DE524444C - Schmierung fuer die Kompressorventile an Flugzeugmotoren - Google Patents

Schmierung fuer die Kompressorventile an Flugzeugmotoren

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DE524444C
DE524444C DEL75373D DEL0075373D DE524444C DE 524444 C DE524444 C DE 524444C DE L75373 D DEL75373 D DE L75373D DE L0075373 D DEL0075373 D DE L0075373D DE 524444 C DE524444 C DE 524444C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M9/00Lubrication means having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M7/00
    • F01M9/10Lubrication of valve gear or auxiliaries
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01M9/103Lubrication of valve gear or auxiliaries of valve stem and guide

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Schmierung für die Kompressorventile an Flugzeugmotoren Die Erfindung betrifft eine Schmierung für Kompressorventile an Flugzeugmotoren, insbesondere für Höhenflugzeuge, bei welchen vorverdichtete Luft bzw. Gemisch dem Arbeitszylinder über Druckrohrleitungen von Kompressoren zugeführt wird.
  • Bei Höhenflugmotoren traten am Kompressor infolge des Druckgefälles zwischen Einsaugseite und Druckseite in der Schmierung recht erhebliche Unzuträglichkeiten auf, insbesondere wurde das eine Ventil leicht zu stark und das andere zu wenig geschmiert, und das vorverdichtete Gemisch wurde stark mit Öl angereichert. Die Beseitigung dieser Unzuträglichkeiten machte besondere Schwierigkeiten, da derartige Motore so leicht wie möglich gebaut werden müssen und außerdem die Schmierung übersichtlich und leicht kontrollierbar angeordnet sein muß.
  • Der Erfindung gemäß erfolgt nun die Schmierung der Drucksteuerorgane und der Einsaugsteuerorgane der Kompressoren je durch eine besondere Ölpumpe, so daß sowohl die Druckseite als auch die Einsaugseite unabhängig von dem zwischen ihnen befindlichen Druckgefälle mit Sicherheit genügend geschmiert werden kann. Die für die Einsatigseite und die für die Druckseite bestimmten ölpumpengruppen sind je in einem besonderen, nach außen luftdicht abgeschlossenen, mit den Schmierstellen durch Druckausgleichsleitungen verbundenen Gehäuse angeordnet, wodurch jede Einwirkung des Außendrucks auf die Schmierung ausgeschlossen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch einen Höhenmotor in V-Form, und zwar ist die eine Hälfte in Ansicht und die andere Hälfte im Schnitt dargestellt.
  • Abb. 2 und 3 zeigen Einzelschnitte durch die Ventile zum besseren Verständnis der Ölzuleitungen.
  • In dem Zylinder i sind die Kolben 2 und 3 verschiebbar angeordnet. Diese Kolben sind durch eine Kolbenstange 4 miteinander verbunden und durch einen Zwischenteil 5 voneinander getrennt. Der Raum 6 oberhalb des Kolbens dient als Verbrennungsraum, während die Räume 7 und 8 als Kompressorräume dienen. In dem Zwischenteil s sind die Einsaugventile 9 und die Drucke entile i o angeordnet. Wird nun Luft in die Kompressorzvlinder eingesaugt, so wird diese Luft beim Rückgang des Kolbens verdichtet und dann über die Ventile io und die Druckrohrleitung i i in den Arbeitsraum 6 übergeführt.
  • Im Kurbelkasten 12 sind zwei Ölbehälter 13 und 14 angeordnet, die j e für sich vollkommen abgeschlossen sind. In dem Ölbehälter ist je eine Zahnradpumpe 15 angeordnet, welche das Öl zu den entsprechenden Stellen treiben, und zwar drückt die in dem Behälter 14 angeordnete Pumpe das Ö1 zu der Einsaugseite, während die andere Pumpe die Druckseite mit Öl versorgt. Zu diesem Zweck führen von der in dem Behälter 1q. angeordneten Pumpe i 5 Rohrei 6, die das (5l zu den zu schmierenden Ventilen führen. Gleichzeitig führt zu den Ventilen ein Rücklauf 17, welcher das überschüssige Öl zu dem Behälter zurückführen soll. Ein Druckausgleichrohr 18 sorgt dafür, daß in dem Ölbehälter 14 stets derselbe Druck herrscht wie in der Einsaugleitung.
  • Von der in dem Behälter 13 angeordneten Pumpe 15 führt ebenfalls ein Rohr i 9 zu den Ventilen auf der Druckseite, während das überschüssige Öl durch das Rohr 20 wieder zurücklaufen kann. Mittels eines Rohres 21 ist der Ölbehälter mit der Druckleitung i i verbunden, so daß in dem Ölbehälter stets der in der Druckleitung vorhandene Druck herrscht.
  • Das durch das Rohr ig zu den Druckventilen fließende Öl gelangt, wie in Abb. 3 dargestellt, am oberen Ende einer Aussparung 22 zu dem Schaft des Ventils io. Diese Aussparung 22 umgibt ringsum den Schaft des Ventils ro, so daß das darin befindliche Öl den Schaft bei seiner Hin- und Herbewegung schmiert. Aus der Aussparung 22 läuft das Öl, wie in Abb. a dargestellt, wieder über die Leitung 2o zu dem Ölbehälter zurück.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCTIE: i. Schmierung für die Kornpressorventile an Flugzeugmotoren, insbesondere für Höhenflugzeuge, bei welchen vorverdichtete Luft bzw. Gemisch dem Arbeitszylinder über Druckrohrleitungen von Kompressoren zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierung der Druckventile (io) und der Einsaugventile der Kompressorzylinder (7, 8) je durch eine besondere Ölpumpe (i5) erfolgt.
  2. 2. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Einsaugseite und die für die Druckseite bestimmten Ölpumpen je in einem besonderen, nach außen luftdicht abgeschlossenen, mit den Saug- und Druckrohren durch Druckausgleichsleitungen (i8, 21) verbundenen Gehäuse (i3, 1q.) angeordnet sind.
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