DE524702C - Drehvorrichtung fuer schwere Wellen - Google Patents

Drehvorrichtung fuer schwere Wellen

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DE524702C
DE524702C DES90394D DES0090394D DE524702C DE 524702 C DE524702 C DE 524702C DE S90394 D DES90394 D DE S90394D DE S0090394 D DES0090394 D DE S0090394D DE 524702 C DE524702 C DE 524702C
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DE
Germany
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worm
rotating device
friction
heavy shafts
heavy
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Expired
Application number
DES90394D
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English (en)
Inventor
Alfred Bierend
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Es gibt eine Reihe von Betriebsfällen, in denen man schwere Wellen, Rotoren oder andere Schwungmassen mit einer gegenüber der betriebsmäßigen Drehzahl stark verringerten Drehzahl laufen lassen muß. Hierzu gehört z. B. das langsame Drehen von schweren Übersetzungsgetrieben bei der Prüfung auf Abnutzung und Beschädigung oder der langsame Lauf von Dampfturbinen in Betriebspausen oder beim Anwärmen oder Abkühlen. Bei den großen in Frage kommenden Gewichten ist ein Drehen der Teile von Hand meistens ausgeschlossen, so daß man zum Motorantrieb greifen muß. Der
1S Motorantrieb ist aber nur sehr selten in Betrieb, so daß man eine möglichst kleine Type wählt, um die Anlagekosten zu verringern. Man schaltet dann eine entsprechend große Übersetzung zwischen.
Es ist nun bekannt, daß die Reibung beim Übergang von der Ruhe in die Bewegung erheblich größer ist als während der Bewegung selbst. Die ruhende Reibung ist daher maßgebend für die Größe des Drehmotors. Dieser müßte, wenn man nicht besondere Vorkehrungen trifft, für die Überwindung der ruhenden Reibung bemessen sein. Zur Verringerung der Motorgröße hat man deshalb Einrichtungen vorgesehen, mit denen man zunächst die Reibung der Ruhe überwindet, ehe man den Motor selbst arbeiten läßt. So ist vorgeschlagen worden, außer der normalen Drehvorrichtung eine durch Drucköl angetriebene Klinkvorrichtung zu verwenden. Solche Zusatzeinrichtungen sind aber teuer und außerdem auch nicht immer leicht unterzubringen.
Um die Reibung der Ruhe des zu drehenden Teiles (Welle, Rotor o. dgl.) zu überwinden, wird gemäß der Erfindung bei einer mit einem Schneckengetriebe arbeitenden Drehvorrichtung die Schnecke axial verschiebbar gelagert, so daß sie als Zahnstange auf das Schneckenrad arbeiten kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt, und zwar handelt es sich darum, die Welle a, die z. B. eine Turbinenwelle sein kann, in langsame Drehung zu versetzen. Zum Antrieb der Welle dient ein auf ihr befestigtes Schneckenrad 1, das durch eine Schnecke 2 angetrieben wird. Die Spindel 12 der Schnecke 2 trägt ein weiteres Schneckenrad 5, das durch die Schnecke 14 bewegt wird. Zum Antrieb der Schnecke 14 dient der Motor 6.
Um die Reibung der Ruhe zu überwinden, ist die Schnecke 2 nicht fest gelagert, sondern axial verschiebbar. Eine am Schneckenrad 5 liegende Feder greift in eine Nut der Spindel 12 ein, so daß der Antrieb der Schnecke 2 möglich ist. Die Schnecke 2 dient gemäß der Erfindung dazu, um die Reibung der Ruhe zu
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Bierend in Mülheim, Ruhr.
überwinden. Zu diesem Zwecke ist auf die Spindel 3 ein Kraftkolben 4 aufgesetzt; der gleitet in einem Zylinder, dem durch die Leitungen 8 und 9 Drucköl zugeführt werden kann. Ein Vierwegehahn 7 dient dazu, die Leitungen 7 und 8 entweder an die Zulaufleitung 10 des Drucköles oder an seine Ablauf leitung 11 anzuschließen.
Die Abbildung zeigt die Anordnung im Zustände der Bewegung des Motors 6. Zu Beginn der Bewegung ist die Schnecke 2 abwärts verschoben zu denken, so daß der Kolben 4 dicht oberhalb des unteren Zylinderbodens liegt. Wird in dieser Lage der Vierwegehahn 7 in die eingezeichnete Stellung gebracht, so kann das durch die Leitung 10 zuströmende Drucköl über die Leitung 9 auf die Unterseite des Kolbens 4 gelangen und diesen mitsamt der Spindel 3 und der Schnecke 2 in
ao die dargestellte Lage bringen. Bei der nun folgenden Abwärtsbewegung der Schnecke 2, die im Eingriff mit dem Schneckenrad 1 bleibt, wirkt sie als Zahnstange und nimmt dadurch über das Schneckenrad 1 die Welle a mit. Hierdurch wird die Reibung der Ruhe überwunden. Jetzt kann der Motor 6 eingeschaltet und die Welle α von ihm weitergedreht werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit einem Schneckengetriebe arbeitende Drehvorrichtung für schwere Wellen, Rotoren und andere Schwungmassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (2) axial verschiebbar ist, so daß sie als Zahnstange auf das zugehörige Schneckenrad (1) arbeiten kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum axialen \rerschieben der Schnecke (2) ein hydraulisches oder pneumatisches Kraftgetriebe dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgetriebe aus einem oder mehreren von der Schneckenspindel (3) getragenen Kolben (4) besteht, die mit Drucköl beaufschlagt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES90394D 1929-03-10 1929-03-10 Drehvorrichtung fuer schwere Wellen Expired DE524702C (de)

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