DE524007C - Alarmvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Alarmvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer SchienenfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L15/00—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L17/00—Switching systems for classification yards
- B61L17/02—Details, e.g. indicating degree of track filling
- B61L17/023—Signalling; Signals with multiple indicating means
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Alarm Devices (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Alarmvorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere
für Schienenfahrzeuge.
Es sind bereits Alarmvorrichtungen bekannt,
bei denen das Läutewerk durch die Bewegung der Fahrzeugachse in Tätigkeit gebracht
wird und demzufolge das vorgesehene Läutewerk in jeder Vor- und Rückwärtsbewegung
an jeden angekuppelten Wagen ertönt. ίο Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch
beseitigt, daß das Läutewerk durch ein Gestänge mit der Kupplung verbunden ist
und bei hängender Kupplung das Läutewerk beim Rückwärtsfahren rangierender Züge
oder beim Rangieren abgestoßener Waggons in Tätigkeit setzt. Beim Vorwärtsfahren des
Zuges tritt das Läutewerk infolge der angehobenen Kupplung außer Tätigkeit.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei Dunkelheit oder Nebel das Bedienungspersonal
auf Rangierbahnhöfen o. dgl. vor dem Cberfahrenwerden zu schützen.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß unter dem Wagen an beiden
Enden des Fahrzeuges ein Läutewerk in Form einer Glocke angebracht ist, das beim
Abstoßen eines Waggons oder beim Rangieren der Züge infolge der am letzten Wagen
hängenden Kupplung so lange Läutesignale gibt, bis der Wagen bzw. der Zug zum Stillstand
kommt.
Wird beispielsweise ein Güterwagen abgestoßen oder fährt ein Güterzug rückwärts,
dann schlägt mit diesem Augenblick der am Gestänge angebrachte federnde Glockenhammer,
der bei hängender Kupplung in dem Bereich eines auf der Achse befestigten und
sich mit ihr drehenden Anschlags kommt,
gegen die vorgesehene Glocke, während die am anderen Ende des Wagens befindliche
Glocke im Ruhestand bleibt. Wird nun derselbe Wagen wieder zurückgeschoben, dann
tritt die vorher im Ruhestand gebliebene Glocke in Tätigkeit und die bei der Hinfahrt
am Vorderende des Wagens befindliche Glocke bleibt ruhig.
Wird ein Güterwagen an den vorhandenen Güterzug angekuppelt, dann wird durch Anheben
der Kupplung das unter dem Wagen befindliche Gestänge in Fahrtrichtung mitgenommen
und demzufolge der Hammerhalter nebst Hammer von der Glocke abgehoben, so daß beim Rückwärtsfahren des Zuges der auf
der Achse befindliche Zapfen den Glockenhammer nicht mehr in Tätigkeit bringt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und es zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht eines Güterwagens
mit der zu beiden Enden unterhalb des Wagens angebrachten Alarmvorrichtung und Abb. 2 eine Ansicht des Wagens von unten.
Unter dem Fahrzeug α ist an beiden Enden des Wagens je ein Läutewerk d mit einem dazugehörigen
federnden Glockenhammer e befestigt. Jeder einzelne Glockenhammer e
steht mit einem Gestänge b in Verbindung, welches mit dem einen Ende an dem Kupplungsbolzen
c befestigt ist, während das andere Ende je nach Stellung des Gestänges den Glockenhammer freigibt.
An der Achse des Wagens ist ein Anschlag f vorgesehen. Wie die Abb. 1 zeigt,
hängt die Kupplung g nach unten. In dieser Stellung hat das Gestänge b den Glockenhammer
e freigegeben, so daß bei einem abgestoßenen
Wagen oder eines rückwärts fahrenden Zuges der auf der Achse angeordnete
Anschlag/ sich mitdrehtundbeijederDrehung der Achse den Zapfen h des Glockenhammers
mitnimmt, so daß beim Abgleiten des Zapfens h von dem Anschlag / der Glockenhammer
gegen die Glocke d schlägt und somit das Warnungszeichen bei jeder Umdrehung der
Wagenachse ertönt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Alarmvorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit einem durch eine Achse bewegten Läutewerk, dadurch gekennzeichnet, daß das an beiden Enden des Fahrzeuges angebrachte Läutewerk (d) durch ein Gestänge (&) mit der Kupplung (c) verbunden ist, um bei hängender Kupplung das Läutewerk in Tätigkeit und bei angehobener Kupplung außer Tätigkeit zu setzen.
- 2. Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestänge (b) ein federnder Glockenhammer (e) angebracht ist, der bei hängender Kupplung ■ in den Bereich eines auf der Achse befestigten und sich mit ihr drehenden Anschlags (/) kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK117609D DE524007C (de) | Alarmvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK117609D DE524007C (de) | Alarmvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524007C true DE524007C (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=7243861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK117609D Expired DE524007C (de) | Alarmvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524007C (de) |
-
0
- DE DEK117609D patent/DE524007C/de not_active Expired
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