DE524077C - Verdichten von Kokskohle zu Kohlekuchen durch Pressen - Google Patents

Verdichten von Kokskohle zu Kohlekuchen durch Pressen

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DE524077C
DE524077C DEST41928D DEST041928D DE524077C DE 524077 C DE524077 C DE 524077C DE ST41928 D DEST41928 D DE ST41928D DE ST041928 D DEST041928 D DE ST041928D DE 524077 C DE524077 C DE 524077C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • C10B45/02Devices for producing compact unified coal charges outside the oven

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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Verdichten von Kokskohle zu Kohlekuchen durch Pressen Das Verdichten von Kokskohle zu einem Kohlekuchen durch Pressen des Kohlekörpers in Richtung seiner geringsten Ausdehnung, d. h. seiner Breite, ist bekannt. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art nimmt der Kohlekörper während des Pressens die Stellung ein, in der er später in die liegende Koksofenkammer eingebracht wird, d. h. er steht aufrecht zwischen den beiden senkrechten, seine Seitenflächen begrenzenden Preßwänden.
  • Hiervon unterscheidet sich das Verfahren vorliegender Erfindung dadurch, daß der Kohlekörper während des Pressens waagerecht zwischen den beiden Preßwänden, d. h. also auf seiner Seitenfläche, liegt, so daß das Pressen selbst in lotrechter Richtung vor sich geht.
  • Bei dieser Arbeitsweise wird zunächst das Beschicken der flachliegenden Preßform mit der körnigen Kokskohle sehr erleichtert. Es genügt ein unregelmäßiges Einschütten und Aufhäufen der Kohlenmasse und ein nachfolgendes Abstreichen der überschüssigen Kohlenmengen längs der Oberkanten der Seitenwände der Preßfortn, um eine gleichmäßige Anfüllung derselben mit Kohle zu gewährleisten. Ferner stellt sich hierbei ohne besonderes Zutun eine Schüttdichte der Kohle ein, die über die ganze Grundfläche der liegenden Preßform gleichförmig ist. Infolgedessen wird bei dem Preßvorgang, wenn die beiden waagerecht liegenden Preßwände in lotrechter Richtung zusammengeschoben werden, mit Sicherheit ein parallelepipedischer Kohlekuchen, der also in der Richtung des Pressens gleichmäßig dick ist, von überall gleichförmiger Dichte erzielt. In dieser Beziehung zeigt sich ganz besonders die Über= legenheit des Verfahrens der Erfindung gegenüber den eingangs als bekannt hingestellten Arbeitsweisen, bei denen die beiden Preßwände senkrecht stehen und in waagerechter Richtung gegeneinander verschoben werden. Bei den für neuzeitliche Koksöfen in Betracht kommenden großen Höhen der Kohlekuchen von etwa 4 bis 6 m nimmt nämlich die Kohle, wenn sie von oben in die senkrecht stehende Preßform eingeschüttet wird, Schüttdichten an, die in der Höhenrichtung starke Größenunterschiede zeigen. Unterschiede dieser Art zwischen der im unteren Teil des Kohlekörpers auftretenden größten und der im oberen Teil auftretenden geringsten Dichte in der Größenordnung von einem Fünftel der durchschnittlichen Dichte kommen vor. Bei so starken Unterschieden der Schüttdichte über die Höhe des Kohlekörpers ist es aber naturgemäß sehr schwierig, bei senkrechter Stellung der beiden gegeneinander zu bewegenden Preßwände durch einfache Parallelführung derselben einen Kohlekuchen von befriedigender, in allen Höhenschichten wenigstens annähernd gleich großer Dichte und Festigkeit zu erzielen. Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Verfahrens ist schließlich -noch -der, --daß-."die waagerechte Anordnung der Preßwände und die lotrechte Führung derselben .gegeneinander beif Pressen den Bau der Preßvorrichtungen, die infolge der erforderlichen hohen Drücke und großen Abmessungen der Kohlekuchen sehr schwer ausfallen, wesentlich vereinfacht.
  • Der nach vorstehender Verfahrensweise gepreßte Kohlekörper wird, damit er in die Ofenkammer eingebracht werden kann, um eine seiner Längskanten um cgo° tierumgekippt und dadurch aufgekantet, was bei der durch das Pressen erzeugten hohen und gleichmäßigen Festigkeit des Kuchens keine Schwierigkeiten bereitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verdichten von Kokskohle zu einem Kohlekuchen durch Pressen des Kohlekörpers in Richtung seiner geringsten Ausdehnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlekörper während des Pressens waagerecht zwischen den beiden waagerechten Preßwänden liegt.
DEST41928D 1926-12-14 1926-12-14 Verdichten von Kokskohle zu Kohlekuchen durch Pressen Expired DE524077C (de)

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