DE524257C - Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren Addierwerken - Google Patents

Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren Addierwerken

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DE524257C
DE524257C DEN20383D DEN0020383D DE524257C DE 524257 C DE524257 C DE 524257C DE N20383 D DEN20383 D DE N20383D DE N0020383 D DEN0020383 D DE N0020383D DE 524257 C DE524257 C DE 524257C
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Description

  • Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren Addierwerken Die Erfindung betrifft eine Registriermaschine mit Druck- und Lochwerk und mehreren Addierwerken. die unter Vermittlung elektrischer Kontakte durch einen in die Maschine eingeführten Beleg ausgewählt «-erden und bei ihrer Nullstellung die aufgesummten Beträge durch Lochung auf einen anderen Beleg übertragen.
  • Bei bekannten Maschinen dieser Art gelangen beide Belege gleichzeitig zur Verwendung, so daß für jeden von ihnen eine besondere Transportvorrichtung sowie die zugehörigen elektrischen Schaltvorrichtungen vorgesehen sein müssen, was die Einrichtung und Wirkungsweise dieser Maschinen sehr ums iinullicl -i grstaltet.
  • Demgegenüber besteht die Erfin -lang darin, daß die Übertragung der durch Lochung eines Postenstreifens vorgenommenen Registrierungen auf die Addierwerke durch dieselben elektrisch gesteuerten, den Arbeitshub der Antriebsorgane der Addierwerke entsprechend den Lochungen des Postenstreifens begrenzenden Schaltvorrichtungen erfolgt, die nach entsprechender Umstellung der -Maschine auch die Endstunnien von den auf Null gestellten :@cl lierw-erken durch Druck und Lochting auf den Summenstreifen übertragen.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Maschine dar, und zwar zeigen Abb, i einen Teil des zur Benutzung der Maschine erforderlichen Einzelstreifens, Abb. 2 einen Teil des Lochstreifens für Endsummen. Abb.3 däs Schema, nach welchem die Zahlen o bis 9 durch Lochung auf dem Streifen registriert werden, Abb.4 eine schematische Darstellung des Leitungsnetzes der Kontakte, durch welche die auf <lern durchlochten Streifen registrierten Beträge auf die Maschine übertragen «-erden. Abb. 5a und 5b die :Maschine in Oberansicht. Abb.6 die Loch- und Druckvorrichtung in Oberansicht, Abb. 7 bis io verschiedene Einzelheiten der Loch- und Druckvorrichtung, Abb. i i einen Schnitt nach Linie i i-i i der Abb.5a, Abb.12 einen Schnitt nach Linie 12-12 der Abb.5b. Abb.13 einen Schnitt nach Linie 13-i3 der Abb. 5b, Abb. 1.1 einen Schnitt nach Linie 14-1.f der Abb. 5a, Abb. i 5 einen Schnitt nach Linie 15-15 der Abb. 5a, Abb. 16 einen Schnitt nach Linie 16-16 der Abb. 5b, Abb. 17 einen Schnitt nach Linie 1;-1; der Abb. 1.4, Abb. iä die Vorrichtung zur Einstellung der Addierwerkwellen, Abb.19 den Hauptkontakt in Seitenansicht, Abb.2o einen Schnitt nach Linie 20-2o der Abb. 5a und 5b, Abb. 21 die Antriebsvorrichtung für die .Addierwelleil und Zahnstangen, Abb. 22 eines der Antriebssegmente, Abb.23 und 2.4 eine Zahnstange in Seiten- und Oberansicht. Abb.25 die Zehnerübertragungsvorrichtung. Abb. 26 bis 29 verschiedene Einzelheiten des Getriebes, Abb.3o die Antriebsorgane der Maschine in Seitenansicht, Abb.31 bis ,4C weitere Einzelheiten des Getriebes, Abb. 47 und 48 eine Seiten- und eine Oberansicht der Vorrichtung zur Lochung eines Streifens, Abb. .49 und 50 weitere Einzelheiten, Abb. 51 einen Schnitt nach Linie P-5i der Abb. 47, Abb. 52 das Getriebe im Schnitt nach Linie j-2-52 der Abb. 6, Abb. 53 einen Schnitt nach Linie 53-53 der Abb. 6, Abb. 54. bis 56 weitere Einzelheiten, Abb. 57 den den Kontroll-oder Lochstreifen tragenden Wagen in Rückansicht, Abb.58 einen Schnitt nach Linie 58-58 der Abb. 57, Abb. 59 einen Schnitt nach Linie 59-;9 der Abb. 57, Abb. 6o bis 66 weitere Einzelheiten des Getriebes und Abb. 68a bis 68i eine schematische Darstellung des Stromverlaufes sowie der Anordnung der Magnete und Kontakte. Allgemeines Die einzelnen Addierwerke, deren Zahl sich ganz nach den Aufgaben der Maschine richtet, sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in zehn Gruppen eingeteilt, aus denen dann das fortzuschaltende Addierwerk ausgewählt wird. Die Auswahl erfolgt durch Kontakte, die auf dem Lochstreifen aufliegen und an den gelochten Stellen einen Stromschluß herbeiführen. Die Lochung des Streifens erfolgt nach dein aus Abb. 3 ersichtlichen Schema, nach welchem in jeweils vier Zeilen mit nur einem oder zwei Löchern zehn verschiedene Werte angegeben werden können. Die Lochstreifen Der in Abb. i veranschaulichte Kontrolllochstieifen ist sowohl in seiner linken wie auch in seiner rechten Hälfte mit je zehn Lochreihen versehen. Zwischen diesen Lochreihen iist ein Streifen in Breite von zwei weiteren Lochreihen vorgesehen, von denen jedoch nur die linke Reihe zur Anbringung von Lochungen bestimmt ist.
  • Die rechten Lochreihen dienen zur Bestimmung des Addierwerkes. Da, wie schon erwähnt, bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zehn verschiedene Gruppen von (je io) Addierwerken vorhanden sind, sind dementsprechend auch zehn Lochreihen vorgesehen, deren Anzahl selbstverständlich je nach der Anzahl der vorhandenen Addierwerke verringert oder vergrößert werden kann.
  • Die linken Lochreihen entsprechen dem registrierten Betrag oder der Anzahl der verkauften Waren und dienen zum Einstellen der Addierräder. Da jedes Addierwerk mit zehn Addierrädern versehen ist, sind dementsprechend auch zehn Lochreiben vorgesehen, deren Anzahl jedoch gleichfalls entsprechend dein jeweiligen Zweck verkleinert oder vergrößert werden kann.
  • Die Einrichtung ist so getroffen, daß mehrere Addierwerke gleichzeitig arbeiten können, allerdings von jeder Gruppe stets nur ein Addierwerk. Bei dein vorliegenden Ausführungsbeispiel kann somit ein zu registrierender Betrag gleichzeitig auf zehn verschiedene Addierwerke übertragen werden, die entsprechend der Warenart, der Art des Verkaufs, den Kassierern, Verkäufern usw. eingeteilt sind.
  • Auf der linken Seite des Streifens geben die ersten drei senkrechten Reihen von links die Anzahl der verkauften Waren, die Reihen vier bis acht die Markbeträge und die Reihen neun und zehn die Pfennigbeträge an. Auf der rechten Seite geben die ersten sechs Reihenvon rechts die Warenart an, die jeweils von einem der Addierwerke oo bis 59 registriert wird. Die siebente Lochreihe entspricht den Addierwerken 6o bis 69, die für die Kassierer bestimmt sind. Die den Addierwerken 7o bis 79 entsprechende achte Lochreihe registriert die Art des Verkaufes, wie Barverkauf, Kreditverkauf u. dgl., während die beiden linken Lochreihen der rechten Streifenseite den Addierwerken 8o bis 99 entsprechen und den bei dem betreffenden Verkauf tätig gewesenen Verkäufer angeben.
  • Jede Registrierung erfolgt entsprechend dem Schema nach Abb.3 auf einem vier waagerechten Zeilen umfassenden Raum des Lochstreifens.
  • In der nennten und zehnten Reihe von rechts der rechten Streifenhälfte sind hier und da Buchstaben (-g-i, 13-r iisw.) auf den Streifen aufgedruckt, die zur leichteren Ermittlung des Verkäufers dienen, aber nicht unbedingt erforderlich sing. Ebenso siwl in der siebenten und achten Reihe Zeichen oder Buchstaben (C-4, Stern) aufgedruckt, die zur leichteren Ermittlung cles Kassierers und der Verkaufsart bestimmt sind.
  • Der Aufdruck der Buchstaben und Zeichen erfolgt allerdings aus technischen Gründen nicht unmittelbar hinter der zugehörigen Registrierung, sondern zwei Registriertingerr später, so daß beispielsweise die zu der ersten Registrierung gehörigen Buchstaben wler Zeichen erst hinter der rlrittcn Registrierung; .des Streifens erscheinen.
  • Zum besseren Verständnis der vorstehenden Erklärungen sei nachstehend zunächst die erste (oberste) Registrierung (Abb. i) näher beschrieben.
  • In der ersten senkrechten Lochreihe von links befindet sich je ein Loch in der ersten und vierten Zeile: diese Registrierung entspricht nach dem in Abb.3 gegebenen Schema einer o. Dasselbe ist in der zweiten senkrechten Lochreibe der Fall. Die so registrierten beiden lullen werden jedoch auf dem Streifen nicht nochmals durch Druck registriert. In der dritten senkrechten Reihe ist ein Loch in die dritte Zeile gestanzt, zwecks Registrierung einer 8, die auch auf den Kontrollstreifen gedruckt wird und angibt, daß acht Stück einer Ware verkauft @iörden sind. In der vierten und fünften senkrechten Reihe ist j e eine Lochung in der ersten und vierten Zeile vorgenommen worden. Diese beiden Lochungen entsprechen wie;leruin je einer o, die jedoch gleichfalls nicht abgedruckt wird. In der sechsten, siebenten und achten Reihe ist gleichfalls je eine Null registriert worden, . die auch auf dem Streifen zum Abdruck gelangt. In der neunten Reihe befindet sich ein Loch in der ersten und dritten Horizontalreihe; diese Lochung stellt die Registrierung einer 2 dar, die gleichfalls abgedruckt wird, ebenso wie die in der zehnten senkrechten Reihe des Streifens durch Lochung der dritten und vierten Zeile registrierte 5.
  • In der rechten Streifenhälfte, durch deren Lochungen das zu benutzende Addierwerk bestimmt wird. befindet sich in der ersten senkrechten Reihe von links, deren Durchlochungen die Addierwerke 9o bis 99 beeinflussen, kein Loch, da der Verkäufer, der diesen Verkauf bewirkt hat, eine niedrigere Nummer besitzt. In der zweiten Reihe ist eine Lochung in der zweiten und vierten Zeile vorgenommen worden. Diese Lochung entspricht einer i, d. h. es ist das Addierwerk i der Gruppe 8 zu benutzen, das dem Verkäufer 81 entspricht. Zur leichteren Unterscheidung «-erden, wie erwähnt, vorteilhaft Buchstaben verwendet. So ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel für die Verkäufer 8o bis 89 der Buchstabe A und für die Verkäufer 9o bis 99 der Buchstabe B gewählt worden. Die Verkäufer 8o bis 89 haben somit die Bezeichnung A-o, A-i, A-2 usf. bis A-9, die Verkäufer 9o bis 99 die Bezeichnung B-o, B-i, B-2 usf. bis B-9. In der dritten senkrechten Reihe ist in der ersten und vierten Zeile je ein Loch vorgesehen, welche Lochung- der Zahl o entspricht, d. h. es ist das Addierwerk o der Gruppe 7, d. h. (las Adrlierwerk7o, zu benutzen. Außerdem ist (s. drei Registrierungen weiter unten) ein Stern auf den Lochstreifen gedruckt worden, zum Zeichen, daß es sich bei dein betreffenden Verkauf um einen Barverkauf handelte. Kreditverkäufe, Zahlungen bei Anlieferung der Ware u. dgl. werden durch andere Zeichen und Lochungen registriert, die dem jeweiligen Zweck entsprechend gewählt werden können. 1n .der vierten Reihe ist ein Loch in die zweite und dritte Zeile gestanzt und hierdurch eine .I registriert «-erden; es ist also entsprechend der Nummer des Kassierers (las Addierwerk 64 zu benutzen. Zur leichteren Unterscheidung des Kassierers ist auch hier ein Buchstabe (C) verwendet worden, und zwar führt der Kassierer die Bezeichnung C-d., die auch auf den Lochstreifen gedruckt wurde. Die fünfte bis neunte Reihe ist ohne Lochung geblieben. Erst in der zehnten Reihe befindet sich in der zweiten und vierten Zeile wieder je ein Loch, entsprechend einer i, zum Zeichen, daß die verkaufte Ware zur Klasse i gehört. Die ganze Registrierung ergibt somit, daß acht Stückeiner Ware zu 0,25 Mk. durch den Verkäufer A-i (81) verkauft worden sind. Es handelt sich um einen Barverkauf, der von dem Kassierer C--. (6d.) eingenommen worden ist. Die verkaufte Ware gehört zur Klasse i der verschiedenen Warengattungen.
  • Die -zweite Registrierung zeigt an, daß zwei Stück einer Ware für 10,30 11k. durch den Verkäufer B-6 (96) verkauft worden sind. Es handelt sich um einen genehmigten Kreditverkauf (S. O. A. - sale an approval), der von dem Kassierer C-.4 (64) überwacht worden ist. Die verkaufte Ware gehört zu der Klasse .42.
  • Der Lochstreifen für End- und Gesamtsummen ist in Abb, 2 veranschaulicht. Die zehn linken Lochreihen entsprechen den Lochreihen der Lochstreifen für die Registrierung von Einzelbeträgen. Während jedoch bei diesen jede aus den vier zusaininengehörigen waagerechten Lochreihen gebildete Lochgruppe die Registrierung eines Einzelverkaufes darstellt, gibt bei dem Lochstreifen für die End- und Gesamtsummen jede Lochgruppe den Stand eines Addierwerkes der Hauptmaschine an. Hieraus ergibt sich, daß der Lochstreifen für die End-oder Gesamts-,immen stets nur so viel Registrierungen enthält, als die Maschine Addierwerke besitzt.
  • Auf der rechten Seite sind außer der Kontrollochung noch zwei Reihen vorgesehen, von denen die eine die Gruppe und die andere die Nummer des Addierwerkes der Gruppe registriert. d. h. diese beiden Lochreihen geben an, zu welchem Addierwerk die nebenstehende End- oder Gesamtsumme gehört. Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das erste Addierwerk und die erste Gruppe mit o bezeichnet sind. können auf diese Weise die hundert verschiedenen Addierwerke der Maschine von oo bis 99 registriert werden.
  • Der registrierte Betrag sowie die Zahl des benutzten Addierwerkes wird außer durch Lochung auch noch durch Druck auf dein Lochstreifen registriert. Der Aufdruck erfolgt jedoch eine Registrierung zuvor. Für das Wesen der Erfindung ist es selbstverständlich ganz nebensächlich, ob der Aufdruck vor oder nach der zugehörigen Lochung erfolgt. Die erste Registrierung des Endsiimmetilochstreifens nach Abb. 2 ergibt, daß fünfzehn Stück einer Ware zum Preise von 57,10 Mk. verkauft worden sind. Diese Endstimme ist von dem Addierwerk o abgenommen worden. Der nächste Betrag stammt von dem Addierwerk i, der übernächste von Addierwerk 2 usf. bis zu dem Addierwerk 99.
  • Die beiden senkrechten Lochreiben am weitesten rechts (Abb.2) stellen die Zehner bzw. Einer der Zahl des benutzten Addierwerkes dar. In der Zehner- und in der Einerreihe der ersten Registrierung befindet sich eine o, zum Zeichen, daß das Addierwerk oo benutzt worden ist. In der zweiten Registrierung ist in der Zehnerreihe eine o und in der Einerreihe eine i registriert, d. h. es ist aas Addierwerk i benutzt «-orden, usf. bis zum Addierwerk 99.
  • Die Vorrichtung zur Aufnahme der auf dein Lochstreifen registrierten Einzelbeträge Zuerst sei die Vorrichtung beschrieben, die dazu dient, die von den Vebenmaschinen hergestellten Lochstreifen für die Einzelbeträge auf die Addierwerke der Hauptmaschine zu übertragen. Die Vorrichtungen, die zur Herstellung des die End- bzw. Gesamtsummen enthaltenden Lochstreifens in der Hauptniaschine bestimmt sind, werden sodann später beschrieben werden.
  • Auf der Grundplatte i (Abb. i i) ist der aus den Seitenwänden 2, 3 (Abb. 5a, b) und der Vorderwand ,4 bestehende Rahmen befestigt. Außerdem stützt die Grundplatte noch Hilfsrahmen 5, 6 und ; (Abb. 5a, b, 6, ..17), die zur Lagerung verschiedener Getriebeteile dienen. Die Druckvorrichtung ist durch ein Gehäuse 8 (Abb. 51, 52) abgedeckt. Einige Getriebeteile sind an Zwischenrahmen 9 (Abb. 5 a, b. 12) angeordnet, die von Stangen 300 getragen werden. Die in den Rahmen 2, 3 und 6 gelagerte Hauptwelle io (Abb. 11, 30) überträgt ihre Drehbewegung durch ein Zahnrad ii (Abb. ig) auf die Räder 12, 13 einer Welle 1d.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt durch einen Elektromotor 15 (Abb..I7, 51) mittels einer Schnecke 16, die in das Schneckenrad 17 einer Welle 18 (Abb.52, 53) eingreift. Auf der Welle 18 ist die Trommel ig einer Klemmkupplung befestigt, deren innerer Teil 2o durch Vermittlung von Rollen 21 in bekannter Weise mit der Trommel ig gekuppelt werden kann und die Drehbewegung der Welle 18 durch Räder 22, 23, 25 auf ein Rad 26 überträgt, das starr auf der Hauptwelle io befestigt ist. Durch diese und das obeiierwähnte Zahnradvorgelege i i, 12, 13 treibt der j-Llektromotor 15 gleichzeitig die Welle 14. an. Die Addier werke Da die Maschine nach vorliegendem Ausführungsbeispiel mit hundert Addierwerken versehen ist, sind diese aus Zweckmäßigkeitsgründen beispielsweise in zehn Reihen von je zehn Gruppen eingeteilt. Für sämtliche Addierwerke einer Reihe ist hierbei nur ein Antriebsorgan für jede Zahlenstelle (Einer, Zehner usw.) erforderlich. Die einzelnen Addierrä der 27 (Abb. 5a, b, 13) eines Addierwerkes sind jedoch nicht etwa nebeneinanderliegend zu einer Gruppe vereinigt,sondern einzeln auf die zehn verschiedenen Gruppen einer Addierwerkreihe verteilt, und zwar derart, daß die Addierräder einer Gruppe immer nur eine bestimmte Einheit, z. B. Einer, Zehner, Hunderter usw., registrieren. Das erste Addierrad 27 der ersten Gruppe stellt somit das Einerrad des ersten Addierwerkes, das zweite Addierrad das Einerrad des zweiten Addierwerkes dar usf. Die Registrierung einer Zahl erfolgt hierbei in der Weise, daß beispielsweise das Einerantriebsglied das erste Addierrad der ersten Gruppe, das Zehnerantriebsglied das erste Addierra@d der zweiten Gruppe antreibt usf. Jede Addierwerkreihe ist auf einer Achse 28 (Abb. 5a, 12, 14) gelagert, so daß also zehn dieser Achsen vorhanden sind, die in zwei gegeneinander versetzten waagerechten Reihen von je fünf Achsen angeordnet sind. DieAuswählvorrichtung fürdie Ad.dierwerke Die Auswahl der jeweils benötigten Addierwerke erfolgt durch seitliche Verschiebung ihrer Achsen 28. Diese ragen sämtlich mit ihren Enden durch kurze senkrechte Schlitze der Rahmenseiten-,vände 2 und 3 (Abb. 17, 18, ig) hindurch und sind an einem Ende mit je einer Zahnstange 29 versehen. Diese wird dadurch geführt, daß in ihrem Schlitz 3o eine Rolle 31 eingreift, während das verlängerte Ende der Zahnstange zwischen zwei Rollen 32 gleitet. Die Zahnstangen 29 sind mit den zugew@r igen Achsen 28 .durch je einen senkrechten Zapfen 33 verbunden, der in ein entsprechendes Auge 3:1 der Achse eingreift. Jedes Auge 34. ist mit einem Zahn 35 versehen, der in eine gezahnte, ortsfeste Platte 36 eingreift. Die Führung der Zahnstangen 2g durch die Rollen 31, 32 ist so eingerichtet, daß eine Auf- und Abwärtsbewegung der Zahnstangen nicht möglich ist. Dafür sind aber die Zapfen 33 so lang bemessen, daß sie eine Verschiebung der Augen 34 und damit auch der Achsen 28 in senkrechter Richtung gestatten.
  • Die Vorrichtungen zur seitlichen Verschiebung der Zahnstangen 29 und damit der Achseis 28 sind für beideät-re dieser Achsen im wesentlichen gleich (Abb. 2o, z8), nur mit dem Unterschied, daß die oberen Zahnstangen von rechts nach links (Abb. 17) und die unteren von links nach rechts (Abb. IS) verstellt werden. Die Führungsrollen 31, 32 für jede Zahnstange 29 sind an einem Rahmen 37 ( Abb. 5a, 17y befestigt, der von Bolzen 38, 40 4, 46 getragen und durch eingelegte Rohrstücke 39, 4.1, .13. 45, .I7 in richtiger Entfernung von den Nachbarrahmen 37 gehalten wird. Die Enden der Bolzen sind in den Rahinenteilen .4, 5 gelagert.
  • Zur seitlichen Einstellung der Achsen 28 werden Ouerwellen .I8, 49. 50 (Abb. 17, 18, 21), die gleichfalls in den Rahmenteilen d., 5 lagern, durch die Weile 14 (Abb. 5 a, 21) um einen bestimmten Betrag vor- und zurückbewegt. Zu diesem Zweck ist die `Felle .IS mit einuni Arm 52 (Abb. 21) versehen, dessen Rolle 53 in eine Kurvennut 5 4 der auf der Welle 1.1 befestigten Kurvenscheibe 31 eingreift. Ebenso ist die Welle .I9 mit einem Arm 55 versehen, dessen Rolle 56 in einer Kurvennut 57 der genannten Scheibe gleitet, w iilirend die Welle 5o einen Arm 58 trägt. dessen Rolle 59 in eine Kurvennut 6o der Kurvenscheibe 51 eingreift.
  • Auf der Welle .48 ist für jede der zehn Ad-(lierwerkachsen 28 ein Mitnehmersegnient 61 befestigt, neben dem ein Einstellglied 62 frei drehbar auf der Welle .I8 gelagert ist. jedes Einstellglied 62 trägt ein Zahnsegment 63, das ;In dem einen Ende mittels eines Führungsschlitzes 6:4 auf einem Zapfen 65 des Einstellgliedes 62 verschiebbar ist, während das andere Ende durch einen Kniehebel 67 mit einer Kupplungsklinke 66 (Abb. 2o) bekannter Art verbunden ist. Der Hebel 67 ist bei 68 an dein Zahnsegment 63, bei 69 an der Klinke 66 und bei 7o an dem Einstellglied 62 befestigt. Das andere Ende der Klinke 66 wird von einem Winkelarm 71 getragen, der bei ; 2 mit der Klinke i)6 und bei 73 mit dein Einstellglied 62 drehbar verbunden ist. Eine an dem Winkelarm 71 angreifende Feder 74 hat rlas Bestreben, die Klinke 66 dauernd auswärts zu verschieben. Das äußere Ende der Klinke (>6 ist zu einer Nase 7 5 verlängert, die zwecks Kupplung des Mitnehiners 61 mit dem Einstellgliede 62 über das Ende 76 eines Kurvenstückes 77 (Abb. 18, 2o) greift, das einen Teil des Mitnehmersegmentes 61 bildet. Sind die beiden Segmente t)i, 62 nicht miteinander gekuppelt, so gleitet die Nase 7 5 auf der Innenseite des hur@@#nstückes 77 entlang (vgl. auch Abb. 44).
  • Jedes Einstellglied 62 trägt einen Zapfen 9. der in der Bahn eines Ansatzes 8o des zugehörigen Mitnehmersegnientes 61 liegt, so daß bei Rückbewegung der llitnehiner in ihre Ruhelage auch die Einstellglieder 62 wieder in .rlie Ausgangsstellung -zurückgeführt werden. Die Einstellglieder 62 werden in der jeweiligen Einstellage durch einen Arm 81 (Abb. 2o) gesperrt gehalten, dessen Zapfen 82 hierzu in die Verzahnung des Zahnsegmentes 63 eingreift. Der Arm 81 steht unter dem Einfluß eines Elektromagneten 9.4, mit dessen schwingbarem Anker 83 er starr verbunden ist, und zwar wird der Zeitpunkt, zu welchem der Magnet in Tätigkeit tritt, von dem Lochstreifen geregelt.
  • An jedem Rahmen 37 (Abb. 2o) ist ein Anschlag 99 starr befestigt, der in der Bahn des Zahnsegmentes 63 liegt und den Zweck hat, das Segment zu sperren, wenn dies nicht vorher durch den von dem Magneten 8.1 beeinflußten Sperrarm 81 erfolgt ist.
  • Die Zahn.seginente 63 sind mit so viel Zähnen versehen, als Addierwerke vorhanden sind. Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel jede Achse 28 zehn Addierwerke trägt und somit in zehn verschiedene Lagen einstellbar sein muß, ist jedes Zahnsegment 63 mit zehn Sperrzähnen versehen.
  • Vor dem Ingangsetzen der Maschine befindet sich die Einstellvorrichtung in der Lage nach Abb. 12, 13, d. h. die Klinke 66 greift über das Ende 76 des Kurvenstückes 77. Wird nun das Mitnehinerseginent 61 durch die Welle #:18 ausgeschwungen, so wird folglich auch das Einstellglied 62 und damit das Zahnsegment 63 sowie die Sperrklinke 66 mitgenommen. Sobald der Magnet 84 erregt wird, greift der Zapfen 82 des Armes 81 in das Zahnsegment 63 ein und hält es fest. Bei weiterem Ausschwingen des Mitnehmers 61 gibt die Klinke 66 den Ansatz 76 frei und gelangt mittels eines seitlichen Ansatzes der Nase 75 (Abb. 22) in Eingriff mit der Verzahnung 78 einer feststehenden Platte. Hierdurch wird das Einstellglied 62, 63 von dem Mitnehmer 61 entkuppelt, so daß dieser unabhängig von jenem seine volle Schwingbe--wegung ausführen kann. Ist der zugehörige Magnet 84 nicht erregt worden, so trifft das Zahnsegment 63 am Ende seiner Schwingbewegung gegen den Anschlag 99, wodurch die Teile gleichfalls wieder außer Eingriff gebracht werden. Sobald dies geschehen, wird die Klinke 66 in Eingriff mit der Zahnung 78 gebracht, während die '.Nase 75 sich gegen die Innenwandung des Kurvenstückes 77 legt. Hierdurch wird die Rückkehr der Klinke 66 in die Kupplungslage so lange verhindert, bis das zugehörige Mitnehmersegment 61 wieder so weit zurückgegangen ist, .daß .die Nase 75 sich von neuem über das Ende 76 des Kurvenstückes 77 legen kann. Unter dem Einfluß der Feder 74 wird sodann die Klinke 66 wieder auswärts bewegt. Antrieb der Einstellv orrichtung Für jede Addierwerkachse 28 ist ein Mitnehmersegment 6i und ein Einstellglied 62 vorgesehen, das die ihm erteilte Bewegung in noch zu erläuternder Weise auf die Zahnstange 29 der zugehörigen Achse überträgt. Die Zahnstangen 29, durch welche der obere Satz der Achsen 28 verstellt wird (Abb. 17), sind an der Unterseite, die Zahnstangen des unteren Achsensatzes (Abb. iR) an der Oberseite gezähnt. Der Antrieb der Zahnstangen 29 erfolgt durch Zahnsegmente 85, die frei drehbar auf einer Welle 86 gelagert sind. Die Einstellung der Segmente 85 erfolgt durch Vermittlung je einer Einstellschwinge 8; bekannter Art, deren eines Ende bei 88 an einem Arme des Segmentes 85 angelenkt ist, während ihr anderes Ende mit einer bei 9r an dem Einstellglied 62 angelenkten Stange 89 drehbar verbunden ist. Die Einstellung des Segmentes 85 geht in der Weise vor sich, daß zuerst die Schwinge 87 verstellt wird, ohne eine Verstellung des Segmentes 85 herbeizuführen, worauf durch die Rolle 93 eines auf der Welle -.9 starr befestigten Armes 92 eine weitere Verstellung der Schwinge 87 und damit die Einstellung der zugehörigen Welle 28 erfolgt. Der Antrieb der Welle .49 wird hierbei, wie schon erwähnt, durch die Kurvennut 57 (Abb. 21) der Kurvenscheibe 51 bewirkt. Durch diese bekannte Einstellvorrichtung wird erreicht, daß die Achsen 28 unmittelbar von der einen in die andere Stellung bewegt werden. Um ein Ausweichen -der Schubstange 89 zu verhindern, ist der Arm 92 mit einer nockenartigen Führung 94 versehen, die sich gegen das obere Gelenk der Stange 89 legt, während ein Ansatz 95 des Segmentes 85 die Stange 89 seitlich führt.
  • Die Sperrung des Segmentes 85 in der jeweilig eingestellten Lage erfolgt mittels eines Zahnsegmentes 97, das durch einen Zapfen 96 starr an dem Segment 85 befestigt ist. Das Segment 97 ist an seinem unterem Ende mit einer Verzahnung versehen, in die nach erfolgter Einstellung ein auf der Welle 5o starr befestigter Sperrhebel 98 eingreift. Welle 5o wird, wie erwähnt, durch die Kurvennut 6o (Abb. 21) der Kurvenscheibe 5 1 verstellt, und zwar ist diese so gestaltet, daß die Sperrhebel 98 die Segmente 85 vor ihrer Einstellung freigeben, um sie sofort nach erfolgter Einstellung wieder bis zum nächsten Maschinengang zu sperren.
  • DieStromschalterderEinstellvorrichtungen An jedem Einstellglied 62 ist ein Kontakthebel ioo (Abb. 27, 28) befestigt, der sich aus zwei Kontaktfedern roi, rot zusammensetzt, die an ihrem vorderen Ende mit zwei verschieden langen Ansätzen versehen sind (Abb.27). Die Kontaktfedern sind gegeneinander durch eine Zwischenlage io5 (Abb. 28) und nach außen durch Auflagen 103, r0_(. isoliert.
  • An dem Maschinenrahmen ist eine Anzahl von Kontaktsegmenten roh (Abb. 27, 29) befestigt, und zwar ist für jede Addierwerkreilie ein Segment vorgesehen. Die Segmente io6 sind so gestaltet, daß ihren -Mittelpunkt die Welle 48 (Abb. 2o) bildet. Jedes der Segmente roh ist mittels eines oberen und eines unteren halbkreisförmigen Lagers io7, io8 (Abb. 27) auf den Querbolzen 4o, .i2 befestigt und auf beiden Seiten mit einer Isolierschicht iog versehen, die zur nichtleitenden Lagerung je eines langen, mit den kurzen Ansätzen der Kontaktfedern roi, io2 zusammenwirkenden Kontaktes i i o bzw. i i i sowie zwanzig weiterer Einzelkontakte dient, von denen auf jeder Seite des Segmentes zehn liegen. die sämtlich gegeneinander isoliert sind und finit dem langen Ansatz der zugehörigen Kontaktfedern ioi bzw. io2 zusammenarbeiten. Durch aus nichtleitendem Stoff bestehende Deckplatten 112, 113 «-erden diese Kontakte in ihrer Lage gehalten. Zwecks besserer Unterscheidung sind die Kontakte auf der rechten Seite der Segmente mit r-o, r-1, r-2 usf. bis r-9, die auf der linken Seite mit 1-i, L-2 bis l-9 bezeichnet worden.
  • Die Antriebsvorrichtung für die Addierwerke Der Antrieb der Addierwerke erfolgt durch Zahnstangen i i5 (Abb. il, 21, 23), von denen für jede Zahleneinheit sämtlicher Addierwerkreihen je eine solche Zahnstange vorgesehen ist, so daß für die zehn Einheiten insgesamt zehn Zahnstangen vorbanden sind. Diese bestehen zweckmäßig aus zwei dünnen Platten i16, 117 (Abb. 2d.), zwischen denen die eigentlichen Verzahnungen i i8 befestigt sincl. Die oberen Verzahnungen i i8-stehen in Eingriff mit sämtlichen zu einer Einheit gehörigen Addierrädern 27 der auf den oberen Addierwerkachsen 28 gelagerten Addierwerke, während die unteren Verzahnungen i 18 mit den auf den unteren Achsen 28 gelagerten Addierrädern 27 in Eingriff stehen. Die Anzahl der durch eine Zahnstange i 15 angetriebenen Addierwerke richtet sich ganz nach dem Verwendungszweck der Maschine. Die Zahnstangen i 15 tragen auch die Antriebsvorrichtung für die Zehnerübertragung, deren nähere Beschreibung später folgt. Außerdem ist jede Zahnstange an ihrem einen Ende noch mit einer besonderen Zahnung i2o (Abb. 23, 13) versehen, durch welche ihr die der jeweiligen Registrierung entsprechende Einstellbewegung erteilt wird.
  • Die Einstellvorrichtung für die Zahnstangen Für jede der Zahnstangen i i 5 ist eine Einstellvorrichtung vorgesehen, die genau so ausgebildet ist wie die zur Einstellung der Addierwerkachsen 28 dienende, aus den Teilen 61 bis 113 bestehende Einstellvorrichtung (Abb. 17, 18, 2o), so daß auf ihre Beschreibung verzichtet werden kann. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Einstellvorrichtungen ist der, daß die zur Auswahl der Addierwerke dienenden Einstellvorrichtungen auf der in den Rahmenteilen -., 5 (Abb.5a) befestigten Achse de, die Einstellvorrichtungen für die Zahnstangen 115 dagegen auf einer in den Z@sischenralimen 9 (Abb. i i. 12, 22, 44 bis befestigten Achse 153 gelagert sind.
  • Die Einstellung der Zahnstangen 120, 115 erfolgt von Zahnsegmenten 1a1 aus, die frei auf einer Welle 122 drehbar sind und mit den durch Zapfen 124. 125 an den Mitnehmerseginenten 61 befestigten Zahnsegmenten r23 in Eingriff stehen. Da das lfitnelimerseginent 61 einerseits und die Zahnsegmente 121, 123 andererseits auf verschiedenen Seiten des zugehörigen. Zwischenrahmens 9 angeordnet sind, so ist dieser mit einer der Schwingbewegung der Segmente entsprechenden Aussparung 126 (Abb. 12:) für die Zapfen 12-, 125 versehen. Das Segment r-2i wird durch die Hubscheibe 127 (Abb. 12), gegen die sich die Rolle r28 des Armes 129 legt, nach der einen und durch die Hubscheibe 130, gegen die sich die Rolle 131 des Armes 132 legt, nach der anderen Richtung ausgeschwungen. Die hierdurch den Einstellgliedern 62 erteilte Schwingbewegung wird schließlich durch Zahnseginente 133 (Abb. 22) auf die Zahnstangen i 2o, r 15 übertragen.
  • Die Zahnstangen 115 sind durch seitliche Flanschenrollen r3-. (Abb.23, 24) in Schlitzen 137 (Abb. 13) von Patten 13s geführt, die mittels Zapfen 136 an den Zwischenrahinen c) befestigt sind. Die Schlitze 137 sind an ihrem einen Ende bei 138 derart erweitert, (laß der Kopf der Zapfen 13..1 hindurchgesteckt werden kann.
  • Die Kupplungsvorrichtung für die Addierwerke Sobald das jeweils zu benutzende Addier-Werk finit dem zugehörigen Antriebsorgan gekuppelt werden muß, werden sämtliche :@ddiera@-erkachsen 28 in die Arbeitsstellung bewegt und hierauf das bzw. die in Frage kommenden Addierwerke mit der Zahnstange i r ;, i i8 in Eingriff gebracht, während alle ü?urig en Addierräder gesperrt gehalten iv, rd,-n. Die hierzu dienende Sperrvorrichtung besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Schiebern i 5o, i 5 i (Abb. 5a, 14, 15), von denen der Schieber 15o durch einen drehbar auf dein Zapfen 153 gelagerten Hebel 152 angetrieben wird, in dessen Kurvenschlitz 1,54 die Rolle 162 eines Hebels 16o eingreift. Das obere Ende des Hebels 152 greift mit einem seitlichen Zapfen i j5 in einen Schlitz 156 des Schiebers i5o ein. Ein anderer, gleichfalls auf dein Zapfen 153 gelagerter Hebel i s,` (Abb. 15) greift mit einem an seineirr oberen Ende angeordneten Zapfen 159 in einen Schlitz des Schiebers 151 ein, während er am untern Ende mit einem Kurvenschlitz 158 versehen ist, in den eine zweite Rolle 163 des Hebels 16o eingreift. Der auf der Welle 122 drehbar gelagerte Hebel i6o wird durch eine auf der `Felle io befestigte Daumenscheibe in später noch zu erläuternder Weise verstellt. Der Schieber i-o wird durch Rollen r6.1. geführt, die auf Zapfen 16s des NIaschinenraliinens 2 drehbar sind. Der Schieber 1.51 ist in gleicher Weise durch auf Zapfen r65 drehbare Rollen 166 geführt.
  • An dein anderen Ende der Maschine ist ein Schieber 167 (Abb. 16) angeordnet, der auf Führungsrollen 168 der Zapfen r69 gleitet und dieselbe Bewegung wie der Schieber r ; i ausführt. Zti diesem Zweck ist auf der Welle 173 ein Hebel 170 (Abb. 15) befestigt, dessen gabelförmiges Ende 17r über einen 7apfen 172 .des Schiebers 151 greift. An der Welle 173 -ist ferner ein Arin 174 (Abb. 16) befestigt, #iessen gabelförmiges Ende J75 über einen Zapfen 176 des Schiebers 167 greift.
  • Die Bewegung der Addierwerke in die Arbeitsstellung erfolgt durch die Schieber i5o, während die Schieber 151 und 167 dazu dienere sie in der so gewonnenen Arbeitsstellung zu halten.
  • Für jede Addierwerkreilie ist eine durch die ganze Länge der Maschine laufende, in dein Rahmen 2, 3 gelagerte Welle rgo (Abb. 14) vorgesehen. Auf jeder dieser Wellen ist ein Winkelhebel 134 starr befestigt, dessen einer Arm mittels eines Schlitzes r82 über einen Zapfen 183 des Schiebers i5o greift. In dem anderen Arm dieses Hebels ist (las eine Ende einer Welle 1894 (Abb. i-., r6, 5a, b) gelagert, deren anderes Ende von Armen 185 (Abb. 16) der Welle i8o gehalten wird. Außerdem sind auf den Wellen 18o noch Arrne 186 (Abb. 5a, b) zur weiteren Stiitzung der Wellen 184 befestigt. Zwischen den Winkelhebeln 181 und den Armen 185 sind auf der Welle 184 zweiarmige Hebel 187 drehbar gelagert (Abb. 14), in deren Schlitz 188 eine an dein Maschinenrahmen befestigte Fiihrungsrolle 189 (Abb. 17) eingreift. Jede der Addierwerkachsen 28 wird durch zwei solcher Arme 187 getragen. Bei einer Verstellung der Schieber 15!J nach rechts (Abb. 1:1) werden die Winkelhebel 181 und die Arme 187 derart ausgeschwungen, daß die Addierwerke zum Eingriff in die Antriebszahnstangen 115 gebracht werden. Wird der Schieber i 5o wieder zurück, d. h. nach links bewegt, so werden die Wellen 28 gleichfalls wieder zurückbewegt und damit die Addierwerke mit den Zahnstangen 115 außer Eingriff gebracht. Bei jeder Umdrehung der Hauptwelle io der Maschine werden die Addierwerke einmal in der beschriebenen Weise vor- und zurückbewegt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Addierwerke erst nach erfolgter Einstellung der Zahnstangen 115 mit diesen in Eingriff gebracht werden, so daß ihre Verstellung erst erfolgt, wenn die Zahnstangen in ihre 'Normallage zurückbewegt werden, worauf die Addierräder von den Zahnstangen wieder entkuppelt werden.
  • Die Sper rvorrichtung für die Addierräder Die Sperrorgane werden durch den von den Hebeln 157, i6o der Welle 1o angetriebenen Schieber 151 in Tätigkeit gesetzt. Es sind zwei Sperrvorrichtungen vorgesehen. Durch die eine, Zoo, werden die Addierräder 27 gesperrt gehalten, wenn die Addierwerke sich in der Ruhestellung befinden, d. h. mit den Zahntangen i 15 sämtlich außer Eingriff sind. s s Durch die andere. 201, werden diejenigen Addierwerke gesperrt, die mit den Zahnstangen nicht in Eingriff sind, wenn sich die jeweils benötigten Addierwerke in der Arbeitsstellung befinden.
  • Zii diesem Zweck ist für jede Ad-dier@verkreihe eine verstellbare Sperrschiene 200 (Abb. 15,17) und für jede Addierrädergruppe ein feststehendes Sperrorgan toi (Abb. 12, 17) vorgesehen, das durch Zapfen 202 starr an der zugehörigen Platte 9 befestigt ist. Die Sperrschienen Zoo sind in Schiebern 2o3 (Abb. 15) gelagert, die sich mittels Schlitze 20,1, 2n5 auf den Wellen 184 und 28 führen. Die Auf- und Niederbewegung jedes Schiebers 203 wird durch einen in einem seitlichen Schlitz 2o6 des Schiebers eingreifenden Zapfen 207 bewirkt.
  • Die Sperrschienen Zoo führen die Bewegung der Addierwerke mit aus, wenn diese mit den Zahnstangen 115 in Eingriff gebracht werden, um sie, nachdem dies geschehen ist, wieder freizugeben. Die Sperrschienen Zoo müssen also folgende Bewegungen ausführen: Zuerst nehmen sie an der Kupplungsbewegung der Addierwerke teil, wenn -diese in der Arbeitsstellung bewegt werden, um sie hierauf freizugeben. Nach erfolgter Einstellung der Addieriverke durch die Zahnstangen werden sie wieder mit den Addierrädern in Eingriff gebracht, um diese zunächst wieder zu sperren und schließlich gemeinsam mit ihnen in die Ausgangslage zurückgeführt zu «-erden.
  • Auf den Wellen i8o sind ferner Winkelliebel -2o8 (Abb. 15) drehbar gelagert, deren einer Arm mittels seines gabelförmigen Endes über einen an dem Schieber 1 5 1 befestigten Zapfen 209 greift. Der andere Arm, der einen Zapfen 211 trägt, greift seitlich um die zugehörige Welle 184 (Abb. 1.1, 15) herum. An jeder Welle 184. ist ein kleiner Hebel 21o befestigt, der den Zapfen 211 des Winkelhebels 208 mittels eines Schlitzes umfaßt und zusammen mit den gleichfalls starr auf den Wellen i,-. befestigten Hebeln 213, 215 (Abb. 5a, b, 15, 16) zur Lagerung eines Bolzens 2o; dient. Durch auf den Wellen i8o befestigte Ringe 2i6 (Abb. 5a unten) werden die Winkelhebel 2o8 gegen eine seitliche Verschiebung gesichert.
  • Die eben beschriebene Einrichtung -Wirkt in folgender Weise: Wenn die Addierwerke mit den Zahnstangen i i 5 in Eingriff gebracht werden, führen die Schieber ijo, i5i (Abb. 1d., 15) gleichzeitig dieselbe Bewegung aus. Der Schieber i 5o bewirkt eine Verstellung der Winkelhebel 181 (Abb. l4.) derart, daß durch diese die Addierwerke mit den Zahnstangen 115 in Eingriff gebracht werden. Die gleiche Bewegung führen auch die Sperrschienen Zoo aus. Sobald die Addierräder mit den Zahnstangen in Eingriff gekommen sind, bleibt der Schieber i 5o stehen, während der Schieber 151 seine Bewegung fortsetzt. Hierdurch werden die Winkelhebe1208 (Abb.15) gezwungen, weiter auszuschwingen. Da zu dieser Zeit aber die Wellen 1$,1 bereits stillstehen, so werden durch die Zapfen 211 die Hebel 2io um einen gewissen Winkel ausgeschwungen werden. Da die Hebel2io aber starr auf den Wellen 18.1 befestigt sind, s0 «-erden auch diese und damit die Hebel 213, 215 (Abb. 16, 5a, b) gedreht. Die in den Enden der Hebel2io, 213, 215 befestigten und in die Schlitze 2o6 der Schieber 203 eingreifenden Bolzen 207 werden infolgedessen so bewegt, daß die Schieber zurückgezogen und damit die Sperrschienen Zoo außer Eingriff mit den Addierrädern 27 gebracht werden.
  • Die Getriebeteile verbleiben so lange in dieser Lage, bis die Zahnstangen i 15 (Abb. 23) wieder in ihre Ruhelage zurückbewegt worden sind. Hierauf werden die Schieber 151 gleichfalls wieder zurückbewegt, wobei durch die Zapfen 211 die Bolzen 207 derart ausgeschwungen werden, daß ;furch ihr Zusammenwirken mit den Schiebern 203 die Sperrschienen Zoo niit den AddierrIdern wieder in E=ingriff gebracht werden und diese sperren. Darauf wird der Schieber i ,5o gleichfalls zurückbewegt, so daß nunmehr die beiden Schieber i 5o und 15i gemeinsam die weitere Rückbewegung ausführen, was zur Folge hat, daß zu derselben "Zeit, wo durch den Schieber 151 der Winkelhebel 2o8 gedreht wird, durch den Schieber i 5o auch der Winkelhebel i 8 i ausgeschwungen wird, so daß die Add.ierwerke 27 bis zur nächsten Registrierung in ihrer lZuhestellung gesperrt bleiben.
  • Die Schieber 151 (Abb. 15) und 167 (Abb. 16) sind mit so viel Haken 214 versehen, als Addierwerkachsen 28 vorhanden sind. Sind die Addierräder mit den Zahnstangen in Eingriff, so greifen diese Haken über die Wellen 28 und verhindern so deren Auf- und Niederbewegung. Die Längsverschiebung der Wellen 28 richtet sich nach der Anzahl der auf ihnen angeordneten Addierräder. Da in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auf jeder Welle 28 zehn Addierrädergruppen (Abb. 17) gelagert sind, so muß sie in der Längsrichtung um zehn Einheiten verstellt werden können. Da während der Längsverschiebung der Wellen 28 die Addierräder gesperrt bleiben ntfssen, ist die Anordnung so getroffen, daß die Schieber 203 (Abb. 15) diese Verstellung mit ausführen. Zu diesem Zweck sind die Bolzen 207 so lang ausgebildet"daß die Schieber 203 auf ihnen entsprechend der jeweiligen Längsverschiebung der Wellen 28 seitlich verstellt werden können. Die Zehnerübertragung Die Addierwerke sind so angeordnet, daß, wenn das zu einem bestimmten Addierwerk gehörige Addierrad 27 einer Gruppe von Addierradeinheiten entsprechend der Registrierung mit der zugehörigen Zahnstange 115 in Eingriff gebracht wird, auch die übrigen zu diesem Addierwerk gehörigen, jedoch in die anderen Gruppen von Einheiten eingereihten Addierräder mit den zugehörigen Zahnstangen i i 5 in Eingriff kommen, d. h. das Einerrad greift in die Einerzahnstange, das Zehnerrad in die Zehnerzahnstange, :das Hunderterra1 in die Hunderterzahnstange ein usf. Hierdurch ist es möglich, die Zehnerübertragung unmittelbar von der einen Zahnstange auf die der nächsthöheren Einheit erfolgen zu lassen. Die hierzu erforderliche zusätzliche Verschiebung der Zahnstangen erfolgt durch besondere kleinere Ergänzungsverzahnungen, die seitlich an der zugehörigen Zahnstange 115 angeordnet sind.
  • In dein Rahmen 2, 3 (Abb. Sa, b) ist neben jeder der Wellen 28 eine Stange 300 (Abb. 12, 25, 26) gelagert, auf die Rohrstücke 301 aufgeschoben sind, um die Zwischenrahmen 9 in richtiger Entfernung volieinanderzuhalten. Am Ende jeder Zahnung i i 8 (Abb. 23) einer Zahnstange i 15 ist eine aus zwei Zähnen bestehende Ergänzungsverzahnung 302 angeordnet, die (las freie Ende eines bei 303 zwischen den Platten 116, 117 drehbar gelagerten Armes bildet. Diese Arme tragen je einen Zapfen 304, der durch einen kurzen Schlitz 305 der Platten hindurchragt. C'in diesen Zapfen schwingt ein Winkelhebel 3o6, in dessen L-förmigen Schlitz 307 ein an der Zahnstange i 15 befestigter Zapfen 308 eingreift. Der kürzere Arm 3o9 dieses Winkelliebels liegt in der Bahn eines Zehnerübertragungsorganes. An dem Zapfen 3o4 des Zahnsektors 302 ist ein Arm 310 befestigt, der durch eine Feder 311 mit dein Winkelhebel 3o6 verbunden ist. Durch die Feder 311 wird der Winkelhebel 306 so beeinflußt, (laß der Zapfen 308 gewöhnlich in dem kurzen Teil des Schlitzes 307 liegt, falls nicht der Hebel zwangsläufig derart bewegt wird, daß der Zapfen 308 in den längeren Teil des Schlitzes 307 zu liegen kommt. jeder Winkelhebel 306 ist noch mit einer Rast 312 versehen, in die ein fester Zapfen 313 (Abb. 12) tritt, sobald die Ergänzungsverzahnung 302 sich in Ruhestellung befindet.
  • An den Zwischenrahmen 9 sind Zapfen 315 (Abb. 12) befestigt, auf denen Klinken 314 (Abb.12, 25, 26) drehbar gelagert sind. jede dieser Klinken ist mit einer seitlichen Nase 316 versehen, die durch eine Öffnung des zugehörigen Zwischenrahmens 9 hindurchtritt und in der Bahn des kürzeren Armes 3o9 des zugehörigen Winkelhebels 306 liegt. Außerdem sind diese Klinken noch mit einer zweiten, entgegengesetzt zur Nase 316 abgebogenen \Tase 317 versehen, die mit einem Rückstellhebel zusammenwirkt, durch den sämtliche bei einer Registrierung in Tätigkeit getretenen Klinken 314 in ihre Ausgangslage zurückbewegt werden. Eine dritte Nase 318 wirkt unmittelbar mit einem Sperrarm 323 zusammen, der von dem Addier rade der nächst niedrigeren Eiriheit beeinflußt wird und bestimmt, ob die Nase 316 mit dem Arm 3o9 des Winkelhebels 3o6 in Berührung kommt oder nicht. jedes der Addierräder 27 ist zu diesem Zweck mit einem längeren Zahn 320 (Abb. 12, 25) versehen, der in der Bahn der Nase 321 eines mit dem Sperrarm 323 durch ein Rohrstück 324 (Abb. 26) starr verbundenen Hebels 322 liegt. Der Hebel 323 ist mit zwei stufenförmigen Ausschnitten 325, 326 versehen, in welche die mit dem Arm 323 durch eine Feder 327 verbundene Klinke 314 der nächsthöheren Einheit eingreifen kann.
  • Sobald eines der Addierräder 27 von 9 auf o übergeht, trifft der verlängerte Zahn 320 gegen die Nase 321 des Hebels 322 und schwingt diesen aus. Diese Bewegung wird durch das Rohrstück 324 auf den Sperrarm 323 übertragen .und dieser hierdurch so verstellt, daß die Nase 318 der Klinke 31.I unter der Wirkung der Feder 327 aus dem äußeren Ausschnitt 325 in den inneren Ausschnitt 326 des Hebels 323 gleitet. Hierdurch wird die Nase 316 (Abb. 26) aus der Bahn des kurzen Armes 3o9 des Winkelhebels 3o6 bewegt. Tritt keine Verstellung dieser Teile durch den Zahn 320 ein, so verbleibt auch die Nase 316 der Klinke 31.I in der Bahn des Armes 309, so daß, wenn dieser durch den die zweizahnige Ergänzungsverzahnung tragenden Arm 302 verstellt wird, auch :der Winkelhebel 3o6 derart ausschwingt, daß der Zapfen 308 in den längeren Teil des L-Schlitzes 307 zu liegen kommt. In dieser Stellung der Teile ist der Arm 302 in seiner Lage gesperrt, während die Zahnstangen 115 ihren Weg fortsetzen, wobei der Zapfen 308 in dem langen Teil des L-Schlitzes entlang gleitet.
  • Wenn die Winkelhebel 3o6 angehalten und so geschwenkt werden, daß die Zapfen 308 aus dem senkrechten Teil des L-Schlitzes austreten, tritt der feste Zapfen 313 des Rahmens in die Rast 312 dieser Hebel ein (Abb. 12). Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Hebel 306 während der Zeit, in welcher der zweizahnige Arm 3o2 den A.d,rlierra(le der nächsthöheren Ordnung die zusätzliche Bewegung erteilt, gesperrt bleiben. Sobald der Antrieb der- Addierräder durch die Zahnstangen 315 und die Zehnerübertragung erfolgt ist, übernehmen die Sperrschienen 2 oo die Sperrung der Addierräder, die nutlmehr wieder aulaer Eingriff mit den Zahnstangen gelangen. Die Rückstellvorrichtung Die Rückführung der Klinken 314 in die Ausgangslage erfolgt durch Stangen 330 (Abb. 12), die auf :derselben Seite des Zwisclienrahinens 9 angeordnet Sind wie die Klinken 314. jede dieser Stangen 330, die sich mit Schlitzen 331 auf Zapfen 332 des zugehörigen Zwischenrahmens 9 führen, ist mit seitlichen Ansätzen 333 versehen, deren Zahl derjenigen der Klinken 314 entspricht. Beim Zurückgleiten der Stangen 330 nach links (Abb. 12) schlagen die Ansätze 333 gegen die Nasen 317 derjenigen Klinken 31-E au, die beii der Zehnerübertragang verstellt worden sind. Hierbei werden diese Klinken so weit mitgenommen, daß ihre Nase 318 wiederum in den äußeren Ausschnitt 325 der Sperrarme 323 eingreift. Jede Stange 330 ist am vorderen Ende mit einem seitlichen Ansatz 334 versehen, der dazu dient, sie in der einen Richtung zu bewegen, während eine Feder 335 sie dauernd in entgegengesetzter Richtung zu verstellen sucht. Die Verschi bung der Stangen 3110 nach linla (Abb. 12) erfolgt durch Schwingarme 33() (Abb.4S), die auf der Welle 153 drehbar sind und ihren Antrieb durch die Segmente 121 erhalten, die auch -den Antrieb der Mitneliinersegmetite 61 bewirken. Jeder Arm 336 ist hierzu mit einem gabelförmigen Ansatz versehen, der über einen Zapfen 124 des Segmentes 61 greift. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Stangen 330 durch die Arme 336 erst dann verstellt werden, wenn die Segmente 61 dicht am Ende ihrer Vorwärtsbewegung angelangt sind, so daß die - Klinken 314 sich sämtlich in der Ruhelage befinden, bevor die Addierräder angetrieben werden. Sobald die 1litnehmersegmente 61 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgehen, geben die Arme 336 die Ansätze 334 der Stangen 330 frei, so daß auch diese unter dem Einfiuß der Feder 335 in die Ruhestellung zurückgehen. Hierbei geben die Ansätze 333 der Stangen 330 die Nasen 317 der Klinken 314 frei, so daß diese in Tätigkeit treten können.
  • Die Abb.22 veranschaulicht die zu den Einerrädern gehörige Stange 33o. Da diese keine Klinken 314 zu verstellen hat, so wird sie in ihrer linken Grenzstellung durch einen Stift 338 des zugehörigen Rahmens 9 gehalten.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Zuerst werden die Zahnstangen 115 entsprechend der jeweiligen Registrierung verscboben und darauf (las zugehörige Addierwerk 27 mit ihnen in Eingriff gebracht. Hierauf werden die Zahnstangen 115 in die Ruhelage zurückbewegt und hierdurch die zu r egistrierenden Beträge usw. auf die Addierräder übertragen, wobei zuerst die Einerzahnstange, darauf die Zehnerzahnstange usf. bewegt wird. Werden hierbei infolge L'bergan.ges eines Ad.dierrades von c@ auf o durch den verlängerten Zahn 320 iAbb. 12 und 25) die Hebel 32a und 323 gedreht, so wird dadurch die Klinke 31:I des Rades der nächsthöheren Ordnung zwecks Zehnerübertragung ausgeschwungen, so daß bei der Rückkehr der Zahnstangen der Hebelarm 309 nicht mehr in der Bahn der Nase 316 der Klinke 314 liegt und somit die Ergänzungsverzahnung 3o2 das Addierrad der nächsthöheren Ordnung um eine Zahl weiter schalten kann. Bei allen Klinken 314, bei denen keine Zehnerübertragung stattgefunden hat, bleiben die Teile 309, 316 miteinander in Fühlung, und die Winkelhebel 3o6 werden so verstellt, daß die Zapfen 308 in den längeren Teil der L-Schlitze 307 eintreten. Hierbei treten die Zapfen 313 in die Rasten 312 der Winkelhebel 3o6, und zwar in dem Augenblick, in welchem die Zahnstangen ihre Ruhestellung wieder erreicht haben. Hieraus ergibt sich, dali zu dieser Zeit nicht sämtliche Ergänzungsverzahnungen 3o2 sich in der gleichen Lage befinden. D@iej:enigen, welche eine Zehnerübertragung bewirkt haben, sind ausgeschwungen, während alle übrigen durch die Zapfen 313 in ihrer Ruhelage gehalten werden (Abb. 12), um in dieser Lage bis zur nächsten Registrierung zu verbleiben. Sobald bei der nächsten Registrierung die Zahnstangen 115 verstellt werden, gleiten die an ihnen befestigten Zapfen 308 in dem L-Schlitz 307 dieser Hebel 3o6 so weit entlang, bis sie den senkrechten Teil des Schlitzes erreicht haben, worauf unter dem Einfluß der Federn 311 dieWinkelhebel 3o6 soweit ausschwingen, daß der Zapfen 308 in dem Ende des senkrechten Teiles des Schlitzes liegt. Hierbei wird der Hebel 3o6 von dem Zapfen 313 freigegeben und der die Ergänzungsverzahnung 302 tragende Arm nunmehr gemeinsam mit der Zahnstange 115 weiterverstellt. Die Rückkehr der in Tätigkeit getretenen Ergänzungsverzahnungen 3o2 erfolgt also bei dein Beginn einer neuen Registrierung. Die Sperrvorrichtung für die Zahnstangen Die in die Ruhestellung zurückbewegten Zahnstangen 115 werden zunächst durch eine Sperrvorrichtung gesperrt gehalten. Zu diesem Zweck ist an einer Welle 340 (Abb. 11) für jede Zahnstange je ein Haken 3.11 befestigt, der bei Ruhestellung der zugehörigen Zahnstange über einen an ihr befestigten Zapfen 3.12 (Abb. 11, 24) greift. Die Verstellung der Haken 3.11 und damit der Welle ,3.1o erfolgt durch eine Stange 342' (Abb. i i ). die an einem der Haken bei 343 angelenkt ist. Die Stange 342' wird durch einen auf der Welle 641 gelagerten Hebel 344, dessen Rolle 3.17 in eine Kurvennut 346 der Scheibe 345 eingreift, auf und nieder bewegt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß #lie Haken in dein- Augenblick Tiber die Zapfen 342 greifen, wo die Zahnstangen die" Nullstellung erreicht haben, während ihre Freigabe erst kurz vor der bei der nächsten Registrierung vorztinelinienden Verstellung erfolgt. Die Lagerung des Lochstreifens Der Lochstreifen 400 (Abb.47) ist in einem abnehmbaren Wagen gelagert, der in (ler Hauptsache aus der Vorderwand 4o1, dein rechten Rückenteil 402, den beiden rechten Längsstreben 403, 404, dein linken Rückenteil 4o5 und den beiden linken Längsstreben .1.o6, 4o7 (Abb. 57 bis 6o) besteht. Die Längsstreben 403, 404, 4o6 und .107, die an ihren verbreiterten Enden 4o8. durch Schrauben 4o9 finit den Rückenteilen 4o2, .1o5 und der Vorderwan(1 4o1 verbunden sind, vereinigen die genannten Teile zti einem starren Rahmen.
  • Dieser Wagen, der nur seitlich, nicht von oben in die Maschine eingesetzt werden kann, ist finit Rollen 410 versehen, die auf Schienen 411 (Abb. 47) des 1Iaschinenrahmens laufen. Das Gehäuse 8 (Abb.48) der Maschine ist mit einer Tür 412 versehen, die auf der inneren Seite zwei Schienen .113 trägt, die mit Ansätzen .115 des Rahmens 7 derart drehbar verbunden sind, daß sie bei niedergeklappter Tür die Fortsetzung der Schienen .111 bilden.
  • Der Wagen wird in der Maschine durch eine auf der Welle 418 (IM)b- 47) befestigte Klinke .a.17 (Abb.47, 48) festgehalten, die mit einem Handgriff .119 sowie einer Sperrnase 42o versehen ist. Diese greift in der Sperrstellung über den oberen Rand des eingeschobenen Wagens und hält diesen fest. Die Welle .I18 ist weiter mit einem Arm .I21 (Abb. 6, 47) versehen, der finit seinem gabelfririnigen Ende über einen Zapfen 422 der Wagenvorderwand 4o1 greift und hierdurch den Wagen auch in entgegengesetzter Richtung sperrt. Durch eine Aufwärtsbewegung der Klinke .I17 wird der Wagen zur Herausnahme freigegeben.
  • In dem `lagen sind die Abwickelwalze 423 (Abb. 58), die Aufwickelwalze d2:1 (Abb. 59). eine Führungswalze .125 (Abl). 47, 58) und die Förderwalze 426 (Abb. 47, 59) gelagert. Die Walzen 425, .I26 sind an ihrem Umfang in fit Zähnen 427 versehen, die in entsprechende Lochreihen der Lochstreifenränder eingreifen.
  • Die Auf- und Abwickelwalzen 423, 424 sind mit je einem Längsschlitz 428 versehen, in welchem (las Ende des Lochstreifens festgeklemmt wird. Die Walze 423 (Abh.58) wird an ihrem einen Ende von einer Scheibe 430 gehalten, die mit einem kurzen Ansatz 431 in die hohle Walze 423 eingreift. Der Ansatz .I31 ist mit Schlitzen 432 versehen, in die Ansätze .129 (Abb. 52) der Ralle 423 eingreifen. Die Scheibe 430 trägt ein kurzes Wellenstück 433 (Abb. 58) mit einem Knopf 435, der erforderlichenfalls eine Drehung der Walze 423 von Hand ermöglicht. An der Wagenvorderwand 401 (Abl). 47, 58) ist bei 437 eine Klinke 436 befestigt, die in ihrer Sperrlage unter dem Einfluß einer Feder 438 in eine Ringnut .I34 des Wellenstückes ,I33 eingreift und so dessen Längsverschiebung verhindert.
  • Das andere Ende der Walze 423 wird vc'n einer Scheibe 439 gehalten, die gleichfalls einen Ansatz 431 mit Schlitzen 432 besitzt und dazu dient, eine Bremsung der Walze gegenüber dem Wagenrahmen zu bewirken. An dem Rahmen ist hierzu durch Stifte 442 ein Zapfen 44o befestigt, der in die Scheibe 439 eingreift, ohne die Drehung der Walze 423 zu hindern. Auf dem Zapfen 440 ist eine mit einem Reibungsflansch 443 versehene Muffe durch einen Stift 444 des Zapfens derart verschiebbar gelagert, daß dieser Reibruigsflansch durch eine Feder 445 dauernd gegen die Scheibe 439 gepreßt und hierdurch ein zu schnelles Abwickeln des Lochstreifens verhindert wird.
  • Durch Hub der Klinke 436 und Zurückziehen des Wellenstückes 433 kann die Walze 423 leicht aus dem Wagen herausgenommen werden.
  • Die Aufwickelwalze 424 (Abb. 59) ist in gleicher Weise ausgebildet, nur daß ihr Antrieb zwangsläufig erfolgt. Auch sie wird durch eine Scheibe 446 gehalten, die einerseits mit einem Ansatz 447, andererseits mit einem Wellenstück 449 versehen ist. Das Wellenstück besitzt einen Knopf 451 und eine Ringnut 450, in die eine durch eine Feder .1.53 (:ebb. 47) belastete Klinke 452 eingreift.
  • Das andere Ende der Walze 424 wird gleichfalls durch eine Scheibe 446 gehalten, die mit .ihrem Ansatz .1.47 in die hohle Walze .424 eingreift und. um einen Zapfen 454 drehbar ist, der starr in einem Rahmenansatz 455 befestigt ist. Der Zapfen 454 ist an seinem inneren Ende: mit einem Bund 456 versehen, cler ein Abgleiten der Scheibe :1.46 verhindert. Auf der mriffenförmigen Nabe 457 der Scheibe ,446 ist eine zweite Muffe 458 verschiebbar gelagert, deren inneres, mit einem Flansch versehenes Ende unter dem Einfluß einer Feder .1.59 gegen die Scheibe 446 gepreßt wird und diese sowie die Walze _l24 so durch Bremswirkung mitnimmt.
  • Die Führungswalze 425 (Abb. 58) ist mittels seitlicher Scheiben 46o auf zwei in den Rahmenteilen 4or, 4o2 befestigten Zapfen .46r, 462 gelagert. Die eine der Scheiben 46o ist mit einer Scheibe 463 versehen, die am Rande Rasten trägt, in die eine unter Federdruck stehende Sperrklinke 464 bei Entfernung des Wagens aus der Maschine eingreift und so die Walze 425 sperrt. Sobald jedoch der Wagen in ,die Maschine eingeführt wird, trifft die Klinke 464 gegen einen Anschlag 465 (Abb. 51) des Maschinenrahmens und wird dabei so verstellt, daß sie die Führungswalze 425 freigibt.
  • Die Förderwalze ,426 (Abb. 59) ist all ihren Enden auf Scheiben 466 befestigt, von denen die Linke auf einem Zapfen 467 gelagert ist, der bei 468 in den Rahmen .401 eingeschraubt ist. Die rechte Scheibe 466 trägt einen Zapfen 469, der in der Bohrung .472 eines in dein Rahmen 4o5 drehbar gelagerten Rohrstückes 47o drehbar ist. Zwei Zapfen 471 des Rohrstückes 47o kommen, sobald der Rahmen in die :Maschine eingeschoben ist, mit der Antriebsscheibe 466 in Eingriff und bewirken so die Mitnahme der Förderwalze 426. An dem Rohrstück 470 ist zu diesem Zweck ein Zahnrad 473 durch Zapfen 4j6 befestigt, die in Löcher 477 der Scheibe 466 eingreifen. Der Rahmen 405 (Abb.57, 59) ist mit einer Klinke 478 (Abb.61) versehen, die unter dem Einfluß einer Feder 479 in die Verzahnung des Rades 473 eingreift, sobald der `'Vagen mit dem Lochstreifen aus der Maschine herausgezogen wird. Befindet sich jedoch der Wagen -in der Arbeitsstellung, d. h. ist er in ,die Maschine eingeschoben, so wird durch einen Zapfen 480 (Abb. 51 links oben) des NIascllinenrahmens die Klinke 478 derart ausgeschwungen, daß sie das Rad 473 und damit die Walze 426 freigibt. Das Zahnrad 473 (Abb. 6o) steht in Eingriff mit einem Rade 481, das durch Räder q.82, 483, 484, 485 mit der Walze q.24 verbunden ist. Das Rad 485 ist auf der Muffe .L58 befestigt, die mit der Scheibe 446 der Walze _1.24 durch Bremsung gekuppelt ist -und somit die Bewegung der Förderwalze 426 auf die Walze 424 überträgt, etwaige Ungleichmäßigkeiten in der Bewegung beider Walzen werden hierbei durch die Reibungskupplung ohne weiteres ausgeglichen.
  • Der Antrieb dieses Getriebes wird von der Hauptwelle l o (Abb. 53) aus durch drei Zahnräder 493, 491, 49o und einer' Schaltstern q86 bewirkt, der um einen "Zapfen 487 des Hilfsrahmens 6 drehbar ist und finit einem seitlichen Zapfen sowie einer Sperrscheibe ;489 des Zahnrades .49o derart zusammenarbeitet, daß der Schaltstern 486 bei jeder vollen Drehung des Zahnrades 490 um eine Teilung weitergeschaltet wird. Der Schaltstern ist mit einem Kranz von Löchern 488 versehen, in die, wenn der Wagen mit dein Lochstreifen in die Maschine eingeführt wird, die beiden Zapfen 471 (Abb. 57, 59, 61) eintreten, während der Drehzapfen 487 des Schaltsternes in die Bohrung .472 (Abb. 59) greift. Gleichzeitig tritt das Ende des zur Lagerung des Kniehebels 52o dienenden Zapfens 52,1 (Abb. 53) in die Bohrung 441 (Abb. 58, links) ein, wodurch der Wagen genau in seiner Lage gesichert wird. Das Getriebe ist so eingerichtet, daß der Lochstreifen bei jeder Registrierung um einen Schritt weitergeschaltet wird.
  • Die Stromschaltung bei Abnahme von Beträgen Die Stromschaltvorrichtung 5oo (Abb. 63) besteht aus zwei waagerecht ailgeordneten Platten 5o1, 502 (Abb. 6, 52), die all ihren Elrden durch dreiarmige Rahmen 50,3, 504 miteinander verbunden sind. Die Platten 5o1, 502 dienen zur Lagerung von Kontakten 5o5, die unter Einschaltung von nichtleitenden Unterlagen 5o6 durch Schrauben 507 an den Platten 501, 502 befestigt sind. Es sin#1 immer vier in Richtung einer der senkrechten Lochreihen (Abb. i ) des Streifens liegende Kontakte zu einer Gruppe vereinigt, so daß entsprechend der Zahl dieser Lochreihen einundzwanzig Gruppen mit zusammen 84 derartigen Kontakten vorhanden sili<l. Diese Kontakte kiirllien finit einem darunterliegen:len festen Kotitalct 5o8 zwecks Stromschlusses je nach der Lochung des Streifens in Berührung gebracht werden. Die Kontakte 5o8 sind in die nichtleitende Füllung 5o9 eines Rahmens 5io eingebettet.
  • Die zum Stromscliluß erforderliche Bew-egung der Kontakte 5o5 erfolgt durch zwei Armpaare, von denen die Arme 511, 512 (Abb. 53) bei 513 bzw. 514 an den Rahmen So.I angelenkt sind. Der Arm 511 ist starr auf einer Welle 515 befestigt, während der Arm 512 auf seiner `Felle 516 drehbar ist. Ein gleiches Armpaar greift auf der entgegengesetzten Seite an dein Rahmen 503 (Abb. 6) an, und zwar ist der obere, bei 511; an den Rahmen 503 angelenkte Arm 517 auf der Welle 516 frei drehbar, während der zweite Arm starr auf der Welle 515 befestigt ist. Die Bewegung der beiden Armpaare 511, 512 bzw. 517 und damit auch der Kontakte 5o5 wird durch einen auf der Welle 515 starr befestigten Hebel 5icg bewirkt, dessen Zapfen 522 in (las gabelförmige Ende eines auf dem Zapfen 521 gelagerten Winkelhebels 52o eingreift. Das untere Ende dieses Hebels greift mit einer Rolle 523 (Abb. 63) in die Kurvennut einer auf dein Zapfen 24 drehbaren Kurvenscheibe 524 ein, die als Zahnrad ausgebil-(let ist und ihren Antrieb von der Welle io aus erhält.
  • Von den einundzwanzig Kontaktgruppen 5o5 (Abb.6,.I8) tritt die Gruppe 525 nur in Tatigkeit, wenn ein die Endsummen enthaltender Lochstreifen die Maschine durchläuft. Eine Beschreibung dieser Einrichtung sowie der sogenannten Kontrollkontakte 526 (_A,bb..I8) erfolgt erst später.
  • Der Stromverlauf ist am besten aus den Abb. ()8a bis i zu erkennen. Damit die verschiedenen Schalter und Elektromagneten leichter unterschieden werden können, haben sie gruppenweise noch besondere Bezugszeichen erha.ltrn, Die zu den Adaierwerken gehörigen Schalter sind finit G-o bis G-c), die zu den Zahnstangen gehörigen Schalter finit A-o bis A-9 und die Kontakte 5o5 mit 1. 11, 111, IV bezeichnet.
  • Der Hauptschalter für die Addierwerke ist mit 117-J' (Abb. 5b, 16, 68e), der Schalter für die zugehörigen Elektromagnete mit G-S (Abb. i9, 21 68i) und derjenige für die zu den Zahnstangen gehörigen Elektromagnete 84 mit A-S (Abb.3o, .Io, 68i) bezeichnet. jeder dieser Schalter wird bei einer Registrierung zu einer bestimmten Zeit geschlossen. Der Stromverlauf bei Auswahl der Addierwerke Wie erwähnt, ist die Maschine so eitigerichtet, daß durch vier Lochungen je nach deren Gruppierung zehn verschiedene Werte oder Zeichen registriert werden können. Zu diesem Zweck sind fünf Leitungen a, b, c, d, e (Abb. [, 68a bis i 1 vorgesehen, und zwar je eine für die vier beweglichen Kontakte 5o5 (-Nbb. 53) und einer für den festen Kontakt 508.
  • Die Abb. 4 veranschaulicht (las Schema für ,len Stromverlauf. Der Kontakt t ist mit (len Kontakten 1-o, L-2, l-3 und l-6 verbunden, der Kontakt II mit L-1, r-3, 1-,I, L-7, der Kontakt III finit 1--2, 1--.I, l-5 und L-8, der Kontakt IV mit 1--o, r-i, r-5 und l-9, während die Kontaktplatte 5o8 mit den Kontakten r-6, 1--7, r-8 und r-9 verbunden ist. Aus Abb. 68i ist die Verbindung dieser Teile mit den anderen Teilen der Schaltung zu ersehen.
  • Beim Antrieb der Addierwerke gestaltet sich der Stromverlauf folgendermaßen: Angenommen, es seien acht Stück Ware zum Preise von o,25 Mk. ;furch den Verkäufer A-1 (81) verkauft worden. Es erfolgte eine Barzahlung, die von dem Kassierer C-.I (6.I) registriert worden ist. Die verkaufte Ware gehörte zur Klasse i (vgl. Abb. i).
  • Zunächst werden durch (las Getriebe die Kontakte 505 (Abb. 52) abwärts bewegt, so (laß sie durch die Löcher des Streifens hindurchtreten und mit den Kontakten 5o8 in Berührung kommen, worauf die ausschwenkbaren Kontakten i o i , 10? (Abb. 11, 27, 28) gegenüber den zu den Addierwerken 27 und den Zahnstangen i 15 gehörigen Kontaktbänken eingestellt werden. Nunmehr wird zunächst der Stromkreis der (las anzutreibende Addierwerk bestimmenden Schalter geschlossen und darauf der Stromkreis der Kontakte für die Betragsregistrierung. Die A:ldierwerkachsen 28 sind mit den Zahlen o bis 9 bezeichnet, desgleichen die Addierwerke jeder Achse, so (laß auf der Welle o die Addierwerke o bis 9 lagern, während die Wellen i und -2 die Addierwerke io bis i9 bzw. 2o bis 29 tragen usf. bis zur Welle 9, welche die Addierwerke 9o bis 99 trägt.
  • Die Lochreiben, durch welche die übrigen Registrierungen bewirkt werden, sind mit G-o bis G-9 (Abb. i ) bezeichnet. Aus der obersten Registrierung des in Abb. i dargestellten Lochstreifens ist zu ersehen, daß in der Lochreihe G-o der Streifen in der zweiten und vierten Zeile durchlocht ist, also nach Abb. 3 die Zahl i wiedergibt. Durch diese Registrierung wird also das Addierwerk i der Gruppe o, d.li. das erste der insgesamt vorhandenen neunundneunzig Arklierwerke. in die Arbeitsstellung bewegt.
  • Der Stromschluß für die finit der Lochreibe G-o zusammenwirkenden Kontakte wird durch den zugehörigen Magneten 84 bewirkt, wobei der Strom von (lern positiven Pol der Stromquelle durch den Hauptschalter G-S (Abb. 68i), die Leitung 535, den Kontakt 536 (Abb. 68c) und die Leitung 537 zum Punkt 538 (Abb.68b), von dort durch den Kontakt 539 und die Kontaktplatte 540 (Abb. 32) der Hauptschalter trominel 11-S zu dem nächstbenachbarten ILontakt 541 und weiter durch die Leitung g (Abb. 68a, d, g, h, i, f, c) über den Punkt 530 zum Schalter G-o fließt. In diesen verläuft der Strom von (lern festen Kontakt iio aus mittels des beweglichen Kontaktes ioi (Abb. 27) zu dem festen Kontakt 1-i dieser Bank, dann «-eiter durch die Leitung b (Abb. 68e, f, e, d) und den Kontakt II zur Kontaktplatte 508, von dort aus durch den Kontakt IV und die Leitung d (Abb. 68d, e, f, c) zurück zu dein Kontakt r-i des Schalters G-o und über den beweglichen Kontakt io-, zu dem festen Kontakt iii. Von (fort aus fließt der Strom durch den Magneten 84, die Leitung q (Abb. 68c, f, i, 1i, g, d, a, b, e) sowie den Kontakt542 zur Kontaktplatte 543 (Abb. 32, 68e) des Hauptschalters AI-S dieser Gruppe und endlich durch den Kontakt 544, die Leitung 545 (Abb.68b) und den Kontakt 546 (Abb. 68c) zurück zum negativen Pol der Stromquelle.
  • Die Spalten G-i, G-2, (i-3, G-4 und (--5 weisen keine Löcher auf, so daß durch die für diese Spalten vorgesehenen Kontakte auch kein Stromkreis geschlossen wird. Die Reihe G-6 zeigt ein Loch in der zweiten und dritten Zeile und gibt somit nach Abb. 3 eine 4 wieder. Durch diese Registrierung wird also (las Addierwerk 4 in der Gruppe 6, (1. h. das A(1-dierwerk 64, in die Arbeitsstellung bewegt. Der Strom verläuft hierbei vom positiven Pol der Stromquelle durch den Schalter G-N (Abb. 68i), die Leitung 535 (Abb. 68i, f, c), den Kontakt 536 und die Leitung 537 (Abb. 68b) bis zum Punkt 538, weiter :huch den Kontakt 539, die Kontaktplatte 54o (Abb. 32) des Hauptschalters M-S, den von links (Abb. 68b) vierten Kontakt 541 und die Leitung in (Abb. 68b, a, d, g, h, i, f) zu dem Schalter G-6 und sodann (furch den festen Kontakt iio, den beweglichen Kontakt ioi und den festen Kontakt L-4 dieser Gruppe über die Leitung b (Abb. 68f, e, d) zum Kontakt II. Durch die Kontaktplatte 5o8, den Kontakt III und die Leitung c (Abb.68d, e, f) kehrt der Strom zu dem festen Kontakt i i i des Schalters G-6 zurück, um schließlich durch den Magneten 8.4, die Leitung (Abb. 68f, i, h, g, d, a, b), den zugehörigen Kontakt 542 (Abb. 68a), die Kontaktplatte 5-13 des Hauptschalters llI-S, den Kontakt 54.4, die Leitung 545 (Abb. 68e, b) und den Kontakt 5.(.6 (Abb. 68c) zum negativen Pol der Stromquelle zurückzukehren.
  • Die Reihe G-7 zeigt in der ersten und vierten Zeile je ein Loch und gibt somit eine o wieder. Durch diese Registrierung wird also (las Addierwerk o der Gruppe 7. d. 1i. das Ad-Aierwerk7o, in die Arbeitsstellung bewegt. Der Strom nimmt hierbei von (lein positiven Pol der Stromquelle aus folgenden Verlauf Schalter G-S (Abb.68i), Leitung 535 (Abb.68i, f, c), Kontakt 536, Leitung 537 (Abb. 68c, b), Punkt 538, Kontakt 539 (Abb. 68e), Kontaktplatte 54o (Abb. 32) des Hauptschalters 11-S, Kontakt 541 (Abb. 68b), Leitung ya (Abb.68b, a, d, g, h, i, f), Punkt 530, fester Kontakt iio des Schalters G-7, beweglicher Kontakt ioi, fester Kontakt 1-o, Leitung a (Abb. 68f, e, d), Kontakt I, Kontaktplatte 5o8, Kontakt IV, Leitung r1 (Abb. 68d, e, f), fester Kontakt r-o, beweglicher Kontakt i o2, fester Kontakt i i 1, Magnet 84, Leitung .r (Abb. 68f, i, h, g, d, a, b, e), Kontakt 54a, Kontaktplatte 5-13 des Hauptschalters JW-S, Kontakt 544, Leitung 545 (Abb. 68e, b, c), Kontakt 546, negative Stromseite.
  • Die nächste Reihe G-8 weist in der zweiten und vierten Zeile ein Loch auf und gibt somit die Zahl r wieder. Es wird also das A(1-dierwerk i der achten Gruppe, d. h. das Aildierwerk 8i, in die Arbeitsstellung bewegt. Der Strom verläuft hierbei von dem Schalter G-S (Abb. 68i) aus durch die Leitung 535 (Abb. 68i, f, c), den Kontakt 536, die Leitung 537 (Abb. 68b) über den Punkt 538, den Kontakt 539, die Kontaktplatte 540 (Abb. 32) des Hauptschalters 14I-S zu (lern von links (Abb. 68e) zweiten Kontakt 541, von dort weiter durch die Leitung o (Abb. 68b, a, d, g, 1i, i, f), den festen Kontakt iio der Kontaktgruppe G-8, den beweglichen Kontakt ioi, den festen Kontakt 1-i, die Leitung b (Abb. 68f, e, (1), den zugehörigen Kontakt II, die Kontaktplatte 5o8, den Kontakt IV und die Leitung rl (Abb. 68d, e, f) zu dem festen Kontakt r-i, um über den beweglichen Kontakt i o2, den festen Kontakt i i i und den Magneten 84, sodann weiter durch die Leitung (Abb. 68i, 1i, g, d, a, b, e), den Kontakt 542, die Kontaktplatte 543 des Hauptschalters AI-S, den Kontakt 544, die Leitung 545 (Abb. 6811) und den Kontakt 546 (Abb. 68c) zur negativen Stromseite zurückzukehren.
  • In der Reihe G-9 ist keine Lochung vorhanden, so (1a13 aus der Addierwerkgruppe 9o-99 kein Addierwerk eingestellt wird.
  • Auf die ausgewählten Addierwerke, nach dem erläuterten Beispiel die Addierwerke i, 64., 70 und 81 (Nr. r der Gruppe o, Nr. ¢ der Gruppe 6, Nr. o der Gruppe 7 bzw. Nr. i der Gruppe 8), werden sodann hie zu registrierenden Beträge den Lochungen entsprechend übertragen.
  • Der Hauptschalter AJ-S (Abb. 32) dient dazu, die Schalter G-o bis G-9 mit der positiven oder negativen Leitung zu verbinden. Der Schalter äll-S wird hierzu abwechselnd so gedreht, daß die Kontakte 5,41 mit dein Kontakt 539 durch die Kontaktplatte.54o und die Kontakte 542 und 544 durch Platte 543 in und außer Verbindung gebracht werden. Der Strom fließt hierbei durch den Schalter G-S, die Leitung 535, den Kontakt 536, die Leitung 537, den Kontakt 539 und von dort je nach der Schaltung durch die Abzweigungen g, h, i, j, h, 1, in, n, o oder p, um von den Magneten 84 aus durch die Abzweigungen d, Y, s, i, u, v, w, x, y odeir z über die Kontakte 542 der Kontaktplatte 543, den Kontakt 54I:)., die Leitung 545 und den Kontakt 546 zu der negativen Leitung zurückzukehren.
  • Der Stromverlauf bei Betragsregistrierungen Die senkrechten Kochreihen A-o bis A-9 des Lochstreifens (Abb. i) regeln die Einstellung der Zahnstangen 1r5 (Abb. ii, 23). Die Reihe A-o zeigt je ein Loch in der dritten und vierten Zeile und gibt demnach gemäß Abb. 3 die Zahl 5 wieder. Der Strom durchläuft hierbei den HauptschalterA-S (Abb. 68i), den Punkt 53o, den festen Kontakt iio des Schalters A-o, den beweglichen Kontakt ioi (Abb. 27), den festen Kontakt 1-5, und die Leitung c (Abb. 68i, f, e, d) zu dem Kontakt III der Kontaktplatte i o,9 und dem Kontakt .IV, um durch die Leitung d (Abb. 68d, e, f, i), den Kontakt r-5 des Schalters A-o, den beweglichen Kontakt io2, und den festen Kontakt i r i des Schalters A-o, den Magnet 84 zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren. Sobald die beweglichen Kontakte ror, rot mit den festen Kontakten 1-5 und r-5 in Berührung kommen, findet der Stroinschluß statt, wodurch der Magnet 84 erregt wird und die Einstellorgane in der jeweiligen Einstellage festgehalten werden.
  • Die Lochreihe A-1 zeigt in der ersten und dritten "Zeile je ein Loch und gibt somit die Zahl 2 wieder. Der Strom fließt hierbei von Irletri Hauptschalter A-S (Abb. 68 i) über den Punkt 530 zii dein festen Kontakt i ro des Schalters A-i, dann durch den beweglichen Kontakt ioi, den festen Kontakt 1-2 und die Leitung a (Abb. 68i, f, e, d) zu dein Kontakt 1 der IZ-ontaktplatte 5o8 und dem Kontakt 111, uni durch hie Leitung c (Abb. 68d, e, f, i), den Kontakt r-2 des Schalters fl-i, den beweglichen Kontakt rot, :den festen Kontakt i r i und den Magneten 84 zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren.
  • Die Reihe A-2 zeigt in der ersten und vierten Zeile ein Loch und gibt somit eine o wieder. Der Strom fließt hierbei von .dein Hauptschalter A-S (Abb. 68 i) über Punkt 530 (Abb. 68h), .den festen Kontakt iio des Schalters A-2, den beweglichen Kontakt ioi (Abb. 27) und den festen Kontakt 1-o .durch die Leitung a (Abb. 68h, e, h) zu dem Kontakt I und von dort über die Kontaktplatte 5o8 und en Kontakt IV durch die Leitung d (Abb. 68d, e, 1i), den Kontakt r-o, den beweglichen Kontakt i o2, den Kontakt i r i und den Magneten 84 über Punkt 532 zur negativen Stromseite.
  • Die Reihen A-3, A-4, A-5 und A-6 weisen gleichfalls in der ersten und vierten Zeile je ein Loch auf und geben somit eine o wieder. Der Stromverlauf ist derselbe wie bei der eben erwähnten Registrierung, nur mit dein Unterschied, d.aß die von diesen Reihen bestimmten Stromkreise die Schalter A-3, _-1-4, A-5 bzw. A-6 einschließen.
  • Die Reihe A-7 enthält nur in der dritten Zeile ein Loch und gibt somit die Zahl 8 wieder. Der Strom fließt hierbei von dem Hauptschalter A-S (Abb. 68i) über Punkt 530 zii dem festen Kontakt i io des Schalters A-7, weiter durch den beweglichen Kontakt ioi, den Kontakt 1-8 und die Leitung c (Abb. 6811, g, (1) zu dem Kontakt III, um über die Kontaktplatte 5o8, die Leitung e (Abb. 68d, g, h), den festen Kontakt r-8, .den beweglichen Kontakt 102, den festen Kontakt i i i und den Magneten 84 zu dem Punkt 532 der negativen Leitung zurückzukehren.
  • Die Reihen A-8 und A-9 zeigen wiederum in .der ersten und vierten Reihe eine Lochung, geben also eine o wieder. Die Addierw.erke werden hierbei nicht in Tätigkeit gesetzt, cla die Antriebszahnstangen 115 in der Nullstellung stehenbleiben. Der Stromverlauf ist derselbe wie bei den ,durch die Reihen A-2, A-3 usw. bestimmten Registrierungen, nur mit :dem Unterschied, daß diejenigen Schalter und Magnete 84 in Wirksamkeit treten, die zu den Schaltern A-8, A-9 gehören. Die Kontrollorgane Für die Kontrollorgane sind die Lochreihen C und D (Abb. i) vorgesehen, und zwar ist, wie Abb. i zeigt, hie Reihe C geloclit, während die Reihe D keine Lochung aufweist.
  • Die von den Löchern der Reihe C beeinflußten Sonderkontakte 526 (Abb. 47, 48, 52,. 68b) sind leitend miteinander verbunden und arbeiten mit einem festen Kontakt 5.I8 zusammen. Sie sind zu diesem Zweck an einem Stempel 55o (Abb. 52) befestigt, der zwischen den beiden Platten 5oi, 5o2 senkrecht verschiebbar gelagert ist und durch ein Armpaar 551, 552 (Abb. 52, 6) gesteuert wird. Die Arme 551, 552 sind drehbar auf den Wellen 515, 516 gelagert, und zwar ist der Arm 551 als doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen kürzerer Arm 553 finit einer Anschlag-'che 554 in die Bahn des Zapfens 566 fl ä (Abb. 6, 52) eines von der Freigabetaste i ooo verstellbaren Hebels 565 reicht. Die Kontakte 526 werden -durch einen Bügel 555 (Abb.6, 52, 53), der auf der Welle 5i6 drehbar gelagert ist und durch einen Arm 557 mit einem auf der Welle 418 befestigten Arm 558 zusammenwirkt, für gewöhnlich in angehobener Stellung gehalten. Die Drehung der Welle .I18 wird durch die von Hand zu bedienende Klinke 417 (Abb. ,I7) bewirkt, durch welche .der zur Lagerung des Lochstreifens dienende Papierwagen.:Io i bis 4i o in seiner Arbeitslage gesichert wird. Der Arm 558 besitzt einen Zapfen 559, der sich gegen die Unterseite des unter der Wirkung einer Feder 56o stehenden Armes 557 legt. Am entgegengesetzten Ende besitzt der Bügel 555 einen Arm 563 (Abb. 6, 52), der sich gegen einen "Zapfen 564 des Armes 553 legt. Durch eine an dein Arm 553 angreifende Feder 567 werden die Kontakte 526 dauernd gegen den Lochstreifen gepreßt.
  • Aus vorstehendem ist zu ersehen, daß die Kontakte 526 unter dein Einfluß von zwei verschiedenen Organen stehen, nämlich einmal der Freigabetaste i ooo und weiterhin der Klinke d 17, durch die der ZVagen mit dem Lochstreifen in der Arbeitslage gesichert wird. Die Beeinflussung durch die Klinke ist erforderlich, um zu verhindern, daß die Maschine freigegeben wird, bevor nicht der Wageneingeschoben ist und sich am richtigen Platze befindet. Solange dies nicht der Fall ist, werden durch :die beschriebene Anordnung selbst bei niedergedrückter Freigabetaste iooo die Kontakte 526 in angehobener Stellung gehalten. Wird aber die Klinke 417 zwecks Freigabe des Wagens in Uhrzeigerrichtung (Abb. 47) gedreht, so schwingt auch der Hebel 558 (Abb. 52) aus und hebt hierdurch den Hebel 557, der wiederum den Bügel 555 mitnimmt. Hierbei werden durch den Arm 563 des Bügels .der Zapfen 564 und damit der Hebel 553 abwärts bewegt, so <laß die Kontakte 526 angehoben «-erden.
  • Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß das Niederdrücken der Freigabetaste i ooo durch einen Magneten so lange verhindert wird, bis durch die Kontakte 526 ein Stromkreis geschlossen wird, durch den der Magnet so beeinflußt wird, daß die Taste iooo niedergedrückt «-erden kann.
  • Ist der Wagen mit dem Lochstreifen richtig in die Maschine eingeschoben, so wird die Klinke d.17 (Abb. .I7) nach unten gedrückt und hierdurch der Arm 558 abwärts bewegt, so daß der Bügel 555 unter dem Einfluß der Feder 56o in Uhrzeigerrichtung (Abb. 52) ausschwingen kann. Durch die Feder 567 werden nunmehr die Hebel 553, 551 sowie 552 gleichfalls in Uhrzeigerrichtung gedreht und hierdurch die Kontakte 526 abwärts bewegt, so daß sie sich auf den Lochstreifen legen. Befindet sich der Lochstreifen an der richtigen Stelle, so wird der Stromkreis geschlossen und damit der Magnet so beeinflußt, (laß die Tate iooo niedergedrückt werden kann. Wird jedoch ein Streifen ohne Löcher eingeführt oder befindet sich der Lochstreifen nicht genau an dein richtigen Platz, so wird der Stromkreis nicht geschlossen, auch wenn die Kontakte 526 gesenkt sein sollten. Die :Maschine kann also nur benutzt werden, wenn der Wagen eingeschoben und der Lochstreifen richtig eingelegt worden ist.
  • Der Lochstreifen muß so eingelegt werden, daß (las erste Loch :der Lochreihe C dem ersten Kontakt 526 gegenüberliegt. Wird sodann der Wagen ,Ioi bis 41o eingeschoben, so wird durch den zweiten Kontakt 526 der Stromkreis geschlossen und der Elektromagnet so beeinflußt, .daß die Freigabetaste iooo niedergedrückt «erden kann. Hierdurch werden die Kontakte 526 aufwärts bewegt und verbleiben bis zur Beendigung der Registrierung in gehobener Lage. Am Ende der Registrierung wird Zier Stromkreis für den Antrieb der Maschine in bekannter Weise unterbrochen und das Getriebe wieder gesperrt, worauf die Freigabetaste iooo selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückkehrt, während der die Kontakte 526 tragende Rahinen abwärts bewegt wird. Die Maschine ist so eingerichtet, daß der Vorschub des Lochstreifens kurz vor der Sperrung des Maschinengetriebes aufhört, d. h. sobald die letzte Registrierung erfolgt ist. Die Kontakte 1, 1I, 111, IV legen sich hierbei auf einen lochfreien Teil des Streifens, so (laß durch sie kein Stromschluß erfolgen kann. Zu gleicher Zeit befindet sich das letzte Loch der Reihe C unterhalb des rechten Kontaktes 526 (Abb. 52), so daß dieser bei seiner Abwärtsbewegung -durch das Loch hindurchgreifen und den Stromschluß herbeiführen würde.
  • Wird ein neuer Streifen benutzt, von dem z. B. die Endsummen abgenommen werden sollen, so wäre nach vorstehendem. ein In--an-setzen der Maschine nicht möglich. Um dies jedoch :dennoch zu ermöglichen, ist eine Anzahl von weiteren Kontrollkontakten vorgesehen. die «-eiter unten näher beschrieben sind.
  • Die Stromunterbrecher Die sich von beulen Seiten gegen den Streifen legenden, isoliert gelagerten Rollenkontakte 568, 569 (Abb. 52, 6, 68b) dienen dazu, den Strom zu unterbrechen, falls vergessen worden ist, einen Lochstreifen einzusetzen oder der Lochstreifen reißt. Ist eines von beiden der Fall, so wird ein Strom geschlossen, der bewirkt, daß die -Maschine nicht in Gang gesetzt werden kann bzw. sofort gesperrt wird. Die Rollenkontakte 568, 569 werden gewöhnlich durch den dazwischenliegenden Lochstreifen voneinander getrennt gehalten. Ist kein Streifen in die Maschine eingeführt oder tritt ein Streifenbruch ein, so gelangen diese Kontakte miteinander in Berührung, wodurch eine Sperrung des :Maschinengetriebes bewirkt wird. Die untere Rolle 569 ist fest, die obere Rolle 568 dagegen in einem Schwingrahmen 570 gelagert, der an einem Ansatz 571 des Rahmens :drehbar ist. Der Rahmen 570 ist durch eine Stange 572, welche bei 573 an denn Arm 557 allgelenkt ist, mit .diesem verbunden und hierdurch dem Einfluß der Feder 56o unterworfen. Sobald die Klinke -).17 (Abb.47) angehoben wird, wird auch der Hebel 557 und damit durch die Stange 572 auch der obere Kontakt 568 allgehoben. Beim Niederdrücken .der Klinke 417 wird auch die Stange 572 wieder schräg nach unten verschoben und hierdurch die Kontaktrolle 568 unter dem Einüuß der Feder 56o gegen den Lochstreifen gepreßt. Durch Schleifbürsten 573, 57-1- (Abb.68b) stehen die Kontakte 561 569 init den zugehörigen Leitungen in ständiger Verbindung.
  • 11. Vorrichtung zur Herstellung eines dieHndsummenenthaltenden Lochstreifens Die Maschine ist mit einer Vorrichtung versehen, mittels deren von den Addienverken, auf welche die Registrierungen der die Maschine durchlaufenden Lochstreifen übertragen wurden, die Endsummen abgenommen und durch entsprechende Lochung auf einen neuen Lochstreifen übertragen werden können. Da hierbei die Addierwerlce auf Null gestellt werden, sind gewisse, nachstehend ilüller beschriebene Umschaltungen erforderlich. Die Maschine ist llieizu mit einer von Hand drehbaren Welle 60o (Abb. .17) versehen, auf der ein Handhebel 6o1 befestigt ist (Abb. 17, 51). Durch Drehtunr dieser Welle in der einen oder anderen Richtung werden die auf dein Lochstreifea registrierteil Beträge auf die-Addierwerke übertragen bzw. die Endsummen von den Addierwerken abgenommen. Der mit einem Handgriff 6o2 versehene Hebel 6o1 trägt einen bei 6o5 befestigten, mit einem Handgriff 6o.1 versehenen Hebel603. Das andere gabelförmige Ende dieses Hebels greift über den Zapfen eines Hebels 6o6, der an einer auf der Welle 60o gelagerten Hohlwelle 6o7 (Abb. 52) befestigt ist. Auf die Hohlwelle 607 ist eine Hubscheibe 611 (Abb. .18) aufgekeilt, gegen die sich der Zapfen 6r0 eines Hebels 6o8 legt (Abb. 52).
  • Werden die Handgriffe 6o2, 6o4 von Hand gegeneinander bewegt, so wird der Hebel 603 in Gegenzeigerrichtung gedreht und dabei durch die Hohlwelle 6o7 die Hubscheibe 611 so verstellt, daß der "Zapfen 6r0 aus dem Randausschnitt 612 der Scheibe 611 (Abb. 52) Heraustritt und die Nase 6o9 des Hebels 6o8 eine neben der Scheibe 611 starr auf der Welle 60o befestigte Sperrscheibe 6r3 freigibt. Die Welle 60o kann also nicht eher gedreht werden, bemr nicht die Scheibe 6T3 entsperrt wird.
  • Gegen die Hubscheibe 611 (Abb. 52) legt sich ferner noch die Rolle 617 eines Hebels 615, der mittels einer Nase 616 mit der Sperrscheibe 613 zusammenwirkt. Durch eine die Hebel 6o8, 6T5 verbindende Feder 618 werden die Rollen 61o, 617 dauernd gegen den Umfang der Scheibe 611 gepreßt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß entweder die N ase 6o9 des einen Hebels 6o8 in einen der beiden Randausschnitte 61d. der Scheibe 613, die Rolle 61o dagegen in einen der beiden Randausschnitte 612 der Scheibe 611 eingreift oder aber die Nase 616 des anderen Hebels 615 in den zweiten Ausschnitt 61.1 der Sperrplatte 613 und die Rolle 617 in den zweiten Ausschnitt 612 der Hubscheibe 611 eingreift. Hieraus ergibt sieh, daß die Maschine in der einen Lage der Welle 60o durch die Nase 6o9 des einen Hebels 6o8 und in der anderen Lage der Welle 60o durch die N ase 616 des anderen Hebels 615 gesperrt gehalten wird.
  • An dem zweiten Arm des wiilkelföriil-ireil Hebels 6o8 (Abb. 52, 53) ist eine Druckleiste aus nichtleitendem Stoff befestigt, die bei Drehung des Hebels 6o8 durch die Daumenscheibe 611 die Kontakte 619 und 620 (Abb.68c) schließt. Der zweiarmige Arm 615 ist gleichfalls mit einer derartigen Druckleiste versehen, durch welche die Kontakte 621, 622 (Abb. 52, 53, .18, 68c) geschlossen werden können. Die Hebel 6o8 und 615 sind auf einem Zapfen 623 drehbar, während die Kontalzte 619, 62o, 62i mittels einer Platte 62_j. an dem Maschinenrahmen befestigt sind.
  • Die Hubscheibe 611 ist in ihrer Bewegung geggenüber der Sperrscheibe 613 dadurch begrenzt, daß ein Zapfen 627 der Sperrscheibe 613 in einen Schlitz 628 der Platte 611 Durch eine an denn Zapfen 626 der Platte 611 bzw. an dem Zapfen 627 der Platte 613 befestigte Feiler 625 wer;len hei,#le Scheiben nach Freigabe des Handgriffes 6o4 wieder in die Ruhelage zurückbewegt.
  • Eine dritte, unmittelbar neben der Scheibe 613 auf der Welle 6oo befestigte Hubscheibe 629 (Abb. 48, 52) wirkt auf einen Hebel 63o ein, der bei 631 drehbar gelagert ist. Dieser Hebel ist an seinem oberen Ende mit einem Haken 632 versehen, der in der Bahn eines mit der Motorkupplung in Verbindung stehenden Hebels 633 liegt. An seinem unteren Ende trägt der Hebel 630 eine Rolle 634, die mit Randausschnitten 635 der Scheibe 629 zusammenarbeitet. Durch den Hebel 630 wird die Kupplung so gesteuert, daß die Maschine nur freigegeben wird, wenn sie zur Aufnahme von zu registrierenden Beträgen oder zur Abnahme von Endsummen richtig eingestellt ist.
  • Durch eine weitere, gleichfalls starr auf der Welle 6oo befestigte Kurvennutscheibe 637 (Abb. 53, 67) wird die Ein- und Ausschaltung der Kontakte 1, 1I, 11I, IV geregelt. Die Daumenscheibe 637 ist hierzu mit einer Kurvennut 638 versehen, in welche die Rolle eines Hebels 639 eingreift: Dieser ist auf einer Welle 6.I1 drehbar und trägt am einen Ende ein Zahnrad 6-Io, während sein anderes Ende 6.I2 einen Sperrzahn 643 aufweist. Auf dem an dem Rahmen 6 befestigten Zapfen 24 (Abb. 63, 62) ist, wie schon erwähnt, eine als Zahnrad ausgebildete Kurvennutscheibe 52.I drehbar, neben der das Zahnrad 23 der Welle io liegt, das denselben Durchmesser und dieselbe Teilung besitzt wie sie. Wird die benachbarte 'Welle 6oo so eingestellt, daß die Beträge von dein Lochstreifen auf die :Maschine übertragen werden, so wird durch das am Hebel 639 gelagerte Rad 64o das Rad 23 mit dem Zahnrad 524 gekuppelt. Wird die Maschine jedoch auf Abnahme einer Endsumme eingestellt, so wird das Rad 64o außer Eingriff mit den Rädern 23, 524 gebracht. Gleichzeitig wird das Rad 524 durch den Zahn 643 des Winkelhebels 631, 642 gesperrt.
  • Durch einen an dem :Maschinenrahmen befestigten Zapfen 644 (Abb. 53) wird das Rad 64o gesperrt gehalten, sobald es von den Rädern 23, 524 (Abb. 62) entkuppelt ist.
  • Durch die Verstellung der Weile 6oo in die eine oder andere Lage «-erden auch noch andere Getriebeteile beeinflußt, deren Umschaltung zu erfolgen hat, wenn die Maschine zur Abgabe von Endsummen oder zum Aufsummen von Beträgen benutzt wird. Auf der Welle io (Abb. 16, 30) ist ein Rad 645 befestigt, mit dem ein breites, auf der Welle 647 starr befestigtes Zahnrad 646 gekuppelt werden kann. Die kurze Welle 647 ist hierzu in drei Schwingrahmen 648 (Abb. 16, 30), 649 (Abb. 13, 30) und 651 (Abb. 12.30) gelagert, die auf einer Welle 65o drehbar sind. Auf der Weile 6d.7 sind noch -zwei weitere Zahnräder 652, 653 (Abb. 1 @, 13, 30) befestigt, die durch die Schwingrahmen 6.I8, 649, 651 gemeinsam mit dein Zahnrad 646 ausgeschwungen werden können. Zu diesem Zweck sind die Schwingrahmen 648, 649 mit seitlichen Ansätzen 654 (Abb. 16) und 655 (Abb. 13) versehen, deren Rollen in Kurvenscheiben 656, 657 (Abb. 30, 13) der von Hand einstellbaren Welle 6oo eingreifen. Außerdem besitzen die winkelförmig ausgebildeten Scli-#vingrahnlen 6.I8, 6:I9, 651 am Ende ihres unteren Armes noch je eine Sperrnase 658, 659, 66o, die zur Sperrung weiterer Zahnr iicler dient, deren Zweck nachstehend noch näher beschrieben werden wird.
  • Wird die Welle 6oo aus der Addierstellung in die zur Abgabe von Endsummen erforderliche Stellung bewegt, so wird durch die Wirkung der Kurvenscheiben 656, 657 (4bb. 30, 13) das Zahnrad 646 mit dem Zahnrad 6.I5 der -Welle 1o gekuppelt. Wird die Welle 6oo in entgegengesetzter Richtung gedreht und dadurch zurückbewegt, so werden diese Räder wieder voneinander entkuppelt.
  • Neben dem Zahnrad 6:1.5 (Abb. 30) ist auf der Welle 1o ein Zahnrad 661 (Abb. 16, 30) drehbar, das mit einer Kurvennutscheibe starr verbunden ist. Wird das Zahnrad 646 mit dem Zahnrad 6:I5 gekuppelt, so kommt es auch mit dem benachbarten Zahnrad 661 in Eingriff. Dieses steht wiederum mit einem Zahnrad 662 (Abb. 16) in Eingriff, mit dein ein kleineres Zahnrad 663 fest verbunden ist. Beide sind frei auf der Welle 65o gelagert. Das Zahnrad 63 greift in ein Zahnrad 664 ein, das mittels einer seitlichen Sperrplatte 665 sowie eines Schaltstiftes 666 einen Schaltstern 667 wechselweise sperrt oder antreibt. Dieser Schaltstern 667 regelt wiederum die Auswahl der Addierwerke.
  • Das Zahnrad 661 mitsamt seiner Kurvenscheibe ist auf einer Hohlwelle 668 (Abb. 30) befestigt, die auf der Hauptwelle 1o drehbar ist und am äußeren Ende ein als Kurvennutscheibe ausgebildetes Zahnrad 669 trägt, durch dessen Kurvennut später noch zu beschreibende Getriebeteile eingestellt werden.
  • Die Einstellung der sogenannten Nullsperrvorrichtung erfolgt durch ein auf der eile 1o drehbares Zahnrad 682 (Abb. 12, 30, 39), das mit einer Kurvenscheibe 683 starr verbunden ist, in deren Kurvennut 684 die Rolle 686 einer Schubstange 685 eingreift; diese ist durch einen Hebel 687 mit der Welle 641 verbunden, von der die Einstellbewegung der Nullsperrvorrichtung abgeleitet wird.
  • Auf der Welle 1o ist ferner ein Zahnrad 694 (Abb. 13) drehbar, das bei Abgabe von Endsummen mit dem schon genannten Zahnrad 653 in Eingriff kommt. Das Zahnrad (i9 ist mit einer Kurvennut 693 versehen, die durch die Schubstange 7o6, den Gabelhebel 704 und den Arm 703 eine Welle 696 verdreht. Auf dem anderen Ende dieser Welle ist ein Arm 697 (Abb. 12, 17) befestigt, der mittels einer seitlichen Konsole 698 eine die Kontakte 700 tragende Isolierschiene 699 stützt. Für jede Nullsperrvorrichtung ist je ein Paar dieser Kontakte vorgesehen.. Ist die Maschine auf Abgabe einer Endsumme eingestellt, so dürfen diese Kontakte nicht in Tätigkeit treten, d. h. sie müssen getrennt werden, was dadurch geschieht, daß die Welle 696 und damit auch die Platte 698 mit den Kontakten 7oo gedreht wird. Die Arme 697 tragen an ihrem äußeren Ende eine Stange 701, die auf einer Isolierplatte 70? der unteren Kontakte 70o aufliegt und diese in ihrer Lage hält, während die oberen Kontakte durch eine Anzahl von Arenen 701, die drehbar auf der Welle 696 gelagert sind und an ihrem Ende eine Isolierplatte 7o8 tragen, zwecks Stromschlusses gegen die unteren Kontakte gepreßt werden können.
  • Durch den am Maschinenrahmen befestigten Zapfen 7o9 (Abb. 13) werden die Zahnräder 646, 652 und 653 sofort nach Entkupplung von den Antriebsorganen gesperrt, und zwar zu derselben Zeit, zu der auch die Zahnräder 666, 662 und 69:I durch die Sperrzähne c)_58, 659 und 66o der Schwingrahmen 648, 649, 651 gesperrt werden.
  • Die Umstellung der Vorrichtung, durch welche die Addierwerke mit den Antriebszahnstangen 115 in oder außer Eingriff gebracht werden, erfolgt durch teilweise Drehung der Welle 6oo, und zwar mittels des Hebels 16o (Abb. t4), der von zwei auf der Welle to drehbar gelagerten Hubscheiben 710, 711 gesteuert wird. Wird die Maschine aus der Additionsstellung in die zur Abgabe von Endsummen erforderliche Stellung gebracht, so muß der Hebel 16o zu einer anderen Zeit ausgeschwungen, und deshalb müssen die Hubscheiben 710, 711 beim Umschalten der Maschine gleichfalls verstellt werden. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 6oo eine Hubscheibe 712 (Abb. 30) befestigt und jede der beiden Hubscheiben 710 und 711 mit einem Zahnrad 713 (Abb. 15) bzw. 714 starr @erh_lnden. Sollen die Hubscheiben 7 ro una 711 umgestellt werden, so werden die Räder 713, 714 und mit ihnen die Hubscheiben 710, 711 von einem auf der Welle 10 befestigten Zahnrad 715 aus angetricheti, das alit c-iaenl auf der Welle 716 starr befestigten Zahnrad 717 in Eingriff steht. Auf dieser Welle sind noch zwei weitere Zahnräder 718, 719 befestigt, die mit den Rädern 713, 71:.1 in Eingriff stehen. Die Umstellung der Hubscheiben 710, 711 beim L'bergang der -Maschine von Addition auf Abgabe von Endsummen erfolgt durch eine in Armen 720, 7 21 (Abb. 17, 19 und 30) drehbar gelagerte Welle 716. Von den Armen 720, 721, die starr auf der Welle 65o befestigt sind, ist der eine mit einer Rolle 722 (Abb. 14, 30) versehen, die in eine Kurvennut 723 der Daumenscheibe 712 eingreift. Die beiden unteren "Enden der winkelförmigen Arme 7z0, 721 sind durch eine Welle miteinander verbunden, auf der Zahnräder 724, 725 (Abb. 17) angeordnet sind, die breiter gehalten sind als die Zahnräder 713, 71d.. Bei Drehung der Welle 6oo wird der Rahmen 720, ,~.2i durch die Hubscheibe 71z derart ausgeschwungen, daß die Zahnräder 717, 718, 719 mit Zahnrädern 715, 713, 714 zuerst außer und darauf nach einem bestimmten Zeitpunkt wieder in Eingriff gebracht werden.
  • Auf der Nabe des Zahnrades 713 (Abb. 15, ;o) ist ein Zahnrad 726 und auf der Nabe des Zahnrades 7t4 ein Zahnrad 721 drehbar gelagert. Auf der Welle 6oo sind zwei Scheiben 728, 734 starr befestigt, von denen die Scheibe 728 mit einer teilweisen Zahnung 729 sowie einem Sperrkranz 730 und die Scheibe 734 (Abb. 31) mit einer teilweisen Zahnung 736 und einem Sperrkranz 737 versehen sind. Mit der Scheibe 728 wirkt eine auf der Welle 65o (Abb. 15) drehbar gelagerte Scheibe 731 zusammen, die mit einer teilweisen ZallnLing 739 sowie zwei Sperrabschnitten 740 versehen ist. An dieser Scheibe 731 ist ein Zahnrad 735 befestigt, das dauernd mit dem Zahnrade 725 in Eingriff steht, während ein mit dein Zahnrad 738 (Abb. 31) starr verbundenes Zahnrad 741 dauernd mit dem Zahnrad 727 kämmt.
  • Wird die -Maschine von Addition auf En:lsumine umgestellt und hierzu die Welle 6oo von Hand entsprechend gedreht, so werden die Kurvenscheibe 712 (Abb. 30) sowie die Zahnräder 728, 73.I in Uhrzeigerrichtung (Abb. 15) gedreht. Hierbei wird unmittelbar nach dem Andrehen der Welle 6oo durch die Kurvennut 723 (Abb. 14) der Scheibe 712 die Welle 716 derart ausgeschwungen, daß die Zahnräder 717, 718, 719 von den Zahnrädern 715, 713, 714 wieder entkuppelt werden, während gleichzeitig das Zahnrad 724 mit den Zahnrädern 713, 726 und das Zahnrad 725 (Abb. 14) mit den Zahnrädern 714, 727 in Eingriff gebracht werden. Hierbei legt sich der Sperrkranz 730 (Abb. 1;) des Zahnrades 728 gegen den Sperrteil 733 des Zahnrades 731 und der Sperrteil 737 (Abb. 31) des Zahnrades 734 gegen eine der Sperrflächen 74o des Zahnrades 738. Sobald die Zahnräder 717, 718, 7 i 9 voll den Antriebsrädern entkuppelt und die Zahnräder 724, 725 mit den zugehörigen Zahnrädern gekuppelt sind, kommt die Zahnung der Scheiben 728, 734 Abb. 15 bzw. 31) mit der Zahnung der Scheiben 731, 733 in Eingriff, so daß diese um einen gewissen Winkel gedreht werden und hierbei die Zahnräder 735, 741 mitnehmen. Die Drehung der Zahnräder 726, 727 (Abb. 14, 15, 30) wird durch die breiten Zahnräder 724, 725 auf die Zahnräder 713, 714 übertragen, die ihrerseits die beiden Kurvennutscheiben 710, 711 unabhängig voneinander um einen bestimmten Winkel drehen, dessen Größe von der Drehung der Kurvenscheibe 7i 2 bzw. von der Länge der Zahnung der Scheiben 728, 734 abhängig ist. Nach beendetem Antrieb der genannten Getriebeteile durch die Zahnung der Scheiben 728, 734 werden die Scheiben 731, 738 durch das Zusammenwirken ihrer Sperrteile 733 bzw. 740 mit den Sperrkränzen 730, 737 wieder gesperrt. Unmittelbar darauf wird ;furch ciie Kun-ennut 723 der Scheibe 712 die Rolle 722 (Abb. 14) samt dem Rahmen 720, 721 derart ausgeschwungen, daß die Welle 716 in die Ruhelage zurückbewegt wird, in der sie sich vor dem Antrieb der Welle 6oo befand. Hierbei werden die Zahnräder-717, 718, 719 wieder mit den Zahnrädern 715, 713, 714 gekuppelt, während die breiten Zahnräder 724, 725 mit den zugehörigen Zahnrädern außer Eingriff kommen. Die Kurvenscheiben 7i o, 711 stehen nunmehr in der neuen Stellung.
  • Der die Einschaltung der Addierwerke bewirkende Kurventeil der Kurvenscheibe 711 ist etwas größer als derjenige der Scheibe 71o, da beim Aufaddieren von Einzelbeträgen die Addierwerke längere Zeit mit den Zahnstangen i 15 in Eingriff gehalten werrlen müssen als bei der Allnahme einer Endsumme. Bei der zur Abnahme einer Endsumme erforderlichen Nullstellung werden nämlich die Addierwerke während der Vorwärtsbewegung der Zahlistangen mit die-" c en gekuppelt, während sie beim Aufaddieren von Einzelbeträgen während der Rückkehr der Zahnstangen mit diesen in Eingriff gebracht werden. Die Rückkehr der Zahnstangen beansprucht aber etwas längere Zeit als ihr Vorschub, da sie nicht wie bei diesem gleichzeitig, sondern nacheinander in die Normalstellung zurückkehren, um die dabei etwa erforderliche Zehnerübertragung zu bewirken. Werden, wie nach vorliegendem Ausführungsbeispiel, zwei Kurvelischeiben 710, 711 verwendet, so dient die eine Scheibe 711 dazu, die Addierwerke mit den Zahnstangen zu kuppeln, während die zweite Kurvenscheibe 7io ihre Entkupplung herbeiführt. Die Nuten beider Scheiben sind mit einer Ausbuchtung versehen, die derart ausgebildet ist, daß die Tätigkeit der eitlen Kurvenscheibe keine Einwirkung auf die der anderen Scheibe zugehörige Rolle ausübt.
  • Bei der Umstellung der Maschine voll Avlrlition auf Endsumme werden, wie erwähnt, die Scheiben um verschiedene Winkel gedreht, und -zwar wird nicht nur die Dauer, sondern auch der Zeitpunkt der Kupplung zwischen den Addierwerken und den Zahnstangen geändert.
  • Sobald die Zahnräder 717, 718, 719 (Abb. 14, 15) von den Antriebszahnrädern entkuppelt sind, werden sie durch Zapfen 742 des Maschinenrahmens gesperrt, während die Zahnräder 724, 725 nach erfolgter Entkupplung durch einen an der Grundplatte r befestigten Sperrzahn 7-1.3 gesperrt gehalten werden. Die Registriervorrichtung für die Beträge Die sich bei der Nullstellung der Addierwerke ergebenden Beträge können nach bedarf durch Lochung oder Druck oder auch durch beides zugleich auf dein Streifen registriert werden (Abb. =). Die Lochung erfolgt hierbei durch Lochstempel 750 (Abb. 53, 55), der Druck durch Druckwerke 751, wobei jene mittels Zahnstangen von einer Welle 752 und einer Anzahl von Hohlwellen 753 aus, diese durch eine Welle 754 und eine Anzahl von Hohlwellen 755 eingestellt werden.
  • Die Einstellung der Welle 754 bzw. der Hohlwellen 755 (Abb. i i, 12, 5,a, b) erfolgt mittels Zahnräder 760 durch die Zahnsegmente 756, die drehbar auf der Welle 757 gelagert sind. Jedes dieser Segmente ist mit einer Sperrverzahnung -58 (.%bb. 13) versehen, um sie in der jeweilig eingestellten Lage sperren zu können. Auf der Welle 752 und an jeder der auf ihr gelagerten Hohlwellen 753 ist ein Zahnrad 759 befestigt, das in eines der Zahnsegmente 756 eingreift. Die Einstellung der Zahnsegmente 756 erfolgt in bekannter Weise durch Schwingen 761, die durch Stangen 762 mit den zugehörigen Einstellgliedern 62 verbunden sind und durch starr auf der Welle 765 befestigte Arme 763 gesteuert werden.
  • Auf der Welle 765 ist ein Arm 768 (Abb. 43, 51, 52) befestigt, über dessen Zapfen das gabelförnnige Ende eines auf (lern Zapfen 7;0 drehbaren Hebels 769 greift. Dieser greift am unteren Ende mittels einer Rolle in die Kurvennut des schon erwähnten Zahnrades 616c) (Abb. 30, 62) ein, das mittels der Hohlwelle 6(S auf der Welle io drehbar ist.
  • Ist die Maschine auf Endsumme eingestellt, so befindet sich das breite Zahnrad 646 in (k@i- Lagge nach Abb. 30, wobei das sonst frei drehbare Zahnrad 661 durch das Zahnrad G45 der Welle io mit der Hohlwelle 668 gekuppelt ist und die Bewegung der Hauptantriebswelle i o durch das Zahnrad 669 (Abb. 43) und den Hebel 769 auf die Welle 765 übertragen wird.
  • Befindet sich die Maschine hingegen in der Addierstellung, so stehen die Zahnräder 6.I6, r#45. 661 nicht miteinander in Eingriff, so daß auch keine Drehung der Welle 7(i5 stattfindet.
  • Durch auf der Welle 767 (gbb. 13) starr befestigte Arme 766 werden die Segmente 756 in ihrer jeweiligen Lage gesperrt gehalten, wobei die Drehung der Welle 767 durch einen auf ihr befestigten Arm 771 (Abb. 16) erfolgt, der mit einem auf der Welle 153 drehbaren Hebel 772 verbunden ist. Dieser wird wiederum durch einen auf der Welle 122 gelagerten Kniehebel 773 gesteuert, dessen Rolle ()So in eine Kurvennut 681 des Rades 661 eingreift. Da dieses, wie erwähnt, die Einstellung der Hohlwelle F,68 (Abb. 30) und durch das Zahnrad 669 und die Hebel 769 (Abb.43), 7()8. 763 auch der Schwinge 761 bewirkt, so wird, je nachdem ob die Abnahme von Endsummen c:@ ler aber :aul(lit@ion erfolgen soll un,l demgemäß das breite Zahnrad f>46 mit dem "Zahnrad 645 gekuppelt ist oder nicht, das Zahnrad 6(,i entweder mitgenommen oder außer Eingriff gehalten werden.
  • I)ie Registriervorrichtting für die Nummern der Addie"rwerke Außer den Lochstempeln 75o (Abb. 53, 55) ist noch eine Anzahl von Lochstempeln 775 (Abb. 5-1# 3_3) vorgesehen, die, in zwei Reihen von je vier Stempeln nebeneinander angeordnet, eine Registrierung der Zahlen o bis 99, d. 1i. der Nummern der vorhandenen hundert :@-ilierwerl:e, -,rin iiglichen. Die von den Lochstempeln -75 jeweils zu registrierende Zahl wird mittels Typenrädern 776 gleichzeitig auch durch Druck auf den Streifen übertragen. Die Einstellung sowohl der Lochstempel 77.3 wie der Druckräder 776 erfolgt durch dieselben Getriebeteile. Jedes Druckrad ist hierzu mit einem Zahurade 778 verbunden und samt diesem frei auf der Welle 754 drehbar. Von den Zahnrädern 778 wird das Einerrad durch ein auf der Welle 78o befestigtes Zahnrad 779 und das Zehnerrad durch ein auf der Hohlwelle 782 befestigtes Zahnrad 781 angetrieben. Die Welle 78o und die Hohlwelle 782 werden durch die zugehörigen Einstellvorrichtungen verstellt.
  • In ähnlicher Weise ist für die Sonderregistrierungen ein Paar von Lochstempeln 777 vorgesehen, welche die Lochung der Reihe C (Abb. i) bewirken.
  • Die Einstellvorrichtungen für die Lochstempel 775, 777 sind ebenso ausgebildet wie die aus den Teilen 61 bis 118 (Abb. 20. 11) bestehenden Einstellvorrichtungen für die Addierwerkachsen 28 und die Antriebszahnstangen 115, so daß auf ihre Beschreibung verzichtet werden kann. Die zu dem sogenannten .LI-Schalter gehörige, cl. h. für die Einerlochstempel bestimmte Einstellvorrichtung ist drehbar auf der Welle 153 (Abb. 16) gelagert, während die Einstellvorrichtung für :len sogenannten :"-Schalter (Abb. 5a, 20), d. h. für die Zehnerlochstempel und das Druckrad, auf ,der Welle 48 (Abb.2o) drehbar ist. Von der gleichartigen Addierwerkeinstellvorrichtung unterscheidet sich die Einstellvorrichtung für den IV-Schalter nur dadurch, daß die Zahnstange 29 nicht eine Welle, sondern die Lochstempel bzw. das Druckrad einstellt. An der Zahnstange 29 ist zu diesem Zweck eine Stange 783 (Abb. aci) angelenkt, die sich durch die Maschine erstreckt und an ihrem linken Ende mit einer kurzen Zahnstange 784 versehen ist. Die Führung der Stange 783 erfolgt mittels eines Schlitzes 785 auf einer in Augen 788 des Maschinenrahmens 3 gelagerten Welle 787, auf der ein Zahrad 786 befestigt ist. Am anderen Ende ist die Welle 787 mit einem Kegelrad-, 789 (Abb. 5b) versehen, das mit einem auf der Hohlwelle 782 (Abb. 16 rechts oben) befestigten Kegelrad-, in Eingriff steht. Dieses bewirkt die Einstellung der Zelinerlochstempel und des Zehner druckrades.
  • Die Einstellung der Schwinge für deal jI-Schalter Auf der Welle 757 (Abb. 16) ist ein Zahnsegment 791 drehbar, das unten mit einer Zahnung 792 versehen ist und durch ein Zwischenrad mit einem Zahnrad 7c)3 der das Druckrad tragenden, in Lagern 732 (Abb. 52) und 794 (Abb. 5b) laufenden Welle 780 i11 Verbindung steht. Das Segment 791 (Abb. 16) wird-(lurch das zum 31-Schalter gelJirige Einstellglied 62 unter Vermittlung einer Schubstange 796, einer Schwinge 795 und eines mit dieser zusammenwirkenden Druckarmes 7C)7 eingestellt, indem der Arm 797 um die Welle 765 schwingt und mit seiner Rolle 798 (Abb. 36, 38) auf die Schwinge 795 drückt. Am unteren Ende ist der Arn1797 (Abb. 36) mit einem Zapfen 799 versehen, der in das gabelförmige Ende eines auf der Welle 153 gelagerten Hebels 8oo eingreift. Auf der Welle 122 ist ein Zahnsegment 8o1 gelagert, welches (las zunl gehörige Einstellglied 61 antreibt und durch seine bilgelförmige Gestaltung mit einem Arm versehen ist, der das Segment durch einen Zapfen 803 gelenkig mit dem Hebel Soo verbindet. Der Antrieb des Segmentes Bor erfolgt durch die Hubscheiben 127, 130 (Abb. 12) der Welle io, die den Antrieb der Einstellglieler für den JI-Schalter sowie gleichzeitig auch der Schwinge 795 bewirken, die das Segment 791 und durch das Rad 793 das zugehörige Typenrad einstellt. Während aber der Druckhebel 797 bei jeder Benutzung der Maschine zur Wirkung kommt, treten die Druckhebel für die Schwingen 761 (Abb. 13) nur bei Einstellung der Maschine auf Endsummen in Tätigkeit.
  • Die Sperrvorrichtung für den 17-Sclialter Da der H-Schalter zu einer anderen Zeit als die Zahnstangen in Wirkung tritt, so ist eine besondere Sperrvorrichtung für sie erforderlich, die aus einem auf der Welle 767 (Abb. 16) drehbaren und in die Verzahnung 792 eingreifenden Sperrhebel Sod. (Abb. i(), 37, 38) besteht. Dieser bügelförmige Sperrhebel greift mit einem Zapfen 8o5 in das Ende eines auf der Welle 153 drehbaren Hebels 8o6, rler am anderen Ende durch einen Zapfen 807 mit einem auf der Welle i22 drehbaren Winkelhebel 8o8 verbunden ist. Dieser ist am anderen Ende mit einer Rolle 8o9 versehen, die in die Kurvennut 8io einer auf der Welle io befestigten Scheibe 811 eingreift. Die Einstellung der zum 1I-Schalter gehörigen Getriebeteile erfolgt durch das Segment 62, die Schwinge 795, die Stange 796 und den Druckliebel797 unter Vermittlung des Segmentes 791, das in der jeweiligen Lage durch den Hebel 8o4 gesperrt wird. Demgemäß werden auch das zugehörige Druckrad und die Lochstempel eingestellt und sodann gesperrt. Die Sonderkontaktbank Das Segment 791 (Abb. i6) wirkt durch die Kontakte ioi, io2 mit einer Sonderkontaktbank zusammen, die wie die Kontaktbänke io6 ausgebildet durch Zapfen 813, 814 (Abb. 5b, 16) an dem Maschinenrahmen bebefestigt ist. Da die Einstellung des Segmentes 791 von dem Einstellglied 62 geregelt -wird, so erfolgt auch der Kontaktschluß durch die Kontakte ioi, io2 dementsprechend. Werden Einzelbeträge durch die Maschine aufgenommen, so bleiben diese Kontakte unwirksam. Ein Stromschluß wird vielmehr nur herbeigeführt, wenn eine Endsumme auf dem Lochstreifen registriert wird. Diese Einrichtung wird später noch eingehend beschrieben werden. Der Hauptschalter Zwecks Einstellung des Hauptschalters i1.I-S ist seitlich des Segmentes 791 (Abb. 16) auf einem Zapfen 816 ein Hebel 815 drehbar, dessen eines Ende 817 über den Stift 818 einer an dem Segment 791 befestigten Platte 8i9 greift. Der Hebel 815 ist mit einer Nase 820 versehen, die, wenn sich die Teile in der Lage nach Abb. 16 befinden, freiliegt, da das linke Ende des Hebels 815 abwärts bewegt worden ist. Wird jedoch das Segment 791 bei Benutzung der Maschine in Gegenzeigerrichtung und damit der Hebel 815 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so legt sich die Nase 820 gegen die Außenkante der Platte 819, wodurch der Hebel 815 in seiner Lage gesperrt wird. Hierbei wird der Schieber 8z2 aufwärts bewegt und eine an ihm befestigte Zahnstange 823 (Abb.2o, links oben) mit dem Zalinrade der Hauptkontaktwalze 824 gekuppelt, so daß der Hauptkontakt entsprechend eingestellt wird. Der Schieber 822 führt sich mittels eines Schlitzes 825 (Abb. 2o) der Zahnstange 823 sowie eines an seinem unteren Ende vorgesehenen Schlitzes 827 (Abb. 16) auf zwei Zapfen 820, 828 cles Maschinenrahniens. Wie aus Abb.32, 68b und 68e ersichtlich, findet ein Stromschluß durch den Hauptschalter lI-S nur dann statt, wenn die Kontaktplatte 54o in Berührung mit den Kontakten 539, 541 und die Platte 543 in Berührung mit den Kontakten 542, 544 steht. Solange die Einstellung des 1I-Schalters nicht durch die Lochung des Kontrollstreifens geregelt wird, schwingt das zugehörige Einstellsegment 791 bis zur äußersten Grenze aus, wobei der Zapfen 818 den Hebel 815 in die Lage nach Abb. 16 einstellt. Findet jedoch durch die Lochung des Kontrollstreifens eine Verstellung des Einstellgliedes statt, so wird das Segment 791 noch vor Erreichung seiner Grenzlage gesperrt und hierbei der Hebel 81 5 durch den Zapfen 818 derart in Uhrzeigerrichtung geschwenkt, daß durch den Schieber 822, die Zahnstange 823 und das Zahnrad 824 die Hauptschaltertrommel umgestellt wird. Die Lochstempel Die Lochstempel sind in einem kastenträgerartigen Rahmen 831 (Abb.6, 52) gelagert, der zwischen den Hilfsrahmen 6, 7 befestigt und mit einer Querstrebe 83o durch einen Steg 832 verbunden ist. Oben und unten ist der Rahmen 831 durch gelochte Führungsplatten 833 bzw. 834 abgeschlossen, die zur .Führung der Lochstempel dienen. Auf der Platte 833 ist eine zweite Platte 835 befestigt, deren Löcher mit denen der Platte 833 übereinstimmen, jedoch entsprechend der Form der seitlich abgeflachten oberen Enden
    836 der Lochtempel nicht kreisrund, sondern
    annähernd halbkreisförmig ausgebildet ;;find.
    hie Unterseite der Platte 835 dient infolge-
    dessen den durch die seitliche Abflachung ge-
    bildeten Schultern der Lochstempel als An-
    schlag, so (laß nur die halbrunden Enden 83;i
    der Lochstempel aus der Platte 835 Ilei@Jr-
    ragrtt. Wie die Abb. io und 55 -neigen. sind
    die Abdachungen einer Lochstempelreihe nach
    der einen, die der drei anderen Lochsteinpel-
    reilten dagegen nach der anderen Seite ge-
    richtet, um in noch zu erläuternder Weise die
    Auswahl der vier zti einer Gruppe gehörigen
    Lochstempel zu erleichtern.
    Unterhalb des Rahmens 831 (Abb. 53) ist
    ein [J-förrniger Rahmen (93,~ zwischen den
    1-Tilfsrahinen 6, ; befestigt, der eine finit den
    Lochstempeln zusammenarbeitende gelochte
    1# ülirtingsplatte 839 (Abb. 51 ) trägt. Eine
    Wilire 811 iAbb.52) leitet die gestanzten
    I'apierstiickchen in einen Behälter 842.
    Die Lochvorrichtung zur Regi-
    strierung vonBeträgen
    Auf der Welle ; 52 (Abb. 53) bzw. den
    Hohlwellen 753 sind Zahnräder 843 befestigt,
    die in die Zahnung 8.T5 von zehn Schiebern
    844 (Abb. (), ;, 8, 53, 5-l, 55) eingreifen.
    Jeder Schieber ist an seinem unteren Rande
    mit einer Anzahl von Ansätzen 846 versehen,
    die finit den Lochstempeln derart zusammen-
    wirken, (laß die Lochstempel entsprechend
    dem zu registrierenden Betrage eingestellt
    werden.
    1):e Schieh`r 8[d. sitl.,l mittels 1_<insschlitze
    8-t8, e_(9 a af zwei Wellen 850,8--,2 Ver-
    schiebbar und voneinander durch 12inge 851,
    s53 getrennt. Die Welle 85o ist in den Rah-
    inenteilen 832 und () drehbar, während die
    Welle 852 in zwei Schwingarmen 8,34 (Abb.6,
    der Welle 85o gelagert ist. Der eine Arm
    @;5d ist durch eine Verlängerung S55 (Abb. 53)
    -in einer Schubstange 856 angelenkt, deren
    Rolle 857 in die Kurvennut einer auf der
    Welle -92 befestigten Scheibe 858 eingreift.
    Die Welle 492 und damit die Scheibe 858
    werden von dein Zahnrad (i(9 (Abb. 62) aus
    derart angetrieben, daß bei jeder Registrie-
    rung durch die Schubstange 856 die Schieber
    844 und damit auch die Lochstempel entspre-
    chend dein zu registrierenden Betrage abwärts
    bewegt werden.
    Dic \tinliner1ilocllvorri,chtittlg
    1)i"# Einstell,iit-r @1t lie .A d lierw,#t-kn-nn-
    inern registrierenden Lochstempel 77,5 erfolgt
    durch zwei Schieber 80o (Abb. 5d ), die gleich-
    falls mit Schlitzen 848, 849 und einer Zah-
    nung 845 versehen sind und von (Jenen einer
    für die Einer und einer für die Zehner be-
    stinfinit ist. Der Einer-Schieber 86o wird
    durch ein auf der Welle 752 drehbares Zahn-
    rad 802 eingestellt, das seinen Antrieb durch
    das auf der Welle 78o befestigte Zahnrad 779
    erli:ilt. Die `Felle 780 wiederum wird durch
    Ja,; Eiilstellglie'l02 des .I7-SChaltet-s ]l:
    stellt. Der Zeliner-Schieber wird durch ein
    auf der Welle e52 drehbares Zahnrad 8f)3
    (Abb. 55) eingestellt, das seinen Antrieb
    durch das Rad ;8I der von dein Antriebsglied
    .I ;f s 'I-Schalt_rs be@inflaßtctl 1-10111«-elle7e2
    erhält.
    Die Lochvorrichtung für die
    Sonderregistrierungen
    Die zur Lochung der Kontrollstreifenreihe C
    (Abb. i ) dienenden Lochstempel 7;; wirken
    mit einem Arme 861 (Abb. 9) zusammen, der
    zwischen Ringen 85i, 853 drehbar auf den
    Wellen 85o, 852 gelagert ist. Da diese beiden
    Lochstempel bei jeder Registrierung in
    Tätigkeit treten, ist eine LTrnschaltvorrichtung
    für sie nicht erforderlich.
    Die Vorrichtung zur Rückfiih-
    rung der Lochstempel
    Die Rückführung der durch den Streifen
    hindurchgedrückten Lochstempel erfolgt durch
    einen Rahmen 86.T (Abb. 53, 5d.), der mit
    einer der Anzahl der Lochstempel entspre-
    chenden Anzahl von Löchern versehen ist.
    Der Durchmesser dieser Löcher entspricht
    demjenigen des verjüngten unteren Teils der
    Lochstempel, so daß diese sich mit dein hier-
    durch gebildeten Absatz auf der Oberseite
    des Rahmens 86.1 aufstützen. Der Rahmen
    8e-1 wird von Armen 865 (Abb. 52)' getragen.
    die durch Aussparungen 866 (Abb. 55) der
    PI-itte 835 1iiil durcll"t-eifc a, un l durch _.enl:er
    86y mit der Welle 852 verbunden. Durch
    Senkung der Welle 852 werden auch der Rah-
    inen 864 und damit sämtliche Lochstempel
    abwärts bewegt, bis sie sich auf die Ober-
    fläche des zu lochenden Streifens auflegen.
    Diejenigen Lochstempel, die eine Registrie-
    rung auszuführen haben, werden sodann
    zwangslä ufig noch «-eiter abwärts he«e,t.
    während die übri en in ihrer Lage verbleiben.
    .Nach Lochung des Streifens werden schließ-
    lich die Welle 852 und damit der Rahmen 80-
    unter Mitnahme der Lochstempel wieder in
    die Ausgangsstellung zurückgeführt.
    Die Sperrvorrichtung für (las
    D r il c k w e r 1i
    Die Druckräder 751 werden für gewi>lin-
    lich durch eine mit Ansätzen g-(-) versehene
    Stange 875 (Abb. 53 . 56) gesperrt gehalten,
    die von frei auf der Welle 782 drehbaren
    Armen 8;;, 8;8 getragen wird. Der Arin
    ,N78 ist mit einem Ansatz 879 (, Abb. 0[) ver-
    sehen, der durch eine Stange 88o tnit einen]
    Winkelhebel 882 in Verbindung steht. Dieser greift an seinem anderen Ende mittels einer Rolle 883 in die Kurvennut 884 eines Zahnrades 8 3,I ein, das auf der Welle 4g2 starr befestigt ist und mit dieser bei jeder Addition eine volle Umdrehung ausführt. Die Färbvorrichtung für das Druckwerk Die Färbvorrichtung 887 (Abb. 52) enthält in bekannter Weise ein Farbband 888 (Abb. 53), dessen Enden an den Rollen 88g, ego befestigt sind. Der Druckhammer Der Abdruck der Typen auf den Streifen erfolgt durch einen Druckhammer Sgi (Abb. 52, 53 ), der von zwei Armpaaren 892, 893 getragen wird, die frei auf den `'Fellen 418, 894 drehbar sind. Die unteren Arme 893 sind mit je einem Ansatz 895 versehen, der sich gegen den Zapfen 898 eines auf der Welle 894 starr befestigten Hebels 896 legt. jeder dieser Hebel legt sich unter der Wirkung einer um die Welle 8g4 gewickelten I# e,ler 899 mit seinem oberen Ende 8c)7 für gewöhnlich gegen die Welle 418.
  • An der Welle 894 ist ferner ein kurzer Hebel goo befestigt, der an seinem Ende einen seitlich abgeflachten Zapfen goi trägt (Abb.66). Außerdem ist auf der `@relle89.;. ein Hebel 9o2 drehbar gelagert, der eine Islinlce 9o3 trägt. Diese greift mnit ihrem hakenförmigen Ende 9o4 unter den Zapfen gor, während ihr oberes Ende go5 in der Balin eines an dem Maschinenrahmen befestigten Stiftes 9o6 liegt. Der zweiarmige Hebel go2 wird durch eine Schubstange go8 gesteuert, die mittels einer Rolle gog in die Kurvennot g i o der auf der Welle -l92 befestigten Scheibe 858 eingreift. Diese ist starr mit dem Zahnrad 884 (Abb. 64) verbunden, das durch die von Hand bewegte Umschaltvorrichtung angetrieben wird. Wird die Schubstange go8 (Abb.66) abwärts bewe`t, so wird durch die blinke 90 3 der Hebel wo angehoben und hierdurch unter weiterer Spannung der Feder 899 die Arme 8c)(-) (Abb. 52) so gedreht, daß die Zapfen 8g8 eine Abwärtsbewegung der Druckhammerarme 892, 893 gestatten. Diese Bewegung (lauert so lange an, bis das obere Ende go5 der Klinke go3 -gegen den Zapfen go6 trifft. I-lierlurch wird die Blinke g03 so weit aus--eschwungen, daß sie den Zapfen goi freigibt. In demselben Augenblick wird der Druckhammer 891 unter dem Einfluß der gespannten Feder 899 durch das Hebelpaar 896 gegen den Streifen und die Typenräder 751 geschlagen. Sobald die Hebelenden 897 gegen (lie Welle .a.18 anschlagen, werden die Antriebshebel 896, goo in ihrer Bewegung gesperrt, während der Druckhammer und die Arme 892, 893 infolge ihrer Trägheit noch weiter ausschwingen, bis der II.anirner durch die Typenräder aufgehalten wird. Hierauf #cliwingen die Teile 891, 892, 893 unter dem Einlluß ihrer eigenen Schwere so weit wieder zurück, daß der Ansatz 895 der Arme 893 sich von neuem gegen den Zapfen 898 legt. Die Nullsperrvorrichtung Lm die Zahnstangen i 15 (Abb. 11, 23) für gewöhnlich in der 1\TTullstellung zu sperren, sind neben den Zehnerschaltklinken 321, 322 (Abb. 13, 25, J6) auf Röhrenstücken 9 i 6 Sperrarme 915 angeordnet, die mittels einer hohl gewölbten Fläche g i 7 mit den Addierrädern 27 zusammenarbeiten und je mit einem bei gig bajonettartig abgebogenen Arm 9i8 starr verbunden sind. Diese Sperrvorrichtung wird durch die von Hand gedrehte Welle 6oo (Abb. 15, j6) derart ]r:einflußt, daß sie beim Aufsummen von Einzelbeträgen unwirksam bleibt, wobei die Arme gi 5, g i 8 die Stellung nach Abli. 1,3 einnehmen. Wird aber eine Endsumme gezogen, so werden die Sperrarinegi5 in die Bahn des verlängerten Zahnes 3 20 (Abb..2 5') der Addierräder bewegt. Werden nunmehr die Zahnstangen i 15 und damit auch die Addierräder in die Nullstellung bewegt, so werden diiese so weit zurückge#lreht, bis der "Zahn -,ro gegen den Sperrarm 915 trifft. Befinden sich die Addierräder in der Nullstellung, so steht der Zahn 320 waagerecht. Kurz bevor dies eintritt, trifft der Zahn 3.20 gegen die Abschrägung des -zugehörigen Sperrarmes g i 5 und -zwingt ihn hierdurch zu einer kleinen Schwenkung, die in noch zu erörternder Weise zum Aufhalten der Zahnstangen i i 5 benutzt wird.
  • Die Sperrung der Zahnstangen i 15 und die Einstellung der zugehörigen Antriebsorgane wird durch Erregung der Magnete 84 (Abb. i 1, 18) und die hierdurch bewirkte Sperrung der Einstellvorrichtungen erreicht. Die Zahnstangen dürfen jedoch nur in der Nullstellung gesperrt werden: in allen anderen Lagen müssen sie frei einstellbar sein. Ihre Sperrung inuß daher zwischen der iun,1 o-Stell-ung erfolgen. Der längere "Zahn Sao kann dabei entweder zu Beginn einer .%cldition 'auf r stehen, cr:ler aber er kann sich in einer der neun anderen Stellungen befinden.
  • Wie schon erwähnt, sind die Kontakte 700 (Abb. 11, 12, 13), von denen für jede Zahnstange einer vorgesehen ist, auf einem Rahmen 698 angeordnet, der bei jeder Registrierung zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführt. Diese Kontakte werden durch Drehung von Armen 937 (Abb. 13) geschlossen, die ihrerseits durch die Sperrarme 915 ausgeschwungen werden.
  • Bei Kupplung der Addierräder 27 mit den Zahnstangen i 15 (Abb. 23, 12) wird das zu benutzende Addierwerk mit der zur Zehneriibertragung dienenden Ergänzungsverzahnung 302 in Eingriff gebracht. Die erste Bewegung der Einstellsegmente dient dazu, die Einzelzahnstangen 118 an die Ergänzungsverzahnungen heranzuführen. Hierbei werden die Addierräder nicht verstellt. Bei der nächsten Verstellung der Einstellorgane um eine weitere Einheit werden auch die Zahnstangen 118 und damit die Addierräder um eine Einheit weitergeschaltet. Stand eines der Addierräder auf i, so ist es erforderlich, daß die zugehörige Zahnstange und das Einstellorgan an dem Ende dieser ihnen erteilten Bewegung gesperrt und somit die Addierräder auf Null gestellt werden. Da die Einstellorgane durch die Magnete 84 gesperrt werden und die Magnete wiederum unter dem Einfluß der Kontakte 700 stehen, so müssen die Magnete hierbei so schnell wie möglich erregt werden. Andererseits darf aber der Strom auch nicht geschlossen werden, bevor die Arl"dierräder die Stellung i erreicht haben, sondern gerade in diesem Augenblick oder kurz. darauf. Der Stromschluß erfolgt durch -die Arme 937 (Abb. 13), die drei verschiedene Lagen einnehmen können. Ihre Ruhestellung veranschaulichen die Abb. ii, 12, 13. Stehen aber die Addierräder auf i, so wird der Sperrarm 915 des betreffenden Addierrades gesperrt, sobald er mit dein verlängerten Zahn 320 in Berührung kommt. Hierdurch wird auch der von dein Sperrarm gesteuerte Arm 937 (Abb. 13) angehalten, bevor er die Erhöhung 938 des den Kontaktschluß bewirkenden Armes 707 freigegeben hat. Steht schließlich eines der Addierräder in einer der anderen neun Stellungen, so schwingt der Sperrarmgi5 -weiter aus, da sich alsdann der Zahn 320 nicht in seiner Bahn befindet. Hierbei gibt der Arm 937 die Erhöhung 938 des Armes 707 frei und gestattet somit dessen Aufwärtsbewegung, sobald die Kontakte 700 angehoben werden. Es wird also nur dann, wenn ein Addierrad beim Beginn einer Registrierung auf i stand, der Arm 937 den Arm 707 in der Lage sperren (Abb. 13), daß sofort nach Anheben der Kontakte Stromschluß eintritt. In allen anderen Fällen gibt der Arm 937 den Arm 07 frei, so daß dieser gemeinsam mit den Kontakten angehoben werden kann, ohne deren Schluß herbeizuführen. In diesem Fall erfolgt der Schluß der Kontakte 7- ) <ladurch, daß der Sperrarm 9r5 und der Arm 937 durch den Zahn 32o verstellt werden, wobei sich der Zeitpunkt dieses Stromschlusses nach dem jeweiligen Stande des zugehörigen Addierrades richtet.
  • Auf der den Zahnstangen i 15 (Abb. 13) gegenüberliegenden Seite der Platten 135 ist je ,ein Schieber 9r9 auf Rollen 92o verschiebbar gelagert. Die Bewegung des Schiebers 9i9 wird durch Stifte 921 der Platten 135 beiderseitig begrenzt. Die Schieber sind oben und unten mit Stiften 922 versehen, gegen die sich gewöhnlich die Enden der Arme 9i8 legen. Ober- und unterhalb eines jeden Scliiebei-s 9i9 ist je eine Stange 923 verschiebbar, die mittels Schlitze 924 auf Führungszapfen 925 gleitet und durch eine Feder 926 dauernd nach rechts (Abb. 13) gezogen wird, während andere Federn 927 die Arme 9i8 gegen die Stifte 922 pressen.
  • Die Verstellung der Schieber 9i9 erfolgt durch je einen doppelarmigen Hebel 928, der auf einer der Wellen iSo drehbar ist und mit seinem gabelförmigen oberen Ende über einen Zapfen 929 des Schiebers 9i9 greift. Die Hebel 928 werden durch Hebel 930 der Welle 6..1.1 gesteuert, die ihrerseits durch den Arm 687 (Abb. 39) mittels der Schubstange 685 von der Kurvenscheibe 682 aus angetrieben wird. Das Zahnrad 682 wird, wie erwähnt, durch die von Hand verstellbare Welle 6oo unter Vermittlung der Zahnräder 652, 646 (Abb. 12, 3o) eingestellt.
  • Die Stangen 923 (Abb. 13) sind mit Zapfen 931 versehen, gegen die sich die Arme 9i8 der Nullsperrvorrichtung legen, die durch Zapfen 932 der Schieber 9i9 in bestimmten Fällen verstellt werden. Bei jeder Registrierung «-erden die Schieber 9i9 einmal vor und zurück bewegt. Bei der Verschiebung nach rechts (Abb. 13) geben die Zapfen 922 die Arme 9i8 frei, worauf diese unter dem Einfl-uß der Federn 927s0 weit ausschwingen, bis die Sperrarme gegen die Ad,dierräder treffen. Steht ein Addierrad auf i, so gestaltet sich die Schwenkung des zugehörigen Armes 9i8 ein wenig kleiner als bei den anderen Armen, ohne daß jedoch hierdurch die Verschiebung des Schiebers 9i9 beeinflußt würde. Vielmehr werden diejenigen Arme 9i8, die aus irgendeinem Grunde nicht ganz ausgeschwungen wurden, von den Zapfen 932 «-eiter mitgenommen.
  • Hierauf führen die Schieber eine geringe Rückwärtsbewegung aus, wodurch die Stifte 922 wieder mit den Armen 9i8 in Fühlung gebracht werden, soweit diese voll ausgescli«-ungen wurden.
  • Diejenigen Sperrorgane 9i5 jedoch, die sich gegen den Zalin 32o der Addierräder legen, ;l. h. finit einem in der Stellung i hefindlichen Addier rad zusammenwirken, werden nicht durch den Schieber gehalten. sondern bleiben in Berührung mit dem Zahn 320.
  • Die Stangen 923 werden durch die Federn 926 nicht in jedem Falle in ihre rechte Grundlage bewegt. Wird nämlich das eine oder andere Sperrorgan 9i5 durch Addierräder aufgehalten, die sich in der Stellung i befinden, so wird auch der Vorschub der Stange 923 vorzeitig unterbrochen. Der Hebel 937 gibt somit die Erhöhung 938 des auf die Kontaktfedern 700 wirkenden Armes 707 nicht frei. Wird keiner der Sperrarme 9i5 (Abb. 25) durch die Addierräder vorzeitig gesperrt, so führen diese Arme sämtlich ihre volle Bewegung aus, wobei der Hebel 937 (Abb. 13) so weit ausschwingt, daß er die Erhöhung 938 des Armes 707 freigibt.
  • Befindet sich ein Addierrad in der Stellung i, so wird, wie erwähnt, durch Hub der Kontakte 7oo sofort Stromschluß herbeigeführt und damit der zugehörige Magnet 84 erregt, so daß die Getriebeteile nach erfolgter Verstellung um eine Einheit gesperrt werden. Hierdurch werden auch die Zahnstange i i 5 sowie die Registrierorgane in der Stellung i gesperrt. Befinden sich jedoch die A1dierrä:der nicht in der Stellung i, so wer:len die Zahnstangen «-eiterbewegt; sobal,] diese sich der Stellung i nähern, wir,] der Sperrarm rückwärts bewegt und hierdurch der Arm 937 auf die Erhöhung 938 gedrückt, was einen sofortigen Stromschluß durch den Arrn 700 zur Folge hat.
  • Sollen die Addierräder auf o eingestellt werden, so führen sie eine volle Umdrehung aus, d. h. sie gehen von i in die Nullstellung. Sobald dies geschehen, werden die Kontakte 7oo abwärts und hierauf die Schieber 9i9 in ihre Ruhestellung zurückbewegt.
  • Acht der Sperrarme 9i8, d. h. je vier der oberen und <ler unteren Reihe, sind gleichartig ausgeführt (Abb.13). Die zwei weiteren Arme weisen dagegen eine abweichende Form auf. Der eine, obere Arm 933 ist Einger ausgebildet und an seinem unteren Ende mit einer Nase 934 versehen. Der andere, untere Arm 935 ist gleichfalls länger als die Arme 9i8, trägt jedoch an seinem oberen Ende einen Zapfen 936, der mit der Nase 934 des Armes 933 zusammenwirkt. Der untere .Arm dient zum Antriebe des Armes 937, der, wie erwähnt, mit dem Hebel 707 zusammenarbeitet. Jede der Stangen 923 ist mit einem Zapfen 939 versehen, gegen den sich die Arme 933 bzw. 935 legen. Wird eines der oberen Addierwerke, z. B. das erste von rechts (Abb. 13-), auf Null gestellt, so wird der Sperrarm 9i5 in dem Augenblick verschwenkt, wo der Zahn 32o des Addier rades gegen ihn anschlägt. Durch den sich gegen den Zapfen 93 i der Stange 923 legenden Arm 9i8 wird hierbei die Stange 923 nach links verschoben und durch den Zapfen 939 auch des Arm 933 in gleicher Richtung mitgenommen. Der Arm 935 schwingt folglich in Gegenzeigerrichtung aus, wobei durch den Arm 937 der Arm 7o7 nach unten gedrückt wird.
  • Wird das von rechts vierte obere Addierxverk auf Null gestellt, so wird die Bewegung des Arrnes 933 unmittelbar, d. h. unter Ausschaltung der Stange 923, auf die Arme 935, 937 übertragen. Wird das vierte Addierwerk der unteren Reihe auf \u11 gestellt, so wirkt dasselbe ohne weiteres auf den Arm 937 ein. Befinden sich sämtliche Addierwerke in der Nullstellung, so werden die Schieber gig wieder nach links in ihre Ruhestellung zurückgeschoben und hierbei durch sie auch die Sperrarme 9i5 und die unter Federdruck stehenden Stangen 923 in die Ausgangslage zurückbewegt.
  • Die Schalter für die Auswahl der Addier werke.
  • Diese Schalter treten nur beim Ziehen einer Endsumme in Tätigkeit, weshalb ihr Schluß von der zur Umstellung der Maschine von Addition auf Endsumme erforderlichen Drehung der Welle 6oo (Abb. 16) abhängig ist. Diese Drehung erfolgt durch die Zahnräder 661, 662, 663, 66d., wobei die Sperrscheibe 665 und der Zapfen 666 des Zahnrades 664 die wechselweise Schaltung bzw. Sperrung des die Schalter beeinflussenden Schaltsternes 667 bewirken. Es sind fünf dieser Schalter vorgesehen, die in zwei Gruppen zu dritt und zu zweit angeordnet sind. Die drei Schalter 947, 948 (Abb. 68a, 30) und 949 (Abb.68c, 30) dienen zur Auswahl der Addierwerke, und zwar wird durch die Schalter 947, 9-l8 die Ad,]ierwerkreihe und durch den Schalter 949 das aus dieser Reihe in Frage kommende Addierwerk bestimmt. Der Schalter 947 verbindet die Addierwerkreihen mit der positiven, der Schalter 948 sie mit der negativen Strohseite. An und für sich genügt hierzu ein einziger Schalter, doch würde alsdann die erforderliche gleichzeitige Bewegung der Teile nur schwer zu erreichen sein. Durch die zweite, aus den Schaltern 95o (Abb. 68i, 30), 951 (Abb.68a, 3o) bestehende Schaltung wird die Einstellung der die Nummern .der ausgewählten Addierwerke registrierenden Lochstempel und Druckräder geregelt, und zwar bewirkt der Schalter 95o hierbei die Einstellung der die Addierwerkreihen bezeichnenden Registrierorgane, während der Schalter 951 zur Registrierung des ausgewählten Addierwerkes dieser Reihe dient. Die mechanische Verbindung dieser Schalter ist in Abb. 30 dargestellt. Die zur Auswahl der Addierwerkreihen dienenden Schalter 947, 948 und der Schalter 95o werden gleichzeitig eingestellt, ebenso auch die Schalter 949 und 95I, diese jedoch unabhängig von clen -Schaltern 947, 948, 950.
  • Die Schalter 947, 948 und 95o bestehen aus einem Ringkontakt 954 (Abb. 33, 68a, i), der durch einen Ansatz 955 an die zugehörige Leitung angeschlossen ist, sowie einer Anzahl Kontaktplatten 956, die sowohl gegenüber dem Ringkontakt 954 wie auch untereinander isoliert sind. Mit den festen Kontakten 95-l, 956 wirkt je ein Schleifkontakt 957 zusammen, der auf einer gemeinsamen Welle 965 befestigt ist und mit dem einen Arm auf dem Ringkontakt 954, mit dem anderen dagegen über die ringförmig angeordneten Kontaktplatten 956 gleitet.
  • Die Zahl der Kontaktplatten 956 stimmt mit der Anzahl der Addierwerkreihen überein; nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zehn Addierwerkreihen und daher auch zehn Kontakte 956 vorgesehen.
  • Der Schalter 949, der zur Auswahl des jeweils benötigten Addierwerkes aus der durch die Schalter 947, 948 bestimmten Addierwerkreihe dient, sowie der zur Registrierung der Nummer dieses Addierwerkes dienende Schalter 951 sind gemäß Abb. 68c bzw. 68a mit zwanzig bzw. zweiundzwanzig im Kranze angeordneten Kontakten 958, 959 (Abb. 13, 35) versehen, von denen die kurzen Kontakte 958 mit den längeren Kontakten 959 unter gegenseitiger Isolierung abwechseln. Auf der Welle 96r ist für beide Schalter 949, 951 je ein gabelförmiger Schleifkontakt 96o befestigt, der immer einen langen und einen kurzen Kontakt miteinander verbindet.
  • Bei jeder Registrierung wird der Schaltstern 667 (Abb. 16, 3o) durch den Zapfen 666 um eine Teilung weiterbewegt, während er in der Ruhelage durch die Scheibe 665 gesperrt wird. Der Schaltstern 667 ist starr auf der die Schleifkontakte 96o tragenden Welle ct0i befestigt untl besitzt i i Zähne, so daß er bei jeder Registrierung eine Elftelumdrehung ausführt. Zu seiner vollen Umdrehung sind also elf volle Umdrehungen des Antriebszahnrades 664 erforderlich.
  • Auf der Welle 961 ist ferner eine Sperrscheibe 962 (Abb. 30, 34) sowie ein Hebelarm 963 befestigt, der mittels eines Zapfens einen auf der Welle 965 befestigten Schaltstern 964 und damit auch die Schleifkontakte 957 der Schalter 947, 948, 949 antreibt. Der Schaltstern 964 besitzt zehn Schaltzähne, so daß er bei jeder vollen Umdrehung des Schaltsternes 667 tun eine Zehnteldrehung «-eitergeschaltet wird. Es sind somit zehn volle Umdrehungen des Hebelarmes 963 erforderlich, damit der Schaltstern 964 eine volle Umdrehung ausführt.
  • Wird die Maschine auf Null gestellt, so führen die Schalter 949, 95I elf, die Schalter 947, 9-l8, 95o dagegen nur eine Umdrehung aus.
  • Durch eine auf der Welle 965 (Abb. 16) der Schalter 947, 948, 949 befestigte Hubscheibe 966 (Abb. 16, 68b) wird ein Hebel 967 gesteuert, der einen Kontakt 968 beeinflußt, während durch eine Hubscheibe 969 (Abb. 16, 68a) der die Kontakte 949, 951 tragenden Welle 961 ein Hebel 970 gesteuert wird, der einen Kontakt 971 beeinflußt. Der Kontakt 968 bewirkt die Sperrung der Maschine unmittelbar nach Beendigung einer Registrierung, indem er den Strom unterbricht, sobald das letzte Addierwerk auf Null gestellt worden ist. Damit jedoch die Maschine beim nächsten Maschinengange sofort weiterarbeiten kann, werden die Kontakte zwecks Stromschlusses sofort wieder geschlossen, bevor noch die Maschine völlig zum Stillstand gekommen ist. Die den Kontakt 97r steuernde Hubscheibe969 führt zehn Umdrehungen aus, wenn die Hubscheibe 966 für den Kontakt 968 eine Umdrehung ausführt. Der Kontakt 971 regelt den Stromlauf durch die Schalter 9-1-7, 948, und zwar wird der Strom jedesmal kurz vor Beendigung einer Umdrehung der Schalter 949, 951 unterbrochen. Der Stromverlauf Der Ringkontakt 954 (Abb. 68a) des Schalters 947 ist durch die Leitung 535 (Abb. 68a, b, c, f, i), den Kontakt 984 (Abb. 68e) und den Schaltern G-S mit der positiven Stromseite verbunden, während seine Einzelkontakte o, i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 durch die Leitungen g, h, i, h, 1, 11i, -fr, o, p (Abb. 68a, d, g, 1i, i, f, c) mit den Schaltern G-o, G-i, G-2, G-3, G-4, G-5, G-6, G-7, G-8 und G-9 verbunden sind (Abb. 68c, f, i).
  • In gleicher Weise ist der Schalter 948 (Abb. 68a) mit der negativen Stromseite verbunden. Die Einzelkontakte o, i, 2, 3, 4, 5. 6. 7, 8, 9 des Kontaktkranzes 956 sind durch die Leitungen q, r, s, t, u, v, u!, x, @j, N an die Schalter G-o, G-i, G-2, G-3, G-4, G-5, G-6, G-7, G-8, G-9 angeschlossen, während der Ringkontakt 95.I über Punkt 99o durch den Kontakt 97 i, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c) und den Kontakt 982 mit der negativen Stromseite verbunden ist.
  • Mit den zwanzig Einzelkontakten des Schalters 949 (Abb. 68c) ist eine Gruppe von Leitungen a, b, c, d, e derart verbunden, daß durch verschiedene Zusammenstellung von je zwei Kontakten zehn verschiedene Schaltungen inörlich sind. Die Leitungen a, b, t, d, c können durch den Hauptschalter jll-S (Abb. 68e) finit den Leitungen a, b, c, d, e der Schalter G-o, G-i, (r-2, G-3, G-4, G-5, G-6, G-7, G-8, G-9 (Abb. 68e, f, i) verbunden werden.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung ermöglicht es, mittels des Schalters 949 jedes Addierwerk jeder beliebigen Addierwerkreihe auszuwählen. Ist beispielsweise der Schleifkontakt 96o auf die Kontakte d und a eingestellt, so wird das A-ddierwerk o ausgewählt. Steht der Kontakt 96o mit den Kontakten c( und b in Verbindung, so wird das Addierwerk i, ixt der Stellung c .und a das A.didierwerk 2 ausgewählt usf. Durch den Schalter 95o (Abb. 68i) wer=den, wie erwähnt, die Zehner-Registrierorgane eingestellt und zu diesem Zweck sein Schleifkontakt 957 gemeinsam mit denen der Schalter 947 und 948 bewegt. Der Schalter 95o ist gleichfalls mit zehn festen Kontakten o, 1, 2, 3, .4, 5, 6, 7, 8, 9 versehen, die denen der Schalter 947 und 948 entsprechen und durch Leitungen unmittelbar mit den festen Kontakten r-o, r-i, r-2, r-3,1--4, r-5, r-6, r-7, r-8, r-9 (Abb. 68i) des IN'-Schalters (Abb. 5a) verbunden sind. Der Strom fließt von der positiven Seite durch den Schalter G-S (Abb. 68i), die Leitung 99d., den Magneten 84 des Y-Schalters, die Leitung 998 (Abb. 68i, f, c), den Kontakt 983, die Leitungen 999 (Abb. 68c, f, i), den Kontakt i i i, einen der Kontakte r-o bis r-9, den Schleifkontakt 957 des Kontaktes 95o, den Ringkontakt 954, die Leitung 989 (Abb. 68i, f, c, b, a), den Punkt 99o, den Schalter 948, den Kontakt 971, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c) und den Kontakt 982 zur negativen Stromseite.
  • Durch den Schalter 951 (Abb. 68a) werden, wie erwähnt, die Einer-Registrierorgane eingestellt und zu diesem Zweck sein Schleifkontakt 96o gleichzeitig mit dem Schalter 949 bewegt. Je nachdem, welcher ,der Schalter G-o bis G-9 durch .den Schalter 949 in Tätigkeit gesetzt wird, wird hierbei der 11.1-Schalter (Abb. 68g) entsprechend eingestellt. Der Schalter 95o ist durch fünf Leitungen a, b, c, (l, e mit dein 11.1-Schalter (Abb. 68g) verbunden, dessen Ausbildung die gleiche ist wie die der anderen Schalter, nur mit dem Unterschied, daß er zu einer anderen Zeit in Tätigkeit tritt und hierzu von einem Sonderkontakt eingestellt wird. Der Strom fließt hierbei von der positiven Seite aus durch den Schalter C-S zu dem festen Kontakte i io des Schalters hl, sodann durch einen seiner Kontakte o bis 9 und eine seiner Leitungen a, b, c, d, e zu dem gerade ausgewählten Kontakt, weiter durch den Schleifkontakt 96o (Abb. 68c), einen der Kontakte r-o bis r-i der 11/1-Bank zum Kontakt i i i und schließlich durch den Magneten 8.4 zur negativen Stromseite.
  • Der Kontakt a des ersten Kontaktpaares des Schalters 951 (Abb. 68a) ist mit der Leitung a nicht unmittelbar, sondern durch einen besonderen Kontakt 981 (Abb. 68c, 16) verbunden, dessen Einstellung von der Welle 6oo geregelt wird. Der Schleifkontakt 96o schließt dieses Kontaktpaar, sobald er sich in der Ruhestellung befindet. Durch den Schalter 951 soll eine Erregung des zu dem J,1-Schalter gehörigen Magneten während der Addition verhindert werden, da andernfalls der Magnet 84 mit Strom versehen und damit der 31-Schalter in der Nullstellung gesperrt werden würde.
  • Die Nullstellung der Addierwerke zwecks Abnahme einer Endsumme erfolgt der Reihe nach, bei ;dein auf der o-Welle 28 angeordneten Addierwerke oo beginnend. Hierzu ist es erforderlich, daß sämtliche Magnete 84 rnit Ausnahme desjenigen, durch welchen der o-Schalter (Abb. 68i) beeinflußt wird, stromlos sind, und daß der Schleifkontakt dieses Schalters ,auf die o-Kontakte eingestellt wird.
  • Zu dieser Zeit sind die Schalter 9d-7, 948 so eingestellt, daß der Stromkreis zwischen den Ringkontakten 954 und den o-Kontakten geschlossen ist, während der Schalter 949 (Abb. 68c) für die Einer den Strom für das o-Addierwerk, 1.h. zwischen den Kontakten d und a, schließt. Der Schleifkontakt des N-Schalters wird an dem o-Kontakt gesperrt, so daß die Zehner-Lochstempel und Zehner-Typenräder auf o eingestellt werden.
  • Der Strom fließt hierbei von der positiven Seite durch den Schalter G-S (Abb. 68i), die Leitung 535, den Kontakt 984 (Abb. 68c), den Kontaktring 954 (Abb. 68a) des Schalters 947, den Schleifkontakt 957, den o-Kontakt und die Leitung g (Abb. 68a, d, g, h, i, f, c) zum Punkt 530 ides Schalters G-o, weiter durch die Kontaktplatte iio, den Schleifkontakt ioi, dien Kontakt 1-o und die zu dem Kontakt 776 des Hauptschalters M-S (Abb. 68e) führende Leitung a. Der Strom benutzt jedoch nicht diesen Kontakt, sondern fließt durch die Leitung a unmittelbar zu dem Kontakt a des Schalters 949 der o-Gruppe, weiter durch den Schleifkontakt 96o zum Kontakt d und durch die zu der Kontaktplatte 779 (Abb. 68e) des Hauptschalters 111-S führende Leitung d. Der Strom fließt aber nicht durch diesen Hauptschalter, sondern durch die Leitung d weiter zu dem Kontakt r-o des Schalters G-o (Abb.68c), dann durch den Schleifkontakt 102, die Kontaktplatte i i i, den Magneten 84 und die Leitung q (Abb. 68c, f, i, h, g, d, a) zu dem Kontakt o des Schalters 94.8, um durch den Schleifkontakt 957, den Ringkontakt 954, den Kontakt 971, die Leitung 988 und den Kontakt 982 (Abb. 68c) zur negativen Stromseite zu fließen.
  • Da sämtliche Antriebsorgane gleichzeitig bewegt werden, so wird, sobald die Schleif-
    kontakt-e cles Schalters G-o die Kontakte i-o,
    )'-o erreichen, durch den Magneten e.4 Str(a.i-
    schluß herbeigeführt. Der Magnet wird er-
    regt und durch das zugehörige Antriebsorgan
    (las mit den Zahnstangen 115 gekuppelte
    o- A:1;Iier«"erlc 27 gesperrt, w«.ilii-en,1 die Kon-
    takte aller anderen Schalter, deren Strom-
    schlutl durch die anderen Magnete geregelt
    wird. keinen Stromschluß herbeiführen, so
    (laß die zugehörigen Antriebsorgane nicht ge-
    sperrt werden. Sie gehen vielmehr samt ihren
    Addierwerken wieder in die Ruhelage zurück.
    Sobald die Addierwerke abwärts bewegt
    «-erden, treten sie mit den Antriebszahnstan-
    gen i i 5 in Eingriff. Diejenigen Zahnstangen,
    welche in nicht auf Null stehende Addierräder
    eingreifen, werden gesperrt, wenn der verlän-
    gerte Zahn 320 ( Abb. i i) die Nullsperrvor-
    richtun- für diese Zahnstangen in Täti-keit
    s -etzt, ## I - abrend diejenigen Zahnstangen, deren
    A,llierra_l bereits auf o stellt, diesem eine
    volle Umdrehung erteilen, wobei in dein
    au@@eni)lick, Wo es v(@n i auf o übergeht, die
    Nullsperrvorrichtung betätigt und damit die
    Zahnstange gesperrt wird.
    Die Nullsperrvorrichtung bewirkt einen
    Strornschluß durch die Kontakte 700 (Abb.
    (-8g, 1i, 1), von denen für jelen Betra-gschalt°i-
    ein Paar vorgesehen ist. Sobald der Strom-
    schluß erfolgt ist, fließt der Strom von der
    positiven Seite durch den Schalter .-1-S, den
    oberen Kontakt des jeweils benötigten Kon-
    taktpaares 7 oo, den Punkt 531, den Magneten
    8.1 und den Punkt 532 zur negativen Leitung,
    wo die Magnete erregt und die zugeh(- )rigen
    Antriel)sorgaiie gesperrt «'erden.
    Durch die Antriebsvorrichtung werdet. die
    Zahnsegmente 756 (Abb. 13) und durch diese
    die den Betrag registrierenden Lochstempel
    und Typenräder eingestellt, worauf dieser
    Betrag auf den Streifen gelocht bzw. gedruckt
    wird.
    Der Strom für den dl-Schalter, durch den
    hierbei die Einer-Lochstempel und -Typen-
    rÜder eingestellt werden, fließt von der posi-
    tiven. Stromseite aus über den Schalter C-.S
    (Abh. 68i), den Punkt 530 (Abb. 68g), die
    Kontaktplatte i io des .I-1-Schalters, den
    Schleifkontakt roi, Alen Kontakt 1-o, die Lei-
    tung a. (Abb. (@8g, (l, a, b, c), ;len Schalter 981
    und die Leitung a. (Abb.68c, b, a) zum Kon-
    takta gleich o Ales Schalters g5i (Abb. (i8ai,
    dann durch den Schleifkontakt 102, die Kon-
    laktplatte i i i und den Magneten 84 zur nega-
    tiven Stromseite.
    )riAntriebsorgan des '-Schalters (Abb.
    -;a, J(-j) wird gleichzeitig mit den Antriebs-
    organen für die Addierwerke eingestellt. Es
    %"ii- I ,sperrt, sob-l l es die o-Stellun;" 1. 1#..
    lull ()\h;)iital;t erreicht hat, wihei -hie Loch-
    steinpel und die Typenräder entsprechend ein-
    gestellt werden. Der Strom fließt hierbei von
    der pr,sitiven Seite durch den Schalter G-S,
    den :x`agneten 84 (Abb. 68i) des '-Schalters,
    die Leitung 998 (Abb. (i8i, f, c), den (nun
    #;leschlossenen) Kontakt c)83, die Leitung 99c;,
    die Kontaktplatte i i r (Abb. 69i), den Schleif-
    Icc:ntzht io2 und den Kontakt r-o zum 0-Iion-
    takt (-les Schalters 95o und von dort durch
    den Schleifkontakt 957, den Kontaktring c)54,
    die Leitung 989 (Abb. 68i, f, c, b, a), den
    Kontakt 97i, die Leitung 988 (Abb. 68a, b, c )
    und den (nun geschlossenen) Kontakt 982
    nach der negativen Stromseite.
    _laf diese Weise Werden (hie Lochstetllpel
    und Typenräder so eingestellt, daß sie das
    -l:alter@ye.rkoo aaf ..lein Streiten re;;istrieren.
    Es ist zu beachten, daß der Strom, trotz-
    dem die Leitungen u, h, e, d, e, des Schalters
    ci-o za den Kontakten 776, ;;;, 778, 779, 780
    des Hauptschalters 3I-S führen, bei der Tätig-
    keit :'es Schalters G-o nichU durch :'lese Kon-
    takte, sondern unmittelbar zum Schalter 949
    (Abb. (-,8c) fließt. Bei allen anderen Schaltern
    fließt der Strom je nach den Leitungswegen
    durch die Kontakte 776. 777, 778, 779, 78'
    und erst von da zu den Leitungen a, h, c, d, e,
    die zti dem Schalter 949 führen, d. 1i. die Kon-
    takte 776, 777, 778, 779, 78o verbinden alle
    Leitungsgruppen a., b, c, d, e mit den zum
    Schalter 91.9 führenden Leitungen gleicher
    Bezeichnung.
    Soll beispielsweise das Addierwerk48 be-
    nutzt werden, d. h. das achte Addierwerk der
    vierten Reihe, so müssen die Schleifkontakte
    der Schalter 9.17, 9.18 (Abb. 68a) so einge-
    ,tellt werden, (laß sie die Kontakte 1 mit dien
    Kciltaktringen 951. verbinden, während durch
    den Schleifkontakt des Schalters 919 die Kon-
    takte c und e miteinander verbunden werden.
    Dies entspricht in dem Schema nach Abb. 3
    der Zahl B. Der Strom fließt 'hierbei von der
    positiven Seite durch den Schalter (:-S', die
    Leitung 535, den Kontakt 981. (Abb. 68c), die
    Leitung 535 (Abb. 68c, 1), a), den Kontakt-
    ring 951. des Schalters 947 , den Schleifkon-
    takt 957, den Kontakt 4, die Leitung 1;
    (Abb.68a, (1, g, 1i, i, f), den Ptnili( 530, die
    Kontaktplatte i io des Schalters G-4, den
    Kontakt 1-8, die Leitung c (Abb. c,8f, e), die
    Kcntaktplatte 778 des Hauptschalters lI-S
    und die Leitung c ( Alib. 68e, f, c) zum Schal-
    ter c)49, von ('essen Kontakt c aus sndann
    durch den in der Stellung 8 befindlichen
    Schleifkontakt 96o durch den Kontakt e die
    Leitung (# (-Abh. (18c, f, e), d%n Kontakt ;80
    des Schalters .lI-S und die Leitung c zum
    Kolital.-,t r'-8 des Schalters (:-4 (Abb. 68f),
    weiter durch den Schleifkontakt io2, die Kon-
    t:.htplatte i i i, den Magneten e-1, die s.eitcln:: i!
    t _@1-1). 68f, i, h, g, d, a), den Kontakt .1 des
    Schalters c48, den '-,clileifl:ontal<t 957. den
    I",ingkoritalct 95d., den Kontakt 97r, die Leitung 988 und den (nun geschlossenen) Kontakt 982 nach der negativen Stromseite.
  • Der durch den J7-Schalter fließende Strom nimmt den gleichen Verlauf. Dieser Schalter wird gesperrt, sobald seine Schleifkontakte die Kontakte L-8, r-8 erreicht haben und sein Magnet 84. erregt wird. Der Strom für den '-Schalter wird den vorhin geschilderten Zerlauf nehmen, nur (laß der Stronischluß und die Erregung des zugehörigen Magneten 84 erfolgen, wenn sein Schleifkontakt den Kontakt l-.4 erreicht.
  • Am Ende der Registrierung, d. 1i. wenn das letzte Ad@rlierwerk benutzt worden ist, b-fin:let sich dieses und die Zahnstangen 115 noch in der Arbeitsstellung. Hierauf werden die Addierwerke von den Zahnstangen entkuppelt, so daß diese in die Ruhestellung zurückbewegt «-erden können. Die Zahnstange der niedrigsten Ordnung ist allerdings bereits uni eine Einheit verstellt -worden. Bei der Umschaltung der Maschine von Endsumme auf Adlition werden durch Umstellung der %Velle 6oo (Abb. 47) von Hand die Hubscheiben 710, 711 (Abb. 1.1 bzw. 15) so eingestellt, daß die Addierwerke mit den Zahnstangen gekuppelt werden. Hierbei würden die Zahnstangen bei ihrer Rückbewegung den ihrer Einstellung entsprechenden Betrag auf das in Kupplungsstellung befindliche Addierwerk übertragen, d. h. es fände eine Addition statt. Um dies zu verhindern, wird der Maschine in der Endstimmenstellung am Ende des Kassenganges ein Leergang erteilt, wodurch bewirkt wird, daß sämtliche Addierwerke in der Ruhestellung verbleiben und von den Zahnstangen keine Verstellung erfahren. Da die Maschine insgesamt ioo Adiierwerke zählt, sind also zu deren Nullstellung ioi Umdrehungen des Getriebes erforderlich.
  • Die Einstullung der Addierwerke erfolgt durch zwei Schalter, von denen der eine die Addierwerkreilie und der andere das aus dieser Reihe benötigte Addier werk auswählt. Bei einer Maschine mit zehn Addierwerkreihen zu j; zehn Adtlierwerken, -1.1i. finit hundert Addierwerken, muß jeder Schalter zehn verschiedene Einstellagen ermöglichen.
  • Wie erwähnt, sind zur Nullstellung sämtlicher Addierwerke ioi Umdrehungen erforderlich. Die beiden Auswählschalter können jedoch nicht durch zoi'Umdrehungen des Getriebes in die Ruhestellung zurückbewegt werden, erfordern hierzu vielmehr niin--lestens i io Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß durch die erste zusätzliche Umdrehung des Getriebes sämtliclie Addierwerke, durch die restlichen neun zusätzlichen Umdrehungen dagegen der Schalter 951 in die Ruhestellung zurücl:betvegt werden. Die Loch- und die Druckvorrichtung registrieren hierbei lediglich Nullen.
  • Der Schalter 95i hat in seiner elften Stelltuig ein besonderes Paar von o-Kontakten für den 31-Schalter. Würde dieser bei den erwähnten Leergängen nicht von dein Kontakt 95i beeinflußt «-erden, so würde er sich in seine äußerste Stellung; bewegen und den Hauptschalter 17-S derart umstellen, daß der Strom unterbrochen würde. Dies wird jedoch in der elften Stellung des Schalters 951 durch deren Kontakte t1 und a verhindert, indem diese das Antriebsorgan des Schalters in der o-,Stellung, sperren.
  • In der elften Stellung werden in den Betragsreiben durch die Lochstempel und Typenräder Nullen auf den Streifen registriert.
  • Der Schalter G-S (Abb. 5a, i9), der den Stromverlauf zu den Auswä lilschaltern für die Atldierwerkreihen und den N-Schalter regelt, ist an dem Hilfsrahmen 5 befestigt und wird durch einen Kniegiebel 985 verstellt, dessen Rolle 986 in die Kurvennut einer auf der Welle 14 befestigten Scheibe 987 eingreift. Bei jeder Umdrehung (ler Welle 14 wird der Schalter G-S einmal geschlossen und wieder geöffnet.
  • Der Schalter A-S (Abb. 13, 30, d.0), der die Magnete 84 der Betr agschalter beeinflußt, ist auf der Grundplatte der :Maschine befestigt und wird durch einen Hebel 99o gesteuert, der seinerseits durch einen auf der Welle 65o drehbaren Hel)el 99i von einer Kurvenscheibe 99z aus bewegt wird. Auch der Schalter A-S wird bei jeder L_,mdrehung der Welle io einmal geschlossen und geöffnet.
  • Der Schalter C-S (Abb. 30, 41), der die Stromzufuhr für den Magneten 8.4 des lf-Schalters regelt, wird durch einen auf der Welle 65o drehbaren Hebel 993 von einer auf der Welle io befestigten hurvensclieil)e aus so gesteuert, daß er bei jeder Umdrehung der Welle io einmal geschlossen und geöffnet wird.
  • Die Kontadzte 619, 62a, 621, 622 (A1)b. 48, 52, 68c) sowie 536, 546, 981, 982, 983, 98.1 (Abb.42, 49, 5o, 68c) stehen unter dem Einfluß der von Hand einstellbaren Welle 6oo. Die in einer Ebene liegenden Kontakte 536, 546 werden durch den einen Arm 995, die gleichfalls in einer Ebene liegenden Kontakte 981, 982, 91;3, 98.1 durch den anderen Arm 996 eines auf der Welle 6..j_1 drehbaren Winkelhebels 995 von einer Kurvenscheibe 997 der Welle 6oo aus derart gesteuert, daß die Kontakte 536, 5.:j_6 in der Additionsstellung der Uaschine geschlossen und in ihrer Endsuinmenstelfung geöffnet werden, während die Kontakte 98i, 98a, 983 und 984 in der Additionsstellung der Maschine geöffnet und in der Endsummenstellting derselben geschlossen werden.
  • TII. Die -Torrichtung zur Vornahmevon Registrierungen mittels der Endsuminenstreifen Mit der -Maschine können drittens auch Registrierungen von die F_iidsummen enthaltenden Lochstreifen abgeleitet «,erden. Die Maschine wird zu diesem Zweck so tnngestellt, als wenn die Betrüge von einem Einzelheträge enthaltenden normalen Lochstreifen abgenommen werden, nur mit dein Unterschied, daß die Addierwerke nicht in beliebiger Auswahl, sondern der Reihenfolge nach betätigt «erden. Wie erwähnt, erhält man eilten Eildsunnnen enthaltenden Streifen da-#lurch, claß ein Addierwerk nach dein anderen auf \u11 gestellt wird. Zur Aufnahme dieser Beträge (Endsummen) in die Maschine läßt inan die die Enclstiminen enthaltenden Lochstreifen hintereinander die Maschine durchlaufen, wodurch die Addierwerke wiederum eines nach dein anderen, nur in umgekehrter TZeihenfolge in Tätigk,cit treten.
  • Hierzu sind nur zwei Kontaktsätze erforderlich, von denen einer der Sonderkontakte 525 (Abb. (i, 48) die Addieriverkreilien und einer der Kontakte 5o5, z. B. der für den Schalter G-c). die Addierwerke der ausgewählteil Reihenbestimmt.
  • Damit durch den einen Kctitakt 505 sämtliche Addierwerkreihen G-obis G-9 beeinllußt «erden können, ist es erforderlich, daß der Strom jeder der zehn Reihen zugeführt werden kann. Hierzu ist der Hauptschalter _lI-S so eingerichtet, daß die zu den Schaltern G-o bis (;-9 führenden Leitungen va durch die. Kontaktplatte 77(> des Hauptschalter: lI-S, die Leitungen h durch die Platte 777, die Leitungen c durch die Platte 778, die Leitungen d durch die Platte 779 und die Leitungen e durch die Platte 78o miteinander verblinden «-erden können.
  • Es sei darauf hingewiesen, claß die Zelinerl.cchreihe, cl. 1i. die Reihe, die mit den Kontakten 525 zusammenarbeitet, in dein Einzelregistrierstreifen ungelecht bleibt. Die Kontakte 525 und jo5 sind stets geschlossen, nur bei Abnahinc einer Registrierung von dem Lochstreifen findet kein Stromschluß statt, cl. lt. sie bleiben ohne Einfluh auf den -!-Schalter, weil der Streifen in der zugehörigen Reihe ungelocht ist. Bei Benutzung eines Eildsunlinenstreifens arbeiten jedoch die Kontakte finit den in dieser Reihe vorgesehenen L sichern des Streifens zusammen.
  • Außer dein 1I-Schalter ist, wie. erwähnt, noch ein besonderer Schalter 812 (Abb. 16) vorgesehen, der ebenso ausgebildet ist wie die anderen Stromschalter. Mit den Kontakten dieses Schalters arbeiten die an dem Zahnsegment 791 befestigten Schleifkontakte 101, tot zusammen, die in gleicher Weise wie die Kontakte toi, 102 des zum JH-Schalter gehörigen Segmentes 62 miteinander verbunden sind und den Anschluß an die positiven Leitungen g, 1a, i, 1;, 1, in, ii, o und p bzw. die negativen Leitungen q, i-, s, t, fit, v, ze, bewirken. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß nur derjenige Magnet 84 erregt werden kann, dessen Leitung durch den Schalter 812 mit dein Hauptschalter JI-S verbunden ist. Dieser hat hei der Aufnahme voll Endsummen die gleiche Tätigkeit wie die Schalter 9L7, 948 (Abb. 68a) beim Ziehen einer Endsumme. Beim Durchla.tifen des Streifens durch die -Maschine werden die Kontakte 505 abwärts bewegt, die Zahnstangen I15 eingestellt und durch den Kontakt 525, 5o5 die Addierwerkreih,e bz«-. das aus dieser Reihe benötigte Addierwerk bestimmt.
  • Soll z. B. das Addierwerk 37 in Tätigkeit treten, so werden zunächst die BetragZahiistangen i 15 entsprechend den Lochungen des Streifens eingestellt, worauf durch die Kontakte 525, 812 die jeweils benötigte Addierwerkreihe bestimmt wird. Der Strom fließt hierbei von der positiven Seite durch den Schalter C-S (Abb. 68i), den Punkt 530 (Abb. 68g), die- Kontaktplatte i i o, den Schleifkontakt i o i , den Kontakt 1-3, die Leitung a. (Abb. 68g, d, a) den Kontakt I der Kontakte 525 (Abb. bfld), die Kontaktplatte 508, den Kontakt 1T, die Leitung h (Abb. 68a, (1 , g), den Kontakt r-3, den Schleifkontakt i o2, den Kontakt i i i, den Magneten 84 und den Punkt 532 nach der negativen Stromseite. Durch den Magneten 84 wird das Antrieborgan des dI-Schalters in der drittelt Stellung gesperrt, was zur Folge hat, (laß auch die Schleifkontakte ioi, 102 der Bank 812 in der Stellung 3 gesperrt werden. Der Strom fließt infolgedessen von der positiven Seite durch den Schalter G-S (:1hh. 68i), die Leitung 535 Abb. 68i, f, c). den Kontakt 536 (Abb. 68c), die Leitung 537 (A11. 68c, 1), a, d. g), den Kontakt i i i des Schalters 812 (Abb. 68-), den Schleifkontakt 102, den Kontakt r-3, die Leitung j (Abb. 68g, h, i, f, c), den Punkt 530, den Kontakt 11o des Schalters G-3, den Schleifkontakt ioi, den Kontakt 1-7, die Leitung h (Abb. 68c, f, e), die Kontaktplatte 777 des Hauptschalters lI-S, die Leitung h (Alb. 68e, (1), den Kolitakt II des zugehörigen Kontaktes 505, die Kontaktplatte 5o8, die Leitung e (Abb. 68d, e), die Kontaktplatte 8o des Hauptschalters .lI-S, die Leitung e (All]). 68e, f, c), den Kontakt r-7 des Schalters G-3, den Schleifkontakt tot, den Kontakt i i i, den -Magneten 84, die Leitung t (Abb. 68f, i, 1i, g), den Kontakt L-3 des Schalters 8r2, den Schleifkontakt ior, den Kontakt r r o, die Leitung 545 - (Abb. 68g, d, a, b) und den Kontakt 5:1.6 (Abb. 68c) nach der negativen Stromseite. der Magnet 84. wird dadurch erregt und die Schleifkontakte angehalten, sobald sie die Kontakte l-7, r-7 miteinander verbinden. Es wird also das Addier werk N r. 7 der dritten Addierwerkreihe, d. h. das Addierwerk 37, gekuppelt.
  • Ebenso werden die anderen Addierwerke in Tätigkeit gesetzt.
  • IV. Die Herstellung eines die Gesamtsummen enthaltenden Lochstreifens Die Maschine ermöglicht es viertens, mit Hilfe von Endsummenstreifen einen die Gesamtsummen enthaltenden Lochstreifen herzustellen, und zwar geschieht dies in genau gleicher Weise wie die Herstellung eines Enc1-uinmenstreifens, so daß sich eine nähere Darstellung erübrigt. Sonderschalter Die Maschine ist mit verschiedenen Schaltern, Magneten und Stromleitungen versehen, durch welche die Maschine nach der Beendigung von Registrierungen wieder in Gang gesetzt bzw. nach Beendigung der Registrierung oder bei einer Betriebstörung, z. B. bei Bruch eines Kontrollstreifens, gesperrt werden kann.
  • Die Maschine wird durch den Elektromotor r 5 (Abb. 51) angetrieben, während der Strom für die verschiedenen Magnete von dein Generator G (Abb. 68g) abgegeben wird. Die Nfaschine wird durch Drücken einer Anlaßtaste iooo (Abb.5-2) in Gang gesetzt. Der Strornschluß für den Motor 111 des Generators wird durch den Kontakt ioor (Abb.68g) mittels eines Handhebels ioo2 bewirkt, der in der Arbeitslage durch den Magneten 1003 gesperrt wird.
  • Die Stromzufuhr für den Antriebmotor 15 wird von dem Kontakt ioo.I (Abb.52, 53, 68b) geregelt, der durch Drücken der Taste iooo geschlossen wird. Diese ist auf einem Schaft 1005 befestigt, der sich mittels eines Schlitzes ioo6 auf einen Zapfen ioo7 führt und am unteren Ende an dem auf der Welle 516 befestigten Hebel 565 angelenkt ist. Auf der Welle 516 ist ferner ein Hebel ioog (Abb. 6, 52) mit einem seitlichen, beiderseitig vorspringenden Zapfen ioio befestigt. Eine Feder ioi i sucht die Taste iooo dauernd in ihre Ruhelage zurückzuführen. Der Schluß des Kontaktes ioo4 erfolgt durch einen auf der Welle 1013 gelagerten Hebel 10r-2, der sich gewöhnlich mit einem Ansatz roi4 gegen das kurze Ende des Zapfens ioio legt, so daß er erst nach Freigabe durch den Zapfen ioio bewegt «-eulen kann. Der Hebel rote, der einen Ausschnitt io i 5 und einen hakenf<irmigen Ansatz roi6 für den Kontakt 1004 besitzt, wird durch eine Feder 1017 nach oben gezogen. Diese Feder beeinflußt gleichzeitig auch den an dem Hebel 1012 gelagerten lßebel 633, der die Motorkupplung (Abb. 53) überwacht und zwecks Freigabe der Kupplung; beim Antrieb der Maschine angehoben wird. Ein Hebel ioi8 (Abb. 4.7, 4.e, 53), der an seinem rechtwinklig abgebogenen Ende roig (Abb.48) mit einer Isolierung ro2o versehen ist, dient dazu, den beweglichen Teil des Kontaktes iood. zwecks Stromschlusses gegen den festen Kontaktteil zu pressen und besitzt zu diesem Zweck einen Zapfen io2r (Abb. 52), über den das Hakenförmige, abgeschrägte Ende roi6 des Hebels ior2 greift. Wird dieser gehoben, so erfolgt Stromschluß.
  • Auf der Welle 1013 ist neben dem Hebel 10r2 ein Winkelhebel 1022 (Abb.65, 68b) drehbar. dessen Rolle in die Kurvennut 1o23 einer an dem Rade 22 befestigten Scheibe io2.T eingreift. Das andere Ende des Hebels ist mit einem Schlitz 1o25 versehen, der zu bestimmten Zeiten mit dem Ausschnitt ioi5 des Hebels 1012 (Abb.52) in Deckung gebracht wird. Beide wirken in diesem Falle mit einem Zapfen 1o:6 zusammen, der alsdann die Hebel ioi2, 1o22 gegeneinander sperrt. Der Zapfen 1o26 ist jedoch seitlich verschiebbar, so daß er die Hebel gegebenenfalls wieder voneinander entkuppeln kann. Der Zapfen 1o26 ist hierzu durch einen Lenker mit einem Hebel 1027 (Abb. 53) verbunden, der um den Zapfen 1o28 drehbar und mit dem Anker io2g eines Magneten 1030 fest verbunden ist. Eine Feder 1031 sucht den Hebel 1027 dauernd von dein Magneten 1030 abzuziehen und den Zapfen 1o26 in den Ausschnitt ioi5 zu drücken, uni so die Hebel 1012, 1022 7u kuppeln, Die Anlaßtaste rooo wird für gewöhnlich durch einen Haken 1034 gesperrt (Abb. ;=. (,8b), der um einen Zapfen 1035 drehbar und am oberen Ende mit einem Anker 1036 versehen ist, der mit einem Magneten 1037 zusammenwirkt. Eine Feder 1038 sucht den Haken 1034 dauernd so einzustellen, daß sich sein unteres Ende in der Bahn des Zapfens ioio befindet. Solange die Teile in dieser Stellung verbleiben, kann die Taste rooo nicht niedergedrückt werden. Wird jedoch der Magnet 1037 erregt, so wird der Anker 1036 angezogen und dadurch der Haken 1034 so weit ausgeschwungen, daß er den Zapfen ioro freigibt und die Taste iooo nunmehr gedrückt werden kann.
  • Ein zweiter Haken 1041 (Abb.53), der gleichfalls mit dem Zapfen roro zusammenwirkt und ein Niederdrücken der Taste iooo verhindert, ist um den Zapfen 1042 drehbar. Auch dieser Haken ist an seinem oberen Ende mit einem Anker 1043 versehen, der von einem Magneten 1044 beeinflußt wird. Eine Feder 10d.5 sucht den Haken 1041 dauernd aus der Bahn des Zapfens ioio zu ziehen.
  • Durch einen Kontakt 10,47 (Abb. 52) wird die Freigabe des Maschinengetriebes so lange verhindert, bis sämtliche Teile sich in der richtigen Lage befinden. Der Kontakt 1047 wird durch einen Ankerhebel 1o48 gesteuert, der unter dein Einfluß eines Magneten 10d.9 steht. Ein zweiter Kontakt io5o (Abb. 22), der durch einen Hebel 1o51 gesteuert wird, dient dazu, die Maschine nach Beendigung einer Registrierung zu sperren.
  • Ein weiterer Sonderkontakt i052 (Abb. 53, 68b) wird durch einen Zapfen 1053 des auf der Welle 516 drehbaren Hebels 557 gesteuert, indem dieser Hebel durch den Arm 558 der Welle 418 ausgeschwungen wird. Da auf der Welle 418, auch der Sperrhebel 417 (Abb. 47) für den Streifenwagen befestigt ist, so erhellt, daß der Kontakt 1052 geschlossen ist, wenn der Hebel 417 den Wagen 40i sperrt, während bei ungesperrtem Wagen der Kontakt unterbrochen ist.
  • Ein Kontakt 1o54 (Abb.52), der durch einen Arm 1055 der Welle 516 gesteuert wird und in den Stromkreis des Magneten 1030 eingeschaltet ist, steht derart unter dem Einfluß der Taste iooo, daß, wenn diese niedergedrückt wird, die Welle 516 und damit der Arm 1055 ausgeschwungen und der Kontakt 1054 geschlossen wird. Durch Rückkehr der Taste iooo in ihre Ruhelage wird der Kontakt wieder geöffnet.
  • Durch den Generator G (Abb. 68g) wird auch der Magnet 1003, der den Kontakt für den Motor des Generators überwacht, mit Strom versehen. Der Hebel ioo2 wird hierzu von Hand niedergedrückt und so der Kontakt iooi für den Motor des Generators geschlossen, worauf der Hebel ioo2 durch den Magneten 1003, der durch den Strom des Generators erregt wird, in niedergedrückter Stellung gehalten wird. Der Stromkreis des Motors 11T wird deshalb erst dann geschlossen, wenn der Magnet 1003 erregt ist, d. h. es muß zunächst eine Anzahl von bestimmten, mit dem Magneten 1053 in Reihe geschalteten Kontakten geschlossen werden, bevor der ,Magnet ioos Strom erhält. V. Die Wirkungsweise der Maschine Zwei Benutzungsarten der Maschine sind möglich. Bei der einen werden Einzelbeträge oder Endsummen der Lochstreifen auf die Maschine übertragen (Abschnitte I. 111 ), während bei der anderen die von der Maschine aufgenommenen Endsummen oder Gesamtsummen wieder auf einen Lochstreifen übertragen werden (Abschnitte II und IV).
  • Wird im ersten Falle die Maschine als Additionsmaschine benutzt, so sind die Kontakte 622, 1o47 (Abb.68c) und io5o (Abb. 22 ) mit dem Magneten 1003 in Reihe gegeschaltet. Der Kontakt 622 (Abb. 53) wird hierbei durch die von Hand bewegte Welle 60o derart beeinflußt, daß er, wenn diese Welle sich in Additionsstellung befindet, geschlossen ist, während er bei Endsummenstellung dieser Welle geöffnet ist. Der den Kontakt i o47 (Abb. 54, 68c) steuernde Magnet i049 wird durch die Kontakte 568 und 569 (Abb.68b) beeinflußt. Wird versucht, vor Einführung eines Kontrollstreifens die Maschine in Gang zu setzen, so sind die Kontakte 568 und 569 geschlossen. Sobald also der Generator Strom abgibt, tritt der Magnet 1o49 in Tätigkeit, wobei der Strom hierbei von der positiven Seite durch diesen Magneten über die Kontakte 568, 569 nach der negativen Seite fließt. Hierbei wird durch den Magneten 1o49 der Strom unterbrochen, indem der Kontakt 1047 geöffnet wird. Der Hebel ioo2 (Abb.68g) wird somit wieder freigegeben und der Kontakt iooi für den Motor des Generators geöffnet. Die Stromunterbrechung zeigt also an, daß kein Kontrollstreifen in die Maschine eingesetzt worden ist. Der gleiche Fall tritt ein, sobald der Kontrollstreifen in der Maschine reißt, da alsdann durch den hierbei erfolgenden Stromschluß die Kontakte 568, 569 geschlossen, der Magnet 1049 erregt und der Antriebmotor des Generators angehalten wird. Der dritte Kontakt io5o (Abb.22, 68b) wird derart durch die zugehörige Antriebzahnstange 115, 120 (Abb. 23) beeinflußt, daß er geöffnet wird, sobald diese Zahnstange gegen den Hebel io5i anschlägt, was nur geschieht, wenn die Zahnstange in ihre Endstellung gelangt. Dies tritt ein, sobald die Kontakte 568, 569 am Ende eines Kontrollstreifens auf dessen undurchlochten Teil gelangen, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird und sämtliche Zahnstangen ihre äußerste Stellung einnehmen.
  • Die Einschalttaste iooo (Abb. 52) wird, wie erwähnt, gewöhnlich durch den Haken 1034 gesperrt, der seinerseits durch einen vom Generator G gespeisten Magneten 1037 beeinflußt wird. Der Magnet 1037 ist mit verschiedenen anderen Kontrollorganen in Reihe geschaltet, die sämtlich erst geschlossen werden müssen, bevor der Magnet 1037 erregt werden kann. Zu diesen Kontrollorganen gehören die Kontakte 621 (Abb.68c), 1o52 (Abb. 68b) und die Sonderkontakte 526, 548. Von diesen steht der Kontakt 621 mittels des Hebels 615 (Abb. 53) unter dem Einfluß der von Hand bewegten Welle 60o, bei deren Additionsstellung der Kontakt geschlossen ist, während er in ihrer Endsummenstellung geöffnet ist. Der Kontakt io5z wird, wie schon gesagt, geschlossen, sobald der den Kontrollstreifen tragende Wagen 40i bis 41o in der Arbeitslage gesperrt wird, während bei nicht richtig eingeschobenem `Vagen der Kontakt geöffnet bleibt. Die Kontakte 526, 548 (Abb.68b) werden durch die Sonderlochreihe des Kontrollstreifens beeinflußt.
  • Der Strom für den Anlassermagneten 1037 fließt, wie erläutert, von der positiven Seite durch den Kontakt 1o52, den Magneten 1037 und die Kontakte 621, 526, 548 nach der negativen Seite. Sobald einer dieser Kontakte geöffnet ist, wird dem Magneten 1037 kein Strom zugeführt, so daß der Haken 1034 in seiner Lage verbleibt und somit die Taste iooo sperrt. Der Antrieb der Maschine ist also nur möglich, wenn der Kontakt 621 geschlossen, der Wagen richtig eingeschoben und der Streifen derart eingesetzt ist, daß die Kontakte 526, 548 geschlossen sind. Erst dann erhält der Magnet 1037 Strom, so daß der Haken 1034 abwärts bewegt wird und die Taste iooo niedergedrückt werden kann. Selbst in diesem Falle erfolgt jedoch der Antrieb nicht eher, bevor nicht der Magnet 1030 (Abb. 53, 68b) erregt wird, der den Kupplungszapfen 1o26 für die Hebel ioi2, i022 beeinflußt.
  • In die Leitung des Magneten 1030 ist ein Kontakt io5q. (Abb. 52, 68b) eingebaut, der durch einen von der Taste i ooo bewegten Arm 1o55 geschlossen bzw. geöffnet wird. Wird die Taste niedergedrückt, so wird der Kontakt 1054 geschlossen. Der Strom fließt alsdann von der positiven Seite durch den Magneten 1030 und die Kontakte 1o54 (Abb. 68b), 1o47 (Abh.68c), io5o (Abb.68b), 622 (Abb.68e) nach der negativen Seite. Wird der Magnet 1030 (Abb. 53) erregt, so zieht er den Anker 1029 an und bewegt hierdurch den Zapfen 1026 wieder aus dem Ausschnitt ioi5 des Hebels ioi2, der somit durch die Feder 1017 nach oben ausgeschwungen wird und dadurch den Kontakt 1004, d. h. den Stromkreis des Antriebmotors 15, schließt.
  • Gelangt im weiteren Verlaufe des Maschinenganges einer der Kontakte beim Aufaddieren auf eine un.durchlochte Stelle des Streifens, so werden die zugehörigen Zahnstangen frei und nehmen ihre äußerste Stellung ein. Die Einerzahnstange schwingt hierbei den Arm 1051 (Abb. 22) aus und öffnet somit den Kontakt 105o, so daß der Strom für den Motor des Generators unterbrochen und, der Magnet 1030 stromlos wird, d. h. die 1laschine wird gesperrt. Reißt der Kontrollstreifen, so gelangen die Kontakte 568, 569 (Abb. 68b) miteinander in Berührung, wodurch der Strom für den Motor des Generators unterbrochen und die Maschine zum Stillstand gebracht wird. Gleichzeitig sperrt der Zapfen 1026 unter dem Einfluß des Magneten 103o die Hebel 1012, 1O22, so daß auch auf diese Weise die Maschine stillgesetzt wird.
  • Wird die Maschine als Addiermaschine benutzt, so werden bei Drehung der Welle 60o (Abb. 48, 53) die Kontakte 621, 622 geöffnet und die Kontakte 61g, 62o geschlossen. Nach Beendigung der Addition wird die Maschine zum Stillstand gebracht, indem der Kontakt 968 (Abb. 68b) durch die Kurvenscheibe 966 geöffnet und der Strom unterbrochen wird. Der Strom, dessen Schluß die Freigabe der Taste iooo bewirkt, fließt von der positiven Seite durch den Kontakt 1o52 (Abb.68b), den Magneten 1037 und den nun geschlossenen Kontakt 62o (Abb. 68c) nach der negativen Seite. Hierbei wird der Magnet 1030 erregt und damit der Kupplungszapfen 1o26 so weit zurückgezogen, daß der Hebel 1012 aufwärts bewegt und so der Stromkreis für den Antriebinotor 15 geschlossen werden kann.
  • Durch eine besondere Vorrichtung wird die Freigabe der Maschine als Addiermaschine verhindert, solange nicht ein Streifen in sie eingesetzt ist. Diese Vorrichtung besteht aus dem Arm io4i (Abb.53), der durch den Magneten 10,44 gesteuert wird. Der Strom für diesen Magneten fließt von der positiven Seite durch den Kontakt i052 (Abb.68b), den Magneten 1o44 und die Kontakte 619 (Abb.68c), 526 (Abb.68b), 548 nach der negativen Seite. Wird der Magnet 1044 erregt, so wird der Halten 1041 in die Bahn des Zapfens ioio bewegt und dadurch die Taste iooo gesperrt. Ist jedoch ein Streifen in die Maschine eingeführt, so werden die Kontakte 526, 548 durch ihn getrennt und damit der Strom unterbrochen, so daß der Magnet 1o44 stromlos wird und die Taste iooo niedergedrückt werden kann.
  • Sollen die Registrierungen eines Einzelbeträge oder Summen enthaltenden Kontrollstreifens in die Maschine übertragen werden, so muß der Maschinenbenutzer den eingeführten Streifen so weit vorziehen, bis der linke Kontakt 526 den Kontakt 548 berührt und Stromschluß herbeiführt. Die Wagensperrvorrichtungen werden sodann in die richtige Lage gebracht und hierdurch der Kontakt 1o52 geschlossen. Wird nun der Hebel ioo2 (Abb.68g) niedergedrückt und der Kontakt looz des Motorstrompreises geschlossen, so fließt der Strom durch den Magneten 1003 und die Kontakte 1054 (Abb.68b), 1o47 (Abb. 68c), io5o (Abb. 68b) und 6-2.2 (Abb. 68c). wobei der Magnet 1003 erregt bleibt. Gleichzeitig fließt der Strom von der positiven Seite durch den Kontakt 1o52 (Abb. 68b), den -Magneten 1037 und die Kontakte 621 (Abb. 68c) sowie 526, 54$ (Abb.68b) nach der negativen Seite, wodurch der Magnet 1037 erregt und die Taste iooo freigegeben wird.
  • Wird nunmehr die Taste iooo niedergedrückt und damit der Kontakt i054 (Abb. 68b) geschlossen, so fließt der Strom von der positiven Seite durch den Magneten 1030 und die Kontakte i054, 1047, io5o und 622 nach der negativen Seite. Hierdurch wird der Magnet 1030 erregt und damit der Kupplungszapfen 10e6 aus dem Ausschnitt 1015 (Abb. 53) zurückgezogen. Der Arm 1012 kann also nach oben ausschwingen und damit den Kontakt 1004 für den Antriebmotor 15 schließen, so (laß dieser in Tätigkeit tritt. Ist kein Streifen in die -Maschine eingeführt, so stehen die Kontakte 568, 569 in Fühlung, was zur Folge hat. daß der Magnet i049 erregt und der Kontakt 1047 geöttnet wird, d. h. der Strom wird unterbrochen.
  • Ist zwar ein Streifen in die Maschine eingeführt, jedoch nicht in seine richtige Lage gebracht worden, so daß die Kontakte 526 und 548 sich nicht berühren, so kann dem Magneten 103; kein Strom zugeführt und die Taste iooo nicht gedrückt werden.
  • Sollte versucht «-erden, die Maschine in Gang zu setzen, ohne daß der den Streifen tragende Wagen 40i bis 4i0 sich an seinem richtigen Platze befindet, so bleibt der Kontakt 1052 geöffnet, was zur Folge hat, daß dem Magneten 103; kein Strom zugeführt wird und die Taste iooo gesperrt bleibt.
  • Beim Drücken der Tasten iooo (Abb. 52, (>8b) wirkt der Zapfen 566 gegen den Hebel 553 und hebt die Kontakte 526 von dem Kontakt 5.I8 ab, so daß der Strom für den Magneten 1037 unterbrochen wird. Der Sperrhaken 1034 «wird hierdurch zwar in seine Sperrlage zurückbewegt, doch hindert dieser Umstand keineswegs ein Niederdrücken der Taste iooo, da in diesem Augenblick der Zapfen ioio sich gerade unterhalb des Hakens befindet. Haben die letzten Registrierungen des Streifens die Kontakte durchlaufen, so kommen diese bei weiterer Bewegung des Streifens auf undurchlochte Streifenflächen zu liegen und führen daher auch bei Abwärtsbewegung des beweglichen Kontaktteiles keinen Stromschluß herbei. Sämtliche Zahnstangen 115 nehmen ihre äußerste Grenzlage ein, wobei eine von ihnen, z. B. die Einer-Zahnstange, den Hebel i o5 i (Abb. 22, 68b) umstellt und hierdurch die Öffnung des Kontaktes io5o bewirkt. Diese Stromunterbrechung hat zur Folge, daß der Magnet 1003 (Abb. 68g) und damit der Motor des Generators stromlos wird. Gleichzeitig wird auch der Magnet 1030 (Abb. 68b) stromlos, so daß der Zapfen 1026 (Abb. 53) in seine Ruhelage zurückkehrt und die Hebel 10i2, 1o22 sperrt. Bei der hierzu erforderlichen Senkung des Hebels 1012 wird der Kontakt 1004 unterbrochen und hierdurch die Maschine stillgesetzt.
  • Soll die Maschine zur Herstellung eines die Zwischen- oder Endsummen enthaltenden Kontrollstreifens benutzt «werden, so wird sie in genau gleicher Weise in Gang gesetzt. Ist jedoch der Streifen fertiggestellt, so wird nicht der Kontakt io5o, sondern der Kontakt c)68 (Abb.68b) geöffnet, wodurch die Magnete 1003 und 1030 gleichfalls stromlos werden und der Antriebmotor 15 sowie der Motor des Generators zum Stillstand gelangen.

Claims (13)

  1. PATENTANspRÜcHR: i. Registriermaschine mit Druck- und Lochwert, und mehreren Addierwerken, die unter Vermittlung elektrischer Kontakte durch einen in die Maschine eingeführten gelochten Beleg (Postenstreifen) ausgewählt und entsprechend den Lochungen dieses Beleges angetrieben werden und bei ihrer Nullstellung die aufgesummten Beträge durch Lochung auf einen anderen Beleg übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der durch "Lochung eines Postenstreifens (Abb. i ) vorgenommenen Registrierungen auf die Addierwerke (27) durch dieselben, elektrisch gesteuerten, den Arbeitshub der Antriebsorgane (Zahnstangen 115, 118) der Addierwerke entsprechend den Lochungen des Postenstreifens begrenzenden Schaltvorrichtungen (Mitnehmer 61, Einstellorgan 62, 63, 133, Elektromagnete 84) erfolgt, die nach entsprechender Umstellung der Maschine auch die Endsummen-von den auf Null gestellten Addierwerken durch Druck und Lochung auf einen Summenstreifen (Abb.2) übertragen.
  2. 2. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromlauf für die Einschaltung der Addierwerkswellen (28) durch die mit dem Lochstreifen zusammenarbeitenden Kontakte (5o5, 5o8) selbsttätig so geregelt wird, daß der zu registrierende Betrag entsprechend der jeweiligen Lochung des Streifens gleichzeitig auf mehrere Addierwerke (27) verschiedener Gruppen iibertragen werden kann.
  3. 3. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl dur jeweilig benötigten Addierwerke (27) durch Drehschalter (950, 96o) erfolgt, deren Einstellung bei Additionen von den Lochkontakten (5o5, 5o8), beim Ziehen von Endsummen dagegen von den Addierrädern (27) geregelt wird.
  4. 4. Registriermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Addierwerkswelle (28) mit einer Zahnstange (29) derart (Auge 34 mit Zapfen 33) verbunden ist, daß die Verschiebung der Welle (28) für eine Einrückung des durch das Zusammenwirken des Lochstreifens mit den Kontakten (5o5; 5o8) ausgewählten Addierwerkes in die zweckmäßig jeder Addierwerksgruppe gemeinsame und mit je einer Zehnerschaltvorrichtung für jede Gruppe versehene Antriebszahnstange (I15) bekannter Art ermöglicht ist.
  5. 5. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdieselben Antriebszahnstangen (I15), die zur Vornahme von Additionen durch Bewegung in einer Richtung den Antrieb der Addierwerke (27) bewirken, bei der während der Bewegung der Zahnstangen in der anderen Richtung erfolgenden Nullstellung der Addierwerke zwecks Abgabe einer Endsumme diejenigen Organe (752, 753, 844) einstellen, durch welche die Lochstempel (75o) beeinflußt werden.
  6. 6. Registriermaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Addierwerke (27) mit den Antriebszahnstangen (115) durch Schieber (15o, 151) in und außer Eingriff gebracht werden, deren Stellscheiben (71o, 711) für die Umstellung der Maschine von Addition auf Endsttmrne durch eine Umschaltvorrichtung (6o1, 6oo) unabhängig voneinander um verschiedene Winkel gedreht werden.
  7. 7. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtungen (81), durch welche die Einstellorgane (62) der mit den Addierwerks-«-ellen (28) verbundenen Zahnstangen (29) in der jeweiligen Lage gesperrt gehalten «-erden, durch den Lochstreifen mittels je eines Elektromagneten (84) beeinflußtwerden. B.
  8. Registriermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Addierwerk (27) ein Sperrarm (9I5, 9,8) bekannter Art angeordnet ist, der bei der Einstellung der Maschine auf Endstimme in den Bereich des langen Zahnes (32o) der Addierräder gebracht und durch ihn bei der zum Zwecke der Nullstellung erfolgenden Rückwärtsdrehung der Addierräder gedreht wird und hierdurch die Erregung des Sperrmagneten (84) veranlaßt.
  9. 9. Registriermaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung sowohl des die Betragsaufnahme vermittelnden gelochten Einzelstreifens als auch des der Summenabnahme dienenden, zu lochenden Endsummenstreifens ein und derselbe Wagen (4o1 bis 407) dient. 1o.
  10. Registriermaschine nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromeinschaltvorrichtung für die Maschine unter dem Einfluß eines Kontaktes (1o52) steht, der von der Lage des den Lochstreifen tragenden Wagens (4oi bis 407) bzw, der Lage des Streifens in dem Wagen selbst abhängig ist und mit einem den Wagen in der Arbeitslage sichernden Sperrhebel (d.17) derart zusammenwirkt, daß die Maschine gesperrt gehalten bzw. der Strom unterbrochen wird, wenn der Wagen und damit der Lochstreifen sich nicht .in der richtigen Lage befinden. i i.
  11. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bezeichnung der bei dem Registrieren von Endsummen auf Null gestellten Addierwerke (27) Loch- und Sonderdruckwerke (775, 776) durch die Schaltwerke (61) eingestellt werden. ,
  12. 12. Registriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte für die Stromführung aus je einem Schwingarm (1o1) bestehen, der mit seinem einen Ansatz über Kontaktschienen (i i o, i i i) , mit seinem anderen Ansatz dagegen über einzelne radial angeordnete Kontakte (1-i bis l-9 bzw. i--1 bis r-9) gleitet.
  13. 13. Registriermaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß -die Einstellung jedes Kontaktarmes (1o1) unmittelbar durch das Einstellorgan (62) geregelt wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952572C (de) * 1938-07-15 1956-11-15 Anker Werke Ag Buchungsmaschine, statistische Maschine od. dgl., insbesondere Vielfachspeichermaschine
DE1095566B (de) * 1952-08-14 1960-12-22 Ind Accountancy Partnership Lt Aufzeichnungsstreifen
DE1184995B (de) * 1959-04-02 1965-01-07 Dieter Heilmann Dipl Kfm Buchungsmaschine mit Vorsteckeinrichtung

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