DE523748C - Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre aus keramischer Masse - Google Patents

Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre aus keramischer Masse

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DE523748C
DE523748C DEM109001D DEM0109001D DE523748C DE 523748 C DE523748 C DE 523748C DE M109001 D DEM109001 D DE M109001D DE M0109001 D DEM0109001 D DE M0109001D DE 523748 C DE523748 C DE 523748C
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turntable
tamper
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stamping machine
ceramic mass
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DEM109001D
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WILLY MEHLHORN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/12Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means tamping or ramming the material or the mould elements

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre aus keramischer lasse Die Erfindung bezieht sich auf eine Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre mit feststehender Form und auf einem Drehtisch gelagerter Stampf- und Beschickungsvorrichtung, bei der die Stampferstange unter Wirkung von Schlagfedern steht.
  • Gemäß der Erfindung ist der die §tampf-und Beschickungsvorrichtung tragende Drehtisch innerhalb eines feststehenden Zahnkranzes gelagert, durch welchen bei der Umdrehung der Antrieb für den Stampfer und die Beschickung bewirkt wird, wobei die Stampf-und Beschickungsvorrichtung auf dem Drehtisch durch Gewindespindeln nach dein Durchmesser des zylindrischen Rohres einstellbar sind.
  • Durch diese Drehtischlagerung ist die Maschine gegen Schwankungen gesichert, und die Stampfwirkung ist dadurch eine immer gleichmäßige.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Stampfmaschine ist auf der Zeichnung dargegestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht und Abb. 2 eine Seitenansicht der Maschine; Abb. 3, 4. und 5 zeigen als Einzelheit den Stampfer in drei Arbeitsstellungen.
  • Das Maschinengestell 29 trägt einen feststehenden Zahnkranz io und Rollen 27, auf denen ein Tisch 2 mit unterhalb der Tischplatte liegendem Zahnkranz i im Kreise laufen kann, wenn der Zahnkranz i durch einen Motor o. dgl. angetrieben wird. Der Drehtisch 2 nimmt eine Beschickungsvorrichtung 23 und 2.t. mit zugehörigem Antrieb auf und trägt gleichzeitig den Stampfer 25 nebst dessen Bewegungsmechanismus.
  • Die Stampferstange i¢ mit ihrem Antrieb 1i, 12 und 13 ist mit Hilfe eines Lagerbockes q. als Schlitten in einem Schlitz 3 des Drehtisches 2 gelagert und kann durch Drehen des Lagerbockgetriebes 6 mittels Handkurbel dem jeweiligen Durchmesser der Rohrform 26 entsprechend eingestellt werden. Dieselbe Einstellung ist der Beschickung eigen, damit dieselbe immer vor dem Stampfer laufen kann.
  • Wird der Drehtisch 2 im Kreise bewegt, dann rollt das Zahnrad 9 auf dem Zahnkranz io ab und bewegt durch das Getriebe S, 7 und i i den Hubstern 12, der mittels der Federklinke 13 die gezahnte Stampferstange 1d. anhebt und fallen läßt. Dieser Hubbewegung folgt eine Traverse 3o, deren Klinken 16 und Klinkhebel 17 die gezahnte Stampferstange 1d. beiderseits gefaßt haben und so gleichzeitig Federn 5 spannen, welche auf Querstegen 28 befestigt sind. Gibt nach entsprechender Umdrehung der Hubstern 12 die Klinke 13 frei, dann schnellen die Federn 5 den Stampfer 25 nach abwärts. Damit nun während des Abwärtsschnellens der Stampferstange 1q. diese von den Schlagfedern wieder frei wird, ist folgende Einrichtung getroffen.
  • Eine an der Ouerstrebe 28 geführte Gabel i8 wird vom Sternrad 21 und Gelenkgestänge 22 unter Wirkung der Feder 31 bei jeder Stampferbewegung seitlich um eine Keilfläche ig verschoben. Diese abgestufte Keilfläche i9 wirkt mit den beiderseitigen Klinkhebeln 17 derart zusammen, daß die Kanten 2o der Gabel 18 nach Abb. q. die Klinkhebel 17 nach außen drängen, wodurch die Stampferstange 14 von den Klinken 16 frei wird und abwärts schnellt (Abb. 5). Vor dem Anstieg der Stampferstange 14 ist die Gabel 18 um die Keilfläche ig nach links gezogen worden, die Kanten 2o der Gabel i8 haben beide Klinkhebel 17 freigegeben (Abb.5 punktiert), so daß auch die Klinken 16 in die Zähne der Stampferstange greifen und von der Hubvorrichtung 12 und 13 unter Anspannung der Federn 5 mit angehoben werden.
  • Während der Drehung des Tisches 2 läuft mit demselben auch die Beschickungsvorrichtung 23, 24 und führt das Stampfmaterial dem Stampfer vor diesem laufend zu. Bei der Herstellung. der Rohre mittels dieser Maschine ist somit nur der Fülltrichter zu bedienen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre aus keramischer Masse mit feststehender Form und auf einem Drehtisch gelagerter Stampf- und Beschickungsvorrichtung, bei der die Stampferstange unter Wirkung von Schlagfedern steht, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Drehtisch innerhalb eines feststehenden Zahnkranzes bewegt, durch welchen der Antrieb für den Stampfer und für die Beschickung bewirkt wird.
  2. 2. Stampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehtisch die Stampf- und Beschickungsvorrichtung durch Gewindespindeln und Handkurbel dem gewünschten Durchmesser des zu stampfenden zylindrischen Rohres entsprechend einstellbar gelagert sind.
DEM109001D 1929-02-28 1929-02-28 Stampfmaschine zur Herstellung zylindrischer Rohre aus keramischer Masse Expired DE523748C (de)

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