DE52224C - Kratzenbeschlag für die Arbeitsscheiben bei Maschinen zur Bearbeitung der Absätze und Sohlen von Schuhwerk - Google Patents

Kratzenbeschlag für die Arbeitsscheiben bei Maschinen zur Bearbeitung der Absätze und Sohlen von Schuhwerk

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DE52224C
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DE
Germany
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wooden
disc
screwed
scraper
wooden disc
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52224D
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English (en)
Original Assignee
MASCHInenfabrik gros & Co. in Oberursel bei Frankfurt a. M
Publication of DE52224C publication Critical patent/DE52224C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/04Rigid drums for carrying flexible material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
von Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1889 ab.
Die nachfolgend beschriebene Neuerung bezieht sich auf die Befestigung des Kra'tzenbeschlages für den profilirten Umfang der Arbeitsscheiben an Maschinen zum Bearbeiten von Leder- oder Holzabsätzen von Schuhwerk.
Bei dem Versuch, profilirte, mit Kratzenbeschlag überzogene Scheiben insbesondere zum Bearbeiten von Lederabsätzen zu verwenden, stöfst man auf die Schwierigkeit, die sogen. Kratzen oder den Kratzenbeschlag derartig auf dem profilirten Umfang der Scheiben zu befestigen, dafs sich dieselben genau an die Profilirung der jeweiligen Scheiben anschmiegen und gleichzeitig fest auf dem Umfang sitzen.
. Es ist dies nach der auf der Zeichnung (Fig. i, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 7a) gezeigten Anordnung möglich. Entweder muß' der Beschlag, wie in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt, aus einzelnen Stücken oder Segmenten s s s . . . bestehen, welche dann quer über den Mantel-. umfang der jeweiligen Scheibe hergezogen und an einander gereiht werden, oder aber, wenn die Kratzenstücke aus' einem continuirlichen Streifen s * bestehen und über den profilirten Mantel hergezogen werden sollen, so müssen mechanische Hilfsmittel angewendet werden, um den Kratzenbeschlag über' die jeweilige Profilirung herzuwalken und fest auf dieselbe anzuspannen.
Die Kratzenscheibe (Fig. 1, 2, 5, 6, 7 und ,7a) enthält eine mittlere Holzscheibe c mit der entsprechenden Profilirung. Bei der ersten, in Fig. i, 2 und 3 gezeigten Befestigungsweise des Kratzenbeschlages ist diese Holzscheibe mit einer einfachen eisernen Büchse c1 versehen, welch letztere' so aasgebohrt ist, dafs dieselbe auf der Welle irgend einer zu diesem Zwecke construirten Maschine paßt. Die einzelnen Kratzensegmente s werden sodann über die Profilirung, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, hergespannt und an den beiden Seitenflächen der Holzscheibe mit Nägeln befestigt; damit sich diese Stücke noch leichter der Profilirung der Scheibe anpassen können, sind sie aufserdem noch mit Ausschnitten s2 versehen.
Es wird nun in dieser Weise, wie oben angedeutet, ein Segment an das andere gereiht, bis der ganze Umfang gedeckt ist.
Durch diese Befestigungsweise wird nur insofern mangelhaft der Zweck erreicht, als die einzelnen Stücke doch nicht so fest von Hand über die Profilirung hergespannt und derselben angepaßt werden können, aber insbesondere wird der Gebrauch einer solchen Scheibe.durch die Lücken 111 I . . . beeinträchtigt, welche da entstehen, wo ein Segment an das andere sich anreiht.
Beides wird durch die in Fig. 5, 6, 7 und 7a gezeigte Anordnung vermieden; hier wird ein continuirlicher Streifen s1 benutzt; bei Verwendung eines solchen fallen die oben erwähnten Lücken II... weg, und es entsteht in diesem Falle blos eine Lücke / 1, da nämlich, wo das eine Ende des Streifens an das andere anstößt.

Claims (1)

  1. Wenn ein solcher continuirlicher Kratzenstreifen verwendet wird, so ist in die Holzscheibe c unmittelbar unterhalb ihrer Mantel-1 profilirung auf beiden Stirnflächen eine Hohlkehle χ eingedreht, und wird dann der Streifen über die dergestalt beschaffene Holzscheibe von Hand so gut als möglich hergezogen.
    Sodann wird diese Holzscheibe zwischen zwei aus Eisen oder auch aus anderem geeigneten Material bestehende Backen α und b gespannt, welche beide mit einem vorstehenden Daumenring x1 versehen sind.
    Die Scheibe α ist mit einer langen Nabe η versehen, auf welche sowohl die mit Kratzenbeschlag versehene Holzscheibe c, als auch die zweite Backenscheibe b gesteckt wird. Der den Umfang dieser beiden Backenscheiben bildende Daumenring x1 pafst genau in die Aushöhlung x, welche in die Holzscheibe eingedreht ist. Ueber die Backenscheibe b reicht die Nabe, η noch so weit hinaus und ist dort mit einem Gewinde versehen, dafs die Mutter m auf die Nabe aufgeschraubt und mittelst derselben die beiden Backenscheiben gegen einander geprefst werden können.
    Wenn sämmtliche oben beschriebenen Theile so, wie in Fig. 6 gezeigt, zusammengesteckt sind und die Mutter m angezogen wird, so wird der Stoff des Kratzenbeschlages, welcher über die in die Scheibe eingedrehte Aushöhlung hergespannt ist, durch die Daumenringe x1 in die Aushöhlung χ hineingeprefst, und hierdurch legt sich der ganze Beschlag (s. Fig. 7) fest und dicht an die äufsere Mantelfläche der Holzscheibe c an. '
    Die Daumenringe x1 der .Scheiben α und b können auch, wie in Fig. 7a gezeigt, mit scharfen Stiften versehen sein, welche den Stoff fassen und in die Höhlung χ einpressen, und kann in diesem Falle das vorherige provisorische Befestigen des Kratzenstreifens sl auf der Holzscheibe wegfallen.
    Pαteντ-Anspruch:
    Ein Kratzenbeschlag für Arbeitsscheiben bei Maschinen zur Bearbeitung von Absätzen und Sohlen an Schuhwerk, bestehend aus der inneren, mit eingedrehten Nuthen χ versehenen hölzernen Profilscheibe c und den beiden äufseren, mit vorspringendem Rand x1 versehenen und durch Schraube zusammenprefsbaren Deckscheiben α und b, zum Zwecke, den' auf die Holzscheibe c durch Nägel aufgespannten Kratzenstreifen k beim Zusammenziehen der Deckscheiben durch Einpressen der vorspringenden Ränder xl in die Nuthen χ straff zu spannen und festzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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