DE524042C - Gegenmutter - Google Patents
GegenmutterInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/284—Locking by means of elastic deformation
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf nachgiebige Muttern mit einem oder mehreren
Gewindesegmenten, deren Enden elastisch durch radiale Stege verbunden sind und durch Hebelwirkung beim Aufsetzen auf die
Unterlage gegen das Bolzengewinde gepreßt werden.
Bei einer bekannten Mutter dieser Art, ist durch radiale Schlitzung eine Anzahl mit Gewinde
versehener Lippen gebildet, die beim Anziehen der Mutter gegen die Unterlage gegen den Bolzen angepreßt werden. Um
einen starken Druck gegen den Bolzen herbeizuführen, müssen indessen genannte Lippen
eine so große Höhe im Verhältnis zu ihrer Länge (radiale Ausdehnung) erhalten, daß
die Federung und dadurch der Verriegelungswinkel sehr klein wird. Außerdem ist die
Herstellung derartiger Muttern, und zwar insbesondere der Schlitzung, welche übrigens
eine Schwächung des Muttermaterials mit sich bringt, ziemlich verwickelt.
Es ist auch vorher vorgeschlagen worden, Muttern aus einer verhältnismäßig dünnen
rechteckigen Scheibe oder Platte herzustellen, welche mit zwei oder mehreren durch Aussparungen
getrennten Gewindesegmenten versehen und gewölbt ausgeführt ist, so daß beim Anziehen die Gewindesegmente unter Federung
gegen den Bolzen angepreßt werden. Die Höhe der Gewindesegmente ist hier ziemlich
gering, und zwar genau gleich der Dicke der Mutterscheibe, wodurch der Anziehungsdruck
sehr gering gehalten werden muß, um ein Zerbrechen des Gewindes zu verhüten.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine leichte und billige Herstellung und gleichzeitig
eine wirkungsvolle Sperrwirkung selbst nach wiederholtem Lockern und Anziehen herbeizuführen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die die Gewindesegmente verbindenden
Stege niedriger sind als genannte Segmente und mit Vorsprüngen eher auf die Unterlage
auftreffen als die Gewindesegmente, so daß die Stege unter Hebelwirkung eine Verformung erfahren, bis die gegen das Bolzengewinde
drückenden Gewindesegmente ebenfalls an der Unterlage aufsetzen.
Hierbei kann der Vorsprung bzw. die Vor-Sprünge der Stege, welche in axialer Richtung
der Anschlageljene näher gelegen sind als die Gewindesegmente, mit Spitzen oder
Schneiden ausgerüstet sein, welche zweckmäßig derart geformt sind, daß sie als Sperren
gegen Bewegungen in der Richtung des Lösens der Mutter wirken, wobei die Sperrwirkung
der Schneide erhöht werden kann, indem die Schneide durch einen Schlag auf den Steg in das Material der iVnschlagfläche
hineingetrieben wird. Um nach dem Anziehen
der Mutter von durch Erschütterungen veraiilaßte Bewegungen der Mutter im Verhältnis
zur Unterlage auch in der Richtung des Anziehens zu verhindern, kann ein oder mehrere der Gewindesegmente mit Spitzen
oder Schneiden ausgerüstet sein, die zweckmäßig als Sperren geformt sind, welche die
Bewegung der Mutter in Richtung des Aniö ziehens verhindern, eine Bewegung in entgegengesetzter
Richtung aber gestatten. Um eine gute Federung herbeizuführen und um
gleichzeitig eine große, mit Gewinde versehene Gesamtfläche zu erhalten, besitzen, wie
ig erwähnt, die Gewindesegmente eine größere axiale Ausdehnung als die dieselben verbindenden
Stege. Der axiale Abstand zwischen dem Steg und dem Gewindesegment ist selbstverständlich
von dem Feder ungs vermögen und der Biegsamkeit des Steges abhängig
und sollte nicht größer sein, als daß das Gewindesegment
zum Anliegen gegen die Anschlagebene gebracht werden kann, ohne die
Mutter zu zerstören.
Um das Anziehen mit einem gewöhnlichen Schraubenschlüssel bewirken zu können, muß
die Mutter außen mit paarweise angeordneten parallelen Ebenen versehen sein, die zweckmäßig
ein Sechseck oder Achteck bilden. Die Mutter kann entweder allein oder als Sperrvorrichtung
für eine andere Mutter verwendet werden. Das Muttermaterial soll gleichzeitig hart und elastisch sein. Zweckmäßig
kann man hierfür Federstahl anwenden, weleher
nach der Verarbeitung in Öl gehärtet wird.
Auf beiliegender Zeichnung werden einige
Ausführungsformen einer Gegenmutter nach dieser Erfindung beispielsweise veranschau-
licht. Fig. ι ist ein Axialschnitt und Fig. 2
eine Oberansicht einer Mutter gemäß einer Ausführungsform. Fig. 3 und 4, .5 und 6
bzw. 7 und 8 zeigen ähnliche Ansichten von drei weiteren Ausführungsformen. Fig. 9 ist
eine Seitenansicht der Mutter gemäß Fig. 7 und 8.
ι bezeichnet Gewindesegmente und 3 diese Teile verbindende Stege, welche mit Schneiden
oder Reibungsflächen 5 versehen sind. Diese Schneiden tmv. Reibungsflächen ragen
in Richtung gegen die Anschlagfläche über die Gewindesegmente hinaus, weshalb die
Stege unter Federung verbogen werden, wenn die Mutter angezogen wird. Die Schneide
oder Reibungsfläche ist an einem, vom mittleren Teil des Steges herausragenden Ansatz 7
angebracht. Die eine Begrenzungsfläche 8 der Schneide kann dabei zweckmäßig einen
spitzen Winkel mit der Anschlagfläche bilden, und die andere Begrenzungsfläche 9 kann mit
der geometrischen Achse des Gebindes gleichlaufend oder annähernd gleichlaufend sein,
wobei die Schneide 5 derart gerichtet sein muß, daß die Fläche 9 beim Anziehen der
Mutter nach rückwärts, in der Bewegungsrichtung gerechnet, gelegen ist. Wenn die
Schneide in dieser Weise ausgeführt ist, wird sie als eine Sperre gegen Lockerung der Mutter
wirken. Die Schneide soll zweckmäßig etwa senkrecht zur geometrischen Achse des
Gewindes gerichtet sein. Will man die Sperrwirkung erhöhen, so kann, wie erwähnt, die
Schneide durch einen Hammerschlag in das Material der Anschlagfläche hineingetrieben
werden. Zwischen der Schneide bzw. der Reibungsfläche und dem Gewindesegment
muß, .wie erwähnt, der Axialabstand 11 nicht
größer sein, als daß das Gewindesegment zum Anliegen gegen die Anschlagfläche angezogen
werden kann, ohne daß die Mutter zerstört wird. Die für das Anziehen der Mutter angeordneten,
paarweise parallelen Seitenflächen sind mit 10 bezeichnet.
Die Anzahl der Gewindesegmente 1 und damit auch die Anzahl der die Enden dieser
Teile verbindenden Stege 3 kann verändert werden.
Somit wird in Fig. 3 und 4 eine Ausführung
mit einem einzigen Gewindesegment 1 und mit einem die Enden dieses Segmentes go
verbindenden Steg 3 dargestellt. In diesem Fall muß das Gewindesegment mehr als den
halben Umkreis umfassen, wie in Fig. 4 gezeigt.
Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1
und 2 und 7 bis 9 sind zwei Gewindesegmente ι und somit auch zwei die Enden dieser
Segmente verbindende Stege 3 vorhanden, während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 drei Gewindesegmente ι und somit
auch drei Stege 3 vorgesehen sind. In diesem Fall können die Gewindesegmente zweckmäßig in gleichem gegenseitigem Abstand
liegen.
Damit die Mutter leichter hergestellt werden kann, und damit dieselbe möglichst geschmeidig
und elastisch wird, besteht die Mutter nach Fig. 5 und 6 aus einem ringförmigen
Blechstück, welches durch einen Preßvorgang derart ausgebildet ist, daß die
Gewindesegmente axial gestellte und gegeneinander gebogene Teile des genannten
Stückes bilden. Diese Ausführung eignet sich besonders für kleinere Muttern.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7
bis 9 sind die gegen die Anschlagebene gerichteten Endflächen 2 der Gewindesegmente
mit Schneiden oder Spitzen 6 ausgerüstet, die beim Anziehen in das Material der Anschlagfläche
hineindringen. Diese Schneiden können zweckmäßig die Form einer Sperre haben, die
derart gerichtet ist, daß sie die Bewegung in
der Richtung des Anziehens verhindert, dagegen die Bewegung in entgegengesetzter
Richtung gestattet. Da die Bewegung in letztgenannter Richtung durch die an den Stegen
3 angeordnete Sperre 5 verhindert wird, \vird somit die Mutter im Verhältnis zur
Unterlage unverrückbar festsitzen.
Claims (5)
1. Nachgiebige Mutter mit einem oder mehreren Gewindesegmenten, deren Enden
elastisch durch radiale Stege verbunden sind und durch Hebelwirkung beim
Aufsetzen auf die Unterlage gegen das Bolzengewinde gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (3) niedriger
sind als die Gewindesegmente (i) und mit Vorsprängen (7) eher auf die Unterlage
auftreffen als die Gewindesegmente, so daß die Stege unter Hebelwirkung eine Verformung erfahren, bis die gegen das
Bolzengewinde drückenden Gewindesegmente ebenfalls an der Unterlage aufsetzen.
2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung" CJ)
der Stege (3) mit einer Schneide, Spitze o. dgl. (5) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Begrenzungsfläche
(8) der Schneide (5) einen spitzen Winkel mit der Anschlagebene bildet und die letztere schneidet,
zweckmäßig so, daß die Schnittlinie gegen die geometrische Achse des Gewindes gerichtet
ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Begrenzungsfläche
(8) der Schneide (5) mit der Anschlagebene einen kleineren Winkel bildet als die andere Begrenzungsfiäche
(9.) derselben, welch letztgenannte Fläche zweckmäßig an derjenigen Seite der Schneide (5) gelegen ist, welche beim Anziehen
der Mutter nach rückwärts in der Bewegungsrichtung betrachtet, gelegen ist.
5. Gegenmutter nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
gegen die Anschlagebene gerichtete Endfläche (2) eines oder mehrerer der Gewindesegmente
(i) mit einer Spitze oder Schneide (6) versehen ist, welche als Sperre wirkt und derart gerichtet ist, daß
sie die Bewegung der Mutter in Richtung des Anziehens verhindert, dagegen eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung
gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE524042X | 1929-06-28 | ||
| SE696279X | 1929-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524042C true DE524042C (de) | 1931-05-02 |
Family
ID=32829161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930524042D Expired DE524042C (de) | 1929-06-28 | 1930-03-20 | Gegenmutter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524042C (de) |
| FR (1) | FR696279A (de) |
-
1930
- 1930-03-20 DE DE1930524042D patent/DE524042C/de not_active Expired
- 1930-05-28 FR FR696279D patent/FR696279A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR696279A (fr) | 1930-12-29 |
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