DE524676C - Umwandlung einer drehenden Bewegung in eine drehende und hin und her gehende Bewegung - Google Patents

Umwandlung einer drehenden Bewegung in eine drehende und hin und her gehende Bewegung

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DE524676C
DE524676C DEH118439D DEH0118439D DE524676C DE 524676 C DE524676 C DE 524676C DE H118439 D DEH118439 D DE H118439D DE H0118439 D DEH0118439 D DE H0118439D DE 524676 C DE524676 C DE 524676C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach Patent 522 997 zur Umwandlung einer drehenden Bewegung einer Welle in eine drehende hin und her gehende Bewegung. Hierbei wird die eine Richtung der axialen Bewegung durch den Eingriff eines Gewindestückes der getriebenen Welle in eine ortsfeste Mutter erzeugt und die axiale Rückbewegung durch eine Feder hervorgerufen.
Erfindungsgemäß wird diese Federrückführung ersetzt durch eine zwangsläufige, und zwar durch den Eingriff eines zweiten Gewindestückes in eine zweite ortsfeste Mutter von entgegengesetzter Steigung. Die Umschaltung wird wieder durch in die Gewindegangenden eingefügte Keile erreicht. Die Eingriffsstücke werden an den Enden eines zweiarmigen Hebels befestigt, der sich in seiner Mitte um einen auf der getriebenen Welle befestigten Bolzen dreht. Hierdurch wird beim Ausheben des einen Eingriffsstückes das andere zum Eingriff gebracht. Eine Unterbrechung des sich ständig wiederholenden Arbeitsganges am Ende des Rückhubes unter Weiterdrehen der Arbeitsspindel kann erreicht werden durch eine ringförmige Ausbildung des letzten Ganges der Rückführmutter, in die der Umkehrkeil nach Bedarf eingeschoben werden kann.
In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt:
Teil α ist die vorhandene treibende Welle der Maschine, diese ist am Ende ausgebohrt (Bohrung V) und mit einer Nut m versehen. In die Ausbohrung und Nut ist die angetriebene Spindel b mit den Teilen c, d, du g und / der Schaltvorrichtung eingebaut. Der Kopf der getriebenen Welle wird nach dem Einbau der Schaltvorrichtung durch ein Paßstück / verschlossen, auf welchem eine Schiene g gleitet, die das Zurückhalten und Wiederfreigeben der Gewindeeingriffsstücke reguliert. Die Muttern / und iv die um die treibende Welle α gelegt sind, werden an der Maschine befestigt.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: die Abb. ι gibt die Stellung zu Beginn der Vorschubbewegung an. Die Drehung der Welle α beginnt, der Zapfen d% greift in die Gewindegänge der Mutter Z1 und verwandelt die Drehbewegung der Welle α in eine drehende Vorwärtsbewegung der Spindel b. Sobald nun der Zapfen di das Gewindekeilstück A1 erreicht und auf dieses aufläuft, wird er in seine Ruhestellung zurückgedrückt. Hierbei befördert der Hebel c, mit dem die Gewindeeingriffsstücke d und d1 gelenkig verbunden sind, das Gewindeeingriffsstück in den Ge-
windeteil k des Gewindestückes L Ein Teil dieses Gewindeganges ist, um ein ungehindertes Eingleiten des Gewindeeingriffsstückes zu ermöglichen, ohne Gewindesteigung versehen. Da sich in dem Gewindestück i entgegengesetztes Gewinde befindet, geht durch den Eingriff des Gewindeeingriffsstückes d in die Gewindegänge des Gewindestückes i die Rückwärtsbewegung der Spindel b vor ίο sich. Ist diese wieder bis zum letzten Gewindegang erfolgt, so sorgt auch ein hier angebrachtes Keilstück h wiederum für Umschaltung zum Vorwärtsgange. Um während des Vor- oder Rückwärtsganges ein selbsttätiges Ausschalten zu verhindern, ist über die Welle b ein Schieber g gelegt, welcher stets das in seiner untersten SteUung stehende Gewindeeingriffsstück d oder CL1 verriegelt. Die Betätigung dieses Schiebers reguliert sich selbst durch Anschlag gegen den Boden der Nutausfräsung der Welle α und beim Rückwärtsgang durch Anschlag gegen ein eingelassenes Paßstück ti.
Um nach Verrichtung eines Arbeitshubes, nach einem Vor- oder Rücklauf, nicht eine sofortige Wiederholung eintreten zu lassen, läßt sich besagte Vorrichtung entsprechend verändern. Man kann z. B. nach dem letzten Gewindegang eine Ringnut, also einen Gewindegang ohne Steigerung, eindrehen und das Eeüstück h oder A1 so anordnen, daß man dieses im Augenblick der gewünschten Hubwiederholung in die Ringnut einfügt, womit dann der nächste Hub möglich wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung nach Patent 522997 zur Umwandlung einer drehenden in eine drehende und hin und her gehende Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eine Feder erfolgende Rückhub ersetzt wird durch eine zwangsläufige Führung eines zweiten Gewindeeingriffsstückes in einer zweiten ortsfesten Mutter mit Gewinde entgegengesetzter Steigung, das an seinem Ende einen Umschaltkeil besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewindeeingriffsstücke (d und ^1) mit einem zweiarmigen Hebel (c) gelenkig verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewinde- 5i gang der rückführenden Mutter am Ende mit einer Ringnut versehen ist, in die der Umschaltkeil eingeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH118439D 1927-06-19 1928-09-29 Umwandlung einer drehenden Bewegung in eine drehende und hin und her gehende Bewegung Expired DE524676C (de)

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DE (1) DE524676C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197298B (de) * 1957-10-01 1965-07-22 Alfred Zippel Kolbenumlaufgetriebe, insbesondere fuer Transportrollen
DE1211884B (de) * 1960-03-04 1966-03-03 Warner Swasey Co Vorrichtung zur Umwandlung einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197298B (de) * 1957-10-01 1965-07-22 Alfred Zippel Kolbenumlaufgetriebe, insbesondere fuer Transportrollen
DE1211884B (de) * 1960-03-04 1966-03-03 Warner Swasey Co Vorrichtung zur Umwandlung einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung

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