DE524764C - Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Bohrung und der Stirnflaechen von buechsenfoermigen Maschinenteilen - Google Patents

Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Bohrung und der Stirnflaechen von buechsenfoermigen Maschinenteilen

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DE524764C
DE524764C DER79136D DER0079136D DE524764C DE 524764 C DE524764 C DE 524764C DE R79136 D DER79136 D DE R79136D DE R0079136 D DER0079136 D DE R0079136D DE 524764 C DE524764 C DE 524764C
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DER79136D
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OTTO REIMERS
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OTTO REIMERS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/12Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for forming working surfaces of cylinders, of bearings, e.g. in heads of driving rods, or of other engine parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Bohrung und der Stirnflächen von büchsenförmigen Maschinenteilen. Die Erfindung besteht darin, daß die mit einem festen Bohrkopf versehene Bohrspindel auf der Spindelkastenseite und auf der Setzkopfseite längsverschieblich, aber mitdrehend in je einer Hohlspindel geführt ist, welche an ihren dem feststehenden Werkstück zugewendeten Enden Planscheiben mit Messern für die Bearbeitung der Stirnflächen tragen und ihrerseits in ihren Lagerstellen längsverschieblich geführt sind. Die Vorschubbewegungen der Bohrspindel und der Planscheibenspindel sind vorteilhaft unabhängig voneinander, so daß das Bearbeiten der Stirnflächen des Werkstückes unabhängig von dem Fortschreiten der Bohrung erfolgen kann.
Bei einer bekannten Maschine kann gleichzeitig mit dem Ausbohren eines Werkstückes eine Stirnfläche durch einen Stahl mit Sternschaltung abgedreht werden. Das Ausbohren erfolgt aber nicht durch eine Spindel mitVorschubbewegung, sondern durch Verschieben des Werkstücktisches. Die zweite Stirnfläche des Werkstückes kann erst bearbeitet werden, nachdem der Tisch, auf dem das Werkstück aufgespannt ist, um 180 ° gedreht worden ist. In ähnlicher Weise ist auch bei einer anderen bekannten Maschine ein Umkehren des Werkstückes, und zwar ein Umspannen, erforderlich, um die zweite Stirnfläche bearbeiten zu können.
Die bekannten Maschinen erfordern also für die Bearbeitung des Werkstückes eine längere Arbeitszeit als die Maschine nach der Erfindung.
Es ist ferner eine Sondermaschine bekannt die es ermöglicht, die Stirnflächen der Flanschen von Röhren o. dgl. abzudrehen und gleichzeitig Löcher im Arbeitsstück zu bohren. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Stirnflächen und der Bohrung eines büchsenförmigen Werkstückes unter Verwendung eines Messerkopfes. Für diesen letzteren Zweck gibt die Erfindung eine Lösung, die wegen der Einfachheit der Handhabung und der für ein Werkstück erforderlichen kurzen Bearbeitungszeit den bisher bekannten Maschinen überlegen ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. ι zeigt die Längsansicht der Maschine im Schnitt. Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie a-b der Abb. 1, Bett und Tisch mit einem Achslager.
Auf dem Bett 1 ist an der linken Seite der Antriebsspindelkasten 2 und rechts der Spindelführungsbock 3 (Setzbock) befestigt. Zwischen Antriebsspindelkasten und dem Setzbock ist der Tisch 4 mit dem Bett 1 verschraubt. Die Bohrspindel 5 wird in der Bohrung der Planscheibenspindel 6, auf welcher die linke Planscheibe 7 befestigt ist, geführt. Sie läßt sich gegen die Hohlspindel 6 nur axial verschieben, aber nicht drehen, da sie durch Feder und Nut
daran gehindert wird. Sie kann sich daher nur mit der Planscheibenspindel 6 zusammen drehen. Der Antrieb der linken Planscheibenspindel 6 erfolgt durch das Zahnrad 8. Die rechte Planscheibenspindel 9, auf welcher die Planscheibe 10 befestigt ist, ist gleichfalls durch Feder und Nut mit der Bohrspindel 5 verbunden und erhält durch diese ihre Drehbewegung. Der Messerkopf 11 zum Ausbohren der Maschinenteile kann an jeder Stelle der Bohrspindeis festgeklemmt werden, er wird durch Feder und Nut mitgenommen.
Die selbsttätige Vorschubbewegung wird der Bohrspindel 5 vom Spindelkasten aus durch ein Rädergetriebe 12, eine Schnecke 13, ein Schnekkenrad 14, eine Gewindespindel 15 und eine Mutter 16, welche mit dem Spindelführungskopf 17 verbunden ist, erteilt. Der Spindelführungskopf 17 wird in der an der Endfläche des Antriebsspindelkastens 2 angebrachten Führung 18 geführt. Die Schnellverstellung der Bohrpsindel 5 geschieht durch das Handrad 19, die Feinverstellung durch das Handrad 20.
Der linken Planscheibenspindel 6 mit der Planscheibe 7 kann nur durch das Handrad 21 Schnellverstellung und durch das Handrad 22 Feinverstellung erteilt werden. Diese Bewegungen werden durch Kegelräder 23, Schnecke 24, Schneckenrad 25, die Gewindespindel 26 und die Mutter 27, welche mit dem Spindelführungskopf 28 verbunden ist, erteilt. Zu bemerken ist, daß die Gewindespindel 26 durchbohrt ist, damit die Gewindespindel 15 durchgeführt werden kann.
Für die Schnell- und Feinverstellung der rechten Planscheibenspindel 9 mit der Planscheibe 10 dienen die Handräder 29 und 30, die Kegelräder 31, die Schnecke 32, Schneckenrad 33, die Gewindespindel 34 und die Mutter 35, welche mit dem Spindelführungskopf 36 ver- 4c bunden ist.
Die Planscheiben 7 und 10 werden mit Messern versehen, die einmal eingestellt, für dieselben Arbeiten verwendet werden können

Claims (4)

4! Patentansprüche:
1. Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Bohrung und der Stirnflächen von büchsenförmigen Maschinenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit festem Bohr- 5c kopf (11) versehene Bohrspindel (5) auf der Spindelkastenseite (2) und auf der Setzstockseite (3) längsverschieblich aber mitdrehend in je einer Hohlspindel (6, 9) geführt ist, welche an ihren dem feststehendenfWerk- 5i stück zugewendeten Enden Planscheiben (7, 10) mit Messern für die Bearbeitung der Stirnflächen tragen und ihrerseits in ihren Lagerstellen längsverschieblich geführt sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch 6c gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegungen der Bohrspindel (5) fürf die Bohrungen und die der Planscheibenspindeln (6, 9) unabhängig voneinander sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, da- 6; durch gekennzeichnet, daß die Vorschubspindeln (15, 26) für die Bohrspindel (5) und die eine Planscheibenspindel (6) eine gemeinsame Mitteachse besitzen.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelführungsköpfe (17, 28) der Bohrspindel (5) und der Planscheibenspindel (6) in ein und derselben Führung (18) geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER79136D 1929-09-10 1929-09-10 Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten der Bohrung und der Stirnflaechen von buechsenfoermigen Maschinenteilen Expired DE524764C (de)

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