DE524062C - Abschaltvorrichtung fuer die einzelnen Zylinder einer Mehrzylinderpresspumpe - Google Patents

Abschaltvorrichtung fuer die einzelnen Zylinder einer Mehrzylinderpresspumpe

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DE524062C
DE524062C DEA53791D DEA0053791D DE524062C DE 524062 C DE524062 C DE 524062C DE A53791 D DEA53791 D DE A53791D DE A0053791 D DEA0053791 D DE A0053791D DE 524062 C DE524062 C DE 524062C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Abschaltvorrichtung für die einzelnen Zylinder einer Mehrzylinderpreßpumpe Die Erfindung betrifft eine Abschaltvorrichtung für die einzelnen Zylinder einer lblehrzylinderpreßpumpe, die eine wahlweise Abschaltung des einen oder anderen Pumpenzylinders von Hand dadurch ermöglicht, daß das zugehörige Saugventil durch eine von außen zugängliche Stellschraube angehoben und in seiner angehobenen Lage: behalten wird. Die Abschaltvorrichtung nach der Erfindung ist vereinigt mit einer solchen, die in bekannter Weise das selbsttätige Abschalten der einzelnen Pumpenzylinder bewirkt, wenn ein einstellbarer Höchstdruck auf der Zylinderdruckseite erreicht ist. Derartige selbsttätig wirkende Reguliervorrichtungen in Verbindung mit Handstellvorrichtungen sind auf verschiedenen Gebieten der Technik üblich. Diesen gegenüber zeichnet sich die nach der Erfindung bei 1'Iehrzylinderpreßpumpen angewendete Abschaltvorrichtung durch besondere Einfachheit und leichte Bedienbarkeit aus. Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem doppelarmigen Hebel, an dessen einem ,Arm der zur Ausschaltung des Saugventils dienende Bolzen und an dessen anderem Arm ein zu diesem Bolzen parallel geführter L.'bertragungsbolzen und eine Stellschraube angreifen, wobei durch die letztere das Saugventil des abzuschaltenden Pumpenzylinders unabhängig vom Steuerkolben angehoben und die selbsttätig wirkende Ausschaltung für das Saugventil des Zylinders unwirksam gemacht wird. Die an leicht zu-Bänglicher Stelle der itlehrzylinderpreßpumpe angeordneten Abschaltvorrichtungen ermöglichen in sehr bequemer Weise das Ab- oder Zuschalten der Zylinder von Hand und die Kontrolle der Ventile während des Betriebes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung an einem Pumpenzylinder mit seinen Steuerungsorganen im Längsschnitt dargestellt. Dieselbe Anordnung ist entsprechend bei Nlehrzylinderpreßpumpen an jedem Pumpenzylinder vorgesehen.
  • An der Seite eines Pumpenzylinders i sind in dem entsprechend geformten Schmiedeblock ein Saugventil e und ein Druckventil 3 übereinander gelagert und geführt. Parallel dazu ist ein Steuerkolben 4, dessen Steuerstange 5 unter der Wirkung einer Feder 6 steht, verschiebbar gelagert. Der Pumpenzylinder i ist durch eine Saugleitung ; mit dem Saugbehälter 8 verbunden, auf dem der Pumpenzylinder befestigt ist. Die Druckleitung ist mit 9 bezeichnet.
  • Beim Betrieb wird in bekannter Weise durch -Heben des Kolbens io das Wasser durch die Leitung 7 angesaugt, durch das geöffnete Saugventil 2 befördert und beim Senken des Kolbens i o durch das Druckventil ; in die Druckleitung 9 gepreßt. Der unter dem Druck der Feder 6 stehende, ständig nach oben gezogene Steuerkolben 4. läßt die Schließung des Saugventils 2 so lange zu, bis der ständig steigende, auf die Ringfläche i i der Steuerstange 5 wirkende Druck so groß, wird, daß der Steuerkolben 4 unter Überwindung der Spannung der Feder 6, die z. B. einem Druck von 5o Atmosphären entspricht, nach abwärts gedrückt wird. Der Steuerkolben 4. ist durch geeignete Übertragungsglieder mit dem Saugventil 2 verbunden und hebt dieses von seinem Ventilsitz ab. Nach Abheben des Ventils strömt das angesaugte Wasser nur hin und her und wird nicht mehr in die Druckleitung 9 gefördert. Die Pumpe ist also ausgeschaltet. Diese Art der selbsttätigen Ausschaltung eines Pumpenzylinders bei Erreichung einer vorherbestimmten Druckgrenze ist bekannt.
  • Die selbsttätige Ausschaltung des Saugventils 2 erfolgt durch zwei im unteren Teil des Pumpengehäuses geführte Übertragungsbolzen 12 und 13, deren untere Enden auf einem doppelarmigen Übertragungshebel 14 ruhen. Dieser Hebel ist am Pumpengehäuse in einem eingeschraubten Lager 15 gelagert. Der eine Hebelarm 14a wird zur Abschaltung des Saugventils von Hand mit einer Stellschraube 16 versehen, die mittels eines Griff-es 1; verstellt und in ihrer Lage durch eine Mutter 1 S gesichert wird und deren Ende sich gegen die untere Wand des Pumpengehäuses legt. Soll einer der Pumpenzylinder abgeschaltet werden, so braucht nur die Stellschraube 16 in den Hebel 14 hineingeschraubt zu werden. Dadurch wird dieser in eine solche Lage gebracht, daß der gefederte Übertragungsbolzen 13 das Saugventil e von seinem Sitz abhebt.
  • Durch diese Abschaltvorrichtung ist es möglich, bei einer mehrzylindrigen Preßpumpe mit verschiedenen Drücken zu arbeiten, die entweder dem Druck eines einzelnen oder der Summe der Drücke mehrerer Zylinder entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschaltvorrichtung für die einzelnen Zylinder einer Mehrzylinderpreßpumpe, deren Abschaltung jeweils durch Hochheben des zugehörigen Saugventils erfolgt, gekennzeichnet durch einen doppelarmigen Hebel (14, 14a), an dessen Arm (14) der zur Ausschaltung des Saugventils (z) dienende Bolzen (13), und an dessen Arm (14a) der zum Bolzen (13) parallel geführte Übertragungsbolzen (12) für den Steuerkolben (4) und eine Stellschraube (16) angreifen, welche das Saugventil (2) unabhängig vom Steuerkolben (4) anhebt und dadurch die selbsttätige Ausschaltung unwirksam macht.
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