DE522227C - Kolbenventil - Google Patents
KolbenventilInfo
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- DE522227C DE522227C DES86858D DES0086858D DE522227C DE 522227 C DE522227 C DE 522227C DE S86858 D DES86858 D DE S86858D DE S0086858 D DES0086858 D DE S0086858D DE 522227 C DE522227 C DE 522227C
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- ring
- valve
- flange
- housing
- cut open
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- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 12
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 8
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/22—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
- F16K3/24—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Multiple-Way Valves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kolbenventil mit einem oder mehreren aufgeschnittenen
dehnbaren Ringen, die unter dem Druck der Flüssigkeit ständig gegen die Führungsfläche am Gehäuse angedrückt werden.
Die bisher verwendeten Dichtungsringe bilden einfache Hohlzylinder von geringer
Wandstärke. Da der Flüssigkeitsdruck auf die Innenfläche des Hohlzylinders wirken und
ίο der betreffende unmittelbar durch den Ringkörper
umschlossene Hohlraum daher mit dem Durchflußkanal für die Flüssigkeit in Verbindung stehen muß, ist eine Abdichtung
an dem äußeren Ringende, das der aus dem Ventilgehäuse herausgeführten Einrichtung
zum Verstellen des Abschlußkolbens zugekehrt ist, praktisch unmöglich, da die Abdichtungsfläche
am Ringe nur durch dessen schmale Kante gebildet wird, deren Wirksaimkeit
noch dadurch beeinträchtigt ward, daß sie wegen ihrer auf der Ringfederung beruhenden
Beweglichkeit an einer ebenen Fläche des Ventilträgers schleifen muß. Es ist daher bei den bisherigen Ausführungen
nicht zu vermeiden, daß die Flüssigkeit bei geschlossenem Ventil durch das Innere des
Dichtungsringes in die nur schwer nach außen abzudichtende Führung für die Verstellungseinrichtung
gelangt und aus dem Ventil austritt.
Der angegebene Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der aufgeschnittene
zylindrische Kolbenring mit einem nach innen gerichteten, ebenfalls aufgeschnittenen
ebenen Flansch auegeführt wird, der eine mit einer entsprechenden Flanschfläche des Ventilträgers zusammenwirkende
verbreiterte Gleit- und Dichtungsfläche bildet. Hierbei ist es zweckmäßig, die Schnittstelle des ebenen Kolbenringflansches
durch einen besonderen, in ihm versenkt angeordneten Dichtungsring zu überdecken.
Durch die verbreiterte Gleit- und Dichtungsfläche gemäß der Erfindung ist eine ausreichende Dichtung am äußeren Ende des
Kolbenringes gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι ist ein vergrößerter senkrechter
Teillängsschnitt durch das Ventil in halbgeschlossenem Zustand desselben,
Abb.. 2 ein senkrechter Längsschnitt durch das vollständig geöffnete Ventil,
Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i,
Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 5,
Abb. 5 ein senkrechter Schnitt durch eine etwas abweichende Ausführungsfarm des
Ventils,
Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. i.
Das Gehäuse des in den Abb. 1 und 2 veranschaulichten
Ventils besteht aus zwei Teilen, einem oberen Teil 11 und einem unteren
Teil 12. Die beiden Teile sind bei 13 aneinandergeschraubt.
Der untere Teil 12 des Gehäuses weist einen Flüssigkeitseinlaßkanal
14, einen Flüssigkeitsauslaßkanal 15 und in
der Mitte zwischen beiden Kanälen eine Ventilkammer 16 auf.
Das den Ein- und Auslaßkanal steuernde
Abschlußorgan für das Ventil 11, 12 ist in
den Abb. 1 und 2 veranschaulicht und enthält ein hohles zylindrisches Glied 17, das
an seinem oberen Ende bei 18 Innengewinde aufweist und als Ventilträger dient. Der
Ventilkörper selbst besteht aus einem dehnbaren, gespaltenen Metallring 19, der in den
Abb. i, 2 und 5 veranschaulicht ist. Der Ring hat an seinem oberen Ende einen nach innen
gerichteten Flansch 19« und schließt einen
anderen, gleichachsig zu ihm angeordneten, ebenfalls gespaltenen Ring 20 ein, der gegen
die Innenfläche des ersten Ringes anliegt. Der im Ring 19 vorgesehene Spalt erstreckt sioh
auch, durch den Flansch 19«, und der Spalt
im Ring 20 ist gegenüber dem Spalt im Ring 19 versetzt, wodurch ein dichter Abschluß
des Ventils 19, 20 erzielt wird. Der Flansch
19« des Ringes 19 paßt unter einen iRingflansch
21 des erwähnten Ventilträgers 17, und der Ring 19 wird mit der inneren Zylinderfläche
des unteren Gehäuseteils 12 durch eine Mutter 22 in Berührung gehalten, wie in den
Abb. ι und 2 veranschaulicht ist. Das untere Ende des Ringes 19 wird durch einen an der
Mutter 22 vorgesehenen Flansch 23 in Stellung gehalten, der ein Herunterfallen des
Ringes 19 verhindert. Ein am unteren Ende des Ventilträgers 17 vorgesehener Absatz 24
begrenzt die Stellung der erwähnten Mutter 22 und verhindert deren Berührung mit dem
Ring 19, dessen axiale Länge etwas kleiner als der Abstand des Flansches 21 von dem
Absatz 24 ist (Abb. ι und 2), so daß der Ring 19 sich in der Längsrichtung des Ventilträgers
17 etwas bewegen kann. Am Flansch 23 der Mutter 22 sind öffnungen 25
vorgesehen (Abb. 1 und 2), durch welche die das Ventil 11, 12 durchströmende Flüssigkeit
in eine Kammer 26 gelangen kann, die durch den Flansch 19", den Ring 20 und die
obere Kante der Mutter 22 begrenzt wird. Das Innere des oberen Gehäuseteils 11 ist mit
einem Futter 27 versehen, das bei 28 an die Gehäusewand angeschraubt ist und zwei
Nuten 29 (Abb. 1, 2 und 3) aufweist, in die am Ventilträger 17 vorgesehene federartige
•Vorsprünge 30 eingreifen. Dadurch wird eine Drehung des Trägers 17 im Gehäuse
11, 12 verhindert, wenn der Träger durch
eine Schraube 32 in dein nachstehend angegebenen Sinne betätigt wird. Mit der
Schraube 32, die in das Muttergewinde 18 des Ventilträgers 17 eingreift, ist das untere
Ende einer Spindel 31 verbunden. Beim Drehen der Spindel und der Schraube wird
der Ventilträger unter der Mitwirkung der Führungen 30 in seiner Längsrichtung bewegt.
Das obere Ende der Spindel 31 ist durch das Gehäuse 11 hindurchgeführt und
trägt ein Handrad 33. Die Spindel 31 weist bei 34 eine Verstärkung auf, die gegen eine
entsprechende Innenfläche 35 des Gehäuses anliegt, wodurch eine Undichtigkeit am
oberen Ende des Gehäuses 11 vermieden wird. Die Verstärkung 34 wird durch eine
Feder 36 in Berührung mit der Fläche 35 gehalten. Die Schraubenfeder 36 umschließt
das obere Ende der Spindel 31 und befindet sich in einer am oberen Ende des Gehäuses
11 gebildeten Kammer 37. Die Feder 36 liegt mit ihrem einen Ende gegen das untere Ende
der Kammer 37 und mit ihrem anderen Ende gegen das Handrad 33 an und hat das Bestrieben,
das Handrad mit der Spindel 31 und deren Verstärkung 34 nach oben zu bewegen
und dadurch die letztere in Berührung mit der Fläche 35 zu halten.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 ist die· Mutter 22 fortgelassen, und die gespaltenen Ringe 19 und 20 werden durch einen
Stift 38 in Stellung gehalten, der durch das untere Ende des Ventilträgers 17 quer hindurchgeführt
ist. Die Enden des Stiftes 38 greifen unter die Ringe 19 und 20 und halten
dieselben dadurch in Stellung. Um ein Hindurchtreten von Flüssigkeit durch den Spalt
196 im Flansch 19« des Ringes 19 zu verhindern,
ist ein Ringsektor 39 vorgesehen, der an dem -Flansch 19« durch Nieten 40 befestigt
ist. Der Sektor liegt versenkt in einem an der oberen Seite des Flansches 19« vorgesehenen
Ausschnitt 41.
Der Schlitz 39s, den der Sektor mit dem
Flansch 19° bildet, ist gegenüber dem Schlitz
I9& des Flansches 19« versetzt, wodurch ein
Flüssigkeitsdurchtritt verhindert wird. Der im Gehäuse 11, 12 bestehende Flüssigkeitsdruck
bewirkt einen ausreichenden Auflagedruck zwischen den Ringen 19 und 20,
zwischen dem Ring 19 und der Innenwand des Gehäuses 12 und auch zwischen dem
Flansch 19" samt dem daran befestigten Sektor
39 und der Unterseite des Flansches-21,
um ein Hindurchtreten von Flüssigkeit zu verhindern. Der jeweilige Auflagedruck entspricht
dabei unmittelbar dem Druck der Flüssigkeit. Der Zusammenbau des Ventils
geht in der nachstehenden Weise vor sioh:
Zuerst werden die Ringe 19 und 20 an dem
Ventilträger 17 in Stellung gebracht, worauf die Mutter 22 an das Ende des Trägers 17
angeschraubt wird. Die Feder 36 wird in die Kammer 37 und die Spindel131 in den Gehäuseteil 11 eingesetzt. Dann wird das Handrad
33 an der Spindel 3,1 befestigt, indem die Mutter 41 auf einen Gewindefortsatz 42 der
Spindel 31 aufgeschraubt wird. Dabei wird
die Feder 30 zwischen dem unteren Ende der
Kammer 37 und dem Handrad 33 zusammengedrückt. Der Schraubenfortsatz 32 bei der Spindel 31 wird alsdann in das Muttergewinde
18 des Ventilträgers 17 eingeschraubt. Schließlich wird der Gehäuseteil 11 mit dem
eingefügten Ventil bei 13 in den Gehäuseteil 12 eingeschraubt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Kolbenventil mit einem oder mehreren aufgeschnittenem dehnbaren Ringen, die unter dem Druck der Flüssigkeit ständig gegen die Führungsfläche am Gehäuse angedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgeschnittene zylindrische Kolbenring (19) einen nach innen gerichteten, ebenfalls aufgeschnittenen ebenen Flansch (i9a) aufweist, der eine mit einer entsprechenden Flanschfläche (21) des Ventilträgers (17) zusammenwirkende verbreiterte Gleit- und Dichtungsfläche bildet.
- 2. Kolbenventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (i9&) des ebenen Kolbenringflansches durch einen besonderen, in ihm versenkt angeordneten Dichtungsring (39) überdeckt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86858D DE522227C (de) | 1928-08-07 | 1928-08-07 | Kolbenventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86858D DE522227C (de) | 1928-08-07 | 1928-08-07 | Kolbenventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522227C true DE522227C (de) | 1931-04-14 |
Family
ID=7513322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES86858D Expired DE522227C (de) | 1928-08-07 | 1928-08-07 | Kolbenventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522227C (de) |
-
1928
- 1928-08-07 DE DES86858D patent/DE522227C/de not_active Expired
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