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Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren Addierwerken
Die Erfindung betrifft eine Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren
Addierwerken. die unter Vermittlung elektrischer Kontakte durch einen in die Maschine
eingeführten Beleg ausgewählt «-erden und bei ihrer Nullstellung die aufgesummten
Beträge durch Lochung auf einen anderen Beleg übertragen.
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Bei bekannten Maschinen dieser Art gelangen beide Belege gleichzeitig
zur Verwendung, so daß für jeden von ihnen eine besondere Transportvorrichtung sowie
die zugehörigen elektrischen Schaltvorrichtungen vorgesehen sein müssen, was die
Einrichtung und Wirkungsweise dieser Maschinen sehr ums iinullicl -i grstaltet.
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Demgegenüber besteht die Erfin -lang darin, daß die Übertragung der
durch Lochung eines Postenstreifens vorgenommenen Registrierungen auf die Addierwerke
durch dieselben elektrisch gesteuerten, den Arbeitshub der Antriebsorgane der Addierwerke
entsprechend den Lochungen des Postenstreifens begrenzenden Schaltvorrichtungen
erfolgt, die nach entsprechender Umstellung der -Maschine auch die Endstunnien von
den auf Null gestellten :@cl lierw-erken durch Druck und Lochting auf den Summenstreifen
übertragen.
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Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Maschine
dar, und zwar zeigen Abb, i einen Teil des zur Benutzung der Maschine erforderlichen
Einzelstreifens, Abb. 2 einen Teil des Lochstreifens für Endsummen. Abb.3 däs Schema,
nach welchem die Zahlen o bis 9 durch Lochung auf dem Streifen registriert werden,
Abb.4 eine schematische Darstellung des Leitungsnetzes der Kontakte, durch welche
die auf <lern durchlochten Streifen registrierten Beträge auf die Maschine übertragen
«-erden. Abb. 5a und 5b die :Maschine in Oberansicht. Abb.6 die Loch- und Druckvorrichtung
in Oberansicht, Abb. 7 bis io verschiedene Einzelheiten der Loch- und Druckvorrichtung,
Abb. i i einen Schnitt nach Linie i i-i i der Abb.5a, Abb.12 einen Schnitt nach
Linie 12-12 der Abb.5b. Abb.13 einen Schnitt nach Linie 13-i3 der Abb. 5b, Abb.
1.1 einen Schnitt nach Linie 14-1.f der Abb. 5a, Abb. i 5 einen Schnitt nach Linie
15-15 der Abb. 5a, Abb. 16 einen Schnitt nach Linie 16-16 der Abb. 5b, Abb. 17 einen
Schnitt nach Linie 1;-1; der Abb. 1.4, Abb. iä die Vorrichtung zur Einstellung der
Addierwerkwellen, Abb.19 den Hauptkontakt in Seitenansicht, Abb.2o einen Schnitt
nach Linie 20-2o der Abb. 5a und 5b, Abb. 21 die Antriebsvorrichtung für die .Addierwelleil
und Zahnstangen, Abb. 22 eines der Antriebssegmente, Abb.23 und 2.4 eine Zahnstange
in Seiten- und Oberansicht. Abb.25 die Zehnerübertragungsvorrichtung. Abb. 26 bis
29 verschiedene Einzelheiten des Getriebes, Abb.3o die Antriebsorgane der Maschine
in Seitenansicht, Abb.31 bis ,4C weitere Einzelheiten des Getriebes, Abb. 47 und
48 eine Seiten- und eine Oberansicht der
Vorrichtung zur Lochung
eines Streifens, Abb. .49 und 50 weitere Einzelheiten, Abb. 51
einen
Schnitt nach Linie P-5i der Abb. 47, Abb. 52 das Getriebe im Schnitt nach
Linie j-2-52 der Abb. 6, Abb. 53 einen Schnitt nach Linie 53-53 der Abb. 6, Abb.
54. bis 56 weitere Einzelheiten, Abb. 57 den den Kontroll-oder Lochstreifen tragenden
Wagen in Rückansicht, Abb.58 einen Schnitt nach Linie 58-58 der Abb. 57, Abb. 59
einen Schnitt nach Linie 59-;9 der Abb. 57, Abb. 6o bis 66 weitere Einzelheiten
des Getriebes und Abb. 68a bis 68i eine schematische Darstellung des Stromverlaufes
sowie der Anordnung der Magnete und Kontakte. Allgemeines Die einzelnen Addierwerke,
deren Zahl sich ganz nach den Aufgaben der Maschine richtet, sind bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel in zehn Gruppen eingeteilt, aus denen dann das fortzuschaltende
Addierwerk ausgewählt wird. Die Auswahl erfolgt durch Kontakte, die auf dem Lochstreifen
aufliegen und an den gelochten Stellen einen Stromschluß herbeiführen. Die Lochung
des Streifens erfolgt nach dein aus Abb. 3 ersichtlichen Schema, nach welchem in
jeweils vier Zeilen mit nur einem oder zwei Löchern zehn verschiedene Werte angegeben
werden können. Die Lochstreifen Der in Abb. i veranschaulichte Kontrolllochstieifen
ist sowohl in seiner linken wie auch in seiner rechten Hälfte mit je zehn Lochreihen
versehen. Zwischen diesen Lochreihen iist ein Streifen in Breite von zwei weiteren
Lochreihen vorgesehen, von denen jedoch nur die linke Reihe zur Anbringung von Lochungen
bestimmt ist.
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Die rechten Lochreihen dienen zur Bestimmung des Addierwerkes. Da,
wie schon erwähnt, bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zehn verschiedene Gruppen
von (je io) Addierwerken vorhanden sind, sind dementsprechend auch zehn Lochreihen
vorgesehen, deren Anzahl selbstverständlich je nach der Anzahl der vorhandenen Addierwerke
verringert oder vergrößert werden kann.
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Die linken Lochreihen entsprechen dem registrierten Betrag oder der
Anzahl der verkauften Waren und dienen zum Einstellen der Addierräder. Da jedes
Addierwerk mit zehn Addierrädern versehen ist, sind dementsprechend auch zehn Lochreiben
vorgesehen, deren Anzahl jedoch gleichfalls entsprechend dein jeweiligen Zweck verkleinert
oder vergrößert werden kann.
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Die Einrichtung ist so getroffen, daß mehrere Addierwerke gleichzeitig
arbeiten können, allerdings von jeder Gruppe stets nur ein Addierwerk. Bei dein
vorliegenden Ausführungsbeispiel kann somit ein zu registrierender Betrag gleichzeitig
auf zehn verschiedene Addierwerke übertragen werden, die entsprechend der Warenart,
der Art des Verkaufs, den Kassierern, Verkäufern usw. eingeteilt sind.
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Auf der linken Seite des Streifens geben die ersten drei senkrechten
Reihen von links die Anzahl der verkauften Waren, die Reihen vier bis acht die Markbeträge
und die Reihen neun und zehn die Pfennigbeträge an. Auf der rechten Seite geben
die ersten sechs Reihenvon rechts die Warenart an, die jeweils von einem der Addierwerke
oo bis 59 registriert wird. Die siebente Lochreihe entspricht den Addierwerken 6o
bis 69, die für die Kassierer bestimmt sind. Die den Addierwerken 7o bis 79 entsprechende
achte Lochreihe registriert die Art des Verkaufes, wie Barverkauf, Kreditverkauf
u. dgl., während die beiden linken Lochreihen der rechten Streifenseite den Addierwerken
8o bis 99 entsprechen und den bei dem betreffenden Verkauf tätig gewesenen Verkäufer
angeben.
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Jede Registrierung erfolgt entsprechend dem Schema nach Abb.3 auf
einem vier waagerechten Zeilen umfassenden Raum des Lochstreifens.
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In der nennten und zehnten Reihe von rechts der rechten Streifenhälfte
sind hier und da Buchstaben (-g-i, 13-r iisw.) auf den Streifen aufgedruckt, die
zur leichteren Ermittlung des Verkäufers dienen, aber nicht unbedingt erforderlich
sing. Ebenso siwl in der siebenten und achten Reihe Zeichen oder Buchstaben (C-4,
Stern) aufgedruckt, die zur leichteren Ermittlung cles Kassierers und der Verkaufsart
bestimmt sind.
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Der Aufdruck der Buchstaben und Zeichen erfolgt allerdings aus technischen
Gründen nicht unmittelbar hinter der zugehörigen Registrierung, sondern zwei Registriertingerr
später, so daß beispielsweise die zu der ersten Registrierung gehörigen Buchstaben
wler Zeichen erst hinter der rlrittcn Registrierung; .des Streifens erscheinen.
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Zum besseren Verständnis der vorstehenden Erklärungen sei nachstehend
zunächst die erste (oberste) Registrierung (Abb. i) näher beschrieben.
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In der ersten senkrechten Lochreihe von links befindet sich je ein
Loch in der ersten und vierten Zeile: diese Registrierung entspricht nach dem in
Abb.3 gegebenen Schema einer o. Dasselbe ist in der zweiten senkrechten Lochreibe
der Fall. Die so registrierten beiden lullen werden jedoch auf dem Streifen nicht
nochmals durch Druck registriert. In der dritten senkrechten Reihe ist ein Loch
in die dritte Zeile gestanzt,
zwecks Registrierung einer 8, die
auch auf den Kontrollstreifen gedruckt wird und angibt, daß acht Stück einer Ware
verkauft @iörden sind. In der vierten und fünften senkrechten Reihe ist j e eine
Lochung in der ersten und vierten Zeile vorgenommen worden. Diese beiden Lochungen
entsprechen wie;leruin je einer o, die jedoch gleichfalls nicht abgedruckt wird.
In der sechsten, siebenten und achten Reihe ist gleichfalls je eine Null registriert
worden, . die auch auf dem Streifen zum Abdruck gelangt. In der neunten Reihe befindet
sich ein Loch in der ersten und dritten Horizontalreihe; diese Lochung stellt die
Registrierung einer 2 dar, die gleichfalls abgedruckt wird, ebenso wie die in der
zehnten senkrechten Reihe des Streifens durch Lochung der dritten und vierten Zeile
registrierte 5.
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In der rechten Streifenhälfte, durch deren Lochungen das zu benutzende
Addierwerk bestimmt wird. befindet sich in der ersten senkrechten Reihe von links,
deren Durchlochungen die Addierwerke 9o bis 99 beeinflussen, kein Loch, da der Verkäufer,
der diesen Verkauf bewirkt hat, eine niedrigere Nummer besitzt. In der zweiten Reihe
ist eine Lochung in der zweiten und vierten Zeile vorgenommen worden. Diese Lochung
entspricht einer i, d. h. es ist das Addierwerk i der Gruppe 8 zu benutzen, das
dem Verkäufer 81 entspricht. Zur leichteren Unterscheidung «-erden, wie erwähnt,
vorteilhaft Buchstaben verwendet. So ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
für die Verkäufer 8o bis 89 der Buchstabe A und für die Verkäufer 9o bis 99 der
Buchstabe B gewählt worden. Die Verkäufer 8o bis 89 haben somit die Bezeichnung
A-o, A-i, A-2 usf. bis A-9, die Verkäufer 9o bis 99 die Bezeichnung B-o,
B-i, B-2 usf. bis B-9. In der dritten senkrechten Reihe ist in der ersten und vierten
Zeile je ein Loch vorgesehen, welche Lochung- der Zahl o entspricht, d. h. es ist
das Addierwerk o der Gruppe 7, d. h. (las Adrlierwerk7o, zu benutzen. Außerdem ist
(s. drei Registrierungen weiter unten) ein Stern auf den Lochstreifen gedruckt worden,
zum Zeichen, daß es sich bei dein betreffenden Verkauf um einen Barverkauf handelte.
Kreditverkäufe, Zahlungen bei Anlieferung der Ware u. dgl. werden durch andere Zeichen
und Lochungen registriert, die dem jeweiligen Zweck entsprechend gewählt werden
können. 1n .der vierten Reihe ist ein Loch in die zweite und dritte Zeile gestanzt
und hierdurch eine .I registriert «-erden; es ist also entsprechend der Nummer des
Kassierers (las Addierwerk 64 zu benutzen. Zur leichteren Unterscheidung des Kassierers
ist auch hier ein Buchstabe (C) verwendet worden, und zwar führt der Kassierer die
Bezeichnung C-d., die auch auf den Lochstreifen gedruckt wurde. Die fünfte bis neunte
Reihe ist ohne Lochung geblieben. Erst in der zehnten Reihe befindet sich in der
zweiten und vierten Zeile wieder je ein Loch, entsprechend einer i, zum Zeichen,
daß die verkaufte Ware zur Klasse i gehört. Die ganze Registrierung ergibt somit,
daß acht Stückeiner Ware zu 0,25 Mk. durch den Verkäufer A-i (81) verkauft
worden sind. Es handelt sich um einen Barverkauf, der von dem Kassierer C--. (6d.)
eingenommen worden ist. Die verkaufte Ware gehört zur Klasse i der verschiedenen
Warengattungen.
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Die -zweite Registrierung zeigt an, daß zwei Stück einer Ware für
10,30 11k. durch den Verkäufer B-6 (96) verkauft worden sind. Es handelt sich um
einen genehmigten Kreditverkauf (S. O. A. - sale an approval), der von dem Kassierer
C-.4 (64) überwacht worden ist. Die verkaufte Ware gehört zu der Klasse .42.
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Der Lochstreifen für End- und Gesamtsummen ist in Abb, 2 veranschaulicht.
Die zehn linken Lochreihen entsprechen den Lochreihen der Lochstreifen für die Registrierung
von Einzelbeträgen. Während jedoch bei diesen jede aus den vier zusaininengehörigen
waagerechten Lochreihen gebildete Lochgruppe die Registrierung eines Einzelverkaufes
darstellt, gibt bei dem Lochstreifen für die End- und Gesamtsummen jede Lochgruppe
den Stand eines Addierwerkes der Hauptmaschine an. Hieraus ergibt sich, daß der
Lochstreifen für die End-oder Gesamts-,immen stets nur so viel Registrierungen enthält,
als die Maschine Addierwerke besitzt.
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Auf der rechten Seite sind außer der Kontrollochung noch zwei Reihen
vorgesehen, von denen die eine die Gruppe und die andere die Nummer des Addierwerkes
der Gruppe registriert. d. h. diese beiden Lochreihen geben an, zu welchem Addierwerk
die nebenstehende End- oder Gesamtsumme gehört. Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das erste Addierwerk und die erste Gruppe mit o bezeichnet sind. können auf diese
Weise die hundert verschiedenen Addierwerke der Maschine von oo bis 99 registriert
werden.
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Der registrierte Betrag sowie die Zahl des benutzten Addierwerkes
wird außer durch Lochung auch noch durch Druck auf dein Lochstreifen registriert.
Der Aufdruck erfolgt jedoch eine Registrierung zuvor. Für das Wesen der Erfindung
ist es selbstverständlich ganz nebensächlich, ob der Aufdruck vor oder nach der
zugehörigen Lochung erfolgt. Die erste Registrierung des Endsiimmetilochstreifens
nach
Abb. 2 ergibt, daß fünfzehn Stück einer Ware zum Preise von 57,10 Mk. verkauft
worden sind. Diese Endstimme ist von dem Addierwerk o abgenommen worden. Der nächste
Betrag stammt von dem Addierwerk i, der übernächste von Addierwerk 2 usf. bis zu
dem Addierwerk 99.
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Die beiden senkrechten Lochreiben am weitesten rechts (Abb.2) stellen
die Zehner bzw. Einer der Zahl des benutzten Addierwerkes dar. In der Zehner- und
in der Einerreihe der ersten Registrierung befindet sich eine o, zum Zeichen, daß
das Addierwerk oo benutzt worden ist. In der zweiten Registrierung ist in der Zehnerreihe
eine o und in der Einerreihe eine i registriert, d. h. es ist aas Addierwerk i benutzt
«-orden, usf. bis zum Addierwerk 99.
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Die Vorrichtung zur Aufnahme der auf dein Lochstreifen registrierten
Einzelbeträge Zuerst sei die Vorrichtung beschrieben, die dazu dient, die von den
Vebenmaschinen hergestellten Lochstreifen für die Einzelbeträge auf die Addierwerke
der Hauptmaschine zu übertragen. Die Vorrichtungen, die zur Herstellung des die
End- bzw. Gesamtsummen enthaltenden Lochstreifens in der Hauptniaschine bestimmt
sind, werden sodann später beschrieben werden.
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Auf der Grundplatte i (Abb. i i) ist der aus den Seitenwänden 2, 3
(Abb. 5a, b) und der Vorderwand ,4 bestehende Rahmen befestigt. Außerdem stützt
die Grundplatte noch Hilfsrahmen 5, 6 und ; (Abb. 5a, b, 6, ..17), die zur Lagerung
verschiedener Getriebeteile dienen. Die Druckvorrichtung ist durch ein Gehäuse 8
(Abb. 51, 52) abgedeckt. Einige Getriebeteile sind an Zwischenrahmen 9 (Abb. 5 a,
b. 12) angeordnet, die von Stangen 300 getragen werden. Die in den Rahmen
2, 3 und 6 gelagerte Hauptwelle io (Abb. 11, 30) überträgt ihre Drehbewegung durch
ein Zahnrad ii (Abb. ig) auf die Räder 12, 13 einer Welle 1d.
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Der Antrieb der Maschine erfolgt durch einen Elektromotor 15 (Abb..I7,
51) mittels einer Schnecke 16, die in das Schneckenrad 17 einer Welle 18 (Abb.52,
53) eingreift. Auf der Welle 18 ist die Trommel ig einer Klemmkupplung befestigt,
deren innerer Teil 2o durch Vermittlung von Rollen 21 in bekannter Weise mit der
Trommel ig gekuppelt werden kann und die Drehbewegung der Welle 18 durch Räder 22,
23, 25 auf ein Rad 26 überträgt, das starr auf der Hauptwelle io befestigt ist.
Durch diese und das obeiierwähnte Zahnradvorgelege i i, 12, 13 treibt der j-Llektromotor
15 gleichzeitig die Welle 14. an. Die Addier werke Da die Maschine nach vorliegendem
Ausführungsbeispiel mit hundert Addierwerken versehen ist, sind diese aus Zweckmäßigkeitsgründen
beispielsweise in zehn Reihen von je zehn Gruppen eingeteilt. Für sämtliche Addierwerke
einer Reihe ist hierbei nur ein Antriebsorgan für jede Zahlenstelle (Einer, Zehner
usw.) erforderlich. Die einzelnen Addierrä der 27 (Abb. 5a, b, 13) eines Addierwerkes
sind jedoch nicht etwa nebeneinanderliegend zu einer Gruppe vereinigt,sondern einzeln
auf die zehn verschiedenen Gruppen einer Addierwerkreihe verteilt, und zwar derart,
daß die Addierräder einer Gruppe immer nur eine bestimmte Einheit, z. B. Einer,
Zehner, Hunderter usw., registrieren. Das erste Addierrad 27 der ersten Gruppe stellt
somit das Einerrad des ersten Addierwerkes, das zweite Addierrad das Einerrad des
zweiten Addierwerkes dar usf. Die Registrierung einer Zahl erfolgt hierbei in der
Weise, daß beispielsweise das Einerantriebsglied das erste Addierrad der ersten
Gruppe, das Zehnerantriebsglied das erste Addierra@d der zweiten Gruppe antreibt
usf. Jede Addierwerkreihe ist auf einer Achse 28 (Abb. 5a, 12, 14) gelagert, so
daß also zehn dieser Achsen vorhanden sind, die in zwei gegeneinander versetzten
waagerechten Reihen von je fünf Achsen angeordnet sind. DieAuswählvorrichtung fürdie
Ad.dierwerke Die Auswahl der jeweils benötigten Addierwerke erfolgt durch seitliche
Verschiebung ihrer Achsen 28. Diese ragen sämtlich mit ihren Enden durch kurze senkrechte
Schlitze der Rahmenseiten-,vände 2 und 3 (Abb. 17, 18, ig) hindurch und sind an
einem Ende mit je einer Zahnstange 29 versehen. Diese wird dadurch geführt, daß
in ihrem Schlitz 3o eine Rolle 31 eingreift, während das verlängerte Ende der Zahnstange
zwischen zwei Rollen 32 gleitet. Die Zahnstangen 29 sind mit den zugew@r igen Achsen
28 .durch je einen senkrechten Zapfen 33 verbunden, der in ein entsprechendes Auge
3:1 der Achse eingreift. Jedes Auge 34. ist mit einem Zahn 35 versehen, der in eine
gezahnte, ortsfeste Platte 36 eingreift. Die Führung der Zahnstangen 2g durch die
Rollen 31, 32 ist so eingerichtet, daß eine Auf- und Abwärtsbewegung der Zahnstangen
nicht möglich ist. Dafür sind aber die Zapfen 33 so lang bemessen, daß sie eine
Verschiebung der Augen 34 und damit auch der Achsen 28 in senkrechter Richtung gestatten.
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Die Vorrichtungen zur seitlichen Verschiebung der Zahnstangen 29 und
damit der
Achseis 28 sind für beideät-re dieser Achsen im wesentlichen
gleich (Abb. 2o, z8), nur mit dem Unterschied, daß die oberen Zahnstangen von rechts
nach links (Abb. 17) und die unteren von links nach rechts (Abb. IS) verstellt werden.
Die Führungsrollen 31, 32 für jede Zahnstange 29 sind an einem Rahmen 37 ( Abb.
5a, 17y befestigt, der von Bolzen 38, 40 4, 46 getragen und durch eingelegte Rohrstücke
39, 4.1, .13. 45, .I7 in richtiger Entfernung von den Nachbarrahmen 37 gehalten
wird. Die Enden der Bolzen sind in den Rahinenteilen .4, 5 gelagert.
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Zur seitlichen Einstellung der Achsen 28 werden Ouerwellen .I8, 49.
50 (Abb. 17, 18, 21), die gleichfalls in den Rahmenteilen d., 5 lagern, durch die
Weile 14 (Abb. 5 a, 21) um einen bestimmten Betrag vor- und zurückbewegt. Zu diesem
Zweck ist die `Felle .IS mit einuni Arm 52 (Abb. 21) versehen, dessen Rolle 53 in
eine Kurvennut 5 4 der auf der Welle 1.1 befestigten Kurvenscheibe 31 eingreift.
Ebenso ist die Welle .I9 mit einem Arm 55 versehen, dessen Rolle 56 in einer Kurvennut
57 der genannten Scheibe gleitet, w iilirend die Welle 5o einen Arm 58 trägt. dessen
Rolle 59 in eine Kurvennut 6o der Kurvenscheibe 51 eingreift.
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Auf der Welle .48 ist für jede der zehn Ad-(lierwerkachsen 28 ein
Mitnehmersegnient 61 befestigt, neben dem ein Einstellglied 62 frei drehbar auf
der Welle .I8 gelagert ist. jedes Einstellglied 62 trägt ein Zahnsegment 63, das
;In dem einen Ende mittels eines Führungsschlitzes 6:4 auf einem Zapfen 65 des Einstellgliedes
62 verschiebbar ist, während das andere Ende durch einen Kniehebel 67 mit einer
Kupplungsklinke 66 (Abb. 2o) bekannter Art verbunden ist. Der Hebel 67 ist
bei 68 an dein Zahnsegment 63, bei 69 an der Klinke 66 und bei 7o an dem Einstellglied
62 befestigt. Das andere Ende der Klinke 66 wird von einem Winkelarm 71 getragen,
der bei ; 2 mit der Klinke i)6 und bei 73 mit dein Einstellglied 62 drehbar verbunden
ist. Eine an dem Winkelarm 71 angreifende Feder 74 hat rlas Bestreben, die Klinke
66 dauernd auswärts zu verschieben. Das äußere Ende der Klinke (>6 ist zu einer
Nase 7 5 verlängert, die zwecks Kupplung des Mitnehiners 61 mit dem Einstellgliede
62 über das Ende 76 eines Kurvenstückes 77 (Abb. 18, 2o) greift, das einen Teil
des Mitnehmersegmentes 61 bildet. Sind die beiden Segmente t)i, 62 nicht
miteinander gekuppelt, so gleitet die Nase 7 5 auf der Innenseite des hur@@#nstückes
77 entlang (vgl. auch Abb. 44).
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Jedes Einstellglied 62 trägt einen Zapfen 9. der in der Bahn eines
Ansatzes 8o des zugehörigen Mitnehmersegnientes 61 liegt, so daß bei Rückbewegung
der llitnehiner in ihre Ruhelage auch die Einstellglieder 62 wieder in .rlie Ausgangsstellung
-zurückgeführt werden. Die Einstellglieder 62 werden in der jeweiligen Einstellage
durch einen Arm 81 (Abb. 2o) gesperrt gehalten, dessen Zapfen 82 hierzu in die Verzahnung
des Zahnsegmentes 63 eingreift. Der Arm 81 steht unter dem Einfluß eines Elektromagneten
9.4, mit dessen schwingbarem Anker 83 er starr verbunden ist, und zwar wird der
Zeitpunkt, zu welchem der Magnet in Tätigkeit tritt, von dem Lochstreifen geregelt.
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An jedem Rahmen 37 (Abb. 2o) ist ein Anschlag 99 starr befestigt,
der in der Bahn des Zahnsegmentes 63 liegt und den Zweck hat, das Segment zu sperren,
wenn dies nicht vorher durch den von dem Magneten 8.1 beeinflußten Sperrarm 81 erfolgt
ist.
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Die Zahn.seginente 63 sind mit so viel Zähnen versehen, als Addierwerke
vorhanden sind. Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel jede Achse 28 zehn Addierwerke
trägt und somit in zehn verschiedene Lagen einstellbar sein muß, ist jedes Zahnsegment
63 mit zehn Sperrzähnen versehen.
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Vor dem Ingangsetzen der Maschine befindet sich die Einstellvorrichtung
in der Lage nach Abb. 12, 13, d. h. die Klinke 66 greift über das Ende 76 des Kurvenstückes
77. Wird nun das Mitnehinerseginent 61 durch die Welle #:18 ausgeschwungen, so wird
folglich auch das Einstellglied 62 und damit das Zahnsegment 63 sowie die Sperrklinke
66 mitgenommen. Sobald der Magnet 84 erregt wird, greift der Zapfen 82 des Armes
81 in das Zahnsegment 63 ein und hält es fest. Bei weiterem Ausschwingen des Mitnehmers
61 gibt die Klinke 66 den Ansatz 76 frei und gelangt mittels eines seitlichen Ansatzes
der Nase 75 (Abb. 22) in Eingriff mit der Verzahnung 78 einer feststehenden Platte.
Hierdurch wird das Einstellglied 62, 63 von dem Mitnehmer 61 entkuppelt, so daß
dieser unabhängig von jenem seine volle Schwingbe--wegung ausführen kann. Ist der
zugehörige Magnet 84 nicht erregt worden, so trifft das Zahnsegment 63 am Ende seiner
Schwingbewegung gegen den Anschlag 99, wodurch die Teile gleichfalls wieder außer
Eingriff gebracht werden. Sobald dies geschehen, wird die Klinke 66 in Eingriff
mit der Zahnung 78 gebracht, während die '.Nase 75 sich gegen die Innenwandung des
Kurvenstückes 77 legt. Hierdurch wird die Rückkehr der Klinke 66 in die Kupplungslage
so lange verhindert, bis das zugehörige Mitnehmersegment 61 wieder so weit zurückgegangen
ist, .daß .die Nase 75 sich von neuem über das Ende 76 des Kurvenstückes 77 legen
kann. Unter dem Einfluß der Feder 74 wird sodann die Klinke 66 wieder auswärts bewegt.
Antrieb
der Einstellv orrichtung Für jede Addierwerkachse 28 ist ein Mitnehmersegment 6i
und ein Einstellglied 62 vorgesehen, das die ihm erteilte Bewegung in noch zu erläuternder
Weise auf die Zahnstange 29 der zugehörigen Achse überträgt. Die Zahnstangen 29,
durch welche der obere Satz der Achsen 28 verstellt wird (Abb. 17), sind an der
Unterseite, die Zahnstangen des unteren Achsensatzes (Abb. iR) an der Oberseite
gezähnt. Der Antrieb der Zahnstangen 29 erfolgt durch Zahnsegmente 85, die frei
drehbar auf einer Welle 86 gelagert sind. Die Einstellung der Segmente 85 erfolgt
durch Vermittlung je einer Einstellschwinge 8; bekannter Art, deren eines Ende bei
88 an einem Arme des Segmentes 85 angelenkt ist, während ihr anderes Ende
mit einer bei 9r an dem Einstellglied 62 angelenkten Stange 89 drehbar verbunden
ist. Die Einstellung des Segmentes 85 geht in der Weise vor sich, daß zuerst die
Schwinge 87 verstellt wird, ohne eine Verstellung des Segmentes 85 herbeizuführen,
worauf durch die Rolle 93 eines auf der Welle -.9 starr befestigten Armes 92 eine
weitere Verstellung der Schwinge 87 und damit die Einstellung der zugehörigen Welle
28 erfolgt. Der Antrieb der Welle .49 wird hierbei, wie schon erwähnt, durch die
Kurvennut 57 (Abb. 21) der Kurvenscheibe 51 bewirkt. Durch diese bekannte Einstellvorrichtung
wird erreicht, daß die Achsen 28 unmittelbar von der einen in die andere Stellung
bewegt werden. Um ein Ausweichen -der Schubstange 89 zu verhindern, ist der Arm
92 mit einer nockenartigen Führung 94 versehen, die sich gegen das obere Gelenk
der Stange 89 legt, während ein Ansatz 95 des Segmentes 85 die Stange 89 seitlich
führt.
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Die Sperrung des Segmentes 85 in der jeweilig eingestellten Lage erfolgt
mittels eines Zahnsegmentes 97, das durch einen Zapfen 96 starr an dem Segment 85
befestigt ist. Das Segment 97 ist an seinem unterem Ende mit einer Verzahnung versehen,
in die nach erfolgter Einstellung ein auf der Welle 5o starr befestigter Sperrhebel
98 eingreift. Welle 5o wird, wie erwähnt, durch die Kurvennut 6o (Abb. 21) der Kurvenscheibe
5 1 verstellt, und zwar ist diese so gestaltet, daß die Sperrhebel 98 die Segmente
85 vor ihrer Einstellung freigeben, um sie sofort nach erfolgter Einstellung wieder
bis zum nächsten Maschinengang zu sperren.
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DieStromschalterderEinstellvorrichtungen An jedem Einstellglied 62
ist ein Kontakthebel ioo (Abb. 27, 28) befestigt, der sich aus zwei Kontaktfedern
roi, rot zusammensetzt, die an ihrem vorderen Ende mit zwei verschieden langen Ansätzen
versehen sind (Abb.27). Die Kontaktfedern sind gegeneinander durch eine Zwischenlage
io5 (Abb. 28) und nach außen durch Auflagen 103, r0_(. isoliert.
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An dem Maschinenrahmen ist eine Anzahl von Kontaktsegmenten roh (Abb.
27, 29) befestigt, und zwar ist für jede Addierwerkreilie ein Segment vorgesehen.
Die Segmente io6 sind so gestaltet, daß ihren -Mittelpunkt die Welle 48 (Abb. 2o)
bildet. Jedes der Segmente roh ist mittels eines oberen und eines unteren halbkreisförmigen
Lagers io7, io8 (Abb. 27) auf den Querbolzen 4o, .i2 befestigt und auf beiden Seiten
mit einer Isolierschicht iog versehen, die zur nichtleitenden Lagerung je eines
langen, mit den kurzen Ansätzen der Kontaktfedern roi, io2 zusammenwirkenden Kontaktes
i i o bzw. i i i sowie zwanzig weiterer Einzelkontakte dient, von denen auf jeder
Seite des Segmentes zehn liegen. die sämtlich gegeneinander isoliert sind und finit
dem langen Ansatz der zugehörigen Kontaktfedern ioi bzw. io2 zusammenarbeiten. Durch
aus nichtleitendem Stoff bestehende Deckplatten 112, 113 «-erden diese Kontakte
in ihrer Lage gehalten. Zwecks besserer Unterscheidung sind die Kontakte auf der
rechten Seite der Segmente mit r-o, r-1, r-2 usf. bis r-9, die auf der linken Seite
mit 1-i, L-2 bis l-9 bezeichnet worden.
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Die Antriebsvorrichtung für die Addierwerke Der Antrieb der Addierwerke
erfolgt durch Zahnstangen i i5 (Abb. il, 21, 23), von denen für jede Zahleneinheit
sämtlicher Addierwerkreihen je eine solche Zahnstange vorgesehen ist, so daß für
die zehn Einheiten insgesamt zehn Zahnstangen vorbanden sind. Diese bestehen zweckmäßig
aus zwei dünnen Platten i16, 117 (Abb. 2d.), zwischen denen die eigentlichen Verzahnungen
i i8 befestigt sincl. Die oberen Verzahnungen i i8-stehen in Eingriff mit sämtlichen
zu einer Einheit gehörigen Addierrädern 27 der auf den oberen Addierwerkachsen 28
gelagerten Addierwerke, während die unteren Verzahnungen i 18 mit den auf den unteren
Achsen 28 gelagerten Addierrädern 27 in Eingriff stehen. Die Anzahl der durch eine
Zahnstange i 15 angetriebenen Addierwerke richtet sich ganz nach dem Verwendungszweck
der Maschine. Die Zahnstangen i 15 tragen auch die Antriebsvorrichtung für die Zehnerübertragung,
deren nähere Beschreibung später folgt. Außerdem ist jede Zahnstange an ihrem einen
Ende noch mit einer besonderen Zahnung i2o (Abb. 23, 13) versehen, durch welche
ihr die der jeweiligen
Registrierung entsprechende Einstellbewegung
erteilt wird.
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Die Einstellvorrichtung für die Zahnstangen Für jede der Zahnstangen
i i 5 ist eine Einstellvorrichtung vorgesehen, die genau so ausgebildet ist wie
die zur Einstellung der Addierwerkachsen 28 dienende, aus den Teilen 61 bis 113
bestehende Einstellvorrichtung (Abb. 17, 18, 2o), so daß auf ihre Beschreibung verzichtet
werden kann. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Einstellvorrichtungen ist
der, daß die zur Auswahl der Addierwerke dienenden Einstellvorrichtungen auf der
in den Rahmenteilen -., 5 (Abb.5a) befestigten Achse de, die Einstellvorrichtungen
für die Zahnstangen 115 dagegen auf einer in den Z@sischenralimen 9 (Abb. i i. 12,
22, 44 bis befestigten Achse 153 gelagert sind.
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Die Einstellung der Zahnstangen 120, 115 erfolgt von Zahnsegmenten
1a1 aus, die frei auf einer Welle 122 drehbar sind und mit den durch Zapfen 124.
125 an den Mitnehmerseginenten 61 befestigten Zahnsegmenten r23 in Eingriff stehen.
Da das lfitnelimerseginent 61 einerseits und die Zahnsegmente 121, 123 andererseits
auf verschiedenen Seiten des zugehörigen. Zwischenrahmens 9 angeordnet sind, so
ist dieser mit einer der Schwingbewegung der Segmente entsprechenden Aussparung
126 (Abb. 12:) für die Zapfen 12-, 125 versehen. Das Segment r-2i wird durch die
Hubscheibe 127 (Abb. 12), gegen die sich die Rolle r28 des Armes 129 legt, nach
der einen und durch die Hubscheibe 130, gegen die sich die Rolle 131 des Armes 132
legt, nach der anderen Richtung ausgeschwungen. Die hierdurch den Einstellgliedern
62 erteilte Schwingbewegung wird schließlich durch Zahnseginente 133 (Abb. 22) auf
die Zahnstangen i 2o, r 15 übertragen.
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Die Zahnstangen 115 sind durch seitliche Flanschenrollen r3-. (Abb.23,
24) in Schlitzen 137 (Abb. 13) von Patten 13s geführt, die mittels Zapfen 136 an
den Zwischenrahinen c) befestigt sind. Die Schlitze 137 sind an ihrem einen Ende
bei 138 derart erweitert, (laß der Kopf der Zapfen 13..1 hindurchgesteckt werden
kann.
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Die Kupplungsvorrichtung für die Addierwerke Sobald das jeweils zu
benutzende Addier-Werk finit dem zugehörigen Antriebsorgan gekuppelt werden muß,
werden sämtliche :@ddiera@-erkachsen 28 in die Arbeitsstellung bewegt und hierauf
das bzw. die in Frage kommenden Addierwerke mit der Zahnstange i r ;, i i8 in Eingriff
gebracht, während alle ü?urig en Addierräder gesperrt gehalten iv, rd,-n. Die hierzu
dienende Sperrvorrichtung besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Schiebern i 5o,
i 5 i (Abb. 5a, 14, 15), von denen der Schieber 15o durch einen drehbar auf
dein Zapfen 153 gelagerten Hebel 152 angetrieben wird, in dessen Kurvenschlitz
1,54 die Rolle 162 eines Hebels 16o eingreift. Das obere Ende des Hebels 152 greift
mit einem seitlichen Zapfen i j5 in einen Schlitz 156 des Schiebers i5o ein. Ein
anderer, gleichfalls auf dein Zapfen 153 gelagerter Hebel i s,` (Abb.
15) greift mit einem an seineirr oberen Ende angeordneten Zapfen
159 in einen Schlitz des Schiebers 151 ein, während er am untern Ende mit
einem Kurvenschlitz 158 versehen ist, in den eine zweite Rolle 163 des Hebels 16o
eingreift. Der auf der Welle 122 drehbar gelagerte Hebel i6o wird durch eine auf
der `Felle io befestigte Daumenscheibe in später noch zu erläuternder Weise verstellt.
Der Schieber i-o wird durch Rollen r6.1. geführt, die auf Zapfen 16s des NIaschinenraliinens
2 drehbar sind. Der Schieber 1.51 ist in gleicher Weise durch auf Zapfen r65 drehbare
Rollen 166 geführt.
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An dein anderen Ende der Maschine ist ein Schieber 167 (Abb. 16) angeordnet,
der auf Führungsrollen 168 der Zapfen r69 gleitet und dieselbe Bewegung wie der
Schieber r ; i ausführt. Zti diesem Zweck ist auf der Welle 173 ein Hebel 170 (Abb.
15) befestigt, dessen gabelförmiges Ende 17r über einen 7apfen 172 .des Schiebers
151 greift. An der Welle 173 -ist ferner ein Arin 174 (Abb. 16) befestigt, #iessen
gabelförmiges Ende J75 über einen Zapfen 176 des Schiebers 167 greift.
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Die Bewegung der Addierwerke in die Arbeitsstellung erfolgt durch
die Schieber i5o, während die Schieber 151 und 167 dazu dienere sie in der so gewonnenen
Arbeitsstellung zu halten.
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Für jede Addierwerkreilie ist eine durch die ganze Länge der Maschine
laufende, in dein Rahmen 2, 3 gelagerte Welle rgo (Abb. 14) vorgesehen. Auf jeder
dieser Wellen ist ein Winkelhebel 134 starr befestigt, dessen einer Arm mittels
eines Schlitzes r82 über einen Zapfen 183 des Schiebers i5o greift. In dem anderen
Arm dieses Hebels ist (las eine Ende einer Welle 1894 (Abb. i-., r6, 5a, b) gelagert,
deren anderes Ende von Armen 185 (Abb. 16) der Welle i8o gehalten wird. Außerdem
sind auf den Wellen 18o noch Arrne 186 (Abb. 5a, b) zur weiteren Stiitzung der Wellen
184 befestigt. Zwischen den Winkelhebeln 181 und den Armen 185 sind auf der Welle
184 zweiarmige Hebel 187 drehbar gelagert (Abb. 14), in deren Schlitz 188 eine an
dein Maschinenrahmen befestigte Fiihrungsrolle 189 (Abb. 17) eingreift. Jede der
Addierwerkachsen 28 wird durch zwei solcher
Arme 187 getragen. Bei
einer Verstellung der Schieber 15!J nach rechts (Abb. 1:1) werden die Winkelhebel
181 und die Arme 187 derart ausgeschwungen, daß die Addierwerke zum Eingriff in
die Antriebszahnstangen 115
gebracht werden. Wird der Schieber i 5o wieder
zurück, d. h. nach links bewegt, so werden die Wellen 28 gleichfalls wieder zurückbewegt
und damit die Addierwerke mit den Zahnstangen 115 außer Eingriff gebracht. Bei jeder
Umdrehung der Hauptwelle io der Maschine werden die Addierwerke einmal in der beschriebenen
Weise vor- und zurückbewegt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Addierwerke
erst nach erfolgter Einstellung der Zahnstangen 115 mit diesen in Eingriff gebracht
werden, so daß ihre Verstellung erst erfolgt, wenn die Zahnstangen in ihre 'Normallage
zurückbewegt werden, worauf die Addierräder von den Zahnstangen wieder entkuppelt
werden.
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Die Sper rvorrichtung für die Addierräder Die Sperrorgane werden durch
den von den Hebeln 157, i6o der Welle 1o angetriebenen Schieber 151 in Tätigkeit
gesetzt. Es sind zwei Sperrvorrichtungen vorgesehen. Durch die eine, Zoo, werden
die Addierräder 27 gesperrt gehalten, wenn die Addierwerke sich in der Ruhestellung
befinden, d. h. mit den Zahntangen i 15 sämtlich außer Eingriff sind. s
s
Durch die andere. 201, werden diejenigen Addierwerke gesperrt, die mit den
Zahnstangen nicht in Eingriff sind, wenn sich die jeweils benötigten Addierwerke
in der Arbeitsstellung befinden.
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Zii diesem Zweck ist für jede Ad-dier@verkreihe eine verstellbare
Sperrschiene 200 (Abb. 15,17) und für jede Addierrädergruppe ein feststehendes Sperrorgan
toi (Abb. 12, 17)
vorgesehen, das durch Zapfen 202 starr an der zugehörigen
Platte 9 befestigt ist. Die Sperrschienen Zoo sind in Schiebern 2o3 (Abb. 15) gelagert,
die sich mittels Schlitze 20,1, 2n5 auf den Wellen 184 und 28 führen. Die Auf- und
Niederbewegung jedes Schiebers 203 wird durch einen in einem seitlichen Schlitz
2o6 des Schiebers eingreifenden Zapfen 207 bewirkt.
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Die Sperrschienen Zoo führen die Bewegung der Addierwerke mit aus,
wenn diese mit den Zahnstangen 115 in Eingriff gebracht werden, um sie, nachdem
dies geschehen ist, wieder freizugeben. Die Sperrschienen Zoo müssen also folgende
Bewegungen ausführen: Zuerst nehmen sie an der Kupplungsbewegung der Addierwerke
teil, wenn -diese in der Arbeitsstellung bewegt werden, um sie hierauf freizugeben.
Nach erfolgter Einstellung der Addieriverke durch die Zahnstangen werden sie wieder
mit den Addierrädern in Eingriff gebracht, um diese zunächst wieder zu sperren und
schließlich gemeinsam mit ihnen in die Ausgangslage zurückgeführt zu «-erden.
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Auf den Wellen i8o sind ferner Winkelliebel -2o8 (Abb. 15) drehbar
gelagert, deren einer Arm mittels seines gabelförmigen Endes über einen an dem Schieber
1 5 1 befestigten Zapfen 209 greift. Der andere Arm, der einen Zapfen 211 trägt,
greift seitlich um die zugehörige Welle 184 (Abb. 1.1, 15) herum. An jeder Welle
184. ist ein kleiner Hebel 21o befestigt, der den Zapfen 211 des Winkelhebels 208
mittels eines Schlitzes umfaßt und zusammen mit den gleichfalls starr auf den Wellen
i,-. befestigten Hebeln 213, 215 (Abb. 5a, b, 15, 16) zur Lagerung eines Bolzens
2o; dient. Durch auf den Wellen i8o befestigte Ringe 2i6 (Abb. 5a unten) werden
die Winkelhebel 2o8 gegen eine seitliche Verschiebung gesichert.
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Die eben beschriebene Einrichtung -Wirkt in folgender Weise: Wenn
die Addierwerke mit den Zahnstangen i i 5 in Eingriff gebracht werden, führen die
Schieber ijo, i5i (Abb. 1d., 15) gleichzeitig dieselbe Bewegung aus. Der Schieber
i 5o bewirkt eine Verstellung der Winkelhebel 181 (Abb. l4.) derart, daß durch diese
die Addierwerke mit den Zahnstangen 115 in Eingriff gebracht werden. Die gleiche
Bewegung führen auch die Sperrschienen Zoo aus. Sobald die Addierräder mit den Zahnstangen
in Eingriff gekommen sind, bleibt der Schieber i 5o stehen, während der Schieber
151 seine Bewegung fortsetzt. Hierdurch werden die Winkelhebe1208 (Abb.15) gezwungen,
weiter auszuschwingen. Da zu dieser Zeit aber die Wellen 1$,1 bereits stillstehen,
so werden durch die Zapfen 211 die Hebel 2io um einen gewissen Winkel ausgeschwungen
werden. Da die Hebel2io aber starr auf den Wellen 18.1 befestigt sind, s0 «-erden
auch diese und damit die Hebel 213, 215 (Abb. 16, 5a, b) gedreht. Die in den Enden
der Hebel2io, 213, 215 befestigten und in die Schlitze 2o6 der Schieber 203 eingreifenden
Bolzen 207 werden infolgedessen so bewegt, daß die Schieber zurückgezogen und damit
die Sperrschienen Zoo außer Eingriff mit den Addierrädern 27 gebracht werden.
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Die Getriebeteile verbleiben so lange in dieser Lage, bis die Zahnstangen
i 15 (Abb. 23) wieder in ihre Ruhelage zurückbewegt worden sind. Hierauf werden
die Schieber 151 gleichfalls wieder zurückbewegt, wobei durch die Zapfen 211 die
Bolzen 207 derart ausgeschwungen werden, daß ;furch ihr Zusammenwirken mit den Schiebern
203 die Sperrschienen Zoo niit den AddierrIdern wieder in E=ingriff gebracht werden
und
diese sperren. Darauf wird der Schieber i ,5o gleichfalls zurückbewegt, so daß nunmehr
die beiden Schieber i 5o und 15i gemeinsam die weitere Rückbewegung ausführen, was
zur Folge hat, daß zu derselben "Zeit, wo durch den Schieber 151 der Winkelhebel
2o8 gedreht wird, durch den Schieber i 5o auch der Winkelhebel i 8 i ausgeschwungen
wird, so daß die Add.ierwerke 27 bis zur nächsten Registrierung in ihrer lZuhestellung
gesperrt bleiben.
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Die Schieber 151 (Abb. 15) und 167 (Abb. 16) sind mit so viel Haken
214 versehen, als Addierwerkachsen 28 vorhanden sind. Sind die Addierräder mit den
Zahnstangen in Eingriff, so greifen diese Haken über die Wellen 28 und verhindern
so deren Auf- und Niederbewegung. Die Längsverschiebung der Wellen 28 richtet sich
nach der Anzahl der auf ihnen angeordneten Addierräder. Da in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
auf jeder Welle 28 zehn Addierrädergruppen (Abb. 17) gelagert sind, so muß sie in
der Längsrichtung um zehn Einheiten verstellt werden können. Da während der Längsverschiebung
der Wellen 28 die Addierräder gesperrt bleiben ntfssen, ist die Anordnung so getroffen,
daß die Schieber 203 (Abb. 15) diese Verstellung mit ausführen. Zu diesem
Zweck sind die Bolzen 207 so lang ausgebildet"daß die Schieber
203 auf ihnen entsprechend der jeweiligen Längsverschiebung der Wellen 28
seitlich verstellt werden können. Die Zehnerübertragung Die Addierwerke sind so
angeordnet, daß, wenn das zu einem bestimmten Addierwerk gehörige Addierrad 27 einer
Gruppe von Addierradeinheiten entsprechend der Registrierung mit der zugehörigen
Zahnstange 115 in Eingriff gebracht wird, auch die übrigen zu diesem Addierwerk
gehörigen, jedoch in die anderen Gruppen von Einheiten eingereihten Addierräder
mit den zugehörigen Zahnstangen i i 5 in Eingriff kommen, d. h. das Einerrad greift
in die Einerzahnstange, das Zehnerrad in die Zehnerzahnstange, :das Hunderterra1
in die Hunderterzahnstange ein usf. Hierdurch ist es möglich, die Zehnerübertragung
unmittelbar von der einen Zahnstange auf die der nächsthöheren Einheit erfolgen
zu lassen. Die hierzu erforderliche zusätzliche Verschiebung der Zahnstangen erfolgt
durch besondere kleinere Ergänzungsverzahnungen, die seitlich an der zugehörigen
Zahnstange 115 angeordnet sind.
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In dein Rahmen 2, 3 (Abb. Sa, b) ist neben jeder der Wellen 28 eine
Stange 300 (Abb. 12, 25, 26) gelagert, auf die Rohrstücke 301 aufgeschoben
sind, um die Zwischenrahmen 9 in richtiger Entfernung volieinanderzuhalten. Am Ende
jeder Zahnung i i 8 (Abb. 23) einer Zahnstange i 15 ist eine aus zwei Zähnen bestehende
Ergänzungsverzahnung 302
angeordnet, die (las freie Ende eines bei
303
zwischen den Platten 116, 117 drehbar gelagerten Armes bildet. Diese Arme
tragen je einen Zapfen 304, der durch einen kurzen Schlitz 305 der Platten hindurchragt.
C'in diesen Zapfen schwingt ein Winkelhebel 3o6, in dessen L-förmigen Schlitz 307
ein an der Zahnstange i 15 befestigter Zapfen 308 eingreift. Der kürzere
Arm 3o9 dieses Winkelliebels liegt in der Bahn eines Zehnerübertragungsorganes.
An dem Zapfen 3o4 des Zahnsektors 302 ist ein Arm 310 befestigt, der
durch eine Feder 311 mit dein Winkelhebel 3o6 verbunden ist. Durch die Feder 311
wird der Winkelhebel 306 so beeinflußt, (laß der Zapfen 308 gewöhnlich
in dem kurzen Teil des Schlitzes 307 liegt, falls nicht der Hebel zwangsläufig
derart bewegt wird, daß der Zapfen 308 in den längeren Teil des Schlitzes
307 zu liegen kommt. jeder Winkelhebel 306
ist noch mit einer Rast
312 versehen, in die ein fester Zapfen 313 (Abb. 12) tritt, sobald die Ergänzungsverzahnung
302 sich in Ruhestellung befindet.
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An den Zwischenrahmen 9 sind Zapfen 315 (Abb. 12) befestigt, auf denen
Klinken 314 (Abb.12, 25, 26) drehbar gelagert sind. jede dieser Klinken ist mit
einer seitlichen Nase 316 versehen, die durch eine Öffnung des zugehörigen Zwischenrahmens
9 hindurchtritt und in der Bahn des kürzeren Armes 3o9 des zugehörigen Winkelhebels
306
liegt. Außerdem sind diese Klinken noch mit einer zweiten, entgegengesetzt
zur Nase 316 abgebogenen \Tase 317 versehen, die mit einem Rückstellhebel zusammenwirkt,
durch den sämtliche bei einer Registrierung in Tätigkeit getretenen Klinken 314
in ihre Ausgangslage zurückbewegt werden. Eine dritte Nase 318 wirkt unmittelbar
mit einem Sperrarm 323 zusammen, der von dem Addier rade der nächst niedrigeren
Eiriheit beeinflußt wird und bestimmt, ob die Nase 316 mit dem Arm 3o9 des Winkelhebels
3o6 in Berührung kommt oder nicht. jedes der Addierräder 27 ist zu diesem Zweck
mit einem längeren Zahn 320 (Abb. 12, 25) versehen, der in der Bahn der Nase
321 eines mit dem Sperrarm 323 durch ein Rohrstück 324 (Abb. 26) starr verbundenen
Hebels 322 liegt. Der Hebel 323 ist mit zwei stufenförmigen Ausschnitten 325, 326
versehen, in welche die mit dem Arm 323 durch eine Feder 327 verbundene Klinke 314
der nächsthöheren Einheit eingreifen kann.
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Sobald eines der Addierräder 27 von 9 auf o übergeht, trifft der verlängerte
Zahn 320 gegen die Nase 321 des Hebels 322 und schwingt diesen aus. Diese
Bewegung wird
durch das Rohrstück 324 auf den Sperrarm
323 übertragen .und dieser hierdurch so verstellt, daß die Nase 318 der Klinke
31.I unter der Wirkung der Feder 327 aus dem äußeren Ausschnitt 325 in den inneren
Ausschnitt 326 des Hebels 323 gleitet. Hierdurch wird die Nase 316 (Abb. 26) aus
der Bahn des kurzen Armes 3o9 des Winkelhebels 3o6 bewegt. Tritt keine Verstellung
dieser Teile durch den Zahn 320 ein, so verbleibt auch die Nase 316 der Klinke
31.I in der Bahn des Armes 309, so daß, wenn dieser durch den die zweizahnige Ergänzungsverzahnung
tragenden Arm 302 verstellt wird, auch :der Winkelhebel 3o6 derart ausschwingt,
daß der Zapfen 308 in den längeren Teil des L-Schlitzes 307 zu liegen kommt.
In dieser Stellung der Teile ist der Arm 302 in seiner Lage gesperrt, während die
Zahnstangen 115 ihren Weg fortsetzen, wobei der Zapfen 308 in dem langen
Teil des L-Schlitzes entlang gleitet.
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Wenn die Winkelhebel 3o6 angehalten und so geschwenkt werden, daß
die Zapfen 308 aus dem senkrechten Teil des L-Schlitzes austreten, tritt der feste
Zapfen 313 des Rahmens in die Rast 312 dieser Hebel ein (Abb. 12). Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß die Hebel 306 während der Zeit, in welcher der zweizahnige
Arm 3o2 den A.d,rlierra(le der nächsthöheren Ordnung die zusätzliche Bewegung erteilt,
gesperrt bleiben. Sobald der Antrieb der- Addierräder durch die Zahnstangen 315
und die Zehnerübertragung erfolgt ist, übernehmen die Sperrschienen 2 oo die Sperrung
der Addierräder, die nutlmehr wieder aulaer Eingriff mit den Zahnstangen gelangen.
Die Rückstellvorrichtung Die Rückführung der Klinken 314 in die Ausgangslage erfolgt
durch Stangen 330 (Abb. 12), die auf :derselben Seite des Zwisclienrahinens
9 angeordnet Sind wie die Klinken 314. jede dieser Stangen 330, die
sich mit Schlitzen 331 auf Zapfen 332 des zugehörigen Zwischenrahmens 9 führen,
ist mit seitlichen Ansätzen 333 versehen, deren Zahl derjenigen der Klinken 314
entspricht. Beim Zurückgleiten der Stangen 330 nach links (Abb. 12) schlagen
die Ansätze 333 gegen die Nasen 317 derjenigen Klinken 31-E au, die beii der Zehnerübertragang
verstellt worden sind. Hierbei werden diese Klinken so weit mitgenommen, daß ihre
Nase 318 wiederum in den äußeren Ausschnitt 325 der Sperrarme 323 eingreift. Jede
Stange 330 ist am vorderen Ende mit einem seitlichen Ansatz 334 versehen,
der dazu dient, sie in der einen Richtung zu bewegen, während eine Feder 335 sie
dauernd in entgegengesetzter Richtung zu verstellen sucht. Die Verschi bung der
Stangen 3110 nach linla (Abb. 12) erfolgt durch Schwingarme 33() (Abb.4S), die auf
der Welle 153 drehbar sind und ihren Antrieb durch die Segmente 121 erhalten, die
auch -den Antrieb der Mitneliinersegmetite 61 bewirken. Jeder Arm 336 ist hierzu
mit einem gabelförmigen Ansatz versehen, der über einen Zapfen 124 des Segmentes
61 greift. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Stangen 330 durch
die Arme 336 erst dann verstellt werden, wenn die Segmente 61 dicht am Ende ihrer
Vorwärtsbewegung angelangt sind, so daß die - Klinken 314 sich sämtlich in der Ruhelage
befinden, bevor die Addierräder angetrieben werden. Sobald die 1litnehmersegmente
61 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgehen, geben die Arme 336 die Ansätze 334
der Stangen 330 frei, so daß auch diese unter dem Einfiuß der Feder 335 in
die Ruhestellung zurückgehen. Hierbei geben die Ansätze 333 der Stangen
330
die Nasen 317 der Klinken 314 frei, so daß diese in Tätigkeit treten
können.
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Die Abb.22 veranschaulicht die zu den Einerrädern gehörige Stange
33o. Da diese keine Klinken 314 zu verstellen hat, so wird sie in ihrer linken Grenzstellung
durch einen Stift 338 des zugehörigen Rahmens 9 gehalten.
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Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Zuerst werden die Zahnstangen
115 entsprechend der jeweiligen Registrierung verscboben und darauf (las zugehörige
Addierwerk 27 mit ihnen in Eingriff gebracht. Hierauf werden die Zahnstangen 115
in die Ruhelage zurückbewegt und hierdurch die zu r egistrierenden Beträge usw.
auf die Addierräder übertragen, wobei zuerst die Einerzahnstange, darauf die Zehnerzahnstange
usf. bewegt wird. Werden hierbei infolge L'bergan.ges eines Ad.dierrades von c@
auf o durch den verlängerten Zahn 320 iAbb. 12 und 25) die Hebel 32a und 323 gedreht,
so wird dadurch die Klinke 31:I des Rades der nächsthöheren Ordnung zwecks Zehnerübertragung
ausgeschwungen, so daß bei der Rückkehr der Zahnstangen der Hebelarm 309
nicht
mehr in der Bahn der Nase 316 der Klinke 314 liegt und somit die Ergänzungsverzahnung
3o2 das Addierrad der nächsthöheren Ordnung um eine Zahl weiter schalten kann. Bei
allen Klinken 314, bei denen keine Zehnerübertragung stattgefunden hat, bleiben
die Teile 309, 316 miteinander in Fühlung, und die Winkelhebel 3o6 werden
so verstellt, daß die Zapfen 308 in den längeren Teil der L-Schlitze
307 eintreten. Hierbei treten die Zapfen 313 in die Rasten 312 der Winkelhebel
3o6, und zwar in dem Augenblick, in welchem die Zahnstangen ihre Ruhestellung wieder
erreicht haben. Hieraus ergibt
sich, dali zu dieser Zeit nicht
sämtliche Ergänzungsverzahnungen 3o2 sich in der gleichen Lage befinden. D@iej:enigen,
welche eine Zehnerübertragung bewirkt haben, sind ausgeschwungen, während alle übrigen
durch die Zapfen 313 in ihrer Ruhelage gehalten werden (Abb. 12), um in dieser
Lage bis zur nächsten Registrierung zu verbleiben. Sobald bei der nächsten Registrierung
die Zahnstangen 115 verstellt werden, gleiten die an ihnen befestigten Zapfen
308 in dem L-Schlitz 307 dieser Hebel 3o6 so weit entlang, bis sie
den senkrechten Teil des Schlitzes erreicht haben, worauf unter dem Einfluß der
Federn 311 dieWinkelhebel 3o6 soweit ausschwingen, daß der Zapfen 308 in
dem Ende des senkrechten Teiles des Schlitzes liegt. Hierbei wird der Hebel 3o6
von dem Zapfen 313 freigegeben und der die Ergänzungsverzahnung 302 tragende
Arm nunmehr gemeinsam mit der Zahnstange 115 weiterverstellt. Die Rückkehr der in
Tätigkeit getretenen Ergänzungsverzahnungen 3o2 erfolgt also bei dein Beginn einer
neuen Registrierung. Die Sperrvorrichtung für die Zahnstangen Die in die Ruhestellung
zurückbewegten Zahnstangen 115 werden zunächst durch eine Sperrvorrichtung gesperrt
gehalten. Zu diesem Zweck ist an einer Welle 340 (Abb. 11) für jede Zahnstange je
ein Haken 3.11 befestigt, der bei Ruhestellung der zugehörigen Zahnstange über einen
an ihr befestigten Zapfen 3.12 (Abb. 11, 24) greift. Die Verstellung der Haken 3.11
und damit der Welle ,3.1o erfolgt durch eine Stange 342' (Abb. i i ). die an einem
der Haken bei 343 angelenkt ist. Die Stange 342' wird durch einen auf der Welle
641 gelagerten Hebel 344, dessen Rolle 3.17 in eine Kurvennut 346 der Scheibe 345
eingreift, auf und nieder bewegt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß #lie
Haken in dein- Augenblick Tiber die Zapfen 342 greifen, wo die Zahnstangen die"
Nullstellung erreicht haben, während ihre Freigabe erst kurz vor der bei der nächsten
Registrierung vorztinelinienden Verstellung erfolgt. Die Lagerung des Lochstreifens
Der Lochstreifen 400 (Abb.47) ist in einem abnehmbaren Wagen gelagert, der in (ler
Hauptsache aus der Vorderwand 4o1, dein rechten Rückenteil 402, den beiden rechten
Längsstreben 403, 404, dein linken Rückenteil 4o5 und den beiden linken Längsstreben
.1.o6, 4o7 (Abb. 57 bis 6o) besteht. Die Längsstreben 403, 404, 4o6 und .107, die
an ihren verbreiterten Enden 4o8. durch Schrauben 4o9 finit den Rückenteilen 4o2,
.1o5 und der Vorderwan(1 4o1 verbunden sind, vereinigen die genannten Teile zti
einem starren Rahmen.
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Dieser Wagen, der nur seitlich, nicht von oben in die Maschine eingesetzt
werden kann, ist finit Rollen 410 versehen, die auf Schienen 411 (Abb. 47) des 1Iaschinenrahmens
laufen. Das Gehäuse 8 (Abb.48) der Maschine ist mit einer Tür 412 versehen, die
auf der inneren Seite zwei Schienen .113 trägt, die mit Ansätzen .115 des Rahmens
7 derart drehbar verbunden sind, daß sie bei niedergeklappter Tür die Fortsetzung
der Schienen .111 bilden.
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Der Wagen wird in der Maschine durch eine auf der Welle 418 (IM)b-
47) befestigte Klinke .a.17 (Abb.47, 48) festgehalten, die mit einem Handgriff .119
sowie einer Sperrnase 42o versehen ist. Diese greift in der Sperrstellung über den
oberen Rand des eingeschobenen Wagens und hält diesen fest. Die Welle .I18 ist weiter
mit einem Arm .I21 (Abb. 6, 47) versehen, der finit seinem gabelfririnigen Ende
über einen Zapfen 422 der Wagenvorderwand 4o1 greift und hierdurch den Wagen auch
in entgegengesetzter Richtung sperrt. Durch eine Aufwärtsbewegung der Klinke .I17
wird der Wagen zur Herausnahme freigegeben.
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In dem `lagen sind die Abwickelwalze 423 (Abb. 58), die Aufwickelwalze
d2:1 (Abb. 59). eine Führungswalze .125 (Abl). 47, 58) und die Förderwalze 426 (Abb.
47, 59) gelagert. Die Walzen 425, .I26 sind an ihrem Umfang in fit Zähnen 427 versehen,
die in entsprechende Lochreihen der Lochstreifenränder eingreifen.
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Die Auf- und Abwickelwalzen 423, 424 sind mit je einem Längsschlitz
428 versehen, in welchem (las Ende des Lochstreifens festgeklemmt wird. Die Walze
423 (Abh.58) wird an ihrem einen Ende von einer Scheibe 430 gehalten, die mit einem
kurzen Ansatz 431 in die hohle Walze 423 eingreift. Der Ansatz .I31 ist mit Schlitzen
432 versehen, in die Ansätze .129 (Abb. 52) der Ralle 423 eingreifen. Die Scheibe
430 trägt ein kurzes Wellenstück 433 (Abb. 58) mit einem Knopf 435, der erforderlichenfalls
eine Drehung der Walze 423 von Hand ermöglicht. An der Wagenvorderwand 401 (Abl).
47, 58) ist bei 437 eine Klinke 436 befestigt, die in ihrer Sperrlage unter dem
Einfluß einer Feder 438 in eine Ringnut .I34 des Wellenstückes ,I33 eingreift und
so dessen Längsverschiebung verhindert.
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Das andere Ende der Walze 423 wird vc'n einer Scheibe 439 gehalten,
die gleichfalls einen Ansatz 431 mit Schlitzen 432 besitzt und dazu dient, eine
Bremsung der Walze gegenüber dem Wagenrahmen zu bewirken. An dem Rahmen ist hierzu
durch Stifte 442
ein Zapfen 44o befestigt, der in die Scheibe 439
eingreift, ohne die Drehung der Walze 423 zu hindern. Auf dem Zapfen 440 ist eine
mit einem Reibungsflansch 443 versehene Muffe durch einen Stift 444 des Zapfens
derart verschiebbar gelagert, daß dieser Reibruigsflansch durch eine Feder 445 dauernd
gegen die Scheibe 439 gepreßt und hierdurch ein zu schnelles Abwickeln des Lochstreifens
verhindert wird.
-
Durch Hub der Klinke 436 und Zurückziehen des Wellenstückes 433 kann
die Walze 423 leicht aus dem Wagen herausgenommen werden.
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Die Aufwickelwalze 424 (Abb. 59) ist in gleicher Weise ausgebildet,
nur daß ihr Antrieb zwangsläufig erfolgt. Auch sie wird durch eine Scheibe 446 gehalten,
die einerseits mit einem Ansatz 447, andererseits mit einem Wellenstück 449 versehen
ist. Das Wellenstück besitzt einen Knopf 451 und eine Ringnut 450, in die eine durch
eine Feder .1.53 (:ebb. 47) belastete Klinke 452 eingreift.
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Das andere Ende der Walze 424 wird gleichfalls durch eine Scheibe
446 gehalten, die mit .ihrem Ansatz .1.47 in die hohle Walze .424 eingreift und.
um einen Zapfen 454 drehbar ist, der starr in einem Rahmenansatz 455 befestigt ist.
Der Zapfen 454 ist an seinem inneren Ende: mit einem Bund 456 versehen, cler ein
Abgleiten der Scheibe :1.46 verhindert. Auf der mriffenförmigen Nabe 457 der Scheibe
,446 ist eine zweite Muffe 458 verschiebbar gelagert, deren inneres, mit einem Flansch
versehenes Ende unter dem Einfluß einer Feder .1.59 gegen die Scheibe 446 gepreßt
wird und diese sowie die Walze _l24 so durch Bremswirkung mitnimmt.
-
Die Führungswalze 425 (Abb. 58) ist mittels seitlicher Scheiben 46o
auf zwei in den Rahmenteilen 4or, 4o2 befestigten Zapfen .46r, 462 gelagert. Die
eine der Scheiben 46o ist mit einer Scheibe 463 versehen, die am Rande Rasten trägt,
in die eine unter Federdruck stehende Sperrklinke 464 bei Entfernung des Wagens
aus der Maschine eingreift und so die Walze 425 sperrt. Sobald jedoch der Wagen
in ,die Maschine eingeführt wird, trifft die Klinke 464 gegen einen Anschlag 465
(Abb. 51) des Maschinenrahmens und wird dabei so verstellt, daß sie die Führungswalze
425 freigibt.
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Die Förderwalze ,426 (Abb. 59) ist all ihren Enden auf Scheiben 466
befestigt, von denen die Linke auf einem Zapfen 467 gelagert ist, der bei 468 in
den Rahmen .401 eingeschraubt ist. Die rechte Scheibe 466 trägt einen Zapfen 469,
der in der Bohrung .472 eines in dein Rahmen 4o5 drehbar gelagerten Rohrstückes
47o drehbar ist. Zwei Zapfen 471 des Rohrstückes 47o kommen, sobald der Rahmen in
die :Maschine eingeschoben ist, mit der Antriebsscheibe 466 in Eingriff und bewirken
so die Mitnahme der Förderwalze 426. An dem Rohrstück 470 ist zu diesem Zweck ein
Zahnrad 473 durch Zapfen 4j6 befestigt, die in Löcher 477 der Scheibe 466 eingreifen.
Der Rahmen 405 (Abb.57, 59) ist mit einer Klinke 478 (Abb.61) versehen, die unter
dem Einfluß einer Feder 479 in die Verzahnung des Rades 473 eingreift, sobald der
`'Vagen mit dem Lochstreifen aus der Maschine herausgezogen wird. Befindet sich
jedoch der Wagen -in der Arbeitsstellung, d. h. ist er in ,die Maschine eingeschoben,
so wird durch einen Zapfen 480 (Abb. 51 links oben) des NIascllinenrahmens die Klinke
478 derart ausgeschwungen, daß sie das Rad 473 und damit die Walze 426 freigibt.
Das Zahnrad 473 (Abb. 6o) steht in Eingriff mit einem Rade 481, das durch Räder
q.82, 483, 484, 485 mit der Walze q.24 verbunden ist. Das Rad 485 ist auf der Muffe
.L58 befestigt, die mit der Scheibe 446 der Walze _1.24 durch Bremsung gekuppelt
ist -und somit die Bewegung der Förderwalze 426 auf die Walze 424 überträgt, etwaige
Ungleichmäßigkeiten in der Bewegung beider Walzen werden hierbei durch die Reibungskupplung
ohne weiteres ausgeglichen.
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Der Antrieb dieses Getriebes wird von der Hauptwelle l o (Abb. 53)
aus durch drei Zahnräder 493, 491, 49o und einer' Schaltstern q86 bewirkt, der um
einen "Zapfen 487 des Hilfsrahmens 6 drehbar ist und finit einem seitlichen Zapfen
sowie einer Sperrscheibe ;489 des Zahnrades .49o derart zusammenarbeitet, daß der
Schaltstern 486 bei jeder vollen Drehung des Zahnrades 490 um eine Teilung weitergeschaltet
wird. Der Schaltstern ist mit einem Kranz von Löchern 488 versehen, in die, wenn
der Wagen mit dein Lochstreifen in die Maschine eingeführt wird, die beiden Zapfen
471 (Abb. 57, 59, 61) eintreten, während der Drehzapfen 487 des Schaltsternes in
die Bohrung .472 (Abb. 59) greift. Gleichzeitig tritt das Ende des zur Lagerung
des Kniehebels 52o dienenden Zapfens 52,1 (Abb. 53) in die Bohrung 441 (Abb. 58,
links) ein, wodurch der Wagen genau in seiner Lage gesichert wird. Das Getriebe
ist so eingerichtet, daß der Lochstreifen bei jeder Registrierung um einen Schritt
weitergeschaltet wird.
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Die Stromschaltung bei Abnahme von Beträgen Die Stromschaltvorrichtung
5oo (Abb. 63) besteht aus zwei waagerecht ailgeordneten Platten 5o1, 502
(Abb. 6, 52), die all ihren Elrden durch dreiarmige Rahmen 50,3, 504 miteinander
verbunden sind. Die Platten 5o1,
502 dienen zur Lagerung
von Kontakten 5o5, die unter Einschaltung von nichtleitenden Unterlagen 5o6 durch
Schrauben 507 an den Platten 501, 502 befestigt sind. Es sin#1 immer vier in Richtung
einer der senkrechten Lochreihen (Abb. i ) des Streifens liegende Kontakte zu einer
Gruppe vereinigt, so daß entsprechend der Zahl dieser Lochreihen einundzwanzig Gruppen
mit zusammen 84 derartigen Kontakten vorhanden sili<l. Diese Kontakte kiirllien
finit einem darunterliegen:len festen Kotitalct 5o8 zwecks Stromschlusses je nach
der Lochung des Streifens in Berührung gebracht werden. Die Kontakte 5o8 sind in
die nichtleitende Füllung 5o9 eines Rahmens 5io eingebettet.
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Die zum Stromscliluß erforderliche Bew-egung der Kontakte 5o5 erfolgt
durch zwei Armpaare, von denen die Arme 511, 512 (Abb. 53) bei 513 bzw. 514 an den
Rahmen So.I angelenkt sind. Der Arm 511 ist starr auf einer Welle 515 befestigt,
während der Arm 512 auf seiner `Felle 516 drehbar ist. Ein gleiches Armpaar greift
auf der entgegengesetzten Seite an dein Rahmen 503
(Abb. 6) an, und zwar ist
der obere, bei 511; an den Rahmen 503 angelenkte Arm 517 auf
der Welle 516 frei drehbar, während der zweite Arm starr auf der Welle 515 befestigt
ist. Die Bewegung der beiden Armpaare 511, 512 bzw. 517 und damit auch der Kontakte
5o5 wird durch einen auf der Welle 515 starr befestigten Hebel 5icg bewirkt, dessen
Zapfen 522 in (las gabelförmige Ende eines auf dem Zapfen 521 gelagerten
Winkelhebels 52o eingreift. Das untere Ende dieses Hebels greift mit einer Rolle
523 (Abb. 63) in die Kurvennut einer auf dein Zapfen 24 drehbaren Kurvenscheibe
524 ein, die als Zahnrad ausgebil-(let ist und ihren Antrieb von der Welle io aus
erhält.
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Von den einundzwanzig Kontaktgruppen 5o5 (Abb.6,.I8) tritt die Gruppe
525 nur in Tatigkeit, wenn ein die Endsummen enthaltender Lochstreifen die Maschine
durchläuft. Eine Beschreibung dieser Einrichtung sowie der sogenannten Kontrollkontakte
526
(_A,bb..I8) erfolgt erst später.
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Der Stromverlauf ist am besten aus den Abb. ()8a bis i zu erkennen.
Damit die verschiedenen Schalter und Elektromagneten leichter unterschieden werden
können, haben sie gruppenweise noch besondere Bezugszeichen erha.ltrn, Die zu den
Adaierwerken gehörigen Schalter sind finit G-o bis G-c), die zu den Zahnstangen
gehörigen Schalter finit A-o bis A-9 und die Kontakte 5o5 mit 1. 11, 111,
IV bezeichnet.
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Der Hauptschalter für die Addierwerke ist mit 117-J' (Abb. 5b, 16,
68e), der Schalter für die zugehörigen Elektromagnete mit G-S (Abb. i9, 21 68i)
und derjenige für die zu den Zahnstangen gehörigen Elektromagnete 84 mit A-S (Abb.3o,
.Io, 68i) bezeichnet. jeder dieser Schalter wird bei einer Registrierung zu einer
bestimmten Zeit geschlossen. Der Stromverlauf bei Auswahl der Addierwerke Wie erwähnt,
ist die Maschine so eitigerichtet, daß durch vier Lochungen je nach deren Gruppierung
zehn verschiedene Werte oder Zeichen registriert werden können. Zu diesem Zweck
sind fünf Leitungen a, b, c, d, e (Abb. [, 68a bis i 1 vorgesehen, und zwar
je eine für die vier beweglichen Kontakte 5o5 (-Nbb. 53) und einer für den festen
Kontakt 508.
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Die Abb. 4 veranschaulicht (las Schema für ,len Stromverlauf. Der
Kontakt t ist mit (len Kontakten 1-o, L-2, l-3 und l-6 verbunden,
der Kontakt II mit L-1, r-3, 1-,I, L-7, der Kontakt III finit 1--2, 1--.I, l-5 und
L-8, der Kontakt IV mit 1--o, r-i, r-5 und l-9, während die Kontaktplatte 5o8 mit
den Kontakten r-6, 1--7, r-8 und r-9 verbunden ist. Aus Abb. 68i ist die Verbindung
dieser Teile mit den anderen Teilen der Schaltung zu ersehen.
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Beim Antrieb der Addierwerke gestaltet sich der Stromverlauf folgendermaßen:
Angenommen, es seien acht Stück Ware zum Preise von o,25 Mk. ;furch den Verkäufer
A-1 (81) verkauft worden. Es erfolgte eine Barzahlung, die von dem Kassierer C-.I
(6.I) registriert worden ist. Die verkaufte Ware gehörte zur Klasse i (vgl. Abb.
i).
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Zunächst werden durch (las Getriebe die Kontakte 505 (Abb.
52) abwärts bewegt, so (laß sie durch die Löcher des Streifens hindurchtreten
und mit den Kontakten 5o8 in Berührung kommen, worauf die ausschwenkbaren Kontakten
i o i , 10? (Abb. 11, 27, 28) gegenüber den zu den Addierwerken 27 und den Zahnstangen
i 15 gehörigen Kontaktbänken eingestellt werden. Nunmehr wird zunächst der Stromkreis
der (las anzutreibende Addierwerk bestimmenden Schalter geschlossen und darauf der
Stromkreis der Kontakte für die Betragsregistrierung. Die A:ldierwerkachsen 28 sind
mit den Zahlen o bis 9 bezeichnet, desgleichen die Addierwerke jeder Achse, so (laß
auf der Welle o die Addierwerke o bis 9 lagern, während die Wellen i und -2 die
Addierwerke io bis i9 bzw. 2o bis 29 tragen usf. bis zur Welle 9, welche die Addierwerke
9o bis 99 trägt.
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Die Lochreiben, durch welche die übrigen Registrierungen bewirkt werden,
sind mit G-o bis G-9 (Abb. i ) bezeichnet. Aus der obersten Registrierung
des in Abb. i dargestellten Lochstreifens ist zu ersehen, daß in der Lochreihe
G-o
der Streifen in der zweiten und vierten Zeile durchlocht ist, also nach Abb. 3 die
Zahl i wiedergibt. Durch diese Registrierung wird also das Addierwerk i der Gruppe
o, d.li. das erste der insgesamt vorhandenen neunundneunzig Arklierwerke. in die
Arbeitsstellung bewegt.
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Der Stromschluß für die finit der Lochreibe G-o zusammenwirkenden
Kontakte wird durch den zugehörigen Magneten 84 bewirkt, wobei der Strom von (lern
positiven Pol der Stromquelle durch den Hauptschalter G-S (Abb. 68i), die Leitung
535, den Kontakt 536 (Abb. 68c) und die Leitung 537 zum Punkt 538 (Abb.68b), von
dort durch den Kontakt 539 und die Kontaktplatte 540 (Abb. 32) der Hauptschalter
trominel 11-S zu dem nächstbenachbarten ILontakt 541 und weiter durch die Leitung
g (Abb. 68a, d, g, h, i, f, c) über den Punkt 530 zum Schalter G-o fließt.
In diesen verläuft der Strom von (lern festen Kontakt iio aus mittels des beweglichen
Kontaktes ioi (Abb. 27) zu dem festen Kontakt 1-i dieser Bank, dann «-eiter durch
die Leitung b (Abb. 68e, f, e, d) und den Kontakt II zur Kontaktplatte
508, von dort aus durch den Kontakt IV und die Leitung d (Abb. 68d, e, f,
c) zurück zu dein Kontakt r-i des Schalters G-o und über den beweglichen Kontakt
io-, zu dem festen Kontakt iii. Von (fort aus fließt der Strom durch den Magneten
84, die Leitung q (Abb. 68c, f, i, 1i, g, d, a, b, e) sowie den Kontakt542 zur Kontaktplatte
543 (Abb. 32, 68e) des Hauptschalters AI-S dieser Gruppe und endlich durch den Kontakt
544, die Leitung 545 (Abb.68b) und den Kontakt 546 (Abb. 68c) zurück zum negativen
Pol der Stromquelle.
-
Die Spalten G-i, G-2, (i-3, G-4 und (--5 weisen keine Löcher
auf, so daß durch die für diese Spalten vorgesehenen Kontakte auch kein Stromkreis
geschlossen wird. Die Reihe G-6 zeigt ein Loch in der zweiten und dritten Zeile
und gibt somit nach Abb. 3 eine 4 wieder. Durch diese Registrierung wird also (las
Addierwerk 4 in der Gruppe 6, (1. h. das A(1-dierwerk 64, in die Arbeitsstellung
bewegt. Der Strom verläuft hierbei vom positiven Pol der Stromquelle durch den Schalter
G-N (Abb. 68i), die Leitung 535 (Abb. 68i, f, c), den Kontakt 536 und die Leitung
537 (Abb. 68b) bis zum Punkt 538, weiter :huch den Kontakt 539, die Kontaktplatte
54o (Abb. 32) des Hauptschalters M-S, den von links (Abb. 68b) vierten Kontakt
541 und die Leitung in (Abb. 68b, a, d, g, h, i, f) zu dem Schalter G-6 und sodann
(furch den festen Kontakt iio, den beweglichen Kontakt ioi und den festen Kontakt
L-4 dieser Gruppe über die Leitung b (Abb. 68f, e, d) zum Kontakt II. Durch die
Kontaktplatte 5o8, den Kontakt III und die Leitung c (Abb.68d, e, f) kehrt der Strom
zu dem festen Kontakt i i i des Schalters G-6 zurück, um schließlich durch den Magneten
8.4, die Leitung (Abb. 68f, i, h, g, d, a, b), den zugehörigen Kontakt 542 (Abb.
68a), die Kontaktplatte 5-13 des Hauptschalters llI-S, den Kontakt 54.4, die Leitung
545 (Abb. 68e, b) und den Kontakt 5.(.6 (Abb. 68c) zum negativen Pol der Stromquelle
zurückzukehren.
-
Die Reihe G-7 zeigt in der ersten und vierten Zeile je ein Loch und
gibt somit eine o wieder. Durch diese Registrierung wird also (las Addierwerk o
der Gruppe 7. d. 1i. das Ad-Aierwerk7o, in die Arbeitsstellung bewegt. Der Strom
nimmt hierbei von (lein positiven Pol der Stromquelle aus folgenden Verlauf Schalter
G-S (Abb.68i), Leitung 535 (Abb.68i, f, c), Kontakt 536, Leitung 537 (Abb. 68c,
b), Punkt 538, Kontakt 539 (Abb. 68e), Kontaktplatte 54o (Abb. 32) des Hauptschalters
11-S, Kontakt 541 (Abb. 68b), Leitung ya (Abb.68b, a, d, g, h, i, f), Punkt
530, fester Kontakt iio des Schalters G-7, beweglicher Kontakt ioi, fester
Kontakt 1-o, Leitung a (Abb. 68f, e, d), Kontakt I, Kontaktplatte 5o8, Kontakt IV,
Leitung r1 (Abb. 68d, e, f), fester Kontakt r-o, beweglicher Kontakt i o2, fester
Kontakt i i 1, Magnet 84, Leitung .r (Abb. 68f, i, h, g, d, a, b, e), Kontakt 54a,
Kontaktplatte 5-13 des Hauptschalters JW-S, Kontakt 544, Leitung 545 (Abb.
68e, b, c), Kontakt 546, negative Stromseite.
-
Die nächste Reihe G-8 weist in der zweiten und vierten Zeile ein Loch
auf und gibt somit die Zahl r wieder. Es wird also das A(1-dierwerk i der achten
Gruppe, d. h. das Aildierwerk 8i, in die Arbeitsstellung bewegt. Der Strom verläuft
hierbei von dem Schalter G-S (Abb. 68i) aus durch die Leitung 535 (Abb. 68i, f,
c), den Kontakt 536, die Leitung 537 (Abb. 68b) über den Punkt 538, den Kontakt
539, die Kontaktplatte 540 (Abb. 32) des Hauptschalters 14I-S zu (lern von links
(Abb. 68e) zweiten Kontakt 541, von dort weiter durch die Leitung o (Abb. 68b, a,
d, g, 1i, i, f), den festen Kontakt iio der Kontaktgruppe G-8, den beweglichen Kontakt
ioi, den festen Kontakt 1-i, die Leitung b (Abb. 68f, e, (1), den zugehörigen Kontakt
II, die Kontaktplatte 5o8, den Kontakt IV und die Leitung rl (Abb. 68d, e, f) zu
dem festen Kontakt r-i, um über den beweglichen Kontakt i o2, den festen Kontakt
i i i und den Magneten 84, sodann weiter durch die Leitung (Abb. 68i, 1i, g, d,
a, b, e), den Kontakt 542, die Kontaktplatte 543 des Hauptschalters AI-S, den Kontakt
544, die Leitung 545 (Abb. 6811) und den Kontakt 546 (Abb. 68c) zur negativen Stromseite
zurückzukehren.
-
In der Reihe G-9 ist keine Lochung vorhanden,
so
(1a13 aus der Addierwerkgruppe 9o-99 kein Addierwerk eingestellt wird.
-
Auf die ausgewählten Addierwerke, nach dem erläuterten Beispiel die
Addierwerke i, 64., 70 und 81 (Nr. r der Gruppe o, Nr. ¢ der Gruppe 6, Nr.
o der Gruppe 7 bzw. Nr. i der Gruppe 8), werden sodann hie zu registrierenden Beträge
den Lochungen entsprechend übertragen.
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Der Hauptschalter AJ-S (Abb. 32) dient dazu, die Schalter G-o bis
G-9 mit der positiven oder negativen Leitung zu verbinden. Der Schalter äll-S wird
hierzu abwechselnd so gedreht, daß die Kontakte 5,41 mit dein Kontakt 539 durch
die Kontaktplatte.54o und die Kontakte 542 und 544 durch Platte 543 in und außer
Verbindung gebracht werden. Der Strom fließt hierbei durch den Schalter G-S, die
Leitung 535, den Kontakt 536, die Leitung 537, den Kontakt 539 und von dort je nach
der Schaltung durch die Abzweigungen g, h, i, j, h, 1, in,
n, o oder p, um von den Magneten 84 aus durch die Abzweigungen d, Y, s, i, u,
v, w, x, y odeir z über die Kontakte 542 der Kontaktplatte 543, den Kontakt
54I:)., die Leitung 545 und den Kontakt 546 zu der negativen Leitung zurückzukehren.
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Der Stromverlauf bei Betragsregistrierungen Die senkrechten Kochreihen
A-o bis A-9 des Lochstreifens (Abb. i) regeln die Einstellung der Zahnstangen 1r5
(Abb. ii, 23). Die Reihe A-o zeigt je ein Loch in der dritten und vierten Zeile
und gibt demnach gemäß Abb. 3 die Zahl 5 wieder. Der Strom durchläuft hierbei den
HauptschalterA-S (Abb. 68i), den Punkt 53o, den festen Kontakt iio des Schalters
A-o, den beweglichen Kontakt ioi (Abb. 27), den festen Kontakt 1-5, und die Leitung
c (Abb. 68i, f, e, d) zu dem Kontakt III der Kontaktplatte i o,9 und dem Kontakt
.IV, um durch die Leitung d (Abb. 68d, e, f, i), den Kontakt r-5 des Schalters A-o,
den beweglichen Kontakt io2, und den festen Kontakt i r i des Schalters A-o, den
Magnet 84 zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren. Sobald die beweglichen
Kontakte ror, rot mit den festen Kontakten 1-5 und r-5 in Berührung kommen, findet
der Stroinschluß statt, wodurch der Magnet 84 erregt wird und die Einstellorgane
in der jeweiligen Einstellage festgehalten werden.
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Die Lochreihe A-1 zeigt in der ersten und dritten "Zeile je ein Loch
und gibt somit die Zahl 2 wieder. Der Strom fließt hierbei von Irletri Hauptschalter
A-S (Abb. 68 i) über den Punkt 530 zii dein festen Kontakt i ro des Schalters
A-i, dann durch den beweglichen Kontakt ioi, den festen Kontakt 1-2 und die Leitung
a (Abb. 68i, f, e, d) zu dein Kontakt 1 der IZ-ontaktplatte 5o8 und dem Kontakt
111, uni durch hie Leitung c (Abb. 68d, e, f, i), den Kontakt r-2 des Schalters
fl-i, den beweglichen Kontakt rot, :den festen Kontakt i r i und den Magneten 84
zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren.
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Die Reihe A-2 zeigt in der ersten und vierten Zeile ein Loch und gibt
somit eine o wieder. Der Strom fließt hierbei von .dein Hauptschalter A-S (Abb.
68 i) über Punkt 530 (Abb. 68h), .den festen Kontakt iio des Schalters A-2,
den beweglichen Kontakt ioi (Abb. 27) und den festen Kontakt 1-o .durch die Leitung
a (Abb. 68h, e, h) zu dem Kontakt I und von dort über die Kontaktplatte 5o8 und
en Kontakt IV durch die Leitung d (Abb. 68d, e, 1i), den Kontakt r-o, den beweglichen
Kontakt i o2, den Kontakt i r i und den Magneten 84 über Punkt 532 zur negativen
Stromseite.
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Die Reihen A-3, A-4, A-5 und A-6 weisen gleichfalls in der ersten
und vierten Zeile je ein Loch auf und geben somit eine o wieder. Der Stromverlauf
ist derselbe wie bei der eben erwähnten Registrierung, nur mit dein Unterschied,
d.aß die von diesen Reihen bestimmten Stromkreise die Schalter A-3, _-1-4, A-5 bzw.
A-6 einschließen.
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Die Reihe A-7 enthält nur in der dritten Zeile ein Loch und gibt somit
die Zahl 8 wieder. Der Strom fließt hierbei von dem Hauptschalter A-S (Abb. 68i)
über Punkt 530 zii dem festen Kontakt i io des Schalters A-7, weiter durch den beweglichen
Kontakt ioi, den Kontakt 1-8 und die Leitung c (Abb. 6811, g, (1) zu dem Kontakt
III, um über die Kontaktplatte 5o8, die Leitung e (Abb. 68d, g, h), den festen Kontakt
r-8, .den beweglichen Kontakt 102, den festen Kontakt i i i und den Magneten 84
zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren.
-
Die Reihen A-8 und A-9 zeigen wiederum in .der ersten und vierten
Reihe eine Lochung, geben also eine o wieder. Die Addierw.erke werden hierbei nicht
in Tätigkeit gesetzt, cla die Antriebszahnstangen 115 in der Nullstellung stehenbleiben.
Der Stromverlauf ist derselbe wie bei den ,durch die Reihen A-2, A-3 usw. bestimmten
Registrierungen, nur mit :dem Unterschied, daß diejenigen Schalter und Magnete 84
in Wirksamkeit treten, die zu den Schaltern A-8, A-9 gehören. Die Kontrollorgane
Für die Kontrollorgane sind die Lochreihen C und D (Abb. i) vorgesehen, und zwar
ist, wie Abb. i zeigt, hie Reihe C geloclit, während die Reihe D keine Lochung aufweist.
-
Die von den Löchern der Reihe C beeinflußten Sonderkontakte 526 (Abb.
47, 48, 52,.
68b) sind leitend miteinander verbunden und arbeiten
mit einem festen Kontakt 5.I8 zusammen. Sie sind zu diesem Zweck an einem Stempel
55o (Abb. 52) befestigt, der zwischen den beiden Platten 5oi, 5o2 senkrecht verschiebbar
gelagert ist und durch ein Armpaar 551, 552 (Abb. 52, 6) gesteuert wird.
Die Arme 551, 552 sind drehbar auf den Wellen 515, 516 gelagert, und zwar
ist der Arm 551 als doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen kürzerer Arm 553 finit
einer Anschlag-'che 554 in die Bahn des Zapfens 566 fl ä (Abb. 6, 52) eines von
der Freigabetaste i ooo verstellbaren Hebels 565 reicht. Die Kontakte 526 werden
-durch einen Bügel 555 (Abb.6, 52, 53), der auf der Welle 5i6 drehbar gelagert ist
und durch einen Arm 557 mit einem auf der Welle 418 befestigten Arm 558 zusammenwirkt,
für gewöhnlich in angehobener Stellung gehalten. Die Drehung der Welle .I18 wird
durch die von Hand zu bedienende Klinke 417 (Abb. ,I7) bewirkt, durch welche .der
zur Lagerung des Lochstreifens dienende Papierwagen.:Io i bis 4i o in seiner Arbeitslage
gesichert wird. Der Arm 558 besitzt einen Zapfen 559, der sich gegen die Unterseite
des unter der Wirkung einer Feder 56o stehenden Armes 557 legt. Am entgegengesetzten
Ende besitzt der Bügel 555 einen Arm 563 (Abb. 6, 52), der sich gegen einen "Zapfen
564 des Armes 553 legt. Durch eine an dein Arm 553 angreifende Feder 567 werden
die Kontakte 526 dauernd gegen den Lochstreifen gepreßt.
-
Aus vorstehendem ist zu ersehen, daß die Kontakte 526 unter dein Einfluß
von zwei verschiedenen Organen stehen, nämlich einmal der Freigabetaste i ooo und
weiterhin der Klinke d 17, durch die der ZVagen mit dem Lochstreifen in der Arbeitslage
gesichert wird. Die Beeinflussung durch die Klinke ist erforderlich, um zu verhindern,
daß die Maschine freigegeben wird, bevor nicht der Wageneingeschoben ist und sich
am richtigen Platze befindet. Solange dies nicht der Fall ist, werden durch :die
beschriebene Anordnung selbst bei niedergedrückter Freigabetaste iooo die Kontakte
526 in angehobener Stellung gehalten. Wird aber die Klinke 417 zwecks Freigabe des
Wagens in Uhrzeigerrichtung (Abb. 47) gedreht, so schwingt auch der Hebel 558 (Abb.
52) aus und hebt hierdurch den Hebel 557, der wiederum den Bügel 555 mitnimmt. Hierbei
werden durch den Arm 563 des Bügels .der Zapfen 564 und damit der Hebel
553 abwärts bewegt, so <laß die Kontakte 526 angehoben «-erden.
-
Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß das Niederdrücken der
Freigabetaste i ooo durch einen Magneten so lange verhindert wird, bis durch die
Kontakte 526 ein Stromkreis geschlossen wird, durch den der Magnet so beeinflußt
wird, daß die Taste iooo niedergedrückt «-erden kann.
-
Ist der Wagen mit dem Lochstreifen richtig in die Maschine eingeschoben,
so wird die Klinke d.17 (Abb. .I7) nach unten gedrückt und hierdurch der Arm 558
abwärts bewegt, so daß der Bügel 555 unter dem Einfluß der Feder 56o in Uhrzeigerrichtung
(Abb. 52) ausschwingen kann. Durch die Feder 567 werden nunmehr die Hebel 553, 551
sowie 552 gleichfalls in Uhrzeigerrichtung gedreht und hierdurch die Kontakte 526
abwärts bewegt, so daß sie sich auf den Lochstreifen legen. Befindet sich der Lochstreifen
an der richtigen Stelle, so wird der Stromkreis geschlossen und damit der Magnet
so beeinflußt, (laß die Tate iooo niedergedrückt werden kann. Wird jedoch ein Streifen
ohne Löcher eingeführt oder befindet sich der Lochstreifen nicht genau an dein richtigen
Platz, so wird der Stromkreis nicht geschlossen, auch wenn die Kontakte 526 gesenkt
sein sollten. Die :Maschine kann also nur benutzt werden, wenn der Wagen eingeschoben
und der Lochstreifen richtig eingelegt worden ist.
-
Der Lochstreifen muß so eingelegt werden, daß (las erste Loch :der
Lochreihe C dem ersten Kontakt 526 gegenüberliegt. Wird sodann der Wagen
,Ioi bis 41o eingeschoben, so wird durch den zweiten Kontakt 526 der Stromkreis
geschlossen und der Elektromagnet so beeinflußt, .daß die Freigabetaste iooo niedergedrückt
«erden kann. Hierdurch werden die Kontakte 526 aufwärts bewegt und verbleiben bis
zur Beendigung der Registrierung in gehobener Lage. Am Ende der Registrierung wird
Zier Stromkreis für den Antrieb der Maschine in bekannter Weise unterbrochen und
das Getriebe wieder gesperrt, worauf die Freigabetaste iooo selbsttätig in die Ausgangsstellung
zurückkehrt, während der die Kontakte 526 tragende Rahinen abwärts bewegt wird.
Die Maschine ist so eingerichtet, daß der Vorschub des Lochstreifens kurz vor der
Sperrung des Maschinengetriebes aufhört, d. h. sobald die letzte Registrierung erfolgt
ist. Die Kontakte 1, 1I, 111, IV legen sich hierbei auf einen lochfreien Teil des
Streifens, so (laß durch sie kein Stromschluß erfolgen kann. Zu gleicher Zeit befindet
sich das letzte Loch der Reihe C unterhalb des rechten Kontaktes 526 (Abb. 52),
so daß dieser bei seiner Abwärtsbewegung -durch das Loch hindurchgreifen und den
Stromschluß herbeiführen würde.
-
Wird ein neuer Streifen benutzt, von dem z. B. die Endsummen abgenommen
werden sollen, so wäre nach vorstehendem. ein In--an-setzen der Maschine nicht möglich.
Um dies jedoch :dennoch zu ermöglichen, ist eine Anzahl von weiteren Kontrollkontakten
vorgesehen.
die «-eiter unten näher beschrieben sind.
-
Die Stromunterbrecher Die sich von beulen Seiten gegen den Streifen
legenden, isoliert gelagerten Rollenkontakte 568, 569 (Abb. 52, 6, 68b) dienen dazu,
den Strom zu unterbrechen, falls vergessen worden ist, einen Lochstreifen einzusetzen
oder der Lochstreifen reißt. Ist eines von beiden der Fall, so wird ein Strom geschlossen,
der bewirkt, daß die -Maschine nicht in Gang gesetzt werden kann bzw. sofort gesperrt
wird. Die Rollenkontakte 568, 569 werden gewöhnlich durch den dazwischenliegenden
Lochstreifen voneinander getrennt gehalten. Ist kein Streifen in die Maschine eingeführt
oder tritt ein Streifenbruch ein, so gelangen diese Kontakte miteinander in Berührung,
wodurch eine Sperrung des :Maschinengetriebes bewirkt wird. Die untere Rolle 569
ist fest, die obere Rolle 568 dagegen in einem Schwingrahmen 570 gelagert,
der an einem Ansatz 571 des Rahmens :drehbar ist. Der Rahmen 570 ist durch
eine Stange 572, welche bei 573 an denn Arm 557 allgelenkt ist, mit .diesem verbunden
und hierdurch dem Einfluß der Feder 56o unterworfen. Sobald die Klinke -).17 (Abb.47)
angehoben wird, wird auch der Hebel 557 und damit durch die Stange 572 auch der
obere Kontakt 568 allgehoben. Beim Niederdrücken .der Klinke 417
wird auch
die Stange 572 wieder schräg nach unten verschoben und hierdurch die Kontaktrolle
568 unter dem Einüuß der Feder 56o gegen den Lochstreifen gepreßt. Durch Schleifbürsten
573, 57-1- (Abb.68b) stehen die Kontakte 561 569 init den zugehörigen Leitungen
in ständiger Verbindung.
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11. Vorrichtung zur Herstellung eines dieHndsummenenthaltenden Lochstreifens
Die Maschine ist mit einer Vorrichtung versehen, mittels deren von den Addienverken,
auf welche die Registrierungen der die Maschine durchlaufenden Lochstreifen übertragen
wurden, die Endsummen abgenommen und durch entsprechende Lochung auf einen neuen
Lochstreifen übertragen werden können. Da hierbei die Addierwerlce auf Null gestellt
werden, sind gewisse, nachstehend ilüller beschriebene Umschaltungen erforderlich.
Die Maschine ist llieizu mit einer von Hand drehbaren Welle 60o (Abb. .17) versehen,
auf der ein Handhebel 6o1 befestigt ist (Abb. 17, 51). Durch Drehtunr dieser Welle
in der einen oder anderen Richtung werden die auf dein Lochstreifea registrierteil
Beträge auf die-Addierwerke übertragen bzw. die Endsummen von den Addierwerken abgenommen.
Der mit einem Handgriff 6o2 versehene Hebel 6o1 trägt einen bei 6o5 befestigten,
mit einem Handgriff 6o.1 versehenen Hebel603. Das andere gabelförmige Ende dieses
Hebels greift über den Zapfen eines Hebels 6o6, der an einer auf der Welle 60o gelagerten
Hohlwelle 6o7 (Abb. 52) befestigt ist. Auf die Hohlwelle 607 ist eine Hubscheibe
611 (Abb. .18) aufgekeilt, gegen die sich der Zapfen 6r0 eines Hebels 6o8 legt (Abb.
52).
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Werden die Handgriffe 6o2, 6o4 von Hand gegeneinander bewegt, so wird
der Hebel 603
in Gegenzeigerrichtung gedreht und dabei durch die Hohlwelle
6o7 die Hubscheibe 611 so verstellt, daß der "Zapfen 6r0 aus dem Randausschnitt
612 der Scheibe 611 (Abb. 52) Heraustritt und die Nase 6o9 des Hebels 6o8 eine neben
der Scheibe 611 starr auf der Welle 60o befestigte Sperrscheibe 6r3 freigibt. Die
Welle 60o kann also nicht eher gedreht werden, bemr nicht die Scheibe 6T3 entsperrt
wird.
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Gegen die Hubscheibe 611 (Abb. 52) legt sich ferner noch die Rolle
617 eines Hebels 615, der mittels einer Nase 616 mit der Sperrscheibe 613 zusammenwirkt.
Durch eine die Hebel 6o8, 6T5 verbindende Feder 618 werden die Rollen 61o, 617 dauernd
gegen den Umfang der Scheibe 611 gepreßt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen,
daß entweder die N ase 6o9 des einen Hebels 6o8 in einen der beiden Randausschnitte
61d. der Scheibe 613, die Rolle 61o dagegen in einen der beiden Randausschnitte
612 der Scheibe 611 eingreift oder aber die Nase 616 des anderen Hebels 615 in den
zweiten Ausschnitt 61.1 der Sperrplatte 613 und die Rolle 617 in den zweiten Ausschnitt
612 der Hubscheibe 611 eingreift. Hieraus ergibt sieh, daß die Maschine in der einen
Lage der Welle 60o durch die Nase 6o9 des einen Hebels 6o8 und in der anderen Lage
der Welle 60o durch die N ase 616 des anderen Hebels 615 gesperrt gehalten wird.
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An dem zweiten Arm des wiilkelföriil-ireil Hebels 6o8 (Abb. 52, 53)
ist eine Druckleiste aus nichtleitendem Stoff befestigt, die bei Drehung des Hebels
6o8 durch die Daumenscheibe 611 die Kontakte 619 und 620
(Abb.68c) schließt.
Der zweiarmige Arm 615 ist gleichfalls mit einer derartigen Druckleiste versehen,
durch welche die Kontakte 621, 622 (Abb. 52, 53, .18, 68c) geschlossen werden können.
Die Hebel 6o8 und 615 sind auf einem Zapfen 623 drehbar, während die Kontalzte 619,
62o, 62i mittels einer Platte 62_j. an dem Maschinenrahmen befestigt sind.
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Die Hubscheibe 611 ist in ihrer Bewegung geggenüber der Sperrscheibe
613 dadurch begrenzt,
daß ein Zapfen 627 der Sperrscheibe 613 in
einen Schlitz 628 der Platte 611 Durch eine an denn Zapfen 626 der Platte 611 bzw.
an dem Zapfen 627 der Platte 613 befestigte Feiler 625 wer;len hei,#le Scheiben
nach Freigabe des Handgriffes 6o4 wieder in die Ruhelage zurückbewegt.
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Eine dritte, unmittelbar neben der Scheibe 613 auf der Welle 6oo befestigte
Hubscheibe 629 (Abb. 48, 52) wirkt auf einen Hebel 63o ein, der bei 631 drehbar
gelagert ist. Dieser Hebel ist an seinem oberen Ende mit einem Haken 632 versehen,
der in der Bahn eines mit der Motorkupplung in Verbindung stehenden Hebels 633 liegt.
An seinem unteren Ende trägt der Hebel 630 eine Rolle 634, die mit Randausschnitten
635 der Scheibe 629 zusammenarbeitet. Durch den Hebel 630 wird die Kupplung
so gesteuert, daß die Maschine nur freigegeben wird, wenn sie zur Aufnahme von zu
registrierenden Beträgen oder zur Abnahme von Endsummen richtig eingestellt ist.
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Durch eine weitere, gleichfalls starr auf der Welle 6oo befestigte
Kurvennutscheibe 637 (Abb. 53, 67) wird die Ein- und Ausschaltung der Kontakte 1,
1I, 11I, IV geregelt. Die Daumenscheibe 637 ist hierzu mit einer Kurvennut 638 versehen,
in welche die Rolle eines Hebels 639 eingreift: Dieser ist auf einer Welle 6.I1
drehbar und trägt am einen Ende ein Zahnrad 6-Io, während sein anderes Ende 6.I2
einen Sperrzahn 643 aufweist. Auf dem an dem Rahmen 6 befestigten Zapfen 24 (Abb.
63, 62) ist, wie schon erwähnt, eine als Zahnrad ausgebildete Kurvennutscheibe 52.I
drehbar, neben der das Zahnrad 23 der Welle io liegt, das denselben Durchmesser
und dieselbe Teilung besitzt wie sie. Wird die benachbarte 'Welle 6oo so eingestellt,
daß die Beträge von dein Lochstreifen auf die :Maschine übertragen werden, so wird
durch das am Hebel 639 gelagerte Rad 64o das Rad 23 mit dem Zahnrad 524 gekuppelt.
Wird die Maschine jedoch auf Abnahme einer Endsumme eingestellt, so wird das Rad
64o außer Eingriff mit den Rädern 23, 524 gebracht. Gleichzeitig wird das Rad 524
durch den Zahn 643 des Winkelhebels 631, 642 gesperrt.
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Durch einen an dem :Maschinenrahmen befestigten Zapfen 644 (Abb. 53)
wird das Rad 64o gesperrt gehalten, sobald es von den Rädern 23, 524 (Abb. 62) entkuppelt
ist.
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Durch die Verstellung der Weile 6oo in die eine oder andere Lage «-erden
auch noch andere Getriebeteile beeinflußt, deren Umschaltung zu erfolgen hat, wenn
die Maschine zur Abgabe von Endsummen oder zum Aufsummen von Beträgen benutzt wird.
Auf der Welle io (Abb. 16, 30) ist ein Rad 645 befestigt, mit dem ein breites, auf
der Welle 647 starr befestigtes Zahnrad 646 gekuppelt werden kann. Die kurze Welle
647 ist hierzu in drei Schwingrahmen 648 (Abb. 16, 30), 649 (Abb. 13, 30) und 651
(Abb. 12.30) gelagert, die auf einer Welle 65o drehbar sind. Auf der Weile 6d.7
sind noch -zwei weitere Zahnräder 652, 653 (Abb. 1 @, 13, 30) befestigt, die durch
die Schwingrahmen 6.I8, 649, 651 gemeinsam mit dein Zahnrad 646 ausgeschwungen werden
können. Zu diesem Zweck sind die Schwingrahmen 648, 649 mit seitlichen Ansätzen
654 (Abb. 16) und 655
(Abb. 13) versehen, deren Rollen in Kurvenscheiben 656,
657 (Abb. 30, 13) der von Hand einstellbaren Welle 6oo eingreifen. Außerdem besitzen
die winkelförmig ausgebildeten Scli-#vingrahnlen 6.I8, 6:I9, 651 am Ende ihres unteren
Armes noch je eine Sperrnase 658, 659, 66o, die zur Sperrung weiterer Zahnr iicler
dient, deren Zweck nachstehend noch näher beschrieben werden wird.
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Wird die Welle 6oo aus der Addierstellung in die zur Abgabe von Endsummen
erforderliche Stellung bewegt, so wird durch die Wirkung der Kurvenscheiben 656,
657 (4bb. 30, 13) das Zahnrad 646 mit dem Zahnrad 6.I5 der -Welle 1o gekuppelt.
Wird die Welle 6oo in entgegengesetzter Richtung gedreht und dadurch zurückbewegt,
so werden diese Räder wieder voneinander entkuppelt.
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Neben dem Zahnrad 6:1.5 (Abb. 30) ist auf der Welle 1o ein Zahnrad
661 (Abb. 16, 30) drehbar, das mit einer Kurvennutscheibe starr verbunden ist. Wird
das Zahnrad 646 mit dem Zahnrad 6:I5 gekuppelt, so kommt es auch mit dem benachbarten
Zahnrad 661 in Eingriff. Dieses steht wiederum mit einem Zahnrad 662 (Abb. 16) in
Eingriff, mit dein ein kleineres Zahnrad 663 fest verbunden ist. Beide sind frei
auf der Welle 65o gelagert. Das Zahnrad 63 greift in ein Zahnrad 664 ein, das mittels
einer seitlichen Sperrplatte 665 sowie eines Schaltstiftes 666 einen Schaltstern
667 wechselweise sperrt oder antreibt. Dieser Schaltstern 667 regelt wiederum die
Auswahl der Addierwerke.
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Das Zahnrad 661 mitsamt seiner Kurvenscheibe ist auf einer Hohlwelle
668 (Abb. 30) befestigt, die auf der Hauptwelle 1o drehbar ist und am äußeren Ende
ein als Kurvennutscheibe ausgebildetes Zahnrad 669 trägt, durch dessen Kurvennut
später noch zu beschreibende Getriebeteile eingestellt werden.
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Die Einstellung der sogenannten Nullsperrvorrichtung erfolgt durch
ein auf der eile 1o drehbares Zahnrad 682 (Abb. 12, 30, 39), das mit einer Kurvenscheibe
683 starr verbunden ist, in deren Kurvennut 684 die Rolle 686 einer Schubstange
685 eingreift; diese ist durch einen Hebel 687 mit der Welle 641 verbunden, von
der die Einstellbewegung
der Nullsperrvorrichtung abgeleitet wird.
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Auf der Welle 1o ist ferner ein Zahnrad 694 (Abb. 13) drehbar, das
bei Abgabe von Endsummen mit dem schon genannten Zahnrad 653 in Eingriff kommt.
Das Zahnrad (i9 ist mit einer Kurvennut 693 versehen, die durch die Schubstange
7o6, den Gabelhebel 704 und den Arm 703 eine Welle 696 verdreht. Auf dem anderen
Ende dieser Welle ist ein Arm 697 (Abb. 12, 17) befestigt, der mittels einer seitlichen
Konsole 698 eine die Kontakte 700 tragende Isolierschiene 699 stützt. Für
jede Nullsperrvorrichtung ist je ein Paar dieser Kontakte vorgesehen.. Ist die Maschine
auf Abgabe einer Endsumme eingestellt, so dürfen diese Kontakte nicht in Tätigkeit
treten, d. h. sie müssen getrennt werden, was dadurch geschieht, daß die Welle 696
und damit auch die Platte 698 mit den Kontakten 7oo gedreht wird. Die Arme 697 tragen
an ihrem äußeren Ende eine Stange 701, die auf einer Isolierplatte 70? der unteren
Kontakte 70o aufliegt und diese in ihrer Lage hält, während die oberen Kontakte
durch eine Anzahl von Arenen 701, die drehbar auf der Welle 696 gelagert
sind und an ihrem Ende eine Isolierplatte 7o8 tragen, zwecks Stromschlusses gegen
die unteren Kontakte gepreßt werden können.
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Durch den am Maschinenrahmen befestigten Zapfen 7o9 (Abb. 13) werden
die Zahnräder 646, 652 und 653 sofort nach Entkupplung von den Antriebsorganen
gesperrt, und zwar zu derselben Zeit, zu der auch die Zahnräder 666, 662 und 69:I
durch die Sperrzähne c)_58, 659 und 66o der Schwingrahmen 648, 649, 651 gesperrt
werden.
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Die Umstellung der Vorrichtung, durch welche die Addierwerke mit den
Antriebszahnstangen 115 in oder außer Eingriff gebracht werden, erfolgt durch teilweise
Drehung der Welle 6oo, und zwar mittels des Hebels 16o (Abb. t4), der von zwei auf
der Welle to drehbar gelagerten Hubscheiben 710, 711 gesteuert wird. Wird die Maschine
aus der Additionsstellung in die zur Abgabe von Endsummen erforderliche Stellung
gebracht, so muß der Hebel 16o zu einer anderen Zeit ausgeschwungen, und deshalb
müssen die Hubscheiben 710, 711 beim Umschalten der Maschine gleichfalls verstellt
werden. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 6oo eine Hubscheibe 712 (Abb. 30)
befestigt und jede der beiden Hubscheiben 710 und 711 mit einem Zahnrad 713
(Abb. 15) bzw. 714 starr @erh_lnden. Sollen die Hubscheiben 7 ro una 711 umgestellt
werden, so werden die Räder 713, 714 und mit ihnen die Hubscheiben 710,
711 von einem auf der Welle 10 befestigten Zahnrad 715 aus angetricheti,
das alit c-iaenl auf der Welle 716 starr befestigten Zahnrad 717 in Eingriff steht.
Auf dieser Welle sind noch zwei weitere Zahnräder 718, 719 befestigt, die mit den
Rädern 713, 71:.1 in Eingriff stehen. Die Umstellung der Hubscheiben 710,
711 beim L'bergang der -Maschine von Addition auf Abgabe von Endsummen erfolgt durch
eine in Armen 720,
7 21 (Abb. 17, 19 und 30) drehbar gelagerte Welle 716.
Von den Armen 720, 721, die starr auf der Welle 65o befestigt sind,
ist der eine mit einer Rolle 722 (Abb. 14, 30) versehen, die in eine Kurvennut
723 der Daumenscheibe 712 eingreift. Die beiden unteren "Enden der winkelförmigen
Arme 7z0, 721 sind durch eine Welle miteinander verbunden, auf der Zahnräder
724, 725
(Abb. 17) angeordnet sind, die breiter gehalten sind als die Zahnräder
713, 71d.. Bei Drehung der Welle 6oo wird der Rahmen 720, ,~.2i durch die
Hubscheibe 71z derart ausgeschwungen, daß die Zahnräder 717, 718, 719 mit Zahnrädern
715, 713, 714 zuerst außer und darauf nach einem bestimmten Zeitpunkt wieder in
Eingriff gebracht werden.
-
Auf der Nabe des Zahnrades 713 (Abb. 15, ;o) ist ein Zahnrad 726 und
auf der Nabe des Zahnrades 7t4 ein Zahnrad 721 drehbar gelagert. Auf der
Welle 6oo sind zwei Scheiben 728, 734 starr befestigt, von denen die Scheibe
728 mit einer teilweisen Zahnung 729 sowie einem Sperrkranz 730 und
die Scheibe 734 (Abb. 31) mit einer teilweisen Zahnung 736 und einem Sperrkranz
737 versehen sind. Mit der Scheibe 728 wirkt eine auf der Welle 65o (Abb. 15) drehbar
gelagerte Scheibe 731 zusammen, die mit einer teilweisen ZallnLing 739 sowie zwei
Sperrabschnitten 740 versehen ist. An dieser Scheibe 731 ist ein Zahnrad 735 befestigt,
das dauernd mit dem Zahnrade 725 in Eingriff steht, während ein mit dein Zahnrad
738
(Abb. 31) starr verbundenes Zahnrad 741 dauernd mit dem Zahnrad 727 kämmt.
-
Wird die -Maschine von Addition auf En:lsumine umgestellt und hierzu
die Welle 6oo von Hand entsprechend gedreht, so werden die Kurvenscheibe 712 (Abb.
30) sowie die Zahnräder 728, 73.I in Uhrzeigerrichtung (Abb. 15) gedreht.
Hierbei wird unmittelbar nach dem Andrehen der Welle 6oo durch die Kurvennut
723 (Abb. 14) der Scheibe 712 die Welle 716 derart ausgeschwungen, daß die
Zahnräder 717, 718, 719 von den Zahnrädern 715, 713, 714 wieder entkuppelt werden,
während gleichzeitig das Zahnrad 724 mit den Zahnrädern 713, 726 und das
Zahnrad 725
(Abb. 14) mit den Zahnrädern 714, 727 in Eingriff gebracht
werden. Hierbei legt sich der Sperrkranz 730 (Abb. 1;) des Zahnrades
728
gegen den Sperrteil 733 des Zahnrades 731 und der Sperrteil 737 (Abb. 31)
des Zahnrades 734 gegen eine der Sperrflächen 74o des Zahnrades 738. Sobald
die Zahnräder 717, 718, 7 i 9 voll den Antriebsrädern entkuppelt und die Zahnräder
724, 725 mit den zugehörigen Zahnrädern gekuppelt sind, kommt die Zahnung der Scheiben
728, 734 Abb. 15 bzw. 31) mit der Zahnung der Scheiben 731, 733 in Eingriff, so
daß diese um einen gewissen Winkel gedreht werden und hierbei die Zahnräder 735,
741 mitnehmen. Die Drehung der Zahnräder 726, 727
(Abb. 14, 15, 30) wird durch
die breiten Zahnräder 724, 725 auf die Zahnräder 713, 714 übertragen, die
ihrerseits die beiden Kurvennutscheiben 710, 711 unabhängig voneinander um
einen bestimmten Winkel drehen, dessen Größe von der Drehung der Kurvenscheibe 7i
2 bzw. von der Länge der Zahnung der Scheiben 728, 734 abhängig ist. Nach
beendetem Antrieb der genannten Getriebeteile durch die Zahnung der Scheiben 728,
734 werden die Scheiben 731, 738 durch das Zusammenwirken ihrer Sperrteile 733 bzw.
740 mit den Sperrkränzen 730, 737 wieder gesperrt. Unmittelbar darauf wird
;furch ciie Kun-ennut 723 der Scheibe 712 die Rolle 722 (Abb. 14) samt dem Rahmen
720, 721 derart ausgeschwungen, daß die Welle 716 in die Ruhelage zurückbewegt
wird, in der sie sich vor dem Antrieb der Welle 6oo befand. Hierbei werden die Zahnräder-717,
718, 719 wieder mit den Zahnrädern 715, 713, 714 gekuppelt, während die breiten
Zahnräder 724, 725 mit den zugehörigen Zahnrädern außer Eingriff kommen. Die Kurvenscheiben
7i o, 711 stehen nunmehr in der neuen Stellung.
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Der die Einschaltung der Addierwerke bewirkende Kurventeil der Kurvenscheibe
711 ist etwas größer als derjenige der Scheibe 71o, da beim Aufaddieren von Einzelbeträgen
die Addierwerke längere Zeit mit den Zahnstangen i 15 in Eingriff gehalten werrlen
müssen als bei der Allnahme einer Endsumme. Bei der zur Abnahme einer Endsumme erforderlichen
Nullstellung werden nämlich die Addierwerke während der Vorwärtsbewegung der Zahlistangen
mit die-" c en gekuppelt, während sie beim Aufaddieren von Einzelbeträgen während
der Rückkehr der Zahnstangen mit diesen in Eingriff gebracht werden. Die Rückkehr
der Zahnstangen beansprucht aber etwas längere Zeit als ihr Vorschub, da sie nicht
wie bei diesem gleichzeitig, sondern nacheinander in die Normalstellung zurückkehren,
um die dabei etwa erforderliche Zehnerübertragung zu bewirken. Werden, wie nach
vorliegendem Ausführungsbeispiel, zwei Kurvelischeiben 710, 711 verwendet, so dient
die eine Scheibe 711 dazu, die Addierwerke mit den Zahnstangen zu kuppeln, während
die zweite Kurvenscheibe 7io ihre Entkupplung herbeiführt. Die Nuten beider Scheiben
sind mit einer Ausbuchtung versehen, die derart ausgebildet ist, daß die Tätigkeit
der eitlen Kurvenscheibe keine Einwirkung auf die der anderen Scheibe zugehörige
Rolle ausübt.
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Bei der Umstellung der Maschine voll Avlrlition auf Endsumme werden,
wie erwähnt, die Scheiben um verschiedene Winkel gedreht, und -zwar wird nicht nur
die Dauer, sondern auch der Zeitpunkt der Kupplung zwischen den Addierwerken und
den Zahnstangen geändert.
-
Sobald die Zahnräder 717, 718, 719 (Abb. 14, 15) von den Antriebszahnrädern
entkuppelt sind, werden sie durch Zapfen 742 des Maschinenrahmens gesperrt, während
die Zahnräder 724, 725 nach erfolgter Entkupplung durch einen an der Grundplatte
r befestigten Sperrzahn 7-1.3 gesperrt gehalten werden. Die Registriervorrichtung
für die Beträge Die sich bei der Nullstellung der Addierwerke ergebenden Beträge
können nach bedarf durch Lochung oder Druck oder auch durch beides zugleich auf
dein Streifen registriert werden (Abb. =). Die Lochung erfolgt hierbei durch Lochstempel
750 (Abb. 53, 55), der Druck durch Druckwerke 751, wobei jene mittels Zahnstangen
von einer Welle 752 und einer Anzahl von Hohlwellen 753 aus, diese durch eine Welle
754 und eine Anzahl von Hohlwellen 755 eingestellt werden.
-
Die Einstellung der Welle 754 bzw. der Hohlwellen 755 (Abb. i i, 12,
5,a, b) erfolgt mittels Zahnräder 760 durch die Zahnsegmente 756,
die drehbar auf der Welle 757 gelagert sind. Jedes dieser Segmente ist mit einer
Sperrverzahnung -58 (.%bb. 13) versehen, um sie in der jeweilig eingestellten
Lage sperren zu können. Auf der Welle 752
und an jeder der auf ihr gelagerten
Hohlwellen 753 ist ein Zahnrad 759 befestigt, das in eines der Zahnsegmente
756 eingreift. Die Einstellung der Zahnsegmente 756 erfolgt in bekannter Weise durch
Schwingen 761, die durch Stangen 762 mit den zugehörigen Einstellgliedern 62 verbunden
sind und durch starr auf der Welle 765 befestigte Arme 763 gesteuert werden.
-
Auf der Welle 765 ist ein Arm 768 (Abb. 43, 51, 52) befestigt, über
dessen Zapfen das gabelförnnige Ende eines auf (lern Zapfen 7;0 drehbaren Hebels
769 greift. Dieser greift am unteren Ende mittels einer Rolle in die Kurvennut des
schon erwähnten Zahnrades
616c) (Abb. 30, 62) ein, das mittels
der Hohlwelle 6(S auf der Welle io drehbar ist.
-
Ist die Maschine auf Endsumme eingestellt, so befindet sich das breite
Zahnrad 646 in (k@i- Lagge nach Abb. 30, wobei das sonst frei drehbare Zahnrad 661
durch das Zahnrad G45 der Welle io mit der Hohlwelle 668 gekuppelt ist und die Bewegung
der Hauptantriebswelle i o durch das Zahnrad 669 (Abb. 43) und den Hebel 769 auf
die Welle 765 übertragen wird.
-
Befindet sich die Maschine hingegen in der Addierstellung, so stehen
die Zahnräder 6.I6, r#45. 661 nicht miteinander in Eingriff, so daß auch keine Drehung
der Welle 7(i5 stattfindet.
-
Durch auf der Welle 767 (gbb. 13) starr befestigte Arme
766 werden die Segmente 756
in ihrer jeweiligen Lage gesperrt gehalten,
wobei die Drehung der Welle 767 durch einen auf ihr befestigten Arm 771 (Abb. 16)
erfolgt, der mit einem auf der Welle 153 drehbaren Hebel 772 verbunden ist. Dieser
wird wiederum durch einen auf der Welle 122 gelagerten Kniehebel 773 gesteuert,
dessen Rolle ()So in eine Kurvennut 681 des Rades 661 eingreift. Da dieses, wie
erwähnt, die Einstellung der Hohlwelle F,68 (Abb. 30) und durch das Zahnrad 669
und die Hebel 769 (Abb.43), 7()8. 763 auch der Schwinge 761 bewirkt, so wird,
je nachdem ob die Abnahme von Endsummen c:@ ler aber :aul(lit@ion erfolgen soll
un,l demgemäß das breite Zahnrad f>46 mit dem "Zahnrad 645 gekuppelt ist oder nicht,
das Zahnrad 6(,i entweder mitgenommen oder außer Eingriff gehalten werden.
-
I)ie Registriervorrichtting für die Nummern der Addie"rwerke Außer
den Lochstempeln 75o (Abb. 53, 55) ist noch eine Anzahl von Lochstempeln
775
(Abb. 5-1# 3_3) vorgesehen, die, in zwei Reihen von je vier Stempeln
nebeneinander angeordnet, eine Registrierung der Zahlen o bis 99, d. 1i. der Nummern
der vorhandenen hundert :@-ilierwerl:e, -,rin iiglichen. Die von den Lochstempeln
-75 jeweils zu registrierende Zahl wird mittels Typenrädern 776 gleichzeitig
auch durch Druck auf den Streifen übertragen. Die Einstellung sowohl der Lochstempel
77.3 wie der Druckräder 776 erfolgt durch dieselben Getriebeteile.
Jedes Druckrad ist hierzu mit einem Zahurade 778 verbunden und samt diesem frei
auf der Welle 754 drehbar. Von den Zahnrädern 778 wird das Einerrad durch ein auf
der Welle 78o befestigtes Zahnrad 779 und das Zehnerrad durch ein auf der Hohlwelle
782 befestigtes Zahnrad 781 angetrieben. Die Welle 78o und die Hohlwelle
782 werden durch die zugehörigen Einstellvorrichtungen verstellt.
-
In ähnlicher Weise ist für die Sonderregistrierungen ein Paar von
Lochstempeln 777
vorgesehen, welche die Lochung der Reihe C (Abb. i) bewirken.
-
Die Einstellvorrichtungen für die Lochstempel 775, 777 sind ebenso
ausgebildet wie die aus den Teilen 61 bis 118 (Abb. 20. 11) bestehenden Einstellvorrichtungen
für die Addierwerkachsen 28 und die Antriebszahnstangen 115, so daß auf ihre Beschreibung
verzichtet werden kann. Die zu dem sogenannten .LI-Schalter gehörige, cl. h. für
die Einerlochstempel bestimmte Einstellvorrichtung ist drehbar auf der Welle 153
(Abb. 16) gelagert, während die Einstellvorrichtung für :len sogenannten :"-Schalter
(Abb. 5a, 20), d. h. für die Zehnerlochstempel und das Druckrad, auf ,der Welle
48 (Abb.2o) drehbar ist. Von der gleichartigen Addierwerkeinstellvorrichtung unterscheidet
sich die Einstellvorrichtung für den IV-Schalter nur dadurch, daß die Zahnstange
29 nicht eine Welle, sondern die Lochstempel bzw. das Druckrad einstellt. An der
Zahnstange 29 ist zu diesem Zweck eine Stange 783 (Abb. aci) angelenkt, die sich
durch die Maschine erstreckt und an ihrem linken Ende mit einer kurzen Zahnstange
784 versehen ist. Die Führung der Stange 783 erfolgt mittels eines Schlitzes
785 auf einer in Augen 788 des Maschinenrahmens 3 gelagerten Welle 787, auf der
ein Zahrad 786 befestigt ist. Am anderen Ende ist die Welle 787 mit einem Kegelrad-,
789 (Abb. 5b) versehen, das mit einem auf der Hohlwelle 782 (Abb. 16 rechts oben)
befestigten Kegelrad-, in Eingriff steht. Dieses bewirkt die Einstellung der Zelinerlochstempel
und des Zehner druckrades.
-
Die Einstellung der Schwinge für deal jI-Schalter Auf der Welle 757
(Abb. 16) ist ein Zahnsegment 791 drehbar, das unten mit einer Zahnung
792 versehen ist und durch ein Zwischenrad mit einem Zahnrad 7c)3 der das
Druckrad tragenden, in Lagern 732 (Abb. 52) und 794 (Abb. 5b) laufenden Welle
780 i11 Verbindung steht. Das Segment 791 (Abb. 16) wird-(lurch das zum 31-Schalter
gelJirige Einstellglied 62 unter Vermittlung einer Schubstange 796, einer Schwinge
795 und eines mit dieser zusammenwirkenden Druckarmes 7C)7 eingestellt, indem der
Arm 797 um die Welle 765 schwingt und mit seiner Rolle 798 (Abb. 36, 38) auf die
Schwinge 795 drückt. Am unteren Ende ist der Arn1797 (Abb. 36) mit einem Zapfen
799 versehen, der in das gabelförmige Ende eines auf der Welle 153 gelagerten Hebels
8oo eingreift. Auf der Welle 122 ist ein Zahnsegment 8o1 gelagert, welches (las
zunl gehörige Einstellglied 61 antreibt und durch
seine bilgelförmige
Gestaltung mit einem Arm versehen ist, der das Segment durch einen Zapfen 803 gelenkig
mit dem Hebel Soo verbindet. Der Antrieb des Segmentes Bor erfolgt durch die Hubscheiben
127, 130 (Abb. 12) der Welle io, die den Antrieb der Einstellglieler für den JI-Schalter
sowie gleichzeitig auch der Schwinge 795 bewirken, die das Segment 791 und
durch das Rad 793 das zugehörige Typenrad einstellt. Während aber der Druckhebel
797 bei jeder Benutzung der Maschine zur Wirkung kommt, treten die Druckhebel
für die Schwingen 761 (Abb. 13) nur bei Einstellung der Maschine auf Endsummen in
Tätigkeit.
-
Die Sperrvorrichtung für den 17-Sclialter Da der H-Schalter zu einer
anderen Zeit als die Zahnstangen in Wirkung tritt, so ist eine besondere Sperrvorrichtung
für sie erforderlich, die aus einem auf der Welle 767 (Abb. 16) drehbaren und in
die Verzahnung 792 eingreifenden Sperrhebel Sod. (Abb. i(), 37, 38) besteht. Dieser
bügelförmige Sperrhebel greift mit einem Zapfen 8o5 in das Ende eines auf der Welle
153 drehbaren Hebels 8o6, rler am anderen Ende durch einen Zapfen 807 mit einem
auf der Welle i22 drehbaren Winkelhebel 8o8 verbunden ist. Dieser ist am anderen
Ende mit einer Rolle 8o9 versehen, die in die Kurvennut 8io einer auf der Welle
io befestigten Scheibe 811 eingreift. Die Einstellung der zum 1I-Schalter gehörigen
Getriebeteile erfolgt durch das Segment 62, die Schwinge
795, die Stange
796 und den Druckliebel797 unter Vermittlung des Segmentes 791, das in der jeweiligen
Lage durch den Hebel 8o4 gesperrt wird. Demgemäß werden auch das zugehörige Druckrad
und die Lochstempel eingestellt und sodann gesperrt. Die Sonderkontaktbank Das Segment
791 (Abb. i6) wirkt durch die Kontakte ioi, io2 mit einer Sonderkontaktbank zusammen,
die wie die Kontaktbänke io6 ausgebildet durch Zapfen 813, 814 (Abb. 5b, 16) an
dem Maschinenrahmen bebefestigt ist. Da die Einstellung des Segmentes 791 von dem
Einstellglied 62 geregelt -wird, so erfolgt auch der Kontaktschluß durch die Kontakte
ioi, io2 dementsprechend. Werden Einzelbeträge durch die Maschine aufgenommen, so
bleiben diese Kontakte unwirksam. Ein Stromschluß wird vielmehr nur herbeigeführt,
wenn eine Endsumme auf dem Lochstreifen registriert wird. Diese Einrichtung wird
später noch eingehend beschrieben werden. Der Hauptschalter Zwecks Einstellung des
Hauptschalters i1.I-S ist seitlich des Segmentes 791 (Abb. 16) auf einem Zapfen
816 ein Hebel 815 drehbar, dessen eines Ende 817 über den Stift 818 einer an dem
Segment 791 befestigten Platte 8i9 greift. Der Hebel 815 ist mit einer Nase
820 versehen, die, wenn sich die Teile in der Lage nach Abb. 16 befinden,
freiliegt, da das linke Ende des Hebels 815 abwärts bewegt worden ist. Wird jedoch
das Segment 791 bei Benutzung der Maschine in Gegenzeigerrichtung und damit der
Hebel 815 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so legt sich die Nase
820 gegen die
Außenkante der Platte 819, wodurch der Hebel 815 in seiner Lage gesperrt wird. Hierbei
wird der Schieber 8z2 aufwärts bewegt und eine an ihm befestigte Zahnstange 823
(Abb.2o, links oben) mit dem Zalinrade der Hauptkontaktwalze 824 gekuppelt, so daß
der Hauptkontakt entsprechend eingestellt wird. Der Schieber 822 führt sich mittels
eines Schlitzes 825 (Abb. 2o) der Zahnstange 823 sowie eines an seinem unteren Ende
vorgesehenen Schlitzes 827 (Abb. 16) auf zwei Zapfen
820, 828 cles Maschinenrahniens.
Wie aus Abb.32, 68b und 68e ersichtlich, findet ein Stromschluß durch den Hauptschalter
lI-S nur dann statt, wenn die Kontaktplatte 54o in Berührung mit den Kontakten 539,
541 und die Platte 543 in Berührung mit den Kontakten 542, 544 steht. Solange die
Einstellung des 1I-Schalters nicht durch die Lochung des Kontrollstreifens geregelt
wird, schwingt das zugehörige Einstellsegment 791 bis zur äußersten Grenze aus,
wobei der Zapfen 818 den Hebel 815 in die Lage nach Abb. 16 einstellt. Findet jedoch
durch die Lochung des Kontrollstreifens eine Verstellung des Einstellgliedes statt,
so wird das Segment 791 noch vor Erreichung seiner Grenzlage gesperrt und hierbei
der Hebel 81 5 durch den Zapfen 818 derart in Uhrzeigerrichtung geschwenkt, daß
durch den Schieber 822, die Zahnstange 823 und das Zahnrad 824 die Hauptschaltertrommel
umgestellt wird. Die Lochstempel Die Lochstempel sind in einem kastenträgerartigen
Rahmen 831 (Abb.6, 52) gelagert, der zwischen den Hilfsrahmen 6, 7 befestigt und
mit einer Querstrebe 83o durch einen Steg 832 verbunden ist. Oben und unten ist
der Rahmen 831 durch gelochte Führungsplatten 833 bzw. 834 abgeschlossen, die zur
.Führung der Lochstempel dienen. Auf der Platte 833 ist eine zweite Platte 835 befestigt,
deren Löcher mit denen der Platte 833 übereinstimmen, jedoch entsprechend der Form
der seitlich abgeflachten oberen Enden
| 836 der Lochtempel nicht kreisrund, sondern |
| annähernd halbkreisförmig ausgebildet ;;find. |
| hie Unterseite der Platte 835 dient infolge- |
| dessen den durch die seitliche Abflachung ge- |
| bildeten Schultern der Lochstempel als An- |
| schlag, so (laß nur die halbrunden Enden 83;i |
| der Lochstempel aus der Platte 835 Ilei@Jr- |
| ragrtt. Wie die Abb. io und 55 -neigen. sind |
| die Abdachungen einer Lochstempelreihe nach |
| der einen, die der drei anderen Lochsteinpel- |
| reilten dagegen nach der anderen Seite ge- |
| richtet, um in noch zu erläuternder Weise die |
| Auswahl der vier zti einer Gruppe gehörigen |
| Lochstempel zu erleichtern. |
| Unterhalb des Rahmens 831 (Abb. 53) ist |
| ein [J-förrniger Rahmen (93,~ zwischen den |
| 1-Tilfsrahinen 6, ; befestigt, der eine finit den |
| Lochstempeln zusammenarbeitende gelochte |
| 1# ülirtingsplatte 839 (Abb. 51 ) trägt. Eine |
| Wilire 811 iAbb.52) leitet die gestanzten |
| I'apierstiickchen in einen Behälter 842. |
| Die Lochvorrichtung zur Regi- |
| strierung vonBeträgen |
| Auf der Welle ; 52 (Abb. 53) bzw. den |
| Hohlwellen 753 sind Zahnräder 843 befestigt, |
| die in die Zahnung 8.T5 von zehn Schiebern |
| 844 (Abb. (), ;, 8, 53, 5-l, 55) eingreifen. |
| Jeder Schieber ist an seinem unteren Rande |
| mit einer Anzahl von Ansätzen 846 versehen, |
| die finit den Lochstempeln derart zusammen- |
| wirken, (laß die Lochstempel entsprechend |
| dem zu registrierenden Betrage eingestellt |
| werden. |
| 1):e Schieh`r 8[d. sitl.,l mittels 1_<insschlitze |
| 8-t8, e_(9 a af zwei Wellen 850,8--,2 Ver- |
| schiebbar und voneinander durch 12inge 851, |
| s53 getrennt. Die Welle 85o ist in den Rah- |
| inenteilen 832 und () drehbar, während die |
| Welle 852 in zwei Schwingarmen 8,34 (Abb.6, |
| der Welle 85o gelagert ist. Der eine Arm |
| @;5d ist durch eine Verlängerung S55 (Abb. 53) |
| -in einer Schubstange 856 angelenkt, deren |
| Rolle 857 in die Kurvennut einer auf der |
| Welle -92 befestigten Scheibe 858 eingreift. |
| Die Welle 492 und damit die Scheibe 858 |
| werden von dein Zahnrad (i(9 (Abb. 62) aus |
| derart angetrieben, daß bei jeder Registrie- |
| rung durch die Schubstange 856 die Schieber |
| 844 und damit auch die Lochstempel entspre- |
| chend dein zu registrierenden Betrage abwärts |
| bewegt werden. |
| Dic \tinliner1ilocllvorri,chtittlg |
| 1)i"# Einstell,iit-r @1t lie .A d lierw,#t-kn-nn- |
| inern registrierenden Lochstempel 77,5 erfolgt |
| durch zwei Schieber 80o (Abb. 5d ), die gleich- |
| falls mit Schlitzen 848, 849 und einer Zah- |
| nung 845 versehen sind und von (Jenen einer |
| für die Einer und einer für die Zehner be- |
| stinfinit ist. Der Einer-Schieber 86o wird |
| durch ein auf der Welle 752 drehbares Zahn- |
| rad 802 eingestellt, das seinen Antrieb durch |
| das auf der Welle 78o befestigte Zahnrad 779 |
| erli:ilt. Die `Felle 780 wiederum wird durch |
| Ja,; Eiilstellglie'l02 des .I7-SChaltet-s ]l: |
| stellt. Der Zeliner-Schieber wird durch ein |
| auf der Welle e52 drehbares Zahnrad 8f)3 |
| (Abb. 55) eingestellt, das seinen Antrieb |
| durch das Rad ;8I der von dein Antriebsglied |
| .I ;f s 'I-Schalt_rs be@inflaßtctl 1-10111«-elle7e2 |
| erhält. |
| Die Lochvorrichtung für die |
| Sonderregistrierungen |
| Die zur Lochung der Kontrollstreifenreihe C |
| (Abb. i ) dienenden Lochstempel 7;; wirken |
| mit einem Arme 861 (Abb. 9) zusammen, der |
| zwischen Ringen 85i, 853 drehbar auf den |
| Wellen 85o, 852 gelagert ist. Da diese beiden |
| Lochstempel bei jeder Registrierung in |
| Tätigkeit treten, ist eine LTrnschaltvorrichtung |
| für sie nicht erforderlich. |
| Die Vorrichtung zur Rückfiih- |
| rung der Lochstempel |
| Die Rückführung der durch den Streifen |
| hindurchgedrückten Lochstempel erfolgt durch |
| einen Rahmen 86.T (Abb. 53, 5d.), der mit |
| einer der Anzahl der Lochstempel entspre- |
| chenden Anzahl von Löchern versehen ist. |
| Der Durchmesser dieser Löcher entspricht |
| demjenigen des verjüngten unteren Teils der |
| Lochstempel, so daß diese sich mit dein hier- |
| durch gebildeten Absatz auf der Oberseite |
| des Rahmens 86.1 aufstützen. Der Rahmen |
| 8e-1 wird von Armen 865 (Abb. 52)' getragen. |
| die durch Aussparungen 866 (Abb. 55) der |
| PI-itte 835 1iiil durcll"t-eifc a, un l durch _.enl:er |
| 86y mit der Welle 852 verbunden. Durch |
| Senkung der Welle 852 werden auch der Rah- |
| inen 864 und damit sämtliche Lochstempel |
| abwärts bewegt, bis sie sich auf die Ober- |
| fläche des zu lochenden Streifens auflegen. |
| Diejenigen Lochstempel, die eine Registrie- |
| rung auszuführen haben, werden sodann |
| zwangslä ufig noch «-eiter abwärts he«e,t. |
| während die übri en in ihrer Lage verbleiben. |
| .Nach Lochung des Streifens werden schließ- |
| lich die Welle 852 und damit der Rahmen 80- |
| unter Mitnahme der Lochstempel wieder in |
| die Ausgangsstellung zurückgeführt. |
| Die Sperrvorrichtung für (las |
| D r il c k w e r 1i |
| Die Druckräder 751 werden für gewi>lin- |
| lich durch eine mit Ansätzen g-(-) versehene |
| Stange 875 (Abb. 53 . 56) gesperrt gehalten, |
| die von frei auf der Welle 782 drehbaren |
| Armen 8;;, 8;8 getragen wird. Der Arin |
| ,N78 ist mit einem Ansatz 879 (, Abb. 0[) ver- |
| sehen, der durch eine Stange 88o tnit einen] |
Winkelhebel 882 in Verbindung steht. Dieser greift an seinem anderen
Ende mittels einer Rolle 883 in die Kurvennut 884 eines Zahnrades 8 3,I ein, das
auf der Welle 4g2 starr befestigt ist und mit dieser bei jeder Addition eine volle
Umdrehung ausführt. Die Färbvorrichtung für das Druckwerk Die Färbvorrichtung 887
(Abb. 52) enthält in bekannter Weise ein Farbband 888 (Abb. 53), dessen Enden an
den Rollen 88g, ego befestigt sind. Der Druckhammer Der Abdruck der Typen auf den
Streifen erfolgt durch einen Druckhammer Sgi (Abb. 52, 53 ), der von zwei Armpaaren
892,
893 getragen wird, die frei auf den `'Fellen 418, 894 drehbar sind.
Die unteren Arme
893
sind mit je einem Ansatz 895 versehen, der sich gegen
den Zapfen 898 eines auf der Welle 894 starr befestigten Hebels 896 legt. jeder
dieser Hebel legt sich unter der Wirkung einer um die Welle 8g4 gewickelten I# e,ler
899 mit seinem oberen Ende 8c)7 für gewöhnlich gegen die Welle 418.
-
An der Welle 894 ist ferner ein kurzer Hebel goo befestigt, der an
seinem Ende einen seitlich abgeflachten Zapfen goi trägt (Abb.66). Außerdem ist
auf der `@relle89.;. ein Hebel 9o2 drehbar gelagert, der eine Islinlce 9o3 trägt.
Diese greift mnit ihrem hakenförmigen Ende 9o4 unter den Zapfen gor, während ihr
oberes Ende go5 in der Balin eines an dem Maschinenrahmen befestigten Stiftes 9o6
liegt. Der zweiarmige Hebel go2 wird durch eine Schubstange go8 gesteuert, die mittels
einer Rolle gog in die Kurvennot g i o der auf der Welle -l92 befestigten Scheibe
858 eingreift. Diese ist starr mit dem Zahnrad 884 (Abb. 64) verbunden, das durch
die von Hand bewegte Umschaltvorrichtung angetrieben wird. Wird die Schubstange
go8 (Abb.66) abwärts bewe`t, so wird durch die blinke 90 3 der Hebel wo angehoben
und hierdurch unter weiterer Spannung der Feder 899 die Arme 8c)(-) (Abb.
52) so gedreht, daß die Zapfen 8g8 eine Abwärtsbewegung der Druckhammerarme
892, 893 gestatten. Diese Bewegung (lauert so lange an, bis das obere Ende go5 der
Klinke go3 -gegen den Zapfen go6 trifft. I-lierlurch wird die Blinke g03 so weit
aus--eschwungen, daß sie den Zapfen goi freigibt. In demselben Augenblick wird der
Druckhammer 891 unter dem Einfluß der gespannten Feder 899 durch das Hebelpaar 896
gegen den Streifen und die Typenräder 751 geschlagen. Sobald die Hebelenden 897
gegen (lie Welle .a.18 anschlagen, werden die Antriebshebel 896, goo in ihrer Bewegung
gesperrt, während der Druckhammer und die Arme 892, 893 infolge ihrer Trägheit noch
weiter ausschwingen, bis der II.anirner durch die Typenräder aufgehalten wird. Hierauf
#cliwingen die Teile 891, 892, 893 unter dem Einlluß ihrer eigenen Schwere so weit
wieder zurück, daß der Ansatz 895 der Arme 893
sich von neuem gegen den Zapfen
898 legt. Die Nullsperrvorrichtung Lm die Zahnstangen i 15 (Abb.
11, 23) für gewöhnlich in der 1\TTullstellung zu sperren, sind neben den
Zehnerschaltklinken 321, 322 (Abb. 13, 25, J6) auf Röhrenstücken 9 i 6 Sperrarme
915 angeordnet, die mittels einer hohl gewölbten Fläche g i 7 mit den Addierrädern
27 zusammenarbeiten und je mit einem bei gig bajonettartig abgebogenen Arm 9i8 starr
verbunden sind. Diese Sperrvorrichtung wird durch die von Hand gedrehte Welle 6oo
(Abb. 15, j6) derart ]r:einflußt, daß sie beim Aufsummen von Einzelbeträgen unwirksam
bleibt, wobei die Arme gi 5, g i 8 die Stellung nach Abli. 1,3 einnehmen. Wird aber
eine Endsumme gezogen, so werden die Sperrarinegi5 in die Bahn des verlängerten
Zahnes 3 20 (Abb..2 5') der Addierräder bewegt. Werden nunmehr die Zahnstangen i
15 und damit auch die Addierräder in die Nullstellung bewegt, so werden diiese so
weit zurückge#lreht, bis der "Zahn -,ro gegen den Sperrarm 915 trifft. Befinden
sich die Addierräder in der Nullstellung, so steht der Zahn 320 waagerecht.
Kurz bevor dies eintritt, trifft der Zahn 3.20 gegen die Abschrägung des -zugehörigen
Sperrarmes g i 5 und -zwingt ihn hierdurch zu einer kleinen Schwenkung, die in noch
zu erörternder Weise zum Aufhalten der Zahnstangen i i 5 benutzt wird.
-
Die Sperrung der Zahnstangen i 15 und die Einstellung der zugehörigen
Antriebsorgane wird durch Erregung der Magnete 84 (Abb. i 1, 18) und die hierdurch
bewirkte Sperrung der Einstellvorrichtungen erreicht. Die Zahnstangen dürfen jedoch
nur in der Nullstellung gesperrt werden: in allen anderen Lagen müssen sie frei
einstellbar sein. Ihre Sperrung inuß daher zwischen der iun,1 o-Stell-ung erfolgen.
Der längere "Zahn Sao kann dabei entweder zu Beginn einer .%cldition 'auf r stehen,
cr:ler aber er kann sich in einer der neun anderen Stellungen befinden.
-
Wie schon erwähnt, sind die Kontakte 700 (Abb. 11, 12, 13), von denen
für jede Zahnstange einer vorgesehen ist, auf einem Rahmen 698 angeordnet, der bei
jeder Registrierung zu einem bestimmten Zeitpunkt eine
Auf- und
Abwärtsbewegung ausführt. Diese Kontakte werden durch Drehung von Armen 937 (Abb.
13) geschlossen, die ihrerseits durch die Sperrarme 915 ausgeschwungen werden.
-
Bei Kupplung der Addierräder 27 mit den Zahnstangen i 15 (Abb. 23,
12) wird das zu benutzende Addierwerk mit der zur Zehneriibertragung dienenden Ergänzungsverzahnung
302 in Eingriff gebracht. Die erste Bewegung der Einstellsegmente dient dazu,
die Einzelzahnstangen 118 an die Ergänzungsverzahnungen heranzuführen. Hierbei werden
die Addierräder nicht verstellt. Bei der nächsten Verstellung der Einstellorgane
um eine weitere Einheit werden auch die Zahnstangen 118 und damit die Addierräder
um eine Einheit weitergeschaltet. Stand eines der Addierräder auf i, so ist es erforderlich,
daß die zugehörige Zahnstange und das Einstellorgan an dem Ende dieser ihnen erteilten
Bewegung gesperrt und somit die Addierräder auf Null gestellt werden. Da die Einstellorgane
durch die Magnete 84 gesperrt werden und die Magnete wiederum unter dem Einfluß
der Kontakte 700 stehen, so müssen die Magnete hierbei so schnell wie möglich
erregt werden. Andererseits darf aber der Strom auch nicht geschlossen werden, bevor
die Arl"dierräder die Stellung i erreicht haben, sondern gerade in diesem Augenblick
oder kurz. darauf. Der Stromschluß erfolgt durch -die Arme 937 (Abb. 13), die drei
verschiedene Lagen einnehmen können. Ihre Ruhestellung veranschaulichen die Abb.
ii, 12, 13. Stehen aber die Addierräder auf i, so wird der Sperrarm 915 des betreffenden
Addierrades gesperrt, sobald er mit dein verlängerten Zahn 320 in Berührung
kommt. Hierdurch wird auch der von dein Sperrarm gesteuerte Arm 937 (Abb. 13) angehalten,
bevor er die Erhöhung 938 des den Kontaktschluß bewirkenden Armes 707 freigegeben
hat. Steht schließlich eines der Addierräder in einer der anderen neun Stellungen,
so schwingt der Sperrarmgi5 -weiter aus, da sich alsdann der Zahn 320 nicht
in seiner Bahn befindet. Hierbei gibt der Arm 937 die Erhöhung 938 des Armes 707
frei und gestattet somit dessen Aufwärtsbewegung, sobald die Kontakte
700 angehoben werden. Es wird also nur dann, wenn ein Addierrad beim Beginn
einer Registrierung auf i stand, der Arm 937 den Arm 707 in der Lage sperren (Abb.
13), daß sofort nach Anheben der Kontakte Stromschluß eintritt. In allen anderen
Fällen gibt der Arm 937 den Arm 07 frei, so daß dieser gemeinsam mit den Kontakten
angehoben werden kann, ohne deren Schluß herbeizuführen. In diesem Fall erfolgt
der Schluß der Kontakte 7- ) <ladurch, daß der Sperrarm 9r5 und der Arm 937 durch
den Zahn 32o verstellt werden, wobei sich der Zeitpunkt dieses Stromschlusses nach
dem jeweiligen Stande des zugehörigen Addierrades richtet.
-
Auf der den Zahnstangen i 15 (Abb. 13) gegenüberliegenden Seite der
Platten 135 ist je ,ein Schieber 9r9 auf Rollen 92o verschiebbar gelagert. Die Bewegung
des Schiebers 9i9 wird durch Stifte 921 der Platten 135
beiderseitig begrenzt.
Die Schieber sind oben und unten mit Stiften 922 versehen, gegen die sich gewöhnlich
die Enden der Arme 9i8 legen. Ober- und unterhalb eines jeden Scliiebei-s 9i9 ist
je eine Stange 923 verschiebbar, die mittels Schlitze 924 auf Führungszapfen 925
gleitet und durch eine Feder 926 dauernd nach rechts (Abb. 13) gezogen wird, während
andere Federn 927 die Arme 9i8 gegen die Stifte 922 pressen.
-
Die Verstellung der Schieber 9i9 erfolgt durch je einen doppelarmigen
Hebel 928, der auf einer der Wellen iSo drehbar ist und mit seinem gabelförmigen
oberen Ende über einen Zapfen 929 des Schiebers 9i9 greift. Die Hebel 928 werden
durch Hebel 930 der Welle 6..1.1 gesteuert, die ihrerseits durch den Arm
687 (Abb. 39) mittels der Schubstange 685 von der Kurvenscheibe 682 aus angetrieben
wird. Das Zahnrad 682 wird, wie erwähnt, durch die von Hand verstellbare Welle 6oo
unter Vermittlung der Zahnräder 652, 646 (Abb. 12, 3o) eingestellt.
-
Die Stangen 923 (Abb. 13) sind mit Zapfen 931 versehen, gegen die
sich die Arme 9i8 der Nullsperrvorrichtung legen, die durch Zapfen 932 der Schieber
9i9 in bestimmten Fällen verstellt werden. Bei jeder Registrierung «-erden die Schieber
9i9 einmal vor und zurück bewegt. Bei der Verschiebung nach rechts (Abb. 13) geben
die Zapfen 922 die Arme 9i8 frei, worauf diese unter dem Einfl-uß der Federn 927s0
weit ausschwingen, bis die Sperrarme gegen die Ad,dierräder treffen. Steht ein Addierrad
auf i, so gestaltet sich die Schwenkung des zugehörigen Armes 9i8 ein wenig kleiner
als bei den anderen Armen, ohne daß jedoch hierdurch die Verschiebung des Schiebers
9i9 beeinflußt würde. Vielmehr werden diejenigen Arme 9i8, die aus irgendeinem Grunde
nicht ganz ausgeschwungen wurden, von den Zapfen 932 «-eiter mitgenommen.
-
Hierauf führen die Schieber eine geringe Rückwärtsbewegung aus, wodurch
die Stifte 922 wieder mit den Armen 9i8 in Fühlung gebracht werden, soweit diese
voll ausgescli«-ungen wurden.
-
Diejenigen Sperrorgane 9i5 jedoch, die sich gegen den Zalin 32o der
Addierräder legen, ;l. h. finit einem in der Stellung i hefindlichen
Addier
rad zusammenwirken, werden nicht durch den Schieber gehalten. sondern bleiben in
Berührung mit dem Zahn 320.
-
Die Stangen 923 werden durch die Federn 926 nicht in jedem Falle in
ihre rechte Grundlage bewegt. Wird nämlich das eine oder andere Sperrorgan 9i5 durch
Addierräder aufgehalten, die sich in der Stellung i befinden, so wird auch der Vorschub
der Stange 923 vorzeitig unterbrochen. Der Hebel 937
gibt somit die Erhöhung
938 des auf die Kontaktfedern 700 wirkenden Armes 707
nicht frei. Wird
keiner der Sperrarme 9i5 (Abb. 25) durch die Addierräder vorzeitig gesperrt, so
führen diese Arme sämtlich ihre volle Bewegung aus, wobei der Hebel 937 (Abb. 13)
so weit ausschwingt, daß er die Erhöhung 938 des Armes 707 freigibt.
-
Befindet sich ein Addierrad in der Stellung i, so wird, wie erwähnt,
durch Hub der Kontakte 7oo sofort Stromschluß herbeigeführt und damit der zugehörige
Magnet 84 erregt, so daß die Getriebeteile nach erfolgter Verstellung um eine Einheit
gesperrt werden. Hierdurch werden auch die Zahnstange i i 5 sowie die Registrierorgane
in der Stellung i gesperrt. Befinden sich jedoch die A1dierrä:der nicht in der Stellung
i, so wer:len die Zahnstangen «-eiterbewegt; sobal,] diese sich der Stellung i nähern,
wir,] der Sperrarm rückwärts bewegt und hierdurch der Arm 937 auf die Erhöhung 938
gedrückt, was einen sofortigen Stromschluß durch den Arrn 700 zur Folge hat.
-
Sollen die Addierräder auf o eingestellt werden, so führen sie eine
volle Umdrehung aus, d. h. sie gehen von i in die Nullstellung. Sobald dies geschehen,
werden die Kontakte 7oo abwärts und hierauf die Schieber 9i9 in ihre Ruhestellung
zurückbewegt.
-
Acht der Sperrarme 9i8, d. h. je vier der oberen und <ler unteren
Reihe, sind gleichartig ausgeführt (Abb.13). Die zwei weiteren Arme weisen dagegen
eine abweichende Form auf. Der eine, obere Arm 933 ist Einger ausgebildet und an
seinem unteren Ende mit einer Nase 934 versehen. Der andere, untere Arm 935 ist
gleichfalls länger als die Arme 9i8, trägt jedoch an seinem oberen Ende einen Zapfen
936, der mit der Nase 934 des Armes 933 zusammenwirkt. Der untere .Arm dient zum
Antriebe des Armes 937, der, wie erwähnt, mit dem Hebel 707 zusammenarbeitet.
Jede der Stangen 923 ist mit einem Zapfen 939 versehen, gegen den sich die
Arme 933 bzw. 935 legen. Wird eines der oberen Addierwerke, z. B. das erste von
rechts (Abb. 13-), auf Null gestellt, so wird der Sperrarm 9i5 in dem Augenblick
verschwenkt, wo der Zahn 32o des Addier rades gegen ihn anschlägt. Durch den sich
gegen den Zapfen 93 i der Stange 923 legenden Arm 9i8 wird hierbei die Stange 923
nach links verschoben und durch den Zapfen 939 auch des Arm 933 in gleicher Richtung
mitgenommen. Der Arm 935 schwingt folglich in Gegenzeigerrichtung aus, wobei durch
den Arm 937 der Arm 7o7 nach unten gedrückt wird.
-
Wird das von rechts vierte obere Addierxverk auf Null gestellt, so
wird die Bewegung des Arrnes 933 unmittelbar, d. h. unter Ausschaltung der Stange
923, auf die Arme 935, 937 übertragen. Wird das vierte Addierwerk der unteren Reihe
auf \u11 gestellt, so wirkt dasselbe ohne weiteres auf den Arm 937 ein. Befinden
sich sämtliche Addierwerke in der Nullstellung, so werden die Schieber gig wieder
nach links in ihre Ruhestellung zurückgeschoben und hierbei durch sie auch die Sperrarme
9i5 und die unter Federdruck stehenden Stangen 923 in die Ausgangslage zurückbewegt.
-
Die Schalter für die Auswahl der Addier werke.
-
Diese Schalter treten nur beim Ziehen einer Endsumme in Tätigkeit,
weshalb ihr Schluß von der zur Umstellung der Maschine von Addition auf Endsumme
erforderlichen Drehung der Welle 6oo (Abb. 16) abhängig ist. Diese Drehung erfolgt
durch die Zahnräder 661, 662, 663, 66d., wobei die Sperrscheibe 665 und der Zapfen
666 des Zahnrades 664 die wechselweise Schaltung bzw. Sperrung des die Schalter
beeinflussenden Schaltsternes 667 bewirken. Es sind fünf dieser Schalter vorgesehen,
die in zwei Gruppen zu dritt und zu zweit angeordnet sind. Die drei Schalter 947,
948 (Abb. 68a, 30) und 949 (Abb.68c, 30) dienen zur Auswahl der Addierwerke, und
zwar wird durch die Schalter 947, 9-l8 die Ad,]ierwerkreihe und durch den Schalter
949 das aus dieser Reihe in Frage kommende Addierwerk bestimmt. Der Schalter 947
verbindet die Addierwerkreihen mit der positiven, der Schalter 948 sie mit der negativen
Strohseite. An und für sich genügt hierzu ein einziger Schalter, doch würde alsdann
die erforderliche gleichzeitige Bewegung der Teile nur schwer zu erreichen sein.
Durch die zweite, aus den Schaltern 95o (Abb. 68i, 30), 951 (Abb.68a, 3o) bestehende
Schaltung wird die Einstellung der die Nummern .der ausgewählten Addierwerke registrierenden
Lochstempel und Druckräder geregelt, und zwar bewirkt der Schalter 95o hierbei die
Einstellung der die Addierwerkreihen bezeichnenden Registrierorgane, während der
Schalter 951 zur Registrierung des ausgewählten Addierwerkes dieser Reihe dient.
Die
mechanische Verbindung dieser Schalter ist in Abb. 30 dargestellt. Die zur Auswahl
der Addierwerkreihen dienenden Schalter 947, 948 und der Schalter 95o werden gleichzeitig
eingestellt, ebenso auch die Schalter 949 und 95I, diese jedoch unabhängig von clen
-Schaltern 947, 948, 950.
-
Die Schalter 947, 948 und 95o bestehen aus einem Ringkontakt 954 (Abb.
33, 68a, i), der durch einen Ansatz 955 an die zugehörige Leitung angeschlossen
ist, sowie einer Anzahl Kontaktplatten 956, die sowohl gegenüber dem Ringkontakt
954 wie auch untereinander isoliert sind. Mit den festen Kontakten 95-l, 956 wirkt
je ein Schleifkontakt 957 zusammen, der auf einer gemeinsamen Welle 965 befestigt
ist und mit dem einen Arm auf dem Ringkontakt 954, mit dem anderen dagegen über
die ringförmig angeordneten Kontaktplatten 956 gleitet.
-
Die Zahl der Kontaktplatten 956 stimmt mit der Anzahl der Addierwerkreihen
überein; nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zehn Addierwerkreihen und
daher auch zehn Kontakte 956 vorgesehen.
-
Der Schalter 949, der zur Auswahl des jeweils benötigten Addierwerkes
aus der durch die Schalter 947, 948 bestimmten Addierwerkreihe dient, sowie der
zur Registrierung der Nummer dieses Addierwerkes dienende Schalter 951 sind gemäß
Abb. 68c bzw. 68a mit zwanzig bzw. zweiundzwanzig im Kranze angeordneten Kontakten
958, 959 (Abb. 13,
35) versehen, von denen die kurzen Kontakte 958 mit den
längeren Kontakten 959 unter gegenseitiger Isolierung abwechseln. Auf der Welle
96r ist für beide Schalter 949, 951 je ein gabelförmiger Schleifkontakt 96o befestigt,
der immer einen langen und einen kurzen Kontakt miteinander verbindet.
-
Bei jeder Registrierung wird der Schaltstern 667 (Abb. 16, 3o) durch
den Zapfen 666 um eine Teilung weiterbewegt, während er in der Ruhelage durch die
Scheibe 665 gesperrt wird. Der Schaltstern 667 ist starr auf der die Schleifkontakte
96o tragenden Welle ct0i befestigt untl besitzt i i Zähne, so daß er bei jeder Registrierung
eine Elftelumdrehung ausführt. Zu seiner vollen Umdrehung sind also elf volle Umdrehungen
des Antriebszahnrades 664 erforderlich.
-
Auf der Welle 961 ist ferner eine Sperrscheibe 962 (Abb. 30, 34) sowie
ein Hebelarm 963 befestigt, der mittels eines Zapfens einen auf der Welle 965 befestigten
Schaltstern 964 und damit auch die Schleifkontakte 957 der Schalter 947, 948, 949
antreibt. Der Schaltstern 964 besitzt zehn Schaltzähne, so daß er bei jeder vollen
Umdrehung des Schaltsternes 667 tun eine Zehnteldrehung «-eitergeschaltet wird.
Es sind somit zehn volle Umdrehungen des Hebelarmes 963 erforderlich, damit der
Schaltstern 964 eine volle Umdrehung ausführt.
-
Wird die Maschine auf Null gestellt, so führen die Schalter 949, 95I
elf, die Schalter 947, 9-l8, 95o dagegen nur eine Umdrehung aus.
-
Durch eine auf der Welle 965 (Abb. 16) der Schalter 947, 948, 949
befestigte Hubscheibe 966 (Abb. 16, 68b) wird ein Hebel 967 gesteuert, der einen
Kontakt 968 beeinflußt, während durch eine Hubscheibe 969 (Abb. 16, 68a) der die
Kontakte 949, 951 tragenden Welle 961 ein Hebel 970 gesteuert wird, der einen
Kontakt 971 beeinflußt. Der Kontakt 968 bewirkt die Sperrung der Maschine unmittelbar
nach Beendigung einer Registrierung, indem er den Strom unterbricht, sobald das
letzte Addierwerk auf Null gestellt worden ist. Damit jedoch die Maschine beim nächsten
Maschinengange sofort weiterarbeiten kann, werden die Kontakte zwecks Stromschlusses
sofort wieder geschlossen, bevor noch die Maschine völlig zum Stillstand gekommen
ist. Die den Kontakt 97r steuernde Hubscheibe969 führt zehn Umdrehungen aus, wenn
die Hubscheibe 966 für den Kontakt 968 eine Umdrehung ausführt. Der Kontakt 971
regelt den Stromlauf durch die Schalter 9-1-7, 948, und zwar wird der Strom jedesmal
kurz vor Beendigung einer Umdrehung der Schalter 949, 951 unterbrochen. Der
Stromverlauf Der Ringkontakt 954 (Abb. 68a) des Schalters 947 ist durch die Leitung
535 (Abb. 68a, b, c, f, i), den Kontakt 984 (Abb. 68e) und den Schaltern
G-S mit der positiven Stromseite verbunden, während seine Einzelkontakte o, i, 2,
3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 durch die Leitungen g, h, i, h, 1, 11i, -fr,
o, p (Abb. 68a, d, g, 1i, i, f, c) mit den Schaltern G-o, G-i,
G-2,
G-3, G-4, G-5, G-6, G-7, G-8 und G-9 verbunden sind (Abb. 68c,
f, i).
-
In gleicher Weise ist der Schalter 948 (Abb. 68a) mit der negativen
Stromseite verbunden. Die Einzelkontakte o, i, 2, 3, 4, 5. 6. 7, 8, 9 des Kontaktkranzes
956 sind durch die Leitungen q, r, s, t, u, v, u!,
x, @j, N an die Schalter G-o, G-i, G-2, G-3, G-4, G-5, G-6, G-7,
G-8,
G-9 angeschlossen, während der Ringkontakt 95.I über Punkt 99o durch den Kontakt
97 i, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c) und den Kontakt 982 mit der negativen Stromseite
verbunden ist.
-
Mit den zwanzig Einzelkontakten des Schalters 949 (Abb. 68c) ist eine
Gruppe von Leitungen a, b, c, d, e derart verbunden, daß durch verschiedene
Zusammenstellung von je zwei Kontakten zehn verschiedene Schaltungen inörlich sind.
Die Leitungen a, b, t, d, c können
durch den Hauptschalter
jll-S (Abb. 68e) finit den Leitungen a, b, c, d, e der Schalter G-o, G-i,
(r-2, G-3, G-4, G-5, G-6, G-7, G-8,
G-9 (Abb. 68e, f, i) verbunden
werden.
-
Die vorstehend beschriebene Anordnung ermöglicht es, mittels des Schalters
949 jedes Addierwerk jeder beliebigen Addierwerkreihe auszuwählen. Ist beispielsweise
der Schleifkontakt 96o auf die Kontakte d und a eingestellt, so wird
das A-ddierwerk o ausgewählt. Steht der Kontakt 96o mit den Kontakten c( und b in
Verbindung, so wird das Addierwerk i, ixt der Stellung c .und a das A.didierwerk
2 ausgewählt usf. Durch den Schalter 95o (Abb. 68i) wer=den, wie erwähnt, die Zehner-Registrierorgane
eingestellt und zu diesem Zweck sein Schleifkontakt 957 gemeinsam mit denen der
Schalter 947 und 948 bewegt. Der Schalter 95o ist gleichfalls mit zehn festen Kontakten
o, 1, 2, 3, .4, 5, 6, 7, 8, 9 versehen, die denen der Schalter 947 und 948 entsprechen
und durch Leitungen unmittelbar mit den festen Kontakten r-o, r-i, r-2, r-3,1--4,
r-5,
r-6, r-7, r-8, r-9 (Abb. 68i) des IN'-Schalters (Abb. 5a) verbunden sind.
Der Strom fließt von der positiven Seite durch den Schalter G-S (Abb. 68i), die
Leitung 99d., den Magneten 84 des Y-Schalters, die Leitung 998 (Abb. 68i, f, c),
den Kontakt 983, die Leitungen 999 (Abb. 68c, f, i), den Kontakt i i i, einen der
Kontakte r-o bis r-9, den Schleifkontakt 957 des Kontaktes 95o, den Ringkontakt
954, die Leitung 989 (Abb. 68i, f, c, b, a), den Punkt 99o, den Schalter 948, den
Kontakt 971, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c) und den Kontakt 982 zur negativen
Stromseite.
-
Durch den Schalter 951 (Abb. 68a) werden, wie erwähnt, die Einer-Registrierorgane
eingestellt und zu diesem Zweck sein Schleifkontakt 96o gleichzeitig mit dem Schalter
949 bewegt. Je nachdem, welcher ,der Schalter G-o bis G-9 durch .den Schalter 949
in Tätigkeit gesetzt wird, wird hierbei der 11.1-Schalter (Abb. 68g) entsprechend
eingestellt. Der Schalter 95o ist durch fünf Leitungen a, b, c,
(l,
e mit dein 11.1-Schalter (Abb. 68g) verbunden, dessen Ausbildung die gleiche
ist wie die der anderen Schalter, nur mit dem Unterschied, daß er zu einer anderen
Zeit in Tätigkeit tritt und hierzu von einem Sonderkontakt eingestellt wird. Der
Strom fließt hierbei von der positiven Seite aus durch den Schalter C-S zu dem festen
Kontakte i io des Schalters hl, sodann durch einen seiner Kontakte o bis 9 und eine
seiner Leitungen a, b, c, d, e zu dem gerade ausgewählten Kontakt, weiter
durch den Schleifkontakt 96o (Abb. 68c), einen der Kontakte r-o bis r-i der 11/1-Bank
zum Kontakt i i i und schließlich durch den Magneten 8.4 zur negativen Stromseite.
-
Der Kontakt a des ersten Kontaktpaares des Schalters 951 (Abb. 68a)
ist mit der Leitung a nicht unmittelbar, sondern durch einen besonderen Kontakt
981 (Abb. 68c, 16) verbunden, dessen Einstellung von der Welle 6oo geregelt wird.
Der Schleifkontakt 96o schließt dieses Kontaktpaar, sobald er sich in der Ruhestellung
befindet. Durch den Schalter 951 soll eine Erregung des zu dem J,1-Schalter gehörigen
Magneten während der Addition verhindert werden, da andernfalls der Magnet 84 mit
Strom versehen und damit der 31-Schalter in der Nullstellung gesperrt werden würde.
-
Die Nullstellung der Addierwerke zwecks Abnahme einer Endsumme erfolgt
der Reihe nach, bei ;dein auf der o-Welle 28 angeordneten Addierwerke oo beginnend.
Hierzu ist es erforderlich, daß sämtliche Magnete 84 rnit Ausnahme desjenigen, durch
welchen der o-Schalter (Abb. 68i) beeinflußt wird, stromlos sind, und daß der Schleifkontakt
dieses Schalters ,auf die o-Kontakte eingestellt wird.
-
Zu dieser Zeit sind die Schalter 9d-7, 948 so eingestellt, daß der
Stromkreis zwischen den Ringkontakten 954 und den o-Kontakten geschlossen ist, während
der Schalter 949 (Abb. 68c) für die Einer den Strom für das o-Addierwerk, 1.h. zwischen
den Kontakten d und a, schließt. Der Schleifkontakt des N-Schalters wird an dem
o-Kontakt gesperrt, so daß die Zehner-Lochstempel und Zehner-Typenräder auf o eingestellt
werden.
-
Der Strom fließt hierbei von der positiven Seite durch den Schalter
G-S (Abb. 68i), die Leitung 535, den Kontakt 984 (Abb. 68c), den Kontaktring 954
(Abb. 68a) des Schalters 947, den Schleifkontakt 957, den o-Kontakt und die Leitung
g (Abb. 68a, d, g, h, i, f, c) zum Punkt 530 ides Schalters G-o, weiter durch
die Kontaktplatte iio, den Schleifkontakt ioi, dien Kontakt 1-o und die zu dem Kontakt
776 des Hauptschalters M-S (Abb. 68e) führende Leitung a. Der Strom benutzt jedoch
nicht diesen Kontakt, sondern fließt durch die Leitung a unmittelbar zu dem Kontakt
a des Schalters 949 der o-Gruppe, weiter durch den Schleifkontakt 96o zum
Kontakt d und durch die zu der Kontaktplatte 779 (Abb. 68e) des Hauptschalters 111-S
führende Leitung d. Der Strom fließt aber nicht durch diesen Hauptschalter,
sondern durch die Leitung d weiter zu dem Kontakt r-o des Schalters G-o (Abb.68c),
dann durch den Schleifkontakt 102, die Kontaktplatte i i i, den Magneten 84 und
die Leitung q (Abb. 68c, f, i, h, g, d, a) zu dem Kontakt o des Schalters 94.8,
um durch den Schleifkontakt 957, den Ringkontakt 954, den Kontakt 971, die Leitung
988 und den Kontakt 982 (Abb. 68c) zur negativen Stromseite zu fließen.
-
Da sämtliche Antriebsorgane gleichzeitig bewegt werden, so wird, sobald
die Schleif-
| kontakt-e cles Schalters G-o die Kontakte i-o, |
| )'-o erreichen, durch den Magneten e.4 Str(a.i- |
| schluß herbeigeführt. Der Magnet wird er- |
| regt und durch das zugehörige Antriebsorgan |
| (las mit den Zahnstangen 115 gekuppelte |
| o- A:1;Iier«"erlc 27 gesperrt, w«.ilii-en,1 die Kon- |
| takte aller anderen Schalter, deren Strom- |
| schlutl durch die anderen Magnete geregelt |
| wird. keinen Stromschluß herbeiführen, so |
| (laß die zugehörigen Antriebsorgane nicht ge- |
| sperrt werden. Sie gehen vielmehr samt ihren |
| Addierwerken wieder in die Ruhelage zurück. |
| Sobald die Addierwerke abwärts bewegt |
| «-erden, treten sie mit den Antriebszahnstan- |
| gen i i 5 in Eingriff. Diejenigen Zahnstangen, |
| welche in nicht auf Null stehende Addierräder |
| eingreifen, werden gesperrt, wenn der verlän- |
| gerte Zahn 320 ( Abb. i i) die Nullsperrvor- |
| richtun- für diese Zahnstangen in Täti-keit |
| s -etzt, ## I - abrend diejenigen Zahnstangen, deren |
| A,llierra_l bereits auf o stellt, diesem eine |
| volle Umdrehung erteilen, wobei in dein |
| au@@eni)lick, Wo es v(@n i auf o übergeht, die |
| Nullsperrvorrichtung betätigt und damit die |
| Zahnstange gesperrt wird. |
| Die Nullsperrvorrichtung bewirkt einen |
| Strornschluß durch die Kontakte 700 (Abb. |
| (-8g, 1i, 1), von denen für jelen Betra-gschalt°i- |
| ein Paar vorgesehen ist. Sobald der Strom- |
| schluß erfolgt ist, fließt der Strom von der |
| positiven Seite durch den Schalter .-1-S, den |
| oberen Kontakt des jeweils benötigten Kon- |
| taktpaares 7 oo, den Punkt 531, den Magneten |
| 8.1 und den Punkt 532 zur negativen Leitung, |
| wo die Magnete erregt und die zugeh(- )rigen |
| Antriel)sorgaiie gesperrt «'erden. |
| Durch die Antriebsvorrichtung werdet. die |
| Zahnsegmente 756 (Abb. 13) und durch diese |
| die den Betrag registrierenden Lochstempel |
| und Typenräder eingestellt, worauf dieser |
| Betrag auf den Streifen gelocht bzw. gedruckt |
| wird. |
| Der Strom für den dl-Schalter, durch den |
| hierbei die Einer-Lochstempel und -Typen- |
| rÜder eingestellt werden, fließt von der posi- |
| tiven. Stromseite aus über den Schalter C-.S |
| (Abh. 68i), den Punkt 530 (Abb. 68g), die |
| Kontaktplatte i io des .I-1-Schalters, den |
| Schleifkontakt roi, Alen Kontakt 1-o, die Lei- |
| tung a. (Abb. (@8g, (l, a, b, c), ;len Schalter 981 |
| und die Leitung a. (Abb.68c, b, a) zum Kon- |
| takta gleich o Ales Schalters g5i (Abb. (i8ai, |
| dann durch den Schleifkontakt 102, die Kon- |
| laktplatte i i i und den Magneten 84 zur nega- |
| tiven Stromseite. |
| )riAntriebsorgan des '-Schalters (Abb. |
| -;a, J(-j) wird gleichzeitig mit den Antriebs- |
| organen für die Addierwerke eingestellt. Es |
| %"ii- I ,sperrt, sob-l l es die o-Stellun;" 1. 1#.. |
| lull ()\h;)iital;t erreicht hat, wihei -hie Loch- |
| steinpel und die Typenräder entsprechend ein- |
| gestellt werden. Der Strom fließt hierbei von |
| der pr,sitiven Seite durch den Schalter G-S, |
| den :x`agneten 84 (Abb. 68i) des '-Schalters, |
| die Leitung 998 (Abb. (i8i, f, c), den (nun |
| #;leschlossenen) Kontakt c)83, die Leitung 99c;, |
| die Kontaktplatte i i r (Abb. 69i), den Schleif- |
| Icc:ntzht io2 und den Kontakt r-o zum 0-Iion- |
| takt (-les Schalters 95o und von dort durch |
| den Schleifkontakt 957, den Kontaktring c)54, |
| die Leitung 989 (Abb. 68i, f, c, b, a), den |
| Kontakt 97i, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c ) |
| und den (nun geschlossenen) Kontakt 982 |
| nach der negativen Stromseite. |
| _laf diese Weise Werden (hie Lochstetllpel |
| und Typenräder so eingestellt, daß sie das |
| -l:alter@ye.rkoo aaf ..lein Streiten re;;istrieren. |
| Es ist zu beachten, daß der Strom, trotz- |
| dem die Leitungen u, h, e, d, e, des Schalters |
| ci-o za den Kontakten 776, ;;;, 778, 779, 780 |
| des Hauptschalters 3I-S führen, bei der Tätig- |
| keit :'es Schalters G-o nichU durch :'lese Kon- |
| takte, sondern unmittelbar zum Schalter 949 |
| (Abb. (-,8c) fließt. Bei allen anderen Schaltern |
| fließt der Strom je nach den Leitungswegen |
| durch die Kontakte 776. 777, 778, 779, 78' |
| und erst von da zu den Leitungen a, h, c, d, e, |
| die zti dem Schalter 949 führen, d. 1i. die Kon- |
| takte 776, 777, 778, 779, 78o verbinden alle |
| Leitungsgruppen a., b, c, d, e mit den zum |
| Schalter 91.9 führenden Leitungen gleicher |
| Bezeichnung. |
| Soll beispielsweise das Addierwerk48 be- |
| nutzt werden, d. h. das achte Addierwerk der |
| vierten Reihe, so müssen die Schleifkontakte |
| der Schalter 9.17, 9.18 (Abb. 68a) so einge- |
| ,tellt werden, (laß sie die Kontakte 1 mit dien |
| Kciltaktringen 951. verbinden, während durch |
| den Schleifkontakt des Schalters 919 die Kon- |
| takte c und e miteinander verbunden werden. |
| Dies entspricht in dem Schema nach Abb. 3 |
| der Zahl B. Der Strom fließt 'hierbei von der |
| positiven Seite durch den Schalter (:-S', die |
| Leitung 535, den Kontakt 981. (Abb. 68c), die |
| Leitung 535 (Abb. 68c, 1), a), den Kontakt- |
| ring 951. des Schalters 947 , den Schleifkon- |
| takt 957, den Kontakt 4, die Leitung 1; |
| (Abb.68a, (1, g, 1i, i, f), den Ptnili( 530, die |
| Kontaktplatte i io des Schalters G-4, den |
| Kontakt 1-8, die Leitung c (Abb. c,8f, e), die |
| Kcntaktplatte 778 des Hauptschalters lI-S |
| und die Leitung c ( Alib. 68e, f, c) zum Schal- |
| ter c)49, von ('essen Kontakt c aus sndann |
| durch den in der Stellung 8 befindlichen |
| Schleifkontakt 96o durch den Kontakt e die |
| Leitung (# (-Abh. (18c, f, e), d%n Kontakt ;80 |
| des Schalters .lI-S und die Leitung c zum |
| Kolital.-,t r'-8 des Schalters (:-4 (Abb. 68f), |
| weiter durch den Schleifkontakt io2, die Kon- |
| t:.htplatte i i i, den Magneten e-1, die s.eitcln:: i! |
| t _@1-1). 68f, i, h, g, d, a), den Kontakt .1 des |
| Schalters c48, den '-,clileifl:ontal<t 957. den |
I",ingkoritalct 95d., den Kontakt 97r, die Leitung 988 und den
(nun geschlossenen) Kontakt
982 nach der negativen Stromseite.
-
Der durch den J7-Schalter fließende Strom nimmt den gleichen Verlauf.
Dieser Schalter wird gesperrt, sobald seine Schleifkontakte die Kontakte L-8, r-8
erreicht haben und sein Magnet 84. erregt wird. Der Strom für den '-Schalter wird
den vorhin geschilderten Zerlauf nehmen, nur (laß der Stronischluß und die Erregung
des zugehörigen Magneten 84 erfolgen, wenn sein Schleifkontakt den Kontakt l-.4
erreicht.
-
Am Ende der Registrierung, d. 1i. wenn das letzte Ad@rlierwerk benutzt
worden ist, b-fin:let sich dieses und die Zahnstangen 115 noch in der Arbeitsstellung.
Hierauf werden die Addierwerke von den Zahnstangen entkuppelt, so daß diese in die
Ruhestellung zurückbewegt «-erden können. Die Zahnstange der niedrigsten Ordnung
ist allerdings bereits uni eine Einheit verstellt -worden. Bei der Umschaltung der
Maschine von Endsumme auf Adlition werden durch Umstellung der %Velle 6oo (Abb.
47) von Hand die Hubscheiben 710, 711 (Abb. 1.1 bzw. 15) so eingestellt,
daß die Addierwerke mit den Zahnstangen gekuppelt werden. Hierbei würden die Zahnstangen
bei ihrer Rückbewegung den ihrer Einstellung entsprechenden Betrag auf das in Kupplungsstellung
befindliche Addierwerk übertragen, d. h. es fände eine Addition statt. Um dies zu
verhindern, wird der Maschine in der Endstimmenstellung am Ende des Kassenganges
ein Leergang erteilt, wodurch bewirkt wird, daß sämtliche Addierwerke in der Ruhestellung
verbleiben und von den Zahnstangen keine Verstellung erfahren. Da die Maschine insgesamt
ioo Adiierwerke zählt, sind also zu deren Nullstellung ioi Umdrehungen des Getriebes
erforderlich.
-
Die Einstullung der Addierwerke erfolgt durch zwei Schalter, von denen
der eine die Addierwerkreilie und der andere das aus dieser Reihe benötigte Addier
werk auswählt. Bei einer Maschine mit zehn Addierwerkreihen zu j; zehn Adtlierwerken,
-1.1i. finit hundert Addierwerken, muß jeder Schalter zehn verschiedene Einstellagen
ermöglichen.
-
Wie erwähnt, sind zur Nullstellung sämtlicher Addierwerke ioi Umdrehungen
erforderlich. Die beiden Auswählschalter können jedoch nicht durch zoi'Umdrehungen
des Getriebes in die Ruhestellung zurückbewegt werden, erfordern hierzu vielmehr
niin--lestens i io Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß durch die erste zusätzliche
Umdrehung des Getriebes sämtliclie Addierwerke, durch die restlichen neun zusätzlichen
Umdrehungen dagegen der Schalter 951 in die Ruhestellung zurücl:betvegt werden.
Die Loch- und die Druckvorrichtung registrieren hierbei lediglich Nullen.
-
Der Schalter 95i hat in seiner elften Stelltuig ein besonderes Paar
von o-Kontakten für den 31-Schalter. Würde dieser bei den erwähnten Leergängen nicht
von dein Kontakt 95i beeinflußt «-erden, so würde er sich in seine äußerste Stellung;
bewegen und den Hauptschalter 17-S derart umstellen, daß der Strom unterbrochen
würde. Dies wird jedoch in der elften Stellung des Schalters 951 durch deren Kontakte
t1 und a verhindert, indem diese das Antriebsorgan des Schalters in der o-,Stellung,
sperren.
-
In der elften Stellung werden in den Betragsreiben durch die Lochstempel
und Typenräder Nullen auf den Streifen registriert.
-
Der Schalter G-S (Abb. 5a, i9), der den Stromverlauf zu den Auswä
lilschaltern für die Atldierwerkreihen und den N-Schalter regelt, ist an dem Hilfsrahmen
5 befestigt und wird durch einen Kniegiebel 985 verstellt, dessen Rolle 986 in die
Kurvennut einer auf der Welle 14 befestigten Scheibe 987 eingreift. Bei jeder
Umdrehung (ler Welle 14 wird der Schalter G-S einmal geschlossen und wieder geöffnet.
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Der Schalter A-S (Abb. 13, 30, d.0), der die Magnete 84 der Betr agschalter
beeinflußt, ist auf der Grundplatte der :Maschine befestigt und wird durch einen
Hebel 99o gesteuert, der seinerseits durch einen auf der Welle 65o drehbaren Hel)el
99i von einer Kurvenscheibe 99z aus bewegt wird. Auch der Schalter A-S wird bei
jeder L_,mdrehung der Welle io einmal geschlossen und geöffnet.
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Der Schalter C-S (Abb. 30, 41), der die Stromzufuhr für den Magneten
8.4 des lf-Schalters regelt, wird durch einen auf der Welle 65o drehbaren Hebel
993 von einer auf der Welle io befestigten hurvensclieil)e aus so gesteuert, daß
er bei jeder Umdrehung der Welle io einmal geschlossen und geöffnet wird.
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Die Kontadzte 619, 62a, 621, 622 (A1)b. 48, 52, 68c) sowie
536, 546, 981, 982, 983, 98.1 (Abb.42, 49, 5o, 68c) stehen unter dem Einfluß der
von Hand einstellbaren Welle 6oo. Die in einer Ebene liegenden Kontakte 536, 546
werden durch den einen Arm 995, die gleichfalls in einer Ebene liegenden Kontakte
981, 982, 91;3, 98.1 durch den anderen Arm 996 eines auf der Welle 6..j_1 drehbaren
Winkelhebels 995 von einer Kurvenscheibe 997 der Welle 6oo aus derart gesteuert,
daß die Kontakte 536, 5.:j_6 in der Additionsstellung der Uaschine geschlossen und
in ihrer Endsuinmenstelfung geöffnet werden, während die Kontakte 98i, 98a, 983
und 984 in
der Additionsstellung der Maschine geöffnet und in der
Endsummenstellting derselben geschlossen werden.
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TII. Die -Torrichtung zur Vornahmevon Registrierungen mittels der
Endsuminenstreifen Mit der -Maschine können drittens auch Registrierungen von die
F_iidsummen enthaltenden Lochstreifen abgeleitet «,erden. Die Maschine wird zu diesem
Zweck so tnngestellt, als wenn die Betrüge von einem Einzelheträge enthaltenden
normalen Lochstreifen abgenommen werden, nur mit dein Unterschied, daß die Addierwerke
nicht in beliebiger Auswahl, sondern der Reihenfolge nach betätigt «erden. Wie erwähnt,
erhält man eilten Eildsunnnen enthaltenden Streifen da-#lurch, claß ein Addierwerk
nach dein anderen auf \u11 gestellt wird. Zur Aufnahme dieser Beträge (Endsummen)
in die Maschine läßt inan die die Enclstiminen enthaltenden Lochstreifen hintereinander
die Maschine durchlaufen, wodurch die Addierwerke wiederum eines nach dein anderen,
nur in umgekehrter TZeihenfolge in Tätigk,cit treten.
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Hierzu sind nur zwei Kontaktsätze erforderlich, von denen einer der
Sonderkontakte 525 (Abb. (i, 48) die Addieriverkreilien und einer der Kontakte
5o5, z. B. der für den Schalter G-c). die Addierwerke der ausgewählteil Reihenbestimmt.
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Damit durch den einen Kctitakt 505 sämtliche Addierwerkreihen
G-obis G-9 beeinllußt «erden können, ist es erforderlich, daß der Strom jeder der
zehn Reihen zugeführt werden kann. Hierzu ist der Hauptschalter _lI-S so eingerichtet,
daß die zu den Schaltern G-o bis (;-9 führenden Leitungen va durch die. Kontaktplatte
77(> des Hauptschalter: lI-S, die Leitungen h durch die Platte 777, die Leitungen
c durch die Platte 778, die Leitungen d durch die Platte 779 und die Leitungen e
durch die Platte 78o miteinander verblinden «-erden können.
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Es sei darauf hingewiesen, claß die Zelinerl.cchreihe, cl. 1i. die
Reihe, die mit den Kontakten 525 zusammenarbeitet, in dein Einzelregistrierstreifen
ungelecht bleibt. Die Kontakte 525 und jo5 sind stets geschlossen, nur bei Abnahinc
einer Registrierung von dem Lochstreifen findet kein Stromschluß statt, cl. lt.
sie bleiben ohne Einfluh auf den -!-Schalter, weil der Streifen in der zugehörigen
Reihe ungelocht ist. Bei Benutzung eines Eildsunlinenstreifens arbeiten jedoch die
Kontakte finit den in dieser Reihe vorgesehenen L sichern des Streifens zusammen.
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Außer dein 1I-Schalter ist, wie. erwähnt, noch ein besonderer Schalter
812 (Abb. 16) vorgesehen, der ebenso ausgebildet ist wie die anderen Stromschalter.
Mit den Kontakten dieses Schalters arbeiten die an dem Zahnsegment 791 befestigten
Schleifkontakte 101, tot zusammen, die in gleicher Weise wie die Kontakte toi, 102
des zum JH-Schalter gehörigen Segmentes 62 miteinander verbunden sind und den Anschluß
an die positiven Leitungen g, 1a, i, 1;, 1, in, ii, o und p bzw. die negativen
Leitungen q, i-, s, t, fit, v, ze, bewirken. Die Anordnung ist hierbei
so getroffen, daß nur derjenige Magnet 84 erregt werden kann, dessen Leitung durch
den Schalter 812 mit dein Hauptschalter JI-S verbunden ist. Dieser hat hei der Aufnahme
voll Endsummen die gleiche Tätigkeit wie die Schalter 9L7, 948 (Abb. 68a) beim Ziehen
einer Endsumme. Beim Durchla.tifen des Streifens durch die -Maschine werden die
Kontakte 505 abwärts bewegt, die Zahnstangen I15 eingestellt und durch den
Kontakt 525, 5o5 die Addierwerkreih,e bz«-. das aus dieser Reihe benötigte Addierwerk
bestimmt.
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Soll z. B. das Addierwerk 37 in Tätigkeit treten, so werden zunächst
die BetragZahiistangen i 15 entsprechend den Lochungen des Streifens eingestellt,
worauf durch die Kontakte 525, 812 die jeweils benötigte Addierwerkreihe bestimmt
wird. Der Strom fließt hierbei von der positiven Seite durch den Schalter C-S (Abb.
68i), den Punkt 530 (Abb. 68g), die- Kontaktplatte i i o, den Schleifkontakt i o
i , den Kontakt 1-3, die Leitung a. (Abb. 68g, d, a) den Kontakt I der Kontakte
525 (Abb. bfld), die Kontaktplatte 508, den Kontakt 1T, die Leitung h (Abb.
68a, (1 , g), den Kontakt r-3, den Schleifkontakt i o2, den Kontakt
i i i, den Magneten 84 und den Punkt 532 nach der negativen Stromseite. Durch den
Magneten 84 wird das Antrieborgan des dI-Schalters in der drittelt Stellung gesperrt,
was zur Folge hat, (laß auch die Schleifkontakte ioi, 102 der Bank 812 in der Stellung
3 gesperrt werden. Der Strom fließt infolgedessen von der positiven Seite durch
den Schalter G-S (:1hh. 68i), die Leitung 535 Abb. 68i, f, c). den Kontakt 536 (Abb.
68c), die Leitung 537 (A11. 68c, 1), a, d. g), den Kontakt i i i des Schalters 812
(Abb. 68-), den Schleifkontakt 102, den Kontakt r-3, die Leitung j (Abb. 68g, h,
i, f, c), den Punkt 530, den Kontakt 11o des Schalters G-3, den Schleifkontakt
ioi, den Kontakt 1-7, die Leitung h (Abb. 68c, f, e), die Kontaktplatte 777 des
Hauptschalters lI-S, die Leitung h (Alb. 68e, (1), den Kolitakt II des zugehörigen
Kontaktes 505, die Kontaktplatte 5o8, die Leitung e (Abb. 68d, e), die Kontaktplatte
8o des Hauptschalters .lI-S, die Leitung e (All]). 68e, f, c), den Kontakt r-7 des
Schalters G-3, den Schleifkontakt tot, den Kontakt i i i, den -Magneten 84, die
Leitung t
(Abb. 68f, i, 1i, g), den Kontakt L-3 des Schalters 8r2,
den Schleifkontakt ior, den Kontakt r r o, die Leitung 545 - (Abb. 68g, d, a, b)
und den Kontakt 5:1.6 (Abb. 68c) nach der negativen Stromseite. der Magnet 84. wird
dadurch erregt und die Schleifkontakte angehalten, sobald sie die Kontakte l-7,
r-7 miteinander verbinden. Es wird also das Addier werk N r. 7 der dritten Addierwerkreihe,
d. h. das Addierwerk 37, gekuppelt.
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Ebenso werden die anderen Addierwerke in Tätigkeit gesetzt.
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IV. Die Herstellung eines die Gesamtsummen enthaltenden Lochstreifens
Die Maschine ermöglicht es viertens, mit Hilfe von Endsummenstreifen einen die Gesamtsummen
enthaltenden Lochstreifen herzustellen, und zwar geschieht dies in genau gleicher
Weise wie die Herstellung eines Enc1-uinmenstreifens, so daß sich eine nähere Darstellung
erübrigt. Sonderschalter Die Maschine ist mit verschiedenen Schaltern, Magneten
und Stromleitungen versehen, durch welche die Maschine nach der Beendigung von Registrierungen
wieder in Gang gesetzt bzw. nach Beendigung der Registrierung oder bei einer Betriebstörung,
z. B. bei Bruch eines Kontrollstreifens, gesperrt werden kann.
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Die Maschine wird durch den Elektromotor r 5 (Abb. 51) angetrieben,
während der Strom für die verschiedenen Magnete von dein Generator G (Abb. 68g)
abgegeben wird. Die Nfaschine wird durch Drücken einer Anlaßtaste iooo (Abb.5-2)
in Gang gesetzt. Der Strornschluß für den Motor 111 des Generators wird durch
den Kontakt ioor (Abb.68g) mittels eines Handhebels ioo2 bewirkt, der in der Arbeitslage
durch den Magneten 1003
gesperrt wird.
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Die Stromzufuhr für den Antriebmotor 15 wird von dem Kontakt ioo.I
(Abb.52, 53, 68b) geregelt, der durch Drücken der Taste iooo geschlossen wird. Diese
ist auf einem Schaft 1005 befestigt, der sich mittels eines Schlitzes ioo6
auf einen Zapfen ioo7 führt und am unteren Ende an dem auf der Welle 516 befestigten
Hebel 565 angelenkt ist. Auf der Welle 516 ist ferner ein Hebel ioog (Abb. 6, 52)
mit einem seitlichen, beiderseitig vorspringenden Zapfen ioio befestigt. Eine Feder
ioi i sucht die Taste iooo dauernd in ihre Ruhelage zurückzuführen. Der Schluß des
Kontaktes ioo4 erfolgt durch einen auf der Welle 1013 gelagerten Hebel 10r-2,
der sich gewöhnlich mit einem Ansatz roi4 gegen das kurze Ende des Zapfens ioio
legt, so daß er erst nach Freigabe durch den Zapfen ioio bewegt «-eulen kann. Der
Hebel rote, der einen Ausschnitt io i 5 und einen hakenf<irmigen Ansatz roi6
für den Kontakt 1004 besitzt, wird durch eine Feder 1017 nach oben gezogen.
Diese Feder beeinflußt gleichzeitig auch den an dem Hebel 1012 gelagerten lßebel
633, der die Motorkupplung (Abb. 53) überwacht und zwecks Freigabe der Kupplung;
beim Antrieb der Maschine angehoben wird. Ein Hebel ioi8 (Abb. 4.7, 4.e, 53),
der an seinem rechtwinklig abgebogenen Ende roig (Abb.48) mit einer Isolierung ro2o
versehen ist, dient dazu, den beweglichen Teil des Kontaktes iood. zwecks Stromschlusses
gegen den festen Kontaktteil zu pressen und besitzt zu diesem Zweck einen Zapfen
io2r (Abb. 52), über den das Hakenförmige, abgeschrägte Ende roi6 des Hebels
ior2 greift. Wird dieser gehoben, so erfolgt Stromschluß.
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Auf der Welle 1013 ist neben dem Hebel 10r2 ein Winkelhebel
1022 (Abb.65, 68b) drehbar. dessen Rolle in die Kurvennut 1o23 einer an dem Rade
22 befestigten Scheibe io2.T eingreift. Das andere Ende des Hebels ist mit einem
Schlitz 1o25 versehen, der zu bestimmten Zeiten mit dem Ausschnitt ioi5 des Hebels
1012 (Abb.52) in Deckung gebracht wird. Beide wirken in diesem Falle mit einem Zapfen
1o:6 zusammen, der alsdann die Hebel ioi2, 1o22 gegeneinander sperrt. Der Zapfen
1o26 ist jedoch seitlich verschiebbar, so daß er die Hebel gegebenenfalls wieder
voneinander entkuppeln kann. Der Zapfen 1o26 ist hierzu durch einen Lenker mit einem
Hebel 1027 (Abb. 53) verbunden, der um den Zapfen 1o28 drehbar und mit dem Anker
io2g eines Magneten 1030 fest verbunden ist. Eine Feder 1031 sucht den Hebel
1027 dauernd von dein Magneten 1030 abzuziehen und den Zapfen 1o26 in den Ausschnitt
ioi5 zu drücken, uni so die Hebel 1012, 1022 7u kuppeln, Die Anlaßtaste rooo wird
für gewöhnlich durch einen Haken 1034 gesperrt (Abb. ;=. (,8b), der um einen Zapfen
1035 drehbar und am oberen Ende mit einem Anker 1036 versehen ist, der mit einem
Magneten 1037 zusammenwirkt. Eine Feder 1038 sucht den Haken 1034
dauernd so einzustellen, daß sich sein unteres Ende in der Bahn des Zapfens ioio
befindet. Solange die Teile in dieser Stellung verbleiben, kann die Taste rooo nicht
niedergedrückt werden. Wird jedoch der Magnet 1037 erregt, so wird der Anker
1036 angezogen und dadurch der Haken 1034 so weit ausgeschwungen, daß er
den Zapfen ioro freigibt und die Taste iooo nunmehr gedrückt werden kann.
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Ein zweiter Haken 1041 (Abb.53), der gleichfalls mit dem Zapfen roro
zusammenwirkt und ein Niederdrücken der Taste iooo
verhindert,
ist um den Zapfen 1042 drehbar. Auch dieser Haken ist an seinem oberen Ende mit
einem Anker 1043 versehen, der von einem Magneten 1044 beeinflußt wird. Eine Feder
10d.5 sucht den Haken 1041 dauernd aus der Bahn des Zapfens ioio zu ziehen.
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Durch einen Kontakt 10,47 (Abb. 52) wird die Freigabe des Maschinengetriebes
so lange verhindert, bis sämtliche Teile sich in der richtigen Lage befinden. Der
Kontakt 1047 wird durch einen Ankerhebel 1o48 gesteuert, der unter dein Einfluß
eines Magneten 10d.9 steht. Ein zweiter Kontakt io5o (Abb. 22), der durch einen
Hebel 1o51 gesteuert wird, dient dazu, die Maschine nach Beendigung einer Registrierung
zu sperren.
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Ein weiterer Sonderkontakt i052 (Abb. 53, 68b) wird durch einen Zapfen
1053 des auf der Welle 516 drehbaren Hebels 557 gesteuert, indem dieser Hebel
durch den Arm 558 der Welle 418 ausgeschwungen wird. Da auf der Welle 418, auch
der Sperrhebel 417 (Abb. 47) für den Streifenwagen befestigt ist, so erhellt, daß
der Kontakt 1052 geschlossen ist, wenn der Hebel 417 den Wagen 40i sperrt,
während bei ungesperrtem Wagen der Kontakt unterbrochen ist.
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Ein Kontakt 1o54 (Abb.52), der durch einen Arm 1055 der Welle 516
gesteuert wird und in den Stromkreis des Magneten 1030 eingeschaltet ist, steht
derart unter dem Einfluß der Taste iooo, daß, wenn diese niedergedrückt wird, die
Welle 516 und damit der Arm 1055 ausgeschwungen und der Kontakt 1054 geschlossen
wird. Durch Rückkehr der Taste iooo in ihre Ruhelage wird der Kontakt wieder geöffnet.
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Durch den Generator G (Abb. 68g) wird auch der Magnet 1003, der den
Kontakt für den Motor des Generators überwacht, mit Strom versehen. Der Hebel ioo2
wird hierzu von Hand niedergedrückt und so der Kontakt iooi für den Motor des Generators
geschlossen, worauf der Hebel ioo2 durch den Magneten 1003, der durch den Strom
des Generators erregt wird, in niedergedrückter Stellung gehalten wird. Der Stromkreis
des Motors 11T wird deshalb erst dann geschlossen, wenn der Magnet 1003 erregt ist,
d. h. es muß zunächst eine Anzahl von bestimmten, mit dem Magneten 1053 in Reihe
geschalteten Kontakten geschlossen werden, bevor der ,Magnet ioos Strom erhält.
V. Die Wirkungsweise der Maschine Zwei Benutzungsarten der Maschine sind möglich.
Bei der einen werden Einzelbeträge oder Endsummen der Lochstreifen auf die Maschine
übertragen (Abschnitte I. 111 ), während bei der anderen die von der Maschine
aufgenommenen Endsummen oder Gesamtsummen wieder auf einen Lochstreifen übertragen
werden (Abschnitte II und IV).
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Wird im ersten Falle die Maschine als Additionsmaschine benutzt, so
sind die Kontakte 622, 1o47 (Abb.68c) und io5o (Abb. 22 ) mit dem Magneten 1003
in Reihe gegeschaltet. Der Kontakt 622 (Abb. 53) wird hierbei durch die von Hand
bewegte Welle 60o derart beeinflußt, daß er, wenn diese Welle sich in Additionsstellung
befindet, geschlossen ist, während er bei Endsummenstellung dieser Welle geöffnet
ist. Der den Kontakt i o47 (Abb. 54, 68c) steuernde Magnet i049 wird durch die Kontakte
568 und 569 (Abb.68b) beeinflußt. Wird versucht, vor Einführung eines Kontrollstreifens
die Maschine in Gang zu setzen, so sind die Kontakte 568 und 569 geschlossen. Sobald
also der Generator Strom abgibt, tritt der Magnet 1o49 in Tätigkeit, wobei der Strom
hierbei von der positiven Seite durch diesen Magneten über die Kontakte 568, 569
nach der negativen Seite fließt. Hierbei wird durch den Magneten 1o49 der Strom
unterbrochen, indem der Kontakt 1047 geöffnet wird. Der Hebel ioo2 (Abb.68g) wird
somit wieder freigegeben und der Kontakt iooi für den Motor des Generators geöffnet.
Die Stromunterbrechung zeigt also an, daß kein Kontrollstreifen in die Maschine
eingesetzt worden ist. Der gleiche Fall tritt ein, sobald der Kontrollstreifen in
der Maschine reißt, da alsdann durch den hierbei erfolgenden Stromschluß die Kontakte
568, 569 geschlossen, der Magnet 1049 erregt und der Antriebmotor des Generators
angehalten wird. Der dritte Kontakt io5o (Abb.22, 68b) wird derart durch die zugehörige
Antriebzahnstange 115, 120 (Abb. 23) beeinflußt, daß er geöffnet wird, sobald
diese Zahnstange gegen den Hebel io5i anschlägt, was nur geschieht, wenn die Zahnstange
in ihre Endstellung gelangt. Dies tritt ein, sobald die Kontakte 568, 569 am Ende
eines Kontrollstreifens auf dessen undurchlochten Teil gelangen, wodurch der Stromkreis
unterbrochen wird und sämtliche Zahnstangen ihre äußerste Stellung einnehmen.
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Die Einschalttaste iooo (Abb. 52) wird, wie erwähnt, gewöhnlich durch
den Haken 1034 gesperrt, der seinerseits durch einen vom Generator G gespeisten
Magneten 1037 beeinflußt wird. Der Magnet 1037 ist mit verschiedenen
anderen Kontrollorganen in Reihe geschaltet, die sämtlich erst geschlossen werden
müssen, bevor der Magnet 1037 erregt werden kann. Zu diesen Kontrollorganen
gehören die Kontakte 621 (Abb.68c), 1o52 (Abb. 68b) und die Sonderkontakte 526,
548. Von diesen steht der Kontakt 621 mittels des
Hebels 615 (Abb.
53) unter dem Einfluß der von Hand bewegten Welle 60o, bei deren Additionsstellung
der Kontakt geschlossen ist, während er in ihrer Endsummenstellung geöffnet ist.
Der Kontakt io5z wird, wie schon gesagt, geschlossen, sobald der den Kontrollstreifen
tragende Wagen 40i bis 41o in der Arbeitslage gesperrt wird, während bei nicht richtig
eingeschobenem `Vagen der Kontakt geöffnet bleibt. Die Kontakte 526, 548 (Abb.68b)
werden durch die Sonderlochreihe des Kontrollstreifens beeinflußt.
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Der Strom für den Anlassermagneten 1037
fließt, wie erläutert,
von der positiven Seite durch den Kontakt 1o52, den Magneten 1037 und die Kontakte
621, 526, 548 nach der negativen Seite. Sobald einer dieser Kontakte geöffnet ist,
wird dem Magneten 1037 kein Strom zugeführt, so daß der Haken 1034 in seiner Lage
verbleibt und somit die Taste iooo sperrt. Der Antrieb der Maschine ist also nur
möglich, wenn der Kontakt 621 geschlossen, der Wagen richtig eingeschoben und der
Streifen derart eingesetzt ist, daß die Kontakte 526, 548 geschlossen sind. Erst
dann erhält der Magnet 1037 Strom, so daß der Haken 1034 abwärts bewegt wird
und die Taste iooo niedergedrückt werden kann. Selbst in diesem Falle erfolgt jedoch
der Antrieb nicht eher, bevor nicht der Magnet 1030 (Abb. 53, 68b) erregt
wird, der den Kupplungszapfen 1o26 für die Hebel ioi2, i022 beeinflußt.
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In die Leitung des Magneten 1030 ist ein Kontakt io5q. (Abb. 52, 68b)
eingebaut, der durch einen von der Taste i ooo bewegten Arm 1o55 geschlossen bzw.
geöffnet wird. Wird die Taste niedergedrückt, so wird der Kontakt 1054 geschlossen.
Der Strom fließt alsdann von der positiven Seite durch den Magneten 1030 und die
Kontakte 1o54 (Abb. 68b), 1o47 (Abh.68c), io5o (Abb.68b), 622 (Abb.68e) nach der
negativen Seite. Wird der Magnet 1030 (Abb. 53) erregt, so zieht er den Anker 1029
an und bewegt hierdurch den Zapfen 1026 wieder aus dem Ausschnitt ioi5 des Hebels
ioi2, der somit durch die Feder 1017 nach oben ausgeschwungen wird und dadurch
den Kontakt 1004, d. h. den Stromkreis des Antriebmotors 15, schließt.
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Gelangt im weiteren Verlaufe des Maschinenganges einer der Kontakte
beim Aufaddieren auf eine un.durchlochte Stelle des Streifens, so werden die zugehörigen
Zahnstangen frei und nehmen ihre äußerste Stellung ein. Die Einerzahnstange schwingt
hierbei den Arm 1051 (Abb. 22) aus und öffnet somit den Kontakt 105o, so daß der
Strom für den Motor des Generators unterbrochen und, der Magnet 1030 stromlos wird,
d. h. die 1laschine wird gesperrt. Reißt der Kontrollstreifen, so gelangen die Kontakte
568, 569 (Abb. 68b) miteinander in Berührung, wodurch der Strom für den Motor des
Generators unterbrochen und die Maschine zum Stillstand gebracht wird. Gleichzeitig
sperrt der Zapfen 1026 unter dem Einfluß des Magneten 103o die Hebel 1012,
1O22, so daß auch auf diese Weise die Maschine stillgesetzt wird.
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Wird die Maschine als Addiermaschine benutzt, so werden bei Drehung
der Welle 60o (Abb. 48, 53) die Kontakte 621, 622 geöffnet und die Kontakte 61g,
62o geschlossen. Nach Beendigung der Addition wird die Maschine zum Stillstand gebracht,
indem der Kontakt 968 (Abb. 68b) durch die Kurvenscheibe 966 geöffnet und der Strom
unterbrochen wird. Der Strom, dessen Schluß die Freigabe der Taste iooo bewirkt,
fließt von der positiven Seite durch den Kontakt 1o52 (Abb.68b), den Magneten 1037
und den nun geschlossenen Kontakt 62o (Abb. 68c) nach der negativen Seite. Hierbei
wird der Magnet 1030 erregt und damit der Kupplungszapfen 1o26 so weit zurückgezogen,
daß der Hebel 1012 aufwärts bewegt und so der Stromkreis für den Antriebinotor 15
geschlossen werden kann.
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Durch eine besondere Vorrichtung wird die Freigabe der Maschine als
Addiermaschine verhindert, solange nicht ein Streifen in sie eingesetzt ist. Diese
Vorrichtung besteht aus dem Arm io4i (Abb.53), der durch den Magneten 10,44 gesteuert
wird. Der Strom für diesen Magneten fließt von der positiven Seite durch den Kontakt
i052 (Abb.68b), den Magneten 1o44 und die Kontakte 619 (Abb.68c), 526 (Abb.68b),
548 nach der negativen Seite. Wird der Magnet 1044 erregt, so wird der Halten 1041
in die Bahn des Zapfens ioio bewegt und dadurch die Taste iooo gesperrt. Ist jedoch
ein Streifen in die Maschine eingeführt, so werden die Kontakte 526, 548 durch ihn
getrennt und damit der Strom unterbrochen, so daß der Magnet 1o44 stromlos wird
und die Taste iooo niedergedrückt werden kann.
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Sollen die Registrierungen eines Einzelbeträge oder Summen enthaltenden
Kontrollstreifens in die Maschine übertragen werden, so muß der Maschinenbenutzer
den eingeführten Streifen so weit vorziehen, bis der linke Kontakt 526 den Kontakt
548 berührt und Stromschluß herbeiführt. Die Wagensperrvorrichtungen werden sodann
in die richtige Lage gebracht und hierdurch der Kontakt 1o52 geschlossen. Wird nun
der Hebel ioo2 (Abb.68g) niedergedrückt und der Kontakt looz des Motorstrompreises
geschlossen, so fließt der Strom durch den Magneten 1003 und die Kontakte 1054 (Abb.68b),
1o47
(Abb. 68c), io5o (Abb. 68b) und 6-2.2 (Abb. 68c). wobei der
Magnet 1003 erregt bleibt. Gleichzeitig fließt der Strom von der positiven Seite
durch den Kontakt 1o52 (Abb. 68b), den -Magneten 1037 und die Kontakte 621
(Abb. 68c) sowie 526, 54$ (Abb.68b) nach der negativen Seite, wodurch der Magnet
1037
erregt und die Taste iooo freigegeben wird.
-
Wird nunmehr die Taste iooo niedergedrückt und damit der Kontakt i054
(Abb. 68b) geschlossen, so fließt der Strom von der positiven Seite durch den Magneten
1030 und die Kontakte i054, 1047, io5o und 622 nach der negativen Seite.
Hierdurch wird der Magnet 1030 erregt und damit der Kupplungszapfen 10e6 aus dem
Ausschnitt 1015 (Abb. 53) zurückgezogen. Der Arm 1012 kann also nach oben ausschwingen
und damit den Kontakt 1004 für den Antriebmotor 15 schließen, so (laß dieser in
Tätigkeit tritt. Ist kein Streifen in die -Maschine eingeführt, so stehen die Kontakte
568, 569 in Fühlung, was zur Folge hat. daß der Magnet i049 erregt und der
Kontakt 1047 geöttnet wird, d. h. der Strom wird unterbrochen.
-
Ist zwar ein Streifen in die Maschine eingeführt, jedoch nicht in
seine richtige Lage gebracht worden, so daß die Kontakte 526 und 548 sich nicht
berühren, so kann dem Magneten 103; kein Strom zugeführt und die Taste iooo nicht
gedrückt werden.
-
Sollte versucht «-erden, die Maschine in Gang zu setzen, ohne daß
der den Streifen tragende Wagen 40i bis 4i0 sich an seinem richtigen Platze befindet,
so bleibt der Kontakt 1052 geöffnet, was zur Folge hat, daß dem Magneten 103; kein
Strom zugeführt wird und die Taste iooo gesperrt bleibt.
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Beim Drücken der Tasten iooo (Abb. 52, (>8b) wirkt der Zapfen 566
gegen den Hebel 553 und hebt die Kontakte 526 von dem Kontakt 5.I8 ab, so daß der
Strom für den Magneten 1037 unterbrochen wird. Der Sperrhaken 1034 «wird hierdurch
zwar in seine Sperrlage zurückbewegt, doch hindert dieser Umstand keineswegs ein
Niederdrücken der Taste iooo, da in diesem Augenblick der Zapfen ioio sich gerade
unterhalb des Hakens befindet. Haben die letzten Registrierungen des Streifens die
Kontakte durchlaufen, so kommen diese bei weiterer Bewegung des Streifens auf undurchlochte
Streifenflächen zu liegen und führen daher auch bei Abwärtsbewegung des beweglichen
Kontaktteiles keinen Stromschluß herbei. Sämtliche Zahnstangen 115 nehmen ihre äußerste
Grenzlage ein, wobei eine von ihnen, z. B. die Einer-Zahnstange, den Hebel i o5
i (Abb. 22, 68b) umstellt und hierdurch die Öffnung des Kontaktes io5o bewirkt.
Diese Stromunterbrechung hat zur Folge, daß der Magnet 1003
(Abb. 68g)
und damit der Motor des Generators stromlos wird. Gleichzeitig wird auch der Magnet
1030 (Abb. 68b) stromlos, so daß der Zapfen 1026 (Abb. 53) in seine Ruhelage
zurückkehrt und die Hebel 10i2, 1o22 sperrt. Bei der hierzu erforderlichen Senkung
des Hebels 1012 wird der Kontakt 1004 unterbrochen und hierdurch die Maschine stillgesetzt.
-
Soll die Maschine zur Herstellung eines die Zwischen- oder Endsummen
enthaltenden Kontrollstreifens benutzt «werden, so wird sie in genau gleicher Weise
in Gang gesetzt. Ist jedoch der Streifen fertiggestellt, so wird nicht der Kontakt
io5o, sondern der Kontakt c)68 (Abb.68b) geöffnet, wodurch die Magnete 1003 und
1030 gleichfalls stromlos werden und der Antriebmotor 15 sowie der Motor des Generators
zum Stillstand gelangen.