DE524042C - Gegenmutter - Google Patents

Gegenmutter

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DE524042C
DE524042C DE1930524042D DE524042DD DE524042C DE 524042 C DE524042 C DE 524042C DE 1930524042 D DE1930524042 D DE 1930524042D DE 524042D D DE524042D D DE 524042DD DE 524042 C DE524042 C DE 524042C
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DE
Germany
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thread
cutting edge
thread segments
webs
nut
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DE1930524042D
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English (en)
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GUSTAF BERTIL AHRENBECK
Original Assignee
GUSTAF BERTIL AHRENBECK
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/284Locking by means of elastic deformation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf nachgiebige Muttern mit einem oder mehreren Gewindesegmenten, deren Enden elastisch durch radiale Stege verbunden sind und durch Hebelwirkung beim Aufsetzen auf die Unterlage gegen das Bolzengewinde gepreßt werden.
Bei einer bekannten Mutter dieser Art, ist durch radiale Schlitzung eine Anzahl mit Gewinde versehener Lippen gebildet, die beim Anziehen der Mutter gegen die Unterlage gegen den Bolzen angepreßt werden. Um einen starken Druck gegen den Bolzen herbeizuführen, müssen indessen genannte Lippen eine so große Höhe im Verhältnis zu ihrer Länge (radiale Ausdehnung) erhalten, daß die Federung und dadurch der Verriegelungswinkel sehr klein wird. Außerdem ist die Herstellung derartiger Muttern, und zwar insbesondere der Schlitzung, welche übrigens eine Schwächung des Muttermaterials mit sich bringt, ziemlich verwickelt.
Es ist auch vorher vorgeschlagen worden, Muttern aus einer verhältnismäßig dünnen rechteckigen Scheibe oder Platte herzustellen, welche mit zwei oder mehreren durch Aussparungen getrennten Gewindesegmenten versehen und gewölbt ausgeführt ist, so daß beim Anziehen die Gewindesegmente unter Federung gegen den Bolzen angepreßt werden. Die Höhe der Gewindesegmente ist hier ziemlich gering, und zwar genau gleich der Dicke der Mutterscheibe, wodurch der Anziehungsdruck sehr gering gehalten werden muß, um ein Zerbrechen des Gewindes zu verhüten.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine leichte und billige Herstellung und gleichzeitig eine wirkungsvolle Sperrwirkung selbst nach wiederholtem Lockern und Anziehen herbeizuführen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die die Gewindesegmente verbindenden Stege niedriger sind als genannte Segmente und mit Vorsprüngen eher auf die Unterlage auftreffen als die Gewindesegmente, so daß die Stege unter Hebelwirkung eine Verformung erfahren, bis die gegen das Bolzengewinde drückenden Gewindesegmente ebenfalls an der Unterlage aufsetzen.
Hierbei kann der Vorsprung bzw. die Vor-Sprünge der Stege, welche in axialer Richtung der Anschlageljene näher gelegen sind als die Gewindesegmente, mit Spitzen oder Schneiden ausgerüstet sein, welche zweckmäßig derart geformt sind, daß sie als Sperren gegen Bewegungen in der Richtung des Lösens der Mutter wirken, wobei die Sperrwirkung der Schneide erhöht werden kann, indem die Schneide durch einen Schlag auf den Steg in das Material der iVnschlagfläche
hineingetrieben wird. Um nach dem Anziehen der Mutter von durch Erschütterungen veraiilaßte Bewegungen der Mutter im Verhältnis zur Unterlage auch in der Richtung des Anziehens zu verhindern, kann ein oder mehrere der Gewindesegmente mit Spitzen oder Schneiden ausgerüstet sein, die zweckmäßig als Sperren geformt sind, welche die Bewegung der Mutter in Richtung des Aniö ziehens verhindern, eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung aber gestatten. Um eine gute Federung herbeizuführen und um gleichzeitig eine große, mit Gewinde versehene Gesamtfläche zu erhalten, besitzen, wie ig erwähnt, die Gewindesegmente eine größere axiale Ausdehnung als die dieselben verbindenden Stege. Der axiale Abstand zwischen dem Steg und dem Gewindesegment ist selbstverständlich von dem Feder ungs vermögen und der Biegsamkeit des Steges abhängig und sollte nicht größer sein, als daß das Gewindesegment zum Anliegen gegen die Anschlagebene gebracht werden kann, ohne die Mutter zu zerstören.
Um das Anziehen mit einem gewöhnlichen Schraubenschlüssel bewirken zu können, muß die Mutter außen mit paarweise angeordneten parallelen Ebenen versehen sein, die zweckmäßig ein Sechseck oder Achteck bilden. Die Mutter kann entweder allein oder als Sperrvorrichtung für eine andere Mutter verwendet werden. Das Muttermaterial soll gleichzeitig hart und elastisch sein. Zweckmäßig kann man hierfür Federstahl anwenden, weleher nach der Verarbeitung in Öl gehärtet wird.
Auf beiliegender Zeichnung werden einige
Ausführungsformen einer Gegenmutter nach dieser Erfindung beispielsweise veranschau-
licht. Fig. ι ist ein Axialschnitt und Fig. 2 eine Oberansicht einer Mutter gemäß einer Ausführungsform. Fig. 3 und 4, .5 und 6 bzw. 7 und 8 zeigen ähnliche Ansichten von drei weiteren Ausführungsformen. Fig. 9 ist eine Seitenansicht der Mutter gemäß Fig. 7 und 8.
ι bezeichnet Gewindesegmente und 3 diese Teile verbindende Stege, welche mit Schneiden oder Reibungsflächen 5 versehen sind. Diese Schneiden tmv. Reibungsflächen ragen in Richtung gegen die Anschlagfläche über die Gewindesegmente hinaus, weshalb die Stege unter Federung verbogen werden, wenn die Mutter angezogen wird. Die Schneide oder Reibungsfläche ist an einem, vom mittleren Teil des Steges herausragenden Ansatz 7 angebracht. Die eine Begrenzungsfläche 8 der Schneide kann dabei zweckmäßig einen spitzen Winkel mit der Anschlagfläche bilden, und die andere Begrenzungsfläche 9 kann mit der geometrischen Achse des Gebindes gleichlaufend oder annähernd gleichlaufend sein, wobei die Schneide 5 derart gerichtet sein muß, daß die Fläche 9 beim Anziehen der Mutter nach rückwärts, in der Bewegungsrichtung gerechnet, gelegen ist. Wenn die Schneide in dieser Weise ausgeführt ist, wird sie als eine Sperre gegen Lockerung der Mutter wirken. Die Schneide soll zweckmäßig etwa senkrecht zur geometrischen Achse des Gewindes gerichtet sein. Will man die Sperrwirkung erhöhen, so kann, wie erwähnt, die Schneide durch einen Hammerschlag in das Material der Anschlagfläche hineingetrieben werden. Zwischen der Schneide bzw. der Reibungsfläche und dem Gewindesegment muß, .wie erwähnt, der Axialabstand 11 nicht größer sein, als daß das Gewindesegment zum Anliegen gegen die Anschlagfläche angezogen werden kann, ohne daß die Mutter zerstört wird. Die für das Anziehen der Mutter angeordneten, paarweise parallelen Seitenflächen sind mit 10 bezeichnet.
Die Anzahl der Gewindesegmente 1 und damit auch die Anzahl der die Enden dieser Teile verbindenden Stege 3 kann verändert werden.
Somit wird in Fig. 3 und 4 eine Ausführung mit einem einzigen Gewindesegment 1 und mit einem die Enden dieses Segmentes go verbindenden Steg 3 dargestellt. In diesem Fall muß das Gewindesegment mehr als den halben Umkreis umfassen, wie in Fig. 4 gezeigt.
Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 und 7 bis 9 sind zwei Gewindesegmente ι und somit auch zwei die Enden dieser Segmente verbindende Stege 3 vorhanden, während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 drei Gewindesegmente ι und somit auch drei Stege 3 vorgesehen sind. In diesem Fall können die Gewindesegmente zweckmäßig in gleichem gegenseitigem Abstand liegen.
Damit die Mutter leichter hergestellt werden kann, und damit dieselbe möglichst geschmeidig und elastisch wird, besteht die Mutter nach Fig. 5 und 6 aus einem ringförmigen Blechstück, welches durch einen Preßvorgang derart ausgebildet ist, daß die Gewindesegmente axial gestellte und gegeneinander gebogene Teile des genannten Stückes bilden. Diese Ausführung eignet sich besonders für kleinere Muttern.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 bis 9 sind die gegen die Anschlagebene gerichteten Endflächen 2 der Gewindesegmente mit Schneiden oder Spitzen 6 ausgerüstet, die beim Anziehen in das Material der Anschlagfläche hineindringen. Diese Schneiden können zweckmäßig die Form einer Sperre haben, die derart gerichtet ist, daß sie die Bewegung in
der Richtung des Anziehens verhindert, dagegen die Bewegung in entgegengesetzter Richtung gestattet. Da die Bewegung in letztgenannter Richtung durch die an den Stegen 3 angeordnete Sperre 5 verhindert wird, \vird somit die Mutter im Verhältnis zur Unterlage unverrückbar festsitzen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Nachgiebige Mutter mit einem oder mehreren Gewindesegmenten, deren Enden elastisch durch radiale Stege verbunden sind und durch Hebelwirkung beim Aufsetzen auf die Unterlage gegen das Bolzengewinde gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (3) niedriger sind als die Gewindesegmente (i) und mit Vorsprängen (7) eher auf die Unterlage auftreffen als die Gewindesegmente, so daß die Stege unter Hebelwirkung eine Verformung erfahren, bis die gegen das Bolzengewinde drückenden Gewindesegmente ebenfalls an der Unterlage aufsetzen.
2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung" CJ) der Stege (3) mit einer Schneide, Spitze o. dgl. (5) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Begrenzungsfläche (8) der Schneide (5) einen spitzen Winkel mit der Anschlagebene bildet und die letztere schneidet, zweckmäßig so, daß die Schnittlinie gegen die geometrische Achse des Gewindes gerichtet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Begrenzungsfläche (8) der Schneide (5) mit der Anschlagebene einen kleineren Winkel bildet als die andere Begrenzungsfiäche (9.) derselben, welch letztgenannte Fläche zweckmäßig an derjenigen Seite der Schneide (5) gelegen ist, welche beim Anziehen der Mutter nach rückwärts in der Bewegungsrichtung betrachtet, gelegen ist.
5. Gegenmutter nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Anschlagebene gerichtete Endfläche (2) eines oder mehrerer der Gewindesegmente (i) mit einer Spitze oder Schneide (6) versehen ist, welche als Sperre wirkt und derart gerichtet ist, daß sie die Bewegung der Mutter in Richtung des Anziehens verhindert, dagegen eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930524042D 1929-06-28 1930-03-20 Gegenmutter Expired DE524042C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE524042X 1929-06-28
SE696279X 1929-06-28

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DE (1) DE524042C (de)
FR (1) FR696279A (de)

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FR696279A (fr) 1930-12-29

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