DE524454C - Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Andrehvorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE524454C DE524454C DE1930524454D DE524454DD DE524454C DE 524454 C DE524454 C DE 524454C DE 1930524454 D DE1930524454 D DE 1930524454D DE 524454D D DE524454D D DE 524454DD DE 524454 C DE524454 C DE 524454C
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- combustion engines
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N13/00—Starting of engines, or driving of starting apparatus by use of explosives, e.g. stored in cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen Es ist bekannt, eine Brennkraftmaschine durch Beaufschlagung des Arbeitskolbens mittels Druckluft in Betrieb zu setzen. Es ist ferner bekannt, eine Brennkraftmaschine durch beim Abbrennen einer Patrone erzeugte Pulvergase erstmalig antreiben zu lassen. Bei Maschinen, die ausschließlich Einrichtungen zur Zuführung von Druckluft besitzen, kann es vorkommen, daß der Druck durch Undichtheiten so viel vermindert ist, daß er nicht ausreicht, die Widerstände zu überwinden und die Maschine in Gang zu setzen.
- Erfindungsgemäß ist eine Einrichtung getroffen, die entweder ein Andrehen mittels Druckluft oder mittels beim Abbrennen einer Patrone erzeugten Pulvergasen gestattet, und zwar ist zwischen einem Zuführungsrohr für die Pulvergase und dem Arbeitszylinder ein mit einer Durchtrittsbohrung für die erzeugten Pulvergase versehenes, das Zuführungsrohr hiilsenartig umgreifendes, einstellbares Ventil vorgesehen, das in geöffneter Stellung den Eintritt der Druckluft zwischen seiner Dichtungsfläche und seinem Sitz am Zylinder gestattet.
- In der Zeichnung ist: Abb. i ein Teil eines Motorzylinders mit einer Anordnung nach der Erfindung, von oben gesehen, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie a-a der Abb. i und Abb. 3 ein Deckel von unten gesehen.
- i ist eine der Luftkammerwände bei Motoren, bei denen Luft für das gewöhnliche Anlassen benutzt wird, oder eine Zylinderwand oder ein Deckel, falls Luft für das Anlassen nicht benutzt wird. In die Wand oder den Deckel i ist ein Rohr 2 eingeschraubt, worin eine Patrone 3 mit einer explosiven Ladung angebracht wird. Das Rohr 2 ragt ein Stück außerhalb der Wand i heraus und ist auf diesem Stück mit Gewinde versehen, so daß ein Deckel 4. auf dem Rohr festgeschraubt werden kann. Wenn eine Patrone 3 eingesetzt werden soll, wird der Deckel 4 aus dem Rohr geschraubt. Die Patrone 3, die oben mit einem Kragen versehen ist, wird in einem Ausschnitt 5 (Abb. 3) geführt und wird danach verschoben, bis ihr Zentrum mit dem des Deckels 4 zusammenfällt, wodurch der Kragen der Patrone 3 unter eine Aussparung 6 (Abb. 2) des Deckels 4 gelangt, so daß die Patrone an diesem festgehalten und in das Rohr 2 hinabgeführt wird, wenn der Deckel auf dieses geschraubt wird. In dem Deckel 4 ist eine mit einem Griff ; versehene Stange verschiebbar angebracht. Die Stange 8 ist unten mit einem zugespitzten Kopf 9 versehen und mit dem Kopf 9 in dem Deckel 4 aufwärts und abwärts verschiebbar. Sie wird immer abwärts gedrückt gehalten unter Einwirkung einer Feder io. Auf der Seite der Stange 8 ist ein Stift i i angeordnet, der bei Bewegung der Stange aufwärts und abwärts in einem Schlitz 12 gleiten kann. Der Stift i i kann oben ganz hinaus aus dem Deckel gezogen werden und durch eine kleine Drehung der Stange 8 auf dem Deckel zur Ruhe gebracht werden, so daß die Stange nicht länger hineingleiten kann. Wird der Stift i i zu dem Schlitz 12 zurückgeführt, so wird die Stange unter Einwirkung der Feder io plötzlich hinabfallen, wodurch der Kopf 9 einen auf der Patrone 3 angebrachten Zündsatz trifft, so daß die in der Patrone befindliche Ladung zur Explosion gebracht wird; die Gase werden durch das Rohr :2 in den Zylinder dringen und auf den Kolben drücken, so daß der Motor in Gang kommt.
- Bei Motoren, die normal durch Luft in Gang zu setzen sind, ist das Ventil 13, das dazu dient, die Anlaßluft in den Zylinder hineinzulassen, so ausgebildet, daß es ein wenig aufwärts und abwärts auf dem Rohr 3 sich verschieben kann, und gleichzeitig ist es mit einer Öffnung 14 für den Durchgang der Gase zu dem Zylinder versehen. Bei einer Ingangsetzung durch eine Patrone 3 muß das Ventil 13 dicht geschlossen werden, was dadurch geschieht, daß man einen Griff 15 (Abb. i), der zur Bewegung des Ventils 13 dient, mittels einer Mutter 16 festspannt.
- Bei Viertaktmotoren. wo es notwendig sein mag, mehrere Patronen abzufeuern, bis nämlich der Kolben des Motors zu seinem oberen Punkte gelangt, können die Patronen in einem Magazin angebracht sein, das so eingerichtet wird, daß es von der Außenseite oder automatisch durch den Motor gedreht werden kann, so daß die Patronen in das Rohr 2-hineingelangen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben entweder in an sich bekannter Weise durch beim Abbrennen einer Patrone erzeugte Pulvergase oder, wie gleichfalls bekannt, durch Druckluft erstmalig angetrieben werden kann und daß zwischen Zuführungsrohr (2) für die Pulvergase und Arbeitszylinder ein mit einer Durchtrittsbohrung (1q.) für die erzeugten Pulvergase versehenes, das Zuführungsrohr hülsenartig umgreifendes, gesteuertes Ventil (13) vorgesehen ist, das in geöffneter Stellung den Eintritt der Druckluft zwischen seiner Dichtungsfläche und seinem Sitz am Zylinder gestattet,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK524454X | 1929-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524454C true DE524454C (de) | 1931-05-07 |
Family
ID=8151280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930524454D Expired DE524454C (de) | 1929-05-17 | 1930-05-17 | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524454C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2590432A (en) * | 1949-05-31 | 1952-03-25 | Ici Ltd | Self-combustible solid charge operated engine starter |
| DE754079C (de) * | 1941-11-30 | 1954-08-16 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Patrone fuer Druckgasanlasser |
| DE958788C (de) * | 1951-06-15 | 1957-02-21 | Erich Wachsmuth Dipl Ing | Start- und Regelverfahren fuer einen im Gegentakt arbeitenden, pulvergestarteten Freiflugkolbenkompressor |
| DE1021645B (de) * | 1955-03-24 | 1957-12-27 | Wilhelm Abendroth Dipl Ing | Verfahren zum Betrieb und zum selbsttaetigen Regeln von Hoechstdruck-Brennkraft-Freikolben-Treibgaserzeuger |
| DE1044520B (de) * | 1953-11-07 | 1958-11-20 | Tech Buero Iahansaia | Druckgas-Anlassverfahren fuer Brennkraftmaschinen |
-
1930
- 1930-05-17 DE DE1930524454D patent/DE524454C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754079C (de) * | 1941-11-30 | 1954-08-16 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Patrone fuer Druckgasanlasser |
| US2590432A (en) * | 1949-05-31 | 1952-03-25 | Ici Ltd | Self-combustible solid charge operated engine starter |
| DE958788C (de) * | 1951-06-15 | 1957-02-21 | Erich Wachsmuth Dipl Ing | Start- und Regelverfahren fuer einen im Gegentakt arbeitenden, pulvergestarteten Freiflugkolbenkompressor |
| DE1044520B (de) * | 1953-11-07 | 1958-11-20 | Tech Buero Iahansaia | Druckgas-Anlassverfahren fuer Brennkraftmaschinen |
| DE1021645B (de) * | 1955-03-24 | 1957-12-27 | Wilhelm Abendroth Dipl Ing | Verfahren zum Betrieb und zum selbsttaetigen Regeln von Hoechstdruck-Brennkraft-Freikolben-Treibgaserzeuger |
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