DE524111C - Sicherungseinrichtung, insbesondere fuer den Eisenbahnbetrieb - Google Patents

Sicherungseinrichtung, insbesondere fuer den Eisenbahnbetrieb

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DE524111C
DE524111C DEN31129D DEN0031129D DE524111C DE 524111 C DE524111 C DE 524111C DE N31129 D DEN31129 D DE N31129D DE N0031129 D DEN0031129 D DE N0031129D DE 524111 C DE524111 C DE 524111C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/06Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam
    • B61L3/065Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam controlling optically

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung, insbesondere für den Eisenbahnbetrieb, unter Verwendung einer lichtempfindlichen Zelle, deren elektrische Eigenschaften durch Unterbrechung der Lichtstrahlen beeinflußt werden. Diese Unterbrechung kann durch den Vorbeigang eines Körpers an der Zelle hervorgerufen werden, die im nachstehenden kurz Blende genannt wird. Bei der Anwendung der Sicherungseinrichtung im Eisenbahnbetrieb kann die Blende am Fahrzeug und die optische Einrichtung an der Strecke oder die optische Einrichtung am Fahrzeug und die Blende am Bahnkörper angebracht sein. Die lichtempfindliche Zelle dient dann zur Auslösung von Signal- oder Bremseinrichtungen. Es wird jedoch betont, daß das Anwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung nicht darauf beschränkt sein soll.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß der Einfluß des die Lichtstrahlen unterbrechenden Körpers durch eine an diesem befindliche zusätzliche neutralisierende Lichtquelle aufgehoben wird. Auf diese Weise bleibt die lichtempfindliche Zelle auch dann belichtet, wenn die Blende sich zwischen Zelle und Lichtquelle geschoben hat. Hieraus geht hervor, daß bei einer Zugsicherungsanlage Blockierungs-, Signal- und andere Einrichtungen, die in Beziehung zu der lichtempfindlichen Zelle gebracht worden sind, nicht ansprechen werden, solange die zusätzliche Lichtquelle arbeitet.
Die Aufhebung der Strahlenunterbrechung kann auf verschiedene Weise erreicht werden, und zwar entweder dadurch, daß man die Strahlen der zusätzlichen Lichtquelle entweder unmittelbar oder reflektiert auf die Zelle auffallen läßt. Die Blende kann daher, je nachdem die zusätzliche Lichtquelle leuchtet oder nicht, wahlweise auf zwei verschiedene Arten auf die Zelle zur Einwirkung gebracht werden, ohne daß zu dieser Umschaltung eine mechanische Bewegung der Blende erforderlich ist.
Die Anwendung der Erfindung vergrößert die Sicherheit dadurch, daß beim Versagen der zusätzlichen Lichtquelle die Bremsen angezogen werden. Wird z. B. die Zelle bei ihrer Belichtung dazu ausgenutzt, die Bremsung eines Zuges in der unwirksamen Lage zu verhindern, so erfolgt bei einem Versagen der zusätzlichen Lichtquelle trotzdem ein Anziehen der Bremsen, wie es erforderlich ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf eine lichtempfindliche Zelle, die mit einer Blende nebst zusätzlichen neutralisierenden Lampen zusammenwirkt.
Abb. 2 und 3 sind abgeänderte Ausfüh-
rungsformen der Blende in Seiten- und Längsansicht.
Abb. 4 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform nach Abb. i.
Abb. 5 ist eine Seitenansicht der Einrichtung nach Abb. 4.
In den Abbildungen ist mit A die Lichtquelle bezeichnet, die normalerweise die lichtempfindliche Zelle B bestrahlt. Beide Elemente werden in geeigneter Weise von äußeren Lichtquellen und vom Tageslicht abgeschirmt. Die Blende C bewegt sich relativ zum Zellenansatz A, B und kann zwischen die Lichtquelle A und die Zelle B treten, so daß die Strahlen abgeschirmt werden. Längs der Blende C, die schienenförmig gestaltet sein kann, sind Lampen D angebracht, die die neutralisierende Wirkung ausüben sollen.
Bei der Anwendung auf eine Zugsicherungseinrichtung bilden die Elemente. .4 und B die lichtempfindliche Einheit, die sich relativ zu der feststehenden Blende C und den Lampen D bewegt. Tritt nunmehr die Blende C in den Strahlengang zwischen den beiden Elementen A und 5 und brennt die Lampe D nicht, so wird das Licht von der Zelle B abgeschirmt und infolgedessen werden die von der Zelle B aus beeinflußbaren Einrichtungen, wie Bremsen oder Signale, ausgelöst. Wenn, dagegen die Lampen D brennen, so wird zwar beim Durchgang der Blende C zwischen den Elementen A und B das von A nach B gesandte Licht abgeschirmt, jedoch kann es durch die Strahlen ersetzt werden, die von den Lampen D ausgehen. Infolgedessen unterbleibt die vorerwähnte Auslösung der sonst von der Zelle B beeinflußbaren Einrichtungen. In Abb. 2 ist dargestellt, wie die Lampen D beiderseits der Blende C angeordnet sind. Dieses hat den Vorteil, die Blende bei jeder Bewegungsrichtung des Fahrzeuges wirksam werden zu lassen.
Abb. 3 stellt eine weitere Ausführungsform dar, bei der die Lampen D in der Mitte unterhalb der Blende angeordnet sind. Das von den Lampen D ausgehende Licht, das auf die Zelle B wirkt, kann entweder unmittelbar oder durch Reflexion auf sie gelangen.
Die Abb. 4 und 5 zeigen schließlich noch eine Ausführungsform, die sich dadurch kennzeichnet, daß die Lampen D ihre Strahlen bereits auf das sich annähernde Fahrzeug werfen können, und zwar nahezu parallel mit dessen Fahrtrichtung. Zu diesem Zweck ist die Zelle B mit Öffnungen versehen, die nicht nur der Lichtquelle A, sondern auch den Lampen D zugekehrt sind.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sicherungseinrichtung, insbesondere für den Eisenbahnbetrieb, unter Verwendung einer lichtempfindlichen Zelle, deren elektrische Eigenschaften durch Unterbrechung der Lichtstrahlen beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß des die Lichtstrahlen unter- brechenden Körpers durch eine an diesem befindliche zusätzliche Lichtquelle aufgehoben wird.
2. Sicherungseinrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung der Strahlenunterbrechung durch Lampen geschieht, die seitlich auf einer an der Zelle vorbeigeführten Blende angebracht werden.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampen in der Mitte oberhalb oder unterhalb einer an der lichtempfindlichen Zelle vorbeigeführten Blende angebracht sind.
4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung der Strahlenunterbrechung von Lichtstrahlen ausgelöst wird, die von einer lichtundurchlässigen Blende reflektiert werden. --
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende mit Soffittenlampen besetzt ist. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN31129D 1928-11-09 1929-11-09 Sicherungseinrichtung, insbesondere fuer den Eisenbahnbetrieb Expired DE524111C (de)

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