DE523736C - Niederschraubmischventil - Google Patents

Niederschraubmischventil

Info

Publication number
DE523736C
DE523736C DEB144335D DEB0144335D DE523736C DE 523736 C DE523736 C DE 523736C DE B144335 D DEB144335 D DE B144335D DE B0144335 D DEB0144335 D DE B0144335D DE 523736 C DE523736 C DE 523736C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
screw
valves
rising
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB144335D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Butzke Bernhard Joseph A G F
Original Assignee
Butzke Bernhard Joseph A G F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Butzke Bernhard Joseph A G F filed Critical Butzke Bernhard Joseph A G F
Priority to DEB144335D priority Critical patent/DE523736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE523736C publication Critical patent/DE523736C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane
    • F16K11/163Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns
    • F16K11/165Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns with the rotating spindles parallel to the closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei Mischventilen mit zwei getrennten Ventilen für die beiden zu mischenden Flüssigkeiten den Hub des einen Ventils durch einen von außen einstellbaren Anschlag zu begrenzen. Die Erfindung betrifft eine derartige Hubbegrenzung für ein Mischventil, dessen Einzelventile zu einer Einheit zusammengefaßt sind und gemeinsam mittels einer verdeckten steigenden Ventilspindel eingestellt werden können.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Niederschraubmischventil mit verdeckter steigender \^entilspindel, bei dem das Muttergewinde im Ventilinnern auf der Innenseite der Stopfbüchse angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist in der Nabe des Knebels zum Drehen der Ventilspindel in an sich bekannter Weise ein von außen einstellbarer Anschlag vorgesehen, gegen den der Spindelkopf nach Zurücklegung eines gewissen Hubes stößt.
Diese Anordnung ist insofern an sich bekannt, als bereits bei Einzelventilen mit verdeckter steigender Ventilspindel ein derartiger Anschlag in eine die steigende Spindel umfassende drehbare, innen mit Gewinde versehene Hohlspindel eingesetzt worden ist. Die bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Stopfbüchse nur die hohle, axial nicht bewegliche Antriebsspindel gegen das Gehäuse abdichtet, während zum Abdichten des Gewindes zwischen dieser Hohlspindel und der Ventilspindel bzw. zwischen der Hohlspindel und dem in sie eingeschraubten Anschlag eine besondere Kappe vorgesehen ist, die gegen den Spindelkopf abgedichtet ist. Will man bei einem derartigen Ventil den Anschlag nachstellen, so muß diese besondere Kappe gelöst werden, so daß die Abdichtung des Gewindes aufgehoben wird und die Gefahr besteht, daß durch die unvermeidlichen Undichtigkeiten des Gewindes die abzusperrende Flüssigkeit austritt. Das kann vielleicht bei Ventilen für kalte indifferente Flüssigkeiten in Kauf genommen werden, ist aber unzulässig bei Mischventilen, durch die heiße Flüssigkeit hindurchströmt. Es wäre bei dem bekannten Ventil bei heißer Flüssigkeit notwendig, bevor das Ventil eingestellt wird, die betreffende Leitung gänzlich abzusperren.
Versieht man dagegen in ähnlicher Weise wie bei dem zuletzt beschriebenen bekannten Ventil ein Mischventil mit verdeckter steigender Ventilspindel, bei dem das Muttergewinde im Ventilinnern auf der Innenseite der Stopfbüchse angeordnet ist, mit einem einstellbaren Anschlag in der Nabe des Drehknebels für die Ventilspindel, so ist jederzeit die Gewähr dafür gegeben, daß die Einstellung des Anschlages auch bei von heißem Wasser durchströmten Ventilen ohne Schädigung der das Ventil bedienenden Person möglich ist, da die Stopfbüchse die Durchtrittsöffnung der Ventilspindel durch das Gehäuse sicher nach außen abschließt.
Das Ventil nach der Erfindung hat den weiteren Vorzug, daß nur ein bewegtes Glied das Gehäuse durchbricht, während bei dem bekannten Ventil das Gehäuse von der steigen-
den Ventilspindel und der sie umschließenden nicht steigenden Hohlspindel durchbrochen ist. Hieraus ergibt sich die Schwierigkeit der Abdichtung, da sowohl für die Durchbrechung des Gehäuses durch die Hohlspindel wie für die Durchbrechung der Hohlspindel durch die Ventilspindel eine getrennte Abdichtung erforderlich ist. Das bekannte Ventil war deshalb unnötig vielteilig und in der Handhabung ίο trotzdem schlechter als das Ventil nach der Erfindung.
Auf der Zeichnung ist ein nach der Erfindung ausgebildetes Mischventil in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. ι zeigt das Ventil teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt durch das Kaltwasserventil.
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie H-II der Abb. 1.
In das Ventilgehäuse 1 sind ein Kaltwasserventil 2 und Warmwasserventil 3 eingesetzt, die mittels eines Kopfes 4 von der Spindel 5 getragen werden. Das kalte Wasser strömt bei 6, das warme bei 7. ein, das gemischte Wasser bei 8 heraus.
Die Ventilspindel 5 ist mit Gewinde 5' versehen, das in eine Mütterspindel am Stopfbüchsenaufsatz 9 eingreift. Zum Drehen der Spindel dient ein Griff 10, der an der Haube 11 drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert ist. Der Griff 10 hat an seiner Nabe 12 einen hohlen Fortsatz 13, mit dem >er in die Haube 11 eingesetzt ist. Eine Ringmutter 14 auf dem Fortsatz 13 hält den Griff in der Haube fest. In dem Fortsatz 13 befindet sich ein Vierkantloch 15, in das ein Vierkantzapfen i6 an der Spindel 5 eingreift. Die Spindel wird also beim Drehen des Griffes 10 mitgedreht und schraubt sich in dem Muttergewinde des Stopfbüchsenaufsatzes 9 mit den Ventilen 2 und 3, je nach der Drehrichtung, auf und ab.
An den Ventilen 2 und 3 sind Drosselkörper 17 und 18 angeordnet. Der Drosselkörper 17 hat an seiner Umfläche nach außen offene Aussparungen 19 und an seinem unteren Ende einen Flansch 2or der den Ventildurchgang am Hubende wieder abschließen kann. Das Warmwasserventil 3 hat unmittelbar unter dem Ventilteller am Drosselkörper einen zylindrischen Teil 21, der zunächst den Ventildurchgang abschließt. Unter dem zylindrischen Teil 21 befinden sich an seiner Umfläche nach außen offene Aussparungen 22 für den Wasserdurchgang.
In der Nabe 12 des Griffes 10 ist in einer zentralen Bohrung eine Anschlagschraube 23 angeordnet. Die Bohrung kann nach außen durch einen Schraubpfropfen 24 verschlossen werden.
Das beschriebene Ventil wirkt in folgender Weise:
Wird der Griff 10 in der Öffnungsrichtung gedreht, so werden die Ventile 2 und 3 gemeinsam angehoben, das Kaltwasserventil 2 öffnet sofort, während das Warmwasserventil erst öffnet, nachdem es um die Höhe des zylindrischen Teils 21 an seinem Drosselkörper 18 gehoben ist. Bis zu diesem Zeitpunkt wird nur kaltes Wasser abgegeben, von da an gemischtes warmes, dessen Wärme sich nach dem Verhältnis der Eröffnungen des Kalt- und Warmwasserventils richtet. Je näher bei zunehmender Eröffnung der Flansch 20 dem Durchgang des Kaltwasserventils kommt, desto mehr wird die Kaltwassermenge gedrosselt und desto heißer wird das Mischwasser. Läßt man die Ventile so weit steigen, daß der Flansch 20 den Durchgang des Kaltwasserventils wieder abschließt, so erhält man ungemischtes heißes Wasser. Wie weit sich der Flansch 20 dem Durchgang des Kaltwasserventils nähern kann, hängt ab von der Einstellung des Anschlages 23. Die durch diesen Anschlag gegebene Verstellbarkeit der Hubbegrenzung ermöglicht demnach die Regelung der Höchsttemperatur des gemischten Wassers bis zur Entnahme ungemischten heißen Wassers.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Niederschraubmischventil mit verdeckter steigender Ventilspindel, bei dem das Muttergewinde im Ventilinnern auf der Innenseite der Stopfbuchse und der Spindelkopf in dem gegen die Flüssigkeitskammer abgedichteten äußeren Gehäuseraum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nabe (12) des Knebels (10) ein von außen einstellbarer Anschlag (23) vorgesehen ist, gegen den der Spindelkopf nach Zurücklegung eines gewissen Hubes stößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der REiCHSDnucKEitii
DEB144335D 1929-06-26 1929-06-26 Niederschraubmischventil Expired DE523736C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB144335D DE523736C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Niederschraubmischventil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB144335D DE523736C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Niederschraubmischventil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE523736C true DE523736C (de) 1931-04-27

Family

ID=7000768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB144335D Expired DE523736C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Niederschraubmischventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE523736C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008140712A3 (en) * 2007-05-08 2009-01-08 Kohler Co Coupling assembly for plumbing fitting

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008140712A3 (en) * 2007-05-08 2009-01-08 Kohler Co Coupling assembly for plumbing fitting
US7934520B2 (en) 2007-05-08 2011-05-03 Kohler Co. Coupling assembly for plumbing fitting
US8215334B2 (en) 2007-05-08 2012-07-10 Kohler Co. Coupling assembly for plumbing fitting

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE6605836U (de) Niederschraubventil, insbesondere drosselventil
DE523736C (de) Niederschraubmischventil
DE594995C (de) Drosselklappe
DE1450570A1 (de) Kugelhahn
DE4407447A1 (de) Voreinstellbares Regulierventil
DE701396C (de) Regelventil
DE1550412A1 (de) Mischventil
DE954121C (de) Ventil mit einschraubbarem Hilfsverschlusskoerper
DE8716877U1 (de) Ventil mit Voreinstellung der Durchflußmenge
DE1963451C3 (de) Mischbatterie für sanitäre Anlagen
DE515503C (de) Schnellschluss-Absperrventil
DE2050025B2 (de) Eingriff Mischbatterie
DE501654C (de) Mit einem Absperrhahn kombiniertes Rueckschlagventil
DE3535176A1 (de) Anschlussarmatur fuer plattenheizkoerper
DE917516C (de) Vorrichtung zur Regulierung des Wassereinlaufs in Ventile, insbesondere von Viehtraenkbecken
DE803322C (de) Hahn mit drehbarem Kueken
DE475199C (de) Absperrschieber
DE1930733A1 (de) Kugelhahn
DE449556C (de) Selbsttaetig schliessendes Spuelventil
DE671116C (de) Hahn mit anlueftbarem Kueken
AT232445B (de) Mischventil für Heiß- und Kaltwasser
DE657191C (de) Anheizvorrichtung fuer mit fluessigem Brennstoff gespeiste Vergaserlampen, Kocher u. dgl.
AT151860B (de) Absperrschieber mit direktem Durchgang des Mittels.
DE660685C (de) Mit Hahnsicherung versehener Scheibenhahn fuer Koch- und Heizgeraete
AT93289B (de) Mischventil.