DE522801C - Schaltung zum wechselweisen Sende- und Empfangsverkehr - Google Patents
Schaltung zum wechselweisen Sende- und EmpfangsverkehrInfo
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- DE522801C DE522801C DER66405D DER0066405D DE522801C DE 522801 C DE522801 C DE 522801C DE R66405 D DER66405 D DE R66405D DE R0066405 D DER0066405 D DE R0066405D DE 522801 C DE522801 C DE 522801C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/44—Transmit/receive switching
- H04B1/46—Transmit/receive switching by voice-frequency signals; by pilot signals
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
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- H04B1/40—Circuits
- H04B1/54—Circuits using the same frequency for two directions of communication
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen Duplexsender für drahtlose Nachrichtenübermittlung.
Durch eine ältere Patentschrift ist eine Schaltungsanordnung unter Schutz gestellt
worden, bei der die hochfrequente Schwingungsröhre unter Anwendung einer von den
Mikrophonströmen gesteuerten Kontrollröhre nur in den Sprechintervallen schwingungserregend
wirkt.
In vorliegender Erfindung wird eine Schaltung beschrieben, welche besondere Vorteile
besitzt, wenn die Heizkreise sämtlicher Vcrstürkerröhrcn
von einer gemeinsamen Wechselstromquelle gespeist werden. Vorliegender Erfindung gemäß wird der Anode der Kontrollröhre,
welche in Abhängigkeit von den Mikrophonströmen gesteuert wird und die
die Generatorröhre so beeinflußt, daß sie nur in den Sprechzeiten schwingungserregend
wirkt, Energie von der gemeinsamen Beizwechselstromquelle zugeführt. Auf diese Weise ist: schaltungstechnisch eine Vereinfachung
der Anordnung bedingt, insofern, als besondere Gleichstromspeisequellen nur
zur Speisung der Anodenenergie für die Röhre erforderlich sind, welche der Verstärkung
der Sprechströme dienen.
In der Figur deutet die Leitung 1 den Sendekreis an. Die Sendereinrichtung - bestellt
aus einer Senderöhre 2, einer Verstärkerröhre 3, einer Modulationsröhre 4 und
einer Niederfrequenzverstärkerröhre 5, die di;: durch das Mikrophon 6 erzeugten Sprechströme
verstärkt und zu dem Eingangskreis des Modulators 4 führt, ferner aus den Steuerröhren
7 und 8.
Die Kathoden aller dieser Röhren liegen parallel und werden durch einen Transformator
10 von einer Wechselstromquelle 9 gespeist. Die Anodenkreise 2 bis 5 werden von
den Stromquellen 11, 12 und 13 gespeist. Die
Anodenkreise von 7 und 8 werden von der Stromquelle 9 durch Vermittlung der Transformatoren
14, 15, 16 mit Wechselstrom gespeist.
17 ist der Anodenwiderstand, der im Gitterkreis der Röhre 2 liegt. Im Anodenkreis
von 8 liegt ein Widerstand 18, von dem ein Teil im Gitterkreis von 7 liegt.
Die Gitter des Modulatorrohres 4 und des Steuerrohres 8 sind miteinander verbunden
und normal mit einer negativen Vorspannung durch die Stromquelle 19 versehen. Die Spannung
dieser Quelle 19 ist so gewählt, daß, wenn kein Signalstrom dem System aufgedrückt
wird, kein Strom im Anodenkreis der Röhre 8 fließt. Infolgedessen hat das Gitter
von 7 im wesentlichen Kathodenspannung, und es ergibt sich ein derartiger Strom im-Anodenkreis von 7, daß in dem Wider-
stand 17 ein Spannungsabfall erfolgt, der dem Gitter von 2 eine negative Vorspannung erteilt,
hoch genug, um das Entstehen von Schwingungen zu verhüten.
Beim Erzeugen von Sprechströmen 'wirkt der Ausgangskreis der Verstärkerröhre 5
durch den Transformator 20 auf die Gitter von 4 und 8. Dabei wird das Gitter von S
genügend positiv, um das Auftreten eines Stromes im Anodenkreis zu gestatten. Hierdurch
erhält das Gitter von 7 eine negative Vorspannung, die den Strom in dem Anodenkreis
von 7 aufhören läßt und die negative Vorspannung an dem Schwingungsgitter
genügend verringert, um die Erzeugung von Schwingungen zu gestatten. Die dadurch erzeugten
Schwingungen werden in bekannter Weise durch die Röhre 4 moduliert.
Während die Anodenkreise von 7 und 8 mit Wechselspannung gespeist werden, haben
die Kondensatoren 21 und 22 genügend Kapazität, um ein zu tiefes Abfallen der Gitterspannungen
von 2 und 7 zu verhindern.'
Die oben beschriebene Einrichtung arbeitet nahezu ohne Verzögerung; besonders wenn die Frequenz des Wechselstromes 9 ungefähr gleich der normalen Sprechfrequenz ist, setzt nahezu im gleichen Augenblick mit dem Auftreten von Strömen im Mikrophon Schwingungserzeugung ein.
Die oben beschriebene Einrichtung arbeitet nahezu ohne Verzögerung; besonders wenn die Frequenz des Wechselstromes 9 ungefähr gleich der normalen Sprechfrequenz ist, setzt nahezu im gleichen Augenblick mit dem Auftreten von Strömen im Mikrophon Schwingungserzeugung ein.
Für den Empfang wird der Empfangskreis
mit dem Sendekreis durch einen Transformator 23 gekoppelt, dessen Sekundärwicklung
in einem abgestimmten Kreis 24 liegt. Dieser Kreis ist mit einem abgestimmten Kreis 25
gekoppelt, der mit irgendeinem Empfänger verbünden sein kann. Im Nebenschluß zu
dem Kreis 24 liegt eine Röhre 26, die für die empfangenen Ströme einen sehr großen Widerstand
darstellt und durch die Batterie 27 mit einer negativen Gittervorspannung versehen
ist. Beim Empfang von Signalströmen ist die Impedanz der Röhre 26 praktisch unendlich
groß, daher wird das Empfangssystem hierdurch nicht beeinträchtigt. Wenn anderseits der Sender arbeitet und dem Kreis
24 eine hohe Spannung aufgedrückt ist, wird die Anode von Röhre 26 positiv und ihre Impedanz
beträchtlich verringert. Infolgedessen kann ein großer Teil der dem Kreis 24 aufgedrückten
Energie im Nebenschluß durch die Röhre 26 fließen, wodurch der Kreis 24
verstimmt und seine Impedanz vergrößert wird, wodurch wiederum die dem Empfänger
aufgedrückte Spannung stark verringert wird. Hierdurch, wird der Empfänger gegen jede
Beschädigung geschützt und ist immer in Empfangsbereitschaft, sobald der Sender seinen
Betrieb eingestellt hat.
Claims (2)
1. Schaltung zum wechselweisen Sende1
und Empfangsverkehr auf einer hochfrequenten Welle, bei der der Hochfrequenzgenerator
unter Anwendung einer von den Mikrophonen gesteuerten Kontrollröhre
nur in den Sprechzeiten schwingungserregend wirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß die für die Heizung samtlicher Röhren dienende Wechselstromquelle
gleichzeitig als Anodenspannungsquelle nur für die Kontrollröhre benutzt wird. :
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der
Wechselstromquelle etwa gleich der normalen Sprechfrequenz ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US5148A US1696595A (en) | 1925-01-27 | 1925-01-27 | High-frequency duplex signaling system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522801C true DE522801C (de) | 1931-04-15 |
Family
ID=21714424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER66405D Expired DE522801C (de) | 1925-01-27 | 1926-01-08 | Schaltung zum wechselweisen Sende- und Empfangsverkehr |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1696595A (de) |
| BE (1) | BE331755A (de) |
| DE (1) | DE522801C (de) |
-
0
- BE BE331755D patent/BE331755A/xx unknown
-
1925
- 1925-01-27 US US5148A patent/US1696595A/en not_active Expired - Lifetime
-
1926
- 1926-01-08 DE DER66405D patent/DE522801C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE331755A (de) | |
| US1696595A (en) | 1928-12-25 |
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