DE52410C - Gas-Intensivbrenner mit frei brennender tulpenförmiger Flamme - Google Patents
Gas-Intensivbrenner mit frei brennender tulpenförmiger FlammeInfo
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- DE52410C DE52410C DENDAT52410D DE52410DA DE52410C DE 52410 C DE52410 C DE 52410C DE NDAT52410 D DENDAT52410 D DE NDAT52410D DE 52410D A DE52410D A DE 52410DA DE 52410 C DE52410 C DE 52410C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0078—Gas burners adapted for use in lamps with preheated air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Intensiv - Gasbrenner ist in Fig. ι der beiliegenden Zeichnung im Verticalschnitt,
in Fig. 2 im Querschnitt nach x-y der Fig. ι und in Fig. 3 in Seitenansicht des Heifsluftzuführers
dargestellt.
Derselbe besteht aus einem auf Rohrsäulchen G geschraubten Brennkopf B und ist im
Lampenstutzen D befestigt. Drei an letzteren gelöthete Arme S1 tragen einen mit Vorsprung
versehenen Metallkranz H, in welchem die Krystallglocke V mit ihrem oberen Rande
ruht, während deren Hals im Stutzen D gelagert ist.
Auf dem Metallkranze H ruht ferner, durch Scharnier M oder Bajonnetverschlufs verbunden,
der mit Cylinder P und Umhüllung E versehene Heifsluftzuführer R R1, welcher genau
abgedreht ist, so dafs er stets in der Achslinie des nach dem Metallkranze H centrirten Brenners
zu ruhen kommt.
. Der Heifsluftzuführer besteht aus einer ungleichen Anzahl von Kammern R1, Fig. 3,
welche nach unten spitz zulaufen, um das Abziehen' der Verbrennungsproducte zu erleichtern,
den Ansatz von Lampenrufs sowie die schnelle Abnutzung zu verhindern, welche bei
Kammern mit flachem Boden stattfindet. Diese Kammern münden in eine Centralluftzuführung
R, welche unten von einem vernickelten Drahtnetze N geschlossen ist.
Zwischen Centralluftzuführung R und Brenner B besteht ein grofser Zwischenraum, welcher
bei einer Lampengröfse von z. B. 130 1
Gasverbrauch 2 5 mm beträgt.
Die Speiseluft tritt bei P am oberen Theile der Lampe ein und erhitzt sich in den Kanälen
des Luftzuführers. Ein Theil derselben dringt dann durch R in die Mitte der Flamme und
bewirkt einen Halt in der aufsteigenden Bewegung des Gases, welches sparsam verbrennt;
der andere Theil tritt durch die Oeffnungen O in die Glasglocke, wo derselbe alsbald seine
Richtung wechselt und die Flamme äufserlich speist.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, sind . diese beiden Luftzüge so angeordnet, dafs sie
das Gas während der Verbrennung nicht mitreifsen, sondern eine ganz bestimmte Begrenzung
der Flamme bewirken, welche, anfangs leicht ausgebreitet, sich allmälig tulpenförmig
gestaltet und bis an den Rand der Centralluftzuführung -R reicht. Diese Luftzuführung giebt
der Flamme F, obgleich dieselbe frei brennt, die Ruhe eines festen Körpers und gestattet
die verticale Ausdehnung derselben bis an das entfernte Drahtnetz N, so dafs das Licht hauptsächlich
in horizontaler Richtung und auch nach oben ausstrahlt, wogegen bei den bisherigen
Intensivbrennern die Flamme , um deren Flackern zu verhindern, gegen eine unmittelbar
über dem Brenner befindliche Scheibe oder einen Stutzen horizontal ausgebreitet und
vom Luftzuge unter Gasverschwendung mitgerissen wird und ihre Strahlen nur von oben
nach unten ausgiebt.
Die Berührung der Flamme mit dem rothglühenden Metalle ist keine unbedingte; eine
dünne Schicht erhitzter Luft trennt dieselbe und bewirkt die Verbrennung von oben nach
der Basis zu.
Die eigenthümliche Gestaltung der Flamme, der geringe Gasverbrauch sowie die Einfachheit
der ganzen Construction sind demnach der rationellen Gesammtanordnung der die Luftzuführung
bewirkenden Theile zuzuschreiben, in Verbindung mit der Anordnung des Brenners in beträchtlicher Entfernung von der
Centralluftzuführung und in der Mitte einer besonders prdfilirten Glasglocke.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gas-Intensivbrenner mit freibrennender tulpenförmiger Flamme, welche dadurch erzeugt wird, dafs ein kleiner Rundbrenner B in der Mitte einer Glasglocke V in beträchtlicher Entfernung unter einem Centrallüftzuführer R angeordnet ist, welcher einerseits bei seiner Erhitzung die Flamme nach oben anzieht, andererseits aber durch einen nach unten gerichteten Luftstrom die Flamme in ihrer aufschnellenden Bewegung verzögert, aushöhlt und innerlich, von oben beginnend, speist, in Verbindung mit einer zweiten Luftzuführung O, welche angeordnet ist, um die Flamme äufserlich zu speisen, indem die von aufsen zutretende Luft gegen die ausbreitende Wirkung des inneren Luftstromes ankämpft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52410C true DE52410C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=327130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52410D Expired DE52410C (de) | Gas-Intensivbrenner mit frei brennender tulpenförmiger Flamme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52410C (de) |
-
0
- DE DENDAT52410D patent/DE52410C/de not_active Expired
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