DE521876C - Verfahren zum Einstecken von mit einem Quer- und einem Laengsfalz versehenen Beilagen in Zeitungen mittels umlaufender Einsteckmesser - Google Patents

Verfahren zum Einstecken von mit einem Quer- und einem Laengsfalz versehenen Beilagen in Zeitungen mittels umlaufender Einsteckmesser

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DE521876C
DE521876C DEH104159D DEH0104159D DE521876C DE 521876 C DE521876 C DE 521876C DE H104159 D DEH104159 D DE H104159D DE H0104159 D DEH0104159 D DE H0104159D DE 521876 C DE521876 C DE 521876C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/30Opening devices for folded sheets or signatures
    • B65H5/301Opening devices for folded sheets or signatures comprising blade-like means inserted between the parts to be opened

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einstecken von mit einem Quer- und einem Längsfalz versehenen Beilagen in Zeitungen mittels umlaufender Einsteckmesser Bei den bekannten Einsteckmaschinen erfolgt die Stapelung der Einsteckprodukte in der Weise, daß sie, mit ihren bauschigen Falzkanten vorausgehend, aus den Stapeln entnommen und den Einsteckstellen zugeführt werden. Bei dieser Art der Entnahme und Förderung der von gewöhnlichen Zuschnitten ganz wesentlich verschiedenen, jedesmal aus mehreren Lagen zweimal zusammengefalteten Einsteckprodukten treten eine Reihe Begleiterscheinungen auf, die fortgesetzte und wiederholte Störungen im Arbeitsgang verursachen.
  • U. a. werden bei der Entnahme des jeweils untersten Produktes die nächstliegenden Teile des folgenden Produktes unter dem Stapel mit hervorgezogen, des weiteren treten in der Förderung der Werkstücke Verzögerungen auf, weil sich die vorangehenden und gebauschten Werkstückkanten bei ihrem Durchgang zwischen Walzen, Rollen o. dgl. vor ihrem Einlauf gegen diese Walzen o. dgl. stauchen. Außerdem bilden sich in den vorausgehenden Kanten der Produkte ungleichförmige Falten und Ausbuchtungen, die ihrerseits zu allerlei Störungen Veranlassung geben.
  • Zur Beseitigung dieser verschiedengearteten Störungsquellen wird mit der vorliegenden Erfindung ein neues Verfahren vorgeschlagen. Erfindungsgemäß werden die Einsteckprodukte dergestalt in Stapeln aufgeschichtet, daß sie, mit den von ihren Längs- und Querbruchkanten gebildeten Ecken vorausgehend, in über ihren Ecken diagonal verlaufenden Förderlinien aus den Stapeln in das Bereich der umlaufenden Einsteckmesser gefördert «-erden, und daß sie während ihrer Förderung für den Eintritt des Einsteckmessers an ihren gespaltenen Eckflügeln geöffnet und gespreizt werden.
  • Für die Entnahme der auf diese Art gestapelten Zeitungsprodukte und ihre Förderung aus den Stapeln wird erfindungsgemäß die aus der Stapelbildung sich ergebende Eigentümlichkeit der Stapelform praktisch ausgewertet. Es ergeben sich dabei verschiedene Möglichkeiten zur Entnahme des Werkstückes aus dein Stapel, bei welchen die Werkstücke jedesmal veranlaßt werden, ihre Bewegung aus dem Stapelbereich mit ihren stabilen Ecken E vorausgehend zu beginnen.
  • Diese Bewegung der Werkstücke aus dem Stapel kann sowohl in der Ebene des Werkstückes und gegebenenfalls durch eine - Biegung des letzteren eingeleitet werden, bei welcher die Ecke E in den Bereich eines Fördermittels gelangt, oder sie kann dadurch herbeigeführt werden, daß die stabile Ecke E vom Stapel abgebogen und einem Fördermittel zugebogen wird. Durch die Aufschichtung von Zeitungsprodukten nach dem neuen Verfahren ergibt sich eine wesentlich vorteilhaftere Angriffsmöglichkeit auf das Produkt sowohl für seine Entnahme aus dein Stapel wie auch für seine Förderung und Bearbeitung, die ihrerseits zum Teil mit bekannten und entsprechend veränderten Mitteln erfolgen kann.
  • In allen Fällen erfolgt die Aufschichtung der Produkte in der Weise, daß sie mit ihren stabilen Ecken E in der für ihre Förderung aus dem Stapel vorgezeichneten Förderrichtung und zweckmäßig nach unten gelagert liegen, wobei sie ihre Abstützung im Stapel mit ihren stabilen Längs- und Querbruchkanten auf entsprechend angeordneten Holmen finden und bei ihrer Entnahme und Förderung aus dem Stapel alle Hindernisse meiden, die der vorangehenden Kante eines Produktes entgegenstehen würden.
  • Ein weiterer Vorteil der neuen Stapelung besteht noch darin, daß die von der Ecke E des Werkstückes nach -zwei Richtungen auseinanderstrebenden und geschlossenen Langs-und Ouerbruchkanten die zwischen diesen Kanten liegenden und empfindlichen losen Teile der Zeitung während ihrer Entnahme und Förderung rahmenförmig nach beiden Seiten des Förderweges einschließen, wodurch die Gleichförmigkeit der Bearbeitung des Werkstückes gewährleistet ist.
  • Von den verschiedenen Möglichkeiten für die Entnahme und Förderung der nach dem neuen Verfahren gestapelten Produkte wird im nachfolgenden und in den Fig. i bis 4 eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Die Fig. i bis 4 der Zeichnung zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Werkstücke, mit ihren Ecken E nach unten gerichtet, zwischen den Stapelholmen i oder i l aufgehängt sind, wobei sie ihre Abstützung durch die Auflage der Längs- und Querkanten auf den Holmen i oder i-'- und durch die Auflage ihres oberen Rückenteiles auf einer in ihrer Neigung verstellbaren Platte 2 finden, während ihre nach unten gerichteten stabilen Ecken E mit den beiden geschlossenen Falzkanten auf einer oder auf zwei der Einzugscheiben 4., 5 aufliegen und von den letzteren vom Stapel abgeschält und einer Brustwalze 3 zugebogen werden. Zu diesem Zwecke werden die in ihren oberen Flächenformen an sich bekannten Einzugscheiben topfförmig ausgebildet und mit einem der Rundung der Walze 3 angepaßten Außenrand versehen, dessen Aufgabe darin besteht, die Zeitung an die Walze 3 heranzubiegen, die ihrerseits die Ecke E der Zeitung mit einer zweiten Walze 6 erfaßt und aus dem Stapel . hervorzieht, Von den vorgenannten Elementen 2, 3, 4, 5 ermöglicht die verstellbare Platte 2 gegenüber der von den Einzugscheiben q., 5 gebildeten Ebene eine weitere Verstellbarkeit der Stapelneigung, so daß das Schwergewicht des Stapels durch Einstellung dieser Elemente geregelt und gegebenenfalls über die Brustwalze 3 herübergeholt werden kann, wodurch die über den verstellbaren Holmen i, i 4 nach unten hängenden Teile des Stapels nur noch lose aufeinanderliegen und das jeweils unterste Produkt, vom Stapeldruck wesentlich entlastet, nur leicht gegen die umlaufenden Tragflächen der Einzugscheiben .I, 5 aufliegt, die ihrerseits mit schraubenförmig gewundenen Flächen und keilförmig gestalteten Flügeln oder Hornen 5 zwischen den Stapel und das jeweils unterste Werkstück nahe der Ecke E des letzteren eingreifen und das Werkstück mit ihrem Rücken 32 der Brustwalze 3 fortschreitend zubiegen, die ihrerseits die Werkstücke mit einer zweiten Walze 6 (Fig.3) erfaßt und aus dem Stapelbereich fördert, wobei die Einzugscheiben 4., 5 mit ihren dem Stapel zugekehrten geraden oder gerundeten Tragflächen die nachfolgenden Werkstücke bzw. den Stapel abstützen und verhindern, daß Teile desselben durch das abgehende Werkstück mitgenommen werden.
  • Zu diesem Zweck ist weiterhin die -Neigung und Lage- der von den Einzugscheiben .4, 5 einerseits und der von der Auflageplatte 2 andererseits gebildeten Ebene, ebenso der Abstand dieser beiden Elemente zueinander nach der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Produkte veränderlich vorgesehen, wobei es im wesentlichen auf die Entlastung der Auf- lageplatte 2 durch die Formgebung der Einzugscheibe 4, 5 in möglichst weiten Grenzen ankommt.
  • Je nach der durch die Größe und den sonstigen Eigenschaften der Produkte bedingten Lage des Stapels werden die zur Abstützung des Stapelvorderteiles dienenden Einzugscheibentragflächen durch die Schwergewichtslage des Stapels mehr oder weniger belastet, und es werden demgemäß zur Abstützung des Stapelvorderteiles zwei oder nur eine dieser Scheiben angeordnet und jede der Scheiben entsprechend ihrer Umlaufgeschwindigkeit mit nur einem oder mit zwei, gegebenenfalls mit drei der Horne versehen. Bei Anordnung von zwei dieser Scheiben unter einem Stapel enthält jede Scheibe bei entgegengesetzter Drehrichtung die gleiche Anzahl der Horne 5.
  • Im wesentlichen werden diese Einzugscheiben 4, 5, 32 zur Ausübung von drei . Sonderfunktionen aus einem topfförmigen Körper mit ebener oder gerundeter Tragoberfläche oder mit einem oberen Kranz zur Abstützung des Stapels und mit breitem, konischen Außenrücken 32 (Fig. 3) gebildet und durch Ausschnitte aus dem Körper mit den Hornen 5 zum Abtrennen und Wenden der Werkstücke vom Stapel versehen, wobei die Horne 5 eine von der Scheibenoberfläche nach hinten und nach unten absteigende, schraubenförmig gewundene und in den Außenrücken 32 der Scheibenkörper ausmündende Keilform erhalten.
  • Der Außenrücken 32 der topfförmigen Einzugscheibe wird dabei entsprechend der Krümmung der Walze 3 zur Scheibenoberfläche hin konisch geformt und läßt zwischen sich und der Walze 3 einen verstellbaren Zwischenraum frei, dessen Verstellung durch Änderung in der Neigung der Topfscheibe erfolgt.
  • In Verbindung mit den Funktionen der Scheibenflächen hat der Topfrücken die Aufgabe, das von einem der Horne 5 vom Stapel getrennte und gewendete Werkstück ohne Kiemmung an die Brustwalze 3 heranzubiegen, so daß die Ecke E des Werkstückes in die Aussparung der Walze 6 eintreten kann. Zu diesem Zweck wird die Greifwalze 6 der Brustwalze 3 nahe den Einzugscheiben .I, 5, 32 vorgelagert (Fig.3) und die gerundete Biegekante der Platte 2, namentlich bei dünnen Produkten, mit einem geringen Zwischenraum an die Einzugscheiben .I, 5, 32 herangestellt, wodurch das Werkstück von dem Rückenteil32 der Scheibe im kurzen Bogen um die Biegekante der Platte :2 herumgelegt wird.
  • Durch eine kurze Abbiegung des Werkstückes um die Biegekante der Platte 2 entsteht vermöge der in den von der Ecke E rahmenförmig ansteigenden Längs- und Querbruchkanten der Produkte vorhandenen §teiflieit im unteren Teil des Werkstückes eine Materialspannung, die ihrerseits die Versteifung des an die Walze 3 herangebogenen Werkstückteiles herbeiführt und bewirkt, daß die Ecke E des Werkstückes jedesmal mit Sicherheit in die Aussparung a der Greifwalze 6 eintritt und von der letzteren mit der Walze 3 erfaßt wird, so daß das Werkstück von diesen beiden Walzen mit seinem Rükkenteil aus dem Bereich des Stapels hervorgezogen wird.
  • Die Stapelung der Werkstücke nach Fig. 3 ist aber nicht bei allen Zeitungsprodukten zweckmäßig; es ergibt sich in manchen Fällen die Notwendigkeit, die vorderen Werkstücke des Stapels vom Stapeldruck noch mehr zu entlasten. Zu diesem Zweck werden die Werkstücke in einem Stapel mit bogenförmig ansteigenden, verstellbaren Holmen i-3 nach Fig. i dergestalt aufgeschichtet, daß die vorderen Werkstücke eine annähernd senkrechte Lage einnehmen, während die nachfolgend aufgeschichteten Werkstücke infolge ihrer eigenen, von ihren Ecken E nach der gegenüberliegenden Ecke absteigenden Keilform in dem bogenförmig ansteigenden Stapel eine natürliche Lagerung erhalten, wobei die unteren Eckteile der Werkstücke ebenfalls lose geschichtet sind und die Auflageplatte :2 nur einen geringen Stapeldruck aufzunehmen hat, was für die störungsfreie Entnahme der Werkstücke aus dem Stapel von Bedeutung ist.
  • Das Offnen der Werkstücke wird zweckmäßig während ihrer Förderung vorgenommen. Die Entnahme der Werkstücke aus dem Stapel kann demzufolge mit geringen Zwischenräumen in einer raschen Hintereinanderfolge vor sich gehen. Das Offnen beginnt jedesmal am Ende des gespaltenen Eckflügels an den von der Ecke.E ausgehenden zusammengefalteten Längsbruchkanten der Produkte, indem nur eine dieser Kanten nach oben hin oder indem beide Längsbruchkanten im entgegengesetzten Sinne während der Förderung des Werkstückes aufgerollt werden, worauf eine Zunge oder ein Keil 16 zwischen den aufgerollten Kanten eindringt und im weiteren Verlauf der Förderung des Werkstückes eine partielle Trennung der beiden Werkstückhälften bis zur diagonalen Linie 25 bewirkt, die ihrerseits an der Ecke E des Werkstückes beginnt und, diagonal über das Werkstück verlaufend, den rechten Flügel des Werkstückes umfaßt und auf die dem Ouerbruch des Werkstückes gegenüberliegende Kante ausgedehnt wird. Das Aufrollen der Längsbruchkanten wird zweckmäßig durch je einen umlaufenden Sauger 17 bewirkt, der mit der Walze 3 umläuft, wobei ein zweiter, nicht gezeichneter, unterer Sauger dem oberen gegenüber angeordnet ist.
  • Anschließend an den rotierenden Sauger 17 ist die Anordnung der mit einem Hohlraum 27 versehenen Spreizleisten 16 vorgesehen. Diese Spreizleiste ist eine einseitige, nach oben gewölbte längliche Platte, oder sie ist eine zweiteilige, durch Zinken gegabelte Papierführung. Im ersteren Falle gleitet die obere Hälfte des Werkstückeckflügels über die Spreizführung, während im zweiten Falle beide Hälften des Werlcstückeckflügels, über die in ihrem Ouerschnitt keilförmig ansteigenden Flächen der Spreizführungen gleitend, auseinandergebogen werden.
  • Die Förderung der Werkstücke in ihren primären Förderbahnen erfolgt bei der Anordnung von Zungen 16 beispielsweise durch Rollen oder Riemen 29 und 30, die ihrerseits seitlich von den Spreizführungen 16 angeordnet sind, von welchen zweckmäßig die obere Rolle 3o bei jedesmaligem Eintreffen eines Werkstückes in seiner Endstellung angehoben wird.
  • Das Zusammenstecken der Werkstücke geschieht in einer Hintereinanderfolge aus sämtlichen Stationen eines Maschinenaggregates in der Weise, daß jedes der Einsteckmesser 2a als sekundäres Förderorgan durch die Zwischenräume 27 der Spreizführung 16 hindurchfährt und die mit ihren Innenflächen über den Außenflächen der Spreizführung 16 gleitend herangeführten Werkstücke hintereinanderfolgend in ihrem innenseitigen Querbruch erfassen, um sie durch den Hohlraum der nächsten Spreizführung hindurch in das nächste Werkstück einzustecken, wobei das Werkstück W1, mit seinem Querbruch voran, in das Werkstück W_ und letzteres, mit seinem Querbruch voran, in ein Werkstück W3 und so fort eingesteckt wird, so daß die zusammengesteckten Werkstücke schließlich ein in ihrem Querbruch vereinigtes und durch das Eänsteckmesser gefördertes Paket mit gleich hohen Kanten bildet.
  • Anschläge oder sonstige Hemmungen 31 (Fig. 4) dienen dabei in jeder Station zum Anhalten und Ausrichten der Werkstücke. Diese Hemmungen werden in beliebiger Weise gesteuert und haben gleichzeitig die Aufgabe, .den Querbruch des Werkstückes auf die Höhe des ankommenden Einsteckmessers auszurichten, sie werden -zurückgeklappt oder gesenkt, sobald das Werkstück über sie hinweggeführt wird,

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einstecken von mit einem Ouer- und einem Längsfalz versehenen Beilagen in Zeitungen mittels umlaufender Einsteckmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Stapel entnommene Beilage, mit der von ihrer Längs- und Querbruchkante eingeschlossehenen Ecke (E) vorausgehend, während des Förderns zur Einsteckstelle mittels eines Schubfingers (i7) o. dgl. gegen die voranlaufende Ecke (E) hin geöffnet und über eine Spreizleiste (i6) bis zu schräg zur Laufrichtung angeordneten Anschlägen (3i) geführt und hierbei in an sich bekannter Weise fortschreitend längs ihrer freien Kanten geöffnet wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilagen im Stapel mit ihren Längs- und Ouerbruchkanten zwischen Holmen (i, i4) abgestützt sind, auf einer Platte (2) aufliegen und mit ihren geschlossenen Ecken (E) voran nacheinander den Förderwalzen (3, 6) zugebogen werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwergewichtslage des Stapels durch Einstellen der Holme (i, JA) gegenüber der Auflageplatte (2) bzw. durch Einstellen der Auflageplatte (2) gegenüber den Holmen (i, iA) und gegenüber den Trennscheiben (q., 5, 32) entsprechend der jeweiligen Beschaffenheit der Beilagen veränderlich ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der von der Auflageplatte (2) gebildeten Biegekante und dem Rand der umlaufenden Einzugscheiben (q, 5, 32) bei der Verarbeitung von starken Beilagen so groß gewählt wird, daß der Stapel in seinem mittleren Teil die umlaufende Oberfläche der Brustwalze (3) berührt, und daß das mit seiner geschlossenen Ecke (E) der Brustwalze (3) zugebogene Werkstück sich an die Rundung der Brustwalze (3) anschmiegt und mit seiner Ecke (E) in die Aussparung (a) der Greifwalze (6) eindringt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der von der Auflageplatte (2) gebildeten Biegekante und dem an dieser Kante vorbeigeführten Rand der Einzugscheibe (q., 5, 32) einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschälen des, jeweils untersten Werkstückes vom Stapel noch während des Förderns des vorhergehend vom Stapel abgetrennten und von den Walzen (3, 6) erfaßten Werkstückes einsetzt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch den Sauge?- (i7), der die mit ihren Ecken (E) voran aus dem Stapel bewegten Werkstücke während ihres Förderns in der diagonalen Förderlinie (25) gegen die Ecke (E) hin öffnet. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Einzugscheiben (q., 5, 32) aus topfförmigen Körpern.mit ebenen, kranzförmigen oder gerundetenTragflächen zum Abstützen des Stapels und mit konischen, nach unten verjüngten, stirnseitigen Rükken (32) zum Abbiegen der Werkstücke vom Stapel versehen sind sowie zum Abtrennen des jeweils untersten Werkstückes vom Stapel durch Ausschnitte aus dem Scheibenkörper (q, 32) gebildete Horne (5) erhalten, die einer von der oberen Tragfläche der Scheibe ausgehenden, nach unten und hinten absteigenden und gegebenenfalls schraubenförmig gewundenen Keilform entsprechen, die ihren Übergang in die Rückenfläche (32) der Scheibe (4.) findet. g. Vorrichtung nach Anspruch z bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Einsteckstellung ankommenden Werkstücke unter Anheben der Fördermittel (2g, 30) durch Anschläge (3z) angehalten und mit ihrem Querbruch in die Höhe der Einsteckmesser (22) angehoben werden.
DEH104159D 1925-11-06 1925-11-06 Verfahren zum Einstecken von mit einem Quer- und einem Laengsfalz versehenen Beilagen in Zeitungen mittels umlaufender Einsteckmesser Expired DE521876C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879243C (de) * 1938-06-25 1953-06-11 Smyth Mfg Company Vorrichtung zum OEffnen von Buchlagen
DE1059881B (de) * 1956-05-09 1959-06-25 Hans Mueller Einrichtung zum Einbringen von losen Beilagen in Broschueren
DE1285449B (de) * 1964-09-30 1968-12-19 Graphicart Int Vorrichtung zum Ineinanderlegen von Heften, gefalzten Bogen od. dgl.

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