stromführend sind" mit Ausnahme des einen (12^25 oder 160Λ25) erst beim Öffnen eines der Regelschalter stromführend werdenden, und welcher einen Schalthebel (ιζΑ oder 161 A) besitzt, der mit der genannten Reihe von Kontakten in Berührung steht und die Stromzufuhr zu der selbsttätigen Antriebsspule (16 oder 162) regelt, wodurch, wenn irgendeiner der Regelschalter geöffnet wird, der entsprechende Wählerkontakt stromlos und der vorerwähnte Kontakt (12^25 oder 160^25) stromführend wird, so daß die Antriebsspule (16 oder 162) den Schalthebel zu einer schrittweisen Drehbewegung nötigt, bis der stromlose Wähler erreicht ist und jedesmal, wenn der Schalthebel sich auf einem stromführenden Kontakt befindet, ein Stromstoß abgegeben wird.
4. Signalsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschalter so miteinander verbunden sind, daß, wenn der eine Schalter geöffnet wird, die übrigen Schalter selbsttätig geschlossen werden.
5. Signalsystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zwei Relais (E, F), von denen das eine (F) erregt wird, wenn ein Regelschalter geöffnet wird und dadurch den Streckenstromkreis unterbricht, während das andere (E) erregt wird, wenn der Wählschalter (12 oder 160) die Normalstellung erreicht, wobei es im erregten Zustande den Stromkreis des anderen Relais (F) unterbricht und dadurch den Streckenstromkreis wieder herstellt, so daß beim öffnen eines der Regelschalter der Wählerschalter (12 oder 160) ohne Abgabe von Stromstößen in den Streckenstromkreis sich zunächst schrittweise in die Normalstellung und dann schrittweise auf den dem geöffneten Regelschalter entsprechenden stromlosen Kontakt bewegt und dabei infolge der Wiederherstellung des Streckenstromkreises die erforderliche Anzahl von Stromstößen in diesen sendet.
6. Signalsystem nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Wählerschalter (40) mit einer Reihe von nacheinander mit den Antriebsspulen (61, 71, 81, 91, roi, in) der Gruppen von Wählschaltern (60, 70, 80, 90, 100, 110) verbundenen Kontakten, durch welche die von der Sendestelle kommenden Stromstöße auf die Antriebsspulen übertragen werden, und durch ein langsam wirkendes Relais (37)> welches die Stromzufuhr zu der Antriebsspule (39) des Wählerschalters (40) regelt, so daß der letztere jedesmal bei der Beendigung eines Signals eine Schrittbewegung ausführt und die nächste Antriebsspule einschaltet, damit diese das nächste Signal empfängt.
7. Signalsystem nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sendeschaltvorrichtung eine Mehrzahl von langsam wirkenden Relaispaaren (259 bis 266) benutzt wird, die durch entsprechende Schalter geregelt werden, die derart untereinander gesperrt sind, daß bei der Betätigung des einen die anderen ausgelöst werden, und daß jedes Relais mit die Stromzufuhr nach dem Streckenstromkreis regelnden Kontakten versehen ist, wobei die Stromzufuhr zu jedem Relais durch an dem vorausgehenden Relais befindliche Kontakte und die Stromzufuhr zu dem ersten Relais eines jeden Paares ebenfalls durch den entsprechenden Schalter geregelt wird, und daß ein zusätzliches Relais (251) vorgesehen ist, das bei der Betätigung irgendeines Schalters zuerst erregt und dann stromlos gemacht wird, und das im erregten Zustand die Stromzufuhr zu dem obenerwähnten Relais bewirkt, wobei bei der Betätigung eines Schalters alle Relais (259 bis 266) nacheinander zuerst erregt und dann stromlos gemacht werden, bis das durch den betätigten Schalter Strom erhaltende Relais erreicht ist und so die Übertragung der betreffenden Anzahl von Stromstößen in den Streckenstromkreis bewirkt wird.
8. Signalsystem nach Anspruch 2 mit die aufeinanderfolgenden Signale aufspeichernden Relaisgruppen, dadurch gekennzeichnet, daß drei Relais (358, 359, 360) vorgesehen sind, von denen zwei (3S8) 359) durch aufeinanderfolgende Stromstöße unter Regelung des dritten Relais (360) abwechselnd erregt werden, wobei das erste Relais (358) mit dem ersten, dritten, fünften usw. Relais, und das zweite Relais (359) mit dem zweiten, vierten, sechsten usw. Relais derjenigen Gruppe von Sammelrelais, auf welche ein Signal übertragen wird, verbunden ist, und daß jedes Relais jeder Gruppe von Sammelrelais mit die Stromzufuhr zu dem nächstfolgenden Relais seiner Gruppe regelnden Kontakten versehen ist, so daß, wenn der n-te Stromstoß empfangen wird, das n-te Relais in der wirksamen Sammelgruppe erregt wird, und wenn der η + i-ste Stromstoß empfangen wird, das η -j- ι-te Relais in dieser Gruppe erregt und das n-te Relais stromlos wird.
9. Signalsystem nach Anspruch 8, ge-
kennzeichnet durch eine Mehrheit von Löschrelais (385 bis 389), deren Anzahl um eins geringer ist als die doppelte Anzahl der Gruppen von Sammelrelais, und von denen das erste (385) so angeordnet ist, daß es die Stromzufuhr zu der ersten Gruppe dieser Relais unterbricht, während das zweite (386) so angeordnet ist, daß es jedes Relais in der ersten Sammelgruppe (Relais 361 bis 364) mit auf dem entsprechenden Relais in der zweiten Sammelgruppe (Relais 365 bis 368) vorgesehenen Kontakten verbindet, die bei der Erregung des entsprechenden Relais geschlossen werden usf. für jede Gruppe der Sammelrelais, so daß bei der aufeinanderfolgenden Erregung der Löschrelais die Relais in der ersten Sammelgruppe zuerst stromlos werden, und dann das einem erregten Relais in der zweiten Sammelgruppe entsprechende Relais in der ersten Gruppe durch die geschlossenen Kontakte des letzteren wieder erregt wird, worauf die Relais der zweiten Sammelgruppe stromlos werden usf., so daß das in der zweiten Gruppe aufgespeicherte Signal auf die erste Gruppe übertragen wird usf. durch die übrigen Gruppen.
10. Signalsystem nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein Relais (357); welches bei der Übertragung von Signalen erregt wird und welches die Löschstromkreise öffnet, und durch ein Relais (389), welches beim Löschen erregt wird und den Empfang von Signalen durch die Sammelrelaisgruppen verhindert.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
DES94863D 1928-11-13 1929-11-10 Elektrisches Signalsystem Expired DE521470C (de)

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